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Kreis Friedberg.

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dig. Lüneburg ist ohne elektrisches Licht und Gas. Ter Grund ist in Lohnstreitigkeiten zu

Butzbach, 23. Aug. Um Den Abbau zu föroern und auf eine tatsächliche sichere Grundlage zu stellen, haben die Vertreter der selbständigen Gärtner für Ober- Hessen und angrenzenden Gebiete in einer Versammlung in Bad-Nauheim beschlossen, die Verkaufspreise der Friedensjahre als Richtschnur zu nehmen. Es werden die Ver­kaufspreise bis 1. September nur um das fünffache des Friedenspreises berechnet. Es wird jedoch vorausgesetzt, daß die notwendig­sten Bedarfsartikel bis 1. September.auf min­destens das zehnfache des Friedenspreises herabgesetzt werden.

Turnen, Spiel und Sport«

Das Feldbergfest,

Pfarrer Sattler bot gestern abend in 2l/2ftüiv big en Ausführungen Professor Schlarb-Peters­burg ein anschauliches Bild von derLeidensgeschichte des russischen Volkes, gekennzeichnet dadurch, daß bis in diese Tage der einzelne alltägliche Mensch einen Strich durch große Gedanken macht: ein Beweis, das, ohne Revolution des innerften Men­schen eine Umwälzung vom liebel sei. Besonders tiefen Eindruck machte die Klage des' Russen über die iittlid?cn Mängel desVolkes der Dichter und T enter" An der bis nach Mir,erwacht währenden

mc. Darmstadt, 22. Aug. Nach län­gerer Unterbrechung werden im Kreise Groß- Gerau Die französischen Sprachkurse durch die Besatzung ueu eingeführt.

rm Arheilgen, 23. Aug. Von der französischen Besatzung wird wieder versucht, für die erwachsenen Einwohner den fran­zösischen unentgeltlichen Unter» richt einzuführen.

Licht abzugewinnen suchten und meinten, bxe ~iga solle den Hauptnationalisten Kultur und Moral predigen, die Arbeiterklasse sei moralisch. ä>re.An­wendungen widerlegte der Vortragende iw Schluß­wort mit Hinweisen auf Lenin und Tvotzli selber, besonders auf des ersteren neueste Schrift:^er Radikalismus die Kindevkoantheit des Kommunis­mus". Eine zweite Versammlung der Liga ist für den nächsten Herbst in Aussicht genommen.

mc. Frankfurt a. M., 23. Aug. Frcuckfurt schwimmt augenblicklich im Kartoffeln ber-

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dem wir gestern schon berichteten, hatte irntec Ungunst der Witterung zu leiden. bet

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53 en n e r von der U. S. P., die Mmtcil mit Be- I legen aus der Presse der Sowjetrepublik mähr

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Aug. (Wolff.) Seit gestern : Arbeiter ausstün -

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der Ungunst der Witterung zu leiden. 3« ov . Oberstufe turnten 859 Teilnehmer, wovon 4a4= 1 Sieger blieben. In der Unterstufe blieben vo-l-

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Aus Stadt und Land.

Gießen, den 24. Aug. 1920.

Veranstaltungen.

Dienstag. Lichtspielhaus:, Alkohol. Licht­spiele: Tie Marcheser d'Armiam. Einhvm, 872 Uhr: Gastspiel Buchwald. Cerse Leib, L! Uhr. M^edick-Wteidingers che bayerische Musik und Possen- gestllschaft.

ANS vem besetzten Gebiet.

Verschleppte Deutsche.

mc. Frankfurt a. M., 23. Aug. Der : am 9. November 1902 geborene Herm. Will, Bergerstraße 35 wohnhaft, wurde am Sams­tag, 8. August, abends Vr8Uhr, vom Luisen- platz . von einem Auto, in dem außer dem ' Chauffeur zwei Herren saßen, durch ganz Frankfurt ins besetzte Gebiet verschleppt. Der junge Mann wurde mit vorgehaltenen Revolvern am Hilferufen verhindert. Aus dem besetzten Gebiet wurde er mit 15 anderen jungen Leuten nach den nordfranzösischen Schlachtfeldern transportiert, wo sie von mor­gens 6 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit schwer an Der Einebnung von Gräbern usw. arbeiten mußten. Die jungen Leute, von denen noch mehrere Hundert anwesend waren, ftan- . den unter der Aufsicht schwer bewaffneter französischer Soldaten, die ihnen u. a. auch sämtlichen Schmuck abnahmen. Will ist dann mit zwei weiteren Leidensgenossen mit einem französischen Güterzug nach Worms geflohen und hat sich von dort zu Fuß nach Frankfurt durchgeschlagen.

Haussuchungen bei Kvnrmunisten.

fd. M a i n z, 23. Aug. Auf Veranlassung der hiesigen Polizeiverwaltung fanden bei verschiedenen Mitgliedern der kommunistischen Arbeiterpartei Haussuchungen statt, wobei Exemplare derRoten Fahne" beschlagnahmt wurden, da sie durch Verordnung der fran­zösischen Besatzungsbehörden seit dem 17. Juli Erboten sei. Die Frankfurter Geschäftsleitung dieses Blattes erklärt, ihr sei von diesem Ver­bot nichts bekannt.

Auch eine Demonstration.

fd. Aßmannshausen, 21. Aug. Ein Weiuhändler spielte hier auf einem Klavier die Wacht am Rhein. Darin erblickte oas Militärpolizeigericht eine Demonstration gegen die Besatzungstruppen und verurteilte den Weirchänolec zu 100 Mark Geldstrafe.

*

Mainz, 23. Ang. (Wolff.) Reichsschatz- mmister von Raumer berührte gestern an semer Informationsreise durch das Rheinland Mainz. Im Sitzungssaale der Stadtverordneten­versammlung fand am Nachmittag eine stark be­suchte Versammlung statt, in der die be­teiligten Behörden, insbesondere auch die Stadt

Anr dern Reiche.

KabinettsMung in Berlin.

Berlin, 23. Aug. (Wff.) Heute nachmittag findet unter Dem Boxsitz des Rcickrskanzlers eine Kabinettssitzung statt, worin die poli­tische Lage bespevchen wird und eine Reilft von Berwattungsgeschästen erledigt werden soll. An der Sitzung nchmen u. a. folgend.- Minister teil: Vizekanzler Tr. Heinze, der Rcichsm imster des Innern Tr. Koch, der Reichsverkehrsminister Tr. Gröirer, der Reichswirtschaftsrninister Schatz und der Reichswehrminifter Tr. Geßler.

Berlin, 23. Aug. (Wolff.) Der Reichs­kanzler ist .von seinem Urlaub nach Berlin zurückgekehrt.

Die Besetzung diplomatischer Posten.

Berlin, 23. Ang. (Wolff.) Tie Nachricht, daß in Verbindung mit der Wiederaufnahme diploma ti scher Beriehungen zu meh­reren Mächten die Neubesetzung einer Anzahl von deutschen Vertretungen bevorste-he, wird uns von zuständiger Stelle bestätigt. Ter bisherige Chef der englischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Tr. Rhomberg, soll die Gesandtschaft in Kristiania übernehmen. Für Buenos Aires ist der Gesandte Pauli in Aussicht genommen worden, zuletzt Chef der amerikanischen Abteilung des auswärtigen Amtes, und für Rio de Janeiro der Generalkonsul 1. Klasse Plehn, der auf ver- schvedenLn AuslandSposlvn derselben Mte^wig tätig war. Für dir Botschaft in Rom ist Herr von B e renberg-Goßlar, Mitglied des hcrmbur- giföen Senats, auserse'hm. Nachdem Kvischen dem Deutschen Reiche und Lettland ein vorläufiges Abkommen über die Wiederaufnahme der Bezieh­ungen zwisckjen den beiden Säubern abgeschlossen worden ist, ist and), die Errichtung einer diploma­tischen Vertretung für Riga notwendig geworden, an deren Spitze Tr. Neber treten wird, der zuletzt vorläufige Verwendung bei der Gesandt­schaft in Prag hatte. Ter bisherige Leiter der Fvichensdelegation in Paris, Ministerialrat Tr. G ö p p e r t, hat die Leitung der Friedensabteiluug sowie g leichte i!ig die der Rechtsabbeilung des Aus­wärtigen Amtes übernommen. Er wird in Paris durch den Gesandten v. Mutius 'ersetzt.

Ausstände.

Fürst oder Hochstapler?

fd. Frankfurt a. M., 24. Aug. Unter dem Vorsitz des Landgerichtsrats Vaftmtm beginnt heute einer der merkwürdigsten Prozesse. Mkolaus Sal­vator August von Maklokoff, Fürst von Golitzme, eine blendende Erscheinung und ausgezeichnet durch nicht alltägliche Geistesgaben, muß sich wegen großer Hachftapeleien vecantivorten. In der Unter­suchungshaft, in der er seit über 9 Monaten fitzt, bat er nicht nur beachtenswerte Gemälde ge­schaffen, sondern auch so perfekt deutsch gelernt, daß er erklärt, auf die geladenen deutschen Dol- metscher verzichten zu können. Daß er der Fürst Golitzin-e ist, konnte ihm nicht wrderlegt werden; im Gegenteil haben Leute, die die fürstliche Fa­milie kennen, eine Aehnlichkeit mit dem Fürsten. Golitzine zugestehen müssen. Jedenfalls hat er wie ein Fürst gelebt; wie er sich die Mittel dazu verschaffte, ist der Gegenstand der heutigen Ver­handlung. Bei der Räumung der Ukraine ist er mit den deutschen Truppen nach Deutschland ge­kommen, und das Polizeipräsidium in Charlotten- burg stellte ihm einen Personalausweis mit all feinen Titeln und Würden ans. Spekulattve Kreise, mit denen er bald in Berührung kam, wußte er für phantastische Geschäfte und Gründungen so zu interessieren, daß ihm nicht nur das Geld m Dulle und Fülle zufloß, sondern er feierte auch seine Verlobung mit einer Berliner Millionärstochter, mit deren Vater er die Gründung einer deutsch, schwedisckren Erportgesellschaft plante. Er erzählte dabei von seinem Millionenvermögen, fernen un­schätzbaren Gütern und von seinem Bruder, dem Kardinal' in Rom. Als man hinter ferne Renommistereien kam und feststellte, daß .er nichts, aber auch gar nichts besaß, gmg

die Verlobung in die BrÄhe. Nachdem

er noch unter anderem in der deutsch-rusftschM Gesellschaft für Handel und Industrie m Berlm, nebenbei bemerkt ein Spielklub, Gaste und Kellner angepumpt 'batte, verlegte er feinen Wohnsitz von Charlottenburg nach Frankfurt a. M. Hier machte er eine tägliche Zeche von 2000 .Mark im Frank­furter Hof, die, wenn auch nicht immer prompt, immerhin bezahlt wurde. Tenn um den Fürstcn -hatte sich bald eine sehr geehrtfühlende Gesellschaft ongesonimelt, die den Glam, in dem sie sich sonnen durfte, schwer befählen mußte. Tie Kaufleute Si- gentar und Samuel Perlmutter vor allen wißen em Lied davon zu singen. Sie gaben ungezählte Gelder her, und trauten blinden Versprechungen aur Millionengeschäfte, die Golitzine als Vertreter des Generals Koltschak ihnen zuführen wollte; daß dabei Waggonladungen von Lebensmitteln aus russischen Gefangenenlagern verkauft werden soll­ten, machte die Sache um so schmackhafter. Be­kommen hat niemand was, außer Golitzine selbst, der mit dem, was er bekam,standesgemäß" auf­treten konnte. Wenigerstandesgemäß" nxn es allerdings, daß er seiner Fräulein Braut, der Artistin Paula Bloch, ihre gesamten Ersparnisse in Höfte von 20 000 Mark abknöpfte. Dafür siedelte er auch mit ihr und den Perlmutters nach Ritters «el in Bad-Homburg über, wo er als Comt

mtesse, Prince Tvouwetzky und die Herren Chonove Griffitz Mäklakoff Zimmer bestellte. Auch dort betrug seine Tagesrechnung 2000 Mark, die immer noch die Perlmutter zahlten. SclZließlich wuchs aber doch eine Schuldenlast von etwa 20 000 Mark an, und als der glutäugige und schwarz- gelockte Fürst mit Scheck bezahlte, die keine Bank einlöste, erfolgte feine Verhaftung, trotzdem er als Rittmeister der Leibgarde zu Pferd, früher Flügll- adjutant des Zaren getreten sein will. Am schimp­ften ist, daß er, was er allerdings bestreitet, cmstfii- j liche Gelder des deutsch-russischen Hilfsvereins un- ' unterschlagen hat. Wie gesagt, ftxcr es ist, weiß man nich, aber man glaubt Anhaltspunkte zu haben, daß er in Rußland wegen letttxn 60 Sttvf- tatat gesucht wild.

Kirche rind Sehnle.

y. Gießen, 23. Aug. Ter Hilfsoerein Deut­scher Frauen in Berlin ließ während des Krieges eine Keine WochenschriftTer Weltkrieg" durch die Schulen Teutschlands) das Stück für 5 Pf., vertreiben. Ter Reingewinn war für die hilfs­bedürftigen Kinder von Kriegsbeschädigten, Ver­mißten und Gefallenen der Orte, worin die Schrift gehalten wurde, bestimmt. Nunmchr sind diese Ge­winnanteile zur Auszahlung gekommen. Ticjeni- gen hessischenS chulen, in denen herWelt- frieg" durch die Lehrer verteilt und durch die Schulkinder ausgetragen wurde haben zusammen den schönen Betrag von 44 488 Mk. 88 Pf. durch die T-eutsche Bank, Zweigstelle TarmstadT aus­gezahlt erhalten. Mit dem Gelde kann manchem SHnfre der Krieger eine zweckmäßige Unterstützung gewährt werden. Hierfür werden die Sdyrer, die sich der Verteilung desWeltkriegs" und des Einsammelns der vielen Keinen Bettöge in un­eigennütziger Weise wahrend der fünf KrieMaHre unterzogen haben, wenn nötig, unter Fühlung­nahme mit den Vchckrauensleuten der Kriegshinter- tiliebenenfürfotge, baldigst sorgen.

x Hausen, 22. Aug. Die hiesige seit dem Tode von Pfarrer D. Preuscben durch Pfanrr ^er-Steinbach als Spezialvikar mit Unter­stützung der Nachbargeistllchen versehene Pfarv stelle ist im letzten Verordnungsblatt der eiM: Landeskirche zur Wiederbesetzung ausgeschruwar. Tie Bewerbmigssrist läuft bis zum 18. September.

y. Lollar, 23. Aug. Gestern nachmittag wurde das Jahresfest des Gießener Zweigvereim, der Gustav-Adolf-Stiftung in der übersullten Kirche zu Kirchberg gefeiert. Beim Gesang der Ge- meindeliedcr wirkte neben der Orgel der PoiauneN- chor von Klein-Linden mit. Die Konfirmanden ver fünf Kir chspielsgemeinden hatten in den Ernte- ferien zwei mehrstimmige Lieder eingeübt, mu denen sie die Festgemeinöe erfreuten. Zu der Ge­meinde redeten Pfarrer Becker-Gießen aus Grund seiner Erfahrung in zwei hessischen sporagemeinden, ferner der Vertralrensmcmn für den Gustav-Adolf-Verem im Dekanate Pfarrer Lic. Go m bel-Reiskircheii und sodann der Bauersmann unb hessische Vollsschriftsteller Hein­rich Naumann von Nanzhausen bei Die Kollekte betrug 452 Mark, die den hessisch«' Gemeinden Fürth i. O. und Affolterbach zu gute kommt.

suchen.

T e l m e n h o r st, 23. Aug. (Wolfs.l Tie Ar­beiter der städtischen Licht - und Wasser­werke sind heute unter Bruch des Tarifvertrages in ben Ausstand getreten. Tie Arbeiter erhoben neuerdings die Forderung, es sollten ihnen wieder, wie dies in früheren Jahren der Fall war, aus den Kopf 104 Hektoliter Gaskoks jährlich zum halben Preise zur Verfügung gestellt werden. Tie Vergünstigung wurde vom Magistrat alä gesetz­lich .unzulässig abgelehnt.

Mainz selbst, ihre Wünsche kundgaben. Im wesent­lichen war von den Aufgaben der Reichs Ver­mögensverwaltung in den besetzten Gebieten die Rede, die für den Äau und die Unterhaltung der zur Unterkunft der Besatzungstruppen notwendigen Kasernen und der für die Offiziere der Alliierten erfordeilicheu Wohnungen unb dessen Ausstattung zu sorgen hat. Der Reichssckmtzminister stattete am Bormittag dem Oberbesehlshaber der alliierten Besavungsstreitkräste, General D e g v u t t e , einen zweistündigen Besuch ah, den dieser am Nachmittag im Stadl Hause erwiderte.

schuß. Die Knollenfrüchte werden markenfrei ver­kauft. Ihr Preis wurde von 55 auf 42 Pfennig ermäßigt.

Berich trsaal.

** Alte Klinik. Am Samstag fand in der , 4 Bad-Nauheim, 23. Aua. yn einer ,

Stadtverwaltung eine BerhaMung weg^ft -ai -b^suchtm Versammlung sprach Prof. Dr. mietung der Alten Klinik zu Vureauzwecken statt. Marner (Butzbach) überVersailles, Spaa und Wie wir erfahren haben, reflektieren aus die Raume Zukunft des deutschen Volkes". An der Aus- das Finanzamt, das Dersorgimgsamt, Tttegr - sp^-^che beteiligten sich mehrere Kurgäste, phenmspeition, Kvmmunalverband urid andere. Em R,fi,n-9ii>fiau

Test der Räume wird an die Universität als ^n- poien-jcr.iiau.

stitut für Leibesübungen abgegeben. Die Kosten der Maul- und Klauenseuche.

** Tie H ühner i agd in H,essen ging Frankfurt a. M., 23. Aug. Im

gestern ans. Ueber die Schützenentscstidigung Regierungsbezirk Wiesbaden hat die Vcaul- der Hess. JagdKub Tarmstadt: ^n oct ReiM- ur[i) Klauenseuche bis jetzt bei 437 Fällen iagblonefponteni wrn Entschädigungen von 1456 000 Mk. gefordert.

Der RiiLviehentschädigungsfonüs steht in- mutcn^kann ^AilM^iül!s-n-n intb Safen ohne folgedessen bereits weit über 1.300 000 Mk. weiteres für bK JaÄ>bcr-chli-iten zu schieben, bah bet der Nassauischen Landesbank rn Schuld, de-sholb der Jagdgeber an die Schützen die erfordec- da der Reservefonds mit einer Viertelrnillwn Uchen Patronen stellen soll, oder für jedes erlegte Hn Wertpapieren angelegt ist und nicht anae- Stück 2 bis 3 Patronen in ^tura, bzw. m bar, gaffen werden soll. Der Landesausschuß hat oder aber soll den SaK^ etwa^ ftrnfie Reb- ^shalb beschlossen, für das laufende Jahr Huhn, her aoder der z<chnte Hase ^^ Lunl Rindviehentschädigungsfonds einen Bei- ^Lub-AUb^ SLLm ftrag von 20 Mr für jedes abgabepslichüge füt i»n praktischsten gehalten. S-lbstverstän»,tch Stuck Vieh zu erheben.

sicht es jedem frei, das ZahlenverhUtnis zu an- Schweineseuche in Bayern.

dein. Auf Jagden, aus denen kein Schütze fc c-ranffurt a sy? , 21. ^ä^

&WÄÄÄ reich nach Meldungen aus Bayern die Maul- bm. Dato denselben oas gewünschte Wich, soweit und Klauenseuche dort zuruckgeht, nimmt die möglich zu beträchtlich ermäßigten Preisen ab- Schweineseuche einen geradezu katastrophalen gegeben wird. _ Charakter an, so daß Dort die gerade im Aus-

** Obst- und Gartenbauverein. Ter blühen begriffene Schweinezucht auf das Verein, der sich ix den ersten Kriegs!ähren aus ernsteste gesährDet ist. seinevi Gebiete große Verdienste erworben hat, *

war in den letzten Fahren E ruhig und gar ~ Frankfurt a. M., 23. Aug. Frau sparsam gewöhn mil.firnen.^m«ttm^n^m Don Stöcke-Boubron-Leop-Rech--

^Sranftaltunacn zur Belehrung seiner ting wohnte nur in ersten Hotels und hielt Mitglieder unb aller Interessenten in die Oefsent-- sich ihren eigenen Mietszweispänner. Natur- lichkeit Tie Kleingärten, die der Veveni lich hatte sie überall Kredit, denn sie konnte dank dem hochherzigen Entgegenkommen vo-n Geh. sich ja einwandfrei durch Legitimations- Kommerzienrat Gast über der Lohn im Jahre Papiere des hiesigen Polizeipräsidiums legiti- 1915 errichten kannte, stehen durchweg in gutem vierem Zuletzt hielt sie sich in Würzburg auf, Zustande, wenn auch noch manches für die Zu- Lp0 ue 30 000 Mk. Schulden machte. Dort ttmft M bessern unb weiter au^ugestalt«i bleibt. ~ < verhaftet und dabei festgestellt wor-

bie ^ richtiger ^rt^auswähl mtb bei guter Pftege schon ftüher als Gräfin von Greifenstein die unb Behandlung der Obstbäume auch in einer seltensten Hochstapeleien verübt hat.

minder guten läge die schönsten Erfolge erzielen fd. Frankfurt a. M., 22. Aug. Im Aprst kann. Die Pflanzfelder der Stadt auf dem frühe- wurde in die Trahtgewebefabnk Ratazzi u. Mai, ren Juxplatz und auf den Wiesen hinter dein Kurfürstenstraße 18, bei einem Einbruch 6 Kg. Landgericht, die wegen ihres guten Standes ge- haarfeiner Platingewebedraht im Werte von I72 radezu bemunbert wurden, zeigen, wie man noch Millionen Mark gestohlen. Ursprünglich war für 0 manckies Geläwbe umwonbeln kann. Am 25. die Herbeischaffung des Platins eine Belobung und 26. September veranstaltet der Obst- und von 10 Prozent des Wertes der Ware ausgesetzt; Gartenbauvevein nun für feine Mitglieder eine die geschädigte Versicherungsgesellschaft bat letzt Ausstellun g von Obst- und Gartenerzeugnisfen die Belohnung auf 20 Prvz. erhöht, so daß für die aller Art, ein Erntefest, zu dem jedermann freien I Wieder her beis chaffung des Platins eine Belohnung Eintritt 'haben wird, verbunden mit einer Prä- von 300 000 Mark zur Auszahlung gelangt, ntiierun g der Kleingärten und der Ausstel-- mc. Frankfurt a. M., 23. Aug. Ter limgsprodukte. Näheoes darüber wird in nächster Hauptausschuß der Stadtverorduetenversammlung Zeit bekanntgemacht werden. Durch den gemein- hat der Erhöhung der Preise für elektris che famen Bezug von Dünger, Bäumchen, Pstan- Energie um 10 Prozent zugestimmt. Zur Aus- zen, Gartengeräten usw. wird der Verein auch gleichung des Etats sollen alle Straßenbahnem- ür die Zukunft bestrebt sein, seinen Mitgliedern richtungen bis zur Grenze ihrer LeistungsfäHig- mamben Vorteil zu bieten. feit ausgenutzt werden. Vor allem wird die GüAr-

** Kriegerverein Gießen. Am ver- I besörderung eingeführt, die Wa^en werden zu Re- gangenen Mittwoch, den 18. August, 'hielt der klamezwecken benutzt und ein verhältnismäßig -hoher Kriegerverein intPvsÄeller" eine Monatsver- Tarif für Beförderung von Gepäckstücken ernge- ammlimg ab, in welcher vor Erledigung vieler führt. Außerdem gilt für Nachtfahrten eine be- gesckäftlicker Angelegenheiten der 50jährigen Wie- sondere Taxe.

berlebu les Gravelottetages gedacH wurde. fd. Frankfurt a. M., 23. Aug. Aus

Ter 1. Vorsitzende, Amtsgerichsvat Trüm pe r t, Schlosse in Laudenbach wurde in einer

ühtte in seiner Ansprache u. a. mit an, daß £>e* Ker letzten Nächte bei einem Einbruch eine foft^ ^rs unsere 'hessischen gruppen am 18 August Standuhr, den Grafen Eberhard auf

L870 so tapser unb ausdauernd cvaren, 'bat mit I meisten Rferd bei der Sauiaad dar- zum si-grcichm Msgang d-s g-mzm Kneg-z S SE ein ÜIBerner $olal aeftoblen getragen, durch den em großes Teutschländ ^rft H.telleiw, )oroie ein lUDeiner ^oiai geiiogien, möglich wurde. Tas' muß bcfonders in der Gegen- 'N den ©olb5 und L>ilberrnunzen im Wert von wart bei jedem Anlaß dankbar hetvorgehoben wer- 30 000 Mk. eiNgegosfen find.

den zur Freude und zum Lobe der noch lebenden me. Hochheim a. M., 23 -Aug 2lm ber- Vetercmen Tem Kriegerverein Gießen gehören gangereen Samstag wurden in den bergen noch folgende Mitkämpfer von 1870/71 als- der Stadt Fvonkfurt die ersten reiten ^rau* glieder an: Heinrich Balser, Gehk-imerat Louis Em- ben gepflückt.

melius, Haas, Johannes Heß, Albert Conrad, Peter ---

Margots, Karl Maych:, Ploch und Robert Stuhl. . T)U öreiSa^QltUHO.

Der Evang. Arbeiterverein ver- vlv

anftaltete am (Sonntag auf der Liebigshöhe ein Zu den Lederpreisen.

»erba^tag ' folget

statt. Bon der Fülle der Darbietungen bildete ein ^rnarung. __ , , wrwn.ort hip

von 24 Damen gebotener Reigen ben Glanzpunkt Das SÄchmacker-Handw^r

der Veranstaltung. Aber auch der Sinbcrreigen, furchtbare Wirkung Z

das Teekräiizchen, sowie die Darbietungen der auf dem J'Stonwrfvrnn?

Herren Zschunke unb Berg verdienen ebenso wie I ihm ^f^^S^enü&er bcrnJ8erbr^l^r auj Der von dem Ehepaar Geilfus gebotene Apachen- crieg^tMtifmina tans bestn^re Erwa^mg^ und^des Schuhmacher-Handwerks, wenn auf dem

X A.. S>. D. (Ortsgr. Gießen). Morgen, Mitt-1 ^,^ute- und Ledermarkt raschest ein dauernder nw(h abend 8 Uhr im Felsenkeller Vortrag des P^bisstcmd herbeigcführt wird, der auch für das Gauvorstehers I. Schellm-Frankiurt a. M. über ganze für das in hygienischer und materieller L-tandesfragen und Wirtschaftspolitik. Hinsicht so glmz ^sonders wichtige Erzeugnis

Landkreis Gießen.Schuhwerk" einen den Verhältniffen entsprechew-

y. St ein heim, 21. Aug. Einem hiesigen den Preis zuläßt ,

, Landwirt war vom Felde ein eiserner Pflug ge-1 Der VerbandBund Deutscher Schuhmacher- stohlen worden. Für Wiedererlangung desselben Innungen" .hat es stets als seme bsstndere Auft : hatte er eine Belohnung von 300 Mk. ausgesetzt, gäbe betrachtet, ganz speziell, m der Preisfrage Ein Niddaer Einwohner entdeckte bas gestohlene aufKarend-und ^lehren!.zu wirken urü'fordert an Ackergerät uirweit der Stadt in einer Grube, dieser Stelle wiederum das geiamte Schuhmackstr- Ein Fuhrmann aus Nidda hatte es gestohlen und Handwerk aus, m dieser immer noch so furchtbar versteckt und bereits am nächsten Tag in Ge- schweren Zeit nach wie vor gute Arbeit zu ange­brauch genommen. Heute flam der Bestohlene messenen Preisen zu liefern, wieder zu feinem Eigentum. 1 *

x Wieseck, 23. Mg. Emer sehr gut be­suchten Versaamnlung der Liga zum Schutze der deutschen Kultur unter Leitung von