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Mit

bei $au;a!itä

Witsec

Grokn-Buie

Beerdigt

fanb'it hast'N bitbte lieber.

nid)! anmafyn die Na ur fd)on zu tetr en und dürfe vor ailen Ding n dem Verstands nicht mehr zu- r Arten, als er leisten könne. Für Dr. Becker ist der Versuch das vornehmste und sicherste For- schungsmittel. Dr. Silber ergriff nochma's das Wort und suchte bte Ginnen ungen seines Kolleg'n yt v»'der legen. Ei ist bem Nich fachmann nicht möglich, sich ein STerturte.l über tv bei eit B- ' kämpfungsmell oben ter Syphi.is zu bilden doch

Ke ifen au Ik Keuschen i ttl Üeg! uns n k#r und gr 'irr Einstellui Sir SBberi -s^z maitet S 1 'M hervor 'lMdiien 1 fahn künstle tefrfte-5 il o! Äbarchisten.

!cvolitisck Wr'.x An dies RW 8iv l st

Der Dritt e Ausschuß b**fardr sich Kestern mit ter 9'DrfV*nwT t*r Licht spi-kthe a ter, Iter 4; Rei^is'^lm^'ur, und des BDerbstchnen- bun>r5, rn cfet^rr Sache, die für erlüg'' erffärt tour'e Zugleich nrib? aber bef^^llr>fren, die R^- ff-'e ima zu erstichm. baß sie onf strenge Hand- . bafnr-g der Nvr'christen, betr. Kinobesuch der Ju- 'gendlichen, achtet.

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Gon i «lieble Fm matter, Tod

Ml Lebe vMen am 2 ibzunifon.

der gemeinsame Gesang einiger

Hessen-Nassau.

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Kreis Friedberg. II -v jU >

riedberg, 24. Nov Der ..Wetters"« lf

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PQr di< «Mtnen s i3 ^treicl ^benden ( ^»ntf des

Geltung haben, wenn sie mindestens 5 Mitglieder stark sind Ter Ae. testenrat des Landtags besteht aus dem Präsidenten und 9 Vertrauensmännern der Mitg iedervcreinigungen nach Maßgabe ihrer Stärke. In Art. 32 ist der Finanzausschuß er­mächtigt. in dringenden Fällen der Regierung bte Befugnis zu erteilen, Ausgaben vorzunehmen, wenn die Einberufung drS Landtags unmöglich aber diese der Bedeutung der Angelegenheit nicht ents"rechen nriite<e D'e Beschlliß'allung des Aus- fch-s^s bedarf in diesem Falle einer Mehrbmt der Stimmen von dreiviertel der anw'senden Mit- gl'e^er. Der R^ner hist die geg-n diese Bestim­mung tmr"e'rgchstn Bedenken nicht für berechtigt. Nach Art 39 soll der Ausschuß über Beschtoerd-sn und Ge'uche von Privatpersonen entgültig be- sck^'e^en können um damit eine ganz bsde^rteude Entastung de? Rstnums herbeizuführen. Die Be- schsss'e im Ausschuß hierüber müssen aber mit Einstimmigkeit "e^astt sein. Tas Petitionsrecht soll damit nicht beschrankt werden. In Art. 51 ist sestgelegt, daß die Redner in Zukunst i n d e r Reael von tr-r Tribüne Mts sprechen sollen. (Bisl'er war dies in der Geschäftsordnung all­gemein angeordnet, ist aber nicht eingehalten wortenst

Art. 71 bestimmt, daß in Zukunst alle wvt>- tier.n Ee'e^estwür^e einer z-we'tm Lesung unfe» timten rieten f-xfTcn. In Arti'e' 81 ist fes­slest. tast die Austenrna der Geschä't7orSn"ung tr-s l'.tr-SMna rm Zwei selchalle mit dm facher Mehr­heit r-tsch'e^ei wi^>.

Dnr TIntrtn . hr- f-n^est d-ß

alle Anträge, Vorstellungen n'tv. vor ter Aus- sckmßb'vastrug im -Ptemm o o r beraten 1 reden sollm. erschwere die Erledigung, dageg-m soll fa Estnchm an die g^ichstt Wmd-n im

Pstnum vor der Ausschüße atimg den Kamine-- mi'-g'md"m Kcrmwis »hr -mbm, um eilt? Stellung- mchmebfeMu zu ermögliche^.

Abg. Bornernann <©nv) fort verschiße"« Boomten und re-lamgt Strich der sog. Ord- nnngsvaragravhen, w's arer abne^mt jriib. Dann wird di' mrny Bw-laiie entPmmta a^gmomm-m und das Daus auf Donnerstag vor- tniitag 9 Uhr vertagt.

Kreis Wetzlar.

b. Dornholzhausen, 24. Nvv. M SamStag ab.md sprach in Saale dn ®airoi'tr(fal Schieserstcin der b farmte Bauersmann und Voll^ sch'.iitstÄler Heinrich Naumann von Nan;-/ Hausen bei Kastel vor einer zahlreichen Zuhörers schäft, unter der sich auch eine Anzahl Landwu« aus den umliegenden Otticha ten b fanden, ^a:-? mann sprach über daS ThemaUns re Zeit irr Licht' der wahren und falschen B Dung". Zn rrdK als einunde nha b ündig n Aull'ü rungeu be'E tete er an der Hand mancher Beispiele die vc» schiebenen Begriffe der wahren und die eng« der falschen Bildung. 23 ihr mb er auf der rin n SeiteArbeitsamkeit, Ern achbeit und Vahrlmr' als bie zu einer wahren Biicmng erfür-rrtidK« Tugenden b % time e, stell e er demg genübot Faullxit, M ßtegang, Berschwen^uu^, £it i uM) Trug" als di: Keim: der falschen Bildung ho;: nur durch wahre Dildimg könnten wir ans o« durch dm rerlor neu Kriei eing tr tenen t anrnrj Derhältrst sen wieder lercullommen. Die -um Ta auch von etwas Dumar tu chwürten Au'fülnmng

urter b.n Versamm'ungSt i n hmern l Bciiall. D n Sch der Versammß

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<,) unfr?nr fe* II i W du' H, )i? ciW KS W !]'? füte- jjrt!tttt vcr V zude , yi gort b Ä ist, m fejflltlW M UMl'tk ricdenen B iMM'c £ . I

; d<W - tli stör.'il) ärviM Klsitrn 3it ?tj eürft, $i iin in gef üit sich auch i)d SJort x ihn erschiltkc im otianl

neuer Kirch'.^riub.

fd. Fritzlar, 24. Nov Die Einbrmd in Kirchen nehmen einen erschreckenden uw fang an. Auch in den hiesigen D o m tvuw: eingebrochen, wobei Den Dieben silberr Leuchter, Altargerate und eine roerttiol, * Christusfigur zum Op'er fielen. Beroächtig vtn Tat ist ein Arbeiter Krebs a&5 Witzenhaustu oer sich in Frankfurt aushalten soll.

ft>. Ufingen, 24. <Rt>6. Dem aus D o r f w e l l wurden von einem FE* werk, das fein Sohn führte, 15 Zent n c> i Bro tget re ioe beschlagnahmt, wc dringender Verdacht bestand, daß sie.£ schoben werden sollten. Noch in der g'eime> Nacht wurde das beschlagnahmte Getreide d. oer Ortspolizeibehörde in Merz Hausey wo es untergestellt war, gestohlen. Spuren führten nach Dorfweil zurück, wo mc bei dem Müller 16 Zentner Getreide faw. Er behauptet, es sei anderes Getreide, das c ebenfalls gesetzwidrig zum Mäh en angeno^ men habe. Die Untersuchung wird darüber o-.- nötige Klarheit finden. Das Landralsamt Q* die Mühle schließen lassen.

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** Aus dem Stadttheatervureau. Mit der Aufführung von Leo Blechs Ope­retteDie Strohwitwe" ist die Bühnen- leitung zu ihrer Tradition in der Vorkriegs­zeit zurttckgekehrt, beachtenswerte Werke mög­lichst frühzeitig aufzu'ühren. Das neue Werk des bekannten Komponisten vonVersiegelt" hat feine Uraufführung, mit glänzendem Er­folg, durch die Staatsoper in Berlin erlebt Als zweite Bühne folgte das Hamburger Stadttheater und als dritte nun unsere Bühne. Die Aufführung ist in jeder Weise auf das Sorgfältigste vorbereitet worden. Die Spielleitung liegt in Händen des Herrn Goll, die musikal sche Leitung in denen des Herrn Karl Schlager. Die Tänze wurden von Frau Lina Oldim eiustudiert. An der z. T. neuen Ausstattung sind beteiligt: Herr Theater­meister Harprecht, Herr Dekorationsmaler Löffler und Herr Beleuchtungsinspektor Keim.

** Polizeibericht. Festge'ommen wurde ein Vorarbeiter von hier, der Lohngelder sowie Steuer- und Krankenkassen­beiträge in Höhe von annähernd 7000 Mk. un­terschlagen hatte. Ein Fahrraddieb von Heuchelh.'im konnte ebenfalls festgenom­men und ein zweiter ermittelt werden. Zwei jugendliche Ausreißer von Marburg wurden ebenfalls festgenommen und ihren Eltern zugeführt. Gestohlen wurde in letz­ter Zeit von einem hiesigen Umbau ein ein­gebaut gewesener Ventilator.

** Kartoffel-Ausgabe. Morgen wer­den im Lager Grabenstraße Nr. 7 Kartof^e n zum sofortigen G brauch ausregeben. Die abzugkbende Höchstmenge beträgt einen Zentner. Preis 28 Mk. Lebrnsmitle auSweiSkarte ist mitzubringcn.

** Milchbelieferung. Wegen un­genügender MilckMlfubr können morgen die Milch- märten, welche auf 3/< Liter lauten, nicht beliifert werden.

** Freibank. Freitag, 26. Nov., findet Fleischverkauf von 10 Uhr Dornt, a n statt.

** Einschränkung des Verbrauchs elektrischer Arbeit. Sämtli t für 191b erteilten Ve.rrurngen von der Er ischräiikung des Verbrauchs elektrisckMr Arleit verlrrren ihre Gül-

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Ges^ligelzuchtverei n" reianstalllte an 21. und 21. Novcmb r zur Feier s inc3 25 äh igu A» ' st-ehcns unter Millvi kung der Landwi t ch.stslaiT. mer eine Gef ügelausstellung in den Rät,mm b.*< Saalbaites, die Samstag, 20. Nov.. birrfj tti Bürgermeister der S adt Friedberg Dr. S.'hd x» öffnet wurde. Die Ausste lung war von 80 Aus­stellern mit etwa 300 Nummern b.ckch ckt E; war duechn'eg ein sehr cule5 Material vertreten, b fm- ders prach volle Exemplare von Taiwen, so big 50 Eh^^nprri e ver.iehcn n«erb'n fonnten. Preis­richter für Tauben war Sxrr Anbrea' b. n Frank- furt, für Hühner Herr S efsan von Lainpertheiin Der Besuch war kvsonders am Sonn ar überaus lebhaft; bte Lose der damit verbundenen Bulosuuz waren schon vor Beginn der Ausstellung aus« verkauft.

Q. Ba d-Nau heim, 24. Nov. In tn Alltrigxn Stadtverordneten-Bersamn!^ lu n g wurde den städtische Arbeitern rfltfnnrMi vom 1. September e ne Lohnzar age ven 10 ProjiL Mvährt. Der Stromp-eis für E ektiizitiÜ m-d von 1,30 Mk. auf 2 Mk. für Licht und b~n 9)A. auf 1 30 Mk. für Kraft erliöht. Die Be famm- limg beschloß ferner, daß 19 Bäume in bre 2u^ wigstrahe gefällt herben. Tie Ludwig strafe ronr!»: früher Curve genannt und verbindet tie Nnistadt mit der Altstadt. Für Notstandsarb iten lA»? - Hebung des unteren Waldteiches) wurdm 15COO Mark bewilligt. Die Ve.samml ng war tii- verstanden, daß die S adt dem VereinSnitldM Kolonialburg" als Slis er b'itritt. Als einma Lv: Beitrag werden 2000 Mk bewi ligt und auiserbai stellt bte Stadt das Gelände zur Errichtung cinrt Kolonial-Ehrenburg kost nfrei zur Verfügung.

Ans 5ta't ttitö Cctttd.

Gießen, den 25. Nov. 1920,

Freimachung von Arbeitsstellen.

llrf-ere Leser haben am Montag im An- zeigente-'l unseres Mattes eine Verordnung des Demohtlmachimg"au^sch"sses aefitn^ett., die den Btoecf bat, zur Bekampung der Arbeitslosigteit, Arbeitsstellen freizumachen.

Ilm die? xu erreichen, soll vom 26. November ab innerhalb der grfchlicbcn Kündsgungsllnst rm Stadtbezirk Grestan allen männlichen imb weib­lichen Angestellten wfünSitrt werden, die nicht auf den Erwerb ihrer Beschäftigung angewiesen sind, die also sonstige Einnahmeauellen besiken. Die Kündimlngspllicht erstreckt sich f-tner auf Töchter bicm Eltern, die weibliches Hilfspersonal oder Gefin^e beschäftigen, oder weibliche Familienangehörige, deren Unterhalt durch den Erwerb deS Gatten oder Vaters g-nügend sichergestellt ist. Die Ver­ordnung trifft f>bann jeden, d^r früher in Land- od'r Forstwi'-tschaft, als Dergarbnter oder als G's nde berufsmäßig tätig war. Außerdem alle, die bei Kri'g^ausbruch weder in Gießien wohnten, noch als Arbeitn^hm'r Trier beschäf'igt waren und solch-, die wohl ihre ArbertSstätte, nicht aber ihren Woh-sin in Gi'ßi'N haben. Schließlich werden noch alle Arbeitn'-Hmer von der Kündigung betroffen, die feit K'i gsausbruch ihren Beruf gewechselt haben, es f i denn, daß in ihrem früheren Be­rufe kein Mangll an Arbeitskräften besteht.

Von diesen B'cktimmungen sind ausgenom­men alle aus Erwerb angewiesenen Sch^verbeschä- bigten, wenn sie nicht bei Kriegsausbruch als SanV Forst- und Bergarbeiter, o^er als Gesinde beschäftigt waren. Ferner alle Zuge^vgenen, die sllt 31. Mär; 1919 in Gießen mit ihrer Familie einen g'meinschallll.chen Hausstanv führen: sodann die AuÄandS^eutsHen und die aus besetzten Reichs- gebietm Vertriebenen.

Tie E-^ 'ssungspllicht erstreckt sich ebenfalls nicht (rrf bi ,t i Arb tfieber beschäftigte HanshaltS- angehörige, Generalbevollmächtigte, Vertreter des Unternehm'rS, Land-, Forst- und Bergarbeiter, Grsind", Dülm-m- und Orchestermitglisder.

Außer dies m generellen Ausnahmebestimmun­gen läßjt die Verordwmg von Fall zu Fall be­sondere Ausnahmen zu,wenn sie im öffentlichen Interesse liegen, oder zur Vermei- din'g von unbilligen"ten erforber') sind, ober Ersatz für die zu Entlassenden nicht zu be­schaffen ist".

Veranstaltungen.

Donnerstag: Ga''sn l Heater im Felscn- feller, 4 Uhr i.stiutr'rvorstellung^ und 8 Uhr. Neue Aula, 8 Uhr, Musikalischer Abend des Wart- ^urgvcreins. Turnhalle der Stadtmädchen­schule, 8 Uhr, Versammlung des Volksbundes deut­scher Kriegsgräbersürsorge. Hotel Einhorn, 8'/« Uhr, öffentlicher Vortrag der Liga zum Schute deutscher Kultur. Saf6 Lnb, 8 Uhr, Konzert imb Vorstellung der Medick-Meidinger., Licht­spieltheater wie gestern.

VcLtcrvoranssage

für Freitag:

Zunehmende Bewölkung, nebelig, sonst noch trocken, allmähliche Erwärmung, süd­liche Winde.

Die über Südfrankreich herannahende Depression beginnt allmählich, stärkeren Ein­fluß aus die Wetterlage zu gewinnen.

Die Höchsttemperatur war gestern nachmittag 4,4 Grad über Null; als Min­dest temperatur wurden heute Nacht 8,8 Grad unter Null festgestellt. In Lau­terbach betrug die Mindesttemperatur zehn Grad unter Null.

** Dl- für die Wahken zur Hand- ' wer?s ka mrner im Last e 1.-21 ein gegange­nen Be standsl i sten ter Mitg iejer des Dit.» fjtojerh.'ierein und her Han wn te.innunren liegen 1 von Donner tag der 25. Nvv. bis To m<r tag bei 2. D?z. e nschli ß ich au? bem Versichermmsamt, . A>rwn 9, 3 mnt.r Nr. 6 zur ö fent ichm Er'iichi au . Ein'p achn Legen bte Richtigkeit der Listen i mürben wähvand genannter Zell bort entgegen* geiwmmen.

** AuS de r PraxiSdeSBörsen- ge sch ä f t s. Urlvr dieses Thema sprach auf Ein- fab-.mg dos T^utfd»eu B:nBeamten-Deonns Gießen gestern Alvnd im Felsrnkellw H^rr Ph. Oppen­heimer mis Frankfurt a M. Er ging zuerst kurz arg de geschichtlich!: En-tnücklung der Börse ein, ie 'ich aus den eh-nvrli-.?en Zusamünen'.Änsten der Ka f eule ziim Zrecke des Wa^enau'tauschö xu b:m entwickelt hat, was sie heute ist. Nicht mehr nur Wa en dr Art, für deren einzelne GattmrgeUi mdl rin le^iimlnt rr Börsenplatz führend und preis- b st rnrnend ist, lve den umgrs^tzt, son>nrn auch b?- sonderS der Handel mit Geld und Geldwertm nimmt heute einen b.eiten Raum d:s Börsen- rs'chasts ein. Ungefäbr mit bem Auskommen bet An'ei den. b. b des Aufnehmens von Geld gteien Sch ll b-erschrribinvIen vm ©traten, Sl i-ten usto. im 16. Jahrhunder' fAlt bi* G ünbuna ter Dörren yrfammen, be en erste in London erfolgte. Auf deutsch m Boten treffen wir tie früh.fte Gründung 1550 in Hamburg, txzm Hnupchandelsplatz jener Zeit, F-mckhrrt fo'nte 17^0 unter der Hanp^mit- nnrft.-nfi her No'bschild. Be-lin fir^ darauf (1738). Der Hand l vo Izmr ich nach freim 53 retnba inv- Ten, bi du ch ten'-senv-rll.! aufgitst'.'ll wurden, erst 1860 griff der S aat mit einer Regelung >nn, irtb 1896 wu' de das Wrsengesetz erfnffen das dm sDusN'üch'en st'ue-te und a-ntmte Richt.in im bem Ham' el jr-fi Ter Rllmcr schilderte dann, auch.dem Laie nvnständ ich, art5 seiner eigenm igkeit an ll:r Frankst'.rter MH« heraus die Vorgänge bll ter täg ich n Feststell' mg der und varia-

be/n Kiwcke, bie bann in den amllichm Kursblättern tv öfsntlicht nerben, sprach von bem of'iziellm Ma ft «und dem Handel im Frei verkehr, streifte den Einf luß der Börse auf bte Preisgestaltung und den Misg'e'ch zu gi oster Schwankung n und bclmchtete bte ,,G' i fenbeit", die ein Hmipd'rfordemis für einen E.fo g im Börsenbandel sei. Er wies dann auf das ungelten e Ann-achsm dn Spekulation bin, ba3 es d m Make fast unmöglich mache, alle Aus- t 'Qr mit d r igen Sorgfalt ?iu behandeln. Zum Se.hliis'e Ver'uchte <r fei ?e:t zabl eichm Zuhörern das Mesen tec Arb trage der Ste lagm und Prä- m'en und der Noch e'ch^e k'ar z l machn alles Geschäfte, d'e genaueste Ä.^trauthrit mit bem ge­samten Börsrnwe.cn erfordern.

** Der sittliche und ärztliche Kampf gegen Unzucht undGefchlechts- k r a n k he i t e n. Im Natnrheilverein sp ach vor einer zahlieichen Zuhörerschaft (Damen und He.rcn) im Hotel Einhorn über dieses Thema Herr Dr. m,-b. Erwin Silber aus Frankfurt a. M. Seine Ausfüh'un''en waren von höchstem sittlichen E.nst und wahrhaf mrn'ch'icltem De stchm getra-- gen. Daß die Prosti ution (zu deutsch gesagt das Di'nientum) einertei ob die geheim' oder die reglementierte, die Wurzel alles UobelS |<t, bil­dete den G undgedanken seiner Ausführung>m und für die Warnung vor dem Verkehr mit Dirnen sand er die eindrücklichsten Worte. Seine Kritik an den b'stebenb n Ve chä tnissen wandd: llch bann zu- näckTst ßeym den Wteersprucst, in bem sich der Stut ltefindll, wenn er auf der einen S:ite die Kuppelei tmter Strafe stellt, auf der anderen Seit? durch die Rrglemen ie ung deS Di'wmtums bi: Kuppelei fördert und selbst zum größten Kuppler w'rd. Er zeigte einleuchtend, daß durch die Ne L,m--ntierunfl nicht mög ich fei, eine so scha fe Kontrolle dnrch- Sren, baß die Verbrei ung der Gesch'echtSkrank-

t durch sie unter bim den werde. Es gäb? nur einen wah'en Schutz neien die Verbmitung der Geschtech sk anllei en: Tie Enthalt amkeit vor der Ebe und die Ve meidung des Verkehrs mit br Dirne. lig unb^grfindet und wterwiesen sei di' sittenn-idrige Behauptung hon der Schädlichkeit und Gesundheitsn'idri'k i' der Entha t'amfcit. Im zwei­ten Teil seiner Ausführungen wandte sich der Vor- tra'wnd: gegen jegliche chemisch' Behandlung der Geschtechtlk ankheiten unb insb'sondere d?r Syphi­lis. Er kritisierte vor a lern die chemische BeHand­ling der Syphilis, insbesondere mit Quecksilber, Jod und Sa vir'an imb behauptete, daß sich alle fließen geknüpf en Doffnunaen durchaus nicht er­füllt hätten; insbesonde e nicht die Erwarttingen Ehrlichs. Ans den Lcichtsinn sei in erster Linie die unceWte Zunahme der Geschechtsk nn'b.'iten zu- rückzeiführen, nicht auf dm Krteg. Wohl aber sei dagegm der Aus ö'ung aller sittlichm Bande durch dm Umfhrs und R'vo'ution ein hohes Maß an Ve''antn'vrtung für bi" Verbreitun i b?r Geschlechts- k ankleiten zuzu ckn^iben Der Redner v:rsuchte dann hm Nachw i^, bah Otork i ber, Jod und Sal- var'an schiere G fte insbe'ondere für das Nerv m-- 'ystem des mensch ichen Sfö p.ws seien und daß ins­besondere Rückenma'k chr»andsUcht und Gehirner- r.mching nicht bie Fo ge der Syphilis als solcher, sondern vorn'hmlich ihrer Behandlung auf chewi- >ch'm Weee Veit Ohne auf die Em>?lbeiten ... .. biobgifdien B'ter dlungswei e ter S. p iiti (o' tcmiidte Mit e0 ein zu gehen, e ö t-t- Dr. Silber noch die älg'mcinen G undlii - u ,.t bioloeisrl?en .Auffassung und legte bat, da st gliche Krankheit einen na ürlickvn Selbstheilimq ^vorgr-.ng des Or­ganismus barste'le, dessen Ablauf mit geeignetm Maßnahmen unterstützt nvrben müsse, nicht aber m'erbrücft werden.fe. Als einziger Diskus­sionsredner ergriff Dr. Becker (Giest n) das Wort. Er erkannte k'en hohen sittlichm Gehrlt und bie Darste lung des Redners an suchte aber dagegm dem Redner des Abends d'e Verw ndung oon ..Schtegioorten" zum Dorwurf zu machen. Beson­ders wendete er sich geren bi: Bezeichn:mg des Dnetffi.'b"-5 und des Salvarsans (ArsenS) als schöne Gifte. Dr. Beter meinte, sich Erdbeere^ imb He inge seien unter Umständm Gif e auch das Donnm ich! sei ein Gift, man brauche nur einen Säugling zehn Stundrn in bie Sonne zu legen ober es braurf>c nur jemand zehn Minu'en in bie Sonne zu b ick n Auch seien die Wirklingen der biologischen Hcilsaklo en (Sonne, Licht, Luft, Was­ser, Diät) chemifclier NaMr. Die Schulmedizin be­diene sich lediglich der Nalur, nur dürfe man sich

beitServeger ttirr auf ch mi'chem Dezi: wirkungsvol bekämpft werden kann

Der Wartburgverein lägt daraus autmernam machen, daß die Neue Aula hu!> abend gch-izt ist. Aus dem Programm feinet Konzerts bittet uns der Verein vor allem aus d.iz. in Gießen s lten g,-hötte Harten-Trio (Harsc, Ve­line unö Cello) sowie bte Harscnsevenaoe von Oel«. schlägel hin-uw.ien, aufierbem auf bas Vwl.w- konzert Nr. 4 in D-Dur von Mozart.

Kreis Schotten.

Schotten, 23. Nov Der Vogels­berger Höhenklub entfaltet eine eifrige Tätigkeit in der Gründung von Jugend­arup p en. Es soll der Jugend eine reine Lebenslust verschafft werden, ihr Wollen und Können soll in die rechten Bahnen geleitet werden. Durch Selbsterkenntnis sollen die jungen Leute veranlaßt werden, an der eige­nen Vervollkommnung zu arbeiten, sich den rechten Gemeinschaflssinn zu..-erw'rben, vor allem den richtigen Staatsgedanken zu er­fassen. Gerade von unserer einfachen ober- hessisck>en Heimat kann eine solche Tätigkeit ausgehen. Nackchem im vorigen Monat der erste Jugendtag des Dogelsb.-rger Höhenllubs in Gedern stattgefunden bat, wo jene wich­tigen Fragen erörtert wurden, soll die nächste Tagung dieses Bundes in Laubach abgehalten werden. Hier sollen jene Verhandlungen fort­gesetzt werden.

Ulrichstein, 23. Nov. Unser sehr reichhaltiges Stadtarchiv, das sich im Rathaus befindet, ist von dem Kreis-Urtun.» denpsleger Prof.ssor Dr. RveSchen-Lai^ bach neu geordnet und genau registriert wor­den. Die alten Akten enthalten wertvoll« Nachrichten, so z. B. über die alten Gerichts Verhältnisse, die früheren Gerecht f irnen, Be­steuerung, Wolfsjagden ufto. Spättr. wenn alle Gemeindearchive d"s Kreises verzeichnet sind, sollen alle Register des Kreises Dom

nicht sicher, daß) er dieses auch in feiner Heimat- gemeiude finden wird. Wilhvend der ersten sieoem Tage nach seiner Entlassung erh'ilt der Arbeit­nehmer zlvar fvte Fchrt nach Hause und eine Bei- 'nlle zu Den Umzugskosten. Findet er dort fein Unterkommen, so fällt er der Erwcrbsloienunter- stützung zur Last. ES wäre alp eine produktive Kraft, oic in einem Wirckch^stsbetrteb eingsarbeitet war, diesem entt-ogen und lahmaclegt, um einer noch nicht eingesch ilten K'ait Platz zu macken. Eine bis dalstn g siche re E istenz wäre in Frage gestellt, ein Wirlscha^tsbetrteb gestott.

Wie der Dimobilmachun^ansschuß in Gießen durch die Entlassung von Giestenern in anderen Städten veranlass ivurde, die Freimachung von ^lrbeitsstrllm durc^usühten, so toerben auch wie­derum andere S-adte zu der gttWn Matznaymc gezwungen werden. Dadurch werben^ abermals Giesxner zurücksebven müssen und e3.nite fein, daß das Ergebnis nicht anders wäre als eine kostspielige Verschiebung von Arbeitskra'ten.

Anderers its kann man be^uxi ein, ob bte Ver­ordnung überhaupt eine tiefgveitende Auswirkung hat. Sowohl vom Arbeitnehmer, wie vom Arbeit­geber, wie vom Arbeiterrat (Angestelltenrat, Be­triebsrats kann in jedem Einzel all ein Aus- nahmoantrag gestellt werden,wmn bte Aus­nahme im öffentlichen Interesse liegt, oder zur Vermeidung von unbilligen Härtel ersorderlich ist, ober Ersatz für den zu Entlassenden nicht zu beschaffen ist". Die Kündigungspflicht ruht aut einen solchen Antrag hin, bis der Demobn- machungAusschuß in einem s vie- U itcrausschüsse, 'de a s Arb.i!gebern und Arbeitnehmern gllich- mäsiig zusammengesetzt sind, di: Ausnahmegrün^ anerlennt oder vernnrft. Diese Entsch idung kann aber binnen mner Woche im Bcs ^verdeweg beim 2 a tskornrnis ar für Nnr sel>astliche Demobil- uachung in Hessen, Darmstadt, anaefochten wer- oen. Bis zu des sm endgültiger Entscheidung ruht jic Kundigungspsticht abermals.

Ti.ser Instanz-mN'eg wird vermutlich geraume Zeit in Anspruch nehmm. Dann die Zahl der Arbeitnehmer, die in ihrer Kündigung eilte mi- blllige Härte fühlen, loird nicht gering sein, selbst da, wo es sich um weibliche Familienangehorigie handelt, die zum gemeinsamen Enverb mit bei­tragen. Auch der Arb-itgeber wird nicht immer eine ciitgearbci'ete Kvast durch eine beliebige an- xre der gleichen Branche ersetzen können, da jeder Betrieb seine besondere Eigenart hat.

Die Turchiührung der Vrnordnung kann dem­nach auf gron: Schwierigk iten stoßm, und es bleibt immerhin zwei elhast, ob der Demobil­machungsausschuß bei der sozialm Psticht, Härten zu vermeiden, eine erhebliche Zahl von Arbeits­stellen freizumachen tvciß.

Da die Verordnung einen scharfen Eingriff in die Freizügigk'nt und die persönliche Frei­heit der Erw.rbstati^en darstellt, fo darf man Wohl annehmen, daß schwerwiegende Grünoe ihre Mastn^hmcn veranlaßt haben.

Die bet its am 25. April 1920 im Reichs- ges'tzblatt veröffentlichte Verordnung will tebe Ar­beit-st ll ? f ei machen, die von einem Arbeitslos'n ausgefüllt totrbit kann. In Gießen war die 8atf der Arbeitslosm, wie wir kürzlich festgestellt haben, tm Ve.gl ich zu anderen Städten sehr ge­ring. Bei der schlechten wirtschaftlichen Lage glaubt man jedoch ein erheblich Anwachsen dieser Zahl befürch'en zu rnüssm. Dann aber haben andere Städte, die ihre Arbeitslosen nicht unter­bringen konnten (in unserer Nähe: Darmstadt, Frankfurt, Ollenbach'» auf Grund diesr Verord- mtng bereits einer Anzahl Gießener gekünvigt, für die in ihrer Heimatstadt Arbeitsgelegenheit geschaffen werden muß. Es handelt sich also für Gießen um einen All der Notwehr, k-r durch die Verordnung zur Freimachung von Arbeits­stellen gerechtfertigt wird.

Bei der Stadtverwaltung glaubt man auf diese ffikife in Gi s,n genügend Stellen für Arbeits­lose freimachii zu können. Die Erfahrungen an­derer Städte sind noch nicht bekamll.

Ist tie Al ficht der V^rorkwung auch gut, fo erheb n sich doch gegen die Harten und die wirt­schaftlichen Folgen, die sich bei der Durchführung ergeben können, schioere Stetaifen. Gerade das Gegenfil von dem kann erreicht werden, was be­zweckt ist. Es läßt sich denken, daß eine wenig sinnvolle Verschiebung von Arbeitskräfte:' eintritt.

Kreis-Urkundenpsleaer bereinigt, gesichtet D und abgebrudt werden. In dieser Angelegcw « heit war Archivdirektor Dieterich unlängst hier. ü:r" - - -

-^k^it. Anträge auf Be reiunp für tas Rehnungs- sp ach der Ai.fk ärnnfissilm d:r von ter Gesellschaft juniuuuc yuijyi.vUM w» ^d20 smd Mit cr ige.,en er Begründung als- zur Bekämpfung dr Ee'ch echtski ankl)eiten vor

ohne daß damit der Arbvslosrchett gelteuk'rt wird j balv an een B" treruen mann für das Veriorgmigs-, einigem Tagen im 2<djtftrteM,an5 gegrigt wurde, für Wer hier ein erträgliches. Erklommen hat, ift1 gebiet bet Stabt ®ie^i a^uuUjm. | bte Aussackung der SchnlmeoiLtn, daß der Krant-