170. Zahrgtmg
letzen-
V-chemückd'iL
Der Rnchshaushaltrplan für 1921.
Läushaltsüberschrettungen planmäßig oder fahrlässig verursachen, der Re,chSkaffe gegenüber
'Wett.
genommen Tic Nachrichten, die die Press.' :. O) S i.lv m un
veröffentlicht, sind nicht gan^ eindeutig; aus Zölle mtd VerorauchStteuem sollen 9U/
. vormiltags
Ortung dar«
» i ■;
V.
^raLennehrs. m hingegen
),
^4
'kt Ifb. Zz SsPlanS jai
tobe, daß Die i sich.
lden versehen
Stelle sichet !0
Erstes Block 9
der Sckffacht Don Dütoriv-Venetv auSgcführt toer- den solle.
Sinowjew und Losowski.
Berlin, 22. CH. (WTB.) Sinowfew und Losowski reisen morgen vormittag, zunächst nach Stettin, ab.
Die Bersassungsgebende Versammlung in Danzig vertagt.
Minen,
’^DUng Wbtn.
säS
»per
V b ▼ W- ▼ »▼ f W " " ^Iiac'.-cuieil : h.
Drnet und Derlei; BrRtyW Uirio.-Bedb ettö Stei»4n«fetd B. tmtge. Schristleit»«,. Se,chöftsftelle imO Dniderei: 5chulpretze 7........
N°hungen choarzemal.
vesKeujs, I ^utii bruar )8 1Qtes d? ME* chsge^i?
7 l>D ld b:r S
der einen Seite wird von einer zögernden und versöhnlichen Stimmung innerhalb der Ar- " beiterschaft gesprochen, auf der anderen er- . fahren wir, daß dem Ausstand der Bergarbeiter überraschend schnell andere Streiks und Betriebsstillegungen in den verschiedensten Gegenden und Gewerbszweigen des Vereinigten Königreichs gefolgt sind und daN neben der Million streikender Bergarbeiter am Ende dieser Woche eine weitere Million anderer Arbeiter feiern werden. Symptome starker Radikalisierung, wie die Londoner Arbeitslosendemonstrationen mit ihren roten Fahnen und ihren Steinwürfen gegen dre Fensterscheiben der MinisterpalarS braucht man vielleicht nicht allzu tragisch nehmen. Aber, daß die wirtschaftlich soziale Atmosphäre auch in England stark geladen ist, steht außer Zweifel. Die Kohlenarbeiter haben ihre Zurückweisung des Regierungsrorschlags, die Frage der Lohnregelung einer Kommt,sron zu überweisen, ausdrücklich damit begründet, daß sie zu dem gegenwärtigen Kabinett und zu dem auS den Wahlen von 1918 hervor- gegangenen Unterhause nicht das geringste Vertrauen hätten. Die Grubenarbeiter sind sind nicht die einzige Gruppe der englischen Bevölkerung, die die Ansicht vertritt, daß eine gesunde äußere und innere Politik erst geführt werden könne, wenn das Land durch Neuwahlen seine gegenüber 1918 stark veränderte Meinung kundgetan habe. Wie immer die gegenwärtige Streitfrage auch erledigt werden mag — der Ruf nach einem neuen Unterhause wird nicht verstummen uno die englische Negierung wird 'sich schließlich dem Drucke dieser Forderung auf die Dauer nicht entziehen können, wenn sie sich nicht stets neuen Erscheinungen der Unruhe und deS inneren Zwistes gegenüber sehen totfL Es mag übertrieben sein, wenn manche Beobachter schon jetzt den englischen Parlamentarismus durch soziale Bewegungen bedroht wähnen; aber das Khaki Parlament von 1918 ist jedenfalls das ungeeignetste Instrument, um das Prestige dieses Parlamentarismus zu stärken und seine Stellung zu festigen.
Kr.250
ier Ole-rntr Anzeige, scheint täglich, ouiJtt =onn- und Feiertags.
Btpgipmft-
Monatlich ‘P.at'A 3 60 nd MK.- bLTrägerlohn, ^r«ljubck'-yMcnkl0 80 ndMk.l.döTrägerloi)«;
3,rd) die Post viertel- Irlich Mark 12.- nsichUehtich «csiellgetd. -Zernsplech'Anschlüsse: ir6ie5d)riftl<itungll2; Lertag.töeschästsstelleSl. Snlchcht für Drahtriach.
chten An, igcr 6ietzev. p,stfche^t»nlo:
-anttnrl a. »?. UMS
Danzig, 22. Ott. (WTB.) Zu Beginn der heutigen Sitzung ier vcrfaisungsgcbenden Persammlunggabder erste Vizeprä ident, Ab- gevrdneter Rabn von der unabhsmygen sozia'demokratischen Fraktion, folg ndes Schreiben der allner- ten Verwaltung in Danzig betmmt. Rach den Vorkommnissen vom 20. Oll.-ber in der verassungs- geb.nden Versammlung, sehe ich mich genötigt, die verfassungsgcbeude Versammlung vorläufig zu vertagen. Dem Präsidenten der versassungs- gebenteit Versammlung bleib es überla s n, im Einvernehmen mit mir die verfassunggebende Versammlung wieder zusammenzul^nisen, wenn es nötig sein wird. Die Verlesung wird auf der linken Seite des Hauses durch !ebL)afte Unruhe unterbrochen und auf der rechen Seite verlassen die Mitglieder ter deutsch-nationalen VekHpartei, der freien wirtschaftlichen Vereinigung, des Zentrums mib her deutsch-demokratischon Partei demongrattv den Saal, begleitet von Z.."u en ter z irücDlctben- den Linken. Hierauf erftärie der Bizepräüdent, da er verpflichtet fei, die Reche des Hau eSzu wahren, habe er Heine Deranlastung, dre Versammlung ohne welle es zu vertagen, sonders stelle die'eS dem Hause anheim. Sodann gab ün Auftrage der unabhängigen sozialdemokratischen Partei Wgeard^tec Man eine Er- närung ab, worin er zunächst die SchulLyan den Vorgängen vom 20. Oktober der rechten Lecke des Laufes zuschob und dagegen p.vtestierte, daß nunmehr angesichts mehrerer für die Allgemeinheit wichtiger Beratungss-genständc bk rechte Lecke des Dauses sich mit der fremden all n-Ften Verwaltung in Verbindung seye und mck Hüte des Vertreters des Oberkommissars versuchte, 6a5 JXtuS arbeitsunfähig ru machen. Dies sei em Bruch des Parlament. Rechtes und es sei bedauerlich, daß die Mehrheit des Hauses den Saal verlassen, anfhrtt anwesend zu bleiben .um die Rechte des Dauses gegenüber dem unqesesttichen Schritt zu vertndryen. Gegen die Verge.oaltigung des £xnnr5, ine einen Stvotsstoiä) banMle, müsse prrteuiect werden.
1 Im Auftrag der mehpheitSs-ozialiüisckien Partei gab der Abgeordnete Bing eine Erklärung ab, worrn ' er gegen die heutige Vertagung schärfsten Pvvtesi ’ einlegt. Schließlich gab der Vertreter^der ’ scheu Telegation, von Panecki, eure Erklärung ab, ; da hin ausllingmd, daß der Vertreter des Ober» ’ vommissars die Mach habe, und dreier beuge sich die polnische Delegation. Die SitzLMg wurde dann
immer noch beinahe täglich von Journalisten »zählt, die sie ernst zu nehmen gewohnt ist. Dabei wird natürlich neuerdings die irreführende Statistik, aus der sich eine angeblich in der ersten Hälfte dieses Jahres erreiche Aktivität der deutschen Handelsbilanz ergibt, nut Vorliebe benutzt. Man darf annehmen, das; die Engländer über diese Dinge nüchterner denken und daß die vorhin wiedergegebene Ansicht Lloyd Georges von weiten und in ybenben Kreisen Englands geteilt wird. Trotzdem darf man nicht allzu zuversichtlich gilben Sieg der Vernunft hosten: Denn btc.cr ?itg bedeutet den Zusammenbruch von Jllu- 'Wen, an die sich Frankreich vorläufig noch
aller Kraft zu klammern scheint.
Im Augenblick wird die britische Regierung von inneren Sorgen mehr in Anspruch genommen als von äußeren. Der große
h l e n a r b e i t e r st r e i k, an dessen Ausbruch man bis vor kurzem nicht recht glauben äwllte, weil in der Urabstimmung eine unmerhin nicht ganz unbet.üchlli n,e Minder' HEit sich gegen den Kampf ausgesprochen Mte und weil auch mehrere von den fübren- Gewerkschufts.näm.ern offenkundig einem ^Sieich zustreb en, hat nun dock) eingesetzt Un° gleich zu Beginn riesige Dimensionen an- Senommew Tie firachrichten, die die Press'
Berlin, 22. Okt. (WTB.) Dem Reichstag ist der Reichshaushaltsplan für 1920 zu- gegangen. Er sieht in dem ordentlichen © a u a b a (i 39 801 562 733 Mk. Einnahmen vor sowie 35 343 647 032 Mk. an fortdauernden unD 4 547 915 701 Mk. an einmaligen Ausgaben: im außerordentlichen Haushalt sieht er 52 579 319 139 Mk. an Einnahmen und Ausgaoen vor 8 2 des Gesetzes ermächtigt den Reichsftnanz-- minifler, zur Bestreitung einmaliger ordentlich | Ausgaben 32 841 550 115 Mk. durch Anleihe flu sig zu machen und zwar vorübergeheiiven Verstärkung der ordentlichen Betriebsmittel der Rnchs- hanptkasse Schatzanweisungen bis zu bOUl) wcck- lioitcn Mark auszugeben, welche nach ß 4 coenw wie die Schuldverschreibmrgen und die Rerch- wechfel auch aut ausländische ober gleichzeitig mi iiv und ausländische Währung sowie im Anslanbe zahlbar gestellt wer <n töimcn Von den weiteren Paragravhe-.i bindet 8 9 die Laushaltsubenchrei' langen und die außerplanmäßigeii Ausgaben an die vorherige Zustimmung des Neichsftnanzministers,
nen Mark, über 7000 Millionen Mark mehr als i im Vvrftihre, ergeben, bie iDn^yn A'Swxn cOO OTLILmen Mark aus der Ausfuhrab^be, wahrend der norfährye .ixrusl>alt in diesem Trel 9o00 Millionen Mark Tür neue S euorn.^oriÄ- her CTDCt.e £><ru5I;ai. snochtrag n«h 503 Millvmen Mark birwiiüae. Das Reickrsm'"N-wolamt für Brawntw'.öi si-ll 62 Mi'kiionen Mark. 51 Millvmen Mars mehr, a'DL'/veu Das Bm'k.oee^^ul 1 4. .0'200 )0 Mark ergeben, barun er 3 )0 Mill > ren Ma f Reick.san'eck am Reingewinn der Reich- bank und 100 Mi li^ncn Mark Ueler'ch'ß bei den DariehensVa'sen. Der Jteichs-
anteil bei dec Reichbank soll sich so-
mit fast verdoppeln, der Ueberfchuß bei den Darlehenskassen mehr als verÄrnfachen. Bei den forckansenden ^ludgaben des ordentlichen Haushalts beansprucht ber Abschnitt über den Reichspräsidenten 1 244 370 Mk., das Rercksmmv tcrium mit dem Reichskanzler und der Reichskanzlei 2 211 450 Mk., Ws Ministerium des Auswärtigen 295195905 Mk., das Reichsmimsterinm des Innern 1 432 826 267 Mk-, das ReichSwirt- schastsministeriuni 40 637 747 das Recchs- lirbeicksministerrum 1 599 084 315 Mk., n»ehrministerium für L-eereswe^n 2 494 332 501 Mark, für die Marine 513 530 085 Mk-, oaS Justizministerium 34 334 202 Mk-, das Reichösckatz!min,- ternirn 199 000966 Mk., das Reichsrerkehrsmini- tmum 39 281859 Mk-, das Reichsmimsterinm ür Ernährung und Landwirtschst 14 072 283 Ä. er allgemeine Pen ionsfvnds 3 967 543 233 Mk., die Reich'chn d 12 693 316 457 Mk., das Reichs- finanzminislerium 1 322 077 355 Mk . das Reichs- ministerium für Wiederaufbau 607 489 Mk., Me nll gern« ine Finanzv-Nollmna 10 5/9 2A.>00 Mk. Tie Steigerung dec Aus^aveg beim Reich mm i- sh-rimn ces Ausw)rckgeii, wofür für das Jahr 1919 24 553 934 Mack bewilligt wa ec, ist teil- weise burd* die Ausnahme dec diplomatchen Vc- zirhnngen zu einer Relle europäischer uno uuMr- enropäischc Staaten ^erewge ti e/t 'morbrn. 3u Pvag und Warschau wur^m neue Geianvtschafte'.i für die Tsck«ch--Slowakck und Po'en em zeuchst. DaS bish rge tymeraftb'tfu'at rt f&itbg’e^ re ht eine «efanbWrt umgeroartbdt In W\tobt, Montreal, und Maiuiild smd Ge-e<a.-
Mulatc erster Maste, in Neapel an Generat- ßonsulat, in Genua ein Konsulat erricht^ ra)'^)€lt- In Dosen ist em Generalkonsulat, in Bvomrerg, Lodz und Lemberg Konfukate vorge^ehLi. Ebenso ist m Glasgow und Lioerpool die ErrrüMmg vcrn Konsnlatcn beabsichtigt. In Braftuen. smd nur noch die wichtigsten Konsulate von Sao Paulo und Porto Allogre ovryesehen. Tie Koninlar- bchörden in Buenos-Ai-eö. Kopenha ei, Ehristi- anir Madrid und Mexiko, svwx in Budapest und Prag Tarnen in Weg-fall, da überall die ZiisammOi- strssung der diplonlatischen und linrtschft.iäxii Geschäfte eintreten soll. Dafür tvüiLe, soweck Erforderlich, ein Gesaubtsch'tsrat zweier .Wie W Bxrrbeitniig der nnrts<l«'tliche!i und kowai-arstchen Aiigelegenheiten eingestellt. Lediglick) ui Wien li den die dort oockiege 'den brfonberet Verhäl - nisse zur Zeit die 2tbschaffung dec koniulariscyen V'rtretung iroch nicht als ang^igt eri(fei(wn. Die Vertretung der Reichregiuutig in Mwichi wurde mit 2 236 450 Mark Ausgaben in den Reichshaushaltsplan eingestellt.
tiorfdirni 20".. Aufstblag. finuptförWtieder: Aug. Eoch. Peranttvortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Rembold Je"): für den
‘ Beck,
Samstag, 25. Oltsber 1920 Xr.na^mt uon „eu für d.c Tagesnummer bis A. A zum Vormittag vorher otzne jede Verbindlichkeit. ▼ preis für \ mm höhe für Anzeigen d. 34 mm Drecke örikch 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame. JP-v Anzeigen von 70 mm
Brc-le l50Pf Bei Platz.
geschlossen. *
NntersttttzungSkredite für Oesterreich.
Paris, 22. Okt. (Wolff.) Durch Skrmttt* lmigdeS internationalen ^vnrltees für UnlerstübnngSkredite w ren Muinah- rnen Kur Bekämpfung brr schwerem nnrtschÄt- lichen Lage £) e Üe rrc i d>-3 F- r> ffcn. Dre, Rv- gierung der Niederlande Hal 2 Millronen Gulden zum AnknÜ von Z-'chn.3 MSvon en zum Ankauf von ftar -chftln und 150000 Gulden zum Ankauf von Zink ge ästet Das dä n i schc,Kr>- nvuce hat ei-en Vertrag abgrsckLrssen, bemzmvlge es 1 350 COO bä ich ftt-men zur Linderung ber Kartoffelnot in Oesterreich bereit) .efit
Rücktritt dcS Kabinett» Dranting.
Stockholm, 22. Okt. (Wolff.) Das Robinett Branting ist zurückgetreten 2Bie gerüchtweise veclautnt, wird dec LandeshanptmaM von Kcistianstad, Freier Louis de G«n, Eh<rt der neuen R^ginrnnq und der Gesandte tn London, Wvangel, Minister deS Amßern.
Sus 6tm drsetzt'n ficbftl
Koblenz, 22. Okt. (Wolff.) enrer Mitteilung des b^g'.sch'i Oberkommi!a.S für die be, fttztmi rh iniscken Gebiet.- tat bi belgisclo Regierung die deutsche Schiffahrt mmmehr zum freien Verkehr M den belglschi Seehäfen, insb-fondere auch im D-ofen von An twer pen, zugelassen, mitrr dem Vorkchlt de- ^ei'tmmimgen deS dem Justizministerium unterste..xit Sicherheitsdienstes.
Aur Vern Neiche.
Die VerwaltungSsv'ten der NeichSgetreide- stelle.
München, 22. Okt. Im Verlause einer Sitzung des WirtschaftsQusschiis'es des b a tz- rischen Landtags machte Laudwirt- schaftSminister W u tz e l h v s e r Mitteilunaen, aus denen sich ergibt, daß die Reichs- g e t r e i d e st e l l e im ganzen 4912 ^rjonen, darunter vier Geschüfrssührer mit je 6000 Marl Monalsgchait fünf st.lllrertret nde Geschäftsführer mit je 4000 Mark Monatsgehalt usw beschäftigt mit einem Gcsamtkostenaus- roanb von 72 688 331 Mark Ti' D.rwaltungs- abtcilung beschäftigt 14 hrrhe föenmte, 40 mittlere Beamte. 120 Angeftellle tm Bureau- bienft, 44 Angestellte im Kan^leidrenst und, 60 Unterbeamte mit einem A'tEufwand. von 2119 843 Mark. Im Wlitschaftsiabr 1919/20 wurden von dec Rerchsaetteidestelle erfaßt: an Jnlandsgetretoe ol 315 OM und Auslandsgerretde annähernd 10
Dcr englische Vergarbeiterstreif.
London, 22. Okt. (WTB.) Der „Daily Ehronicle" schreibt, man ^wartet emen neuen wick/i -en Schrick ruf dein Weg>t ber fifrung dcs Dcr rarbefeerllmflikteS., Vor allem sofft man auf die parlamentarische Kommislion des G e w e r'? s cva f t S ko n g r e s 1 x s. Es smd auch vm neuem offizielle Bckprochungen zw:scl)en den Ministern mid den B.-rgarbeitcm abgehalten rtrr Ta ri5. 22. Oll. Havas.) Nach einer Mel- tnmg M.is London glaubt man zu wiffen, daß bisher das ExekutiVll-miee ber Bergarbeiter iuxb nicht berufen .weben i’.t unb daß daS Ex^ LutÄVvn>i ec ber Transportarbeiter noch Teiue icki sllellung ge-uoffen hat. Tas Mmistc- riuin Rmüb: sich auf ick^ig. die GrunDlE für eiire Kcrstmü i^ing zu finden, aber die Ste.ge- niit.g ber Jv-.derunZ bleibt der Stern tey dn* stv^es. Twtz des Beschlusies von geltem haben Uch die Eisenbahner f>eute versammelt. Tho- ma« -übt die 5»ffnLMg, daß bie Eimgnngsver- handlungen wixfcn den Berscro u crn uno der Reaieruw wieder aufgLnommen tceucri, roch nimt aui an? er bllrgt tlac sunt Aus'oruck, datz er , ich 'ivLÄerhin bemühen ttrjtfx, um eine Vermittelung S“‘5ü“um, 22. Ott. (23273.) Ser.,Warn»; Rotb^oamscht Güu.ar.t" mcldck aus London, daß di- strcff-ür-en Bergarbeiter Raubzüge nach den Kartosselfeldcrn von Peub.e.urg bei Äcanchester organifiertm. Als be.ittene Polizei eingriff, haben die Bn:garbeiter die Flucht ergmren.
Radikale Strömungen in Italien.
Mailand, 22. Okt. (WTB.) Die Leitung der italienffchen sozialistilchen Partei hält, wie bereits gemeldet, in Florenz tn biefen Tagen Sitzungen ab, welche den kommenoen f^nmreß ber italienischen sozialistischen Gesamt- vartei vyrbereiten sollen. Gemäß Beschluß ber Dartkileimna wirb im „W-ant:" ein Aufruf ver- ter von dem Bunt der An archi sten, tx-m Augememen Arbeiterverband, vorn Ei^en- bthnerverbanb und vom Steleu^everlxrnd wE den .‘ödfEnatöct.wi unterzeichnet t L Tie er Aufruf pntert das italienische Pnllckccrück auf, gefckrlnffen Tür den Kanrpt unb den Sieg der kommunistischen Sache einziu.veten.
Der „Seooko" rntTtet to ter, tafi 9% ar- gort einen Staatsstreich der Mitglider des Fa-<to" ostgckülldigt Hobe, der am Jahrestag
Die englisch-franzöffschen Verhandlungen I ,'ierdie Beh.rnd.una der Wtedergutmaaiungs- I^iage scheinen noch immer nicht zu einem I rdgültigen Abschlüsse gelangt zu sein. Jm- Iinerhin läßt sich bereits erkennen, daß der I lische Standpunkt sich wenigstens in Bezug I uf die äußere Regeluug dem französischen I. rg en über durchgesetzt hat. Der Pariser I -Wunsch, die Hauptrolle bei der Lösung des I 'Ziedergutrnach uttg sproblems der Commission I r<5 röparations zu übertragen und den Ver- I itttern Deutschlands nur ein Verhör vor dieser I Kommission, keine Mitwirkung an den Be- I Flüssen zuzugestehen, scheiiit von England I lDd) mit aller Entschiedenheit abgelehnt wor- Iten zu sein. Von dem französischen Vorschläge I>st, wie es scheint, nur der an sich nicht un- ».lieckmäßige Gedanke übernommen worden, Wie Erörterung und Entscheidung dec Frage ■in zwei Stufen vornehmen: erst eine rlonsq- Iienz technischen Charakters, die keine Enö- I'hlüsse fassen, sotidern nur die Sachlage klä- lien und die materiellen Voraussetzungen der »Entscheidung schaffen soll, dann eine Zusam- itciikunft der verantwortlichen Regierungs- siäupter, die auf Grund jener Klärung und miet Benutzung der sachlichen. Vorarbeiten ier Spezialistenkonferenz die Frage endgul- lia und in autoritativer Weise regeln. Es mrd versichert, daß Vertreter Deutschlands sowohl zur Vorberatung der Sachverständigen wie zur Entscheidungskonferenz der Regierungschefs zugezogen werden sollen: im ersten Falle werden diese Vertreter natürlich Sach- oerftänbige der Finanz- und Wirtschaftspolitik sein, im zweiten führende Mitglieder des Kabinetts. Formal können wir mit dieser Methode durchaus einverstanden sein, da sie uns in jedem wichtigen Stadium des Prozesses Gelegenheit zur Stellungnahme und — wenigstens äußerlich — zur Mitwirkung gibt. Freilich — auch die vollkommenste formale Gleichberechtigung in der Debatte schützt uns richt unbedingt vor einer Vergewaltigung wrch die schließliche Entscheidung. Wir hatten «viß allen Anlaß und wir hatten uns selbst ssgenüüer die unabweisbare Pflicht, den fran- wischen Versuch zurückzuweisen, uns auch tion in der Form die gleichberechtigte Miti- ivirkung an den Wiedergutmachungsverhand- lmgen und Wiedergutmachungsentscheidun- gtn zu versagen; aber außerordentlich viel tichtiger noch als diese Form ist natürlich der Geist, in dem die Verhandlungen geführt und bte Entscheidungen gefällt werden. Der beb- ; gische Ministerpräsident Delacroix hat, vor kurzem mitgeteilt, Lloyd George stehe auf dem Standpunkt, daß man Deutschland zunächst \ Gelegenheit geben müsse, sich zu erholen, seine Industrie uitb seinen Handel wiederherzustel- im; dann erst, wenn ihm dies gelungen sei, werde es seine Verpflichtungen erfüllen und fäne Schulden abtragen Ginnen. Diese These ieckt sich mit der Auffassung, die nicht nur Sier, sondern in allen wirtschafts-politisch verständigen Kreisen Deutschlands und des neutralen Europa seit jeher vertreten wurde. 6k steht aber in vollkommenem Widerspruch ,u b-n Wünschen nnd Meinungen, die bicher n Frankreich die parlameniarftche und fann unb macht Biamte, rvelche
lizistische Diskussion beherrschten und zu den Haushaltsüberschreitungen rlanmäßig ober fahrttaktischen Absichten, die die französilche Re- veruciaehen, ber Reichskaffe gegenüber kierunq in der Wiedergutmachungsfrage haftbar, 10 setzt den Teummg5Md>Tai oeman 'fsenkundig verfolgte. Das Märchen vom § 17 des Beso.'dunE^tzes oO Rcidjtum und der Wirtschaftsblüte Deutsch- f 11 ten All^.n wnu«i urd
!ands, das ohne weiteres riesenhafte Summen, terSTStJratartftS einen ?ui3& Wahlen könnte, sich aber hartnäckig und. hm-, ibnr' Äüicfnt Bezüge qIö Bo.-
terhältig feder Verpflichtung Zu entziehen g^stichi R^elluig ihnec Gesam--
'uche, wird der franzönschen Oeffentlichcei^ JU 12 ordnet d'c .sxranziehmtg der ent- Ivhrl'ich ge'reorbei’cn Beamten ber Militär-, Ko onial- und Sclmtzg'kre sverival.iui.? tri ixr Einstellung von Arlmtskräfteit b:\ by/. Reichsbllwrden cm, cbenio die der exin-.'Ii^ cl.a’ wtbcin i chm. LanbeSbeanckcu uno ?anbe?ange'l,el.' ten. ^on den int RoichSbauff-alt wrgeebmea ReicbSernnahmen sind beionders zu erwL.n'.eu .em: r-teid^n ffchafilministerium u. a. Au fnln ab c.b n von Kob len mit 350 Millionm Mal, Lalz mu 14 Mi !wum H.llz mit 28 6 Milltonm zu amm n 302 6 M l i nen Ma f, im citf)croric:i Ita>^ oau.. - ball' 336 Dlillioncn Mark. auS ber Erhöhung ^vhlenp t e. zt'.vcks Verlilligmtg ber L-beitsmickel für die Uckerichchcn versalneuben Bergarlktter. Beim Rcvi-S chaznincistmÄim fafrtter MtßeroNten.- HauShal. vor an Mt^en. P-ichDn und Versau en von Trupvenüb-ungSvlätzen,
Etercke.platzen sowie svnsllyen Ltcgenfchas en171 G Millb-rnen Mar(, ans ber Vsrwercung 'wn GüLejr fr,em HeereS- und fiJlaTtnegut emo solch xvn 70 ' Milli' , rn Mark. DaZ RE tnanzmmi^- l-firm neroa-sch-ayl im aus^rardenckchn
SSber Tilg mg.ber Reicktranl'ihm cme Em.nahme mm 289 Sliinirrten War.', crnÄUch ber A>. nahn.e v-'n ^egÄmleihe ^i ter S^urcentndihi^ er^ ■ [.AP ‘oöu 750 Mucrynen Maru. Eme L.chvc •cd'50291550115 Mark ergeb-nr Hm dec aD mein n Jinan zOertval'üng ir^rbcn an birrf'-at M-r-'eh ssceuern als forVaunnD vercmfch^ 23 320 Mill unten Mark, b. ]. ü&ct 21 Tt XY^cicn Mart' mehr als im Vorjahre, als


