343,15
Berlin
Abenfe Schlife Schluß- Schluß-
zu vertagen.
16,-
11,85
444,50
17.7.
14,75
Betr.
De bis 15.
Wä
Zürich . . . . Amsterdam . li open'.jagen. Stockholm. . Wien .. . . Prag . . . .
34215 641,35 649,35 861,60 157,»0 229,75 151,47
33,65 319,65 685,30 616,35
21,47 25,92 85,42 23,22
tkörsenlurse.
5-raahfurt
641,35 639,35 854,10 153,80 227,75
149,80 38,20
321,15 679,’O 614,35
2 .,34 22,22 84,65 23,34
650,65
640,65 855,90 154,20 228,25 150,10
38,80 321,85 680,70 615,65
26,40 22,28 84,85
23,40
nach Brüssel einbcruien hat und unter Berücksichtigung der Tatsache-, datz die genannte Konferenz nicht alle notwendigen Voraussetzungen Hot, um zu dem Ergebnis zu gelangen, für das sie einberufen ist, bittet die Konferenz von Spaa den Völkerbund, die Berufung zu der genannten Konferenz auf ein Datum nach dem 15. September
übergeben werden würde, wodurch die deutschen
Bedenken wohl zerstört seien. Hinsichtlich des K 7
Die deutsche Ostmesse in Königsberg.
Berlin, 17. Juli. (Wolff.) Die Anmeldungen von ausstel! enden Firmen zur ersten Deutschen Ostmesie in Königsberg vom 15.—20. August ds. Fs. sind, wie von zuständiger Seite mitgctcilt wird, so überaus zahlreich cin- gelaufen, daß ein? große Anzahl von Anmeldungen in Anbei aärt des zur Verfügung stehmdeu Raumes abgelehnt werden mußte. Neuanmeldungen haben dal>er keine Aussicht mehr auf Berück sichtigimg. Auf der deutschen Ostmcsse sind nur QnalitäiHfirmen certcetvn Tas Auswärtige Amt wies die dentschm konsu'ari ck>en Vertrrttmgen in den Oststaaten Litauen, Z^tteand, Esthland, Polen. Finnlarrd, Skandinavien und dem übrigen europäischen Auslande an, allen B.suchwn der deut sckwu Ostmesie aus diesen Ländepr weitgehende Paß- und Einr?is?erü icksierungen zu gewäh.en. Die Außenhandelssd.lle des aiLtoärtigen Amts richtet auf der deutschen Ostmes e ein Infor- mationsbureau ein und nricb Jntevsisenten Auskünfte erteilen.
Berlin. 17. Juli. Börsen st imntungs- bi l d. An her Börse kam die f-'f.e Stimmung rwch Abschluß der Vedfendlungc i in ©tun allgemeiner
Geld Bries
16. Juli
Marluotiernngen.
Datum:
Devisenmarkt.
Geld Brief
16.7.
14,75
7,42
Pettoleum 850—840. Deutsche Ett)öl 1610. 3m weiteren Verlaus erfuhr das Geschäft ferne Belebung. Mexikanische Anleihen blieben nahezu geschäftslos. Die Tendenz blieb am Schlüße aus den meisten Gebieten fest. Privatdisfont 4 Pro-.
granftfur' a. 'M., 19. Juli.
343,85 650,65 650.65 863, 0 158,20 230,25 151,77
38,75 320,35
686,70 617,65
21,53 25,98
85,47
23,28
Brüssel-Antwerpen . (khristianla .Kopenhagen .... Stockholm Helsingforr. Italien London Aew-Pork Paris Schweiz Spanien .
Wien (alte3) . . . Deutsch-Oesterr. adg. Prag.........
Budapest '.> ulqnrien ... . . Konstantinopel. . . .
fU^rtioei wn SPaa tonn daran ! allm 1 titttn dam
KltW -®1
Msioarnl er fügt hi»Z für abschbai sehe. Eine r der ginnte। )as Fernbic Xr R^gieni lande sahch urteilt mtri
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PÖ S&k
zr-iM>fi'
heißen, da man die weltgeschicksilichen Fortschritte der Besprechung von Spaa nicht an der Finanz- frage scheitern lassen wollte. In der oberschle- sisckien Frage erklärten die Alliierten, daß der detrtschen Regierung nach Schluß der Sitzung ein beglaubigter Auszug aus dem amtlichen Sitzungsprotokoll mit den Erklärungen von Lloy Gdeorge
(In einem Teil der Auflage wiednrholt.)
Dcr halbamtliche Bericht
über die entscheidende Sitzung.
Spaa, 16. Juli. (WTB.) Die heutige Vollsitzung der Konferenz fand um 5 Uhr nachmittags statt. Von der deutschen Delegation waren Rerrfe- kanzler Fehrenbach, R.ichsminiftcr Dr. Simons und der bayerische Staatsrat Dr. von Memen anwesend. .
Reichsministtr Dr. Simons machte jofort ung daß i deut'ch st eg erring die ?estrr e.r Vorsckstäge in der Kohlensrage eingel>enb besprochen habe imd in drei Punkten Einwe n d u n g e n mach: in der Finanzsrage, in der obe-cschlesrichn Frage und in der Besitzungsfrage. In. der Finanzfrage wünsch Deutchland, daß fee angebotene Prämie von 5 Gvldmark sür die Tonne und der Vorschuß, der aus der Differenz zwilchu dem deutschn lstn andspr is und We t mr:tspr?:s für die Kohlenlteserung.n berechnet iverfe, nicht nur sür die über Land gelt feiten Kohlen, iandern auch für die über See gelieferten bewilligt werde. 3it der obwschlesi ch n Frage fe-teht die deutsch Regierung auf Garantien, die :h. 'r Liefernn^ von Ost kohlen iür Den Fall von Sckiw.er:gk iten iw Ruh gebiet sichrn. Zu § 7 lEinmarschllausel- köunle die deutsche Regierung ohne vorherige Befragung her gesetzgebenden Körperschaften ihre Zustimmung nicht geben. Si? schlug Deshalb eine solch Fas.ung vor, daß diese Kausel nur eine Ausfüh:ung der im Anne- 2, §§ 17 und 18 für den Fall vorsätzlicher Verwgernng der Wiedergut- machungebe iefeiung vorg.s.feuen Bestrafung sei.
Tie Alliierten zogen sich zu einer langen Be- rattmg zurück und teilten schsießsich mit, daß die de^.-tschn Forderungen nicht angenommen werden lö.mten. Bei den über See gelieferten Koh'en sei ein Borsämß und eine Prämie deshalb unmöglich, ivei! Deutch'and diese Kohlen zum Weltmarktpreise aus Wiedergut : nchungskonto gutgeschrieben würde, eine Ber .ütnng üoec diesen Preis hinaus aber nicht mög id> sei. In dec oberschle- lischn Frage erLärten Die A ieeten, daß )ie diese den Ansichten wie Die deut ch Regierung hätten. Sie tonnten zwar die Bsichlüs e der vorgesehenen Kommission in dem eben erwähnten Sinne insttu- ieren. Bei der Einmarschklausel sei eine Abänderung unmöglich
Nach Besprechung mit dem Reichskanzler erklärte Dr. Simons, er bitte um eine Unter- b.echmg der Sitzung, da die deut.che Delegation
schienen sie jedoch keine Nachgiebigkeit zu zeigens sondern versuchten es immer und immer nrieber, durch militärische Drohungen die deutsche Unter* schritt zu erzwingen.
Die Vollsitzung trat dann rnieber zusammen und es sprachen nacheinander Millerand, Lloyd George, dec italienische Außenminister Gras Sforza und Botschafter Chinda. .,
Millerand erklärte, die deutsche Regierung habe anscheinend noch immer nicht verstanden, daß es der unbeugsame Wille Frankeichs sei, bi« Erfüllung des Friedcnsvertrages unter allen Umständen sicherzustellen.
Lloyd George erklärte, er begreife nicht den deutschen Widerstand gegen die Unterzeichnung der Einmacschklausel. Er könne nur an» nehmen, daß die deutsche Regierung hier unter Einflüssen von außen stehe, ja ja es seien ansck-eincnd Bestrebungen von deutscher Seite im Gange, denen an einer Besetzung des Ruhrgebietes durch die Alliierten gelegen sei.
ReickBMinister Dr. Simons erwiderte in einer längeren Rede. Er betonte mit der größten Entschiedenheit den festen Willen der deutschen Negierung den Friedensvertrag zur Ausführung zu bringen. Deutschland wis e wohl, daß die Gegner die Macht hätten, die Durchfülprung des Ber- t arte5 zu erzwingen. Umsow nig-er verstehe man deutscherseits die Drohung durch militärilche Maßnahmen. Die deutsche Regierung kenne leine Ein- flüsse von außen außer einem: die beutiefe öffentliche Meinung. Jeder neue Fall, in dem man die deutsch.' R gierung unter Drohung mit militärischen Zwangsmaßnafen zu einer Untersrfeist zwinge, mach? ihr die Unterschrift für das nächste Mal schverer.
Ministerpräsident Delacroix machte darauf bat Vorschilag, die WiedergutmachuirgsfraM nickst mehr zu beraten, sondern sie auf eine neue .fitenferena die in diesen Wochen in Genf zusammentteten! soll, zu regeln . Ter Vorschlag wurde angenommen.
Ministerpräsident Detecrvir schloß darauf mit einer längeren Rede die Konferenz.
Kurz nach 8 Uhr fand dann die Unterzeichnung des Protokolls in der Kohlenfrage statt. Von der deutsckien Regierung leisteten Reichskanzler Fehten- bach und Reickisminister Dr. Simons die Unter» schrift mit dem hfezusügen der in solchen Fällat üblicken diplomatischen Formel wegen der Ern- marsckstlausel des 8 7: „Sous reserve de l'arttcle sipt".
Die Dcrfchiebung der internationalen Finanz- konftvenz.
Datum: 15. Juli
Amsterdam» Rotterd. 1366,10 1368,90 1351,15 1353,85
--------- ----- 343#Si5
Spaa, 17. Juli. (WTB.) Wie der Sonderberichterstatter der „Agence Haras" berichtet, hat die Konferenz an den Generalsekretär des Völkerbundes in London folgendes Telegramm gerichtet: In Anbetracht der in London im Februar ge-
und entschiedener z-':m Turckstwuch auf allen Umsatz- gebietrn. Tie Kurse der In u rteaiticn z-ogen säst durck^ängig an. Rocht erfebliche Steigerungen hatten Farbwerte zu verzeichnen wege.i des als aussichtsreich betrachteten Ab'.vimnens mit Frankr ich. Badische Anilin geNxrnnen 28, Elbersel er Farben 12, Lwcksiler Farfen 9 Pvozent. Am ML>nt>N'm:rtec bewegten sich die Beserungen vorwigetrd im Rahmen von 3—6 Pvozent, aber Phönix stiegen 9, Thaler Eisenhütte 10, Buderus w-i ere 8 Pv^zant. Bon Elektrizitä s'.sitien waren nur Siemens und L>alste erfeblidjer gestiegen, nämlich iim 12 P oz. Bon Spejialn>erten traten Kölil-R>'t0vecker mit 20 Prozent l-ervor. Am Kalenialnv.irite zogen Schantungbahnaktten Wei er an, nxtbrev-b Lie übrigen Werte im Rinllang mit dem Nachlassen des Tcviseulurses sich al-sck^wächten. Bon Scksi sahrts- akticn ivuiden ,m Verlaufe Sxmi'imrger Paketsahrt und No re deut scher Lloyd höher bezchtt. Am Än- logem.irkt waren die Ber.äir«rungm geringfügig Türkische Lose Zellten sich 30 Mart höher. An der Börse behauptete sich die feste Stimmung im allgemeinen b s zum Sckstuß, namentlich für Mvntan- wcrte, von demm Gelsenkirchen weiter fliegen. Petroleum« kti en i eilten sich aber niedriger. Deutsche Petroleum 830, Teuttckte Erdöl 15,3.
Frankfurt a. M., 17. Juli. B örsen- stimmungsbild. Es hat nickst an Zurersicht- lickM geleb t, die auf den Sieg einer gesunden Vermmst gehofft hatten. Aber g.wade sie wu den von neuem enttäuscht. Der gleich? Diktaturwi'te, der in Versai.les bei fern Siegern vorherrschte,; trat in Spaa in die Erscheinung. Die Eutichsir-ung ist gefallen unh her V rtrag ist mit Ausnahme der Einmarschklausel unterz. ichn-et worden. .Die Befürchtung einer Besetzung des Ruhrgebiets ist damit beseittgt worden. Aus diesem Grunde eröffnete die Börse vor allem am Montamnarkt befestigt. Allerdings sind die Kursbesserungen mir
befefeiben. Größtes Jnterese bestand für chemische Th. Goldschmidt. Badisch? Anilin fanbei ebenfalls Beachtung. Ruhiges Geschäft herrschte in Transportwerven. Scktznttmigbahn zogen an.
Nordfeutsckxr Lloyd ebenfalls gebet sert. Deutsche
sich beraten müsse. Zu dieser Beratung wurden die ReickBminister W.rth, Dr. Lte'.mes und Dr. Scholz und die Staatssekretäre A.bert, von Bergmann und Müller eilig herb ig/rusen. Es fand sodann eine Kab ine 11 s si tz nn g statt, die nach eingehender Bespreckmng zu fern Ergebnis kam, an folgenden zwei Punkten festzuha tm: 1. daß in der ob.Tsch'esi.ch n Frage eine Zu age in fern von Lloy) Eeorge geäuß rten Sinne er,o gt; 2. daß y*----n ’ c i K. -<
der § 7 des Vertrages wegjLltt. Die Be.ästüste • trohenen Entsandung, durch, fee bet Jfettertoo wurden von der Mehrfeit des Kabinetts gutge-dte in t e r n a 11 o na le o.rnan z ko n»ere nz
SturS
Kurs
Kurs
Kurs
Datum:
16.7.
17.7.
16.7.
17.7.
5° ,Deut.6ieqsaul.
79,50
79,60
79,50
79,50
4° Deut.Rcichsanl.
*• —
— , —
70,70
70,60
3"/„Dent.Reichsanl.
—. -
—. —
60,85
60,25
4" „Preuß. Konfols
—— , —
67,50
68,-
Darmstädter Dank
e —B
151,15
151,75
151,-
Deutsche Bank . . .
— . -
— , —
260,-
261, -
Discoilto- Gesellsch.
—. —
—. -
198,50
198,-
Dresdens Bank .
— . —
163,50
163,-
Nationalbank f. D.
150,25
150,-
Mittsld.Creditbank
142,-
— . —
142,-
142,-
H..?'M''rik.-Paketf.
ISO,-
180,87
180,50
183,-
NorddeutfcherLloyd
176,-
177,80
176,25
177,75
Boch.Gutzstahlwrk.
332,-
342,-
327,-
336,-
D -Lrxemb Bergw.
288,50
28),87
236,25
29-1,-
Gelfenkirch.Bergw.
— . —
305,-
301,50
310,25
Harpener Bergbau
327,-
— , —
328,-
353, -
Obe fchl. ckisena.-B.
217,-
208,-
216,-
217,50
Oberschles.Eisenind.
— . —
— . —
262,25
263,25
Phönix-Brgb.-Akt.
420,-
— . —
420,-
4 <2,-
Dad.AniliN'U Soda
458,-
466,50
459,-
480,-
Höchster Farbwerke
355,-
3j9,50
350,50
3>5,-
Elelrtr. A. E. G.. .
295,-
— .
293,50
294 75
Schuckert-Werke. .
184,-
185,85
184,-
Felten-Guilleaume
—. —
— _ —
—. —
a
Daimler......
212,50
210,-
217,-
Bud -Eisenw.-Akt.
— . —
300,-
— . —
305,
Adlerwerke ....
—. —
— . —
226,25
231,50
4Hess.Staatsanl.
— _ —
- . —
83,-
82,50
Electron Griesheim
— , —
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300,-
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Erklärung!
Iu der für heute abend vom Gießener Mieterverein einbe- rufenen öffentlichen Versammlung haben wir folgendes richtig zu stellen:
Die Angabe des Mietervereins, daß der Hausbesitzerverein eine allgemeine Mietsteigerung geplant habe, entspricht nicht der Wahrheit. Ts ist von unserer Seite bis jetzt weder geplant noch angeregt worden, eine allgemeine Erhöhung der Mieten vorzunehmen. Herr Dr. Riemann hätte sich jedenfalls erst bester orientieren müsten, bevor er solche unbegründete und unwahre Gerüchte in die Oeffent- lichkeit bringt.
Da der Mieterverein Hausbesitzer zu seiner Versammlung offenbar absichtlich nicht eingeladen hat, sind wir genötigt, aus diesem Wege die Oeffentlichkeit auszuklären.
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