sehr knappen Niederlage ATgen 1860 und des hohen Ncsul atS gegen lAermanra Marburg (7:0) noch mancher Mannschaft die Punkte roegtotat Die nächsien Spiele werten noch große Verichrebungen m der Tabelle und Mnit manche Ueberralchung bmi u bad>, 20. Sept. Am letzten Sonntag veranstaltete i-er Laubacher Schützcnverern fern diesjähriges Abschietzen b i einer Beteil.gung Von 91 Sckützenbrüdern. Abends fand geselliger Abend im SchÄtzenhof statt, vorher Preis-Verteilung. Tages ehren sch eibe errang 1. Fr. Wolf, 2 ixroib Moll, 3. W. Bock. Den von den Gießener Schützen- brü'em gestif.ece Wanderpreis errang wiederum Sätützenmeis.er Otto Ruhl, der ihn im vorigen Jahre ebenfalls erschossen hatte.
Vermischtem
* Zur Behebung der Arbeitslosigkeit sollen jetzt auch Arbeiten vorgenommen werden, die nur einen bedingten volkswirtschaftlichen Wert haben und nur mittelbar dem Neubau des Wirtschaftslebens dienen, &imu gehören Spiel- und Sportplätze, Friedhofsvauten und Erwei.erungen, Einfriedigungen, Anlage und Erhaltung voii gärtnerischen Anlagen, Bau und Umbau von tveniger wich.igen Straßen, bei denen eine Verkchcsv rb-esserung unwesentlich oder fraglich erscheint oder bei denen auch die Erschießung von Sietlungsgelände nicht im Vordergründe steht.
* Das mißglückte Engagement. Harter dieser Spitzmaxke berichtet das „Höchster .Kreisblatt": Meldet sich da dieser Tage eine Maid für eine Stelle mit der Frage, wer denn die Kohlen heranhole und wer die Wäsche besorge. Die prompte Antwort des Hausherrn lautet: „Die Kohlen hole ich, die Wäsche besorgt meine Frau." Als die Maid dann befriedigt sich zur Annahme der Stelle bereit erklärt, fragt der Mann: „Können Sie Klavier spielen?" Da eine verneinende Antwort erfolgte, meinte der Manu: „Dann können wir Sie leider nicht einsbellen, denn wir brauchen ein Mädchen zu unfever Unterhaltung, die Arbeit tim wir selber."
Handel.
Berlin, 21. Sept. Börsen ft immun g s- bild. Das nicht unerhebliche Nachgeben der Devisenkurse veranlaßte an tier Börse Zurückhaltung ber Käufer, doch blieben die .Kursabschwächungen ziemlich beschränkt, da nirgends dringendes Angebot vorhanden war. Stärker gedrückt waren Valutapapiere, namentlich mexikanische Anleihen und Kolonialwerte. Auf dem Montanmarkte verloren Harpener, Mannesmann, Liheinische Braunkohlen und Thaler Eisenhütte 11 bis 13 Proz. und Phönir und Rheinstahl stellten sich gegen die gestern nachbörslich stark erhöhten Kurse wesent- lidj niedriger, auf Zertungs-mieldungen von dem angeblichen Scheitern der Annäherungsverhmid-- lungen zwischen den beiden Gesellschaften. Später erfuhren jedoch die beiden letzteren Papiere ein; leichte Erholung. Von chemischen Werten waren Anglo Guano und Theodor Goldschmidt mehr als 10 Prvz. niedriger. Elektrizitätsaktirn waren meift schwächer Siemens-Halske aber 17 Proz. höher. Deutsch-Hebersee behauptet. Im weiteren Verlaufe war die Hvaltung allgemein widerstandsfähig. Einzelne Werte, wie Zellswff-Waldhof und Köln- Rottweiler hoben sich über den gestrigen Stand. Von.Banken waren deutsche Diskonto ansehnlich gebessert, Jndustriepapiere zu Einhectskursen litten vorwiegend unter Abgaben.
Frankfurt a. M., 21. Sept. B ö rsen- ftimmungsbild. Infolge des schwachen Besuches war das Geschäft bescheiden. Gewisse Verkehrsgebiete waren durch regere Umsätze bevorzugt.
507,25
Frankfurt a. M., 22. Sept.
272,20 272,80
1066,40 1068,60
21.9.
975
4,62
8^ —
205,20 280,30 233,75
35,07 460,50
25,53
27,03
82,10
21.28
204,80
279,70
233,25
64,93
459,50
924,05 25,47 26,97 81.90 21,22
Zürich . . .
Amsterdam .
Kopenhagen.
Stockholm.
Prag....
Wien.. .
London . .
959,- 26,47 27,72 83,02 21,47
Markuotiernngen.
Datum:
20. 9.
9,-
4,85
11,10
7,20
961,- 26,53 27,78 83,22 21,53
Devisenmarkt.
Geld BHes
Datum 5*70'DeuLädegsant 4°/,Deut.Reichsanl. 3°/gDeut.Reichsanl. 4e/n Preutz. Konsol, Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gefellfch. Dresdener Pank . Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H.-Amerik.-Paketf. NorddeutscherLloya Boch.Gutzstahlwrk. D »Luxemb Dergw. Gelsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Obeischl. Eisend.-B. Oberschles.Eiseniud. Hhönix-Brgb.rAkt. Bad.AniUn-u.Soda DöchsterFarbwerke Elekir. A. E. G.. . SchuckervWerke. . Felten« Guilleaume Daimler Dud.Ltsenw.-Akt. Adlerwerke .... s"/,H«sf-5taatsanl. Electron Griesheim
Geld Bries
21. Sept.
Brüssel-Antwerpen
Christiania
Kopenhagen ....
Stockholm. ...
Helsingfor«. . ...
Italien
London. . .
Nero-Pork
Pari,
Schweiz
Spanien
Wien (altes) . ..
Deutsch.Oesterr. abg.
Prag.
Budapest....
Bulgarien ....
Konstantinopel. . .
222,37 222,87 " “ 63,57
1023,90 1026,10
' 925,95
63,43
432,05 432,95
Datum-. 20. Sept. .
Hotter». 2102,90 2107,- 1970,50 1974,50 479,50 480,50 459,50 460,50 909,10 910,90 869,10 870,90 909,10 910,90 869,10 870,90 1861,10 1365,90 1286,20 1288,80 -* ----- 189,80 190,20
Qn einem Teil der Auflage nriebirtplM Millerands Bereitschaft.
Paris, 21. Sept. (WB.) Ministerpräsident M i l l e r a n d machte der Agentur Havas Mgmbe Erklärung: Ich habe in meiner Rede vom T. 11. 1919 die Politik des sozialen Fortschritts, der Ordnung, der Arbeit und Einigkeü umschrieben, die sick> nach außen hin kennzeichnet durch due uneingeschränkte Durchführung des Versailler Vertrages und die Verteidigung seiner Grundlage tn Uebereinstimmung mit unseren Verbündeten nach innen durch die Aufrechterhaltung der Staatsgesetze, Wiederherstellung und Förderung aller nnttfajali* lichen Kräfte, die Dezentralisation und tm gegebenen Zeitpunkt die auf Grund der Erfahrung notwendig werdende Verbesserung unserer Stzutts- gesetze. Seft acht Monaten habe ich, unterstützt vom Vertrauen des Parlaments, diese Politik methodisch und nachhaltig durchgeführt. Ich glaube, und ich habe die Gründe dafür angeführt, bifc ich dieser Politik nirgends besser dienen Bann als tn der Eigenschaft als Ministerpräsident. Wenn aber die Mehrheit der beiden Kammern meine Anwesenheit im Elysee als nützlicher für die Einhaltung und Fortsetzueng dieser nationalen Politik betrachtet, wenn diese Mehrheit gleich wie ich glaubt, daß der Präsident der Republik, wenn er auch nie Vertreter einer Partei sein darf, jedoch der Vertreter einer Polittk sein kann und muß, tnc tn
Dazu gehören vereinzelte Kassantdustrirpapiere. Montanaktten behaupteten ihnen Kursstand. Oberbedarf 27s waren 1 Proz. gebessert. Caro gingen 2i9Vs, Gelsenkirchm 3347a, Deutsch Luxemburg 327 um. Hamburg Pakets. 188. Im freien Verkehr beschränkten sich die Umsätze aus Iultus Sichel 133s, Deutsch- Petroleum 1415 und Benz- aktien 203. Elettrv und Chemische Aktien lagm ruhig, üproz. Goldmexikaner erzielen eine Kursbesserung von 14 Proz. auf 624. s Sübermrnen 463, plus 5 Pwz. 47r Tchuantepec 312. 5pvoz. Tehuantcpcc 3 <0. 3eU) jo fr V^al^ho f waren bei regeren Käufen 432, plus 2 Proz. Vereins Deutsche Oelfabriken standen ferner in reger Nachfrage 351. Es- notierten ferner noch Zell stoss Aschaffenburg 438, Schuhs'. Ang. Westels 297 /,, Fränk. Schulst. 263, Porzellan Wessel Mo plus 5, Schuhs. Herz 2247a, Eisenwerk Meyer 329. ScksE- anstalt verloren 57a Proz. .ach 6597a- Maschf. Gritzner zog»ä.r 9 Pwz. an auf 499. Chem. Golden-
Büchertisch.
— Tie Weltliteratur. (Verlag Die Weltliteratur, Berlin. Preis der Nummer 80 Pst; vierteljährlich 10 Mk.) Dieser Tage ift baä 250. Heft dieser ausgezeichneten und verdienstvollen Zeitschrift erschienen. Tas Iubiläumsheft, das dem Tichter der „Buddenbrooks". Thomas Mann, mit einigen seiner schönsten Novellen gewidmet ift, enthält auch die Meinungen verschiedener deutscher Dichter über die „Weltliteratur". So sagt Sophie Hoechftetter: „Es ist etwas sehr Schönes um diese Zeitschrift: eine feinfühlige Gerechtigkeit leitet die Wahl der Verträge. L>ie sind nicht nach Partei, Rasse oder dem Ansehen des Autors vor der kompakten Majorität ausgesucht. Für junge Menschen bedeutet die „Welt- literatur" eine Fundgrube. Ten Gereiften bringt es Freude, vertraute und liebe Namen wiednkehren zu sehen, seien es Charakter, wie etwa Anselm von Feuerbach ober jene Dicker, die zu unseren großen Herzcnserlebnissen gehören. Der lebendige Wechsel von Zeitgenossen mit den Vertretern eines anderen Jahrhunderts ift in seiner Ausgeprägtheit neu und verleiht der Zeitschrift ihren einzigartigen Charakter, ein geselliges Band über die Zeilen zu werfen. Es liegt ein großer Reiz darin, wenn wir (was wir öfters Vorhaben und öfters wieder vergessen) nicht alte Bücherschränke nach Schiller, E. T. A. Hoffmann, Arnim, Tiech Andersen durchsuchen müssen, sondern sie plötzlich im „Wochenblatt" lesen, als lebten sie und hätten ihre Korrekturfahnen selbst durchgesehen." — Diese Sätze, die dem Charakter der „2BeItiitemtui" so fein gerecht werden, kann man Wort für Wort
Börsenkurs».
Frankfurt
Berlin
Abend- Abend- Schluß- Schluß-
Kurs
Kurs
Kurs
Kurs
20. 9.
21.9.
20.9.
21.L
79,50
79,50
79,50
79,60
— . —
—, -
68,75
68,80
63,75
64,-
63,-
—- . —
69,-
68,70
164,50
155,-
155,-
300,-
—, —
300,-
311,-
— —.
215,-
219,-
188,90
184,-
185,-
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“i“
156,-
157,-
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148,-
149,-
190,-
188,-
189,75
186,50
186,50
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187,75
184,-
690,-
■ . —
680,25
695,-
329,-
327,-
329,87
327,-
339, -
334,50
339,75
332,75
377,-
— . —
370,-
362,-
271,-
273,-
270,-
267,50
277,50
279,50
280,-
282,-
521,-
— .—
510,-
513,-
MM
— . —-
499,75
485,-
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377,-
370,50
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— 1 —
362,25
300,-
220,-
218,-
211,-
463,
460,-
225,-
220,-
228,75
229,-
. —
— . —
426,-
417,- 260,50
260,-
259,75
257,50
“i”
— . —
77,50
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335,50
337,-
335,-
enger Zusammenarbeit mit seinen Ministern festgesetzt und durchgeführt wird, so werde ich mich dem Ruse der Volksvertretung nicht entziehen.
Tic Frage des Nachfolgers Millcrands.
Paris, 21. Sept. (WTB.) Havas. Die Wandelgänge der Kammer waren geistern nachmittag von Abgoottmeten und Zvurn allsten stark besucht. Der allgemeine Einoruck g'hc dahin, daß die M i n i ft e r k r i s e sich ebenso rasch lösen werde, wie die PräsLenlschas.skrise. Die Frage lit bte, ob der Nachfolger Millerands als Mnnster- präsident das Ministerium neubilden oder alle oder einen Teil der gegenwärtigen Minister beibehalten wird. Der „Gaulois" hält zwei Wege für möglich, nämlich, daß Millerand sich mit einem neuen Ministerpräsidenten und einem Minister des Aeußeru begnügen wird. Sein Nachfolger würde dann I o n n a r t, der alles Minister und» derzeitigen Unterslaalssekretäre beibehalten werde. Zin anderen Falle würde Briand den Auftrag erhalten, ein neues Kabinett zu bilden. Als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten ivird Briand gehalten, für den fast alle Abgeordnete find. Doch iverben auch noch embefr Namen genannt, wie Porncare, in welchem Falle Briand Minffter des Aeußern würde, Bcv«ni, LeygueS und Steeg.
Französische Fluqlinien.
Paris, 21. Sept. (WTB.) H>avas. Heute wurde die Fluglinie Paris —Straß- bürg eröffnet. Falls der Verkehr sich als wichtig herau-ftellen wird, wird ein täglicher Dienst ern- gerichtet werden. In fünf bis sechs Tagen wird die Fluglinie Straßburg —Prag eröffnet werden und gegen den 10. Oktober die weitem Teilstrecke Prag— Warschau. Im nächsten Iah« soll dann die Fluglinie Parts—K-vn- stantinopel eröffnet werden, die über Bukarest gehen soll. Gegenwärtig seien mit Iugoslawren und der österreichischen Regierung Verhandlung«» im Gonge, die Frankreich das Monopol der Luft- Verbindungen in diesen beiden Ländern bring« soll.
Die englische Bergarbeiterbeweguug.
Paris, 21. Sept. (WTB.) Wiedas ,Zvur- rnat" <ms London meldet, hat Sir Robert vor» gestern nachmittag eine lange Besprechung mit den Vertretern der Vergär beiter gehabt. Die Regierung beharrt auf ihrer Weigerung, bei Arbeitern die verlangte Lohnesthöhung zu geben, ist aber geneigt, die Angelegenheit einemunparteiB ischen Schiedsaericht zu imtettoeiten. seiner Antwort nahm S m i l l i e eine dwhende Haltung an und gab die Erklärung ab, daß da Streik unvermeidlich sä Die letzte Hoffnung setzt man jetzt auf eine Vermittlung, die der Arbeiterbund anleiten könnte.
Die Attentate in Neuyork.
Paris, 21. Sept. (WTB.) Nach einer „Matin"-Melduna auS London besagt ein aus Neuyork eingetvsfteneS Telegramm, datz eine an amtlichrr Stelle eingegangene Postkarte, unterzeich- net „Ein Bürger" mitteilt, daß man am DienStag versuchen werde, dos Zolldepot in die Luft zu sprengen.
Körper und Geist, Seele und Gemüt, welche infolge der darniederltegenden Lebensmittelversorgung und der auS ihr entstandenen Unterernährung und deren Folgen beeinträchtigt M gewinnen Leistungsfähigkeit, Spannkraft, Rahe Bitb Gleichgewicht wieder durch eine Kur mit Capbolactin (mtlch'vbosvborsaureS Kalkvrävaratl. 252 Tabletten für eine 4möchentltche Kur M. 16.—. Erhältlich in allen Avotheken.
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behördliche Anzeigen.
Es hat sich gezeigt, daß die Anordnungen in der Bekanntmachung des Staatskommissars für die wittsckwitliche Demobilmachung in Hessen, betr. Meldung von Betriebseiuschräickungen und Betriebäeinstellungen, nicht immer aenau befolgt werden. Indem ich die betr. Bekanntmachung im nachstehenden nochmals zur Kenntnis bringe, mache ich davaus aufmerksam, daß bei Zuwioer- handlungen unnachsichtlich nach § 3 der Bekanntmachung verfahren wird.
Gießen, den 21. September 1920.
Ter Vorsitzende des DemobilmachungSausschusses Gießen-Staüt. Dr. Frey, Beigeordneter.
Bekanntmachung.
betreffend Meldung von Bctrtebseinschränkungen und Betriebseinstellungen.
Aus Grund der 1, 4 und 6 der Reichs Verordnung über die wirtschaftliche Demobilmachung vom 7 November 1918 bestimme ich hiermit mit Zustimmung meines Beirats, zur Vermeidung weiterer "Arbeitslosigkeit, für das Gebiet des Freistaates Hessen, bis auf weiteres wie folgt:
Tie Inhaber von betrieben jeglicher Art sind verpflichtet.
a. Betrieb, einschränkungen, auf Grund derer vor- ütergeljeno ober dauernd Arbeitskräfte jeglicher Arl und Zahl entlassen werden sollen,
b. Betrieb:einstell:tnge i
den zuständige.! ort ichen Teinobllmachungsaus- schüssen mindestens 10 Tage vor den Entlassungen schriftlich anzu eigen. Tie Anzeige hat zu entha.ten Namen B.ruf. Familienstand und Adresse dec oon der beabsichtigten E.rt'.ossung ge- trosscnen Arbe.tnchmcr sowie Angabe über oie Gründe dieser Maßnahmen
§ 2.
Tie Dem-bi machungsausschüsse bringen die Anzeige zur Ken t-ib d s für den Betriebsart zuständigen ö fe t:ichen Ärb itsnachwcises und prüfen uirixr .h i !> ach i -rem rtiipang im Bene h m e n ni t e b tr ffcnde i Arbeitgebern und Betriebsräten io -erBetriebso!bmäniier),ob »ftcht eine Streckung der Aib i gemäß §12 der Beroidnung über Entlassung u ib Entlohnung von Arbeitern unb Auges.ellteu vorn 12 Fcb.^iar 1920 (Darm- stabter Zeitung vom 1. März 1920; ober durch eine
anderweitig getroffene Einigung zeitweise oder dauernde völlige Arbettslosigkeit verhindern kann. Tiese Prüfungen erübrigen sich, wenn von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmerseite nachgewiesen wird, daß die Angelegenhett berefts dem zuständige« Schlichtungsansschuh zur Entscheidung vorgelegt ist.
Ist eine Einigung vor dem Temobilmacknrngs- ausschuß nicht zu erzielen, so ist die Angelegenheit unverzüglich durch den Temobilmackningsausschuß mit den echodenen Feststellungen zur Entscheidung oorzulegen.
§ 3.
Zuwiderhandlungen gegen die Anordnungen in § 1 dieser Bekanntmachung können mit Gefängnis bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 100 000 Mark bestraft werden.
§ 4.
Diese Anordnung tritt sofort mit der Veröffentlichung in Kraft. 100798
Darmstadt, den 4. August 1920.
Ter Staatskommissar
für die wirtschaftliche Temob.lmachung in Hessen.
I. B. gez vr- B e r n h e i m.
Beknnntmachnng.
3n unser Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen am 11. September 1920:
a) bezüglich der Firma Hermayn Richter Bietzen: Die Firma ift erloschen.
b) bezüglich der Firma L Röhr & To. Dietzen: Tarl Röhr jr. ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Juli 1920 begonnen.
am 13. September 1920:
<-) bezü lid) der Firma Schmidt L Fatz, Oberhessische Maschmen-, Ketten- und Kupferwerke Gießen: Der Kaufmann Heinrich Thiele von Wetzlar ,st in das Geschäft als persönlich haftender Geseüschaster eingetreten. Die offene Ha delsgesellschaft hak am 1. September 1920 begonnen. Die Firma ist in Schm bt L Thiele, Oberhessische Maschtnen-, Herten- und Kupferwerke Gießen geändert.
Ferner wurde in das Handelsregister Abt. 8. eingetragen
am 15. September 1920:
(1) bezüglich ber Firma Karl Hcrm Wal'er, Onbuftrie» Bedarfs Handelsge ellschaft mit beschränkter Has tung Gieße" : Die §§ 4, 5, II Satz 1, 13 Ab>. 2, 18 des G selllchaftsvertrage* sind geändert, insbesondere dahingehend, daß die drei verbliebenen Gründer Geschäftsführer zu gleichen Rcchien
find und jeder für die Gesellschaft selbständig zeichnet. Karl Burhenue ist al» Geschäftsführer ausgeschieden. 100998
Bietzen, den 17. September 1920.
Hessisches Amtsgericht.
Milchbelieferung.
Die Mllchempfänger, deren Karte auf Liter lautet, können in dieser Woche nur Dienstag und Freitag beliefert werden.
Gegen Abgabe der 2Mlchmarke, die auf 7, Liter (40. Marke vom 27. September 1920) lautet, kann vom 22. bi« einschlietzlich 24. b. M. in nachstehenden Geschäften eine Dos« kondensierte gezuckerte DollmUch zu M. S.60 tn (Empfang genommen werden.
Balke, Stephanstratze, Blum Wwe., Steinslrahe, Debus, Marie, Friedrichstraße, Dörr, (Emil, Großer Steinweg, Beiffe, Gustav, Seltersroeg, Haas, Will)., Bleichstraße, Hecker, Rodert, Brandaasse, Jung, Heinr., Rittergaffe, Koch Rachf., A, Schulstraße, Kopp, Fr., Bisrnarckstratze, Schade & Füllgrade, Bahnhofstraße, lengelmann, SeUersweg, Bogel II., Zohs., SchützensNatze, Wallenfels, August, Marktplatz.
Die eingegangenen Milchmarken find seitens der Kleinhandelsgeschäfte bis spätesten» 27. ds. Bits, dem Städiischen ßebensmittelamt, Zimmer 11, einzureichen, ebenso find die restlichen Dosen Milch zurück- zuliefern. 100818
Bietzen, den 21. September 1920.
Ter Oberbü.g^rmeiffer (Lebei sn.ittelamt).
Betnnntuiachung.
Die Rechnungen der Stabt Gießen und des Stabterweiternngsfonds für 1916 sowie des städtischen Elektrizitätswerks und der Straßenbahn und des ftäbt. Gas- und Wasserwerks für 1916, 1917 und 19 8 und der Plockifchen Stiftung für 1917 liegen vom 20. September 1920 ab während einer Woche auf dem Ltadlhaus, Zimmer 6, zur Einsicht offen. Es wird dies mit dem Änftigen öffentlich bekannt gemacht, baß wahrend der Offenlegnngsftist jeder Beteiligte Einsicht nehmen urü> schriftliche Bemerkungen dazu bei dem Oberbürgermeister einreichen kann
Gießen, den 17 September 1920. s 100808 Der Oberbürgermeister: Keller
Uta
HX* liier ifi
tirttelrÜl Mte tm.-lmxirti, 1 Uw.Olalel
Beknnntmachnng.
Es wird erneut auf die Destimmuna m § 11 bei Verordnung betr. die Erhe ung von Verbrauchsabgaben i' der Gemarkunader Stabt Gießen hingewiesen, wonach Hersteller von Wein, Obst- und Beerenwein vor Beginn der Kelterung dem Oktroi-Aufseher hiervor Anzeige zu machen und wahrend des ganzen Geschäftsbetriebs ein von der Stadtverwaltung vorgeschrieben« Verzeichnis zu führen haben, in das täglich die gewonnenen Mengen einzutragen sind.
Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht
Gießen, den 16. September 1920. [10078E
Der Oberbürgermeister: Keller.
van Baerles
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