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Aus dem AmtSverkündigungSblatt.

*" DaS Amtsverkündrgnngsblatt Nr 41 vom 26. Mär- enthält: Ausfuhrungs- tefiimm irrigen bei Werngefetzes. »erbot her Ausfuhr tw Kunstwerken Beitreibung her ©emcinbegefälle. Schlr.'ßmrg einer Mül.lk. Erhebung von ©ebilfrrw bei der Brrnnstoffver- teilung. Btehfeuchen. Dienstnachrrchtm. TOeRx-rufen

Verbot bet Ausfuhr von &n nft- <vcr ken. Der Di wütet der Kunst- imt> ttfton* irden Sammlungen des Landesmu auns, G:H. $>jf» ecu Professor Dr. Back zu Darmstadt ist als Sachverstcnrdiger mit der (Ermittelung und Prüfung der für ein«.* (Eintnnffimg m Bewacht fommeiti>m Kunstwerke Les euS betraut tvo.b n.

Die AuS.uhr eines Kunstwerkes bixirf der Genehmigung, fobalb es in das Verzeichnis b?r Werke em getragen ist. bereu Verbringung in das Ausland einen wesentlichen Bwtust für den na­tionalen Kuostbeiitz bedeuten würd'.

Die M ühledes K arl Frey in Lollar 'lt wegen Un» iverlassrgLil d.s Jnhabtrs vnn 16. Avni bis 15. Ium 1920 für Selbstversorger geschlossen.

Erhebung von Gebühren bei der Arennftoffverteilung. Zur Deckung dec Veramlttmgsüosren des Kteiies Gi.'ßen tmri> für EAu-,tellrmg von Bezugs,cheirLN für die Kvhlm- tcmdler Erhebung einer Gebühr von 4 Ps. auf btn -Seltner Brennstoff ungeordnet Dv* Zahlung der Gebühr Hirt vor AicÄ)cttrdigung des Bezugsscheines «n die Kasse des Kvmmunalverbandes zu wfolgrn.

<Berid>r»faoL

y Marburg, 25. März. Das Wucher- gerrcht verur^-il« heute »nxn Ländler ans der Jesberger Gegend, die mehrere Zentner Hammel­fleisch lwch Fronk.urt gesandt hatten, wegen Schleichhandel^ zu je 14 Tagen Gefängnis und 3000 Mk. Geldstrafe.

Vad Homburg v d.H.. 26.März. Der Magistrat hat die Bezahlung der Generalstreiktage an die Nvtfiands- arbeiler abgelehnt Oberbürgermeister Lüdke begründete in bei Stadtverordneten­versammlung den Standpunkt des Magistrats damit, daß die Arbeiter für ihre lleberzeu- gpinfl auch einmal ein Opfer bringen müßten.

f)od^f<*ul »mehr lebten.

Die finanzielle Lase der Unioerfität Frankfutt.

Fr ankfurta M. 26. März. Ter Uni* tofdität fufb in der letzten Zeit Zuwmdungrn in erheblicher Höhe gemacht worbm, ine aber e,nicht, der Zinsen ber früheren Stiftungen nrcht zur $erhrnq br yiwiltig anfdjhx.ltnib-*n Ausgaben des Instituts ausreichen. Intolgcdessen hat >rs sich als notwendig erwiesen, daß em: völlige lkeu- icgel un g der finanziellen (^r unb­la ge ber Universität borgenommen toerbm muß. Da bei dem Charakter der Anstalt alS «tiftungs^ miioerfität staatliche Hilfe nicht zu erwarten stcht. mub die Stadt helfend eingreifm. Eine entfpre« cheude Vorlage des Magistrats an txe Staüt- oerodmeten» riammlung ist bereits in Borberes- tung. Das Defizit der Universität feu ihrem Bestehen, Herbst 1914, hatte Cnd* März 1919 eine Höhe von 406 544 Mk. erreicht. Für d^.s Jahr 1920 ergibt sich nach dem Haushaltsplan ein 9d?lbetrag von 600 000 Mk.. der nach Inkraft­treten ivr neuen B:foldungsordnung auf L1^ Mil­lionen Mk. anwachfen wird. Bisher hat di? Staats­regierung icden Zuschuß abgel'hnt. Neue Stif­tungen gingen tm letzten Jahr im Betrag: von 1 720 00(1 Mk. ein. Nunmehr zeigt sich der Staat geneigt, einen Zuschuß zu leistöi. wenn die Stadt Ihren bislrerigen Beitrag sterg rt. Beide Faktoren müjsen ie 600000 Mk. jährlich aufbnng.m, (P.mn die llnioerfität nicht m allerkürzester Frist ihr' Tätigkeit einstellen will. Die Stadt Wik! dm Zu­schuß leisten, falls der Staat es auch tut. Auf die Weiterentwicklung der Ding: Lmn man ge­spannt sein.

*

= Fran kfurt a. M., 27. März. Zur Ber- meitnrng von Weiterungen beschloß btr Sonnen t der farbentroflcrteen Berbindungm an der Uni­versität d,s Tragen der 5Tou (eu r in den Straßen Frank.urts vorläufig etn#uüd:en. Auch die an den Berbindungshäu fern an gebracht rn Fah­nen wurden eingezogen.

Elisabeth Schlapp Ludwig Vogel geben ihre Verlobung bekannt.

Mainzlar, im März 1920.

064S3

Statt Karten!

Georg Deimborn und Frau Marie geb. Pfaff

Vermählte

Gießen, den 27. März 1920.

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8...^. ..........................

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Ihre Vermählung zeigen an

Georg Döll und Frau Anny geb. Luh

Gießen, den 27. März 1920.

Zopfe

Locken. Dreher, sowie sämtliche Haarardeiten uerben schön und bauer- wft anaefetilgt. i66 fermanu Blaut Wwc. Bmud.- Haar. Geschäft.

An- u. Verkauf

von Lumpen. Eile».Me- tatlen, Nnochen. Ba vier. Flasche», gebe.

Maschinen. 92

Louis Rothenberger iMimitt. Tiliik.171.

Maul- und Klauenseuche Nachdem in Sonderbach der Ausbruch der Maul- mx> flauenfeuche amflidj festgeitellt worden ist. wird d.e Gemarämg Sonderb-ach zum Skerrgebi't und die Gemardmg Grbach zum &obadxungSgt.biet ec- flirt.

2^ien^stnachri chten des Ä'reisa mts. TaS Mmisterium des ,trmmi bat dem lianbe** pferdezuchtvcvein für üeiym die ^ttaubrris erteilt, «'läßlich der im Früdiapr und Herbst Is. stattsrndenben Darmstädter Dteide und Fohlm- Märkte je eine Motten* zu veranstalten und diese aiiÄMbmäiueite als (Selb otirrte jur Ans pt lung ju bringen, um die Mittel für Prümi^rungszwecb' iu erhalten. Nach dem genehmigten B rlviungspl'M dürfen jeroeüd 30000 Mose zu 1,10 Mk. das Stück auögegeben und davon je 22 000 Mole mm* halb des Freisbrortes Hessen »Ttneben werden.

Wo» ist die

AWA«?

Eine Politische Körperschaft?

M38D Hein.

Ass^0NssrAlvkGteheu.SNA»i.iil.Zmfsor^M,2a56

Oon^el.

r ., ® er l i n, 26. Mär». Dörsenstimmungs- btlb. Die Börse eröffnete fest. Auch die Schtvte- n gleit en der Kubinettsbildmig machten wenig Ein­druck. Bic^? der gestrigen Kursrückgänge narrten teilweist.'Heber eingcholt, so beispielsweise bei Rheinst^l. ANe Phantasiewcrte, in benen Um­wandlung, Berkaus oder Az'slandsinteresfen er­wartet werden, zogen unter Gerüchten der zwei­felhaftesten Art von neuem an Sv wurden Otavi- anteile bis 1170 (gestern 950) gehandelt, Ge­nußscheine über 800 (700) auf ein angeblich von englischer Seite vorliegendes Gebot. Kolonialan­teile b.haupteten 10 800 & H 000, Pomona 15 700 ä 15 300, Colmanskop anfangs stärker anziehend mit 740, später aber 680, ähnlich Slvmanu 3303 nach 3500. Deutsch-Asiatische Bank d?festigt 650. Canada 1380, Schawunq 608, Genutzschettie 2400. Merikaner tm Anschluß an süddeutsche Käufe fest, 5 prozentige 585. Tehuontepec 30o. Heimische Anleihen wenig teränb.Tt. Stadtanleihe nach der gestrigen Steigerung leicht abgeschwächt. Teutsch-Ucberfee-Clctttizität gesteigert bis 1450. Heimische Montanwerte meist höher. Mannesmann ruhiger 440 ä 446 auf gewisse tatsächlich schwe­bende Berkaufsverhandlungen an der Saar. Bude­rus 325, Bochumer 354 in Erwartung eines Bezugsrechtes und mit Hinweis darauf, daß die Gesellschaft, sich 10 Mill. Mark Aktien auf Bar­ral, also ;u Angliederungs^wecken, bewilligen lassen will. Auch Phönip erholt. Am Schifsahrlsmarkte Argo 855 auf di« 33vroz. Dividende, Hansa be­hauptet auf Dividendenern-artungen. Deut ch- Pe- tvoleum höher 686 angeblich auf das Oelkreide- geschäst. Auch Erdöl fester 780 ä 770. Mann- leider 5100 (gestern 4700'. Der Kali markt lag besser. Der Kassamarkr mar überwiegend fester, wenn auch da- Geschäft ziemlich k ein blieb.

Frankfurt a. M., 26. Marz. (B örfen- st i m m ü n g.) Jnfvlae des Rücktritts des gesamten Kabinetts stellte sich etwas Zurückhaltung ein, doch blieb die Gesamthaltung mit wenig Aus­nahmen eine feste. Lebhafter ging es nneber auf dem Markte der Kolon, al werte zu, wo besonders Otavi Mitten gesucht blieben und höher bezahlt wurden. South West zogen um 8 Prvz. auf 598 nachbörslich auf 600 an. Schantungbahn blieben ziemlich gut behauptet 6141/,. Canada 1340 bis 1380. Schiffahrtsaktien schwächten sich ab. Hapag um 2 Pwz. auf 167. Nordd Lloyd 174'/, bis 2 Pvo». Harpener setzten ihre Kuvserholungeir um ca. 2 Prvz. fort, 357V*. Rege Kauflust bestand für Mannesmann, welche 30 Pvoz. auf 470 ge­steigert wurden. Bon sonstigen Zndustriepapieren sind zu erwähnen: Elcktr. Bergmann plus6(W6), Deutsch Ueberfee 1407'/, plus 71/? Prvz. A. E. G sowie Felten & Guillaume verkehrten zu unver­änderten Kursen. Chemische Aktien rote Bad. Anilin fcbroMten sich 6 Proz. ab, 572. Farbwerke Höchst 4 Prvz. (418). Feste Haltung bewahrten Scheide­anstalt, welche 14 Prvz. gewannen, 674. Für Seite

(In einem Teil der AuNage toiebnZPILj Rücktritt tes Relchstablnettr.

. Berlin, 26. Mär». (WTB.) Das ge- ) am te Kabinett ist zurückgetreten. Die heutige Sitzung der National­versammlung ist abgesagt.

Frankoeich geAn Truppensendungen inS Richrgebiet.

.Paris, 26. März. (WTB.) Havas. Cs schernt, als ob in den Verhandlungen, die feit einigen Tagen zwischen der franzöiischm und der britischen fh'egterung über de b.*r deutschen Re­gierung zu gebende Arttwvrt betv.'spnd die T r u p- pensendungen in das Ruhrgebiet g- Pflogen werden, ein Cinvernehmen zustande gr- Bommm sei. Deutschland will zu den 40 000 Mann Polizei truppen, die sich bereits in fctefer Zone befinden, noch 60 000 Mann JBeniärtätigen bin» zufügen. England scheint jetzt entschlosen zu snn, dies nicht zu erlauben, am allerwenigste unter den heutigen Umständen. Di'.se Möiimg der Frage entspreche voll und ganz dem stMtzöiischm Standpunkt. MUlercmd meinte, daß ein Einmorfw deutscher HeereSmasfm in das Ruhrbecken die Mage

f»n Aschaffenburg beitanb Intevesie, 564» ^ebenso Tür e>ptegcl und Spiegelglas, 480. Daimler iÄo* toam gaben 5 Proz. nach, 311 Kriegsanleihe ^/e Mexikaner bliebe« größtenteils behaupt et bei stillem Geschäft. Monopol Griechen 15 Prvz. ge­steigert, 510. Stbem Stahlwerke plus 10 (400). Eschwerler mit 360 plus 20 Pro;

Fronbfart a. TL, 27. März.

Tevtseamarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 25. März 26. März Amsterdam. Rotterd. 2747,- 2753,- 2757, - 2763,- vrasfel.Antwerpen . 554^0 555,50 549,50 550^0 Thristiania...... 1373,50 1376,50 1338,50 1401,50

Kopenhagen 1348,50 1351,50 1373,50 1376,50 Stodü)olm 1578,50 1581,50 1593,50 1596,50 Helsingfor, 394,60 395,40 382,10 382,90 Italien........ 389,60 390,40 374,60 375,40

London 287,20 287,80 290,20 290,80 Tew-York 74,90 75,50 75,10 75,35

Varis......... 534,50 535,50 529,50 530,50

Schweiz 1273,75 1276,25 1298,50 1301.50 Spanien 1298,75 1301,25 1318,50 1321,50 Wien (alfes) .... 31,97 32,03

Deutsch.Oesterr. abg. 37,21 37,29 37,46 37,54 Prag......... 95,40 95,60 96,40 96,bO

Budapest

Bulgarien,,, -

Äonftantinopel. . . .,,

Dehme 5*/,T>eutJtt1egsmiL 4*/,Deut.Teichsanl. 3'/De'>t.Te chsanh 4% Preuh. flonfols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Discontv' Desellsch. Dresdener D >nk. . Tationalbanh f. D. Mittel') Lreditdank H..Am-rlk.-Pakctf. T or d d-n tscher L loyd Boch. ?.'ßstahwrk. D.-Luremb.Bergw. Delsenkirch.Vergw. Harper er Bergbau Ooerschl.Eisenb.-B. Oderfchles. Eisenlnd. Phönix.Brgb.» Akt. Dad.An'lin.u.Soda Höchster Farbwerk« Ü lehrt. 9{. T. (S.. . Schuckert-2verke. , 5tltenfc(BuiUeaum« Daimler Bud^Eisenw-.AKt. Ädlerrn-rk« .... 4/0 Hess. SaatsanL Electron Griesheim

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Frankfurt Berlin

Abend-- Abend- Schluß- Schluß-

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Kurs

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26.3.

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26.3.

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79,60

79.60

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_

_

76,25

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77,-

77,-

-

77,10

.

76,90

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143,-

144,75

114,50

144,50

311,-

318,-

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.-

2?2,-

227,-

192,-

190,-

.

148,25

146,

150,-

1*9,-

168,75

167,-

16V5

166,75

179,50

174,50

179,25

178I6

330,-

360,-

321,-

337,-

320.-

327,25

346,-

350,-

337,-

342,-

34*,-

357,75

343,-

359,-

253,50

239,50

248,-

259*

275,-

256,-

273,-

_

560,-

487,-

500,-

.

672,-

599,

570,-

412,-

418,-

415,-

415,-

410,-

418,-

400,-

410,-

239,-

240,-

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363,50

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Markuotieruugea.

Datum.- 25.3.

ZSrlch.................. 8,-

Amsterdtm 3,70

Kopenhagen ......

Stockhe'm

Wien.................. 308,-

26.3.

7,65

3,65 8,-

6,40

m btetem (Srbwit cher nwb oeridünunetr all verveifere Die>.-r Frnmorfch wävc sogar äu^rft verhängnisvoll und der VlteidX der Berliner ffteruna vöUrg entgcffttge>!W.

Lloyd für Kredite an Deutschland.

London. 26 März. (WTD.) Lloyd George äußerte in einer Rede: Deutschland muß die Schäden nneber gutmachen, die es ver­ursacht bat. Um dies zu ermöglichen, sind bie Vertreter Großbritanniens stets bereit, leben ge­reckten und vernünftigen Borschlag Deutschlands entgegenzunehm«i, um die jur Wiedercherstellun« feiner C'-nbuftrte erforderlichen Shtinte zu erhal­ten Wenn Deutt'chland den festen Wille» teige, die durch die Unterzeichnung des Fried»nsverrrageA übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, so lärme es darauf zählen auf eine vernünftige und hockcherzige Art behandelt zu werden. Dies wäre das beste Mittel, um den Frieden in Europa und gute Beziehungen unter allen Ratto neu wieder herzuftellen

Die rheinisch^vestfälischen Delryiertrn im Haag.

H a a q, 26 März. (WDB) Zu der Meldung über die vier rheinischen Delegierten im Haag er- fährt das niederl-mdifche Sttniefponben^burrau von zuständiger Seite, daß diese Te legiert en einer Komm ission von rheinisch-westsäli- s chen St äd ten angebörtrn, die vor Längerer Zeit Unterhandlungen mit Holland zum Zwecke der Mie ferurg von Lebensmitteln angeknüpft habe Das Mteneftumben^bure-iu fügt hinrn, daß es nicht zu Verhandlungen mit den vier Delegierten Tnm.

Die Besetzung der ersten nordfchleswigschen Zone durch Dänemark.

Kopenhagen, 26. März (WTB.) Wie die Zeitungen aus Flensburg meiten, stimmt' bte interalliierte Kommission dem An uchen d's däni­schen Ministers für Schleswig, Hamen, zu, i>ib DänemorkdieersteschleSwtgscdeZoue bis zur sogenamuen Clanseufchen Mtnie mit Mi­litär besetze

Generalstreik in Italien.

Neapel, 26. März. (WTB.) Hier wurde der Generalstreik proklamiert. Auch in Florenz und anderen ttal'"nischen Städten kam es zu Ausschreitungen der Är beiter.

Neue Munitionsskandale. .

Frankfurt a. M., 25 März. Die Un tersuchungen in der Bestechmigsaffärc b.i der hic sigen Munüionsfirma Gcbr. Heidelberger wurden in dem Feuerwerkslaboratorrum Siegburg fortgesetzt und haben zur Aufdeckung weil schlim merer Munitionsskondale geführt, an denen in erster Linie rheinische Firmen beteiligt sind. 'Die Staatsanwaltschaften Köln und Bonn haben au> Veranlassung der hiesigen Kriminalpolizei, die bir Untersuchung seit langen Wochm führte, besonders gegen eine Firma in Gießen und die iveitbe- tarnte Firma Gebr. SchmidbZog in KSln- Mansfeld Strafverfahren eingeleitet. Der Immber der schwer belasteten Kölner Fabrik, Wilh ^»chmid- b-irg, hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Durchführung der Untersuch.ing unmöglich zu machen. Er brachte es sogar fertig, daß bte Eng> länbex dieAusfuhr^" des bei ihm beschlagnahmten Veweismaterials nach Frankfurt. verlöten Erst auf 'energisches Eintreten der Kriminalpolizei bin «oben die Engländer die Akten frei. Die Folge war, daß Herr Schmiddin^ nach Holland geflohen ist und sich damit in Sicherheit gebracht hat. Sein Rechtsanwalt hat eine Million Mark Kaution ge­boten, damit er nicht in Untersuchungslzaft abge- fühtt wird. Die Staatsanwaltschaft bat das Ange­bot jedoch abgelehnt. Wie wir hören, handelt es sich bei Schmidding um viele Millionen Mark, um bir er den Staat bei der Lieferung rninderwertmrr Mu nition betrogen b&ro. geschädigt hat, um Summen, -gegen die der Fall Herxlberger nur eine Baga telle ist. Die Untersuchungen sind noch längst nicht abgeschlossen und fördern immer neue Skandale ans Tageslicht.

Bekanntmachung!

Ab 1. 3. 20 erhalten im Interesse der' Allgemeinheit Katarrh-, Asthma-, Lungenleidende die Schrift über die Selbstbehandlnng der Schleimhäute Kostenlos zugestellt. Interessenten haben ihre genaue Adresse an die Wiesbadener Jnhalatoren-Gesellschaft, Wiesbaden, Rheinstt.34, 2lbtL E, sofort einzusenden, da nur eine bestimmte Zahl zur Verteilung kommt :e4,D

Ludwig Döll Anna Döll geb. Weißbach

Vermählte

Gießen, 27. März 1920.

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Heinrich Zimmer und Frau Rose! geb. Benner

Gießen, den 27. März 1920.

............ gawaarfRri

Ihre Vermahlung beehren sich anzuzeigen t

Otto Arnold

und Frau Anna geb. Schmidt \

Gießen, den 27. März 1920.

_______ 6WT

Zum Ostend

( teilte Samstag abend:

Tanzkränzchen

des Vereins Huworirtika.

05443 Der Vorstand.

Langen

Gießen

27. März 1920.

Hotel Schütz

3462

gehen wir morgen hin?

Statt besonderer Anzeige.

Ihre Vermahlung zeigen ergebenst an Georg Zimmermann, Oberlehrer Annie Zimmermann geb. Haas

Sonntag abend 7 Uhr:

Familien-Konzert

Lichtspiele Lieh

Sonntac den 88. ÄÄrz abend* 8 Uhr:

Leontine Kühnberg in

Kinder derLandstraße

GroÄer Aueetattungsfilm in 5 Rieoeu-Akten.

Außerdem Beiprogramm. 05496 Erstklaaaiffc Htrelchmualk. **W|

Achtung! am Achtung!

Stadtkirche in Gießen

Älttwoeh den 3L H&n 1920 abend* 8 Ohr

KONZERT

3429D] Veranstaltet von

Fritz Schink

Organist an der Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin)

Marie Malchin

Konzert- und Oratoriens&nfferin (Berlin).

Eintrittskarten 3.. L und L M. bei ERNST CHALHER und abends an der Kasse.

Saalbau Cafe Leib

(Bayriache Bierballen) uud^Mttrwow WkSvillerkederWmsm großer Abschieds-ttonzert.

Wir loben zu diese« drei letzten Sonzerien ganz besonders unsere Freunde und Gönner ein.

Voranzeige: EamStao de« 3. Aprrl sowie täa- Uch. auch nn beide« Cfteticicrtegc«, im großen

Saale knraea Gastspiel der Qriginal - Dachauer"

Dieses Ensemble hat den Vorzug, nitfct nur gnie Mustk (Streich- u. Bias-Orchesters, sondern auch echt dezente Qriginal-Elnakler zu bringen, so daß der Besuch besonders de« ÜU. FannUen -u empfehlen ist. 05622 Mana Klnlsfer.

Zum Ausflugsort aus die Hardt!

Spezialität: Kaffee u. Kuchen.

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