heife der Regierung, zur Au? Ordnung im Innern sein.__
ifiioT- cv> GLp inf er• tot
bat ötopait, buä
!Ni
ien.
die
!W
Aunst UN- WS^enfchaft.
der
&m
eidncften |
silnch-
X noch
9te fitpD uu dz im S rs mi be bif sJfntn)
rechter Po l tung der Ordnung im Innern sem.
NcichsDv'feministcr Dr. Geiler: Wenn Sn etneir. ö^er düs Recht bei politische Meenungs- treilxxt »Len rillen, bann bjrjen Sie es nich! «chfemperiere-n mich der leivei s herrichsnHen Pa [ammt^u^Wir. Die ReichMMUr braucht Rick,e imb Harum biht ich, es Lei der Regierungsvorlage M belassen. Durck Verordnung will ich in bcn nächsten TaHE die Mhrkimmcrn cinMren.
Gras Dohna lD^Bp.) stimmt dem LU.
Abg. 'S i d) Horn (USP. > beantragt, den Untersu chu n gsg es an gene n das Wall.echt zu geben.
Apg. Herold (Ztr.) tritt für die Regierung»-
Ich höxte, wie ihr kleiner Fuß imgeduLig auf dem Parkett trommelte.
WaS „aber"?
Nur eins. Ich fürchte, ipit haksn bis jetzt geredet und geredst, ohne die Hauptsache zu fe> richren, gnädige Frau.
Jetzt setzen S;e mich in Erstaunen. denn?
Ich werde es JHNLN sagen — wenn Sic nur 7Wch eine Frage beantworten wollen.
Eine Million Fragen, wenn hie Anstrengung nicht meiner Geduld ein Ende setzt. —
seitdem habe ich mich fdwn hundertmal über meine tecte Hartnäckigkeit und ihr» auferodant^ licke 9iachsicht mährend djesec dendbüchtgm lUltcte Haltung gewundert.
Gut also, platzte ich las, kennen Gie -r aut Ihr Ehrenwort, gnädige Frau -r- in diesem Äugen- blick den Äufenkhalt der allen Gräfin nickst genau?
Sie fuhr mit einem Male aut und f<.\en sich gleich einer Flamme in die Höh: zu peticx
wringe ein. _ _. ,,
Aba .^akenftein (&».■•: Wir wallen keine Politisierung bti Heeres. Mer wir wallen es dem freien Luftdruck der öffentlichen Meuiung aussetzcu und nicht zum blinden Werkzeug einer einzelnen Kaste machen.
Die fazialdempkratisÄen Anträge werden ab- gclehnt. Weitere Paragraphen w.rden ohne erhebliche Abänderungen angenommen.
Reia.smmisrir des Innern Koch,erklärt, hab, Menu nicht in allernächster Zeit sich feststellen lätzt, ob und wann sich bie Äbltimmungen m Obcr- schlesien und Ostprcufen flottimben wrden, man dann die Wahlen für Oberschlrsieu und Ostpreutzen
me. Frankfurt p. M., 22. Aprll- Im dm letzten acht Tagen wurden nicht weniger wie 130 gestohlene Schreibmaschinen bei der Kriminalpolizei zur Anzeige gebracht.
Mein Erinnern Sie fiyreif
3
M h
Hä'!
h^lMpM Öl ll.il W taube unb Äe
Hhh Tdi'aiativniiM! ^rcn. li'j M st^uihj ta it Mg: I. eh upi U, 2. eh un «t Bhemlyhl ti enthält, 3. r ® ftiWil der S^iegafcc en ?ieÄo/<i \libon ‘lab X gilt auch Nw tritt lyii-
inhften Rindi
■'»ebnet.
I
n. ti Än,
fpater anfehen müsse.
Der Rest des Gesetzes wird angeiipiitnien, ebemo die Anlage fetrriienb die Wahlkrriseintnlung und Wcchttieisy^bändc. _
Es folgt bi: zweite Berattuig des Geietzenri
was Sie gesagt hoben, klar, iv 16 glauben Sie um solck^ Frage stellen? , die ick wünschte, sagte czeGlMg, gngbige Fron, itteft - Ahnung, wo sich aber ich dack-ie in aller
Kreis Alsfeld.
Np. N jede r -O hmsn , 21. April. Die P rei s fe n k u n g de r Fel ke l>at cmch hier mancher Kleinselkhändler zu spüren bekommen. Einer verlor an zwei Kalbsfellen imgefshr 500^600 M,t uBiefenferi- stark tritt die Cäitroertuit] fer f. Zt. so begehrten Maulwurfsfelle in die Ersck>einuug, die von 30 Mk. bis auf 3 Mß. das Stück gesimken. sind. Einzelne Händler besitzen einen Vorrat bis zu 2000 Mark Einkaufspreis. Der Pr. isrückschlag für Zio- geuhäute ist gleichfalls bedeutend.
X. Hersfeld, 21. April Ein Lplvmpttw- führer und ein Heizer aus Bebra sind verhaftet Nwrden. Sie haben Beraubungcn von Güterzügen vorgenommen.
Kreis Schotten.
la. Gedern, I2. April. Heisie vortnittag gegen 11 Uhr kamen aus der Richtung von Schotten 5 Flugzeuge (Doppeldecker) deutschen Ursprungs, mit franzusisckx'r Mannschaft besetzt, über Miseren Ort. toie flogen in der Richtung! Birstein—Wächtersbach weiter. Man konnte he- obacksten, dast von einem Flugzeug, welches etwas abseits war, photographische Äustiahmen gemacht wurden.
Kreis Friedberg.
Erster Deutscher Grnossenschaftstag.
= Bad-Nauheim, 22. Avril. Unter der Leitung von Geheimrat Alberti- Wiesbaden hielt bei einer Beteiligung von etwa 1000 Abgeordneten aus allen Teilen des Reiches bet Deutsche (fenoifenschaltsverband f)ier feine erste Tagung ab. Ms Hauptergebnis her Tagung darf der Zusammenschluß der deutschen Erwerbsgenasien- schaften mit dem Hauptverband deutscher gewerblicher Genosstnschaftrn zum „Denkickicn Gmosfen- sihaüsverband" angefslren reerben. Den umfmig- reichen Verhandlungen mahnt n Vertreter des Reichswirt schastsmini st eriumsu dd:s hessischen Finanzministeriums bei.
Hessen-Nassau.
KommnnaleS aus Marburg.
sl Marburg, P. April. Äus dem vvm Oberbürgermeister Tpoie in der gestern abend abgehaltenen t a d t v e r o r d n e t e u s l tz u n g erstatteten Verwaltungsbericht wurde darauf hingewieseli, daß die BevälkerungsMl der Stadt am 1. April wieder rund' 23 000 betrug. Die Steuerkraft der -Bürger habe sich wieder gehoben, aber auch die Schuldenlast sei größer geworden. Diese stellte sich am 1. April auf 11 933 000 Mk. Der Haushaltsvoranschlag rechnet mit dm bis jetzt noch nie erreichten Summe von nahezu 5 Millionen Mark Ausgaben, denen 1 735 000 Mk. Einnahmen gegenüberstehen. Der Fehlbetrag von 3 210000 Mark wird bis auf einen Rest von 1 139 570 Mk. durch die Erhebung des 5. und 6. Steuerquartals ausgeglichen. Allein bei der Hauvtverwa tupg, die eine Mehrbelastung von V3 Aiillion Mark verzeichnet, entfafien 385 000 Mk. aus die Teuerungszulagen. Das wirtschaftliche Bureau hatte einen Jahresumsatz von rintb 10 Millionen Mark. Die „Stodtstsle", die früher ausschließlich Eigentum einer Gesellschaft waren und auf welche die Stadt seither schon ,5000 Mk. Hypotheken hat, sind durch UebernahM der letzten Gefchaftsanteile in Höhe von 25 QÜQ Mk. laut Beschluß der Stqdt- vevordneten nunmehr gänzlich in den Besitz her Stadt übergegangen.
Ger*«el-tss«r<tzl.
)( Marburg, 21. April. Ein Zus stob zwischen einem Landwirtssiahn y/tf zwei I a gdberechti g ten im Surgroeßw bei Rosenthal, der sich vor etwa Jrchressrm ti*- spielte, beschäfttgtL gestern das SchwurgeOÄt. T« Angellagte, ein unbescholtener junger Mann, mit den Gardcschützen ans den veri'chsedensk-':» Kriegsschauplätzen gekämpft und kaum entlasset war, ging damals, wie er angab, im Walds spazieren und 'bette einen Armeerevokver bei fick Ter jüngere der beiden Jäger, ein Student, obachlete dies und stellte den LmdwirtSialm des 'hasb zur Rede. Als auch der andere Jäger rod hinzukqm, ließen sie sich die Waffe geben mch Orderten ihn auf, mit nach Rosenthal zu gehen, ta mit seine Persönlichkeit gmtz genau festgcstäli würhe, weil er ein Wilderer fei. Der Studerr übernahm den Tvqnsport, indem er den Berhafic^
feier b?r h'eimgekehrten Kriegsgefangenen. Di.» BcgiüMngsrede hielt Bürgerm i er Dr. Seyd. Er schilderte die schmachvolle Behandlung, di- unsere Kriegsgefangenen be'onders in Frau!- reich zuteil wurde.. Im Namen der Mriempfangenen dankte Hauptmann Hupe < früher Koni pagnieiührer im 3. Bat. 168i und dec Schriftleiter her ..Reuen Dasedzeitunch' Engen Schwa hl.
pv. ä, ante r, 19. Llvril. Bor austevordenp sich zadlreickM An Hörerschaft s prock) am Sonn.ta.-. abend in östentirckwr Versammlung ParteisekrLtqc
Turnen, Spiel un- Sport.
— M ä n n e r - T u r n v e r v i n Gießen Das diesjährige A n t u r n e n finbet nächstr» Sonntag vormittag in der Turnhalle der Ober Realschule statt- Bon 4 Uhr n^ÄMittaM ab werden in der Turnhalle an der Steinstraßo Schauturnen und wnstige Ausführungen gezeigt tvcrden. (Sich'? Inserats
Ort en berg, 23. April. BergrnMv« Sonntag focht der F p tzba^l kl ub Germania aut her Neuwiese ein Wettspiel gegen den Fuß ball kl uh aus Nidda aus, das Nidda niii 3:1 gewann. Der Turnv-erctn hielt qp> Marftpl-atz sein An turnen ab und pepanhaltet abends ein TanzEänzchNi. Nach langen Bephaich- Iitngen Has der Gemeinderat dem Turnverein cin^i Platz zur Erbauuns einer Halle aus dun Marft- platz zur Verfügung gestellt. Die Kosten zur Er Hauung der Halle sollen u. a. durch eine Berlosuwi aufgebracht werden.
Herr! Tas geht doch ein wenig zu rtk-it. Ur sich daran, wo Sie sind und mit 'mV
Tr. Lutsch- Gießra? iibec unsere gegenwärti-p wirtschaftliche und politische Lage, sowie über d^> Programm der Deutschen Holtspartyt Ter Vorsitzende der Versammlung, Lehrer Sen per, sprach im Namen aller Anwesenden dem Redner den Dank aus. In der nächst)lgmyLU Tie ttrssion wurden die aus der Versammlung zu» Ausdruck gebrachten Zweifel über die Stellung- der Partei zum Hesspschen Bauernbund rvu hei Redner des Abends mit sachlichen Worten behöbe:.
v. v. La u ba ch, 19. April. Im üb<nfülltet. Saale des Solmser Hof fand Sonntag nad)mitta!-
legenbeiten. Unter Leitung be*, aus der Versammlung heransgkwähltcn, Vorsitzenden, Lokomv- tivfülwer H a m nt e l, wurden folgende Punm erörtert: Fleifckverteilung urid Dcsckstagnahme, "Brot- verforgung. .Kartoffel- und Milchversorgung, Bau- komMission, Slofsverteilung, Bewirtschaftung von G-emeiiidegelände, Mielverhaltnisse, Wimti von Baugelände unb Lebensmittel kontrolle, >10 er Ul Gerüchte erwiesen sich als Klatsch upch üinMyeiten wurden erörtert, Hitz vor einem anberen
bessere Erledigung gefunden batten. U. a. wurde auch die Milchschlepperei nach Gießen gegeitzelt, Bon neuerdings norgenommenen Mi^chprohen war man befriedigt und erhoffte bei vier beanstandeten Lieferungen rücksichtslotes Eingreifen des Staats-, anwalts. Zur Unterstützung her Leb-ensmittelwm- Mission bei Verteilungen wurh? eine Kommission lastimmt aus Z^einrich Kloß, Jofef Schöllmsnn, Ludwig Reutsr, Heinrich Pteiff und Frau ffarl Kling. Bürgermeister Schomber diente unver- drofsen mit fachlicher Änskunft und Karl B e n - n e r von der U. S. P., >vo er politisch murbi', viel unterbrochen, sagte mit anderen manch gutes Wort, eo darf man hoffen, daß her von den Einberusern M'N'olöte Ztueck, dem Frieden der Gemeinde zu dienen, erreicht wird
Nunmehr standen mir auf dem besten Futze miteinander. Jetzt endlich mar ick von ihrer Aufsicht gktzft gänzlich GerzMt, zählte ich Hr ohne weiteres ' . «beftien alles
tufMltgen Nerschwirchen der allen Gräfin wu
Wurfes über die
Wahl deH ReichspräslÄenten.
Das Gesetz wird in zweiter und dritter Lemng anganom men- „ , L . _ .
Morgen Freitag 3 Uhr pnnttlich dritte Losung des LLa.hlgösetz-5s. --- Schlup 7 Uhr.
Nbonds 8 Uhr, im Hotel Einhorn unter Leckuns des Obermusikmoisters Löber hat ein abwechst lungsreiches Programm. So gelangen außer der Ouvertüre z-um „Freischütz" die „@gmont">iDuPerj türe, ferner die „Ballett-Szene" für Hiotine, außerdem bis „Ftzustfantasis" für Flöte sowie Variatiolwn für Trompete zur Wiedergabe.
** (S t n e eh u n s ia t i'j it, Van d e u s sd> nationaler Seite erl-asten wir die folgende Zuschrift, deren Einzell-eiüm wir nickst nachprümr können, dir aber öffentstch aufgeklärt werden müßten:
Ter Sozialdemokratische WalMerein des Wahlkreises Gießen bat es fertiggebracht, den St^st- relvidneten Amtsgerichtsdirekü'r S ch nt a hl, Mitglied der Teutschn-ationalen Äolkspartei, bet beut Ministerium des Innern wegen Beihilfe zum Hochverrat (Mpp-Puttch^ zu denu nzi er en Tent melwheitsioziqlistischen Sadtv. Manu blieb es ttoichel-alten, vertrauliche Besprechungen. der Parteiführer in nnvollständiger und den TatsachLN teilweise direkt ivideripreck^ender Form und unter Versck»veigung des Umstandes, daß Stadtzvenord- neter SchmaÄ in Gegemvart des Stadtverordneten Mann die Kapp-LütNvitz-Bewegung auf das ent> ickiedensle verurteilt bitte, in seinem Parin- in ter esse zu verwerten . und die L.eniur-
ziation zu yeranlassen. Tie Anzeige entbelMt jeder Grundlage um so mehr, als gerade Amts- gerichtsdireftoc Schmarl in Parteibesprechnngen und ^Versammlungen feinem Unwillen über den Kapp-Putsck in nicht v.i mißdeutender Form Ausdruck v.'r.l.'hcu hatte. Leichtwriism: ist kaum jemals eine Beschuldigung crlwben tporben tote d'.eie, und man könnte darüber hinweggeben. indem man die Denunzianten bcin, Fbuche der Lächerlichkeit prxts- gil)t, »seun Nicht System in der Sache läge, ^enn auch aus Friedberg sind Fälle ähnlicher Art gemeldet ivorden, die an bie Zelten dunkelster Metter- nichscker UesjtUNt uich Gesinnungsschnüfjeleien vor 100 Iahrcn erinnern. Sie merfen aber auch ein grelles Schlaglicht auf bie Art und Weile, tote gewisse mehrheitssozialistische Orgamsatwnen bie Freiheit der politischen Gesinnung und Meinungsäußerung austtgeu, die nach der vpn der Sozial- demokratte selbst beschlossenen Rnchsverfastnug jedem Deutschen gewährleistet sind- Bemerkenswert ist, daß dj: unabhängige sozialdemokratische Pariei- organifatioit bi. fer Denunziation MM iemitebt. K.
** Krankenbros. Das Backen von Weißbrot ist ab 26. April sowie für den Monat Mai nachstehenden Bäckern übertragen morden: Heinrich Weimar, Frankfurter Str,, Ludwig B-ende, Bahn- lwsstraße. Als Höchstpreise toerben festge etzt: 1. für den I-Pfd-Laih 85 Pf., 2 für den 2-Psd.- Laih 165 Pf-, 3. für den 3 Pfb.-Laib 250 Pf.
* * Die Gewerbel>auk Gießen veranstaltet am Montag, 3. Mai, 8 Uhr abends, im Hotel Großher-og von 5xsfen ihre 61. ordentliche Generalversammlung. ,. r
* * Der Konsumverein Gießen und 11 ni g. hält am Sonntag« 2. Mas, vormittags 10 Uhr- ipi Saale des Gewerifchaftshausts, zenftratze 18, seine Generalversammlung
* * Ter Verein Hundesport für
Die Gräkin.
Uoman pon G, W. APP lc ty tu
(Nachdruck bei boten.) Fortsetzung 28.
Ich mar verblüfft. In meinem ganzen Lebm mar ich rwch nicht derart aus dem Konzept gebracht roarben. Tie Frau da vor mir, die ich im Besitze schllldiger Kenntnis voni Aufenthaltsort der „Gräfin" geroähnt 'hatte, war unschuldig und unbertenirbar daraus erpicht, gerade bißen Aus- enthallsori zu cntbtt&m. Plötzlich fiel epi Strahl der Erleuchtung in meine Gedaut n. Tie ganze Geschichte roat nun sonnenklar: tvr Gras, ihr Gemahl, mricher d?r armen Gräfin aus irg«ü>’inem familiären (Ärupd aus den Fersen war, hatte di'stn umstand ahstchtlich vor seiner lieb neben iunaen Gattin griMmgehalten. Bellncht durch einen ijus faU hatte sie von her Geschichte 'rfahreu und mit ihrem impiilfiven amcribaui ch->.i Temp:vsmrnt batte sie bk alte Tome ans Licht zu zrihen umr ihrer Sympochie uni) Hilfe Mhafttg roeröm zu lassen gesucht.
Vereine und Beranstaltungen.
ö Friedberg. 20. April. Am Sonntag obetst) sprach in einer pon der hiesigen Ortsgruvpe der „Deutschen Volks Partei" veronsta tete Versammlung der frühere Burenkommandant I y o st e über ,,Des drirtlchsn Volkes §1ämpfen und B<n«en". Unsere Stobt vcrgnstalteto am folgen- fen abend im Saalbau eine Äegrüßungs-
Gießen u. Hm«, veranstaltet am Sonntag den ?5. April auf der Liebigshöhe eine allgem. Hundeausstellung aller Nassen- r
** Deutschlands Lage, lieber dieses Thema sprach gestern abend im Hotel Schütz Professor Roloff für den Allg. deutschen Frauen^ teiein und den Politischen Fvcruenvercin. Als Geschichtsforscher suchte der R-edncr zunächst in her Gestl-ichte nach Pavcckelfen zum heutigen Deutschland, kam aber zu dem ScAuß, daß die Welö- gesckAste weder in dem so nabetiegcnbeii 30jäbr. Kriege, noch in dem Niedergang Pveuhen-Deutsch- lands vor den Befreiungskriegen, noch in der französischen Revolution irgend eine, unserer Heutigen Lage einigermaßen ähnlich geartete Erfck>einung aufwrife. Daher fei es auch verkehrt, zu glauben, die einfache Wiederholung eines geschichtlichen Vorganges iönne uns aus der gegenwärtigen Notlage lierauss^lstn. Mit «nffitarischen ober politischen Machtmitteln im Streite der Völker Ui kämpfen — der ja durchaus nicht aufgriOrt, ibn- dern nur andere Formen angenommen habe — fei ausgeschlossen. Wir könnten und müßten der Ideenwelt les feindlichen mch zum Teil noch neu- tialen Auslandes das in Deutschland noch immer einen Feind jeglicher Kultur erblich, eine ebenso m adlige und große Idee em gegensetzen, imr müßten die Feinde von gestern in den Kveis unserer Okbapten zjethn, her Bit vor allem beweisen, daß sie selbst dns größte Interesse an einem wie- berciftarftcn und leistungsfätiigon Deutschlanid habe. Als eine solche >gvoße tagende Idee trat Professor Rolvfs für Ueoeriwung der unendlich segensreichen. Aehriflicht auf ein anderes Gebiet, für die Ar b e i t s p f l j ch t, ein, wonach jeder Deutsche olzne Ausnahme verpflichtet sein müsse, fffr eine gesetzlich bestimmte Zeit seine Arheitslraft dein Staate unentgeltlich zur Bersügimg zu stellen. Die Auh- lü brungen des Redners, an die sich eine Aussprache ansckLoß. fanden lebhaften Beifall.
Landkreis Gietzen.
Eine Bürgerversammlung.
Ä Wiesech 22. April. Eine pom Wghkperrin «inberiifene Bürger Versammlung beschäftigte sich gestern abend Pier Stunden lang im Saal? VON Dprfeld mit allerlei Gemeind«rnge-
mit gemisset
Ahrs Stadt ttnfc Land.
Gießen, den A3. April 1920.
Rene FleischverkaufSprcise.
Durch die bei den Auktionen zutage getretene (Sithrerrung der Häute werden die Fleisckwerkaufs- preise auß.rordentlich ungünstig be.iusliißt. Ää-> reub bei Frststtzung der bisherigen. Mischpreis: mit einem Häutepreis von 30 bis 35 M!" für das Pfund gerechnet merbeti tonnte, beträgt dieser zur Zeit nur mich 17 bis 18 Mk. das Pfund für Ochsen- und Kuhhäute. Es bautet das bei einem Stück Pieh einen Ausfall von etwa 800 bis 1000 Ml. Tie Festsetzung der Meischverkaufspreise erstrlgt tünftio in der Weist, haß zunächst die reinen Ä-pstest dos Fleisches ohne Berüchichttgung des Häut^riöfes ermittelt werden. Älsdanp tvird der aus dem Erlös her Häuü bei den Beriteig-eruiri gen sich ergebe nbe Gewinn auf die Fleisckwrcist angerechnst, so Paß ein hoher Hautepreis niedrige Flöischveriaussprei'e ergibt. Bei einem nt«? itaigen Steigen ber Häutepcrisc )pitb der Gewinn nicht dein Metzger, so adern hep Bevölkerung auf tiefen. Die neue Festsetzung der Fleische Verkaufspreise exfylgt künftig alle 4 Wochen. -T- Auf Besckchust ber stiidt. Lebens- jnittelbrimtation werden die Fleischpreise wie folgt festgestttzt: Rindfleisch 6Mk , Kalbfleisch 6,50 Mk., Hammelfleisch 6,50 Mk., Fleischwurst 5 Mk., Leber- oder Blutwurst 3 Mk. pro Pfund.
** Freibank. SamStiag, 24. April, werixm von 1—3 Uhr natchuittags die Nni. 2151 bis 2250 beliefert.
Beranstaltungen.
Be
Mikttoa iflpt Tta
Amundsen.
C'hriftiqnia, 22. 9lpril. Aus Washins« s Tas ist folgendes Telegramm eingegangen: Wir tta«-' i ■*»« u_ in Nome in Alas7a Ende Juli ein. Roald AmufS- feit. Pvpsessor Frithjpf Nansen erklärt aus du.M Anlaß: „Entweder bat Amundsen den aulge^ben, den Nordpol zu erreichen, oder _a»e- er wm feinen Proviant und seine Ausrul^^ ergänzen unp diirauf lwü Pvint Harriw mrtM Ich verstehe nstht, togrupi Amundsen nicht mu tritt, was qe betätigt. Eine Sendung tun Mn York aps würde ihn ^reichen können."
(i- -'i'n ü
ÄtW . KÄttrg f feiert, 6\.®^er
und nunmehr er-
Oie war augenscheinlich von der Geschicht- m erregt.
Ich habe fa sehr gewünscht, sie zu fehm, segl- sie. Hie hat stit Jahren schon einm Streu W he? Familie. Ich habe Gründe, aiizmichmm. b^l sie aufs schrecklichste verfolgt worden ist, abst W Grund dafür habe ich nie in Erfahrung bnnA> können. Mein Gemahl starb wenige Monari r-iö unserer Hochzeit, aber außer ein paar unbesnm^' ten Andeutungen, wonach sie Papier? oder ftige Besitztümer von hohem Wert auf d'- geschasst habe, erfuhr ich nichts. Steine w-wli.n Neu gier und Zuneigung war erregt, ich es freimütig, und ich war äusterit «sponm, n wieder zu treffen. Jetzt wissm Sie all^.
Nickst ganz, sagte ich lachend. Ich Etz »v jetzt noch nicht, wie Sie zu meinem Namm W meiner Advesse gekommm sind.
O, d^s war sehr einfach. Ich habe has müßige Geplapper nunrer 3ah dapon geh: n eine Schwester von typ ist in Ihrer Nachvari»>- oepbeiratet — ich glaube Pontifex Sqpar- 94» der Ort. , ... .
In diesem Augenblick hörte ich draußen sch^' Schritte imrch die Helle geben. Dn drehte sich, und ein sehr distinguiert aus Herr erschien ziemlich ungestüm aut b:r Scknmü^ Er blieb zpgmbltck'ich übe.rascht st^'Hn mtd fWrS' mich an. Tce Mäsist erhob sich sofort.
Erlaubst Sie. Herr Doktor, faßte sw, dH. ich Jhue'st bat Marguis Pnnpillvrs vvrM- ifpftieftuus tzolst-)
nif Einladung des Vereins der Deutscher B o l k s p a r t e i Lautzach eine grafe öffentlich Versammlung, geleitet van Bürgermeister Ritter, statt, zu Uvlchir ber LaiidtagsabgLv.darie Ober fiüattinnaU Dr. 'S un ä e r - Darmstadt um Parteisekretär $r. Lutsch-Giefen als Rcdnci genounen uxtreil. Tr. Wünzer behandelte m |q nem aussührlick>en N ferat vor allem die Arbeil der Partei in der Heisilchen Volkskammer un? zeigte, wie sie in praktischer Arbeit zum wrl sch.st.lichan Ai bmib u unserer te sijchen hältnjsie beigetragen hohe. Tr. Lutsch behmi- delte dann eingehend L-ie politische Stellung be: Partsi im Reiche. Ten lebhaften Beifall faßte Bürgermeister Ritter in Worte des Tankes Die in her nächtigenden Aus'p.mche von dein demokratischen Gegner, ParteiMetär Helles, gemachten Ausführungen wurden von Dr. Lutstz widerlegt.
E. L, a uh ach, 30. April. Am verflossen«- Soimtag abend hielt der Gesangverein „Eintracht eine Abendunterbaltung mit Tfeater und Ä- sanßsyorträgen ab, zu der and) die gräfliche Fe- milie erschienen war. Die Darbietungen sqndm reichen Beifall.
Freitag, 23. April, Hpttk Granherzog, 8 Uhr, Mitgliederversammlung der Dmtfchnatio^ nalen Volksvartei. Lichtspielhaus, „Die Herrin der Weltt^, 4. Teil und „Wie man zu einer Brgut kommt". — Lichtspiele Seltersnvg, „Hallo, hier Harrn Higgs, wer dort"? und „Dec Doypel- mensch"- v
** Am kli che Personalnachrichten, lieber tragen würfe am 19. April dem Lehrer K- Wagenknecht zu Glauberg (Är- Büdingen) eine Lehverstelle an der Volksschtllo zu Arfeilgen (Kr- Darmstadts.
** Aus dem StadttHeaterbureau. Auf die letzhcm Vorstellungen ber Spielzeit lei besonders aufmerksam gemacht. Am csamstag nachmittag finfet noch eine dritte und letzte Ausführung des Kindkrstückcs „Ma^ und Moritz" statt, dsssen Ausführungen bei Jung und Alt aufer- ordentlichen Jubel hexvargerufün hat. --- Der Lamstag abend bringt im Abonnement bie Mieder- hvluns fer Komodic- „Der Arzt am Scheids weg" von Bernard Shaw, die bei der Erstaufführung mit großem Interesse aufgenammen wor-- den ist. —- Am ^oraitog uLchmütag Wird noch einmal „Sckwarzwaldm äde l" g^gcfen und mit einem Gast in der Rolle der Malivine, Frl. Ruth Wolsirani, der Vertreterin dieser Parsie, vom Landoschoater Tannstadt. Mit einer Au Führung von Lessings ,,Minna von Bqrnhösm" schliefe die di s'ährige Wrnterfpielzeü. Für die beiden Gonntag-Ausführmigen haben Gutscherne Gültigkeit.
**L>asPfilitär4Streichktznzertder R e g i m e n t s? a p e l l d am Sgnntag, 2b April,
ögirn allerdings Was ich von d',m
Tiefer Umstand zwar erklärte icitig erkannte ich, daß dadurch fer verwickelter wurde; .Mr ich war no fefriedigt. Ich hätte ssS mit einw 'ch-. Frau zu Mi.
SV, fegte fig, zaiuem H« immer »n Itfenten?
Nein aber —
Wer wieso bätn? w«si>? fragte sie und nahm augenblicklich einen anderen Ton an. Woher könnte mir diese Nmntnis grkommen fein?
Äon Ihrem Härm GemM- gnädige Frau.
Sie feh mich ungläubig und verblümt zugleich Ml. Äon meinem Gemahl'? wicdeiholt: s«.
Ja, das dachst: ich.
Plötzlich brach sie in ein herzliches Lachen Mß,
Allerdings sehe ich jetzt ein, fegt? sie, baß wir wie tue .st'atze um den Brei hwumlaufen. Ich haHe ja gar keinen Gemahl. Seit nahezu vier Jahren bin ich Witwe.
Tiefe Enthüllung verwirrte mich nicht wenig, und es dauerte eine ganz-: Mmuts, bis ich roieöcr zu mir selbst kam.
Aber, stammelte ich, es muß doch einen Grafen fes Namens geben'?
Jawohl ^r- Bittoria, mein Schwager.
Ist er es, der meinen Baler in Rom getötet hat?
Heiliger Gott! Ich habe von der Geschichtie gehört. War es Ihr Äatep'?
Er Mp es.
Welch' ungewöhnliche Lernnckelung?
Merkwürdig!
0
G«in.c j-B
I> n g «Wl p. - Leinde J
-a ^ttil töl^* „ (Utfünt slaj m3 Mt« wW ch Aus dem ‘
** Das * 53 vom |
7 > , Arcsol-SeM Ä» »J rj3 ,}InlüB-Pey rgönge v. SliildenaB SÄcucllen. 7 Preiie \ 1920. Fist dl mb Otc der 'lieilöern mini «aersenst Rar •5ohn 2500 $ S 1600 M ienifaflt 1800 Oer Prsife er!' inner entiri^ ffltßffltoli P ßresol-?^ W und oi
Hritzel, die Iw und
lid) dec Wl- iamit nxrben teiäKtnten, nn M? W-s Pli
var sich fergebris ließ. Untenvegs kam es zu» sck>en den boDeu fungen Männern zu einer 541a gerri, wobei der Sttifent, der eine geladene Tapp! |. ft inte bn sich trug, durchgeprügelt wurde., ?*v Geschtoorrnen verneinten alle Schu dfragen bis iw die des unbefugten Waffen tragens und das richt erkannte deshalb auf 150 Mk. Geldstrstt
en! mach


