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Weier bdjaetibtte tvtn demvlkvatftchen Stank- imnft <rue bce qndxdulitbt (rrrthneffuna her nati> nartibnalm 'Barter. - Redakteur Vetters ver» die Revolution und die 5t*oa[iriöne.reatr» auw. — Prvf. Lchia n verurteilte die Stemple»* weise der Gegner der Teuttchen Bottspa rlen im Sdtlaufe des Abends und forderte zu sachlichem Lampfc auf. Sodann umschrieb er den Begriff national — iidjrrr bischer fprad) zu versön- kichen Brrnerf^ngni und 'Jharrrr «f rt betonte m einem kurzeii SchLu^vvrr noch mal», das; er mit ,Mchtsnunig" fern moralische» Werturteil abgegeben lyibc, sondern an logische»
Ta, zumal die Demokraten, die den größten Teil der Aussprache bestrttlen, anscheinend nicht spärlich vertreten waren, tarn « vielfach auch unter den Zulhörern zu erregten Wortgci echten.
* An ge ste l l t e n-Ka n di t a t u r en Wie die Deutsche Lxmdels-Wacht mitteilt, werden von den bekannteren Angestelllcnführern bet 1. Bor- ntetbc de- GesamtverbandeS Deutscher Angestell- ten-Gewerlicti<chten, Otto Thiel Berlin (bei der Teurid-tii Volkspartei) und der .Herausgeber der „Kultur des Kaufmanns", Walter Lam- bach^Damburg <bei der Deutschnat. Bvlks- Vorteil au missichtsreicher Stelle auf der Reichsliste kandidieren. Leide gehören der Verwaltung des Tcutschnationalen 5xvrdlungSgehllfen--Berban- deS an. Tie Tatsache dieser beißen Kandidaturen ist ent Beweis dafür, wie hoch die Hauptleitungen der beiden Parteien die Mitarbeit der eingestellten im neuen Reichstag einfchätzen
O Lich 20. Mai. Unter Leitung von Lehrer Dietz hielt die demokratische Partei eine gut besuchte Versammlung ab nuf der Pfarrer Korell unter Beifall sprach. In der Diskussion sprachen von deutsch-nationaler Seite Dr. E h r h a r d und Student Jung- Giessen, denen wieder von Seminarlehrer Lorentz entgegnet wurde
X. Ortende rg, 20. Mai. Kür dieDeut sche Bolkspartei sprach gestern abend im Gasthaus zur Post in öffentlicher Wählerver- sammlung Universitatsprofessor Ro lass aus Gießen über „Deutschlands Not und Rettun g". Der Redner führte u .a. aus, wir müßten in der Welt die Vorstellung wieder zur Geltung bringen, daß die Welt uns noch braucht: das kann nur geschehen durch Einigkeit der Nation, Stärkung der nationalen Gewalt und des Reichsgedankens und durch Arbeit, deshalb sei dec Plan dec Sozialdemokratie zu verwerfen, einem Bruchteil der Nation die Herrschaft zu verschaffen, die internationalen ökbanlen tonnten nur auf nationaler Grundlage fruchtbar «macht werden, die D. V. sei im Gegensatz zu Zentrum und Deutschnationaler Bolkspartei unitarisch, dieDemokratischePartei habe durch Billigung des Generalstreiks jur Zerklüftung dec Nation beigetragen, deshalb die Massenflucht aus dieser Partei. Für die Zukunft sei eine Koalition aller Parteien bis zur S. P. D. zu erstreben. Eine Ausspraclze fand nicht statt.
<ßerid>ts$aaL
mc. Frankfurt a. M., 20. Mai. Die hcuttge ötraffainmerocrbanbümg hatte sich mit den großen Unterschlagungen bei der Frank furter (^isgesellschaft zu beschäftigen, die in jahrelangen nrieoerO'jlten Fällen der Kaufmann Max Mann in Verbindung mit den herben Kasjenboten Geßner und Boland begangen hatte, wodurch die (veiellschaft um rund 70000 Mk. geschädigt wurde. Mann wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, die Kassenboten Gehner und Da land erhielten 9 resp. 3 Monate Gefängnis. Tie beiden letzteren haben den größten Teil der unterschlagenen Gelder »urikfentottet.
Hochßchulnachriehten.
bl. M arburg, 20. Mai. Bei den gelingen Wahlen zum Allgemeinen Studentenausschuß für dieses Semester erhielten die Kor- vorierten 58 Mandate, die Nicht ko rporierten 12, die Freideutschen 11, die Philologen 4, die Zahnärzte 3 und die Juden 2 Mandate.
vermischtes.
Wien, 18. Mai. In der heutigen Sitzung der DZationalDcrfammlung kündigte bet Unterst aats- sekvetär für dis GesundheilÄoesen Pros. Tandler einen Gesetzentwurf an, dec die Z wangs- behandlungsüralleGeschlechtskrank- ke n m Ccfterrvid) festsetzt.
AuS dem «mtsverfnudigungsblatt.
** Das Amtsdet kündigungSblar t Wr. 67 vorn 20. Mai enthüll: ^steichstagswahl. — Schutzdauer bei Patenten und (Gebrauchsmustern. — Eisenbahnunfälle. — Ausführung des Artikels 260 oes Friedmsvcrrrages. — Höchstpreise für Ber- brauchszulkei. - DiensMachnchlen. — Unqcbühr- lube Errcaung ruhestörenden Lärms.
Die W a hlen z n m Reich S ra g smden am Sonntag den 6. Funi 1920 in der Zeit von 8 Uhr vvrmulaas bis 6 Uhr naämiittags statt.
dorsichlbeiEtsenbahnübergängen. Mit Rücksicht auf die sich iviederbo'.endenEiiendakm - UnsäUe durch Ueberfahren von Fuchriverken auf unbewachten Uebertoegeii weisen wrr du: Falmverks- fuhrer darauf hm, bei Befahren von Ueberwegen bte Svamunfl?tafeln zu beachten, so»vie nach rechts und links Umfdiau zu Halden, ob kein Zug in Sicht ist.
Die Fristzur Anmeldung von Rechte» oder Beteiligungen an öffentlichen Unternehmungen oder .üvnzessione» aus Anlaß der Durchführung der Bestimmungen dee Artikels 260 des Friedens Vertrags, die am 15. Mai ab^laufen scwesen wäre, ist bis 31. Mai 1920 verlängert worden.
Höchstpreise für Berbrauchsz ucker. Für den Landkreis Gießen betragt der Höchstpreis beim Verkauf an den Verbraucht: 1. für gemahlenen und Kristallzucker a) Konfmnzucler das Pfund 2.— Mk., d- Raffinierter Zuüer das Pfund 2.02 Mark. 2. für Hutzucker a) ausgewog»m ohnt Papier das Pfund 2.02 Mk., b) im gMizen öut mit Papier das Pfund 2.— Mk. 3. Würfelzucker das Pfund 2.10 Mk. 4 Kandis das Pfund 2.50 Mk
Dienstnachrichten des Kreisamtes. Die Maul- und Klauenseuch ist unter dem Viehbestände der Witwe Peter in Schwarzenborn, .Üreis Marburg, ausgebrochen.
Kirchliche Nachrichten.
Israel. Religionsgemeinde. Gottes dienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag d. 22. Mat 1920. Vwabd.: 7.45. Morg : 8.30, Predigt. Abds.: 8.20 u. 9.00 Uhr.
Israel. Religions - Gesellschaft. Sabbat feier d. 22. Mai 1920. Frc itag abd. 7.30, Samstag norm. 8.00, nachm. 4.30. ojtmtag d 23 Mat u. Montag d. 24. Mat 1920. Woche n- seft. 1. Dag: Vvraw. 9.10, varm. 8 00 Predig t, nachm. 4.30. 2. Tag: Vorabd. 9.10, ourm. 8,00, nachm. 4.30. FestesauSgang 9.10. —Wochn-- gottesdienst: morg. 6.30, atoö. 8.00 Uhr
Handel
Berit n, 20. Mai. Börsenst tm mun gs- bilb. Ter neuerliche starke Rückgang fast aller Devisenpreise war -war ansftngs an der Börse auf die siurSblldung von teilweise weiter abschwächender Wirkung, später jedock; trat eine leichte Befestigung ans den Haupnnärkten ein, da sich ansä^inend die Auffassung durchzusetzen beginnt, daß bte Erholung bes Markkurses nicht au ta matt sch einen Rückgang der ALienkurfe nach sich ziehen müsse. Wesentlich trug auch die sprunghafte Aufwä?.t.'- bewegnng der Schamung'allien von 590 auf 623 yur Befestigung bei Immerhin waren mätjigr Rückgänge auf den iöauptmarten in der Mehrzahl, die aber nur bei Laurckhütte, Oberbroarf, Dhale Eisen und Badische Anilin, Elberfelder Farben mid Teutsch-Uebersec über 10 Proz hinausgingen Für einzelne Induftriepapiere, mübeson- bere ÄJalittfacn, waren hingegen ganz ansehnliche Besserunsen zu verzeichnen. Die Bankaktien waren geringfügig abbröckelnd, Mexikaner stärker nach- gebend. Heimische Renten lagen fest mit Ausnahme von 3praz. ReichKrnhihe. Da» Geschäft bewegte sich in autzerockentlich engem Rahmen, nur in Schautungbahn wurden zeitweise gvofte Umsätze getätigt.
Frankfurt a. M., 20. Mai. (Börsen- st i rn m u n g s b i l d.) Auch an der Abendbörse blieb das Geschäft ruhig. Die Kurse konnten sich in dec Mehr^ihl behaupten. Schantungbahn be- nxgtcn sich zwischen 617 bis 618. Nordd. Lloyd 171 bis 172. Hamburg Paketfahrt 174, plus 1 Pcvz. Unter den Montanpapieren gingen Phönix Bergbau niedriger um. Mit 375 bis 378 verloren sie 10 Prvz., Laurahütte mit 207, minus 11 Proz., auch Teulsch-LuxrmbLrrg ftanben wieder im Angebot 271, minus 9, ebenso Gelsenkirchen 5 Proz. nachgebend 299. Westeregeln lebhafter 670, plus 15 Prvz. Deutsch Ueberfee verbesserten ihren stchrs um 5 Prvz. auf 920. Elektro Siemens Betriebe
103 .plus 2. Ehent. Tb. Goldschnid« bei reqevem Geschäft 299 ,plus 9 Proz. Es notierten iemec Metalle Btngwcrkc 2G95 4, Spiegel und Spiegel- alas 345, minus 5, Gumm.w' Peler 338, Bad. Anilin 466 minus 4 Proz. , Daimler auf Rückkäufe 8‘ ; Pcoz., gebeffert 335’ j. ülever 241, plus 2 Proz. Im freien Verkehr mürben be- roertet: Heldbura 250, Äunftieibe 565, Julius sichel 1370, Südsce Pdosvya: 2225, Deutsche Petroleum 670—675. Urieg4anlfibe 7fF ,. Mexikaner lagen wiederum schwächer. Dresdner Bank 179, plus 1 Prvz
Frankfurt a. M., 21. Mai.
Tevtfeumartt.
Geld Brief Geld Brief
Datum: 19. Mai 20. Mai
Amsterdam • Rotterd. Drüstel-Antwerpen . (Tbriftiauia Kopenhagen Stockholm Helfingfors Italien London New-Pork Paris Schweiz Spanien Oien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien flonftantinopel. . . .
1678,30 1681,70 1613,40 1616,40 359,60 360,40 329,65 330,35 839,20 840,80 799,20 800,80 744,25 745,75 719,25 720,75 946,50 948,50 924,10 925,90 237,20 237,80 219,75 220,25 239,75 240,25 224,75 225,25 174,30 174,70 168,80 ) 60,20
45,45 45,55 47,57 47,67 347,65 348,35 338,65 339,35 803,20 80-1,80 836,60 838,40 759,25 760,75 789,20 790,80
18,98 19,02 18,98 19,02
23,57 23.63 22,72 22,78
84,75 84,95 84,60 84,40
20,73 20,77 20,08 20,12
Datum: 5*^Deut.Krieg sank. 4'/.Deut.Reichsanl. 3'/„Deut.R«'.chsanl. 4e/r Prenh. flonjels Darmstädter Bank Deutsche Dank. . . Disconto- Geselljch. Dresdener Btnk. fRationalbanh f. D. Mitleld.Creditbank ^.»Amerik.-Pakctf. NorddeutjcherLloyb Boch.Gußstahlwrk. D.-Luxemb.Bergm. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberschl.Eisenb.-B^ Oberschles.Ctieninl^ Phönix-Ärgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerk« (tlehir. A. E. G..
Schuckett-Werke. FelteiiLGuilleaums Daimler Bud.» Giftow.-Akt. Adlerwerk« . . .
4°/, Hess. SaatsanL (Electron Griesheim
Borfenrerfe.
Frankfurt Berlin
Abend- Abend- Schluß- Schluß- Kurs 5Lur5 5tur4 Kurs 19.5. 20.5. 19.5. 20.5.
79,75 79,75 79,75 79,75
75,50 75,75 72,10 71,40 75,- 74,80
157,- 157,50 290,50 282,-
-,- 204,50 202,- 179,- 180,50 179^0
-,- 142,50 143,-
-,- 156,- 155,- 156,- 171,- 174,- 168,75 174,25 168,- 171,- 167,- 170,50 280,- 280,- 282,-
275,- 272,- 275,- 272,75 303,- 299,- 300,50 304,- 280, 274,50 275,-
200,- 201,- 196,-
-,- 245,- 250,-
394,- 378,- 393,- 389,- 481,- 466,- 487,- 460,50 368^0 356,- 364,- 360,25 320,- 312,- 314,- 310,- 184,- -,- 180,- 180,25
-,- 435,- 440,-
231,- 235,50 230,- 239,- 270,- ,- 270,25 272,-
241,- 250,- 248,-
306^75 312,-
Slarhiotternngett.
Datum:
Zürich
Amsterdam Kopenhagen Stockholm Wien
19.5. 20.5.
12,45 12,60
6, - 6,20
13,50 -,-
10,50
455,- 445,-
Müller'sche Badkanftalt.
Wasserwürme der Lahn am 21. Mai: 14° R.
(In einem Teil der Auflage wiedn-holt.)
Neue Hochseefischvaurpfer.
Kiel, 20. Mai. (WTB.i Auf der hiesigen Reichowerft liefen gestern mittag zwei Lochseefi s ch d a rn p f e r vorn Stapel. Damit wurden im Mai bereits sechs Neubauten dieser Werst zu Wasser gelassen.
Asguith für mildere Friedensbeftimmungen.
Amsterdam, 20. Mai. (WTB.> Algemeen Landelsblad meldet: Dienstag abend führte in einer vom Rat zur Bekämpfung der Hungersnot ein- berufenen Bersammlung in London Asquith aus, das einzige Mittel zur Besserung des durch den Krieg geschaffenen Zustandes sei bte Mild c- rung bet Friedensbesti mm ringe n. Zweierlei fei trjortKrlicb, die Anwendung und der
Thiebau d«S Grundsatzes der wittschaftlickren Eew beit und möglichst ipeugrixntbc Abrüstung. Fn die icni _3ufammmban«T nannte Asguitb ine Ereignisse tn LÜbwestrußland, namentlidj ba-? angrisfswckse Auftreten der Polen, einen Skandal und fordette fchließliä' anstelle des Obersten Rates euren wirk lichen Bölkerbund.
Die Finan.zkonferen.z in Brüsstl aufsescdoveii
Am sterdam 20. Mai. (WTB.) Telegraas mriber aus Neu York: Der Sekretär des Völkerbundes versiändigre die Regierungen der Vereinigten Staaten, daß bte Finanzkonferenz. in Brussel mitpefdxdm ist. Dem ,^3mime4 of Uommerce" zuwlge soll das A^asb'Tigtonei Staatsdepattenieiit für eine offizielle Beteiligung art ber Konferenz fein, obwolrl Amerika nicht Mü glieb deo Völkerbundes ist, roätxenl» Wilson rntr Delegierte entfenben will
Keine Beratung in London
Paris, 20. Mai. (WTB.) Dms „Petit ^uur* nar' dementiert bte Nachricht, daß sich Mille- ranb demnächst zu erneuten Beratungen mit Llovd George nach London begeben wird.
Die Homerule-Vorlage.
Amsterdam, 20. Mai lDDB.) „Tcle gcaaf" meldet aus London: Lang teilte gestern bei der Beratung der Homerulevorlage im Unterbaufe Mit. daß die Regierung zwei Senate neben ben beiden irischen Parlamenten grundsatzttch an nehme.
Die vlamische Sprache
Brüssel, 20. Mar sÄTB.) 'Die von der Regierung eingesetzte Sprachenkvitimis'ftnt bat ber vlamische Sprache als ^Krwalttmg-A'prvcl'e in Flandern ;ugeiaifen. Auch die Gem- iudebebvreen müssen sich der vlamischen Sprache bebieium. Anller- dem bestimmte die Kommtssivn, daß Brüssel eine vlamische Stadt fei ökgen letztere Bestimmung wendet sich Fndependense Beige, weil ft- analog derjenigen sei, die die deutsche Verwaltung während der Besetzung getroffen habe. Fn Wirklichkeit aber fdicint es, datz rn den (öememden des Brüsseler Bezirk zum Tnl Zweisprachigkeit herrschen solle, fj da st eine gewisse Unklarbeit darüber besteht, was dir Kornnnssian für Brüiß'l Hrtldnc- den Ixtt. 3*n den Provinzen siegte Der Standpunkt der Blauten.
Das Ende des Streiks in Frankreich.
Paris, 20. Mai. ^WTB.' Die Bergarbeitei- des Pas de Calais haben beid>loffen, den Streik beute Donnerstag zu beenden. Ein Teil btt Arbeiter hat bereits gestern die Arbeit nnd^r aufgenornrneri. Auch irn Norddeparternent kann tkr Streik als beendet angesehen werden
Eine neue Garibaldiaktion in Italien?
Paris,20. Ma'- (WTB ' „Pettl Parisien" bringt eine Meldung aus Rvm, wonach un sammenhcmg mit der gegenwärttgen Kabinettskrise sich dort gestern gegen Mitternacht das stterücht verbreitet hat, Peppiiw Garibaldi beabffffdiiy ioährend der Nacht bte Mitttstcricm und das Par lamenr mit HUfe einiger hundert Verschwörer- zu besetzen. Unverzüglich seien weitgehende Vorsicht^ maßregeln getroffen loorben. Pol^iabteilungen, fiarabinirk besetzten die Minrsterren, das Parla ment uni) das Ehririnal. Ein Zwischenfall hat sich j-tibod. nicht ereignet. Jedenfalls habe es sich um ein politisches Manöver gehandelt.
Die polnische Offensive.
Amsterdam, Ist. Mai. (Wolfs.) „Algemeen Handetsblod" berickstet aus London: Tre Konferenz d.-r dafeit-arbeiterveremiguno in P l v- ntou t h beschlost, weitere Ladtliigen JJhmilwn, die zum Gebrauch gegen Sowjetrustllcnd bestimmt sind, zu verbieten._________________________________________
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behördliche Anzeigen.
Gegenerklärung.
Dec Verband der Aerzte Deutt'chlands in Lehmig bringt in Nr. 116 des Gießener Anzeigers eure Erklärung, worin er unsere der Aufforderung zur Bewerbung um bte Stelle des Direktors der Siechenanstalt beigefügte Bemerkung, der Leipziger Becbanb habe zu der von dem derzeitigen Inhaber ber Stelle verhängten Maßnahme bis jetzt noch keine Stellung genommen, als unzutreffend bezeichnet
Wir stellen Demgegenüber öffentlich fest:
1. daß wir gegen die von dem derzeittgen Inhaber der Stelle verhängte Sperre am 31. März beim Leipziger Verband protestiert haben,
2. daß wir Notz wiederholter Mahnungen am Tag unseres Älusschreibetis im Gießener Anzeiger — am 6. Mai — nocy feine Antwort auf unseren Protest erhallen hatten,
3. daß uns Der Verband erst mit einem vom 10. Mai Datierten, am 14. Mar erngegonge- nen Schreiben Die Stellungnahme des Verbands mitgeteilt hat.
Daß der Verband die fragliche Stelle bereits am 16. April auf seine Cavetr-Tafel gesetzt habe, ersehen mir erst jetzt aus feiner Erklärung tn Nc. 116 des Gießener Anzeigers.
G i e ß e it, den 20. Mai 1920. o649D
Der Provinzialaussctzuß der Provinz Ober heften.
I°igd-Peipacht«ng.
Die Gemeinde ü ued lKreis Lauterbachs will ihre zirka 820 S>eftar grofec Feld- und Waldiagb am 2 9. Mai 19 2 0, n achmit tags um 2 Uhr, in Der Gastwirftchaft von Valentin Sippel III. öffentlich verpachten. Queck ist Bahn-- station an der Nebenbahn Niederaula—Bad Salz- schlirf. 5661
Queck, Den 20. Mai 1920.
Lesfischc Bürgermeistern Queck.
Hofmann.
Bei Den Gasabnehmern werden Zettel verteilt „Bett. Ihre Gasrech-iung".
Wir bemerken, daß wir mit der Angelegenheit m<As zu tun und die angepriesenen Kvchgas- Regulierer und -Sparer nicht enrpfo^en haben
Gießen, den 20. Mai 1920. 56566
Äädttsches Gas- und Wasserwerk.
Steding.
kroße freiwillige Serfteigernng.
Dienstag den 25. unb Mittwoch den 26. Mai d. Zis., beide Tage von vormittags 8 Uhr ab, versteigere ich öffentlich gegen gleich bare Zahlung von dem Nachlasse der foermann Melchior Witwe m Butzbach.
1. am ersten Tage.
Porzellan und Küchengeräte, Einmachgläser, Töpfe, K-affeeservice, ^lerfchhackmaschine, Bckvle, Stehlampen, ferne Aurstellfachen, phocographiich.' Apparate, oute Schttbenbückse, lederne 9tei|e* toffer. So sattsten, Wandteller, Wandschmuck, Baromcter, Lausapotheke. Regenschirme, Rodelschlitten, Puppenküchen, Kint^rlpielzeug ufro.
2 am zweiten Tage:
Betten, Schränke. Spiegelschr«ik, Tische.Schreid- ttsch, Flurgarderccke, Kommoden, Wanduhren, kleine Tische, Ziermöbel, Wandschirme. Spiegel, Bilder, Gobelins, Waschmaschine. Waschmangel, kupfernen Badeosen mtt Nickelbrause, emaillierte Badcwairne, Kellergeräte und Weinsäßchen, Küchenm iBel , frisch gestrichen, Wchchdütton, Linoleum, Bügelofen, Bügekbretter ufro., Tuchoor- hänge, Portierstangen.
Ern komplettes Speisezimmer, ganz in Eiche, mit zwölf Lederstühlen, ausgestellt im Möbelgeschäft Steinhäuser, wird abgegeben zum Löchst- gebot.
Die Bersbeigermcg ffnbet im XXXel vessischer Hof in Butzbach statt.
Versteigerung bestimmt. 5647V
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Gießen, den 20. Mai 1920. 56586
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