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c(eid)tit aus b*m Sttrub gemacht hat ist das die Dame?

Wie ich die Ston trotte über mein» GesichtHüge nicht verlor. Mährend ich diese erslaunlickm Worte äu&ern Härte, Meid ich nicht, aber baß es mir langen sein muß, ergab sich Der aus dem Fol­genden.

Was ist das für eme Salbaderei? fragte ich etwas ernst. Wovon faselst du denn do? Ich plau­dere in aller öarmfoftgfictt und Unschuld von Lam- bether Gräfinnen, und mrk einem Mal: überfällst du mich mit wer Meist was für einem verdamm­ten Blödsinn. Was für ein TLmon reitet dich denn heute nacht? Losten wir dos Tfcemzi und trinken nur ein Glas! Ich muß übrigens m we­nigen Minuten weg.

Aber er lieh sich nicht aus der Fassung bringen.

£, b-25 nützt nichts, Derrgorb, sagte er

Was nützt nichts?

Daß du die Frage einfach barsch beiieite schiebst und Unwillen und weiß Gott noch Mas markierst.

Willst du mich den wirklich ärgern? fragte ich.

Nein, selbstverständlich nicht, aber wirklich. Damit unterbrach er sich, als er bemerkt.', daß mein Auge zornige Blitze schoß.

Wirklich"? Waswirklich""? fragte ich. Wor­aus steuerst du denn zu? Heraus damit, aber dann last mich in Frieden? Ich verliere m-?nt Geduld: seit einer Viertelstunde fragst dv mich über ernt

Angelegenheit aus, die dich nichts angcht, um's deutlich zu sagen. Also, was willst du sagen?

£>errgott im Himmel, Mensch! ritt er, braus? doch nickt so auf! Ich möchte nicht von einem so großen Menschen gefreften werden, wie du emer bist Dielleicht irre ich mich ich glaube sogar, ich tu's aber es tan mir wirklich so merkwürdig vor.

Was?

Bevor bu hereinkamst, wurde ich eirrnn Herrn vorgestellt, der lange in Rom gelebt hat. Ich eriimtrte mich an unsere Unterhaltung von beute abend und fragte ihn daher, ob er vielleicht zufällig etwas von einer gewissen Gräfin Frangivanr nrif>?.

Jetzt war ich wieder ganz Ohr.

Ja, und?

Er schien mit all ihren näheren Berhältnissm bekannt zu sein, wann sie sich verheirarst hat und wann ihr Marrn gestorben ist. Sie ist schemr's eine Witwe.

Tas hat sie nnr heute abend gesagt.

So? Gut also, er amstte jede Klenngknl von der ganzen Familie. Ich glaube, er war stn wenig angeheitert, sonst würde er rrichl so rd'elig ge­wesen sein. Er schien auch mit den Bnchältnisten des Erbgrasen bekannt zu fern wenigst-ns sprach er von ihm, als wäre er mit ihm 5efreimb*t.

Erinnerst du dich an seinen Namen? fragte ich.

(Fortsetzung folgte

Sroeües Blatt

m. yr

(Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

ferner Wohnung wurde noch cm b'.anleinener Ar

lensanzu

einer Ortschaft stammen. Tu Eigentümer der | Montanmarkie bemeribar machte. Gegenstände werden ersucht, sich mit der diesigen! gen Teutsch-Lutemburger, Mam

Säwächei güt'

gen Teutsck-Lutemburger, Mannesniami

bcixirf um. Caro waren böher besät,It

t

1081,25 1083,75 1073,75 1070,25

1036,25 1038,75 1024,

Börsenkurse.

Berlin

152,

153,

199,50

355,

326,

le

294,

der

ii»

340,

306,

315,

Der Rentenmarkl war wenig ver.

ändert und still und im Berlaufe blieb der Zkurs-

städter biS 159 gesteigert. Sonst schloß die Börst

still.

Frankfurt a M., 24. 2ft»ril. Börsen-

Fortsetzung 30.

! Nachdruck verboten.)

Niemals, erwiderte ich vasch. Das hättest du

eri^er tin*

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535,

331,

367,

213,

361,

211,

331,

320,

28,97

94,15

27,47

201,- 189,50

29,03

94,85

27,53

17,98

29,47

93,40

27.47

dei"

,0fr

eine Mitgli deiverjammlung im Frau Emma Schudt berichtete des Reichsfrauenausschusses der Partei, die am 15. und 16. stattgefundcn und an d.r Frau

ind rit-

299,50

335,-

320,-

345,35

267,80

237,75

61,85

370,40

60 W te

Sogen wir z. B. eine.

Vielleicht.

Kaum ivar das Wort meinem Mund entflohen, erkannte ich. wie unklug ich gehandelt hattr.

344,65

267,20

237,25

61,15

364,60

345,35

262,80

235,25

60,60

3'12,20

Syeriwt^bOhitcen, de einander tarnen, nach Sitten der allgemeinen Höflichkeit.

« en jr- ad

Zürich . . .

2lmsterdam

.Kopenhagen

Stockholm.

Wien . . .

Kurs 24. 4.

79,75

Obcr- eulsch

1183,75 1201,25 1173,75 1176,25

1048,75 1051,25 1034,- 1036, -

1323,50 1326,50 1308,50 1311,50

1026, -

18,02

29,53

93,60

28,53

ku6 meinem 5knehmen vor einer Stunde nehmen können.

Entnehmen und wissen ist zweierlei.

Allerdings, und mm wrißr du es auch. Nabe tatsächlich bis zum heutigen Flbenb

iftewe lz aus ab. über die Tagw g Deutschen Dalk--- April in Acrlm Schudt als Ber-

L65c

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BH.

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9» fern;

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m» ver- ».

weggenommen smd. da sie die Person in nassem Zustande nach Hause gebracht hat. Sie müssen von

schlust gestaltete sich der Bertehr im allgemeinen ruhiger. Aus die schwach- Haltung der gestrigen

Brüssel-Antwerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm ..... Helsingfors

Italien

I London

Krrnnnattvlizei zur Anerkennung in Verbindung zu setzen. Ebenso derjenige, dem um die Zeit der Hammel unb das Rad gestohlen wurde.

** Vom Vorstand der Freiwilligen >sanitätskolonne wird uns mitgeteüt, daß die teolomrc nicht ausgehoben merben soll, daß viel­mehr bi.im Oberbür.^rmcister di. Uebcrlassung ge­eigneter Rälcmlichteiten zur Abhallavrg von llebiui*

sband mit wenigen Schwan tung-n wenig vermrdert. 2lm Montannur.k.e erfolgten ei'rige Preisnachlässe Gtegen Schluß wurden infolge des gänzendni Al- schlusses der Nationalbank und infolge günstiger Abschluß-Enrorttrngen Disvonto bis 225, Darm-

ermäfdgimgcn gegenüber und nur vereinzelt gingen die letzteteii darüber hinaus. Sbali- und Bank attien lagen fest, der glänzende Abschluß der Na- rionalbank beeinflußte den Kursstand der Akten

Wien (altes) . . . . Deutsch-Oeslerr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

nterung wird Mi ister Schmidt spreclen

mc. Frankfurt a M., 24. April. Tie Lteufeidje Staatsregierung hat für die Zwecke der Frankfurter Messe bet Betrag von 100000 Mk. bavilligt.

** Ünsal l. SamSbag mittag ereignete sich xii dem hie tgen Braunsteinbergwerk ein bedauer­licher Unsa l Ein Bergmann von Großcn-Bu'seck,

334,65

262,20

234,75

60,40

362,16

längere Aussprache an.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Tarmstadt, 25. April. Der Leiter der Reickszentrale für Heimatdienst in Darmstadt, Ab-- geordneter Loos, wurde als Zivildezernent in das Rcichswehrministetium nach Ber­lin berufen. Es wurde ihm kommissarisch die Aufgabe übertragen, bei der jetzt einsetzenden Um­bildung der ReichÄvehr und der Behandlung der Fragen, die sich aus dem Kapp-Putsch ergeben, mit» zuwirken

Die Gräfin.

Roman von G. W. A p p l e t o n.

Kurs 24. 4.

79,75 76,50 75,-

76,25 154,- 314,75 219,- 185,- 154,- 154,- 207,50 194,50 346,- 332,- 330,25 320,- 230,25 293,- 474,50 544,- 382,25 360,- 211, 512, 297,- 339,- 315,75

irel 'o tlt*

gen und Ausbildungskursen sowie zur Ausbcwah- rung der (Ycrätfchasten beantragt wurde. Durch den Berkaus des alten Hospitals, in dem das Kolonnendepot sich befand, üt der >rvlonne zur Zeit die Möglichkeit der Betätigung entzogen, sie wird aber ihre volle Tätigkeit wieder entfalten, sobald ihr die nötigen Räumlichkeiten zur Ber- sügung gestellt werden. Die beabsichtigte Gründung eiit.r Arbeiter ©.imat.tcr .'tolonnc eitspricht nicht einem vorhandenen Bcoürjnis, sondern kann nur als ein Konkurrenzunt.rnehmc-n anges hen werden.

** Tie Frauengruppe bet Deut­schen Bo 1 kspartei ljte.t am Fv-itog atc:ib

Kurs 23.4.

79,75 76,60 75,-

76,- 153, - 314,- 219,50 148,- 154,- 154,- 200,50 191ch0 364,50 328,60 336,- 318.- 230,- 291,- 471,25 539,- 385,- 366,50 210,- 510,25 298,- 343,50 320,-

63,50 310,-

Jch lächelte ein wenig gehtemnisooll.

Nun ja, nicht viele, anriberte ick nach rtner angemessenen und nicht wirkungslosen Paust, als er mit einem Mate seine Augm zu den meängen erhob.

Nicht viele, wiederholte -er.

Ta» ist's, was ich getagt habe.

Aber ich verstehe nicht ganz, was bu damit sagen willst.

Tas ist mein Fehler nicht. Ich habe mich deutlich genug ausgtbrückt.

Ja, ich habe dritte Worte auch deutlich »m* nommen. Aber was bedeuten fv?, mein Junge?

Er glühte nun vor Neugierde.

Mir scheint das ziemlich fiat zu fern, er­widerte ich.

Aber mir nicht. Willst bu mir glauben machen, daß Gräfinnen wirklich in Lambeth vorfbrechen?

Ich sagte:nickt tnefe"", lieber Dav.mport. Was du bodt für ein hartnäckiger Kerl bist!

handel.

Berlin, 24 April. B ö r sen st im m un g s- bilb. An der Börse war das Geschäft infolge nckbezu allgemeiner Zurückhaltung recht still und abqee'ien von einigen Spezias vLttv.t, n<irr Schisf- fahrtswerte zeitweise bei regem Kurse g. handelt, wie Patetfahrt, lllot/d, Hansa, 5)amburg-Südamert- kaner. War auch die Grundstimmung im Grvtzen und Ganzen ziemlich fest, so war die Kstrsbildmtg dock recht uneinheitlich und den Kurserhöhungcn im Ausmaste von 5 Proz. standen gkitte1 Kurs-

;kerei

Fernipr]72t

Ahnung von der Existenz dieser Fron gehabt. Nist bu jetzt befriedigt?

Das vertieft nur das Gchnmnis.

Was für ein Gehetmnis ? Sei doch tan solcher storr!

Darum handelt sich's gerebe. Ich bin fein San. Ich habe heute abeitb ein war Erkundt- amgen eingezotten und erfahren, dost dte Gräsin Ziangipani eine riefig feine Tom: ist und im Velde schwimmt.

Tos gebe ich zu. Sie hat mir selber heute abend diese Eröffnung gemacht.

Gut also. Du hast mir mm gesagt, daß du «ne Leine Praxis in Lambeth brau fern aus übst =nb datz deine Patienten einfach.', arme Leute feien.

Ganz richtig, antwortete ich, da ich schmt ge­nau vorausstch, ivohin sein- Warte zielten.

Fn jenen Viertel sprechen tme Gräfinnen .»r.

Markuotternngeu.

Datum:

376,-

232,- 297,50 471,-

537,-

u. ie. n. il- ii. v.

Kurs 23.4.

79,75

Hamburg, 24. April. Zwischen der Kom­merz- und Tisianw-Banl, Hamburg-Berlin, und der Mitteldeutschen Privat-^Bank Magdeburg, wurde unter Barbehall der Genehmigung der als­bald einzuberufenden GeTterakversammlnnaen ein Vertrag geschlossen, wonach sich die Mitteldeutsche privat-Bank mit der Commerz- und DiSkonto- <?anf vereinigt. Tie Kvmmerz- und DisLntv-Bank wird ihren Namen in Kommerz- und Pri­vat - B a n f um ändern unb ihr Kapital von 85 000 000 auf 200000000 Mk. erhöhen. Ten AE.ianären der Mitteldeutschen Privav-Lank wer-

nungen and England, Italien, Spanien, stfjweii, Schwebn, 'ldorwegen, Dänemark und

8tordAmerika t^ilnehmen. Für die deutsche Re-

.PvtztauienH.' sagte er. Das ist eine vwslcht lellsäme Geickichte. Ist mir auch gleich autg'fallen. Eine verdrehte alte Tarn', bte ganz Europa durch­zieht, um vor ihren Meuten sich zu verstecken und lieb mit irgendwelchen Familienpapteren oder bet*

n ib n

6.

"Datum: 5*/n'Deul.flrlegsanL 4°/D«ut.ReichL0ns. 3°/aD«ut.Ne!chsanl. 4°/0 Preuh. üonsolr Darmsiädtec Dank Deutsche Bank. . . Disconto« Desellsch. Dresdener B mk.. Nationalbank f. D. Tiitlelb.Crebitbanlc H.-Amerik.-Pakctf. NorddeutscherLloyd Boch.Guszstahiwrk. D.-Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-L Oderschles.Lisenind. Phönix-Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« (hlekir. 21. E. <S.. Schuckert-Werk«.. FeltenLGuilleaumr Daimler Lud.-Lisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4,/e Hess. SaatsanL Electron Griesheim

23.4.

9,25 4,525 10,

7,65 390,-

.HL

dar! "'M

46«

24.4.

9,30 4,525 10,-

7,75 390,-

Ml' in >2 j.Vl* w

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für 470/

Bu lauschen: 6 lub bemd. iteldj. net !ta Bund.. IDimis'kli,1 Ikti.fleftSBlMtite ri.JÄelrQmJP.itd 144), Blehtr. H"1. lute bfteher. 8leph»»it.j Znfll',-1 MtÄm milrt) fle«n Rüdjenabiaüeiuiudji.

Hubel, Tie zlvci rfttunbinn mit IL Äte'X' L Ino Im Säte- xmA ihnen lolncnben ce 6M um-0IbreHe'0' uerTiüfrci.lflebftt Aniiaberum er- u an ^>en £ @äxinet, 30 nliiüdie SSeltatu: - H0003R.^rm..:; m. alt. Mädch- zz Jahre, m- esn--; bet öu melden it-

Heirat», Sföine. obneSint n - - XU tw-: Schr.«ng-m U.O74MJÄ<

Fabrik feinen Lob" u' - «ohnbenieE^

-"Beclo«- \ bi,n!lcäS&

vermischteA.

** Der Grnst gegen Milttärperfv- ncn der Berbandsstaaten. lieber ben mi* litärischen Grust gegen Militärpersvr'.en der Bcr- bandsstaaten hat sich der Chef der Hoeresleittmg in einer neuen Verfügung ausgesprochen, Cine Grustpflicht deutsclrer Militarpcr oncn beüd/t nicht. jTie Gannsondienstoarschrist tritt hier außer Kvaft. Sollten Missionen der Berbandsstaaten an deutsche Befehlshaber mit Vorschlägen über eine andere Regelung des gegenfeittgen Grustes berantrzten, so sind die dent'chen Befehlshaber befugt, unter Meldung an bas Reichsntehrmrnisterium für ihren Bereich entflnxcfenbe Verfügimgen zu erlass:n. Wenn eme deutsche Militärper on van einer Mi- litärperfvn der Derbanbsstoaten zuerst gegrüstt wird, so erwidert et den Gruh nach den R?gel:i der allgemeinen Höflichkeit. Cbenso regelt sich dis Grüfen zwischen Miliiä pro e:t Teut'chlands und

Amsterdam - Notterd. 2232,75 2237,25 2222,75 2227,25 ~ ---- 393,60 394,40 387,10 387,90

:iLmens Wagner, oerlxiratet, 1 Kind, 27 Jcrlrre alt, wollte einen Förderwagen auf ben Fördcr- &rb bringen, in der Meinung, der Korb stehe in .

Aleickln Höhr. Der .Korb stand aber unten. Wagen nicht mdir. umb Mann stürzten in die Diese von 27 Metern. Ser Mann trug einen schweren Schädribtuch da­von, an dessen Folgen er bald nach (Einlieferung

tensanzug, 2 Arauenträgerschüröen, em grab- teuirnts Fraucnhemd, gez ,,C. V. 8" em eben» iolches Herrenhemd, gez.o. F."", ein solches ebne Elchen mid zivei Handuichertoppen vorgefund-.n, die zweifellos auch geswhten imb von eintr Bleiche

öof}nen|tan.Q^ Muchin?

..««Uietbttii jchleilL"

Ä__Vommitra[r j

Frankfurt a. M., 26. April.

Teblfenmarft.

Geld Bries Geld Bries

Datum: 23. April 24. April

»"£S

S*5'*,

A«r Stadt ttnd Eand.

Gießen, ben 26. April 1920.

Der Besuch der Frankfurter Messe.

Das Mestamt Frankfurt <t M. gibt offiziell bekannt: Die französischen Besatzungsbehörden haben bestimmt, dast bei Fortdauer der bestehen­den ruhigen Verhältnisse die Anreise nach Frank­furt a M. zum Besuch der zweiten Frankfurter «tematio-nnlen Messe vom 2. bis 11. Mai und dks internationalen Wirischastskongvesses am 1. unb 2. Mai aus Grund des üblichen Rcisepasfes, der mit einem Vermerk:Inhaber reift zur Frank­furter Messe"" versehen ist, erfolgen kann. Der Der- rtertInhaber reift zur Frankfurter Messe"" fann md> alle .Handelskammern und ähnliche Stellen, rivit durch die Polizeibehörden ausgestellt wer­den mid genügt zur ungehinderten Einreise, zum lufentlxiü in Frankfurt und zur migechinderten luSrei.se aus dem besetzten ins unbesetzte Gebiet, 'lud) sonst wird die Abhaltung der Frankfurter frrühjcrhrsmesse durch die französische Beiatzimg richt gebindert. Alle Anfragen wegen Wohnung «sw. smd an das Mestamt Frankfurt a. M. zu lichten.

mc. Frankfurt a. M., 24. AZnil. An dem cuematwrolen Wirtschasiskongvest werden Abord-

Abendbörie folgte eine»*1 Befestigung die durch t«.t iiu.e.t Geschäfrs'ckschinst der Nalumlit- bant sür Teut chianb he.ro.geru en tv.itbc An­derseits befriedigte aiub die Crnfutrr neuer Led.ms- mtttet auL Amerito. Eine einheuliiie Tnrdcnz kam jedoch nid* mm TurLbruck und dao genug, fügige Geschäft rührte sehr bald wie.e: zu '.>b- idYt'äd'ungen, was sich in brr Haupt ady aus dem

2053

Qn das öernlotfi» angelchlossen. W K. H. Ender

Boffler-1

1 Ttü 8rMi lAcker an bet2i Au^nchi-l w vetMiri Httdehrand, Silbrlr- 10090 61$ 128001 gegen gme Sidjerbtr

leihen geeochl Tchrilll. Anneboie or O76'i9 an den Tie^ L kin Kind dld(yi8ti in Pflege zu geben. , Walltorilr-Hct

Frankfurt

Abend- Schiust- Schlust- Schlnst-

Ans Hessen.

rm. Darmstadt, 25.2Q>riI. Das üanöo iedelun gsarnt hielt bit,c Woche nach län­gerer Unterbrechung im Ständeufne Sitzung ab, in der der Bor sitze nüc Lamdcswrfrmc ister Tr. 8 e b e r in seiner Ansprache oarauf himvios, dah Wien bei dem grölen Zand hunger energisch Vor­gehen müsse, wenn auch zunächst bic Durchführung des Zandgesetze-b das Ertragnis le nmächtige. Eine (SitentiartVur Napoleoni ch-n Stils iveibe man aber nicht durchführen. Bisher fi:w 350 Anträge <uif iSin.cituno des ^andzuici ungseerirhrens ge­stellt tvorden, davon seien 110 Verfahren an» geleitet. Die Borwürse, daß zu langsam gear­beitet werbe, seien ungerechtserttgt, besonders mit Aücksicht auf die sehr schwierig zu lösatden Pcr- foualfragen. Durck> Drohungen otrr Drängen rertx man sich nicht von dem vorbezeiämeten Lege abbringen las en. In einem Vortrag d s ©ttonomieratk^ Dr. Hamann nnrb b^raut hin­gewiesen, daß die Schafzucht in Hessen sich allenfalls nur für den Bogclsberg rentiere, da sie sonst die Milchwirtschaft bcnrtdriefjgc. Eine Ärnorbnung bett, die Beschränkung der Liegenschaftsrechte fand Annahme. Ste soll die Umgebung des äZandgesetzes bei Bildung von Fideikommissen tterhindern. Auch die not- wendig gewordene Battzugsordnung des Zand- retz.s wird nicht beanstandet. Tie Frage der utter Mitteln ot besanders m O b e r h e s - sen im Kreise Büdingen fand eingel-ende Bespre­chung unb sprach man sich grund ätzlich für die Aufhebung' der Zwangsb:wirtschafmng des Heues Lis, die Ausmärker sollen sich aud) an den heuversteigerungen an erttagsreichen Plätzen be­teiligen dürfen. Der Voranschlag wird genehmigt, nachdem Fürst Jsenburg-Birstein verlangt batte, das der Staat die Kosten für das Siedlungsunter­nehmen trage, während die Abg. Lux und Wid­mann sich dagegen wendeten, da man diese Kosten der Allgemeinbeit nicht ausladen könne. Dann wurde veschlosien, die Landzuteilung nur dort vorzunehmen, wo die Feldbereinignng durchgesiihrt tft. Die Tagegelder für die Landansschüs e wurden denjenigen ter LandtagsabgCoronet n g eichgeslellt. Das Landzuteilungsverfahven ist bis jetzt in Sicberftörflabt lOberh.) und Fr.-Krumbach i. O durchgeführt. Ans eine Beschwerde wird darauf tingewiesen^ daß die Ausfüllung der Fragebogen «oft zu wünichcn übrig lasse. ganzen sind sieben lanbamtmänner, davon fünf in Oberhessen, zwei n Starkenburg tätig.

tteterin Hessens teilgenommen hatte. Es waren Frauen aus dem ganzen Reich mit Ginschlutz eines Teils der besetzten Gebiete zu der Tagung er­schienen, darunter auch viele aus der Frauen­bewegung bekannte Persönlichtaten. Ten Borsitz führte Frau Clara Me>lde, M. b. N. Es wurden politische, wirtschaftliche und kulturelle Fragen lv- handelt und reiche Anregung zur Weiterarbeit jut allen (Gebieten gegeben. An die intereffantai, m . AuSführungeit von Frau Schudt knüpfte sich eine j

Schweiz. . Spanien .

n die hiesige Klinik starb.

** Ein Dieb gefaßt. Am Freitag gelmig es in hiesiger Stadt eine Person festzunehmen, die ci der Nacht zum 9. April 1923 in Krofdorf ein Schwein gestohlen und in ferner Wohnung ,-xschtacht.t hatte. Ferner steht sie iwch unter dem --- . - - - . . - _

Cringenben Verdacht, auf die gleiche Weife einen st r m m u n g s b t,l d. Im Hinblick auf den Woche,' sammel und um dieselbe Zeit ein Fahrrad' r-t"-c "*'t* 1 eJt" **" **

ettrombet unb weiter veräußert zu haben. In

llebers« stcllteli sich auf 1250. Elektro X-id?: unb Kraft blieben gefragt und togen 3 Pro;, an. Zu etwas Icbljafieren Umsätzen kam c: in -Schiffahrtkrien, wo befand rs Hapag bevorzugt blicken, 201 bis 206. Für Slldlri Phosphat bestand anfänglich 2lbgabcncigung. Deut chc Kolo­nialanteile 2400. Otavi'Anteile lagen schwächer, während Genußscheine sich behaupteten. Pett.' leumwerie lagen ruhiger bei nicht erheblichen Prei: Veränderungen. Car. roas 950. Benzaktten schtvöstier. Badische Anilin konnten sich etwas befestigen. In Schantuiigbahn ttat schwacl)ere Haltung ein, wäh­rend Anatolier mit 43*/3 gesucht blieben. Fest lagen Nationalbank für Deutschland, 151. Ceftcv- reichischc Kreditamtalt niedriger Einige Umsätze wiesen deutsche Anleihen mit bei gut bel)aupteter Stimmung. DLe;ikancr la;cn schwächer. Am Markte der Einheitswerte war die Haltung in lieberem- ftimmunn mit den übrigen Marktgebieten ruhig. Mannheimer Oelsabritai blieben gefragter. Tie Börse sck.' betxuibtr.t. Privalbiskont 4% Pro?.

Montag, 26. April 1920

den im Austausch Akiien der Kx»mmerz imb Pn- vo: Bank mit ioidendenberccht igung ab 1. Ian. 1920 ün Ber"dälttiis von 1: 1 gewab t Ter Tu>i- dendensckrin der 'ViüU'lboitidx'n Priixll Bank für das Geschäfts iahe 1919 wird l>ri Unikxuid) t<r Aktien mit 9 Prozent einpetöft. Ferner wird hat Millionären beider Iilsmutc bas Siedu erig-.TÖumt, auf je 3000 Mk. ihrer Mlicn 1000 Mt. Mi mmarte* und Prjvote^to«ck Ak.ien mit Ti»ibcnbcnbmdKv gung ah 1 Januar 1920 zum Kurie von 13ti Pro­zent zu beziehen. ')lufsick.sral und Tireklion der Mittcldeullchen PrwateBant treten in die 5t»nv* merz und Privat^Bank über, Herr lircftur Scknltze mit dem Sitz in Berlin, eben»? wrri> daS geiQiruc Personal ix-r Mitteldeutichen Privat-Bmck übeniummai.

T nrch vorstehend.- Fusion tntt bei Hessische Ban k verein, A k 11 e n g e s e l 1 s ch a s > . de sen Aktien sich zum größten Lil in ben Hände l h<n Mitteldeutschen Priv.tbank. Mag^lnrrg, be^utixn und der neben ca. 30 Füialen im übnaen Sxffen auch in Gießen eine Filiale mitcrlalt, m di­rekte Beziehung zu dieser neuen Großbank.

(In einem Teil bei Auslage wied:rholt.)

Vom Tbrrsttn Rai.

Amsterdam, 24. April. (DTB.l Wie der Telegraaf"" aus San Remo mtlbct, bc,chll)ß der Oberste Rat, daß für die Tardanrlleu, das Mtn> mammecr und den Bosporus der Grmte'satz der freien Schiffahrr angenoinrnen werd-.n würde. Tiefer Grundsatz soll allein burck den Böikcrbunv tiufgeloben werden fmmen. Drei.ÜLm.ite nach Ratiftzieninq des Friedensvertrages sollen bte Festmigen geschleift werden.

^loyd George und die deutsche Heeredflürke.

London, 24. April. (WTB) LautNieuwe Rotterdamschen Courant'" sagte Lloyd George in dem bereits gemeldeten Interview gegenüber Ivar nalisten tnniichllich des Ersuchens Deutschlands um Beibehaltung einer größeren H-eresstärle noch, aus dem Bericht der engsu'chen Offiziere. i:i ^'utsck- land gehe hervor, daß diese bie fcanz>»'i'che An­sicht, Deutschland habe sich vorsätzlick seinen Bei> ttagsverpslAchtungen bei btn Ereignissen im 9hil)r- gebiet, sowie bet den Kohlenlieserungen, der Ent­waffnung und anderen wichtigen Punkten ent zogen, nicht teilen. Lloyd George sagte, die deutsche Regierung werde von drei Gefahren, dem Militarismus der Junker, dem Bolsäxwrsmu» und den Abtrcnnungsbesttebimgen einzelner Landesteile bedroht. Die eng.ische Politik, die van Italien und den Bereinigten Staaten unterstützt werde, sei darauf geridjtct, der deutschen Regie­rung eine Chance zu geben. Dies sei der einzig richtige Ltzeg. Wenn Deutschland durch die oben erwähnten Faktoren in ein EhaoS gestürzt toerbe, dann könne man allen Versprechungen auf Wieder Herstellung und allen Bürgschaften, die man mit Mülie erhalten habe, Lebewahl sagen.

Ein Kredit für mitteleuropäische Staaten?

Paris, 24. April. (WTÄ.) Gestern hat zwi­schen ben alliierten und associ.erben Mächten unb den neutralen Staaten in Paris eine erste Ü»u-- fereitt auf Anregung der britischen Jllgierung statt-- «jejunbrn, um die nöligen Anordnungen zur Ge^ Währung eines 5kridits an Polen, Oester­reich und einigen anderen Staaten MitteleuropaR zu treffen. Bon ben alliierten unb mittrolen Rs- gierungen wurde an Progtaimm angenommen, ba$ große Brittäge zur llntrrstützung und zum Wicier- aufbau vorsieht. ES wurde außerdem beschlossen, in Paris ein FvianzKomitee zu errichten, bei benr vorläufig 12 Länder Vertreten sein werden, d« einen überwtegenden Test der Kredit: g»'vährm, jedoch finanziell an bet Aufgabe der Äiri.eicher- stellung nicht teilnrizmen werden. Aus^echein waren anwesend GrosibritMmien, bic Bereinigten Staa­ten, Ironk eich, Srlgim, Stau bi, Hrgmx tinien, Dänemark, Holland, Säproden, Naro iregen unb die Sänveiz. Die italienische Regierung, die im wesentlichen das Programm billigt, kannte wegen der kurzen Frist zwischen Festsetzung unb Abhaltung der Konferenz keinen Delegierten mehr ernennen. Jedenfalls sind sich alle neutralen Länder, mit Ausnahme Spaniens, wo die Frage noch einer offiziellen Prüfung unter liegt, darüber einig, sich den Alliierten anzu- scÄießen, indem sie Lebensmittel und Rohstoffe liefern, die die betteffenden Länder nötig hoben» Hinsichtlich des Zahlungstnmins da Kredite unb her notwendigen Garantien ist ein Einvernehmen erzielt. Die Verhandlungen verlaufen in vollstän­diger Harmonie.

Die Lage in Elfaß-Lothringen.

Paris, 24. April. (WTB.) Ter Arbrils- niinister (V-utbjif hatte gestern abend im B-i- sein des Unterrichtsministers mit der Delegation der elsaß-lothringischen Abgeardne:en eine Be­sprechung über bz gegenwärtig? Lage in Elsaß» Lothringen sowie über die Beilegung des tm Ent­stehen begriffenen Konfliktes.

Eine französische Zwangsanleihr.

Paris, 24. April. (WTB.) Ter Dbgeord»lete Lacot hat in der Kammer einen Antrag ein gebracht auf Ausschreibung einer Zwangsanleihe, deren Betrag et auf 100 Milliarden schätzt.