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Statt Karten!
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Berlin
25. Oktober 1920
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Falk, Vorsitzender.
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ttgrmg bereits das erforderliche .Einkommen werben kann.
der iic V.
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Meine Verlobung mit Fräulein Eugenik Schäfer beehre ich mich anzuzeigen.
Ulrich Kulke Pastor
ttKlrfm HändFern durch ixe bei Ihnen bestehende ZuLafsangsstesbe HanbelserlMcktis nrit Kartoffeln nach SiaBco&e der Bevott>mmg über den Ha-'dL mit Lebens- und juttcmriLcln vom 24. Iunr 1916 erteilt mürben ist. T«'e HLWer smd ohne Verzug ju einer Be^eckW<q entMladeu, und m btejer Äespvochmtg ist ifyiifn zu eröffnen, datz ihnen bk Auskau fSerlaubnts 1 ü r Kar-
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Ende 11»/, Uhr. (lp”c) Jul. Körner.
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Atz. VeuWr ßrMMreni.
Ich mache unsere Mitglieder aus vorstehende
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Die Borfitzeude.
Mittwoch, 27. Oktober, 2 Uhr, findet im Saal des „Grotzherzog v. Hessen^ in Giehen eine
statt, in der Syndikus Schüttler- Darmstadt einen Dortrag über:
„Ile öetzeölW Des Ss^wests i:i öerBolls- winroaft a. Die geplante Hemo»“ halten wird. Alle Handwerker (Meister und Meisterinnen) sind herzlich hierzu eingeladen. Handwerkskammer Darmstadt.
Vie Nattoffelversorgung.
Darmstadt, 23. Oft. 1920.
Tas besfistke Ministerium te5 intern re ör* «licht im Nezteru! gLvrgan fo ge u« Anuetsung v sie Korisämter funn« die Oberbürgermeister der vßneii h if stben Städte:
Im Interesse der Beriivrmmg ter fcfftfchrn mit SÖttrtoffe'.n ist knrrxh tnc LavdeS- Irtz-fscls^le <mgeoti»iet worden, Kitz alle Ko r- kiselscndüngen, weid» nidst für SefW str Hess N-Nass<m bestimmt sind, nur mit tse r* mdfchcin weggesch'.ckt itrifen bürleru Dr,' ferbah < < crn>il irno 1,a.t MnäckZst dem Erftvchen h ert p etue.Ue Anweisung der ihr imt rftrLten K irstsicl e.i entsprochen, nunmehr aber mitnttci't, v jie aus Anweisung des Neichsver ehrÄninisterS - Schein. Liste iridtf mehr vecßttwen könne, bc rr Der5.br mit Kattvfseln hei fei.
:tö di- so n-ohrerbvre Eindeckm'g der I.e.ttfcfrn pilfTru’tg mit Ka tosfAn und inSbesonteve brr 'iiökchübiung der ei g e'teiei Ak i>v. für Bcr- ■Tnmg der N/irtsäxfttich ©tiyim^ei aufs Schwerste njlndet. Es VÄ\€:/t die Ge'ahr, bnfe nunmehr, |uHto( di? .stnrtasfcl -rnte fetzt in vol.em Gange rst, .7 6? Meng'N fi« toiseln waggonweise wc g- ^bracht nxwden t.t ®eie.it>tit, in rvelm-n tn- Xy der höheren toruffmft der Bev Sprung mich tfene Preise gezahlt werden können. Wenn ^st- nständlich auct. später etwaige UebersMifst an tacbf>.In in Hessen an Bedarfsqebieü abgegeben [Siien können und sollen, so ist e? fedenfulls ker nicht Mi gängig, nmrmehr der drohenden " Iben Aus fuhr o'Caie Gegen'-«.tzi-ahi; en z» - Icetcn. Mr schen uns aus diesem Grun>: verließt, im Bmehmen mit fceai Landes-Er^ uhrungsamt und dem Landes-?srbeits- und Wirt- oLtsamt, 7stnen aufzugben, alsbitid festzusielleu,
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Wetzlar, 4:3.
— Der Länderfantpf Deutschland gegen Ungarn enbetc nach ausgeglichenem Spiel 1:0 zu Gunsten unsever Na ionalmannschaft. Die Entscheidung ftel kurz vor der Paust durch Elfmeter, den der scbuögewaltige Internationale Jäger (Altona) verwandtl e. 30000 Zuschauer. .Harder (Hamburg) und der Torschütze ragten hervor.
— Hockeywettspi cl B.f. D Mattmrg gegen V. f. R. Gießen. 4:3 für Gichen. Am Samstag nachmiitag spielte dte erste Mannschaft vom B. f. R. in Marburg gegen die erste Mannschaft vom V. f. B. Marburg flonnte in starker Aufstellung an'reten, da die meisten auswärtigen Spieler zu Seines erbegnrn wieder eingetroften waren. Die Mannschaft hat seit dem letzten Sommer sehr an Ställe »«Wonnen, was sich in dec Swcksicherheit bemerlbar macht. Giesten mutzte, wieder mit Ersatz auftreten, so datz das Spiel erst langsam in Gang kam. Nach zwei rasch hintereinander von den Gietzener Mitielstürmern gt> schossenen Toren, wurde das Spiel ausgeglichener und Marburg vewüchte in schnellen Durchbrüchen den Erfolg auszuholen. Dvch die Verteidigung sekxrffte den Ball immer Tvicoer nach vorne. Erft nach Holbzei. konnte Marburg einen Ersvlg durch ein Selbsttor des Gsttzener rechen Läufers erzielen. B. f. B. versucht, um den Ausgleicl) lrerbei- zuführen, d^ch der Ball kommt nicht über die Rcr'enspielersäuferr-cihc hinaus, .und Import steht bei Gietzener S.urm wieder vor dem stindlicben Tor, um nun durch den Mittelstürmer, der den B>rll mit lrüftigem Schlag in Netz schlagt, den dritten Erfolg zu erziel m. Kürz darauf ge ingt es Marburg, noch drei Dore zu schienen, während Gießen, das das Marbnrger harc bedrängst zwischen olle die Beine und D öde hindurch, noch ein Tor schlägt. Gochle Lott, Frey. Sch-ieider, Weber, Büchner, Otzwalo, Ziegler, Schlcimann, Ploch, Bvuteiller.
sw. Darmstadt, 23. Oft. Ein neuer Sportplatz wird bei dem Golfplätze durch Notstandsarbntsn angel'Ot. Mit dem Einspruchsrecht der Stadt, daß sich auf diesem Sportplätze auch andere Vereine beteiligen können, werde em Kredit von 57 000 Mk. zur Verfügung gestellt.
Hochjehulnachrichten.
F r e i b u r g i. B., 23. Oft. Der PrivatdoAent für Dogmengeschichte an der Freiburger Universität Dr. theol. August R e a tz hat einen Ruf als Professor an das Priesterseminar in Mainz erhalten und angenommen. Reatz ist ein geborener Mainzer.
Kirche itttö Schule.
ed. Eschenrod, 23. Oki. Unsere neue Kirche, feit 1914 im Bau, geht mm ihrer Voll, endimg en geg n In der letzen Wvche wuvü tie Orgel, ein wundervolles Werk mit 12 klingenden Registern, von der Orgelbaufrrma Förster u. Nikolaus in Lich ausgestellt. Die Orgel, die wvhl die modernste und schönste TDrfkircl)en- vrgel Oberhrssens ist, kostet mit Motor 41 OOO Mk. Als Tag derEinweihungderKirche wurde der 14. November ststgchetzt, wenn nicht mrvorhergesehene S ockungi.n in der Ausführung dec letzten Arbeiten ein werteres §>inausschi ben des von der Gemeiirde seit langer Zeit ersehirten Festes nötig mc-chen sollten.
mc. F r an kfu r t a. M., 25. Oft. Der Frank- flurter Magistrat hat das Schulgeld für das laufende Fahr auf 300 bzw. 400 Mk. festgesetzt, läßt aber keinen Zweifel, da'ß das Schulgeld im nächsten Jahre reit staatlichen Sätzen angeglichen, d. h. auf 500 Mk. erhöht wird.
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Ott. Dir DM deren Bau s. £ et hat, soll bro )es Friedens den und soll \t
Oft. Der
5tt itt ßadüM t Paus: heutr«« ttc wohl etra « e^idminip" «ltenls
r Saik** v des W*3 eldden.B« , mit enM SJ ^ack lebhafter . Offenbach«^ t nnd m.derA isÄ
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Vereins, der auch Vertreter des Kreises, der So.dt, .der Bürgerscl-aft und der Ktti^sbcschä-^igtew orgMiis-crionen lnn.rvhnten, besUM gNe sich in wth^u vierscündig-m Bevatungm mit brr immer noch rück, äncigen Kmr.offelbelle^rung der Gin» ivohncrschafl Marburg. Wie mi g teilt wurde, sind für die Minderbemitt ltm allein schon 24 000 Zentner nötig, aber nur 2309 Zentner in Ausfirl)t gestellt. Die Bertragskartoffeln Listen mit ben Speien 38 Mk , diese Summe kann, wie in der mehrstündigen dlus p-achc von dem Verräter der S<rdt crusgeführt wurde, der Mfttelstnnd nicht mehr zahlen und die Srodt selbst, die roicbcr 100 OOO M7. zur Verbilligung der Stet o'seln be- rei gefceklt habest stände am Ende ihoer Lei' mugeu, weil die Sä-üldenlaisr immer größer wür.e. Ter Vorstand des Bauernvcveins erklärte sicl) im Gin-
Die Verlobung unserer Tochter Eugenie mit dem Pastor Herrn Ulrich Kulke beehren sich anzu. zeigen
W. L. Schäfer und Frau Juliane geb. Klotz
Gießen (Wilhelmstr. 51)
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fcn tiMl 1 stb um tre • J| ngv tzck irnJ neulich in mrt ein'Mch M te dem kl.tnrn idtomj UiWei. >N Ginäreter ttm Fahrrads te Amstlm? n wrgeniit b enttrii, obiai ' er 'ihn s)so:'. 6 ö ihm d rst (t lfs tem sch: । Mhit röuimi n| &t nmüe, um „ eärrn zu bckmi n.
Oft. In unere rate irdrere S DannM je xdmcht Aon di» St’rf, Lohn k TamsMdt, tei, jpurl«! d Pfecerltevi r. [nfe'ÄitiL & r Habe sich ein Ä ter Zeit bn sem > hat und Hc e.wl'.c dueixi ; Ä)i:ds M Arz g mit L» in, ireulrr weil d't E1 ra sich, tswvv« Lmsamt Zäval
— Fußball. Auf dem Sportplatz an Hardt trcgen sich gestern im Verbandst Piel Linamwmschaf en des V. f. B. M/irsturg und f. 9t. 1900 Gießen und lieferten sich ein schnelles faires Spiel, das 0:0 eit?< e. Das Eclenverhältnis 7:0 für 1900 zeugt von einer Ueberleg ul)eit Gießens, tie sich aber nicht in Erfolge umzusctzon aunte. Die bei en Der e btwngrn irer en sehr gut ber Marburg der S'urm besser und schutzfremttger, dagegen tie Läustrveihe der Gästce auf ben Au'^ir- pvsten etwas schwach besetzt. Bei Marburg glällzte 5) o h mann im S urm und I. Adv r s in der Berteidigmrg, fern Bruder, ter halbrechts
Verständnis der Mehrzahl der entirx^enben Lank>- wirtc bereit, ben Bauern zu empfehlen, dreien Berbältnissen Rechnung zu tragm u«t> nicht mehr wie 25 M f für alle K-rtssfeUr zu wr-ern. Eine Kommission, an deren Spitze der Landrar fteht, soll die ffieüenegelund der Sache in die Lwnd nehmen. — Wie der Geschäftüt/rer des BMiern- vereins mit teilte, sind für die L a n d b u nd- spende in Äreise Niarbupg bis letzt 75 OOO Mk. aufgebracht.
fd. Siegen, 24. Oft. Fm rheinrsch- westfälischen Jndustrieberrrk scheint bte startofselvers'orgung ci er Katastrophe zuzutreiben. Die Großhänd'.er führen darüber Klage, das; die Eifenbahntransporte ungewöhnlich lange Dauern. Wagm, die in drei Tagen an Ort und Stelle sein könnten, sind durchchuittt- lich 10—14 Tage mierrwegS. Diese langen Verzögerungen, die unsad^emätze Be.Midlung beim bladen und die MMigelhaste Lüftung dec Erstn- bahnwagon haben zur Fckgr, daß die MNtrtofiejt meistenteils verdorben aiiFmnmc.i und tm tchn- stigstrn Falle nur noch als Viehfutter Vernendmig finden können. Ter seit einigen Tagen eingetretene Frost hat die Lag»- w.iteNch verschlimmert. — 7ttich in anderen Gegenden sollen aus irr Eisen-- balm Di? gleichen trostlosen Zustände herrschen, w« in Rheinland und Westfalen.
1 türmte, war nicht so fefr auf der Höhe. । Die Gie- vener Mannschaft zeigte sich wieder von ihrer früheren guten Seite und batte mit Ausnahme cev Rechrsaurnms. der gute Momente verpame, nur unmerk.ichi ödsoidjen, hertwr^uhelen fmäwebet« den Außenläufer, von denen der ImTc besonders durch sein gutes Stellen und Ballabneh- men gefiel, während bei Werner der schnÄle St<ut aus den Ball und sein uncrmüblicher Etter um besonders in der zwei en im besten Licht erscheinen ließ. Der Sttrrm hätte bet <stwas mehr Etttschlvssenheit in der Mitte zwei sichere Tore erzielen können, die guten Vorlagen deS linken j Flügels fanden aber k-?ine Verwendung. Chrrft- mann hatte gegen Lwhmann schwer zu schaffen, wurde aber seiner Aufgabe voll und ganz gerecht, nach der Pause als Stürmer spiLlend, kam er nicht in dem gewohnten Maße zur Enifaltung. Die reichliche Zusdwuermenge verfrlgtc das bis zur letzten Minute spannende Sp:el mit großem Interesse und dürfte von den gezeigten Lerstunyor voll und ganz zufrieden gewesen fern. Der Schi^sttch- ter, Lxrr Lofmann Wetzlar), war sehr gut und wurde in seinen Forref.cn Entscheidungen beiden Parteien gerecht. — In Marburg errang %.» und Sp.-B. 1860 einen knappen Sieg über B. C.
Vermiete»,
Schweres Eisenbahnunglück.
Paris, 23. Oft. (WTB.) Nach ehren Havasmeldung aus Wladuvostok ist der Post- zua nach Charbin entgleist. Man zählt 100 Tote. Unter den Toten befinden sich mehrere Mitglieder einer russischen Künstler-- truppe.
* London, 24. Oft. (WTB.) Sier herrscht eine starke Scharlach- und Diphtberie- Epidemie. Gestern ivnrden 4771 Scharlach- krankc und 2021 Diphlch.-riekranke in die Spitäler eingeliefert.
dieSsattgen Zulassungsstellen die einmal erteilte Handelserlauvnis wvyl nicht entzogen werden kann, gwße Mengen Kartoffeln entgegen den Interessen der hesnschen Bevölkerung auSgeführt werden. Zur möglichsten Beseitigung dieser Gefahr emp- felsten wir Ihnen, sosvtt aut Grund des § 12 der Bekanntmachung über die Errichtung von Preisprüfungsstellen und die Versorgungsregelung vom 25. September 1915 für den Kreis Änord- nintfl dahin zu treffen, daß innerhalb deS K reifes Kartoffeln nur durch solche Händler auf^ekauft werden dürfen, welche noch eine besondere Ausweiskarte des KreisamteS besitzen. Diese Karte wird zwar allen Händlern und somit auch auswärtigen Händlern zu erteilen Jein, welche im Besitze der Gwßhandelserlaubnis sind. Immerhin aber erlangen Sie dadurch eine Uebersicht, wer im Kreise Kartoffeln aufkauft, imb die Gendarmerie kann dann in wirksamer Weise die Ueberwachung durchführen. Insbesondere wird dieselbe ihr Augenmerk darauf zu richten haben, daß jedenfalls Preise über 25 Mark dem Landwirt nicht bezahlt werden, und sei es auch in verschleierter Form durch Gewährung besonderer Vergütung für angebliche Sonder- leistung.
Schließlich cm^feMen wir Ihnen, hinsichtlich aller durch die bei Fhnen bestehende Zulassungs- steste e-heil len Handelserlaubnis scheine für .vicriof* feln alsbald ht eine genaue Prüfuttg einzutreten, um allen denjenigen bte Erlaubnis wieder zu ent- z>hen, bei welchen ein Grund hierfür vor liegt, in^ b.7sondere allen solchen, welche vor dem 1. August 1914 mit Leb:ns- oter Futtermitteln nicht gehandelt hab'n. es sei denn, daß ganz besondere Gründe die Ecknlung der Erlaubnis veranlaßt haben: auch wird im Einzelfalle zu erroägen fein, ob durch den Inhaber der .Handelserlaubnis tatsäch.ich d> Ausübung dieses Benlses notwendig ist und ob er nicht aus einer außerdem ausgeübten anderen Beschäf-
fd. Frankfurt a. M., 22. Oft. Dir Be- schtagnahnu: xxm Ke. l tervbst durch die Frankfurter Pveisprüfungsstelie und die Festsetzung t»u Höchstpreisen haben jetzt die Wrrkmrg ge,abt, daß das Keltenobst vom freien Marit vollstä^rdig ber» sdnmmden ist. Infolgedessen feilet sich bte Apsel- weinkelte-reien gezwungen, von den Erzeugern das Obst an^utaufen, die weit über die Höchstpreise lstnauSgehen.
Schördliche Anzeige«.
Milchbelieferung.
Die MilchempsSnger, deren Karte auf V« fiitcr »t, können in dieser Woche nur am Montag al Donnerstag beliefert werden.
Gegen Abgabe der Milchmarke, die out , Ötfer (44. Doch' vom 23. Oktober 1920) tauten, ’® vom 27. Oktober bis einschließlich 2. No- 'rber 1920 in nuchstehmden Geschäften ne Dose kondensierte, gezuckerte
Vollmilch zu 9.75 M k. pro Dose ’ Tmpang genommen nrti>*n.
-eniEr, Konrad, Watttorsttaße Emmericher Waren E 'p d., Sel^rstveg Gittsst, Gustav, Seit rSweg Grai, Lu.dwii, Leihgestern r Weg Hmner, Jakob, Ludwigsttaße Hecker, Robert, Brandgasse Heyne, Hinrich Walttorstraße Jung, Heinrich Rittecgasse
Kaisers Kasset-Gcschätt. Kinh.mplatz
*' Klingelmeycr. K., Ludwigittah?
« Konsum Verein, Fil. 2, Aster weg
U Konsum Verein, Fil. 4, Ncum Bäue Kopp, Friedrich. Dismarckstraße Noi', vans, Neustadt
Laichinger, Gust., Wilhelmsttaße Lub inski, Hermann, Dammsttaße Nachtigall, Otto, Steinstraße Bogel II., Johs., Schüfenstraße Wal enfels, Aug., Marktplatz.
. ^ie e.ngcgcmgmen Milchmarken sind sertens Kleinhandelsgcschäste bis svätLstens 4. No- , ^ber 1929 dem Städtisch n £cben§mütelamt, Mn nur 11 sinzureichn. Ebenso sind die un- I Dosen Milch zurü^kzugchen.
den 25. Oktober 1920. 113o2B
I —Oberbürgermeisder (Lebensmittelamt).
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i IrWeete Stiv.-lrMkerei, H. Uw. «elee
s chen Gebieten d e r f a u r t würden Ta zun^ckist die g roße n hes f i| chen Städte imb d« jicbliridym Juousttu'gememdrn mit starker Ver- brauch:rsd»st versorgt werden müfei, im übrigen auch eine bqwnbere Aktion zur Versorgung der wirtschasklich Schwachen tm (Äange ist, müri>: eine Ausfuhr von .startoffeln den volkswirtschaftlichen Interessen tei Landes widerspnettzen.
In gleicher Weife wären die Ihnen bekannten Kleinhändler (insbesondere auch Makler) zu bedeuten, welche nach § 1, Abs. 2, Ziffer 2 der mehrgenannten Verordnung einer Handelserlaubnis zwar nicht bedürfen, denen aber gemäß § 4, Abs. 2 aus den gleichen Gründen, aus Denen den Großhändlern die Hanüelserlaubnis entzogen werden kann, der Kleinhandel untersagt werden darf.
Wenn durch diese Maßnahmen eine gewisse Sicherung der Versorgung dirrch Unterbinduna der Ausfuhr unzweifelhaft erreicht werden kann, so ist Damit noch nicht die Gefahr beseitigt, daß durch auswärtige Händler, welchen durch die
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Heffe^Nafiau.
Der MchauÄouflikt in frraau.
V fjanau, 24 Oft. In Hanau ist btfajtnt- wt längerer Zeit ein schwerer Konflikt icken der au5 Sozialdemokraten und gommu- »ch besteheudeu Mehrheit der Stadtverordneten- JSmmlinia und dem Magistrat ausgebrochen, der • 'neftiflrett nicht nachgelassen hat und nunmehr ; & Eingreifen des Minrsters füh-- i wird. Oberpräsrde,tt Dr. Schwander aus fd war in voriger Woche in .Hanau an- . md um durch eigene Feststellimgen und Be- . Zungen an Ott und Stelle zu untersuchen, welcher Weise der Konflikt aus der Welk zu i iien sei. Die kommunistische Fraktion war die- Besvrechungen serngcblieben. Nachdein der «rprasident seine Rückreise angetteten hatte, sind ^ iireter der bürgerlichen und der sozioldenwkra Lfiat Fraktion nach Kassel gereift, um dem Ober- L -jtzenten Bericht über ihre Stellurrgnahme zu er- sttten- 5* ist nichts dabei herausgekmmnen. Die s rilSemokratischen Vertreter beharrten nach wie - aus der von der Sozialdemokratie und den ^munisten erhobenen Forderung, daß der ■ jni'trat zuerst zurücktttte, während die Bürger- <n dieses Ansinnen ab weisen. Da nun eine igung sich nicht hat erzielen lassen, wirb der etpräsident Dr. Schwander dem preußischen Mi-
des Innern Bericht erstatten und diesem die lpen sie rung des Magistrats von sei- ru Amt und die Auflösung der Staütverordneten- L nmmlunn in Vorschlag bringen. In der Zwi- '.-«zeit. ins zur Beendigung der Neuwahl Lyr städtischen Körperschaften, wird jedenfalls r Re,)ierungskommissar die Geschäfte h! NagtftratS versehen.
*
। mr. Frankfurta. M., 25. Oft. Der Stabte ItiJtbnetc Zimmermann (Soz.1 wurde von ta Rheinlandskommission als kommissarischer Litb ra t des Kreises Höchst b-eftätigt. Mit L imennann verlierl die Frankiurte'-, mehrheits- Malistisch' @tdbtren>rbnetenfraftion i^'en Führer.
mc. Frankfurt a. M., 24. Oft. Der ftinmobilienmarkt liegt nach wie vor IIL Verkäufe an Häusern werden kaum ge^ itLgt, wenn es sich nicht irm Häuser mit sv- krt beziehbaren Wohnungen handelt. Große lbjekte kamen mit Ausnahme des flott ver- kvsten Schumann-Theaters nicht in den Han- kl Reger ist die Geschäftstätigkeit im Ber- luf von Ländereien, wo ziemlich umgesetzt mrde. Man schätzt hier den Ertrag des letz- 6n Monats auf zwei Millionen. Die Geld- wssigkcit für erste und zweite Hypotheken 61t nach wie vor an. Erste Hypotheken werkt kaum gesucht, zweite auch auf nicht ganz feere Objekte ziemlich leicht untergebracht.
großen S «iL'ckaale abgi^halteire .ußer 'rieittliche Geneval-versarnnckung des H c s s i s ch c n Bauern-
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--- Am Fvtttag nachmittag fand tm Lvebrg- Mus-mm tm Beifem des Re'tors dec llufocrfität, des Teftms der med. Fakultät, des Ge.ieralsckre^ tärs des NeichSaussclrusfes Mr Leibesübunflet^cmes B<'ttretcrs der Stabt sowie Vertreter des AVade- misckpm Ausschuses sckr Leibesübunge x imb ke. Gicf-cner Turn-, Sv.el- und Spvrire.etmgimg bte Gründung einrs Instituts für Körperkultur statt. Das Institut ist der Universität angeschlossen urib wird asbald Räume in der sltm Klr.iik bczr^chen. Aus den toben Wett dtcses Instituts wetten nn: später Kurückkommen.
Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen Freunden, Verwandten u. Bekannten herzlichen Dank.
Karl Pausch und Frau Minna geb. Heller Wieseck, 25. Oktober 1920.


