Nr. 84
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Landwirt und Sparkassen
erlege
sind überwiesen worden: dem Neickiswahlvorschlag
19 538
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tadtverordneter, Offenbach.
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flfrtte-
Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4 Nr. 5 Nr. 6 Nr. 8
Babn- osstr.?7
Nr. 1
Nr. 2
Nr. 3
Nr. 4
Nr. 5
Nr. 6
Nr. 7
72 420
179 800
3 014
94 755
95 536
63 873
83 224
10 535
48 344
59 957
20 497
37 266
31 741
lwbrrn: ieche >0 M.K80
gen ange- ^chwi-erig-
(Beckmann) Ulrich) . . . (Zetkin) . . .
(Ur. Becker)
(von Brentano) (Korell) . . (Dorsch) . .
O b e n a u e r, Philipp VI., rechn er, Nie der-Flörsheim.
Fröhli ch, Georg Ludwig. Zimmern.
lann ® 1 schlager G -lebt $
Schneidermeister, Gros;
Fischer, Karl, . .
Schaub, Heinrich, Schreiner, Büdesheim, Oberhessen.
Schaall, Heinrich, Lehrer, Michelstadt.
Verordnung Nr. 16.
Die Interalliierte Kommission für Regierung und Volksabstimmung erläßt unter Bezugnahme auf die Artikel 96 und 97 des Versailler Friedensvertrages und die Ziffer I Nr. 1—5 des in Paris am 9. Januar 1920 unterzeichneten Protokolls folgende Verordnung:
c Sozialdemokratischen Partei (Mehrheitspartei) c Zentrumspartei c Deutschen Demokratischen Partei c Deutschnationalen Partei r Deutschen Volkspartei c Unabhängigen Sozialdenrokratischen Partei . c Kommunistischen Partei Deutschlands (Spartakusbund)
Jnhalts-Uebersicht: Reichslagswahl. - Abstimmung in Westpreuß
3t neun Divg. itlen, Xbib*1 > eitles an^
Bus dem besetzten Gebiet. Der Proteststreik in der Pfalz.
Dz. Ludwigshafen, 22. Juni. Der raphen- und Telephondienst ruht, da die stellten Samstag nacht 12 Uhr die Ar- nnstellten. Die Elektrizitätswerke stehen Infolgedessen verkehrt auch die Straßen-^ nicht. Die Angestellten und Arbeiter der rwerke haben sich ebenfalls dem Streik chlossen. Im Laufe des Tages schritten canzosenscharfen Gegenmaßnah- gegen den Generalstreik. Die Eisenbah- »urden von Patrouillen aus ihren Woh- m geholt und mit Gewalt gezwungen, ligezu fahren. Beamte, die sich weigerten, tuuiuen auf der Stelle a u s g e w i e s e n. In einer von Joch unterzeichneten Bekanntmachung wurden die Eisenbahner als für den Dienst der französischen Besatzungsbehörden requiriert bezeichnet. Ebenso gebrauchten die Franzosen Gewalt «egen die streikenden Arbeiter in den Wasserwerken, die sie mit Hilfe von französischen Fachleuten wieder in Betrieb zu setzen suchen. Zahlreiche Verhaftungen sind bisher von den Franzosen vorgenommen worden. Die Geschäfte sind bis auf die Verkaufsläden für Lebensmittel geschlossen. Die Erregung unter der Bevölkerung ist sehr groß. Ludwigshafen gleicht einem Heerlager. Alle Anlagen und öffentlichen Gebäude sind mit Truppen besetzt. Die wichtigen Punkte sind mit Maschinengewehren und Artillerie gesichert. Fortwährend treffen neue Truppen-, Verstärkungen ein. Durch die Straßen ziehen Infanterie- und' Kavalleriepatrouillen mit Maschinengewehren. Jedoch ist dieser große militärische Aufwand unnötig, da die Bevölkerung ihre Besonnenheit bewahrt.
Unberechtigtes Jagen der Franzosen.
Wiederholt ist in der Oeffentlichkeit über das unberechtigte Jagen französischer Heeres- angehöriger im besetzten Gebiet Klage geführt worden. Die H e s s i s ch e R e g i e r u n g ist vor kurzem erneut bei der zuständigen französv-, schen Stelle insbesondere wegen unberechtigt ten Jagens von Franzosen in der Gemarkung! Griesheim vorstellig geworden, worauf ihr ein Befehl des Generals Degoutte an den betreffenden militärischen Befehlshaber zur Kenntnis gebracht wurde, nach dem unter Strafandrohung für künftige Fälle eine Untersuchung der kürzlich vorgekommenen an» geordnet worden ist.
Erne neue Heldentat der schwarzen Kultur- b ringer.
dz. Limburg, 19. Juni. Erst jetzt wird eine? schändliche Gewalttat der französischen Besatzung"
Als Ersatzmänner kommen in der nachstehend angegebenen Reihenfolge in Betracht:
1. für die Unabhängige Sozialdemokratische Par
tei (Kreiswahlvorschlag Nr. 1):
Aus dein Reiche«
Dr. Friedberg f.
Berlin, 21. Juni. (Wolff.) Der Abge- te Staatsminister Dr. Robert Fried- ; ist gestern abend plötzlich an einem chlag verstorben. Er war gestern noch wohl und hatte seiner Wahlpflicht
richten, sie angesichts der Not des Landes unter Zurückstellung parteipolitischer Zwistigkeiten in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Das Blatt -fügt hinzu, daß die Sozialdemokratie sich ihre endgültige Entscheidung hinsichtlich der sogenannten wohlwollenden Neutralität Vorbehalte, bis die Fraktion das letzte Wort gesprochen habe. Die Entscheidung der Fraktion sei aber abhängig von dem/ Programm der bürgerlichen Parteien.
B e r l i n, 22. J-uni. Im einer Besprechung des Reichskanzlers und der Parteiführer,. die beim Rttchspväsidenten für 'heute in Aussicht genommen ist, soll die endgültige Zusammenstellung des Kabinetts erfolgen. . <. r<
Tas neue Kabinett wird sich, nne die Deutsche Mlgem. Zeitung schreibt, in das parlamentarische Leben einführen als ein Kabinett des Wiederaufbaus. Damit sei das Programm gegeben, das es sich selbst stelle. Es wolle kein Kabinett parbeipolittscher Grundsätze und parteipvli- ttscher Betätigung sein; sein Ziel gehe darüber hinaus aus Maßnahmen zur Wiederherbeiführsmg geordneter ZusM-de, Schaffung wn Rühe und Sicher- 'heit und Festigung des Staates nach außen.
In ber gestrigen Fraktions sitzung der Deutschen Volkspartei sand laut „Boss. Zeitung" die Tattik der Demokraten herben Tadel, weil sie die Deutsche Bolkspartei in eine schiefe ^tuiatiion zu bringen geeignet -gsioeseu sei. Die Hervorhebung der Vers<äfung>s frage sei umso über- Mssiger gewesen, als es sich doch nur um eine rein thsoretlstsche Erörterung handelte, der prak- ttsch gar keine Bedeutung zuÄimme, weil kein Mensch mit der Möglichkeit einer Monarchie in absehbarer Zeit rechne.
Besonders günstig wird vom den Blättern die Berufung des Geheimrats Simons zum Reichsminister des Aeußern aufgenommen. Ein Blatt sagt: Als langjähriges Vtttglied des Auswärtigen Amts kann Dr. Simons den Anspruch erheben, als Fachmann für das neue Amt bezeichnet zu werden. Sein polittsches Programm ist der Oeffentlichkeit unbekannt, aber mau darf ihm zutrauen, daß er bei seinem hohen Pflichtbewußtsein und bei seiner unbedingtem OerMenhaftiMck ohne em solches
tr *rt, auch ______ «utlt
Bekanntmachung.
Betr.: Abstimmung in den deutschen Randgebieten; hier: in Westpreußen.
Nachstehend bringen wir zwei Verordnungen b?r Interalliierten Kommission für Regierung und Volksabstimmung in Marienwerder zur allgemeinen Kenntnis.
e Kommunalwahlen in Groß-Berlin.
! e r l i n, 21. Juni. (Wolff.) Bei den Gerd -e w a h l e n für Groß-Berlin b-eteilig- ch nur 55 Prozent. Nach den bisher be- en Zahlen dürften ans die Unabhüngi- $7 Sitze, die Sozialdemokraten 38, die chaftliche Vereinigung 10, die Demokra- 6, das Zentrum 8, die Deutsche Volks- i 37 und die Deutschnationalen 26 ent» [. Drei Mandate erscheinen noch zweiseb
dürfte auch nicht gering sein. Man sich dahin, daß , Deutschland ferne' :gutmachungsschüld in Form vow lichen Beiträgen zahlen solle, drL ich der .Leistungsfähigkeit Deutschlands rrch- >er eine Mindestsumme von drei Millr- n Goldmark betragen solle. Drese Jah- räge seien auf eine Dauer von 35 Jahrew trichten. Perthinar berichtet im „Echo de
daß Marschall Foch eine Erklärung zur ckschen Lage abgegeben und die Alliierten irdert habe, an Deutschland eine neue Note rreichung der schnelleren Entwaff- ; und der Vernichtung der deutschen Kriegs- alien zu senden. Der gegenwärttge Stand utschen Heeres ermögliche es einer Militär- die sich jeden Augenblick in Berlin bilden die Gewalt an sich zu reißen. Wie das« nal" mitteilt, ist man bei der Durchführung riedensVertrages von den Zwangsmaßnah- -r militärischen Besetzung abgekornMen. Man ß, daß, wenn Deutschland die Klauseln des nsvertrages nicht erfülle, man zu einem der wirtschaftlichen Beziehungen greifen was einer gemilderten Blockade gleichckäme. ondon, 21. Juni. (Wolfs.) Die Zeitungen ntlichen ein Telegramm aus Hythe, wonach Sforza erklärt habe, daß Italien ozent von der von Deutschland zu zahlenden chädigungssumme verlange.
lung einer bestimmten Summe garantiert wird, die zudem im Falle seines vorzeitigen Ablebens unverkürzt an seine Hinterbliebenen zur Auszahlung gelangt. Zweifellos wird be- sonders diese eine Form der privaten Lebensversicherung — die wir hier nur herausgreifen wollen — für viele weit anziehender sein, als das Verfahren der Reichsangestelltenversicherung, die bei ihrer behördlichen Verfassung gar nicht in der Lage ist, sich den individuellen Bedürfnissen in ähnlicher Weise anzupassen, wie die privaten Unternehmungen.
Zu berücksichtigen bleibt dabei, daß die auf Grund eines Lebensversicherungsvertrages von der eigenen Beitragsleistung befreiten Angestellten für die vom Arbeitgeber nach wie vor zu zahlende Beitragshälfte in der Angestelltenversicherung . verbleiben, im Versicherungsfalle demgemäß Anspruch auf die halben gesetzlichen Lei st ungen der Reichsversicherungs-Anstalt haben.
Darum muß es vielen Betriebsleitern, Gutsverwaltern, Werkmeistern, Betriebsbeamten, Buchhaltern, Privatsekretären, Hausvätern, Handlungs- und Apothekergehilfen, Bühnen- und Orchestermitgliedern, Privat-Lehrern und Erziehern, Offizieren der See- und Flußschiffahrt, die ein Einkommen zwischen 7000 und 15 000 Mark beziehen — um nur die wichtigsten der betroffenen Berufsschichten zu.nennen — wertvoll sein, heute noch rechtzeitig auf den Weg aufmerksam gemacht zu werden, den das Gesetz für eine oem persönlichen Geschmack oft bedeutend mehr zusagende Vorsorge für Alter und Tod offen ließ: Beantragt noch vor dem 30. Juni bei irgend einer Lebensversicherungsgesellschaft den Abschluß eines Versicherungsvertrages über eine Versicherung mit mindestens 160 Mark Jahresprämie, um später noch vor dem 1. September, nach Abschluß der beantragten Lebensversicherung den Befrei-
Ei f i n g e r, Loni, Ehefrau, geborene Fröhder, Mainz. Zwilling, Georg, Bahnarbeiter, Mörfelden.
Keller, Franz, Schmied, Worms.
Sumpf, Hermann, Polsterer, Mainz-Bretzenheim.
2. für die Sozialdemokratische Partei (Mehrheits- Partei) (Kreiswahlvorschlag Nr. 2):
Hasen zahl, Ludwig, Elfenbeinschnitzer, Erbach i. O.
Moosdorf, Kurt, Gewerkschastsbeamter, Gießen.
Jäger, Elisabeth, Hebamme, Offenbach.
Lückel, Ludwig, Geschäftsführer, Alzetz.
Lux, Anton, Gastwirt, Nieder-Florstaüt, Ob^rhessen.
Weber, Wilhelm, Gewerkschaftsbeamter, Offenbach.
Vetters, Friedrich, Redakteur, Gießen.
Scharf, Karl, Lehrer, Bieber.
L u tz, Wunibald, Parteisekretär, Wonns.
3 für die Deutsche Volkspartei (Kreiswahlvorschlag Nr. 4):
Schmitt, Christian, Landwirt, Guntersblum.
D. Dr. Schian, Martin, Universitätsprofessor, Gießen.
Gießen, den 16. Juni 1920. Kreisamt Gießen. 3
- -_________________________1920
Reiseverkehr mit dem Memelgebiet. - Viehseuchen.
Frau Bierau, Else, Mitglied des Hessischen Landtages, Darmstadt.
St e ff an, Jakob XL, Fabrikaufseher, Lampertheim.
R e m p e l, Jean, Tapeziererin Uster, Worms.
Dollinger, August, Lehrer, Ober-Gleen, Kons Alsfeld.
Weber, Georg VIII., Landwirt, Groß-Umstadt.
Hufs, Johannes, Eisenbahnobersekvetär, Nierstnn.
Frau K r a f f t - S ch r a m m, Karoline, Offenbach a. M.
Schot z, Christian, Fabrikant, Mainz.
S ch u d t, Heinrich, Müller und Landwirt, Görbelheim, Kreis Friedberg.
4. für die Z e n t r u m s P a r t e i (Kreiswahlvorschlag Nr. 5): Wagner, Franz Adam, Landwirt, Klein-Breitenbach bei Mörlenbach im Odenwald.
Z u r n i e d e n, Karl, Gewerkschaftssekretär, Worms.
S ch i f f m a ch e r, Elisabeth, Stadtverordnete, Lehrnin, Mainz.
D e i), Lorenz, Altbürgermeister, Landwirt, Nied'r-Mörlen.
Schell, Georg. Schreinernreister, Alz-'y.
Herd, Josef Johannes, Kaufmann, Stadtverordneter; Offenbach a. M.
Bungert, Franz, Postsekcetär, Stadtverordn., Bingen. Herrmann, Josef, Lokomotivführer, Darmstadt.
Becker, Ernst, Fabrikant, Offenbach-Bürgel.
5. für die Deutsche Demokratische Partei (Kr'iswahl- vorschlag Nr. 6):
Dr.-Jng. Heidebroek, E., Professor, Darmstadt.
H i l b e r g, Wilhelm, Eiserrbahnarbeiter und Landwirt, Daubringen.
Dullo, Alice geb. Japha, Offenbach a. M.
Weidner, Ernst, Pfarrer, Oberlais.
Dr. Thilo, Julius, Fabrikant und Chemiker, Mainz. Brambach, Otto, Schirrmeister a. D. und Angestellter, Darmstadt.
Heß, Willy, Apotheker und Chemiker, Bad-Nauheim. Keller, Amalie, Sozialbeamttn, Darmstadt. Dr. Sauer, A., Fabrikant, Zwingenberg a. B.
6. für die E in i gu n g s l i ste de r H e s s i s ch e n Volkspar- tei und des Hessischen Bauernbundes (Krttswahl- vorschlag Nr. 7): <
Dr. Werne r, Ferdinand, Professor, Butzbach. Dr. Müller, Georg, Geschäftsführer, Darmstadt. Naab, Wilhelm I., Landwirt, Schwabsburg, Rheinhessen. Frau Heraeus, .Julie, Stadtverordnete, Offenbach a. M. Werner, Georg, Schlossermeister, Reichelsheim i. O. Friedrich, Adam, Landwirt, Ober-Mossau.
N o r t h , Franz, Oberpostschaffner, Gießen.
Dr. med. Raiser, Theodor, Worms.
I o st, Friedrich, Bürgermeister, Bermuthshain, Kreis Lauterbach.
Schor k e, Fritz, Landstallmeister, Darmstadt. H a n ck V., Landwirt, Schaafheim.
Darmstadt, den 15. Juni 1920.
Der Kreiswahlleiter des Wahlkreises Nr. 22 Hessen-Darmstadt: Lo rba ch er.
Paris, 21. Juni. (WDB.) Havas. Unter den in Hythe besprochenen Fragen soll, wie die Blätter berichten, die Frage der deutschen E n t s ch ä d ig n n g besonders vorgeschritten sein. Der „Pettt Parisien" stellt fest, daß das Ueber- ernkommen zwischen Frankreich und England sich berwirkliche. Die wichttgsten Punkte seien von den beiden Regieru nommen worden. Man sehe keinerlei feiten für die Annahme voraus, da sich die Ab- sichten ziemlich deckten. Da das Ernverständms Italiens noch erfolgen müsse, habe man den endgültigen Beschluß auf heute vertagt. Das Ueber- einkommen betrifft internationale Anleihen, die durch die deutsche Entschädigungssumme gewährleistet toerben sollen, und von denen Frankreich, England, Italien und Deutschland einen größeren oder kleineren Teil erhält. Laut „Pettt Pari- sien" war auf französischer Seite der Wunsch nach Verständigung- in dieser Sache, trotz gewisser Vorbehalte, sthr lebhaft, jmb fer Alle Wille §»3-
Bekarrntmachung.
B e t r.: Reichstagswahl 1920.
Bei der Reichstagswahl, die am 6. d. M. stattgefunden hat sind im Wahlkreise Nr. 22 „Hessen-Darmstadt" nach der Fest stelliing des Wahlausschusses abgegeben worden:
gültige Stimmen überhaupt .... 592 622
ungültige Stimmen überhaupt ... 1 923
Bon den gültigen Stimmen entfielen auf den Kreiswahlvorschlag
Dienstag, 22. Zum HE Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis A zum Nachmittag vorher ohne jede Verbiß dlichkeit.
ST preis für l mm höhe für Anzeigen v. 34mm Breite örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame, Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf. Bei Platzvorschrift 20% Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, Schulstrahe 7. sämtlich in Gießen.
Meldung der „Times" besteht die Absrcht, die Konferenz von Spaa über den 5. Juli hinaus zu verschieben, jedoch nicht über den 12. Juli.
Boulogne, 21. Juni. (Wolff.) Havas. Heute.vormittag trafen von Folkestone Millerand und Lloyd George, Marschall Foch, Ve- niselos, Finanzminister Marsal, Balfour und Chamberlain jntt den Sachverständigen hier ein, wo das Schiff von einer vieltausendköpfigen Menge «erwartet wurde. Bei der Ankunft wurde ein Kanonenschuß abgegeben. Miller and gab beim Aussteigen auf eine Frage die Erklärung ab: „Die Verhandlungen sind auf gutem Weg. Ich bin mit den Enb- scheidungen, die wir in Hythe getroffen haben, zufrieden." Fimrnzmrnister Mars al äußerte sich in gleichem Sinne und fügte hinzu, daß Hinsichtlich der von Deutschland zu zahlenden Wiedergutmachungssumme auch diejenigen Alliierten ihre Zustimmung erteilt hätten, die (nicht der Konferenz in Hythe beigewohnt hätten.
Die Entschädigungssumme.
2Imt$üerlünWgimg$btatt
für die provmzialdüektwn Gderhessen und für das ttreisamt Gießen
Erscheint nach Bedarf: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Rur durch die Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich.
Gewählt sind hiernach vom Kreiswahlvorschlag:
Nr. 1: Beckmann, Georg, Krankenkassenangestellter in Gießen: Nr. 2: Ulrich, Karl, Staatspräsident in Darmstadt;
Dr. David, Eduard, Neichsminister in Berlin;
Nr. 4: Dr. Becker, Johann. Finanzminister a. D. in Darmstadt; Nr. 5: v. Brentan o, Otto, Minister der Justiz, in Darmstadt; Nr. 6: Korell, Adolf. Pfarrer in Nieder-Jngelheim;
Nr. 7: Dorsch, Wilhelm II., Landnnrt und Abgeordneter in Wölfersheim.
Dem Berbandswahlleiter des XI. Wahlkreisvlwbandes „Hessen" wurden Reststimmen überwiesen:
vom Kreiswahlvorschlag Nr. 1: = 12 420
„ „ Nr. 2: -- 59 800
, „ Nr. 3: = 3 014
„ „ Nr. 4: 34 755
Nr. 5: = 35536
„ „ Nr. 6: --- 3 873
Nr. 7 : — 2tz 224.
Auf die Reststimmen der im Wahlkreisverband Nr. XI „Hessen" verbundenen Kreiswahlvo rschläge entfielen zwei Abgeordnetensitze, die dem Kreiswahlvorsckstag des 21. Wahlkreises „Hessen-Nassau" der Teutschnationalen Bolkspartei und dem Kreiswahlvorschlag des 22. Wahlkreises „Hessen-Darmstadt" der Sozialdemokratischen Partei (Mehrheitspartei) zufielen. Hiernach war ferner im diesseitigen Wahlkreis als gewählt anzusehen:
Dr. Quessel, Ludwig, Schriftsteller in Darmstadt.
An nicht verbrauchten oder nicht berücksichtigten Reststimmen


