Swdtes Blatt
Nr. 46
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderhessen)
«Aixitog, 24. Februar 1920
Gietzen—Fulda.
Ankunft
Zug-Nr.
Mv
Gietzen—Frankfutt.
Zug.-Nr.
Pz.
Pz. 561
Pz. 559
VF
565
Fulda—Gietzen.
D
Frankfurt—Gietzen.
D
175
Dillenburg—Wetzlar—-Gietzen.
Berlin
Gietzen—Marburg.
D
71
Dz. 773
Pz. 793
$3- 797
D 179
Marburg—Gietzen.
570,
420,
Vermischte»
(Sine
(Nachdruck Verboten.)
Fortsetzung 48
ttrir
Limburg—^
1508,50 1511,50 1536,50 1541,50
1003,50 1606,75 1638,25 1641,75
'pz.
*Pä-
550
572
W.
W.
151,- 172,50
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den und
7523
553
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395,
350,25 439,-
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D
P-
Zürich . . .
Amsterdam
Kopenhagen
Stockholm.
Men . . .
38,54
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21.2.
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Abfahrt
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Ankunft 8.08 7.52 2.18 2.oo 5.42
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7.30 io.» 1055 11.26 11.30
BbEseukurfe. Frankfurt
Abfahrt 4.07 6.42 8.04.X
12.40 1.36 2.35 4.52
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8.00 W.
9.46 W.
11.15 W
377,10 534,— 327,90
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Ankunft 6.42 9.io 9.30 2.47 2.58 5.03 5.64
376,- 399,- 435,- 275,50 260,-
550,- 578,- 431,- 423,- 255,-
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Pz- Pz- Nr.
Kurs 23. 2.
79,- 69,75 68,80 76,90
154,25 324,- 235,- 194,-
154,75 156,-
150,25 172,60
PF-
P-
6,01
7.18
7.N
ein englisches Blatt an das Schicksal einer andern! Partitur zum „Sommernachtstraum", der berühmtesten, die je geschriebm. Als der junge Men-
Martnotieruugeu. Datum.-
Devisenmarkt.
Geld Brief Datum: 21. Febr.
„Daß ich das bart, Estrid, ist das Schönste in meinem neuen Leben, denn ein neues tmrb nun aufgebant. Das sollst du mal sehen, Estrid.' Du glaubst ja gar nicht, wie froh ich bin."
Estrid sah ihn erstaunt an und übergab Akte, die freudig bewegt herbeikam, den kleinen In gemärt.
Wie stürmisch Bent war und wie fröhlich. Bleischwer fiel es ihr auf die Seele, daß er nicht ahnte, welch düsteres Verhängnis über dem Gottes- toog drobte.
du Peter gesehen?" fragte sie, bloß um etwas zu reden.
,,Freilich, er hat mich in Munkmarsch feierlich in Empfang genommen. Meine Ankunft sollte
Pz. 641
Pz. 1660
Vz. 1662
Pz. 1668
delss 0 hn 1827 in London weilte, lieh er die Partitur der Ouvertüre zum „Sommernachts- träum" in einer Droschke liegen, und sic bli'b loren, bis s,e 80 Jahre später aus unerklärliche Weise in der Biblwrlx'k der Londoner Akad m« für Musik ttncbergchmbcn wurde Hätte d r Komponist nicht nod) cme Abschrift der Panuur besessen, 10 wäre die 9Bdt um dieses „gräbt* ©unter musikalischer Frühreife" gekommen.
bis Alsfeld Fulda (S. u. F.) Fulda Alsfeld (W.) Grünberg (2B.) Fulda Grünberg (5.)
Seegespenftec.
Roman von AnnyWothe.
Aaerikinisches Copyright 1918 by Amy Wothe-Mahn, Leipzig.
Büchertisch.
— Pflege und Ernährung de- Kleinkindes von Univ-Prof. Tr Leo Langstein. 6.—11. Tausend. Preis gebunden 3 Mk. Max Heftes Verlag, Berlin W 15. Alles mutt darin gesetzt werden, eine ftarL. eimvicklungssälnge ^Generation beranzuzishen. Die Sorge nm das >Nnn- kind, seine Ernährung und Pflege l>at in \'it barten Kriegs jähren unb der Folgezeit bcgr.ulich'rnAise stark zugenvmmen. Da crschemt, einem tr sgftühl- ttn B^'dürfrns abzuhelfen, das Buch des beflnnttm Berliner Kinherarztes, der fern' rHdk' Erfahrungen und goldenen Ratschläge ,eder Mutter, j Kinderpflcg-erin zur Verfügung ftefit Bon beson- berer Bedeutung sind die trefflich.m Anssührungm über richtige Pflege unb namentlich richtige Erinrh- rung der Kleinen trotz der durch den Krieg g -schaf- fenen schwierigen Ernährungsver'hältnisse.
420,-
420,-
Der augenblickliche Zahrplan.
Wir teilen unseren Lesern heute ohne Gewähr den augenblicklich geltenden Fahrplan mit. Aende- rungen können auch heute noch von Tag zu Tag eintretcn.
bis Marburg Lollar Hamburg Tasse! Tassel Lollar Marburg Marburg Berlin, Friedrichstt.
23.2.
6,50
2,85
Geld Brief
22. Febr.
Zug-Nr. Pz. 631 Pz. 1652 D 81 Pz. 1623 Pz. 1656
Ankunft
6.25
6.32
9.04
4.22
6.50
5.24
6.33
7.4«
9.i^
Abfahrt 5.22 6.A 9.01
10.42
2.52 3.42 3.48 6.0o 9.S>
1014
Rim stand die Heide in voller Blütenpracht. -LSeirn der Seewind sie zauste und den weißen Heidesand aufwirbelte, war es, als fingen all die roden Glöckchen zu Bingen an. Wenigstens meint? Estrid bann oft, ein feines Märchensingen der Lrinnerung zu spüren — die Erinnerung, wer sie >rch bannen könnte!
Das Leben im Gottesboog ging seinen alten nur daß es zwischen den beiben Ehelniten immer wie ein Aufhorchen war.
Peter dachte:
„Wann wird sie für immer g^hen?"
Und Estrü) grübelte:
„Wann mag sich eine günstige Gelegenheit "irten, unbemerft mit dem Kinde zu entschlüpfen?"
Peter paßte gut auf. Mit Bitternis empfand Lstrid es stets aufs neue. Trotzdem ihr Mann rrtzerlich ruhig war und ihr nichts in den Weg .e$tc, fühlte sie, wie er jeden ihrer Schritte b> Mchte. Sie grub dann die weißen Zähne in di? ll-iterlippe, bis sie blutete, und ihre Augm glühten gonz schwarz. Er sollte sie nicht brechen mit einer rohen Kraft.
Zuweilen trug Peter b$n klemm Jngewart A-f seinen starken Armen durch den Garten und Estrid stand am Fenster und sah voll Reid, wie b® große Mann sein braunes Gesicht zärtlich AEgeii die weiche, weiß? Kinderwange schmiegte, o« Kleine krähte dann vor Vergnügen. Er könnt ■ cnflid} schon lachen, der Heine Jngewart, und fein? tLk^r^lm^n Händchen, sonst immer zu Fäusten i bereits an, nach den weißm Mö-
vcn mit den schimmernden Flügeln zu Haschen, die
bis Betzdorf Dillenburg Oberhausen Betzdorf Betzdorf Duisburg Töln Haiger Wetzlar Halger
Datum: 5°/0Deut.flriegsant 4°/oDeut.Beichsanl. 3°/„Deut.Reichsanl. 4°/0 Preuh. Konsols Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto» Gesellsch. Dresdener Bank. . Nationalbank f. D. Mitteld.CrcditbanK H.-Amerik. Pakctf. Norddeutsch erLloyd Boch. Gußstahlwrk. D.-Luremb.Bergw. Gelsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Ot'erschl. Eisend.. B. Oberschles.Eisenind. Phönix-Brgb.. Akt. Bad.Anilin. u.Soda töchster Farbwerke lekir. A. G. G.. . Schuckert-Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler Bud.'Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4°/0 Hess. SaatsanL Electron Griesheim
bis
Frankfurt
um das Haus kreisten. Estrid hatte sich vor genommen, an Bent Banken zu schreiben. Er würde ihr gewiß helfen, zurecht zu kommen in dem fremden Land, das ihr so fr ernt» war und in dem sie mit ihrem Kinde leben wollte.
Sie mußte es aber klug anstellen, damit Bmt Bon Km sie nicht an Peter verriet . Nein, davor war sie wohl sicher. Er hatte ja die nachfühlende, feine Seele, die anderer Schmerz und Leid begriff.
Die Sibteffe Bents hatte Estrid neulich auf einem Briefumschlag, wo er als Absender gewannt, ausfindig gemacht. Doch so oft Estrid auch den Brief begann, immer wieder zerriß sie den Bagen.
Nein, sie konnte Bent nicht schreiben.
Und plötzlich dachte sie, daß. er sie niemals begreifen und verstehen würde.
Diese Erkenntnis madjte sie ganz et mb.
Peter Banken merkte, daß ein: seltsame Unruhe Estrid beherrschte. Aeußerlich kam fit tadellos ihren Pflichten nach, und Akte sagte anerkennend:
„Sie versteht was, die Fru, nur das Herz fehlt ihr, das Herz."
Und eines Tages stand völlig mrerwartet Bent Banken vor ihr auf der Galerie, wo sie den kleinen Jngewart hütete, und des Kapitäns Augen lachten sie hell an.
„Gott zum Gruß, Frau Schwägerin," sagte er herzlich, Estrid die Hand entgegenstreckend, „do bin ich. Hoffentlich nehmt Ihr den Heimgekehrten gern auf."
Estrid war verwirrt.
„Ich habe jetzt alle Tage an Euch gedacht," antwortete sie, seine Hand mit festem Truck umschließend.
Er sah prüfend in das junge Frauengesicht, in die großen, leüwvll zu ihm aufgeschlagenen Augen, und er wußte deuten, wie anders ihn diese Fran e irrst angeblickt.
Zwar lag auch heute ein berückendes Lächeln um ihren blaßroten Mund, aber es war so schmerz-
Dietzen an „ an
, an „ an „ an
„ an „ an
Zug-Nr. Pz. 791 'VF. 727
r’verelnJL*
— Die verlorene Partitur. Partitur des größten englischen Komponisten ans dem 17. Jahrhundert, PurcÄl, die eine Musik zu Shakespeares „Sommernachtstraum" enthält, ist aufgefunden worden. Aus diesem Anlaß erinnert
^are
h^uÄ*ent
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lich und süß zugleich, daß es Bent Banken erschütterte Ein Madonnenbild, wie es die alten Meister aut Goldgrund schufen, dünkte ihn die Frau, die mit dem Kinde aus "ben Armen vor ihm stand.
Er beugte sich zu dem Kinde herab.
„Lieber, Eieiner Mann," sagte er zärtlich, „siehst du, da ist der alte, böse Onkel, der zur Taufe nicht dein Pate sein wollte, weil ihm allerlei närrisches Zeug durch den Kopf fuhr, doch noch gekommen. Nun, mein Jung, soll es ein feines iieten werden, du und ich, die beidm jüngsten Bonkens."
Bents Lachen llang froh und herzerfrischend und das Kind zappelte ihm mit aufstrählenden Augen entgegen. Da nahm es Bent jauchzend in feine Arme und küßte es bewegt aus die Stirn.
„Wie reich seid Ihr geworden, Frau Schwägerin, oder dars ich „Qrftrib" nnb „du" sagen, wie es sich eigentlich unter Schwagersleuten gehört?"
„Du darfst es, Bent," entgegnete Estrid
Schluß- Abend, Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs "
nämlich eine Ueberraschung für dich und die anderen sein."
Er sagte nicht, wer die „anderen" waren.
Später saßen sie alle drei auf der Galerie an dem schönen Eckplatz angesichts des schäumenden Meeres, bei der Abmdmahlzeit, und das Au^ schweifte weithin über die purpurnen Wogen und wandte sich dann seitwärts zum Watt, das sich träge im Abendschein dehnte. Es war Ebbezftt und man konnte die Schlickläufer beobachten, die nach Bernstein und ft'rabben suchten. Aui Dem grünen Vorland stiegen langbeinig ein paar Störche umher, schwarze und weiße, mit ihren roten Strümpfen, und ein Fisch eiher durchwatete das seichte Wasser.
Bent nahm das geliebte Heimatbild tief in sich auf.
„Wie schön ist es zu Haus," meinte er zu Peter, der ihn liebevoll betrachtete, „sieh, da drüben die dicke Brandente, wie sie sich mmrftg macht. Hast du sie je so bunt gesehen?"
Peter ladjte.
„Sie hat immer so ausgesehen, mein Jung, schneeweißes Gefieder, schwarze Schwanzschwin- gen, ein breites, rotes Band über Brust und 5W und der Spiegel der Flügel grün. Das weiß ich noch von der Schule 'qet.“
Bent nickte vergnügt.
„Ich meine, nie eine solche Farbenpracht ge- ichaut zu haben, trotzdem ich allerlei farbenprächtiges Getier von meiner Reise mitbrachte, besonders auch für dich, Estrid."
„<zch danke dir, Bent."
Peter sah von einem zum andern. Er freute sich, wie gut die Beiden zueinander standen. Doch hatte er plötzlich das Gefühl, als tarne er niemals in diesen Freundschaftsbund hinein, als müsse er draußen und von ferne stehen. Ein Sckktttar legte sich auf seine Stimmung.
(Fortsetzung folgte
Amsterdam • Rotterd. Brüssel-Antwerpen . Thristiania Kopenhagen Stockholm . . . . . . Helsingfors
Italien London........
New-2)ork Paris Schweiz Spanien . Wien (altes) . . . . Deutsch-Oestcrr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .
sS*2 ss
HM SO
•W'l ’7,
Friedberg (D. S. u. F. bis Frankfurt)
Frankfutt
Friedberg (S. u. F.)
Frankfurt
Maschinen- chmier-Oele ireibriemen hilifttillil
(In einem T^il der Auflage wied.'rhKt.) Wie-ermttmachungskommission und Rhein- landdefttzung.
Paris,.28. Febr. (WB.) Der frühere PrL« sidatt der Wie de rgutmachungskom Mission ertlärte in einem Interview, das H ute das „Echo be Paris" veröffentlicht, das Genicht, diß seine Demission nur auf die Haltung ferner Zldl- legen in der Frage des Auftchubs der R h ' Inland be s etz n n g zurückzusühren fei, fei unwahr. Tic Kommission habe sich noch niemals mit der Besatzim^daüer der Rt>einlan^' deschästtgt. reiS sei eine Frage, die in den Arbütsbewich her Re- gienmg falle. Die Diedergutmachungslomminion ttnnc wohl in ben Deutschland angehenden Ang > lcgenheitcn Befttrnmungen ausarb'iten, aber nicht ausführen lassen. Jvnnart fügte hinzu, daß mm sich vorerst mit der Forderung von Kohlen, von Dreh, der Bezahlung der 20 Milliarden in (i-oto, sowie mit anderen im Vordergrund stehend.m Fuv- gen beschäftigen werde
Oesterreichifch-ungarische Grenzfragen.
Wien, 21. Febr. (Wolff.) Tie Antivort auf die ungarische Rote betreffend W:st- ungarn und den freien Landelsver kehr wurde heute dem ungarischen Gesandtm Tr. G r a tz übergeben. In der Note heißt 'S u. a.: das Volk Oesterreichs habe sich mit seltener Einmütigkeit zum remen Natronalstaat bekannt und alle Ansprüche auf Beherrschung eines ftemd.'n Bolk^ abgelehnt. Das Recht der in geschloßenen Si> delun^gebieten zusammenwohneirdm Bölkn: auf eigene Staatlichkeit gelte ihm jchoch als unveräußerliches Grundrecht jeder Nanon. Tie uraltnr deutschen ©iebclungen im Osten Oesterreichs bildeten mit den gesamten deutschen Alp^nländem eine geschlossene SrÄungs.ftnheit. Tre Note ipricht die Hoffnung aus. daß die ungarische Regrernng sich frerwillig entschtreßen möge, der B.'vrückung der deutschen Bevölkerung, die hübm uno drüben eine arge Nrißstimmung auslöst, ohne Berzug -in Ende zu machen. Tie österreichische R'publik stt geneigt, auf dieser GruMage mit dec imgari- schen Regierung übet die Durchführung des St. Germainer Friedens in Berhandlungen 'in- xutreten und das wirtschaftliche Verhältnis zwischen Oesterreich und Ungarn auf der (Grundlage völlig freien Handelsverllehrs einzuricht'n.
Vom Eisenbahnerstreik in Bulgarien.
Sofia, 23. Febr. (WTB.) Ter Streik der Eisenbahner, der 53 Tage dauerte, ist beendet. Ter Konflikt, der am 27. Dezember durch die Post-, Telegrapben- und Eisenbahnbeamten begonnen wurde, ist am Mittwoch abend beigelegt worden. Tie Streikenden haben alle Bedingungen der Regierung zur Wiederaufnahme der Arbeit angenommen. Die Regienurg kündigte an, daß sie in der Entfernung aller Anführer fvrtfahren werde.
Das Geständnis eines Raubmörders.
rm. Darmstadt, 23. Febr. Der wegen Berdachtes an dem Raubmord der Gbei rau Perschbacher in Stendal verhaftete Wühelm Kraher hat dem dorthin gereisten Kriminaicommissar Daniel ein umfassendes Geständnis abgelegt. Sein mit ihm verhafteter Genosse leugnet vorläufig die ^Beteiligung.
Handel.
Berlin, 23. Febr. Börsenstimmungs- b i l d. In Nachwirkung des am Freitag eingetrete* neu empfindlichen Kursrückschlages lagen bei Eröffnung der Börse anscheinend ziemlich umfangreiche Berlanfsaufträge von auswärts vor, durch die bei erheblicher Lerzögerung der Kursfeststettung in ziemlich vielen Werten noch weitere Rückgänge eintraten. Tie Spekulation nahm diese Ware zu den ersten Kursen bereitwillig auf, wodurch sich die an sich bereits feste Grundstimmung später verstrickte und weiter leichtere Erholungen eintraten. Von Valutawerten waren besondere Canada und Kolonial- und Petroleumwerte wohl im Zusammenhang mit dem Stocken in der Erholung der Markwä^ung von Anfang an höher bezahlt, und im Verlause erfuhren bet erregtem Geschäft Kolonialwerte und Otavi Kurssteigerungen von 1000 bzw. 65 Prozent. Von Montanwerten waren oberschlesische 20 bis 30, Laurahütte sogar 62 Prozettt niedriger, anbere gleichartige Papiere ivaren besser gehalten, Teattsch-Luremburg und Rheinstahl wohl wegen ihres tyilweisen Valulacharatters kräftig erholt. Bon Färb- und Elecktndwerten waren namentlich Goldschmidt, Schuckert und Felten u. Guilleaume erheblicher rückgängig. Kaliallien, mit Ausnahme von Westeregeln, waren 10 bis 20 Prozent niedriger. Bankaktien zumeist 5 bis 8 Prozent nachgebend^. Teutsch-Asuttische Bank behauptete ihren Kursstaiw. Am heimischen Rentenmarkt war der Fortschritt der Aufwärtsbewegung mäßig stärker ausgeprägt in alten Reichsanleihen, wogegen 3'/?Pvozentige Preußische Konsvls 5 Prozent verloren. Oesterreichische und ungarische Anleihen lagen fest, mepCanifd^ sind beträchtlich höher befahlt. Ter Einheitskurs der Jndustriewcrte blieb fest, teilweise wesenllich höher. Kolonialanteile, Otaoi und Otavi-Genußscheine erreichten bei wildem Geschäft ihren Höchsland r8400, 935, 750), gaben aber wieder etwas her. Kölner und Frank- futter Stadtanliechen waren erneut ungefähr je 40 Prozent höher, alles angeblich auf Auslandskäufe.
Frankfurt a. M., 23. Febr. (Börsenstimmungsbild.) Tie Stimmung gestaltete sich wieder fester. Lebhafter war das Geschäft in Transport- Kolonial papieren. Schon tun gb ahn sind mit 615, später um weitere 5 Proz. auf 620.— gestiegen. Lombarden fanden zu 493/€ Aufnahme Nordd. Lloyd bei einiger Nachfrage vis 172y2 um^ gesetzt, auch Hapag gut behauptet, 151.—. 'Nen- Guinea wurden 1175 (— 15 Pro-.), Ottvn Ge nutz 770 ft-55, Otavi Minen 905 + 65 Mk. '•JJUnv tanaftien setzten etwas fester ftn. Gelsenkirchen 396— 395.—, Deutsch Luxemburg 371.—, Phönix Berabau erfuhren mäßige Abschwächung, 570.—. Rhernstahl stiegen 18 Proz., 448.—. Von sonstigen
Industrie werten stellten sich Elektr Lahm-yw 5 Pro^. höher, 260.—. Deutsch Ueberfee 1008.—. Uinc Steigerung'von ca. 5 Proz. erfuhren Edem. Elbenberg, 7993/«. Höchster Farbe nsind 20 Proz. krhöhl, 420.—. Adlerwerte Klaper geroannm 10'/r (420.—), Bingwerke 4 (300.—), A. E. G 10.— (419—420.—). Kaliwerke Wester regeln verloren 11 Proz.,619—, Heldburg 295— 302—, Mans- selder Kuxe 6850—6900, Benz 375—377 — ,Mexi- famidic Änlett-en fest. 5proz. Goldmexifaner 685 plus 10 Proz. und stiegen an der Nachbörse um weitere 15 Proz. auf 700.—.
Frankfurt am Main, 23. Febr. Ge- trerdernarkt. Die Kauflust für Hafer hielt auch heute an, und die höheren Forderung:n wurden bewilligt, obgleich die Umsätze eng b.'gr.mzt Hieben. Hülsenfrücl^ haben einen festen Markt, mrd es bleiben gute Erbsen sehr gftragt Int.resse bestehl ferner für Pelufchken mtb Ackrhohnm. Seradella sind wieder gefragter. Mch Lupin'n zur Saat sind bei festen Preisen gesucht. Wicken uitoeränbert. Sämereien erftrhrm müßige Abschwächung, besonders Grassärnereien. ftic.‘rnaten find gut behauptet. Buchweiz^-n war höher bcyiljlt. In Heu war die Preislage wenig vercmd.rt.
Frankfurt a. TL, 24. Februar.
Tatort Stellen, Steuer Kiik- h SJü
Fritzlir, <kn
P. 552 P. 7532 PZ. 562 PF. 556 P. 556
Gießen—Wetzlar—Dillenburg.
gsw
Si Ä \
schlicht, und heimlich dachte sie: „Jetzt, wo alle bald auseinaTwergehen."
Er küßte sie brüderlich, indem er ihr Jungen wiederreichte, mitten auf den Mund lachte sie strahlend an.
21.2. 23.2. 21.2.
79,-
"» snotben,
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lypotheken-GeU i Privatmann qus« en. SchristlAnarbl» Man drnM^Aii, leffere», vermöz Mchn n Lande, evavgeR (fahre all, wünscht e idem Herrn in tnr 'chsel zu treten z«ü heirat christliche «ngedim- llb erbeten unter , d. Giehener gintia. tzchütiderinM^ iinldn einen P-i- abnbeamien, r_?.- itwer mit Mffl ätrrerHem?' rn. Sdtr.äiM^;: MBa.deitM^ w lea-febentatfixbr ja.Dame a-gui' . m. ficöiefl.
6haUtii6)t.,nid)b1vu „ (eoeniucll StaW Bm hidklk amtet, B 3- ®* jön.2wbfleflcnh®J 1 - fetten««
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Limburg
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Limburg
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Limburg
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5.03
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Frankfurt
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ab
8.23
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Pz.
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Friedberg Frankfurt
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781
ab
5.22
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D
179
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ab
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ff
an
11.16
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4.07
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7.58
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ab
6.$6
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1.26
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ab
12.56
an
2.30
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Wetzlar
ab
4.45
an
5.05
. 1661
ab
7.40
an
8.00
. 415
U
ab
9.22
an
9.45
Oberhausen
ab
4.00
an
10.15
. 1663
Wetzlar
ab
10.20
II
an
10.40
4345 Lollar
792 Marburg
ab 5.36 Gießen an 5.47
ab 5.40
an
6.34
t l 1
1
790 4341
180 4337
776
794
736
74
„ ab 6.37
Lollar ab 7 25
Berlin, Friedr. ab 9.w
Lollar ab 2.25
Tassel ab 10.45
Tassel ab 1.15
Marburg ab 8.50
Hamburg ab 12.19
„ an „ an „ an „ an ff an „ an tf an „ an
7.31
7.37
7.54
2.37
2.18
5.14
9.43
9.53
Zug.Nr. Pz. 504 P. 520 Pz. 508 PF. 516 PZ 512 pF. 522
Girßrn—Gelnhausen.
Abfahrt Ankunft bis
5.40 7.58 Belnhau
6.25 7.*2 Hungen
1.18 3.47 Gelnhau
5.30 6.14 Hungen
6.15 8.40 Gelnhau
10.25 ll.§ Hungen
en S.mF.) en
en
(S-)
P- p. P- D. o. P
517 515 501 503 507
513
Gelnhausen—Gietzen.
Hungen ab 4.46 Gießen an
„ ab 6.2* „ an
Gelnhansen ab 4.58 u an
„ ab 7.28 „ an
* ab 5.2i „ an
Hungen ab 8.43 w an
5.30 5.
7.07 W.
7.40 W.
9.52 W.
7.52 W.
9.33 s.
Zug-Nr. D$. 404 D 126 D). 408 vz. 426 0;. 4942 Di 4950
Gietzen— Abfahtt 5.58 8 19 10.30
1.30 3.48 5.18
Wetzlar—Limburg.
Ankunft bis
8.05 Limburg
10.55 Toblenz
2.44 Toblenz
4.07 Limburg
5.5i Limburg
7.23 Limburg


