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;ahlreich.'r Zuhörerschaft sprach Donnerstag abend aut Einladung der Deutschen Bolkspartei Parteisekretär Dr. Lutsch-Gießen über die gegenwärtige wirtschaftliche und politische Lage. Reicher Bi fall wurde dem Redner gespendet. In der von deni Borsitzcnden der Versammlung, Forst- vrrt Wagner, geleiteten Ausspvache ging der Iebner auf die aus der Bersammlimg an ihn »richteten Fragen ausführlich ein und gab selbst

Mobiliar-Versteigerung morgen DienStag den 20. d. M. It. bereits oer- öffenllichter Anzeige la der Turnhalle am OSwaldS garten um 2 llhr bestimmt und pünktlich.

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Kirche und Schule.

-o- G ro sten-Linden, 16. April. Im Saale von Phu. Schaum IV. hielt Rektor Bach am Mittwoch abend einen Vortrag überDer Kampf um die Einheitsschule". T4e schwierige Frage wurde durch cütc Aussprache noch weiter geklärt.

Hochschulnachrichten.

]I Marburg, 18. April. Das Sommer- Halbjahr an der hiesigen Universität beginnt am 29. April. Während die Vor lesunarm bereits am 11. Mai ihren Anfang nehmen, ist der letzte Tag der Einschveibungen auf den 27. Mai festgesetzt. In Wvhnungs- antb Verpflegungsangeleaenheiten erteill das studentische Wohnungsamt im llniversi- tätsgebäude "Auskunft. Bemerkt sei, daß von der be­kanntlich in einer sozialdenwkratischen Volksver­sammlung in Aussicht gestellten Schließung oder Verlegung der Universität bei deren Behörden nichts bekannt ist.

ntc. Frankfurt a. M., 17. April. Der Betrieb der Frankfurter Universi- t ä t erleidet durch die Besetzung der Stadt keie nerlei Einschränkung. Für die auswärtigen Studierenden sollen die Einreisepässe rechtzev- tig vor Beginn des Sommersemesters be­schafft swerden.

mc. Frankfurts. M., 16. April. Ter Be­ginn des SommersemesterS an der Frankfurter Universität wurde jetzt endgültig auf den 6. Mai d Is. festgesetzt.

Hornhaut. Ballen u. Warzen beseitigt man schnell, sicher und schmerzlos mit In vielen tausend irällen glänzend

<1 UlirUl» vewähri. Kukirol istm allen beRcren Drogerien »um Preise von Mk.2 erhältlich. Lasten Sie sich nicht» ander, aufreden, es gibt nichts BeffereS.

9 c t t. : Festsetzung von (£yeugo>, Grvßhandels- and Kleinhandel «Höchstpreisen rür den Brmdesstaat Hessen und den Regierungs-- bezrrk DieSbatrm

Bekanntmachung.

Ans Grund der Verordnung über Gemüse, Obst und Südfrüchte vom 3. April 1917 sReichs- xftetzlü. S. 307^ § 4 ff. wird bestimmt:

Die für Zwuckeln geltenden Höchstpreise wer­den mit Wirkung vom 15. April 1920 ab auf» Phöben. 43808

Berlin, den 12. April 1920.

Reichs stelle für Gemüse und Obst.

Der Vorsitzende: von Tilly

Ämnlag sein Anturnen. Eine stattliche Schar Zöglinge und Schüler traten am Vormittag jum ««turnen, bestehend in einem Sechskamm, <nt. Tie Anforderungen waren durchweg sachgemäß Uwählt und die Leistungen entsprachen den Er­wartungen, die man an die Jugendlichen stellen fiatn. 57 ^icne wurden errungen. Die drei ersten «hielten: 3Wngr: 1. Hch. "Drechsler 88»/s P., 2 Willi Arnold, Willi Gengnagel 88 P., Fritz

Datum: 5*/0,DeuLÄrieg»anL 4°/,Deut.Beichsanl. 3'/,Deut.Reichsanl. 4% Preuh. Konsolr Darmstädter Bank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener Dank.. Nationalbank f. D. Mitteld.Treditoank S.-Amerik.-Paketf. RorddeulscherLloyd Doch.Guhstahlwrk. D..Luremb.Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberfchl. Tisenb.-B. Öberschles.Eisenind. Phönix.Drgb.-Akt. Bad.Anilin. u.Soda Höchster Farbwerk« Elektr. A. T. G... Schuckert-Werke. . FeftenLGuilleaum« Daimler Dud-Eisenw.-Akt. Adlerwerke .... 4*1, Hess. Saatsanl. Electron Griesheim

89V, B., 1. R. Schwab 88 P., 2. Wtlb. Rum 86V,, 3. Karl Jost 84V, P. Nachmittags traten autzer den Schülern auch d« aüioen Turner und Zoalrnge zu den Freiübungen an. Durch die grvtzc Zahl wurden dir Udrangen in 2 Abteilungen vor- geführt, hieran schloß sich das Schauturnen an den Geräten. Durchweg konnte man gute Leistun­gen sehen. Besondere Aufmerksamkeit sanden die schönen Darbietungen der Turnerinnen. Eine große Zahl Zuschauer hatten sich sowohl am Vormittag wie am Nachmittag eingesunden, die mit großem Interesse die Hebungen verfolgten. Gegen 6 Uhr fand die Siegerverkundigung statt. Der 1. Vor­sitzende beglückwünschte die Preisttäger, dankte allen Mitwirkendcn und ermahnte die Turner zu einem treuen und festen Zusammenhalten, die Not unseres Vaterlandes verlange ein starkes und gesundes Geschlecht. Mrt Befriedigung kann der Turnverein von 1846 auf die Leistungen ferner Turnerschar sehen, die unter Leitung ihres uner­müdlichen und zäh arbeitenden Trnmwatts Erb noch manches Schöne im Laufe des Jahres leisten wird.

nigfte Verschwinden der Kapp'Roch n-un g iteinsch- ten."Noch am Dienstag nachmittag erklärter .Hauptmann Pabst, falls die Stuttgarter Negierunpf die Karw^en Bedingungen incht restlos mmähme, auf eine Diktatur D Lu mi a-L n den - dorff zuzustreben. Däumw, der Führer der un­abhängigen Sozialisten in Berlin, wurde aus 4 Nhr zur Besprechung in die Reichskanzlei gebeten. Er kam selbstverständlich nicht, aber es bezeichnet die Urteilsfähigkeit der unverantwortlichen Putschistm, daß sie von einer DeveiniMng der Mllitärdiktattoe und der Generalskreilpartei träumten, da§u noch in einem Augenblick, da die Wut der ÄrbettermajPeN siedend aufkochte."

Rätinnen im ReichsarbeitsministrriirM.

Berlin, 16. April. (Wolff.) Im Haus­haltsansschuß der Nationalver­sammlung wurde bei der Beratung des» Etats des Reichsarbettsminisberiums von ec Regierung mitgeteilt, daß bei dem Reichs-« arbeitsMinisterium die Einstellung Vortra­gender Rätinnen und Regierung rätinnen in Aussicht genommen sei. Ebenso sei die Beförderung geeigneter mitt­lerer Beamten zu Regierungsräten geplunt. Der Etat des ReichsarbÄtsministeriumÄ wurde genehmigt.

Spielpla» der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 20. April: Die Jüdin. Mittwoch, 21.: Fünftes Dolkskonzert. Don­nerstag, 22.: Euryanthe. Freitag, 23.. Tte Rose von Stambul. SamStag, 24.: Tamchaujer. Sonn­tag, 25.: Ter Freischütz. Montag, 26.: Violetta. Dienstag, 27.: Parsisal. Mittwoch, 28.: Das Drei** mäderlhaus. S chau > pielhaus. Monttrg, 19. April: Pygmalion. Dienstag, 20.: Der Tod des Empedollcs. Mittwoch, 21.: Romeo und Ju­lia. Donnerstag, 22.: Der Tod des Emped^lleo. Freitag, 23.: Pygmalion. SamStag, 24.: Don Carlos. Sonntag, 25., nachm. 2»/r Uhr: Michael Kramer. Abds. 6 Uhr: Die Seichung Semaels. Montag, 26.: Liliom. Dienstag, 27.: Pygmalion. Mittwoch, 28.: Gespenster.

kennen geleimt, der sich seit Jahresfrist unter fal­schem Namen umbmrieb- Beide verabredeten, Diebstähle ju begeben. Am 17. Januar stiegen sie in Bad-Nanheitn in ein Lxrus ein und ge­lausten über die Dächer in das 5>aus eines Gold- wavenhändterS. Da sie aber erkannten, daß sie die dort befindlichen Panzertüren nicht zu öffnen ver­mochten, entfernten sie sich alsbald. In der nächsten Nacht drangen sie, rrachdem sie durch ein steller- jeuster emgeschlüpst, nach dem gewaltsamen Oessnen wehvever Türen die Treppe her aus gegangen und Lurch ein Ganafenster dnarflicgnt uxuen, in die Räume eines Nauheimer Kaufhauses ein und ent* wendeten dort Pelze, Kleider und andere Sachen im Werte von über 16 000 Mk. Auf dem Rückwege «ach Friedberg, wo sie sich in einem Lotel eingr- tnebet hatten, erbrachen sie ein Gartenhäuschen, teilten und verpackten dort die Beute. Dann gingen sie getrennt nach Friedberg zu. Dort fiel der Vor­abende M. dem in Zivil btsdrdlichen Polizeiwacht- nirijter Korn.ru mps auf, hauptsächlich weil aus einer ledern,appe, die M. neben anderen Paktten trug, Gamaschen herausragten, an denen sich noch der Preiszettel befand. Kornrumpf stellte M. zu Rede; dlescr ging flüchtig, konnte aber alsbald nneber fest* otmnmmtni werden. Da er angab, sein Freund Lamme hinter ihm, ginej der Polizeibeamte dem v- entgegen und nahm chn test; I. riß sich aber, nachdem er seine Pakete dem Beamten vor die Brust «worfen l>atte, los und ging flüchtig, verfolgt von tvrnrumpf und einem städtischen Beamten. Es imtspann sich eine wilde Jagd durch die Vorstadt g Garten, dem Seebach entlang, bis ins freie

. Dort warf sich I. am Ende einer Schleben- rtBcbcr und feuerte aus seiner Drowningpiswle auf den Beamten, der sich im freien F,ld nie« ixrocfntet hatte. Kvrnrumpf erwiederte sofort den Schuß und es begann ein Feuergefecht zwischen beiden. Der Einbrecher wurde durch einen Streif­schuß am Schenkel verwundet und gina wieder flüchtig Erst nach etwa 3 Kilometer Verfolauna gelang <4 dem Beamten, ihn in einem Steinbruch dingfest zu mack)en. Die Strafkammer verurteilte »en M. zu 1 Jahr 3 Monaten Gcfängnis und den | ju3 Jahre 4 Monaten Zuchthaus und 3 Wochen !Host- Der Dorsitzorde sprach dem Po'li^ciwacht- merster Kvrnrumpf, der in ttrrzer Zeit dreimal mit Verbrechern in einen Feuerkampf verwickelt wor­den war, die Anerkennung des Gerichts für sein aattiges Verhalten aus.

Mehrere Bahnarbeiter von Kirch-Göns, die -Vklirischen Hamsterern Mehl abgenom- «ien hatten, wurden mögen Nötigung zu Gefäng­nisstrafen von 1 und 2 Monaten verurtellt.

Auf die Berufung der Staatsanwaltschaft >wrbe die von dem Schöffengericht Friedberg gegen rarji dortigen Eisenbalmarbeiter wegen Diebstahls ausgesprochene Strafe auf 1 Monat Gefängnis er­höht, weil der Airgeklagte, der mit der Beaufsichti­gung und Bewachung der Güterwagen beauftragt war, sich dadurch eines cruhervrdentlich groben Der-

lässige Kaufmann Adolf N. von Riga behielt die negen Kettenhandels mit Zigarren gegen ihn and* gesprochen r GeLstvafe von 300 Mk. Ter Stein* teuer K. K. von Ober-Mörlen erhielt wegen eines tlinbruchSdichstahls und wegen gewerbsmäßiger Bilderei 1 Jahr 2 Monate Gefängnis. Zwei weitere Lachen mußten vertagt tverdcn. Außerdem wurden fünf saffche b0-Mk.^Acheine eingezogen.

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1

(In einem Teil der Auflage wiedntzvlt.) Die ©nträte und die Besorgnis vor neuen

Putschen in Deutschi und.

Paris, 17. April. ..MTB.) Die .Liberi" veröffentlicht folgende Mitteilung: Die Unter* rd)ung, die Lord Derby gestern mit dem Mi* nisteroräsidenlen M i l l e r a n d über die deutsches Angelegenheiten hatte, ist veranlaßt worden durch die beunrubigenben Berichte, die England intb Frankreich von ihren IhmtroUtommniDiivn m Deutschand über die Vorbereitungen $ir einem neuen reaktionären Staatsstreich erhielten Diese Nackirichten smd der italienischen und belgisches Regierung mitgeteilt worden, deren Anttoorl er­wartet wird, um bei dem deutschen Lanz* ler einen ge me infamen Schritt durch die verschiedenen alliierten Ge* schäftSträger zu unternehmen, m dem ©iime, in dem Lord Kil manrock bereits verhandele^ Wenn ein militärischer Staatsstreich, ähnlich dem von Kapp, ausbveche, werden die Alliierten sofort die Lebensmittel- und Robstosfseu- düngen einstellen und die K r e d i i c annullieren^ DerTemps" bestätigt im großen mrd ganzen diese Meldimg. Tas .Journal deS Debats" sucht den oorzunehmenden Schritt bezeichnenderweise nur mit der lückenlosen Erfüllung des Versailler Vertrages in Verbindung zu bringen.

Kapp und Ludendorff.

Frankfurt a. M., 17. April Der hiesige Hochfchulftkwcr Prof. Fritz Kern erzählt in Den Grenzboten" seinepersönlichen Eindrücke'^ von dem Kapp'Abenteuer und schreibt u. a.:DaS, was Bauer und Papst diemllitärische Lage" mannten, wurde als günstig hingesiellt, die Fik­tion des einheitlichen Lnrndelns der W-.chrmacht auf* rechterhalten. General Ludendvrff wa- durch seinen alten Freund Bauer gebeten imntm, der Sitzung als Privatperson bei-uwvhnen. Er fxitte den Putsch als solchen nicht gewünscht $u seinen bekannten Wesenszügen gehört aber eine oft za Iveügehendc Treue gegen seine Mitarbeiter. Auf Grund der ihm von Bauer gelieferten Angaben konnte er in jener Sitzung seinem ganzen Dem* perament nach nichts anderes als das militä­rische Durchhalten empfohlen. Der Mangel an politischem Augenmaß bet diesem großen Sol­daten wurde ihm wtedermn verhängnisvoll. In­dem er ans Portepee schlug, gab er für den?bugen- blick den Desperados neue Kraft. Seine Auto­rität hielt die Wankenden fest. Es war der Mut des Offiziers, der ans verlorenem Posten ausharrt, an Stelle bei Zivilkoarrage, die ein ver-- schltes Unternehmen mSglichst rasch glattstellt. Der militärische Geftchtspunkt verdrängte wieder einrnaf

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Soldatenkundsebunaen in BersailteS.

Paris, 17. Tlpril (WTB.^ Nach dem ,,Petrs Parisien" ist es gestern abend in BersarlleS zu Kundgebungen der Soldaten (inen. Sie zogen durch die Straßen der Sb verlangten tne Entlassung der Jahves klaff Der , Matin" bestätigt, daß sich dabei einige Zwischenfälle ereignet haben und daß ent Kapitän, der ein greifen wollte, insultiert rtArrtx. Nach demPetit Parisien" wurde er verwundet. Patrouillen haben bte Demonstranten auseinander»-

Ürrnner DV>»tSeTruha«T-l!* tiengese ll schäft. Die Bank ttbxbiat ihre r»dpot beke^imdbrieie Serien V/VI und XIXL-ix zur Rückzahlung am 20. »di 1920. Gleichzeitig erklärt sie stch auf mehrfache "Jüncgain* gen itaer .'kundschaft bereit, mit Rücksicht ate die SxTtebre' dXT'rm,iteitvn der letzten Zett, nxxb bis

Xattea Runränter abgeschwücht dteSJfljr wema verändert. Zvllanlerte 83 (4- 1), Türbm- yt 620 (4- 20), Lauoller 290 (ft- 201 fahtildn Tabak im Verlauf fest mtt 1050. Baltinvre setzten . Dvvzenl höher ein, dann nachgcbend bis 363. Bon Farbwerten Berliner und Badische Anttin gesucht und höher. Felten il Guilleaume fest, dagegen Ä. E. G. abdrvckelnd. Schucken 9 Droz, höher, Öeimrsche Anleihen matter. In Lypothekenpfandbriefcn schein^etwas mehr Ma­terial an den Markt zu tommen. Stadtanleihen und kJndustrievttiaationcn kaum verändert. Der (Ln- hettsmarkt schien ruhiger, aber ziemlich fest. Eine ganze Reihe von Werten imes auch fretc größere äurssteigerrrngen auf. Tägliches Geld gesucht, zrrka 4i/i ProzeM.

Frankfurt a. M., 17. Aprll. (Börsen- stimmungsbild.) Der Schluß der öörfen- woche brachte dem Gesamttnarkl nur geringen Ver­kehr. Die Geldknappheit macht sich deutlicher be- merkbar. Neben der wenig geklärten politischen Lage sowie dem vorliegenden Ausweis der Reichsbank, der eine gewaltige Anspannung der letzten März- woche verzeichnet, standen keine Meldungen, die An- veaungen hätten geben können. Das Geschäft hielt sich deshalb in engen Grenzen mit Ausnahme von Montanwerten, wo es vorübergehend yu lebhaften Umsätzen kam. Sehr fest lagen Phönft Bergbau, bte auf spekulative Käufe mtt einer Preissteigv- (nw von 16 Prozent einsetzten. Mannesmann und dato schlossen sich der Aufwärtsbetveguny an. Zell sw ff Wald fps waren bei regerer Nachfrage 15 Proz. gesteigert. Deutsch Ueberfee Elektrische lagen fester. Stärker bevorzugt wurden Felteri und Guilleaume, die 533 ei nutzten und bann auf 577 stiegen. Schuckertschwächer. Gut be­hauptet haben sich chemische Aktien. Schifsahrts- aktien unterlagen nur geringen Veränderungen. Schantungbahn etwas schwächer. Kvlonialwerte zeigten ein ruhiges Aussehen. L>eimische Anleihen ruhig. Mexikaner wurden teilweise höher bewertet. Am Einheitsmarkt war die Grundsttmmung gut behauptet. Die Börse schloß still. Privatdlskont

Frankfurt a. TL, 19. ApriL Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 16. April 17. April

Ausgabe von Kunsthonig.

In der Zett tont 20. bis 30. April 1920 ge» fangen in den Klemhandelsgeschäften, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage der Lebens­mittelkarte und Abgabe des Bezugsablchnitts Nr. 4 125 Gramm Kunsthonig

Sim Preise von 95 Pfennig für das Viertelpfund zur Ausgabe.

Die KteinbatchÄsgeschüfte haben die Bezugs- ebftbniite Nr. 4 bis spätestens 3. Mai 1920 dem Ct&t Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 11, einzu- »nchen. 13568

Gießen, den 17. Aprtt 1920.

^^er Oberbürgermeister (Ledmsmittelamt).

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Mittwoch. 21. Avril 1920, nachm. 2 Uhr, verweigere ich Walltorftraße 6, dahier, Darm­städter Haus, zwangsweise gegen Barzahlung: 4 tompl eis. Wagenachsen (ä Stück 46 Kilogramm»

und \ Herrenrock ($öffo).

4816 Junker, Gerichtsvollzieher in Gießen.

Handel.

Berlin, 18. April. Börsenstimmungs- bild. Die Börse verlies zurückhaltender mrd bei erheblich verringerten Umsätzen. In Nebenwerten ist das Publikum noch tätig. Auch einige führende Spekulationspapiere blieben im Bordergrund«. Ueberjee 1240 ä 1275, Petroleum fest 806, schließ- 792. Einzelne Papiere der Schwerindusttie schienen weiter belebt auf die fortgesetzten Preiserhöhungen für Kohle und Stahl, Die schon so erheblichen Nutzen eingebracht hätten, daß auch bte dem- nächstigen angeblich energischen Maßnah­men der Regierung gegenüber der Va­luta- und Preispolitik der Werke an den Ab- schlußaussichten wenig ändern könnten. Schontuttg nur behauptet 568. Westevegel fest 775. Rott­weiler 380. Im Verlaufe wurden namentlid) Luxenchurger lebhaft gehandelt mit 356. Mannes- mann weiter befestigt 414, auf die Verhandlungen über die Saarttttereffen. Otaviwerte abbröckelnd. Im Freiverkehr bewerten Kolonralantette den Sur5 auf 7600. Stahlwerk Becker stlll 308. Bon ftemden

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