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16.11.17.11.

Bücherttsch

in einem Berliner Gymnasium stellte fest, bafe

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graaf" ans London meld?!, wird dort von amtlicher ^jniiiert lut» -Seite in Abrede gestellt, daß die Blockade ^nddergi

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gegen Sowjetoustland im Schwarzen Meer wieder mitgenommen worden ist. Das Reutersche Bnrea«

«nvöhlte Dapermtenlott, Harrer St. Wreber, durch den Gene a'supermte:ä«iten D. Klinge­rn a n n aus Si'obfciiö in sein neues Amt erngesüyrt. Herr 23k-ber wirkt seit Nove.nl ec 1890 rn der lZte- rneinde Garbanheim, Dörfer war er Vikar rn Äasbach.

schlliß des Stiftungsfestes bildete, hielt Buch- druckereibesitzer Ehr. Guntrum unter lebhaftem Bei­fall einen Vortrag über den hohen Wert, den die Leibesübungen gerade tu unserer Zeit für das Her­anwachsende Geschlecht haben.

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Turnen, Spiel und Sport.

Fußball. Am letzten Sormtag hatte der KSercin für T>e togungsspiele Gießen acht Mann- schaslen ins Feld gestellt. Die Ligumannschaft trug ihr letztes Spiel der ersten Serie getpn den Wetz­larer B. C. in Wetzlar aus. Tas Spiel nahm trotz des strömenden Regens einen einwandfrei-'n Ver­lauf, bis Lalbzeit stand das Spiel 1:0 für Wetzlar, obwohl die Be: re-gun gsspie er mehr vom Sprel halten. In der ziveiten Lälfte setzte sich das besser- Zusammenspiel von Gießen durch; durch Möl­ler I er zelte Gießen den Ausgleich und ging fünf­zehn Minuten vor Sch' durch einen werteren Er­folg des Halblinken Kleinke in Führung. Beide Mannfchaslen selten ein faires Spiel, bei Gießm ist der Sturm immer noch das Schmerzenskind. V. f. B. Gießen Hal von den sechs Spielen zwei gewonnen, zwei unentschieden gespielt und zwei mit dem knappen Resultat von 2:1 Toren verloren und steht mit sechs Punkten an der vierten Stelle; nach neueren Meldungen soll V. f. B. Marburg das Spiel gegen den Gießener Namensvetter wegen Einstellung und eines nicht spielberechtigten Spie­lers verloren haben, so daß V. f. B. Gießen mit V. f. R. 1900 mit gleicher Punktzahl dn zweiter S'.e'le rangiert. V. f. B- IIWetzlar B- C. II 2:3. Gießen unter seiner sonstigen Form verliert knapp durch Elfmeter stoß. Tas Spiel Dürfte wieder­holt werden, da wichtige Regelverstöße vorkamen. V. f V. IIIWetzlar D-C. III 2:2. Gießen mit drei Mann Ersatz. V. f. B. IVWetzlar B. C. IV 4:0. Tie Gießener Mannschaft war über­legen und siegte verdient. Tie erste und -wüte Fuigendmannschaft »veille beim Tu'.n- und Sport­verein 1860 in Marburg, während die erste Mann­schaft mit 2:0 Toren unterlag, konnte die bisher ungeschlagene zweite Mannschaft wieder einen Steg ton 3: 0 Toren mit nach Dause bringen. Tie dritte Jugend spielte gegen V. f. 91. 1900 Jugend III 1:1, während die vierte gegen B. f. 9L 1900 IV mit 1:0 Toren den Sieg davontrAg.

O Schlitz, 18. 9Iov. Ein recht erfreulicher, frischer Zug geht neuerdings durch die verschiedenen Zweige unseres Turnvereins. Im Sommer wurde eine Schule rablerlring ins Leben gerufen, die in- zwisckxm schon sclwne Fortschritte gemacht..Jetzt hat man nun eine Männerriege für diealten Herrn" eingeführt. Run fehlt unserm Verein nur noch eine Frauenabteilung, und die soll in Kürze gegründet und von Lehrer Wedel geleitet werden. Auch die sportliche Seite der Leibesübungen wird fleißig gepflegt. Dem Verein angeschlossen ist die Fußbä'labtrilungSlitisa", die am ver- gangenrn Sonntag ihr wo hl gelungenes erstes Stif­tungsfest feiern konnte. Ber dieser Gelegmhcit fand ein Fußba.lwcttspiel SchlitzNiederaula statt, das mit 4:1 für unsere noch junge Mannschaft endete. Anschließend daran ivurben die Sechser kämpfe um den vom ehemaligen Nadsahrervercin Schlitz gestif­teten Wanderpreis mrsgetragen. Tabei endet-? das erste Spiel zwisckxm Alsfeld und Blitzenrod zugun­sten Alsfelds, das zroeite Spiel zwischen Lauter­bach wib Niederaula blieb unentschieden. Aus dem Entsclxndungskampfe (Laute.bach gegen Alsfeld! giny Lauterbach als Sieger mit einem Tore her­vor. Lauterbach g-nvann also den Pokal. Eine große Zuschauermenite verfolgte die sportlichen Darbie- tlurrgen trotz des schlecht eit Wetters mit größtem Interesse. Beim UnterhalMngsabend, der den Ab-

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erfährt von Seiten der Admiralität, daß die bri­tische Schwarzmeerflotte Befehl hat, strikte Neu­tralität zu walwen und nur ben gewöhnlichen Poli- zeidienst zu verrrchten.

DieTimes" meldet aus Konstantinopel, daß dort sieben Schiffe mit 13 000 Flüchtlingen aus der Krim cingetroffen sind. JUzwtschen warten noch 30 000 Flüchtlinge auf Abbeförderung von ber Krim. General Wränget leitet persönlich die RLv mung von Sebastopol und beabsichtigt, sich erst im letzten Augenblick einzuschiffen.

Ein Eifenbchnunglück.

Karlsruhe, 17. Nov. (WTB.) Die Presse- abteitung der badischen Regierung teilt mit: LaNr vormittag kurz nach 8 Uhr wurden zwischen Blankenloch und £er Blockstation Lach­wal o durch den Personenzug 737 von einer Arbeiterrotte 7 Streckenarbeiter getötet, 2 s chwer und 2 leicht verletzt. Sie woll­ten dem Güterzug 7031 ausweichm und traten in das Gleis des gleichzettig die Strecke besahrenben Persotonzuges 737. Der die Aussicht führende Rottenführer ist ebenfalls getötet worden, llntcc suchung ist eingeleitet.

mit einem lauten Schwer auf die Knie frei und hervorstieß:feier ist esl" Wirklich lag da, unter fast undurchdringlichen Buschwerk toroorgeit, ber Steinhügel, der das Grab ihres Kindes bedeckte. Die Kaiserin erzählte mir," sagte Wood,daß der erste Geruch der Bellchen, der sie ganz un­erwartet traf, auf sie so überwaltigeno wirkte, daß sie glaubte, sie müsse ohnmächtig werden. Tann aber zog sie eine innere Gewalt vorwärts; sie suhlte Feine Müdigkeit und hätte so stunden­lang durch das Dickicht hinstürmen können. Erst an dem Grabe fand sie wieder Ruhe."

sJn einem Teil der Auflage wiederholt.)

Eine TrauerkundgebuNg für Südtiwl.

I n n s k r u ck, 17. Nov. (WTB.) Die Land- 1 a g s f e f f i o n wurde mit einer Trauerkund- gebung für Südtirol eingeleitet. Der Lan­deshauptmann hielt eine Ansprache, worin er aus die schweren Folgen des Friedensvertrages für das deutsch; und das latmische Südtirol hinwies. Die Deutschtiroler erblickten in der Bereinigung bet italienischen Süotiro.er mit dem ttalienischen Muttervolke die Erfüllung einer nationalen Not­wendigkeit, die zur Aufrechterhaltung des Welt­friedens führen sollte. Diese Vereinigung erfüllte die Deutschtiroler mit der föoifnung, daß auch ihnen die Vevemigung mit den deutich-latinischen ©tantmevbrüdem im Süden und mit dem deutschen Muttervolke nicht versagt bleiben werde, und daß auch ihnen das von Wilson verkündete Sclbst- bestimmungsvecht gewährt werde. Die Plätze der beiden Abgeordneten des deutsch-latinischen Süd-

vermrschtes.

* Tie neue Erzaufbereitung. Ins­besondere währeird des Krieges hat in Amerika und Australien ein neues Verfahren Eingang ge­funden, um die verfchiedenartigen in der Natur innig vermiscksten Erze zu nennten, durch das jährlich viele Millionen gespart werden können. DasFlotalionsverfahren", wie es in, Amerrka genannt wirb, ist der bedeutendste Fortschritt der letzten Jahrzehnte auf dem Gebiet der Erzauf­bereitung. Am Kaiser-Wilhelm-Institut in Ber­lin wird diese Methode jetzt Ivissenschasttich ge­prüft, worüber Pwf. N a t h a n s o h n im neuesten Heft derU m s ch a u" in Wissenschaft und Technik (Frankstrrt a. M.) berichtet. In ber Natur kommen nutzbare Erze in der Regel mcht rem, sondern ver­mischt mit tauben Gestein tot. In v.elea FÄleu ist daher eineAiusbeveitung!" ruotwendig, die tot allem in der Mschldung des wertlosen Materials best'ht. Zu diesem Zweck hat man die Erze sein gemahlm und mit Wasser vermischt, um so eine Trennung nach ber versch ebenen Schwere ber Mrnerali n her- beizriführen. In der Praxis läßt sich allerdings eine reinliche Scheidung nicht so leicht durchfuhren, da die Reibungs- und Oberflächenh:äfte der Schwer: entgrgenwirken. Auf unüberwindliche Schwierig­keiten stteß bisher die Trennung sehr fnn gemah­lener Mineralien, weil sich hier die Slaubt-ilchrn zu großen Flocken zusammenballen und sich so ver­mischt am Boden ablagern. Sner setzt mm das Schcrumschwimmverfahrcn" ein, das auf dem ber» schiedenarttgen Verhallen ber Bestandteile der Mineralien zu Deien beruht. Einzelne B:standtelle werden leicht von Deien benetzt, wähomd bei an­deren die nähere Verwandschaft zum Wasser daS Del sernhält. Erzeugt man nun in einem Gemisch von sehr fein gemahlenem Erz mit Del und Wasser durch Druckluft ober Rührw.wke Schaum, so steigen die ölüberzogenen Erzteilchen mit den Luftblasen in die Löhe, wählend das taube Gestein zum Boden fällt, wodurch ein wertvolleres Erz in viel höherer Konzentration erzeugt wird.

* DieVeil chenspur". Seltsame, bisher unbekannte Geschichten aus dem Leben der verswr- benen Kaiserin E uze n i e erzählt Dr. Ethel Smyth in Blackwoods Magazine. Eine ber merk­würdigsten ist die Art, tote sie das Grab ihres Sohnes im Zulu land auffand. Die Geschichte stützt sich auf den Bericht von Sir Evelin Wood, der die Kaiserin bei ihrem Bckuch begleitete. Der Fleck, aus dem der kaiserlich: Prinz im fernen Afrika begraben wurde, war durch einen Lüget aufgeschich- teter Steine kenntlich gemacht worden. Aber als dir Mutter zur letzten Ruhestätte ihres Kindes pllgerte, hatte die Ueppigkell des Urwaldwuchses den Steiuhügel bereits längst überwuchert, und die Zulu-Fuhner, die sie begleiteter:, konnten das Grab nid# fiirden. Der Prinz hatte stlls eine Leidenschaft für Veilchmduft gehabt: es war das einzige Parfüm, das er gebrauchte. Plötz'ich nahm die Kaiserin einen starken Beilcheugeruch wahr.Das ist ber Weg!" rief sie und stürzte in höchster Aufregung nach einer Richtung hin fort. Wood erzählte, daß sie wie ein Jagdhund auf einer Spur forlgelauien sei, über Baumitümpie hinstürzend, sich in Schlinc;pflanzen verwickelnd, von den hoben Gräsern, bte sie durchbrach und die sich hinter ihr wieder zusammenschlossen, ge­schlagen und gezaust. Aber all diese Hindernisse schien sie nicht zu spüren; wie von einer Zauber­gewalt gepackt, drang sie vorwärts, bis sie endlich

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d s? -L. E s Z cha ch! v! e l s. Elxin Vwjenl bec Stinher fern Semit tragen. Da foii«tifüto= Abgeordnete Bernst-in tagte ihm. i 5/= Millionen i>mtic6:r Arb.'itn- seien getoerl rorganisiert ober gebö ten sozia'istischell Parteien an. Alle diese Leute hätten die Gewöhn- 2ZL 2bennes beit angeiwuimen, die Geschäfte des Landes zn

!* T^ore.rker.auf ^ntrollienm. Könne Frankreich etwas AehnliöZ

zeugt fein, daß ihn hieebei Gesichtspunkte lell'ten, welche bisher außer acht gelassen wurden. Wie sehr er mit seiner Darstzlbung das Richtige getroffen

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Heute letzter Tag:

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Der Film des Tages!

Nurnoch heute und morgen

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letzte Vorführung abends 8.45 Uhr.

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hat, beweist die rasche Aufeinanderfolge ber Auf­lagen. Berger lehrt die Elemente des Spiels in knapjnr und verständlicher Form: er mutet dem Anhänger nicht zu viel auf einmal zu, benützt aber jede Gelegenheit, ihm eilten Einblick in die Tiefen des Schachs zu, gewähren und sein Interesse am Schach gefangen zu nehmen. So führt Berger un- merklich zu den Schwierigkeiten und Problemen des Schachpiels; besonders interessant und originell ist das Kaiplel über Fehlernutzungen, bis er end­lich bei ber Besprechung der berühmtesten Meister­partien und Kompositionen landet. Kurz das inter­essante und schön ausgestattete Buch, ba§ sich auch als Geschenkwerk eignet, kann nicht warm genug allen Freunden des Schachspiels und solchen. Die es werden wollen, empfohlen werden.

tirols sollen unbenutzt bleiben in Erwartung ihres Wlederkommens, wenn das geschehene Unrcda wieder gutgemacht sei.

Ein neuer Uebergriff der Tschechen in Eger.

Prag, 17. Nov. (WTB.) Die ..Bvhemia" meldet aus Eger: Als in dec Bahnhofstraße eine Gruppe von 20 Df fixieren erschien, unter denen sich auch sechs Franzosen befunbar haben sollen, stimmte die Meng? bteWachtam Rhei n" <m, woraus 'einer der Dsstzieoe mit Land granaten drohte. Einige Offiziere gab«r Schüsse ab unb warfen auch zwei Landgranate«, wodurch fünf PersanLN leicht verletzt worden finit

Ein Franzose über Deutschland.

Paris, 16. Nov. (Wolff.) Der Sonder­berichterstatter desD.uvre", Valot, tritt in einer Korrespondenz aus Ber.in für besseres Verständnis zwischen Frankreich und Deutschland ein und stellt Fehler auf beiden Seiten fest. Bon be­sonderer B.Leutung ist, daß er das aroße Glenb in Deutsand feststellt und durch'Beispi le belegt. Di? Franzosen seien über die Lage nicht unter, richtet. Er habe in Essener Arbeiterfamilien be- klagenswerte Zustände vvrgefunden. Er sei mich in Berlin in beit Familien von UniversitätsPro­fessoren und Privatdvzenten gewesen, die langsam des Hungertodes sterben wurden. Eine Enquete

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Nur Sonntag den 21. November, 11 Uhr vormittags öffentliche Vorführung des medizinischen Aufklärungsfilms © Ba® ^eschlechtskrank- $ ihre Folgest

Mit Begleit-Vortrag des Herrn Amtsarztes Dr. Schuppert. jugendliche unter 18 Jahren haben keinen Zutritt - Am Montag d m 22. November, W nachmittags 4 Uhr, finden die Vorführungen nur für Damen statt. Den

Vortrag dazu hat Herr Kreisarzt Medizinalrat Dr. Walgor übernommen.

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