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170. Jahrgang

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Polen aus dem Lomnitz-Hvtel in Beuthen nach Kattowitz gesandt worden fei, um eine S ch ie ße-

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rer zu inszenieren. Sämtliche Polen waren mit Schußwaffen ausgerüstet. Der anrückenden Feuerwehr und Sicherheitswehr gelang es, den Brand zu loschen und die Privatbewohner aus den oberen Stockwerken zu retten. Nun drang die Menge in das Hotel ein. Große Stöße polnischer

»Verein.

totn über der «d alle tjreunbe ltaa.rr.A,g,j resivunkl: Vaba- werden gebeta And Besicht »es Henn »ob.

!er Vorstand.

geschlagen wurden. Ms der Feind die Nutzlvng- feit feiner Anstrengungen einstrh, befcho ß er die Stadt. Zahlreiche Gebäude, darunter auch die Kathedrale, haben bedeuteten Schaden ge-

Cilicien unter französischem Protektorat.

Paris, 20. Aug. (WTB.^ Tie armenifcbe nationale Telegatttm teilt mit, daß die Armenier die Unabhängigkeit Ei Ire re ns unter franzö­sischem Protektorate erklärt haben. Eine provi­sorische Regierung ist gebildet nurten. Tie arme­nischen Streitkräfte rücken gegenwärtig auf Ma­rach vor

Der Krieg im Osten.

London, 19. Aug. (Wolfs.) Nach einer

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Allenstein, 19. Aug. (WTB.) DemM- lensteiner Vvlksblatt" geht aus Neidcnburg von heute vormittag die Nachricht zu, wonach die Einnahme iCiechanobvs durch die Po - l e n bestätigt wird. Tie Polen nahmen gestern nachmittag Strasburg unb stehen acht Kilo­meter von Laurenburg entfernt. Eine Anzahl Flüchtlinge ist aus Strasburg in Koslau angckom­men. Gestern nachmittag wurde von. einem pol- niscken Flieger eine Bombe auf den jüdischen Fried- hof in Svld-an abgeworfen. Heute vormittag warfen polnische Flieger in der Nähe von Soldau dr n Bomben ab, desgleichen über Soldau Flugblätter, , daß Soldau dem

schlvörerbcmde angeschwärzt zu sehen, während in Wahrheit die Polen und Franzosen sich brüderlich verbanden, um Oberschlesien zum Kriegsschauplatz innerer und äußerer Kon­flikte zu machen. Man denke nur: In den obecschlesischen polnischen Sokolvereinen sind jetzt 14 000 junge Leute organisiert und sämt­lich mit Waffen ausgerüstet. Die polnische Heeresorganisation für Oberschlesien, die sog. P. O. W., verfügt z. Zt. über 60 000 Gewehre. Seit drei Wochen muß die Sicherheitspolizei fast täglich große Waffen- und Munitionssen­dungen für polnische Stoßtruppen anhalten und nicht immer gelingt es, die Transporte zu beschlagnahmen. Es ist merkwürdig, daß der Ententekommission bis heutigen Tages noch keine Bedenken darüber aufgestiegen sind, daß die Sokols hinter verschlossenen Türen gewissermaßen in Verschwörerversammlungen etwas treiben, was die Politik der Entente vor aller Oeffentlichkeit nicht wird gut vertreten können. So wollen z. B. die Sokols einen bis in alle Einzelheiten gehenden Bearbeitungs­plan für Oberschlesien bereits vorgearbeitet haben. Das oberschlesische Abstimmungsgebiet wurde von ihnen in acht Bezirke eingeteilt, I und zwar: Beuchen, Kattowitz, Königshütte, Gleiwitz, Hindenburg, Myslowitz, Oppeln und Rybnik. Diese Teilbezirke sind wieder in klei­nere Kreisbezirke eingeteilt worden. Es ist müßig, über den Wert oder Unwert der inter­alliierten Kommission in Oberschlesien zu sprechen. Sie lebt von einem Tage zum an­deren. Sie hat auf keinem Gebiet Dauerndes geschaffen. Sie hat einen Sinn am Ende nur bann, wenn sie glaubt oder will, daß eine Rückkehr zu deutscher Ordnung ausgeschlossen sei. Ihre psychologische Erklärung findet sie aber wohl darin, daß sie den ausschlaggeben­den Franzosen alle Bedenken, die sie vielleicht selbst haben, vor der Furcht zurückstellen, die sie vor den, wie sie sich selbst gestehen müssen, mächtigeren deutschen Elementen in Oberschle­sien empfinden. Der Deutsche muß an die Wand gedrückt werden das ist ja das A und O der französischen Politik überall, war­um also nicht auch in Oberschlesien? Polen uud Franzosen suggerieren einander gegen­seitig deutsche Auslandspläne. Und kaum geht die bis aufs Blut gequälte deutsche Bevölko-

Dr. SimonS in der Schweiz.

Berlin, 19, Aug. (Wolff.) Der Aufent­halt des Ministers des Aeußern, Dr. Si­mons, in der Schweiz wurde um einige Tage verlängert.

Lloyd George in Luzern.

Paris, 20. Aug. (WTB.) Nach einer Meldung der ^'Information" aus London wird LloydGeorge in Luzern eine Zu­sammenkunft mit EmirFenal haben. Nach den Pariser Morgenblättern trifft heule abend G i o l i t t i in Luzern ein und wird heute abend eine längere Unterredung mit Lloyd George haben.

Arbeiten de-

4 Lepte'nber f Arbeite", heiligte"

Zcharse Kritif der zriedenrverträge au\ einer interparlamentarischen Konferenz in Kristiania.

Kristiania, 19. Aug. (Wolff.) Tie zwölfte nordische interparlamentarische Kon- irrens wurde heute hier eröffnet. Ter Vor­sitzende, der ehemalige iwttvegischc Stvrlhingpräsi- dent Mowinkel, führte in seiner Eröffnungs- rebe aus, daß bi? auf den Frieden gelohten £>off* innigen fehlgeschlagen seien. Ter Friede sei kein Verstöndigungssriede, wie man gehofft habe, sondern einTiktatsried« ch l i m m ft e r Art geworden, wie er nur au# dem Mtettum bekannt geivefcn sei. Lichtpunkte (feilten nur die Lösung der nordschleÄvigfchm Frage dar und der Völk.'rbintboertrag, so verbesse­rungsbedürftig dieser aud) sei.

Zum ersten Punkte der Tagesordnung, Am- derungs^usätze zum Vülkerbundter-ttag. sagte b?r schwedische Vertreter, Freiherr v. Adelswaerd, u. a., daß bisher zu gwße Erwartungen auf die Solidarität der Nationen gestellt worden seien, loch brauche man nicht zu verztveifeln; die Haupt- sache fei, auf Aenderungen hinzuarbeiten, damit her Völkerbund eine lebensfähige Einrichtung werde. Bisher dominierten der Uebermn t und die rücksichtslose Außerachtlas­sung des Rechtes der Nationalitäten: man denke an Rumänien, die Tschechoslowakei unb' Finland. Das Rechtsprinzip müsse die Interessen-' Politik ersetzen, wenn nia-. das Friedenswerk aufs: neue eine Brandfackel werden solle. Ter Redner deutete an, daß es wünschenswert sei, daß der Kongreß in einer Entschließung die Änderungs­vorschläge zusammenfasse. Tie übrigen Redner stimmten fast ausnahmslos den von Adelswaerd'

nifche Gegenoffensiveauf der ganzen Front die Eisenbahnlinie Marschau-Tiedley-Lnk-- kow überschritten. Tie Orte sind m polnischer Hand. Die Offensivfiankle wurde durch die Rück­eroberung von Wicnire und Moldawa durch die Polen gefestigt. Tie unmittelbare Gefährdung Warschaus aus nördlictec und südöstlicher Rick>- tung ist vorläufig beseitigt. In der Richtung Lemberg haben die Bolschewisten den Bug überschritten.

London, 19. Aug. (WB.)Daily Expreß" schreibt zur Lage auf dem russisch-polnischen Kriegsschauplatz: Ter unerwartete Umschwung in der Lage ist auf die -Tatsache zurückzu führen, das der schnelle Vormarsch der russischen Truppen, die größtenteils aus Reiterei be­standen, durch den schnellen Rückzug der Polen auf die Stellungen zu Warschau ermutigt wurde. Tort stießen die Russen auf .starke Verteidigungsanlagen, gegen die sie ohne schwere Artillerie und starke Infanterie machtlos waren.

Die Verhandlungen in Minsk von den polen abgebrochen.

Paris, 20 Aug, iWTB.) Wie dieHuma- nite" aus London meldet, liegt pon polnischer Seite keine Nachsicht über die Verhandlun­gen in Minsk vor. Von Tschitscherin ist bei Kamenew jedoch ein Telegramm eingetroffen, aus dem hervor geht, daß die polnische Telr- gation am 18. 8. zur zweiten Sitzung nicht mehr erschien. Tie russisch-ukrainifchn delegierten haben dieserhalb einen Protest an die polnische Regierung gesandt.

Ein neues Einvernehmen zwischen England und Frankreich?

Paris, 20. Ang. (WTB.) Ter englische Boffchafter in Paris Walace, der aus London zurückkehrte, hat gestern dem Generalsekretär des Ausschusses für auswärtige Ang'legen heften P a - leologue einen Besuch abgestattet und ihm die Befriedigung seiner Regierung über die von der französischen Regierung gegen­über Polen eingenommene Haltung ausgesprochen.

Belgien «nd die polnische Frage.

Paris 20. Aug. ^WTB.' Nach einer Mel­dung des .Temps" aus Brüssel kam es gestern vormittag im Kabinett wegen des Turchgangsver- kebrs von Munition für Polen zu einer leb- baften Aussprache. Der Minister für auswärtige Angelegenheiten trat energisch dafür ein, daß der Durchgangsverkehr gestattet werde. Justizminister V a ut> e r o e \ b e betäm"fte diesen Standpunkt. S-ckließlich einigte man sich dahin, die Neutralität vorläufia aufrecht zu erhalten, bis das Ergebnis der Verhandlungen in Minsk vorliege.

Die Arbeitervpposition in Frankreich.

Paris, 19. Aug (Wolff.) Ter Verwaltungs- ausschuß des Allgemeinen Gewerk­schaftsbundes erläftt einen Aufruf, in tem er gegen die Ausweisung Der beiden englis chen Arbeiterv'rtreder Einspruch erhebt. Er übermittelt dem englischen Proletariat seinen brüderlichen Gruß und versichert es der engsten'Zusammenarbeit gegen den Krieg und für die Unabhängigkeit der Völker. Tie französischen Arbeiter werden auf- geforbert, alles zu tun, um den Weltfrieden zu sichern. Ter Verwaltungsausichuß wendet sich auch gegen die Hilfe, die die französische Regierung Genergl Wrangel zuteil werden läßt.

Eine fraftDoDe deutsche Note über die französische Politik im Saargebkt

Berlin, 19. Aug. (WTB.) Wie wir hören, hat die deutsche Regierung anläßlich oer1 Bewegung der Beamten im Saar gebiet und der damit zusammenhängenden Ereignisse eine Note an die RegierungskommisNan des Saargebiets gerietet, worin es heißt:

Tie Beamten des SaargebictS haben am 6. August die Arbeit cingeiteut, weil ine Regie- rungskommissian unter Abänderung der befte'Lcn* ben Gesetze ein Statut erlast en wollte, dessen Be­dingungen den Beamten unannehmbar erschienen, lieber die Rechtslage der Beamten im Saargebiet gibt der Friedcnsvertrag nicht mit Klarheit Aus­kunft. Iweifellos aber ergibt sich.aus dem Sinn desselben, daß der Beamtenkörper im Ganzen in die neue Rechtsordnung übernommen werden sollte, unbefthabet des Rechte- ter Regrerungskommfffion, einzelne Beamte aus te-ondeven Gründen zu ent­fernen. Daher hat die beutfdje Regierung ton einer Zurückziehung ter gesamten Boamtenfchffi aus dem Saargebiet abgesehen und die Beamten zur Verfügung gestellt. Statt nun aber die Rechts- Verhältnisse der Beamten zu regeln, kn es im Wege der Vereinbarung mit der deutschen Regie­rung, fei es durch unmittelbare Verhandlungen mit den Beamten selbst, hat die Regierungskom- rniffion einen Entwurf ausgestellt, welcher vor- sieht, daß über die Entlassung und über die Un­fähigkeit ober Ungeeignet feit eines Beamten nvcht mehr im Wege eines ordentlichen gerichtlichen Ver­fahrens, sondern durch die Aussprüche der Vor­gesetzten entf (Sieben wird. Ter Entwmff will ferner das den Beamten gesetzlich gewährleistete Vereins- unb Lwalitiionsrecht weitgehend einschrän- ken. Es liegt auf der Hand, daß keinem Be­amten zu gemutet werden kann, sich mit einer derartigen Minderung seiner Rechte rntirrftanöcn zu erklären. Die verständigen und durchaus er­füllbaren Gegenvorschläge der Beamten sind rer- TDorfen worden. Wenn nun auch über die Rechts­stellung der Beamten im ein^cknen Zwerftl be­uchen können, so kann dies doch kemesMls zur F-olge haben, daß die RegierungFlomnmiwn mit esr Beamten nach Willkür verfahren darf.

auch die Bewegung der Beamten mcht Sarm AnIatz nehmen, um Maßnahmen ?u ergreifen, d«e mtt dem Friedensverttag unvereinbar sind. Tatsachlrch aber ift dies geschehen. Sa hat wertere fran-

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ll riebst Koni- ber Zuschläge jen hiergegen -lO'/iUhr * ** n sind., yeheu einzu-

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litten. Tie Bolschewisten haben L a u t c n b u r g j angegriffen, das nur von schövachen polnischen Truppen besetzt ioar. Sie fanden überall leb hafte Unterstützung dur die deutsche Bevölkerung. Ein Gegenangriff des Generals Sikrski, der in der Gegend von Lublin sein?« Anfang nahm, stieß auf erbitterten Widerstand . es Feindes. Es kann festgestellt inerte^, daß die Kvmmu nistcnbef ehtShoter ihre Jnfanterreabteiluw gen unter Anwendung von Zwangsmitteln in den Kampf trieben. Tie Beute der letzten Tage beläuft sich auf nahezu 2000 Gefangene, einige Dutzend Mafchinengttvehre und zahlreiche Munition. In der Verteidigungszone der Haupt­stadt griff der Feind erstoiglos an. Im Verlauf der Kämpfe vom 16. August haben Abteilungen der litauischen unb rathenischen Tivision das 185. und 196. Bolschewistenreaiment aufgerieben. Ab teilungen der 10. Tivifion haben dem Feinde 4 Geschütze, 8 MasckMnengewehre und eine große Zahl (Mffngene abgenommen. Ter rechte Flügel der Verterdigrmgstruppen der Hauptstadt unter­stützt unsere Offensive im Zentrum. Ein Frontal­angriff endigte durch die Unterstützung von Tanks mit der Besetzung der Tembe Iielkie. Unsere Ab­teilungen dringen unaufhörlichinder R i d>' taug von NowoMinsk vor. Unsere Flieger haben überall ein überstürztes Znrücküveichen von zahlreichen feindliäten TrainÜvlonnen festgestellt. Im Südeit wurde die 58. feindliche Division voll­ständig geschlagen. Auf der Südfivnt zwischen dem Bttg und dem Jwow spielen sich Kampfs gegen die Vorhuten einer Division ab.

Königsberg i. Pr., 19. Aug. (WTB.) Im Vorgehen test bolschewistifchen Nordflügels gegen die Weichsel fefeint infolge der Rücktvirlüng der Lage bei Warschau ein Stillstand ein zu­treten. Südöstlich von Marschau hat die Pol-

entwickelten Richtlinien zu. Insbesondere betonte der ehemalige norwegische Staatsminister Loer­laub ebenfalls, daß die mitteleuropäi-f chen Staaten baldigst in den Völkerbund' eintreten müßten, was unwidersprochen blieb. Ter. norwegische Sozialdemokrat Buen erklärte, daß >er Völkerbund bisher nur ein Apparat! einer Mächtegruppe sei. Ties _ müßte in der Entschließung, allem Lärm der großen Mächte zum Trotz, ausgedrückt werden. Der Schwede Halle legte dar, daß man sch nell revi­dieren müsse, bevor die Revision aus dem Osten komme.

Sreitag, 20. August (920 Annahme von Anzcigen für bie Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit.

rung auf die Straße, um gegen die Kriegs­gefahr zu demonstrieren, so beißt es: Seht ihr,, -

ffiÄSä rrTb.Ä.X'imad.t w-rde. Ti- und Vernunft »Ä»

Oebcn bte ftan-osilchen Flmten los. Dteje Hel- abgenommen. Ti^ Rufen bi- in der denhafien Besatzungstruppen haben lid) ia vUtf Soldau flüchteten, versickern, daß

drüben in Kattowitz rasch wieder in ihre Ka- Lm polnischer Seite französische Truppen lernen zurückgezogen. Aber sie werden es nicht <ungetretcn seien. Von einem Gewährsmann er- abwenden, daß der deutsche Haß gegen sie 6511 dasAllensteiner Bollsblatt" folgende Mtt- ebenfo stark bleibt, wie gegen die polnischen teihmg: Zn 2oÖ>aat bi&ete Jid) erne Schutz-wchr Hetzer. Es wird nicht Ruhe werden, wenn für der Unabhangigeir.Dre Mttglreder der ^Webr, hi» n-n-1 Ire Gewehre unb rote Binden tragen, tttven ote

crLb? T1!111119rr -C^Clr-Grenze besetzt und verhi.rdcm die Ausfuhr von gesetzt und von allnerter Sterte nicht auvdruck-- und Getreit^

lich Garantie für die deutsche Neutrali- War sch au,"18. Aug. ^WTB.) Hav-as. Tie

töt in Oberschlefien gegeben wird. Erfolge des pvlni scheu Heeres dauern

Breslau, 19. Aug. (WTB.) Nach einer auf bem recht e n Flügel an. Tie Trrchpm Meldung derSchlesischen Zeitung" aus Katto- des Generals Pilirrbsii bedrohen di: ml fischen w i tz besand sich unter der verhafteten Besatzung Kolonnen .ie auf Warschau marschieren. ^tc desDeutschen Hauses" mtch ein Gehilfe Kor- französischen Offiziere spielen bn ber fantys sowie ein polnischer Student namens polnischen Offensive eine immer wichtigere Knolle. Ko j. Bei diesem wurden ein Armeerevolver so- Wa r schau, 19. Aug. -'WTB.) ^Ü^^lles wie gegen 50 Patronen gefunden. Im Verhör soll Communique des polnischen Mini'terpräirdenten: Koj gestanden haben, daß er mit 45 anberen An der Nordsnont sind feindliche TnEven und Polen aus bem Lornnitz-Hvtel in Beuthen nach Karalleriebetachements. die zum Angriff auf cne Katwwitz gesandt worden fei, um eine S chie ße - j Weichsel beitimmt waren, auf heftigen Wrderstanb gestoßen. Ter Wirer!tand der Truvpep der Garni­son Wvoclaw war so groß, baß alle Angriffe ab»

Ur. V)5

Der Lietzener Anzeicter erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags.

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Meldung des ,Daily Telegraph" baten die Bol­schewisten Enscli unter Zurücklassung einer kleinen Besatzung wieder verlassen unb oie Schiffe bet ka spische n Flotte verbrannt. Auch Baku soll öon den Bolsckiewisten, wie von gut unterrichteter Seite gemeldet wird, wieder geräumt worden sein.

Der polnische Heeresbericht.

Kopenhagen, 19. Aug. (Wolff.) Nach einem Telegramm aus Warschau metbet der po l - nifche Heeresberich t: Tie von General Tsikorski ttotz großer Schwierigkeiten eröffnete Gegenoffensive an ber Nord front ver­läuft an bauer nb sehr günstig. Ter Feind, ber an biefem Abschnitt 10 Tiviswnen eingesetzt hatte, ging,auf der ganzen Linie zurück. Stellenweise ist sein Rückzug fluchtattig. Unsere Flieger bombar- bierten mit gutem Ergebnisse bie feinblichm Ko­lonnen. Tas Resultat der erfolgreichen Kämpfe wirb bereits in W a r f ch a u gespürt, wo der Druck des F>einbes aus ber Richtung ZegrzeTembe be­deutend schwächer wirb. Tagegen wüten fübdftlicb von Warschau noch erbitterte Kämpfe. Aber auch hier wurden alle Angriffe, abgeschlagen. An meh­reren Stellen wurden Fbttschritte gemacht. Im Zentrum leiteten unsere Truppen eine größere Offensive unter persönlicher Leitung des Mar­schalls Pilsudski ein. Nach 45 Kilometer lan­gen Eilmärschen erreichten unsere Truppen bereits am Mittag des 16. August Gar wolm und ver­trieben den Feinb von der Weickrsel. Auf dem rech­ten Flügel stießen polnische Abteilungen auf den Widerstand des Feindes. Bei Kock eroberten un- i fere Truppen Geschütze und Maschinengewehre. Wir rückten vämpfenb fchnell vorwärts. Auf der S ü b- front begannen wir eine Gegenoffensive, um den Feind zurückzutteiben, der den Bug bei Sokal unb Busk überschritten hat. Nördlich, von Zborow, längs der Strypa, waren die feindlichen totalen Angriffe erfolglos.

Die Erfolge der Polen.

Dreis für l mm höhe für Anzeigen v. 34 mm DrcU« örtlich 35 Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz, vorfchrijt 20 Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zenz: für den Anzeigenteil: H. Beek, sämtlich in ©tefjen.

Vie Schuld der polen an den SnÄÄ

Ereignissen in Oberschlefien. teufet, bie unter bie Menge verteilt wurden. Jrn i ^usB eutben ^^*ben. «Ä'Ä» £ ^ONN man die Lekanntmachungen der polnischer Läden zertrümmert, u. a. bas Fnterallnerten Kommrsswn für Oberschienen des Großpolen Ezaplmski unb das Ge­tieft, könnte man glauben, daß die Polen in schäft des Eisenhändlers Sikorski. Es muß jedoch bem traurigen Bürgerkrieg kein Wässerchen ausdrücklich betont werben, daß bie Menge sich getrübt haben. Aber wollte man diese Plakate keine Plünderungen im landläufigen Sinne zu cherrunterreißen man tut es natürlich nickst, Schulden kommen ließ. Sie ließ Z-B. die Juwetter-

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durch seine Berleumdungen und Hetzereien biv lichtscheuem Gesindel, worunter sich auch aufs Blut reizte. Da wurde behauptet, baB $0Ien befanden, weggeräumt. Die Schießerei hielt eine deutsch-bolschewistische Verschwörung be-1 t>ie ganze Nacht hindurch an.

stehe, und außerdem eine gegen die Polen ge- Beuthen, 19. Aug. (WTBF Kattowitz »richtete militärische Geheimorganisation. Da war heute nachmittag ruhig. Die Spannung halt wurde die polnische Bevölkerung Oberschle- jedoch an. Der Theaterplatz ist

ffens aufgerufen, sich bereitzuhalten und die KaMle^^etzttPatrourllen mit ausgepflanzttm mteralliiertcn Jruwen ju unterftü®en Sir StaftärSen. 3talie-

M Herren des Landen. 1111'^ Truppen sind eingetroffen. Ihre Stärke ist

»ts aufs Blut reizen? Der deuffche Ober- Plebiszitkommissariat für Deut,ch-

fchlesier besitzt ein heißes Temperament. Er ist erläßt einen Aufruf, worin die deutsch- ircunblid) und hingebend, wo er vertraut, denkenden OberscÄesier aufaeforbert werden, Ruhe Über er flammt auf und wird zum Berserker, und Besonnenheit zu bewahren.

4venn er sich mißhandelt glaubt. Es toar eine ffeelisch e Mißhandlung, sich beider Fremden internationalen Regierung als 93er

GietzeimAilMe»

Seneral-Anzeiger für Oberhessen

Drnck inö Verlag: vrühl'sche Ums.-Vuch- und Lteindruckerei H. Lange. 5chriftieitung, Geschäftsstelle und Druckerei: Zchnlstrahe 7.