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Uhr wurde die Versammlung geschlossen.

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Wahlscheine für die im Besitze

Vorschläge.

eines Wandergewerbeschcines befindlichen Gewerbe

aae

erste Schritt zur

Dauerneigen-

Vulkanisier-Anstalt Giessen

Die

bleibt vor-

vom

REETZE Ei Einige schwere

Eichenbohleu

HMMiMMinitiflmmuiiiunB

t)

Für die uns gewordenen Beileidsbe­zeugungen sagen wir herzlichen Dank

für Glaser geeignet sowie B«che«-2cheilbolä offe­riert Wllh. Weisel, Allendori <u d. Lohn.

deS Vereins für knecht, ffolb Misipv,

Oöerlehtet Yons Georg ymsetzer Zrou Prof. matö. GWum.

Große Auswahl in: HKarspancen, Pfeilen FrlsicrkÄmmen. (s7c 1

treibenden. Prüfung der Stimm »ei Verzeichnis der Wahlvorsteher Vertreter, der Wahlbezirke und der

trag der Rednerin nicht berührt, es daS Schauspiel von den feindlichen

Hausen, den 25. Mai 1920.

Die Beerdigung findet Donnerstag den 27. Mai nachmittags

3 Uhr statt 5799

5699B

alMcholen in den bekamwot 31. Mar bis 5. Ium 1920.

Behördliche Anzeigen.

Vergebung von Sauarbeiten.

eie Gießen (Fromm (Hans)) in Die^-Mten

ing wieder rübern an.

Ängebvtsunrev'ag«, die gegen Erstattung der (S'lbsttesten abgegeben werden, sowie Pläne und Bedingungen liegen von Donnerstag den 27. Mai an bei dem Unterjeidjnrten, Regvrungsgebäude, Landgrch-Philipp-Platz, Zimmer 17, auf

Angebote mit art,machender Auischrrtt rat) verschlossen und goftfrci spätestens bis 6nm 5. Juni 19 20, vormittags 10 Uhr, bei dem Unter-eichneten eirazuveichen.

Die Eröffnung der Angebot- ersolm pax gleichen Termin in Gegenwart rtnxt erschienener Bewerber

Gießen, den 24. Mal 1920.

Die Beerdigung findet Freitag den 28. Mai nachmittag« 3'/, Uhr von der Kapelle de« neuen Friedhof« ans statt. own

wieder in allen Farben am Lager. Einfache Haubennetze Stück 4.00 M. Doppelte Haubennetze Stück 550 M

Hochschnlnachrichte«.

[1 Marburg, 25. Mai. Ter Senior der convger Aevzte. Tr. Justi, hat im Wer Mn fahren das Zeitliche gesegnet. Ter Verblichene »mmt einer alten Marburger Gefehrtenstmulie.

Aus Dem AmlsvevlündiflungsblatL

** Das Amtsverründigungsblatt Nr. 69 vom 25. Mai enthüll die für den 22. Wahl­kreisHessen Darmstadt" zugelassenen Kreisivabl-

Sport.

Leichtathletik. Am Pfingstsonntag weilte eine aus vier Lrarven beste Rcramunmschaft

B. Mm-knumsgade:

KartoffelBtartteH: Ausgabe in bei Brot. martzeri-B^rlen am Freitag den 28. Mai 1920 tote nachstehend:

AL vornnttags von 812 Uhr,

MZ nachnrrttags von 26 Uhr

Die Marken sind intixbiagt an obmyammrtnn Tage in den Bezirken abzuhofen.

C. Warenausgabe.

Lartofsetn: Marlen 2530 mrt k 7 Pfund

^5^

Di-nslagd-n lJun ib3- norm. 10116t öffentlich vergeben werden. ,,,

Die Unterlagen liegen zur

offen und sind Angebote am Bordtt-k, der daselbst erhältlich bis zum genannten Termrn an uns einrureichen. husri^gsftrst 3 Wochen.

(Riegen, den 25. Mai 1920. o798B

Stadtbauamt Gießen.

Braubach

Arbeitsvergebung.

fe Erd- und Maurerarbeiten fttr eritellima der Schmutz- und WasferLawle

m Stalkgt,

t ^Ulgx.,

fhttn,

Betr.: Erbameng zweter Wohnhäuter Tür je vier Familien für die Gemeinde Lich

Die für die Erbauung zweier Biersamilien- wvdnhäuser nebst Stalhmgat usw erforderlichen: Erd-, Maurer-, Eisenbeton-, Zim­mer-, Dachdecker-, Spengler-, Glaser-, Schreiner-, Schlosser-, Schmiede-, Jnstallations-, Weißbinder- und Pflasterarbeiten

sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.

Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daU meine liebe, gute Frau, unsere treusorgende Mutter, Großmutter, Schwieger­mutter, Schwester und Tante

Frau Katharina Bender

Statt Karten.

Heute früh 4 Uhr ist mein geliebter Mann, unser treuer Vater. Sohn, Schwiegersohn und Bruder

ta1 Prof. D. Dr. Erwin Mien

sauft und unerwartet in dem Herrn entschlafen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Julie Preuschen geb. Has

Reinhard und Gerhard Preuschen.

Vereine und Veranstaltungen.

* Heuchelheim, 25. Mar. Am ersten Pfingsttage begrüßte die Bürgerschaft die heim- gekehrten Kriegsgefangenen der Ge­meinde durch eine Veranstaltung im schön ge­schmückten Garten der Wirtschaft ,,Zum Schwa­nen" Nach einer herzlichen Begrüßungsansprache durch Bürgermeister Kreiling wurde den L>eim- gekehrten ein Gcdenkblatt zur Erinnerung an die glückliche Rückkehr, sowie eine Ehrengabe in Gestalt eines Barbettags überreicht, die von den Heimgekehrten mit Worten herzlichen Tankes entgegen genommen imirben. Leider besuchen sich immer noch 3 Söhne der Gemeinde in Gefangen­schaft. Der Gesangverein Teutonia" trug durch seine gut ausgewählten und sehr gut ooraettagenen Gesangsdarbietungen wesentlich zur Verschönerung der wüdigen Feier bei.

Zuschlags frist: 2 Wochen.

Freie Wahl unter den Bewerbern behalten.

Gießen, den 19. War 1920.

Der Kreisbaunrsltektor des Kneifes Cellarius, Baurat.

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2. LuaMl.. 1,50-2,00% h ihren selbe xrtauM^ toten yuw.*, itbron W*

Mai. Das Hy. ine Verochmk rtoaltimg tr Vmvlümg fe kesruBad-diA »e-undSur «m Hess. W ilt. ^orsimd ü ^erroalhmg iiti ÄzwccksteNvc! «stehende ÄnU it. Es ist rodle lad-Naubeim bc: s- und M'laüc mmmt Friedber: i. Der Bade- ir.) Mgsausschubt-: ordentliche dtrektor, die gen, ein von ta dem SlaÄr vimen durcb.de:

kaiur erretten, nur Arbeit sprengt die Ketten, nur Arbeit machet fm" Wer:er sprachen ti<mbiinrt Beidt-Reickeisheim, der btt polrltschm Schlag

Wörter näher erläuterte, Abg. Landwirr Fenchel, der besonders die Zwangswirtschaft und die Stel­lung der Linksparteien dazu beleuchtete, der Re­gierung vorwarf, daß sie z. T. schon ärmeren sogenannten Streu denk in derselben Weise wie den Großbesitz zur Siedlung derangezogen habe. Für die sozialdemokratische Partei sprach zweimal Gen. D tll e m ut H-Hainchen, oft unverständlich in­folge der stürmischen Ablehnung, die er fand. Die Tagesredner forderten nochmals zur völligen (hmgteit der Bauern auf, ein Stand von 3V$ Mil­lionen wie der deutsche Bauernstand müsse durch mindestens 100 Abgeordnete vertreten fern Um

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v. ek&wiet ir * Ick 604. /,e Öönänh frflt, baä Don . 5en unn, X&W mar. WH an bv umeichk» mt a,t bttreibev » « tn bet Sjöbe »bürget mtfttn nt LiOOO^M ÄÄchehoM,

lensM. tou eingtrifrtt wrde butt nrt imb bie nai' Ittn Dienst ein«

in der Stadt Gießen Ausschluß unzuverlässiger Personen vom £)anbei. Walzarbeiten Räude. Dienstnachrichten deS Äteisamtes.

Ausschluß unzuverlässiger Per­sonen vom Handel. Das litteisamt hat dem Kaufmann Louis Weisenbach zu Leih­gestern den Betrieb des Gewerbes als Fourage-, Mchlbändler im Klemen, Seifen-, Maschinenöl- und Wagen fett Händl er wogen Unzuverlässigkeit in Bezug aus diesen Handelsbetrieb umersagt.

Walzarbeiten werden ausgeführt in der Ortsdurchfahrt Treis a. d. Lda., vom 25. Mai bis etwa 2. Juni 1920 und im Anschluß daran in den Ortsdurchfahrten feuern (4.10. Juni) und Der s rod (11.17. Juni/.

Die Räude ist unter den Pferden des Gutspächters DSrrschuck Friedelhüuser £n»f, erloschen

Dien stnachrtchte» des ff re i 3um t ti. 1. Otto Gontrum vmr Röthges wurde von uns zum L>auptmann der Pslichtfeueriv?tzr und 2. Wilhelm Möll IV. von Röthges zum Stelwertteter des Hauptmanns der Pflicht­feuerwehr verpflichtet.

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Stadt. teben5mittelamt.

A. Sondenmsgabe von Eiern

1. 2 Stück an Kinder von 1 bis 12 Jahren gegen Vortage der KrndemLhrmittelfarte B

2. 2 Stück an Personen, die vor dem 1 Mai 1860 geboren sind. BeMasscheine werden auf dem Lebcmsmittelamt gegen Vorlage der Lebensmittel ausw-iskarte nne folgt ousgogeben: Anfangs- 1,Mladen AQ Donner«ag den 27. Mai 1920, norm./«812 llhr, RZ Donnerstag den 27. Mai 1920, nachm. Uhr

3. 2 Stück an Kranfe, denen durch die ärzr lidx PrüfunaSstelle Eier bereits -ugeteilt worden sind, gegen Vorlage des Ecerbezmaichevres.

4. 2 Stück an sonstige Kranke, gegen Vorlage der Postkarte der ärztlichen Prüsmrgsstelle über Zusa^ebensnnttel.

5. 2 Stück an werdende Mütter gegen Vor­lage der Milchausweuckarte.

Der Preis beträgt 90 Pf. für das Stück.

Die Ausgabe erfolgt durch die Verkaufsstellen der Firma Gehr. (%nd> und durch die Etorhwrd- liatg Sternreich

Süchnerhalter frnö ixin der Belieferung mtr &itm lmssefchlosfeu. Zuwiderhandlungen werden verfolgt.

Die Eier müssen innedxxQ) 3 Tagen abgeholt

das -u keinem Ergebnis fühven Bannte. U. S. P. und S.P. D. stritten sich und die anwrfeuden Frauen mutzten ftch dtmr Erläuterungen die Aus­führungen der Rednerin mit nach öaufe nehmen. So aber werben die Frauen nicht in der rrot- wendigeri Weife über fbtr besonderen rnnerpofttt- schen Pflichten unterrichtet, wie die Rednerm rn stwem Schlntzwart selbst herteirheden mußte.

4 Bad- Nauheim , 23. Mai. Nachdem die verschiedenften politischen Parteien im Verlaufe des Winters schon in einer ober mehreren Versamm­lungen vor die Wählerschaft getreten waren, die alle aut besucht waren, hat nach einer mehrmdringen Paufe der ei gen fliehe Wahlkampf erst in vergangener- Woche eingesetzt. Was den bis fetzt ab­gehaltenen Bersammtungen allen eigen war, war der schwache Besuch intb eine gewisfe Lauheit der Wählerschaft. (Eröffnet wurde der Wcchlkanrps durch eine Versammlung der Deutschnalionalsn, in der Lehrer Martell (Sranffurt a. M.) spvach. Es schlos- fen fick» eine nur lau besuchte Versammlung der MehdbeitssvMkWen und eine unabhängige Ver­sammlung an. Auf der letzteren forderte der Sekre­tär des Metallarbeiter-Verbandes, Max Übrig 'Berlin;, daß eine vorübergehende Diktatur des Proletariats fbmmcn müsse, daß die sozialistische fifemofratte an Stelle der formalen Demokratie laten müsse und diplomatische Beziehungen zu Sowjet-Rußland notwendig seien. Für die demo­kratische Partei sprach der Reichstagskarrdidat Dr.-

dsttz, ton an ben txfer tanck^en Victoria

veranstalteten leichrathlettschen 29ettflmi<en teil* »unehmen Die unter der sachkundigen Leitung bei i»exxn stud med öeuntann, eines auch m nie* figen Sportsttenscn febr bekannten Marburg« Sportsnurnns stehende Beranstalttav war muiter- (tiUtig organisiert und brt bet der großen Anzahl der 'jtenmmgen ttveit über 100) tmh der scharfen Shmturren» der Vereine ans Limburg, Weilbura. Bad Ems, Riederlalrnftein, Nassau ustv. scharfe tfampfe. denen die -ahlreich erschienenen Bufdxmer mit äußerster Spannung folgten. Das VcmVattcr* esse erforberten iw 4x100 Meter und kne Ol ym - pische Staffel (800 400 200 200), bw frühe vom ®. f. B. Gießen trab heißem Kompi überlegen gtnxnuten rouxtrn. Als tmntere Erfolge tarnten die Vertreter des V f. B noch die ersten Preise im Weitsprung unb 800 Meter l'aul und die zweiten Preise im 100 Meter und 400 Meter Laus, sowie im Lwchsprung davontvaaen 3n der Olompischen Staffel hatte die Cfentnube von Alten-Dfer in vorbildlicherweise einei t*6d> tigen Pokal als Danderprets gestiftet, der in den nächsten lagen nebst einem Bilde der siegreichen Mannschaft im Blumen Haus Dietz ausgestellt wird. Dte pvachwolle, in jeder Bezikhling zufrieden stellende Veranstaltung und dir gaftlidr Äitsnahme, die dte Gteßener Sportsleute im schönen Lahnkretü gefunden hoben, werden die *Beyt6amgat zu unseren Landsleuten im besetzten Gcbfet nur no<b inniger grftxdten

Pneu-Reparaturen

KU

F.&P. Schilling, '^,7 LV

tu Ms gewesen und hätte den Eigentumsbegriff ver­nichtet, auf der einen Seite hätte die Sozialdemo- trotie die Fideikommisse aufheben tmb auf der anderen Seite aus bäuerlichen Eigentum neue Ge^ meindv- u. staatliche Fideikommisse bilden wollen. Der Bauernbund fei auch für die Lwlzrationierung eingetretert, wenn man auch den rheinhessischen Wein rationiert hätte. Das Beamtenbcsoldungsgesetz sei viel zu spät vorgelegt worden. Der Bauern­bund sei auch bei der Beamtenbesoldung für einen sozialen Ausgleich. An Stelle der International« setze der Bauernbund die nationale Selbständigkeit, eine Autorität müsse da fein, wenn nicht Deutsch­land zum Kuli Europas herabsinken wolle, des­halb müßten alle Stände Mitarbeiten,nur Arbeit

Fng Hetdebroek -Darmstadt. Das find üter Ber- sammlunaen in einer Woche gewesen 10 Berfamm» untflcn find bis zum Wahltage von den emzelnen Parteien zusammen noch vorgesehen, so daß die Turnhalle und der Thalvfienhof, die für Bersamm- lrmgen allein ui Bettacht kommen, an jedem irrten Abend belegt sind.

Eck a r t s b o r n, 21. Mai. vcutc abend sprach hter^Partenekoetäc Dr. Schmidt im Aufttage her ^utidmalionalen Bolkspartei Seine ruhigen, ladtiirfm Ausführungen über deutschnationale Pl> lttik sanden den Beifall der Versammlung. Dis- kuliton fand nicht statt. Die Versammlung wurde gefettet von Dr. Löffler-Orienberg.

8 Stockheim, 24. Mai. Sxute nachmittag 3 Uhr tanb hier eine große Versammlung des vess. Bauernbundes statt. Der große Saal von Gastwftt Weitzel war lange vor Beginn so dicht besetzt, daß die Versammlung ms Freie ber«- legt werden mußte. Mindestens 600700 Bauern waren trotz der schlechten ZuaVerbindungen er* schienen. Tie Versammlung wurde eröffnet und ge leitet von Bürgermeister Maser-Wolf Als erster Redner sprach Landwirt unb Abgeordneter Dorsch- Wölfersheim Er bedauerte, daß es ihm infolge des neuen Wahlsystems, das die Abgeord­neten für das ganze Land aufstelle und die Person - lichen Beziehungen des Abgeordneten zu feiner Wählerschaft sehr erschwere, unmögltch sei, an vielen Otten Oberhessens zu reden, durch das neuste, so hochgepriesene Wahlrectzt snen die 43 000 Stimmen tür die hessische Bolkspartei bei der letzten Wahl unvertreten geblieben. Nach einem geschicht­lichen Rückblick über die Bewegung des Bauern­standes zeigte der Redner, wie nur Einigkeit zum Ziel führen könne. In die Bauernschaft suche die so»ialdemottattsche Partei durch den Unterschied Groß und .Aetn einen Keil zu treiben. Der A tb t flunbentag sei gewiß für einzelne schwere Ar­beiten nötig, aber ihn für alle Arbeiten einzu- führen, sei Unfinn. Der Bauernstand wolle gewiß arbeiten solange es Tag ist, aber er verwerfe die sozialistischen Verrücktheiten, nach denen jede Gemarkung erst ein großer Pfannkuchen werden Äber dann in Gemeinwirtschaft genommen . Der Industriearbeiter fordere mit Recht Brot, aber die Landwirtschaft könne unter den heutigen Verhältnissen nicht alles produzieren, die 3nbuftrtearbciter müßten durch intensivere Arbeit sorgen, daß «nur auf allen Weltmärkten wieder hoch­kommen. Beim Landgesetz hatte sich der Bauemlamd vor allen Dingen gegen die Aus­wüchse dieses Gesetzes gewandt. Durch die Mitarbeit des Bauernbundes sei es erreicht worden, daß das Bauernland geschont wird, während der Groß­grundbesitz heran gezogen werden könne. Warum aber nun das Siedlunysgesetz nicht schneller durch­geführt würde, solle die Landwirtschaft die heutige Regierung fragen. Dem städtischen Arbeiter sei es bange geworden, ob er auch nach der Aufteilung der Güter noch satt zu essen bekomme. Der sozial­demokratische Anttag Eißnert-Sästldbach wäre der

vie wahweve-nng.

©o*ia(bemo!vatif(ber Wahl- bevein Gießen, Fm Mittelpunkt der urifeigen ffiäbl erberfam mlun g stand das Re- fenet bei Frau R vnek-Bees ko w: S>ie 5tau und bte Retchstagswahlen Die Stebnerui gab zunächst bte Geschichte der Fvauenstunm recht slx-wegun g, bte werft uno allem von der Sozialdemokrati'. gefordert ivorfrm fei und die durch die Retwlntton zur Anerkennung ge­langte. Mit diesen »techten fei der Frau die Müht ßunächst der politischen ^lbstervettunq genudoen, daneben die der Aufllärung der jüngeren Gene-" vativu, nu bisher noch alles im Argen gelegen habe. Im Parlament, b. h. dem politischen Leben habe sie zunächst nur zu fernen, aber es gäbe doch hort Fragen, bei denen sie an der richtigen Stelle sei, um Tatsächliches zu leisten. Und da habe die Fvau im Klamps unb Zusammenarbeiten mit oeu Bürgerlichen, getreu dem >fioafttinrSslawdpunkt. tat Möglichste schon geleistet, um Programmpunkte ihrer Pattei zum Besten des Bollsganzen durch- iubringen, z. B. in der Frage bet ehelichen und unehelichen Kinder und Mütter unb des Reichs- Wochen^ Gesetzes Das aber seien nur ganz

schwache und auf bte Dauer xmgenügenbe Losungen, die eben durch den Zwang der Koalition gestchiffen seien, besonders durch die Schuld her reckten Oppo­sitionsparteien. Es steche ganz bei der neuen Re­gierung, die aus dem Mk Wahl ausgeschriebenen Reichstag heveruSwachfen fort, ob und wieweit in der begangenen Richtung weitergeschritten werde. Es sei ja sicher recht unbeguem und bedauerlich, ball das Erreichte so nach Kompromiß aussehe, ober müsse betont werden, baß es klüger und auch imirbtger fei, das Menschenmdglicke zu erlmgen suchen, als lieber gar nichts ju arbeiten. Es erwachfe aber für bte sozialdemokratisrie Frau und auch für die Männer die Pflicht, am 6. Juni für eine sozialistisch? Mehrheit zu sorgen, um nach und nach von dem rechtsscitigen Hemmschuh frei zu werden. Das gelte für die stieichStagswahlen wie für die Bildung des Stadtparlamentes, wo genau so vieles zu tun fei m Fiugendschutz und Sriml- pflege. Fn Irr Aussprache würde der Bor-

geb. Scheidt

am 2. Pfingsttage im Alter von 60 Jahren nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden durch einen sanften Tod erlöst wurde.

Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen:

Wilhelm Bender Familie Rudi Velten

Wilhelm Bender und Frau Familie Karl Schmidt.

Kunft tuib roiflenfd?aft.

Breslau, 25. Mai. (Wolff.) Der Shnn- poonift Georg Jarno ist im Älter von 52 Jahren gejti)rben.

vermischtes.

Ein mmsatlantisches Luftschiff.

Rom, 25. Mai. (WTB.) Deute morgen fand hier eine Probefahrt des transatlanti» scheu Luftschiffs B 34 statt, das dem nächst den Flug RomBuenos Aires ausführen wird. Das Luftschiff hat einen In hall von 50000 Kubikmeter und besitzt an Stelle einer Gondel eine Galerie aus Alu- minium, die 100 Fahrgäste aufnehmen kann und mit allem Konfort ausgestitttet ist

Feldmarfchall Boroevic f-

Klagenfurt, 25. Mai. (WTD.) Am Sonntag ist hier der Feldmarschall B o r o e - oic an einem Herzschlag geswrben.

Büchertisch.

Deutsche Trostbriesc, fe-rrmsgegebttr von Dr. R. Krauß. Die crhcbcnbftm unb wert­vollsten twstspendenden Briese von Luther bis yint ausgehenden 19. Jahrhmtdett Preis geh. 7 Mk., geb. 10 Mk., VorMgsausqaben 16, 35 und 65 Mk. Verlag von Julius voffmatrn. Statt gatt.

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D« 3n^r- ' brt fr«®!

Marten 23 und 24 verlieren nrii öem 31. Mai 1920 ihre Gültigkeit. lieber nicht recht­zeitig abgeholte ffatiofftiniengen wird anberroeitig vertilgt. 5827B Omtaheo aller Jrt SÜÄST!: wert 41« Brükl'seäe üalT.-Dntckerel, R. Lar

Gießen, den 25. Mai 1920.