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i* Äaebe* DermeJ ^stetzlichen örrrtver

tote ro*fHts eines Antsag

Zweites Blatt

Nr. 44

Därme.

Es wird sich w-rchl em Ersatz finden,

Sp»chr, Oberst a. D.

Fortsetzung 46

(Nachdruck verboten.)

Lttlt M

behördliche Anzeigeu.

2. Kl. 40 42 cm Dchm.

3. Kl. 3039 cm Dchm.

3. Kl. 30 - 39 cm Dchm.

3. Kl. 3039 cm Dchm.

biiille lausen r» hoben Preisen», fcw. »tihlHieln,

meint mancher berttkögc Philister. Ja, aber drises Finden" ist unsere Aufgabe. Und da präsentiert sich uns zunächst die Son ne n fr a st selbst, von der im Sommer eine unyechmv? Menge, von uns ungenutzt, verloren geht. Wie sie wirkt, beweist u. a. der Golfstrom, der durch seine Wärme die Westküste von Norwegen mit einem nickten Stttma versieht, als es dassnrigr von Deutschland ist.

Wäre es nicht hohe Zeit, sich mit der Frage zu beschästigen, auf welche Weise diH: uns im Sommer oft nur lästig erscheinende Sonnen- kraft guszvsveichern und uns nutzbar zu ma­chen sei?

Geegespenster.

Roman von Anny Wo the.

AmeHkinisrhcs Copywctt 1918 by Aeny Wothe Mate, Leipzig.

W in ter, nötigen

»»-' tf"!

unS, namentlich im

Aus dem Amtsverkünd»Mi nqsdlutt.

** Ter Hröviezuschlatz, der an den Der- butter zu bejahten dft, ist flttr den Zentner Letze ird- «rvicht festgesetzt: ®r Rfttder, ausoennnmen Käl­ber 52,20 3M., flk ftfffber 116,40 Mk., für Schafe

ßos 1: 2 Stck. Kiafernstämme = 2,34 Fstm.

Los 2: 5 St*. Kiefernstämme = 4,06 Fstm.

Los 3: 5 St*. Kiefernstämme 6,04 Fstm.

Los 4: 5 StA. Kiefernstämme

S'i ;Si

Ein grenzenloses Mißtrauen und eine schmerz liche Bitterkeit rcargen in ihm miteinander. Wie er auch sein Hirn zermarterte, er konnte nicht ergründen, warum sie wiederkehrte, sie, die auf immer gehen wollte, dir mit allen Sinnen und mit allen Gedanken von ihm fvrtstrebte, sie hatte gewußt, daß er ihr kein .Hindernis in den Weg legen würde, und sie war dennoch zurückgekhrl nicht zu ihm, aber zu ihrem Kinde.

Peter Banken verließ das Haus. Es war ihm zu eng in seinen vier Wänden. Der Seewind draußen mußte ihm um die Ohren pfeifen und seine l-eiße Brust kühlen. Sinnend schaute er von der höchsten Spitze des roten Kliffs nieder auf das brausende Meer zu seinen Füßen.

Mein ist das ganze Jryelreich," frvhlvkkten die heranstürmenden Wellen.Was sorgt, was grämt ihr euch, ihr kleinen, törichten Menschen-- herzen? Ein rindiger Wogenschwall und alles, was da lebte, liebte und litt, ist tot und still."

Peter sah lange ein Licht vom Gotteskvog durch die Nacht schimmern. Es kam aus Estrids Schlafzimmer. Also auch sie schlief nicht.

4,41 Fstm.

Los 5: 25 St*. Kiefernstämme 4. Kl. 25 - 29 cm Dchm.

= 22,21 Fstm.

Los 6: 12 St*. Mefernstämm« 5a Kl. 20 - 24 cm Dchm. = 7,67 Fstm.

Los 7: I Stck. Fichtenstamm 2. Kl. 42 cm Dchm. = IM Fstm.

Los 8: 2 St*. Achtenstämme 3. Kl. 30 - 39 cm Dchm. 2,30 Fstm.

Tas Holz ist gesällt inti) mit der Rüche ge- uessen, es kann vorher eingesehen werden, spätere Timvenduugeu werden nicht berücksichtigt Es lagert int Ttstrikt Soewald. Das Gebot gehl aus den Festnieter und ist für jedes Los besonders ab- sugebeit. Bemerkt wird, daß bei1 b Nr Los 2, 3, 4 vrch zusammen ein gereicht werden kann.

Angebote sind verschlossen und mit der Aus- chrötHolzfubMission" versehen bis spätestens Dienstag den 24. Februar, mittags - Uhr, aus unterzeichneter Bürgermeisterei ein- mreichen, nxndbft in Aiuvesenhcit erschienener Bic- ter die Eröffnung der Angebote auf dem Rathaule

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Holzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde und Mark- toolb Garbenteich soll nachstehend verzeichnetes Holz im Submissionswege verkauft werden.

a. Gemetnbewald:

3 Sick. Fichtenstämme 4. Kl. 25 - 29 cm Dchm. bis

21 in lang 3,00 Fstm.

17 Stck Fichtenstämme 5a Kl. 2024 cm Dchm. bis 22 in lang 10,18 Fstm.

132 Stck. Fichtenstämme 5 b Kl. unter 20 cm Dchm. bis 20 m lang 36,58 Fstm.

b. Markwald:

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LatldWirtichast und Kol}knbedart

Wir erhalten folgende Zuschrift:

In Nr. 42 vom gestrigen Datum Ihres ge­schätzten Blattes äußert cm Rittergutsbesitzer, nach­dem er Recht betont hat, daß di? Landwirt- schast vor Streiks und sonstigen Betriebsstörungen bewahrt werden müsse:Kohlen müssen beschafft werden, roir können nicht dreschen usw."

Ei, womit hat man denn sonst gedroschen, als es noch keine Dreschmaschinen gab? Ich habe selbst im Winter von 5 Uhr morgens ab den Dreschflegel mit der Hand gcschivungen. Muß denn heute olles in solcher Eile mittelst Ko hlen oder Elektrizi­tät geschehen?

Früher speicherte man das Getreide in den Scheunen aus gegen die Mäuse hielt man Katzen und daS Dreschen war eine Winter Ha u darbeit, die namentlich in der Frühe des Wintermorgens beim dürftigen Scheine einer Oel lampe besorgt wurde. So kam das Getreide nicht massenhaft und auf einmal auf den Markt ging auch nicht mit Tausenden von Zentnern durch Brand zugrunde

Ich möchte dringend mahnen, wieder zu allen auten Gewohnheiten zurückzukehren, z. B mit der Hand zu dreschen, die das auch weit gründ­licher besorgt als die Maschinen, wieder bi ? Wind- und Wassermühlen zum Mähten ix^s (betreib?s in Tätigt eil treten zu lassen, statt alle Arbeit d:r Kohle und Elektrizität zuzuschieben.

Die Kohlen frage ist nicht eine bloße Frage ihrer Förderung. AonEr^e ugung" -u sprechen ist lieirtyitog*? eine Illusion, dmn ihr: Erzeugung fällt in eine frcktzere Erdepoä)?, die schwerlich wiederstechren wird sond'vn em« ungeheuer wichtige Frage spätere Beschaffung der

iSps 7-'"rSr

Samstag, 2s. Zebruar 1920

Muster

Bemerkungen

dazu allerbesten Landes. Das stellt schon fast einen königlichen Park dar. Es ist auch von hier wie anderwärts seitens der Kleinbauern und Arbeiter der Antrag auf lleberweisimg von 50100 Mor­gen Daldtand zu Acker gestellt worden. Hier haben wir schon fast die Hälfte solcher Anforde­rung in allerbestem kultiviertem, durchweg an fester Straße liegendem Ackerland. Was ein Bauerngut von 40 Morgen Land erzeugt, reicht zunächst zur Ernährimg von 7 Personen des eigenen Haushalts. Verkauft werden durchschnitt­lich:. 58 Ztr. Weizen, 25 Ztr Roggen, 20 Ztr. Gerne, 20 Ztr. Hafer, 100 Ztr. Kartoffeln, ein Rind, ein Kalb, 3650 Liter Much alljährlich, ohne das, was die Hamsterer noch unter der Hand holen.

Wer will es verantworten, in unserer ver­zweifelten Zeil aus solche Nahrungsmengen um des Schönl>.'itsgenusses ivährend eines Svazisr- gangcs willen zu verzichten? Außerdem ist auch ein Obswaumgang sowohl während der Blüte als auch der Zeil der wachsenden Früchte ein Schönheit s- gcnuß, der hinter dem eines Waldbaumgrng?s kaum zurückstehen dürfte Dos im ganzen Jahr vorhandene Gewaltige eines Waldbauniganges wird durch die Märchen hafte, wenn auch kurze Pracht der Obstbaumbitte fast allein schon ausgewogen Doch über die Oftschmäcker ist nicht zu streiten.

Wir müssen mit entschlossenem Sinn und kühler Ueberlegung der Abrechnung mit der kom­menden Bvlksnot tOesterreich mahnt uns, alle anderen Bestrebungen unterordnen, statt vor ihr in künstlerischer Somrtagsstimmung die Augen zu verfchl festen, sonst Hatzen wir vielleicht diese ?)ieinung setze ich getrost der andern entgegen die Heimat lieb, aber wir betätigen diese Liebe nicht da, wo wir müßten. Zur Heimat gehören Hrimat- menfcheu. Was ist die Heimat wert, wemr die Hei­matmenscheu verkommen, verhungern, aus wandern, tocmt tvir ein Deutschland nach dem Dreißig­jährigen Kriege werden. Bei dw otckfach fanm unter das Lebens Minimum herabgesunkcneu Er­nährung unseres Bolkes müssen wir für jedes Pfund Nahrung dankbar sein, das wir auf Heimat- böbcit erzeugen können.

Ich möchte allen denen, die allein vom Schön- hritsstandpunkt aus so scharf die m. E. nohucnbig -u betreibende Realpolitik glauben verurteilen zu dürfen, wünschen, daß sie in kommenden hung­rigen Zeiten jedem an ihre Türe Anklopfendatz statt eines Lindenblütensträußchens ein kräftiges Stück Brot überreichen körnten Dafür zu sorgen hatte ich für notroeribiger, als zu jammern über die vorläufig doch dahinschwindende Schönheit unsres deutschen Landes.

Queckborn, 11. Febr. 1920. Schick, Pfr.

Jeder Kunde braucht in demselben Verzeichnis auch bei n«hrfacher YseschMSbeziehmts nur einmal anfgefsthrt zu werden.

8 5.

Tas Landesfincrnzanrt flamt einem Anzeige-

Peter das Gefühl, als schwebe von Keitum herüber über die See irgend etwas Lichtes, Hei­liges, Weihevolles auf chn zu, einem Fried ms- engel mit weißen Fittichen gleich.

Erregt drückte Peter seinen Südwester fester in das Genick.

Was war das mir?

Seegespenster," murmelte er versonnen, und zögernd schritt er die Wendeltreppe des Letuht- trrrms wieder hinab.

Er ging nicht heim. Weiter schritt er hinein in die mondbeglänzte Heide. Bald würde sie blühen und ihre roten Glöckchen schwingen Und wenn sie abermals blühte, dann trippelte wohl schon sein Lind mit seinen kleinen Fustchen durchs Haus. Doch eine würde diese Schritte nicht behüten, eine, die er einst geliebt, mehr als sein Lekm.

Der Morgen tagte schon, da wanderte Peter Banken noch immer über das stille Heideland, auf dem blinkend der Tau lag.

Estrrd hatte vergebens die ganze Nacht auf Peter Bankens Heimkehr gewartet. Sein Aus­bleiben beunruhigte sie mehr, als sie sich erngestand.

Sie stellte das Licht ans Fenster, als wollte sie einem Schiffbrüchigen den Weg weisen. Stun­denlang kniete sie am Bettchen ihres Sohnes und betete für ihn und Inge wart Ferks

(Fortsetzung folgt.)

Neuapoftolifche Gemeinde ®iT£r-

Gottesdienste: Sonntag nachmittag 3'/, Uhr 46 Mittwoch abend 8 Uhr.

Nr.-----')

Kunde *) de....................

am 30. Juni 1919 oder

Zugang bis-----------------

x) Zur erleichterten Auffindung bet Rückfragen.

*) § 189 Abs. 3 Ä. O. Simbe im Sinne der Abs. 1, 2 ist, wer bet der Bank Wertsachen Wert­papiere, Geld oder Kostbarkeiten-, ein verschlossenes T^rrt, ein Schkießßach, ein Guthaben oder ein t<n*3ebe6 flbtrto hat.

Gießen, Butzbach, Grünberg, Hungen, 20. Februar 1920.

Tie Finanzämter. 1988 D

Erleichterungen entziehen.

8 6.

Vordruck für die Berzetchnisse nach anliegen­dem Muster werden unentgeltlich zur Berfüguna gestellt. Tie erforderliche ZM ist unverzüglich dem zu stündigen Fruan-atm mitzateilen.

§ 7.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Bertündrmg in Krcch.

Berlin, den 27. Januar 1920.

Ter Reichsminister der Finanzen.

In Vertretung: Moesle.

in---------------

| falls unzutreffend j zu durchstreichen

Name der Firma

Vorname

Straße und Hausnummer

Wohnsitz oder Aufenthalts­ort, Sitz oder Niederlassung

Ob sie wohl an Ingewart Ferks bod^e? Ruhe­los wanderte Peter Bvusar dwrn über die Hride. Am Brönshügel blieb er stehen. Es ging die Sage von diesem Grabmal des alten FriefenLörngs Brüns, daß er dort unten auf goldenem Wagen dem alten Schlachtenliede laufchte, das ihm bte Wogen sangen Peter ging um den Hügel herum, an dessen Fuß der Leuchtturm aufragte. Wie oft 'hatte er hter als Junge gespielt und sich gelobt, es dem alten Fric^enkönig an Mut, Stärke und Tapferkeit gleich zu tim. Und jetzt irrte er hier umher, kleinmütig und verzagt, weil ein Weib mit sinnbetörendem Lächeln und schimmernden Augen sein Leben zerstört. Durfte er, Peter Ban­ken, sich so vom Schicksal werfen lassen?

Gedankenvoll stieg er die Wendeltreppe zum Leuchtturm hinan. Wie ost hatte er hier oben mit unruhiger Seele gestanden und weithin über das Meer geblickt, damit sein Herz wieder fülle werde.

Der alte Feuermeister, der oben mit einem Gehilfen den Leuckstapparat bediente, flam khm grü­ßend entgegen und deutete mit der schtoveligen Hand auf die bewegte See.

Das macht jung, Peter Bonflen," meinte er, ,chas zählt für den Lebenskampf."

Peter nickte.

Nur eine Viertelstunde, Nöeister, will ich mtr den Wind um die Ohren wehen lassen, Ihr wißt ja, ich brauche das zuweilen."

Schon gut," gab der Alte zurück, inbem er

acht hatte, daß der Apparat in seiner kreisenden Bewegung blieb, hier Helle und da Duickl aus- zufeNden,Peter BonLn ist inaraer auf dem v^hten Wege."

Heter tvat«uf die Galerie, die um den Leucht- turnt lief.

W« Hohn hallten die Worte des Fewenunsters in ihm nach. Nur zu bewußt war er sich der Irrwege, die ihn narrten.

Wie aber tarnte er die rechte Straße finden?

Seine beiden Hände umklammerten das Ge­länder des Rundganges. Fest stand er da wie eine Eick>e im Sturm, Sein Auge schweifte durch die klare Nacht weit über die wogende Ttest. In der Ferne gleißten die Dünengebirge von List im Moudenlicht. Ihm war, als vermöckstc er mit bloßen Augen den schmalen Streben grünen Wiesenlandes zu entdecken, den die Msersbucht emN^te.

Auch die paar winzigen Häuschen des Dorfes, die kleine Kapelle und die Mühle meinte er zu sehen und wußte doch genau, daß nur sein geistiges Auge ihm alles so deutlich veranschoullickste, weil da, tief im Hintergründe das vertefsene Haus von J-agewart Ferks stand.

La,rgfam nxnibte er den Blick nach der anderen Seite, lieber die Reede von Nrimdnarsch hinweg nad) Keitum zu. Der Mond verillberte den alten vieverfigen T«rm der Kirche, wÄyrend die Häuser im Schatten verdämmerten Aber plötzlich hatte

Erehrner Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Brrorduung über Erleichterungen der An- tetzgep^Ucht nach § 189 der RrichMchOaben- orvmwg. r>nn 27. Januar 1920.

Für die Krrxdeuverzerchnisse nach § 189 der ®l:gaberentnu ng werden bis mir weiteres folgende Eri«chterunyeir gew^ri:

§ 1.

Tas BerHerchmr her Kunden nach dem Stande vvrn 80. Juni 1919 (§ 189 der Abgabenordnung) Krim, iotoett es sich um Äattzcheu und lcmßende Kvntcn handett, ans die .ütenben beschränkt werden, deren (Mtetzaben am 30. Juni 1919 mehr als drei­tausend Mark betragen hat. Kunden, die bet dem Anzeigersichtigen Wertsachen (Wertpapiere, Geld oder KvUbarflriteni, ein vers<Mossenes Ttepot sder em Schließfach haben, sind nt daS Ber-eichnis jamAch au^unritznen. Tas Berzeichms ist bis Smoi 1. Mai 1900 ei»Mrreichen.

8 2.

Zv»mgsverz«ch«sfe werden nur evnraal im Joche crinlbert; sie schd für jedes Jahr bis zmn 1. Mm des TTÖttften Jahres cÄAMrreichen. Fällt das GefchEcha^ nicht mit dem Kotenderiahre zu­sammen, so ist das Zusangsverzeich-cis spüteftens tz»s zum Ablauf des vterten Mv«cks noch Schluß des Geschtchchachs eöcMrrichen.

8 3.

Soweit es sich um Guthaben oder lautenoe Konten handett, haben bic Zuga«Sverzeichnisse eite Ätentat zu ixnfaltew, deren Mnchrtzen vder Konto im letzten Geschäftsjahr erneu 3n*rtrag von mehr als sechzig Mark aufweist, mit Aus­nahme der Kwchen, die schon in eine« sicheren Derreichrrjs nchtefÄtck stud und ich Äbeto ober ®troibm f*iij in tzeibehaltell Hatzen. Bon den Zin­sen dürfen und lonftigc Nebenstochn

fcnrne auf den Zinsen ruhende Stenern nicht ab­gewogen werden.

Kunden, die bet dem AnzeigeBdchteOen Aert- sachei> TkiüMWn, Geld oder Äogborte*« , ein veriittoftenes Tepot ober ein SdÄe^fed) kotzen, sind in das Zuyavgs*>erz«chnis auMMechneu, so- we« sie wächmrd des abgelaufenen Gefchästssohrs, bei dem ersten Zugaogcherzeichms in der Zeit satt dem 1. 3nfi 1919, 'chczogtt«ten tznd.

mit vollwolligen, halblangeu und kurzioolligen Fällen 77,40 Mk., für Schafe mit Blößen <37,80 Mark, für Pferde einschließlich Foblen, Etel, Maul tiere und Maulesel 40,20 Mk.

Berflchr mit Kraftwagen.

J&jm 8. istr^ember 1919 an ist bis auf weiteres an und Frier la gen, sowie zur Nachtzeit der Verkehr mit Ldraftfahrzeugen Personen, Lastkruft wagen und Motorr^bern verboten, soweit er nicht ausichließiich für RotsMe, nne zur Her bett'chasfuug ärzmcher Hüfe, für .^dv«OeAtransporte, für im Auftrage einer Behörde eiligst auszusühvendeu Lebensmittel transpotte, bet Brand und Unglücke- fällen erforderlich ist. Als "Nachtzeit gelten in der Seit mnn 1. Oktetzer bis 3l. Mär, emscAreßchl) tre Zimten Von 8 Uhr abends ItzH 6 IUh morgetrs, tum 1. April bis 30. September ein schließlich die stunden von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Set den AusnahmesGttert lxtt der Fahrer des .ihxift» relrjcugcö durch Bescheinrgung oder aut andere Weile den Notfall nachzuuünsen. An diesen Not- sachrten dürfen mir die zur Belebung des Mtefalls unlet-rngt ersvrderöchen Perioden tcilnriwen Zu-- widerstcnchst»«sen iverden mit (!tefö«tMts bte zu 2 Jahren und mit Wetoftröte bis zu 109 000 Ml. bestraft: bei urilderndeu Unoständeu kamt getemnt auf eine der beiden Strafen erkannt werden. Ab­gesehen hiervon nxrb das Kraftfahrzeug ohne Rücksicht, ob es dem Täter oder TeftWebimer Gehört oder nicht für ncriaflen ertiärt. Der rm Besitz des Zuwiderhandelnden vorhandene, in besten Ga rage oder sonstigen RäuTnen noch lagernde Be­triebsstoff wird sosort beschlagnahmt und zu den gesetzlichen Hüchstpreste» au Berhvauck)er abgegeben.

*

** G-efunde« und Verloren. In der Zeit vorn 1.15. Februar wurden ix hiesiger Stadl gefunden: 2 Portemonnaies mit schatt, 1 Stück Merrvhr, 1 Stechkherreivustr, 1 ga&encr Anhänger, 1 Spazierstfoch. 1 Paar' schwarze Leder- hatettchnde, 1 Wädchcnsttumpftxütze und Papier­geld : ve r loren: 1 Test eines Brillant-Äirhän gers, etwa 21/» Meter Blutexsto^, 1 memmte aus KrrchMlledcr mit 1 KrikrnxVStal^r uwö fcm- stigem Gest) Inhalt, 1 Briestesche mit MUttär-- papiiereu, 1 drackelbramter Schwanz zu einem Pelz, 1 duicktrotzes Porte inonnaie mit 47 Mk. Inhaft, 1 schwarze Damerihandtasche mit 120 Wk. Eftchatt, 1 SetermeMte mit etwa 160 Mk. Itchlaft, 1 .Hcmld- tasche mit Instalt, 1 Portemonnaie mit 18 M^. Paptergeld, 1 schwarze Tamcnchandtafthe mit GrM> knöpf, Inhalt: ein Porteinrnmaie mit Geld.

ed. Eschenrod, 18. Febr. WTb. Appel traf äls erster HeimLchver ein. Er beftrnd sich seit 31. 8. 18 in hax, Geftl»genschaft

** £>eud><1>cim, 90. Febr. Nach Obmo-- natiger Gesangenfchoft flcktzete Karl Will wohl­behalten zurück.

toidex. Der Schaden von Wurzeln

die met mir Linden rat der Hamm« durch

turne zu Schatten

der Bäume geht etwa 50 Meter in den Acker Vxrift. Rechnet wir nur 25 Meter volle* Schaden, so habe» wir iatjrmte jahrein bei 2 Kilometer Str aßen läxge beiderseits gerechnet 100 000 Qua­dratmeter = 40 volle Morgen ertrag losen und

an der wirtschost- wer- kmv.'r- movalisch schuld­er derer zurück, der

Samt taiiwöelicf) durch lieben AsstichtAmg den. Ich werfe bei«

Littgesandt.

(tTÜr Form und I. h.:lt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaftion dem

Publikum gegenüber keinerlei 'Stertmtnvrtintg i Dir Dnumgitnqc.

Ja, ja, es ist etwas Herrliches um einen L-traßenzug mit Nünmelanftrebenben Wildbäumen. Ein jeder Deutsche liebt sie so wie manches andere Sckwne im demsttzen X'aeb, imb tül Nbnetevt ?s ihm ins Herz, zu festen, wie mit der Katterkron' so manches andere l-errliche dahin geschwunden ist und noch dahinschwindet Zeiten der Pflege des Schönen smd immer Zeiten eines gewissen Wahl standes, der ja die Grmtdfttge eines über da» aller notnteiibigftc sich erhebenden Lebens bildet.

Für J>ie kommenden schweren Zeitett fömtnt wir die Schönhrit unseres Valerlandes nur inso­weit «hatte-.< und pflogen, als sie nicht unsere notwendigsten leiblichen Bedikstrisse beeinträchtigt. Je eher wir uns wirtschaftlich wieder test auf eigene Füße stellen, um so eher können wir wieder an. die Pflege des Schönen Herangehen. Ich bin daher erstaunt, mit wchcher Selbstsicherheit Herr Gri;. Rat Wilbrand *cr alte, anderer Mei­nung sind, aburteilt. TerFluch" der Heirnat- sck>ündirng liegt bereits aef unserem Land, er

Baben. Wsm irgcab jciwutb an diesem herrlichen Dotttugong seine Fremde hat, dann bin ich es. Ob aber wir oder Hterr Geh. Rat Wil brand unüber­legt handekn, das möge der Leser entscheiden, wenn ich noch folgendes «rskühre:

Hestsn ist eins der ivaünrichsten Länder Teutschlands Bei a*er ktartfehar. G«ftrmtwoL>stäche von 26 Pcoz. hat Hosten «en- solche von 31 Proz. Ta ist also schon vchchlftb für das »ach Baum­schatten hungernde Genritt gesorgt. Waldlose Ge­genden werden natürlich ein begründeteres Be­dürfnis nach Erhaltung ihrer Sairmgängc auch in der BommctAcn armen Zeit haben. Ter der­zeitige Hostwert n*rbe uns nie veranlaßt haben, unfern Amtran zu stelle«, dafür hoben wir doch imferc ^Ändemftteme zu lieb, aber der ungeheure Schaden, den die riesigen Bäume rechts und links dem Land zu fügen, hat gegenüber dem btassc n

ftattsindet. Die Verkmtfsbediugungen werden vor der Eröffnung bekannt gegeben. 2036

Garbenteich, den 30. Februar 1920.

Hessische Bürgermeister« Garbenteich. Kissel.

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täg-

werden

trog»

Miflchmarten aus 1/2

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lich »oft betriett.

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Lebcnsnrittelamtz.

handeksgeschüsten, bei denen

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Gie

Der

sich not Liter beärfert, MÄchmarten ar# 1/4 Liter lautend werden

Bekanntmachung.

Für Ttenstatz den 24., Mtetwoch den 25. und Tonuerstrog den "X. ds Mks fstrdet die Versorgrrng

Bekanntmachung.

Marmeladeausgade 1.

Vom Montag den 23. ds. Mts. bis Samstag den 28. ds. Mts gelangt in den bteiiaen Klein­

ton Aollmilchberechrigten wie folgt statt:

Milchmorflen auf 1 Liter struterü- werden

beHrittt,

Milchmorflen ans 3/< Liter lautend werden

der Lrbensmrttelkarte

1 Pfund Marmelade zum Preise von 3,70 Mk. zur Arisgribe.

Tie föeiribwbeUgcidjdfte baten die einyegan- genen Beznge«rick«itte bir spätestens Mttkwoch den 3. März 1920 dem Stöbt. Levellsmittelamt, Zinnner 12, rinzureichen. 194ÖB

Gießen, den 19. Fsbruar 1920

Ter OteriKRTgeri*e*rr (LÄenSrnsttetcnut.

Betr.: Tie Ausführung der Verordnung über Er­leichterungen der AnzeigerLlicht »ach § 189 der NrisftSAtzgabenvri'nung tom 27. Ian. 1920.

Wir bringen hiermit nachstehende Ster^rbwmtg zur Kenntnis und bemerfrn. daß wir die zustän­digen Anmeldestellen sind. Tie nach § 6 benötigten Vordrucke sind alsbald beim Fma-ezamt zu be­stellen.