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x- 23 Jan. Im abflttau, -0 Eheschließungki, in srüherm Jahren nur
Rotten.
Jan. Tie nen^ründck Lru Bauernbllilder ib damit btt muffen Land-
Sine Haubsammlung zm Inzeichens für die p । den Betrag von 1900 M i.i.Wra.
24. Jan. Die auf geifer „Zum deutiche» banfe rfammfung der Cti XtoltSportei ftW ÜJr utte; bk l'titung la« forfigeritat Ortotunrirrc ti'jmdy tonnte man m t lechasten Agitation uni t.t WH reuet Mi.'g:i- iactreten finb; aber •.folgt dirjer Tädgüeü tn L n>.s sich nicht nur buta zelmi g te^r, so de n ui- AM l selbl-and.g r Ert» fc Dieser Sr,olg ij um» vot hier im ÄiitelM^ gung stehen, b'.e W ^Ntng, natürlich «nen^ MddKölkmt'tg hat. w faS nA die Srg orslondes statt iw» ijfolgt» B«
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(In einem Teil kvr Auflage w»<8-rhIlr.)
Dir Nordstaetrn nnb der Srlferbnnb.
Kopenhagen, 23. Jan. (WTB.) Wie ba5 Nordist Telegrammbuisau meldet, wird tvohr- scheinlich in den ersten Tagen des Februar in Kristiania eine nordische Ministerkonferenz abgebaltcn werden, die sich mit dem Beitritt der nordischen Mächte zum Völkerbund beschäftigen wird.
Tie cugliiche Taktik gcgkvübrr Rußland.
Rotterdam, 23. Jan. (WTD.) Laut Nieuwc Rvtterdamsche Courant mefbet ber Pariser Berichterstatter der Westminster Galette, im britischen Kabinett beständen große Meinungs- verschiedeucheiten über die russtsche Po- litik. Churchill sei der Führer der Kriegs- pattei, die überzeugt fä, daß ber Bolschewismus allein mit den Massen ausgerottet werden könne, Lloyd Georae dagegen ber Fül-rrr der Frie- denöpartei, die der Ansicht sei, datz der Bolschewismus eines natürlichen Todes sterben werde.
Belcidung von Wertpapicirrt.
Berlin, 23. Ja". (WB.) Um den mehr und mehr in (£rdxinung tretenden Auswüchsen d.r Börsenspeknlation zu («gegnen, sind in der Bereinigung von Berliner Banken und Bankiers zusammengeschlossenen Banken und Banlchäuser üd'r- eingekommen, in Zutun t Beleihungen von Wertpapieren nur noch in Döl^ von 50 Prozent ihres Kurswertes, höchstens jedoch mit einer Bclechungsinmmc von 2-0 Prozent vorzu. ehmen, ausgenommen hievon sind nur die dcutscl-en sestver ius.ichen Werte und d.c deutschen Vorzugsaktien mit einer begrenzp.n Dividende.
Zeitnugsverbvl in Kaffri.
Kassel, 24. Jan. (WTB.) Aus Grund der Verordnung des ReichSpräsldonton vom 13. Jan. bat ber Befehlshalwr des Reichs nxhrkommandos 2 biS zum 14. Februar einschl. Druck, Verlag und Vertrieb auch unter anderer Form das Blatt der „ffommunifl" verboten.
Das Ende des italirnischcn Cistnbnbnerstrc'tks.
Nizza, 23. Jan, (WTB.) Der Eisenbahnerstreik in Italien kann als beendet ange'ehen werden.
y Dkardura, Ä Utat
3tute beschäftigte sich eine starkbe uchte Versammlung kaufmännischer und gewerblicher Angestellten m* der Aendernng des im vorigen Jcchre festgesetzten Tarifs. Es wurde ba Auffaifung attaegm getreten, daß die Tarifverträge bte Teuerung erhöhten, denn bei der jetzigen glänzenden Geschäftslage und der allgemein übluhau Äalkula- tem mit 200—400 Prozent Gennnn, kamen bte Gehälter gar nicht in Betracht. Was früfcr ate Lebensarbeit gegolten, müsse letzt m 2—3 Jahren erreicht sein Es wurde habet beionders auf die märchachaften Gewinne bei den Zigarren hingewlesen. Früher in normalen Zeiten habe man sich allgemein mit 30—40 Prozent Gewinn bognugt Ms geringstes Mvnatsbedürfnis einer drnkopsrgen Emilie bei einmaliger Ergänzung der Kleidung Lchrrhe und Wäsche auf den Monat verteilt, seien 1062,85 Mk. nötig. Taschengeld et da nicht mrt- aerechnet. Die Vcrsamnüung be.chlob, bw Arbeiten fflr einen neuen Tarif, wie ihn andere Städte bereites hätten, zu befchl mmgen.
)( M a r b u r g, 25. Jam Aus Emladung oer Deutschnationalen und ber Deutichm Bolkspariet ranb heute nachmittag auf bem Kampfrasen eine jon mehreren tausend Personen besuchte B o l l's - Versammlung statt, m ber mehrere Ansprachen gegen die Auslieferung deutscher Männer rn die Entente geljalten und eine diesbezügliche Entschließung an bte Regierung angenommen wurde.
Sittzemr Staöttyeatct.
Kümmelblattchen.
(R« heitere Geschichte von Modert Overweg.
Gießen, 24. Jan
Eine heitere Geschichte. — Diesen Untertitel führen die drei Aufzüge oes Kümmelblättchen nicht zu unrecht, denn es wirtt immer erheiternd aufs Gemüt des Staatsbürgers, wenn die hohe Obrigkeit, insondercheit dvc wohllöbliche Polizei über beide Ohren eingeseift wird. Und drcs geschieht bt diesem Stückchen in einer kaum zu überbietenden Weise.
Der Bürgermeister einer Kleinstadt wird nach Berlin entsandt, um Stuoien im Bauernfang zu machen. Richtig fällt er bei ferner Ankunft einem Bauentsänger in die $>5nbe, der ihn ausplündert. Der Gaimer hat aber die Frechheit, sich am nächsten Morgen als der angekündigte Bürgermeister auf ber Polizei vorzusiellen und dem Kriminal- ilommissar 300 Mark abzuschwindeln Außerdem .wird ihm ei» Kriminalschutzmann mit gegeben, um ,chv in die Geheimnisse des Bmiernsangs ein zu- lühren. Als mm ber echte Bürgermeister erscheint, <vhalt ber Kommissar t»jin Oberv gierungsrat einen Rüffel und er nimmt selbst die Sach? in die Land, llürwl und der Vorgesetzt' nimmt selbst die S<chc m die Sand Sclwn mefbet sich der Kfeiminalsetmtz- inann am Telepl.vn, bet Bürgermeister lvnmw ihm oerbäcbtifl vor. Er erlrätt Weinmg, khn Leim nächsten Schutzmann tt^uliefem und den tichügen Bürgermeister im „Zillertal" zu erwarten.
Im .Lillertal" sitzt aber der Kriminäler mit ->em tzauptgauner, sowie ebtem männlichen Kom- vlizen zusammen, ber bie Polizei angeNingelt hat, md einem weiblichen Komplizen, ber ihm den Ver- ifemb verdreh« Er wird entfrfnft, beim Kümmel- Blättchen ausgeplündert und <-rhält als Gegenwert einen salscheu Lundertmarkschein. Da naht der echte i Qrücoermeiflcr. Der Kriminäler wirtr durch die -intertür an die frische Luft geführt, der Bürgcr-
metjÄr txnt bem Komplizen zum zweitenmale «ws- gtplünbert und sitzen gelassen. Ebenfalls versetzt, kehrr ber Kriminäler zurück, bie beiden „Echten" Hnben sich und dem Oberrcgiernngsrai, dec seinen Beamten suchen kommt, bleibt nichts anderes übrig, als wütend bie Zeche zu zahlen.
Damit nun ber Polizeipräsident selbst nicht un- aerupst im Himmel seiner Unfehlbarkeit sitzen kann, läßt chm ber Autor im britten 'Auszug ben wcib> lichm Komplizen der Gauner zuführcn. Lieschen weiß ihm aber als unbescholtene Musik,chülcrin eine derartige Heulkomödie vorzufübren, baß er sie tröstend in seine Arme schließt. Und während des tröstenden Zuspruchs wandern seine Uhr ,md Brieftasche in die Muftkmappe, die er selbst ^hnu^rgÄos offen hält.
So ist die gesamte Poliz^rlnerarchie auf bie eine GaunergZMck^i.t *Kt>einge*ile:i und da em Neinsall bald so sclstimm ist. so lange ec verborgen blecht, werden dir Recherchen denchchS- halber — eingestellt.
Die wenigen Worte genügen, um eine Vorstellung davon zu geben, wie ber schnurrige Einfall aus ber Bühne wirken muß. Er ist äafrnnt sstomlvt airsgebeutet und bei der sehr geschickden BeVchrmg verspricht „Kümmelblättchen" ein Kassenstück zu werden. Das Verbimst der rechten Besetzung und eines falberen Zusammenspiels gebührt Karl Vo lck, der selbst mit Biedernuuuiesmiene den ver
trauenerweckenden „älteren Herren" und Pseudobürgermeister darstellte. Alle Einzelleistungen waren ausgc^eichnet. Am besten traf Liesel W i n- ner Ton und Haltung ihrer Rolle und befriedigte diesmal vollkommen. Rudolf Goll charaktacisierte köstlich den Landbürgermeister Dictchen Die Polt- zerlnerarchie wurde vertreten durch den bärbeißigen Kriminalschutzmann (Oskar Feigel,, den noch stümperhaften Kriminalkommissar (Ziichard Dell bo rn), den verknöcherten Cbcrreinerun^vQt «Adolf TelckY) und den jouiiilen Polizeipräsidenten (Darry Roebert). Weiter l-ervorgehoben seien Kuno Erich Weber als Komplize des Falschspielers und Heinrich Bechstein als Wirt vom „Zillertal". zz.
öcrtcbiffacl
)( Marburg, 25. Jan. Ein interessanter Eierprozeß beschäftigte das hiesige Lmid- acricht. Zwei Einwolmer aus Loshaus«r im Schwalmtal hatten gegen Strafbefehle, welche ihnen wegen zu teueren Einkaufs der Eier, die sie mit 50 Ps. bis l Ml. bezahlt, zuerkrnnt worden waren, Einspruch erhoben. Sie machten gelhitb, nach Freigalre der Eierbewirtschafdmg im vorigen Jahve seien so viele 5>ams,erer und Äuskäu'er in bte Säuvalmorte gekommen, daß es ihnen nicht möglich gewesari wäre, unter diesen Pvei'en fip ihren Zxnrdelsletrieb Eier zu erlangen. Zwo, Bäuerinnen, die als Bc-rkäuserinnen iwerscits die är-'tn zuerkonnten Strafen bezahlt hatten, wurden als Zeigen vernommen. Ci' l^auotetrn, überl-aup! keine Preise verlangt zu balen, bas beforgten die Käufer, die das Gell», wiwiel es sei, ste.lt.ni sie gar nicht fest, auf den Tisch legten. Weil nicht mich gewiesen werden konnte, daß die Angeklagten preissteigernd tütig gewesen, mußten sie freigesprochen werden. ----
vermischtes.
Der Bock als (Pörtner.
Klausenburg, 23 Jan Der Chef der hiesigen Goheimpvlizti, Adalbert Moritz, ist wegen
DrrfdrtttitteR DtedfUihle, Erpressungen xa® anverer Verbrechen verhaftet worden.
Spielplan der Kranksurter Theater.
— Opernhaus: Dienstag, 27. Jan. Der Schatzgräber. Mittwoch, 28. Jan. Die JlLermau». Donnk-vstag, 29. Jan. AL». Freitag, 30. Jan. Geschlossen. Samstag, 31. Jan. Mona Lisa. Sonntag, 1. Febr nachm. 3 Uhr. Petevchms Monbfahrt. Abende 61/» Uhr Figaros Hochzeit. Montag, 2 Febr. Die lustigen Weiber von Windsor. Tienstag,' 3. Febr. Der Prophet. Mitttvoch, 4. Fedr. Zweites Bolkskonzert. — Schauspielhaus: Dienstag, 27. Jan Michael Kramer. Mittwoch, 28. Jan nachm. 21. Uhr Wilhelm Tell. Abends 7 Uhr Iphigenie aus Tauris. Donnerstag, 29. Jan. Die große Katharina, hieraus: Tie Abrechnung. Freitag, 30. Jan. König Rirolo. Samstag, 31. Jan. Ein Geschlecht. Sonntag, 1. Febr nachm. 3 Uhr Rausch. Abends 7 Uhr: König Nicolo. Montag, 2. Fevruar. Romeo itni> Julia Dienstag, 3. Febr. Jugend. Mittwoch, 4. Febr. Michael Kramer.
»rittneig pOyche»tßifcher sichrer in Ersta
Sofia, 28 Ion (WV?> Der bul-rrische Ministerpräsident hat die Verhaftung aller boU schewisiiichen Führer engcorbnet Bis heute lvur- den 55 Personen verhaftet. Die Streik- dervegung in Bulgarien bauert fort. Die Ausstä.a- digen werden von russischen rkvmmunisvm mit Geld unterstützt.
Äofrnhr In Aegvpten.
Kairo, 23 Jan. havas lieber Toaltth (Unterögtipten) iturbe bet Bclagerungsöustm d te> bftngt. Di? indischen Besatzungstruprxi' nviiiuai durch britische verstärkt.
Eißialld qtüßt bte dritsche Rkich-staqge wirtet
Berlin, 23. Jan. (WTB." Da zn^sch-m bem Deutschen Reich und England bet Friedens n>.<mb wieder ein getreten ist, wurde angeorvuet. lat. bte deutsche Reichs flagge von den atgltidyn Krtegs- schisfen wieder zu grüßen sei.
Ein (Vrofctr Tikdstnhl
im Wicncr Smistdistorischen Mnsenm.
Wien, 24. Jan. (59® \ In her letzten Nacht wurden im Kunsthistorischen Museum von einem unbefemnttn Dieb ein größerer Diebstahl verübt. Er hat im Lochvarlerre mehrere Räumlichkeiten erbrochen und den golbmen, mit Btillauten besetzten Marschallstab des Kaisers Franz unb des Herzogs Karl Alexander von Lotliringen, 86@-emmen aus bem 18. Jahrhundert sowie kostbare Färh-r gestohlen Der tWert beläuft sich auf mehrere Miliioueri Mark.
Das Schnridemiihler EisrtbahnllNfllSlk.
Berlin, 22. Jan. (Wolff. ) Zu dem Schneidern ÜHler Eisenbahn-Unglück ttnrb amtlich werter gemeldet: Der Eilgüterzug 6117 durchfuhr die etwa 1,6 Km. vor der Unfallstelle liegenbe Blocksiation Tü-fe-.ngrnnd um 1.41 Uhr nachts. Bald darauf spürte das Zugbegleitpersonal einen Ruck, wöbet bte Lokvmo- ti'>e umsiel und ber Packlvagen fast zertrümmert wurde. Eme Anzahl Wagen fiel zur Seite <uif da- ncbenliegenbe Gleis, in ber Richttmg Schneidk- mül)l—Berlin. Ol>g<eich das Pervnal des Zug-?S hierbei stark erschüttert und teilweise in den Triim- n:em feftacflemmt war, ttaf es nach nxmiien Ai'genblicken der Sammlung Maßnahmen, um den auf dem Nachbargleis fälligen Zug zu toirnen und die Strecke zu sperren. Ein Schaffner lies dem D* Zug entgegen und leate drei Knallkapseln etwa 300 Meter vor der Unfallstelle auf die Schiene. Ter Lokomotivführer deS V-Zuges zog 'osort die Schüttllbremse. Bei der gering.'! Entternung gelang es ibm jedoch nicht, den Zug vollslm,big zum ^lten zu Iningen. Jnjolgemessen fidir ber O-Zug mit mminberter Geschwindigkeit auf Ine im Fahrgleis liegenden Wagen deS Eilgüterzuges, wo'et die Lokomotive cnit^eiste unb der Packivagen sich seittvärts bt den ersten vollbesetzten Personenwagen schob unb dadurch die beklagenswerten Opfer verursachte. Die Untersuchung ergab, daß von einer Schiene dieLaschenschraube gelöst und auch an einer Anzahl Schwellen dir Schrauben entfernt waren unb daß eine Lücke im Gleis vorhanden war. (5thxi 40 Minuten vor bem Unfall fuhr noch ein Güterzug, ohne daß etwas Berdächti>tts bemerkt wurde, über doS Gleis. Die Nachforschungen nach bem Täter wurden sofort Ausgenommen. Auf die Ermittelung setzte die Elsenbahnv.'rkvalttrng 2 5 0 00 Mark, der Regienmgspräsident rn Schneidenrühl noch 10 000 Mark Belohnung aufl.
behördliche Anzeigen
904
Volk.
810
Stuttgart.
802, s
2er
907
8 Tage.
Gedern, den 22. Januar 1920.
Dess- Bürgermeisterei. M üller.
Jedes Quantum bis xur Preislage von Mark 800.— zu kaufen gesucht
Angebote unter 8. W. 3036 an Rudolf
Holz-B.rlauf.
Die Gemeinde Gedern verkauft im Wege des schriftlichen Angebots Zächtenstammholz 2.-5. Kl. Das §wlz ist mit Rurde gemessen. Der Anß»U kann erst nach Schluß der H^lzhalttvei angegeben werden. Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift „Holzverlauste bis spätestetrs Dienstag den 3. Februar 1920 mittags 12 Uhr an die unterzeichnete 93ürgermetfterei einzusenden. Zuschlagsfrtst
Jagd - Verpachtung.
Stontag den 2. Februar 1920 soll die der Ge- «emde Einattsl)ausen zuslehende Waü»- unb Feld- 2Wb, oa. 450 Lektor umfassend, auf weitere sechs »fahre verpachtet werden.
Ornate te in
wert tie Brül uto üeiv.-lreaXmi, 8. Ian, Wet*
Zigarren
sortier! und unsortiert
Bienenhonig garant. rein, direkt vom Imker. PostkoM (9 Pfund netto in Blechdosen! M. los.—. Kakwcise (netto t bis 6 Zentner! Ma>k 1000.— vro Zentner ab Station drtefoöibe. Scheibenhonig (S Pfund netto in Holzkäbeni M. 115.—. Alles ttet Nachnabme oder gegen Boreinsendung, solange Borrat reicht. (400hv Jost. Tietjen, Ero^imKer MchrcnfamV 88 b. Friesoptbe i. O.
Die Verpachtung itnbet mittags um 1 Uhr in Wirtschaft des Karl Jochim statt. Einattshausen, den 22. Januar 1920 Bürgermeisterei Einatts Hausen Karpf.
Jagd - Verpachtung.
Montag den 2. Februar vormittrgs 10 Uhr soll die der Gemeinde ReinhardShain zustehende Feld- und Waldsagd, 375 'Hektar, auf weitere 6 Jahre verpachtel werden.
Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bdanntgeeebtn.
Reinbardsl-ain, den 23. Januar 1920.
Hess. Bürgermeisterei Reinhardsham.
Graulich. 909
BekannLmachttng.
Ter vom Gemeinderat durch^ewtenr Nach- tragsvovonschlag der Gemeinde Weidershmn für 1919, der durch eine Umlage beschlos.en ist, zu der auch die Ausmärlcr heran gezogen werden, liegt eine Woche lang von Dienstag den 27. ds. Mts. bis Dienstag den 3. Februar 1920 zur Einsicht aller Beteiligten auf der Bürgermeister ci offen. Emwendimten können währand dieser Frist daselbst vorgebracht werden. 901
Weitershain, den 23 Jatruar 1920.
Bürgermeisterei Weitershain. Reichert.
Verordnung
letrrffcnb Maßaghmkn gegen Gohnnng?mlmgel. '
Auf Grmrd der mir nach § 9 ber Bundesrats- ' Lekatmtnrachung über Maßnahmen gegen den Woh- 1 rmngsmangel vom 23 9. 1918 (Reichsgesetzblatt i 9hr. 128 ö. 1143 ff.) mit Zustimmung des Reichs- i «rbeitsmiiffsters ertei hm Ermächtigung des Hess. Äandesarb,-its- und Wittscha.tsamts vom 9. Jan. 1920 zu Nr. L. Ä u. W. 9, verordne ich für den Be-itt der Stadt Gießen folgendes:
Artikel 1.
Zur Unterbringung von alleinstehenden Per- t>nen insbesondere von Studierenden ber Univer- 1 tät kann da. Wohnungsamt auch benutzte, im SBerbältttö u: Zahl ter 'i e. ebner übe e Wvh- mingett hm.ulUiüh einze.ner für dieie eittöehr- Vichen und für eme Abgabe passend gelegenen , Räume in Anspruch nehmen. Auf diese Räume buben die 88 4 und 5 der Bekanntmachung über , 'RahnaInnen gegen Wvhnungsmangel vom 23. 9.
18 sinngemäß Anwendung.
Artikel 2.
Geldstrafe bis zu eintausend Mark wird ötecbanSe? *** Zuordnung des Attikels 1 zu- , Attikel 3
^Borftebenbe Berordnung tritt mit dem Tage 1«r ttkrtünbung in
««Ben. ben 24. Januar 1920. 9028
Der Cbi-Tbirrgermeifttr, I P,: Srenzien.
Bekanntmachung.
«pm 26. Januar an werden wir ht Gießen a«s srauzösischcr «riessgefaugeufchaft zutücktchrendc Boltsgenoffen begrüben können.
Ick bitte die Einwohnerschaft, ihrer Freude über die langersehnte Heimkehr durch Be- * lag gen ber Läufer Ausdruck zu geben und tat Heimkehrenden einen herzlichen Empfang zu bereiten. 8978
Gießen, ben 24. Januar 1920.
______Der Obetbürgermetfter: Keller.______
Jagd-Berpachtnng.
Montag ben 2. Februar, nachmittags 2 Uhr, wird bie Jagd ber Gemeinde Mendorf an der Lahu, 1555 Morgen groß, auf weitere sechs jabte öfsenttich meistbietend auf hiesiger Dürger- neisterei verpachttt. Die Bedingungen werden vor der Berpachtung bekannt gegeben.
Allen darf a. b. Lahn, den 21. Januar 1920.
Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lahn.
ijt fetzt ruiedet der be/te SdiuJiputz
3äbv.RmUUrahe JHeLbe US.
3eaestuna tvjeijsjßs: Qiamantine
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| Lichtspielhaus |
D Bahnhofstrasse 34 ©
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§ HennyPorten ® § in „Die Fahrt ins Blaue“ | © Ab Dienstag bis inkL Freitag: © - Ossi Oswalds i 5 in dem außergewöhnlichen, her- ® © vorragenden Lustspiel in 4 Akten © ! Oie Puppe!
9 Ferner das glänzende Beiprogramm.
Nachmittags von 4—6 Uhr:
8 He Jopi-taletagl 8 SAb Freitag. 803c S _ Der große Sensations-Schlager J
Luise Volk Fritz Müller
Verlobte
AS en baff a. d. Lahn Dutenhofen
26.3<nmer 1920
................
Statt statten!
Leni Gutmann
Albert Adler
Verlobte
Dad-tzomd«, e>Jr>. Gießen
Vallprahe II 9»tb4Waa< 31
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Ls -eigen die Geburt eines Sohnes an Franz (Emil Neukirchner und Frau Nelly geb Schädel
FrcmpfMtt tt. M uA^wSäitt
U Jewaet 1920.
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