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yk jetzt ehtgetrtten. Die Reichsbanf zahlt mir »och 6 Mark für eine Silbermark Weiteres Fallen ist wahrscheinlich

** Aus den Handelskreisen werden vir zu unfern: 9?»tu, der Düsseldorfer Nachrichten in Nr. 91 unseres Bl<Mes über den Preis st u r z daraus aufmerficm stenurcki, daß es sich dabei bei tzerschiedenen der angcführten 'Sarcn, wie .'Baisse, Kakao und MaMaroni um Pfundpreise, nicht sdilo- ßrammprerse handelt.

.* Line g es chlossene Werkbund- aruppe Mittelrhein (tzessen-Tarmstab:, vessen-Nassau, Hesten-Msfel.) Um einen enger n Zusammen schlich zu en>nchen tagten ine Mitglieder des Mittelrheins unter Vorsitz des Frankfurter Vertranensnranns Pros. Dr. Schmidt rn der Ge­schlecht ersticke des Römers. Ter Vertrauensmann -es Bezirks, Pros. lkberhardd-Offenbock, legte ui eingehenden ?lussührnngen die Gründe für die Not-" nenbigMt br# Zusammenschlußes dar uttb warnte vor kleinen Gruppenbüdungen, »nie sie in Frank­furt geplant war. Gr gab ein beifällig ausgenom- mencs Programm, das seinen Schwerpunkt dann ^rb, den Haien rn den Prozeß des kunstgewerblichen LckastenS einzufikhren um ilm vom kri.iklvten znm kritischen ffäufer zu machen, der weis; was er kiuft und Schlechtes vom Guten zu unterscheiden ecrsteht. Es fei wichtiger zu wissen w eine GlaS- ll ische entsteht als die Zahl der Stanbsäden cm er L iesenblume zu kennen. Die Berufsberatung müsse .nid) im Werkbund im Vordergrund des Ingresses fielen. Dr Vorschlag des Zusammenschlusses wurde noch eingelxmirT Bespvecknrng einstimmig gut-y* bei Em. Äls pvov. Ausschuss zur Vorbereitung der AründilngS-Veisammlung würben gcwäl lt: Archi­tekt Pnof. EberhardtOfienbach, Tr. Friedleben- Frmi^urt, Tirektor Dr. Haupt-Darmstad:, Archi- t(t Hoppo-^baden, Pros Leven-Lttrnau, ferner die Herten Architekten Prof, von Loechr, Dr. *DZüUer-8BuIhott' und Pros. Dr. Schmidt-Frinksurt.

** Gvang. Arbeiter verein. Um bei den Mitgliedern das Verständnis für gute Musik |i wecken, veranstaltet der Verein am Dienstag und Samstag nächste Woche zwei Vortrags­abende, an denen Musiklehrer W. Gern­hardt überEinführung in bie Musik"' sprechen wird. Die Ausführungen des Referenten werden durch musikalische Darbietungen ergänzt.

Liehe Anzeige.)

* Ter Wartburg-Verein Gießen oevmstaltet am kommenden Sonntag, 25. April I^ugendtog des HesfenbundeS), eine beonber: grö- wre Feier. Morgens 7 Uhr Ehoralbla^en vom Lunn der Stadtkirche, 91/» Uhr Festgvttesdienst in ter Stadtkirche unter Mitwirkung des Bläser- i 'wrs des Vereins, Festprediger Herr Pfarrer Mahr. ckendS findet in derselben st'inhe ein großer 'musikalischer Fa milienabe nd unter Mitwirkung des Herrn Organisten rlach statt, <ei welchem Prof. D. Tr. Schian über die 'febeutung d-s Tages sprechen wird Für Sonn- > ft den 2. Mai ist ein Familienausslug nach An-- nenod vorgesehen. Nalleres ftelje Anzeig>.

Landkreis Gießen.

Wieseck, 21. April. Bei dem Volks- ltochschn labend am Samsiag, 24. ds. wird Tr. Hans Werner- Gießen in einem Vortrag: tunft in Stadt und Land (mit Bildern aus inferer engeren Heimat) den neuen eigenen Licht- 'ilderapparat unserer Volkshochschule entweihen. f?orcr des i-rften Semesters haben gegen Abgabe >r Anhweiokarte freien Zutritt. Bon allen andern 5e>uchern wird ein Eintritt von 50 Pf. erhoben, stimmt zur Bezahlung des Apparats, der 1796 Kart kostet

Kreis Schotten.

G. Laubach, 20. April. Die «isla A l b e r «, ivithc bisher unbewohnt war, wurde jetzt an einen ernt aus Saarbrücken von dem Erben, Herrn iezholz mit sämtlichen Zubehör, Inventar, Gär- ifü und Reben Hänschen für 150 000 Mk. gekauft. 7er Käufer will alsbald beerher ziehen und dauernd )<rr wohnen was bei dem verstorbenen Besitzer licht der Fall svar.

Kreis Friedberg.

ly. Ba d - N a u he i rn, 21. April. Am 6. Mal vird nufere Kurhausbühne unter Leitung von Hof rat Stein goet ter ihre Spielzett eröffnen. Als nste Vorstellung findet ein Gastspiel des Landes- beavers Darmstadt statt, die OperTiefland" von Stiften d Allvri. Die Gastspiele der Oper des Lan- testheaters finden wahrend der Sommerkur in jeder 2oclw einmal statt. Der Spielplan sieht in Opern, Operetten usw. folgende Werke vor: Boheme. Ba- cuo, Cavalleria, Fledermaus, Lustige Werber, Lostillon von Lonjuinean, Troubadour, Verkaufte oraut, Waffenschmied, Wildschütz, Zar und Zim-- ttermann, sowie das Bällett Coppelia mit der Pan- omirneDer Schneemann", von dem jugendlichen ♦finftier Korngvld.

Starkenburg und Rheinhessen.

rin. Bensheim, a. B., 21. April. Bei einet Brunnenbohrung in der Umgebung lüurbc starker Gasgeruch wahrgenommen, man vermutet die Entdeckung von Erdgas. Weitere Feststellungen sind im Gange.

Hessen-Nassau.

Pferdemarkt.

= Fran kfurt a M., 21. April. Obwohl Hengste und Stuten nicbt zum Verkauf zugelassen lüaren, summierte sich der Auftrieb an Sen beiden ttrbestspser de markttägen koch aus 1500 Tiere. Erstkl s ig s Material, reirtstrch angckoten, r^ieltc dir bis.er üblichen chol^n Preste bis zu Ei 000 Mk Tas Geschäft in mittlerem und gerin- u rem Material war bei langsam sinkenden Preisen

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*1918 Wem W flch die Zahl. r'e auf unbemad)1 verdoppelt. Die Ms! Fahrlässigkeit Miühren. Wir die durch Ünau i- besonders von urj Hergängen, entfteljut

Lchinkrn! Zn n i M es: Da bk * is zu den Dorbanb» >lgt lind, diese im >,t nur einmal buntyei in Teil der 9teik6dtt :rS(fiinfen{Dtdi; > entscheidet. Tiefe ein ufib iil am Buk; cktogs von 8-12 öi samt zu ziehen. Die Ä Iti bann am Titel hiesigen Metzgereien - machung nicht für 0ttk

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mc. Frankfurt a M, 20. April Tid Fvlgm des Ruhrabentoixers haben Die Städte one Main und Rhein zu tragen. Jnwige des Gcmwal^ streike, bleiben die *>ticnfdnfte aus und ca besteht eine ernste So h l e n n o t Namentlich aus Airtxtstenburq und Würzburg, weiterhin au» Mainz, Ludwigshafen und teiltp.nk PLairnheim kommen die Hilferufe. Die Schifter lieqen mit ihren Äät^ not still, da auch das (Geschäft abwärts flau ist. Die meiste m könn.m nur tu beschränktem Umfange arbeiten. Es iehl.m deshalb auch die Frachten Nur die Fläheret auf dem Main hol auSrcidmb zu hm. Bauvölzer aller Art geben aus dem Fäck elaebirge und Spessart zum Nxeder- rhnn und Holland. '?ütrt> die Rbetitschiffaim von Mannheim abwärts flaat über Ma igel an Ge- Mhäft. Tie KölnTüsseld^rfer ;lilx'in--2chibahrt und die Ackerländer -Dampfer nehmen am 1. Mai ihren Dienst ab Mainz wieder regelmäßig aus.

Fr an kfur t a. M, 2l. April. Für den erledigten B ü r g e r m e i st e r p v st e n Dmman nur nod; zwei Bewerber in Frage, der saztt,- ben«ytrati)d>c Unterstaatsekretär Ed. Gräf und der rmnokratische Stadtial Tr. Landmann.

Fran kfurta M., 21 ApnI. Aus einem hiesig «m Kunstsalon wurden in der letzten Nacht für 500 000 Mk. Gemälde gestohlen.

mc. F r a n kf u r t a. M , 21. April. Eine neue hler liste zu den Reichstagswahlen wird die­ser Tage in Frankfurt aufgestellt. Diese Arbeit Der ursacht an reinen Untoften 350000 Mk. Auch das Dählen ist eine kostsptelige Sache

sw Fulda, 21. April. Frische Landeier werden hier bereits zum Preise von 1 Mk. an» geboten.

= Köppern, 21. April. Hier erschoß am Tienöjaq der Solm des Bäckermeisters Hen­ri c t ferne Braut, die Tod)ter des Gastwirts Brann, und tötete sich dann selbst durch einen Schu^ in die Schläfe. Die Gründe sind imbetanut

Eichener Stadttheater.

Gießen, 21. Aprü. Judiths Ehe.

Ein Spiel von Peter Nansen.

In seltener -Oekonomie der Mittel weiß Peter Nansen ein Spiel von seck)s Bühnen Vorgängen mit tmrr zwei Personen und dem gleichen Schauplatz zu bestreiten. Sck»önherrsWrÄsteufel" und die Kindertragödie" ^obwohl hier die unsichtbaren Eltern imd der Geliebte als mitwirkende Personen angesprochen werden müssen) schienen bisher in ökonomischer Beziehung kaum mehr zit überbieten. Da hörte man vor wenigen Tagen von einem Drama Walter Hasen clever s, das mit zwei Per­sonen und einem spiritistisch sich betätigenden Ver­storbenen fünf Aufzüge füllt. Ein Theaterabend wie dieser aber, mit nur zwei Personen, dürste eine bisher einmalige Erscheinung sein. C's handelt sich aber auch hier nicht im eigentlichen Sinne um ein Drama, sondern man könnte dies Spiel eher seinen in sechs dialogisierte Szenen aitsgelosten Roman l'ezeichnen.

Ein Ehevornan. Zwei von der normalen Linie kaum abweichende, aber innerlich wesensfremde Charaktere legalisieren unter dem Druck der öffent­lichen Meinung ihre freien Beziehungen und ver­suchen ein Zusammenlcken in Kameradschaft und Liebe aufzlubauen. Mutterglück, das Vergairgenes läutern sollte, wird enttäuscht; der Himmel um» wölkt sich. Eine uneigennützige Lüge entlad das Gewitter. Der Mann, dessen Leben auf die rein­liche Scheidung von Gut und Böse aufgebaut ist, vermag nicht das Nvraspiel mit dem Wunderbaren zu verstehen. Er fühlt sich strafende Autorität. Sie leben aneinander vorbei, entgleiten sich. Finden sich noch einmal im künstlichen Rausch der Sinne, der ihre Seele unberührt lässt und aus der Zbstmschen Seekenstudie müßte ein Sttindbergischer Hastkampf der Geschlechter werden, wenn nicht auch diese Nora die Tür ins Freie f inde. Sie sind Geschwister, die kleine Lerche" undder mitoe Vogel", der sich so gerne in die Hand schmiegte, die ihn Gefangen­schaft nicht fühlen ließe.

Der Einfluß des großen Skandinaviers auf seinen Landsmann ist bereits angedeutet. Er soll nicht als Schwäche ausgelegt werden. Denn hat Nansen auch nicht dessen eindringliche Straft, so weiß er doch mit wahrhaft erstaunlicher Hellhörig­keit die feinsten seelischen Schwingungen aufzu­fangen, die vom Mensären zum Menschen gehen.

Die beiden Darsteller waren Gäste desNeuen Theaters" in Franvurt a. M. Leontine Sagan ist weitaus die stärkere Lbünstlerpersönlickckeit, durchnervt und vibrierend, getragen von einem künstlerisch disziplinierten Talent und begabt mit einer ungewöhnlich gepflegten Sprecbtechnik. Kein Augenblick, bi dem sie bei den mannigfaltigen Phasen ihrer seelischen Entwicklung nickt zu fesseln wußte. Szenen, wie die Phantasie über den Kin- dersachen des Todgeboven en wird man so leicht nicht vergessen. F. W. Schröder-s Ausgabe mar undankbarer, da er einen sich ziemlich gleickbleiben- den Durchschnittscharakter zu zeichnen hatte Er führte ihn mit untadeliger Sicherheit durch und ergänzte bae_ Spiel seiner Partnerin mit seinem Taktgefühl. So kam eine Ausführung zustande von »einer' Darstellungskultur, wie man fte selten in solcher Reinheit erleben Tann und für die der Frankfurter Spielleiter Otto Kehr verantwortlich zeichnete Leider litt ein Aktschluß erheblich durch das Nichtsallenwolien des Vorhanges.

Die Grestener Theaterfreunde bezcttgten ihre Dankbarkeit durch zahlreiche Hervorrust. Möge die freudige Aufnahme die Frankfurter Gäste zu ßiner baldigen Wiederkehr veranlassen zz.

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Arttkel übernimmt die Redaktton dem

Publikitm gegenüber feinerkn Verantwvrtung ) Zur MohlrnfrnQe.

(3u dem Eingesandt in Nr W Gieß. Anz.

Wenn in unterer Stadt der Verbrauch an Ofras oder Clttinzitcu zurückgelü, ober wenn Ne fitohlcn^ beliefming Neigt, so ist dao erste, was zu ttm ist, die Attrhckunft der Gas sperr st_t!tden am Tage. Erst wenn bie zur Verfügung stehende Mölken menge Für den Bedan der Arbeit und des Haus­haltes »vin.'mmen auSreichl, kann den V c r - gnügungs lokalen ein Mcckct'erlrra'urt' abends zugebilligt werden. Diese Austass.tng teilt der weit­aus größte Teil des Publikums Ein Arbeiter.

Bautet.

Berlin, 21. April. Börfenstimmungs- dild. Zu den erzwungenen Glattstelluttgen cm zclner Spekulanten gesellten sich rwch ängstlich gewordene Svcckulanlcn, so daß ein empfindliches Nachgeben der Shirfc aller Spckttlatwnspapierc ein- trat. Tic Rückgänge vollzogen sich in aller Rul?. Aufnahntelust zeigic sich eril be-. beträchtlich nick tigeren Nottzen Montanwertc büßten 10 bis 20 Prozent, vereinzelt sogar darüber ein. Valuta Papiere bis zu 20 Proz.. Elekttvwerte bis zu 8 Proz.^ Tcutsck^Uebersee sogar 55 Pvo^., Felten inti» GmNeanme 40 Proz. Sckiilapttsaktien waten etwas »viderstandsfähiger. Dagegen schlossen sich Petnoleum-, >8aü- und stvdonialpapicre, von letz' teren besonders Otavi, dem allgemeinen Rückgang an. Deutsche Werte waren sehr sttll und behaupte:. Merikaner waren scharf rückgängig. Bei Schwan fünften vermochten sich später einzelne Papiere itric Otavi zu erlplen. Zm allgemeinen senkte sich) aber der Kursstand langsam weiter, besonders am Montan marckle.

Frankfurt a M., 21. April. Börsen- ftimmungsbild. Nach» Beendigung der Reali­sationen zeigte sich auf den melften Gebieten eine (iVbaUntfl. Befefttgerck wirkte Was (Sinfetten von Käufen in Elektrowertc. Felten u. Guilleaume sind 9, .490), %. E. G. 3*/2 J458.50) gebessert. Höher stellten sich ferner Deutsch-llebers« 1215. Nordd. Lloyd geiparmen 3 Pvoz. 186,25, Hapag 2/5 Proz. Scyairtungbahn mit 505507 plus 17 Pvoz. Eanada 950 unverändert, Baltinwrr Ohr) höher gesuckst. Unter den Montanpapieren zogen Phönix Bergbau 12 (467), Gel senkst ct-en 9 (329), H«N>ener 8 .328), Luxemburg 7 Praz. (331). Mierwerke Sicher standen im Angebot 305 ( 5 Proz.), auch Mannesmann gaben 5 (404) unb Vereinigte Ultramarin 5 Proz. (300 nach Scheideanstalt, welche gesttcht uxtren, gewannen 10 (575, Ehern Mannheim 20 (560), Asckersleben 7 Pvoz. (331). Deutsche Petroleum sittd auf Rück- Wufc fester 717725. Südseepl>osphat 2175. Mexikanische Anleihen blieben gesuchter nnb es notierten 5proz. Silbermexikmter 366 plus 6, Zpvoz. Mexikaner 235 plus 5 Prvz. Plwnst später 460 / Pvoz. iti(irriger.

Frankfurt a. M., 22. April.

Tevtsenmartt.

Vörscnturse.

Verltn

188,75

190,

340,

460,

344,

305,

1093,75 1096,25 1083,75 1086,25

1043,75 1046,25 1043,75 1046,25

20,98

28,47

92,15

27,74

21,02

28,53

92,35

27,78

Kitts 21.4.

79,75

197,50 186,25 331,50 331,- 329,- 328,-

227,-

335,35

280,30

240,30

60,60

382,90

346,35

270,30

269,75

60,50

370,40

375,- 358,50 210,50

490,-

334,65 279,70

239,70 60,40

382,16

344,65

269,70

269,25

60,20

369,40

28,03

93,60

29,53

27,97

93,40

29,47

295,25 319,-

314,-

362,50 341,50 346,-

342,50 239,50 295,-

504,50 550,- 389,- 369, -

219,75 515,-

309,50 348,60 325,- 649,-

320,50

Kttrs

21.4.

79,75 76,70 75,h0 77,-

152,- 310,50 220,-

187,50 150,60 154,

193,25 185,36 326,-

325,26 327,- 320,- 226,- 286,- 453,-

528,- 379,50 35 L, - 389,75

Kurs

20. 4.

79,75 76,70

75,40 77,-

154,75 309,75 222,75

189,85 151,50 155,- 202,-

490,50 540,-

380,50 370,- 220,- 510,-

Kurs 20. 4.

79,75

BrüstckAntwerpen .

Christiania......

Kopenhagen .....

Stockholm......

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Italien........

London........

SRew«7)orb......

Varis.........

Schweiz........

Spanien.......

Wien (altes) . . . . Deutsch-Oesterr. abg. Prag.........

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Bulgarien......

Konstantinopel. . . .

407,10 407,90 399,60 440,40 1223,- 1226,25 1213,75 1216,25

1068,75 1071,251049,- 1051,- 1348,50 1351,60 1333,50 1336,50

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Dao l 11 erari s che Echo Halbmonattz- schrist für Litera tu rftomte Verlag Egon Fletsch»! u. Eo., Berlin W9 Das 2 Aprilhesl ist soeben mit folgendem Fit halt erschienen: (Sm ft Ltssauer: Wider die Kürze: Käte Schultze: Sultane fihnvatb: Sultane ^anoatb: -luwbiottapbtfche Skiz^; Hugo Bieber: Margarete von Bülow: P. Selver: Dir enfittsche Literatur und der Krieg: LxmS F. Hel molt: Untergang des Abendlandes usw

(Zn einem Teil der Auslage wickttholt.) PerkkhrSerlkichtrrungen in das nenbesetztt hkssjschk Gebirt.

Darmstadt, 21. April. (WTB.) Der Ve» bitrdrmgtzofstzier, Rittmeister de Bousson Hal tta(fftebeniK' teleplwitische Bcmachrickti iung ban hessischen Staatsmiilisteriunt zugehen lasten:

Fn Anbetlucht der vorzügliclnm Haltung der hessislhen nöl teiltng gegenübe r der ^'satzmrg tut der tornm andierende 0sener.i l der Rhein arme - be» schlossen, baß nackstehettde Maßnsthrneit in SVraft ju treten haben:

1. Zum Verkehr zwischen dem neulx-setzten hessisclum (Gebiete nnd dem'esetztett Dntttcllartd, ebenso wic iimgctehrt zur Einreise von bem intbe» setzten in die besetzten Gebiete bedarf es k e i u c militärischen Visums mehr auf den Le» gittmatwnsp.ipicicm der Reisenden.

2. Tie für die Etteilung des Visums von den VertehrS.'.bteilungen in Darmstadt tmd f.)ftNi- bart) verein na Hutten Kimmen sind im Rainen der Armee an die Ltadtvetwaltung der Städte out- zuhändigen zweclS Verteilung an .die verschiedenen Worte der Wahltätigleit sowie an die Armen.

Olemäf), der unter Punkt 2 iingrorbnetcn be­sonderen Bestimmungen bat der franzo i dn* Vor binditngsofazier beute wrniittag btc Summe tust 25 500 Mk Mt den Oborbürgerineister anspcktd'pen lassen.

Die .slünferen; in San Remo.

Paris, 21. i'lpril. -WTB.t Man nimmt an, daß heute in San Rerna bi; Beratungen übet die Türkei beenbet norden, so daß morgen, Don­nerstag, die den t s cke Frage offisten behrn- belr werben soll. Der Toirderbcrichterstatter dck Echo be Paris", Pertrnäx, erklärte, am Sam». day abend Hütten Llvt)d George tmd Nittt dem Mt- nisterpräsidenten Millerand erklärt, eine Po litt k der Versöhnung mit Deutsch-- land )et notwendig. Die beiden Mmister^ tnäfibeutrit hätten zwar erklärt, es handele sich nickt bmrm, den FriedeitSvertrag zu revidieren, sondern barum, ein für allemal die Höbe bet deutschen S chulb festznietzen. Der Betrag müsse so beutelten sein, daß Detctschlcrnb ihn mrck einer bestimmten Zahl von Jahren tegteidxu könne Wenn Teutirfilattb nicht mehr enlmuügt sei, bann würde es auch teme Haltung ändern. Nach Pev« tinaj Hobe Millerand erklärt, FrankreichkStme den Frieden nicht von der Gerechttgte^ trennen imb sich nicht zu einer Politik her geben, die Mt Konzessionen zu idonzeffvonen führe. Er havk außer­dem rrklärt, daß das den Alliierten gegebene Bet sprechen, keine eigene Fnitianve mehr zu ergrnfm, untergeordnet fei dem Abschluß eines aHgemeinst Abkoniinens über die Ausführung des Frickensver- ttages. Lloyd George imb Nittt sollen vorgeschlagen haben, die Deutschen sollen ihre finanzieren Ber- pfiichtungen sofort erfüllen, dafür solle ein Teil des besetzten Gebietes geräumt wer­den und das verbleibende besetzte Ge biet falle zeitlich länger besetzt sein als ursprünglich festgesetzt. In Be^ug auf den ge meinüt «ftlüften Schritt, der bärgeitetn in Berlin unternommen wurde, macht derMalin" den Bvr behalt, daß die Zustimntung Frankreichs nicht not­wendigerweise in sich schließe, daß es die in der alliierten Rote enthaltende Bedrohung für genügen«' erachte, um den F^iedensvertrag von Äersatlles vor Verletzungen zu scpützen Zn Paris sei man stets der Ansicht gewesen, daß das beste Mittel sei, einen Staatsstreich zu verhindern, Deutschland feint militärische Kvafi zu nehmen.

Der Wohnplatz deS chnnaligen .Eronprin^n.

Amsterdam, 21. April WTB. Wie der Telegraafi' meldet, stebt bie holländische Re­gierung mit dem niederländischen reformierten nirchenrat inOvsterland (Wieringen nt Unter­handlungen über -en An kau' eines Pfrrrcknifes, bis dauernder Wohnplatz des vorma­ligen Ztrvnprrnzen von Preußen blei-, ben soll

Austausch her Enltntr-Gtfailßeneii in Rußland.

Lopenhagen, 21 April. (WTB.) Lit­winow, der provisorisch die Sowjetrepterung oer tritt, uTtterzeichnete em Abkommen mit den frau zösiscken und belgischen Vertretern, das sich aut den Austa usch der Krie gsgefitngeneu bezieht, der innerhalb drei Monaten vollzogen sein MI.

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