behördliche Anzeigen
® etr.:
der
1956B
Gießen, den 16. Februar 1920.
Krenzien.
Der
Nr. 1 an der Gabelung der Kaiser-Alke and Licher Straße.
Nr. 2 am Torhaus am Walltor,
8.tW. Bei der» « ta Mttdl int
T<rlizlers beutiifr mehr olsI20^id riffln zur Mrchvt
19. W. A-khmt m Oftbabn^i en> ifiyamten ou8 @tp- rin Zriei mu M [) hollSndisckrn ig aufoibtii dm nid), griff bat ihr btt Ms dem Ntp
Uhr hier einzureichen.
Zur Verpachtung vom men a) die Trinkhallenplätze:
ms am Neuenwegcrtvr, ihnhofstraßc Ecke der Liebig
Nr. 4 am Ta
Nr. 5 an der ftrafc.
Nr. 3 am Oswaldsgarten Ecke der Neustadt und Nord-Anlage,
Nr. 10 an der Bahnhofswahe zunächst der West-Anlage,
Nr. 11 an der Ecke der Marktstrahe und
-reustadt. -----
Tie AizeibM aß in einem en 5anbtl5(i* imantm, rschienen tw ft en riiit n nxtcrn tieft** iere.wWerin. ?' rt a. M„ bfi^. !r tun 80(w rrtnttt Mte.
%uf bem heutig üg 320 Jerfrl und bei ging cmfangi M für 6 Wochen r 12 Wochen ahf r Läufer 500 »
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Bekanntmachung.
: Antrag deS Angestelltenverbandes des Buchhand^s, Buck» und ZeitungSgewer- bcs, Ortsgruppe Gießen, gegen 7 Buch- und Verlagshandlungen in Gießen wegen Tarifvertrags.
Der am 11. Februar 1920 erlassene Schieds- Much ist nunmehr auch von den Arbeitgeber- Firmen anerkannt worden.
Gießen, den 19. Februar 1920.
Schlichtungsansschuh der Provinz Oberhessen.
I. A.: Raab. 1960D JtrjiitnHiifififltr Plipzir üiftthif pon ItinfijaÄtH uni ]mn P^ptrfof.
Tie nachver zeichneten, bisher verpacht gewesenen städtischen Plätze sollen zum 1. April 1920 • neu verpachtet werden. Tic Bedingungen, unter denen die Verpachtung ersolgen soll, liegen im Stadthaus, Zimmer Nr. 6, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen
«rrihf: Jakob Krämer, Sohn des Landwirts ^rri Rrämtr I., Ludwig $>oa3, Sohn des Oeimüllers Friede. Laos, .tart Hermaun, Sohn des Straßen- Warrs wart Hermann, Ot«o Haas, Sohn des Drehers PH. Sxkiid V. In französh'cher Gesangen- schaft weilen iwch: Eberhard Hemttch Haas, Sohn des Zieglers Heinrich Haas III. und Karl Krämer, Sohn des Landwirts Ludnrig Krämer II. Doch ist begründete Aussicht vorhanden, daß dieselben bis Ende deS Monats in der Heimat sein werden.
AuS dem AmtSverkündigungsblult.
** Das AmtSverkündigungsblatt Nr. 24 vom 19. Februar enthält: ErwcrbSlosen- fürsorge. — Beschaffung von Brennholz zur Kriegsbeschädigte. — Ausschluß vom Handel. — Fleischbrsckwu in Linden struth. — Zuckervcr- brauchSregclung. — Feldbereinigung in der Ge» markung Mlendorf a .d. Lahn, Kreis Gießen. — Feldbereinigung Wieseck, Großen-Linden, Klein- Linden, Lumda, Reinhardshain.
Beschassuna von Brennholz für Kriegsbeschädigte. Nach einer Anordnung des Preußischen Ministeriums für Landwirtschaft, Tomänen und Forsten, Berlin W 9, darf bedürftigen Kriegsbeschädigten und bedürftigen Kricgs- bintcrblicbencn und solchen Kriegsunterstuhungs- nnpsäugern, deren Ernährer vermißt oder in Gc- iangenschast sind, nach Maßgabe ihres dringenden Bedarfs, aber mit dem Verbot der Weiterveräuße- runfl in jeder Form Brennholz zu zwei Drittel des sonst für Minderbemittelte festgesetzten Preises ah» gegeben «oerden. Auch die Hessische Hauptfursorge- Mle der Kriegsbeschädigten- und Kriegshüiter- bliebenenfürsorge zu Darmstadt hat das Ministerium der Finanzen, Abt. für Forst- und Kameral- dcrwaltnng, um Erlaß einer gleichen Anordnung
Nr. 6 an der Friedrichstraße zunächst der Brücke über die Oberhestischc Eisenbahn,
Nr. 7 an der Fvankfurter Straße neben dem Hause Nr. 63;
b) d ie Obstverkaufsplätze:
Nr. 8 am Neuenwegertor,
Nr. 9 am Sclterstor,
Sitzung Ser Krei$awsfd)ufit$
am 18. Februar 1920.
ft. H. non Nieder-Bess i n gen hatte bei der Bürgermeistern beantragt, mög.' ihm für diesen Winter Loshol z zugewiescn w'rdrn. Dieser Antrag war von der Gemeindevwtvttung abgelehnt rvatben, weil tz. im Jahve 1910 auf dos ihm znstehende Losholz verzichtet und die G> mnnde dafür das Pflege^ ld für dessm Sohn übernommen hatte. H. hatte sich mit dem .ablehnenden Bescheid nicht zufrieden g-g^ben und Beschwerde beim >^reiSausschuß erhoben. hat in heuttger Sitzung entschieden, daß dem p. H. für das Jahr 1919 LoShvlz zu gewähren sei.
Die am 6. Juli 1919 erfolgte Wahl de s BurgermeisterszuRöthges war von dem ÄreiSxireftor gemäß Art. 62 der Anleitung ;u den Wal)len der Stadtverordneten und G'mriitde- vatsmitglieder forme des Bürgerineistns und irtr Beigeordnetei' m den Landgem 'irtdnt beanstandet worden. Der KreiSni4schuß hatte daraufhin un- term 11 September v. Js. die Beanstandung für begründet und die Wahl für imgülhg erklärt. Nachdem dieses Urteil Rechtskraft erlangt hott', war von dem ft'reidamt Neuwahl angeortmct worden, die am 14. Dezember v. Js. stattstmd. D«fe Wahl war von zwei Wählern angefochten nur ben, weil geietliche Borschriften bei btt Wahl mchtb.»- weil gesetzlichr- Vorschriften bei brr Wahl nicht brachtet worden waren. Die .Klage wurde bvst.'n- Vftichtig abgewiesen.
lürctye und Schule.
ed. Eschenrod, 18. Febr. Bei bet Firma Schilling Apolda wurden zweiBronze- g l o ck c n und ein eiserner Glockenstuhl bestellt. 21000 Mk. wurden am Totensonntag gestiftet, den Rest von 20000 gibt die Gemeinde.
4 Orten berg, 18. Febr Am nächsten Sonntag veranstaltet die eoangelische Gemeinde einen Missionssonntag. Im Vormittags« gottesdienft predigt MissioaarWalther auS Beuern, ein geborener Ober Hesse. Er hält auch nachmittags mit Frl Wuttke aus Frankfurt einen Missionskindergottesdienst, abends findet braut im Saal oder bet Kirche ein Missionsvortrag statt, in dem beide Redner sprechen werden. Frl. Wuttke wirkte als Missionarin an der Basler Mission in Indien.
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Lause unb 'er verwehrt rvurbe, er.vMdm, brüdten * mit yrwll gab bet Laueeigar. m ^olkshauim ab r.Kas.dn sosor! xn ban Ont ü!
unb für seden Platz getrennt bis zum Oesfnungs- ittmin Montag den 1. Märzvvrmittags 10 Uhr hier ei neureichen.
bezüglich te* Brrnrchos^s aus den etant*vaft*n* gen ersucht. Ten Gemeinden wird empfohlen, die in Frage kommenden Personen mit Brennholz aus den Gcmeindewaldungen za bevorzugtem Präs zu oerßirgcn, nachdem em entsprechender BescÄuß deS Gemeinderats herbeigeführt worden ist
T e r Metzger Jean ftrümer in Watzen- Sr"r?Uinbc^ E wieder zum Handel mit Vieh, Giersch und Flerfchwaren zugelassen
o. 2 ur Fleischbeschau ist die Gemeinde Ltndenstruth dem Fleischbeschaubezirk Saasen zu- geteilt.
Zuckerverbrauchsregelung. Für den Monat Februar gelangt in den Landgemeinden die zuitehende Zuckermenge in Hohe von 750 Gramm auf den Kvpff der BevSIVerung zur AuSgabe. Es können auf die Zuckermarken 135, 136 und 137 je 250 Gramm — 750 Gramm für den Monat Fe bruar bezogen werden.
(Reridytsiaal.
mc. Frankfurt a. M., 19. Febr. Für nicht weniger als 158 000 Mk hatte im Revo lutivnsmonat eine Diebesbande zusammeng.'- stöhlen, die jetzt vor der Sttaskammer abgeurteilt wurde. Es erhielten: der Maler Mlberlah und der Maler Weber je 2 Jahre Gefängnis, der Arbeiter Muller geht 3 Jahi> ins Zucbtdaii-, her Bäcker M«un und der Schlosser Schäfer bekommen 1'/, Jahre Zuchthaus, der Arbeiter Beyor 1 Jahr und acht Monate Gefängnis, der Kaufmann Frank und eine Frau Reithenspieß negen Hehlerei vier tesp. drei Monate Gefängnis.
Briefkasten der Uedaktion.
Ulfe 306. Sie können die Verjährungseinrede geltend machen, sofern Sie nicht etwa die Forderung anerkannt und dadurch die Verjährung unterbrochen haben.
v. v. Sie müssen die UmzugÄLsten selbst bezahlen.
Vermischte».
* Im Schieber-Hotel. Der Dichtet Hermann Hesse entwirft in einem Schwer Winterbrief des von S de sau Großmann herntA- gegtbenen ^Tagebuchs" ein amüj int.*5 Bild vom Leben und Treiben der Schieber in •rinem eleganten Hotel in Lugano und knetet in dieser tronischen Schildertn-g einen nicht unioichngen Beitrog zu den sozialen Verhältnissen unserer Tag.-. „Ich war tn eines der großen Hotels znm Mittagstisch geladen," erzählt er. „Es war herrlich. Ich zog meinen besten Än-ug an, meine Wirtin hott- mir schon Tage zuvor bas kleine Loch im linken Knie mit etwas blauer WoNe -ugestochen. Ich sah gut aus und wurde tatsächlich vom Portier ohne Schwierigkeiten etngdafien. Durch gläf ?nv? lautlose Flügel tuven stoß man sanft in eine riesig: Halle wie in ein luxuriöses Aquarium, da flunoen tiefe, ernste Sessel aus Lcher und aus Sammet, und der ganze riesige Raum war geheizt, wohlig warm geherzt, man trat in eine Atmosphäre wie einst im Galle Face auf Ceylon. In den Sefrln da unb dort standen gutgefleibete Schieber mit ihren Gattinnen. Was taten sie? Sie hielt'n bi: europäische Kultur aufrecht. In der Tat. frer war sie noch vorhanden, triefe zerstörte, vi:lb:weinte ftidtur mit Mubsesseln, Jmpvrtzigarren, unterwür- ftgen ftellnern, überljeiitcn Räumm, Pal mm, gebügelten Hosenfalten, Nackenscheit:ln, iog^ir Monokeln, alles war noch da, und vom Wiedersehen ergriffen, wischte ich mir bic Augen. Freunolich lächelnd bettachteten mich die Schieb:r, sie haben das schon gelernt, unseoeinem gerecht zu w:roen. 3n der Miene, mit der sic mich betractrt.’tm, wie Lächeln und leiser Spott sehr diskret mit Artigkeit, Sckzonrmg, sogar Anerkennung gemischt. Ich besann mich, wo ich diesen seltsamen Blick schon einmal geidyai habe? Richtig, ich fand es roieo.-r Diesen Blick, mit bem her ftririegsgewinn.'r d.rs Zfriegsopser betachtet, hatte ich während d.'s 5fri->geS in Deutschland oft gefefrm. Es war der Blick, mit bem damals die Kvrnmerzienrättn auf der Straße ben verwundeten Soldaten betracht.'te. H.rlb sagt er „Armer Teufel!", halb fagte er ,,H:ld'". Hrlb war er überlegen, halb war er scheu . . . Mit d r Heiterkeit und bem guten Gewissen des Besiegten
der Schaber. Sie s-hen prächttg aus, beianbert txe Tranen. Man dachte an prahrwvrrsche Zeiten, an Zeiten vor 1914, w, OTr^Il^txeum deganbriatitrierhm Zustand für b:n 'dlrifbeiHä^riichen und einzig ivünfchenlwert'.'' breiten " Unb bram schildert er die Herrschaft'., berm Esten: „Weiß unb gläsern leuchtet: d:r ^peiteiaal, unb wie bübsch wurde serviert, rot? gut man, und was für Weme: Ich schweige bioon (^6 war ergreifend, die Schieber ?f}m zu sehen. <5te legten Den auf Haltung, ftr behurscht m sich schön. Sie aßen die deliSatesttn Bissm nat G.'siä)- tem voll ernster PstichterfüUmrg, ia lässiger Bcr achtlichkett, sie schenkten sich Gläser aus alten Burgundenlaschen voll mit gelassenen unö etwas lerdenden Mienen, als nzMymcn si: Medtzm Ich roiml^tv djucn dies unb jene», nxriyrenb id) zusab । Eine scmmel unb einen Apfel ftxfte ich mir ein, für Sen Abersd . .,
e Die ManetS „Olympia" in den Louvre tarn. Tas Hauptwert des gnoßen srrn- zÄpchen JmpresfvnistQl Manet, tic „Olvmpia", dir erst nach schweren fttintpfen überh^npr in eine 2tnat6gatmc 9hrfn»bnK fand, tot endlich im Lxivre ihren batimtcM Ehremriatz grhntoen. Dies gcicl-ah aber nur auf avsderuoichen Befehl Cle- mr-nceans, wie hn Bulletin b? la Vie Anistioue erzählt wird. (Hemencrau, der selbst in seiner Iugnch>zev von Manrt gemalt worden ich kümmert sich gtixir wenig tun .ikunch Ws aber Mravt wähnnib hwt letz en M ini sterf^äsibEt scho ft an >h» mit der Äufstorderung berantrr*, endlich die ■^abaten gegen br Auftuihme der „Olympia" in den Louvre zu begegnen, sagte er: „Morgen soll sie an bet Wand fanden." „Morgen, ermöglich,' erwiderte Manet. „Sie muß ja erst verpackt unb verschickt werden." „Nein," sagte Griemenceau. „Ter Urttcrstaatssekretür Duiarden-Beau mrtz soll sie selbst im Wagen 'Einbringen." Und so geschah es.
Handel.
Frankfurt a. TL, 20. Februar. Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Brief Datum: 18. Febr. l 9. Febr. Amsterdam. Rotterd. 3716,- 3724,- 3671,- 3679, - Brüssel-Antwerpen . 719,25 720,75 716,75 718,25 Thristiania...... 1718,25 1721,75 1708,25 1 711,75
Kopenhagen 1458,501461,50 1458,- 1461,- Stockholm 1853, - 1857,- 1828,- 1832,- Helfingfor» 397,10 397,90 384,60 385,40
Italien........ 539,50 540,50 537, - 538,-
London 335,95 336,65 334,65 335,35
Rew°York 100,40 160,60 99,40 »<,60
Paris......... 696,80 698,20 692,60 693,70
Schweig 1613,251616,75 1576,- 1579, — Spanien . . 1693,25 1696,75 1678,25 1681,75
Men (altes) .... 39,96 40,04 39,21 3 <,29
Deutsch-Oesterr. abg. 35,96 30,04 35,71 35,79
Prag ........ 100,90 101,10 100,90 101,10
Budapest 35,96 36,04 35,96 36,04
Dul§anen —, — —, — —
Koustantinopel. ... —, - -, —
Marluotlernugen. Datum: 18.2. 19.2.
Zürich.................. 6,20 6,40
Amsterdam 2,70 2,77
Kopksthagen 7,20 7,10
Stockholm 5,65 5,60
Wien .................. 295,- 295,-
Büchertisch.
— Ungemein reich an wertvollen, schön illustrierten Aussätzen ist d«s Iebruarheft von „Stu n st unb Künstler" (Verlag Bruno Easrirer). Ctk-* Heimrat sJRax I Fnedlander schveibt über Sie- vogtv Zaud-rriSte-R Gerungen, 3Pan Scheffler über Emst Ludwtg ftlrchner, Dr. SBillitm Eölm steuert einen schönen Aussatz über bad D:?en der indischen Bildnerei bet unb es schreibt b:r H.-ranö- geber ferner noch über ba5 Groste Säiauspickhaus Max Reinhardts, das Hans Poelzig erbaut hat. Tie Abbildungen des Großen Schauspielhauses, der Bilder ftirchners und der indischen Skulptumt erscheinen zum ersten Mal in der Onftmtlichkeit. Neben diesen Auftätzen findet b*r Leser wieder ein? Fülle von Notizen und Besprechungen, wie auch einen energischen Leitartikel Schefflers über ben Kunst-Ausverkattf.
(3n einem der Auflage »trieb
Tk Antwort Englands auf DttsonS Dcprfche.
London, 19. Febr. (WTB.) Im Unterbaufe fragte Carson, ob die scharfe unb wenig entgegen-, kommende Antwort auf Wilsons *3)t* V c i cb c von vornherein abgefafet war, ober ob die Antwort erst infolge der Vorstellungen von Lord Cecil und Chamberlein später abiränbert worden sei. Bon a r Law erwiderte, es bestehe nickt der geringste Anhalt für eine derartige Vermutlmg und ftckr rort, ich glaube tatsächlich, es ist kaum nötig in sagen, daß es keinen Vertreter irgend einer vereinigten Macht auf der .iftmserenz gibt, der nicht die außerordentliche Dicktigkeit einet guten Einvernehmens mit der Regierung und der Bevälke- rung der Bereinigten Staaten erkennt. Bonar Law sagte ferner: Um den Armenier-Metzeleien zu begegnen, sei bet britifdx* Vertreter in Monitanhnoprf bevollmächtigt, bekannt zu geben, daß die Konferenz beabsichtige, Kvnstnntmopel-den Türken zu übet* lassen. Aber tueim die Metzeleien nicht auf hörten, ieurbc die (hitfebeiintng ter Konferenz ro.nmcty.'Li* lick) -um Nachteil der Türkei abgeändert werden.
London, 19. Febr. <WTB? Die,,Dail- dNaü'' schreibt: Es verlaute, oaß ok ■flntnwrt ar Wilson besagt, baß der Oberste Nat gelungen war, während der fveiwilligen Abw.sendei' bei amerikanischen Vertreters einen Beschluß zu fassen. Tic Note setzt ferner auseinander, daß die Vorschläge vom Dezember in Kraft gesetzt io.*rbat sollen, weim wir sehen können, wie ste ausgeführt werden sollen.
EntzlandS Eeefiotte.
Rotterdam, 19. Febr. WTB.) Laut „Nieirwe Rotterdam. Courant" meldet btc „Daily Cconicle", t>rfe Eilgland m kurzem rebw Sch itbt* schiffe mit 30,5 cm-Geschützen metit haben wird. Die neuen Schiffc führen Geschützt von 31,3 und 40,64 cm und möglicherweisc solche noch > clevereren Kalibers. Die Schlachtschiff sc mit schwächer:,! Geschützen sollen tufrangierl ive.den. Darunt:r befinben sich 9 Dreadnoughts, bee berfauft roerb.-n sollen.
D»e versteigenin« deutscher Handelsschiffe.
Ne u y o r k, 19. Febr. (WTR.) Bei der Wiederaufnahme der Versteigerung der deutschen Handelsschiffe erhielt das Schifsahrtsamt nur e tit Angebot für ein Schift. Ter Verkauf wurde daraus geschlossen. Tie Schisse, wie der Leviatl-an, Vaterland, Agamemnon und George Washington erzielten kein einziges Gebot.
Die amerikanische tzleifchausftchr.
Haag, 18. Febr. iWB.) Ulke „Nreuwe Los- rart" aus Neuyork meldet, ist bfe amerikanische Fleij cka usf uhr infolge deS Stank?s bet Wechselkurse zum Stillstand glommen. £'iei* burrb ist tn Amerika ein starkes Fallen der Jte:sch- preisc verursacht worden.
Schnelldampferve''kehr Swiivmunde-Pillau.
Berlin, 18. Febr. (Akifs) Aus dem Reichs« Verkehrsministerium nriü> mi.geteilt, daß b mnächst erneut Verhanblungen mit den Reedereien ftatt- finben, die den Schnc llda mosenxtb' tz Swine- münde — Pillau übernähmen. Bei ben andauernden Schwierig-kecken für den Verüetz zu Lande wird der Weg über See noch LAiiy rv Zeit ein drrng.-ndes ErfvrderniS sein unb ftarten Zuspruch finten. Auch im März ist beirr mit oer Meiterfühcung der Schnellbamyfervertz biuigcn zu rechnen.
Raub überfall.
Frankfurt a. M., 19. Febr lWTB.) Sxute vormtttag gegen l/»H Uhr wurde einRaubübe r- f a 11 auf das Juwelier Geschäft von Bräutigam am Goetheplatz verübt. Ein Mann zertrümmerte mit einem Backstein das Fenster, beraubte zwei Stöc^ mit Ringen unb andren Schmucksachen im Werte von ungefähr 30 000 Mk. und schwang sich dann in ein langsam vorüberfahrendes Auto, das infolge des dichten Nebels entkam. Der Backsteiii war tn eine französische Zeitung eingewiefeü, so daß man annimmt, daß man es mit Verbrechern aus dem besetzten Gebiet zu tun hat.
ZtaStmWnGiehen, Löderftrahe n Fed. Svliatan abend 8'/«Uhr: Religiös. Vortran. Jeden Mittwock abend 8'/, Ubr: ('einsübrnug in die beiline
Bekanntmachung.
Ter Nachtragsvoranschlag für die Gemeinde Klein-Linden für oas Rj. 1919 liegt vom 20. Februar 1920 ab eine Woche aus hiesigem Bürgermeistereibureau zur Einiicht und Erhebungen von Einwendungeil offen. Ts wurde die Erhebung einer Nachtragsumlage beschlossen, zu der auch die AuSmärker herangezogen werden sollen.
Klein-Linden, den 18. Februar 1920.
Hessische Bürgermeisterei. Jung. 1954
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Terbstangen Fichte 8 Stück = 0,98 Fsttn. Nutzreisig Fichte 90 Rm. Gerüststangen). Nutzfnüppel Eiche 6 Rm., Fichte 9 Rm.
Zusammenkunft vormittags 9 Uhr von« Rad bei Stamm Nr. 243.
Donnerstag den 26. I. Js. kommt aus dem Ulfaer Gemeindewald nachverzeichnetes Holz unter den bei der Versteigerung bekanntgemachten Be- bingungen brfentlid) mei'tbietenb zum Verkauf: Stamme Eiche: 1. ftlai
Tas zerstreut liegende Holz rotto nicht vor- gezeigt. 1956
Ulfa, den 17. Februar 1920.
Hess. Bürgermeisterei Ulfa. Hofmann.
■&W.ÄI- ttklSmmißkBSsk mit oder ohne Haus zu kaufen gesucht. Schrift!. Angebote u. 03238 an den Gieß.Anz.
Holzvkt-steigerung.
Montag den 1. März l. I s. von vormittags 9 Uhr an werden in der Gastwirtschaft „3 um Frankfurter S» f" in Göbelnrod aus dem Schutzbezirk Harbach versteigert:
Stämme: 11 Buche 11,64 Feftmtzer, 75 Eichen = 32,31 Fstm., 1 Esche = 0,11 Fstm.. 1 Elsbeere -- 0P5 Fsttn., 129 Fichten - 78,72 Fstm., 173 Kiefer = 126,89 Fstm., 3 Lärche = 1,65 Fsttn Terbstangen: 247 Eiche «= 13,33 Fstm., 2 Esche = 0,18 Fstm., 590 Fichte = 41^2 Fsttn., 38 Kiefer = 3,56 Fsttn., 8 Lärche =» 0,74 Fstm. Reisstangen: 90 Fichte = Lil Fstm. Nutzscheiter: 2 Rm. Birke. Nutzknüppel: 5 Rm. Aspe, 16 Rm. Eiche, 3 Rm. Kiefer.
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treibende dürfen mitbieten. Aus Verlangen der Dberförfbetei muß der Nachweis über btt Verwendung des gekauften Holzes beigebracht werden.
Tas Holz ist vorher einzusehen, die geschälten Nadelstämme kommen nicht zum Ausgebot. Nähere Auskunft durch Herrn FSrster Kinkel- Horbach. 19310
Grünberg, den 16 Februar 1920.
___2__________Oberforfterei Grünberg._____________
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