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nähme und Löfchitng wird in weitem Umfange von Kosten und Stempelgebühren befreit
‘offen hat oder ob er seine Räte hat schölten Iissm, tut nicht allzuviel zur Sache. Fest-
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in den neuen lixmbtag.
Die Reuwohffn in Preußen. •
Berlin, 16. Nov. (WTB ) Der Aeltestenrat
hessische rofistammer Darmstadt, den 16 Nov 1920. Ter Hessische Landtag wurte 1 e ite vormittag 15 Uhr durch den Präsidenten Adelung mir
'bellt ist, daß die Rücksicht aus Drohungen, if ein „allgemeines Interesse" an Vermei-
Der Main—Twimufanat
München, 16. Nov (Wolfs.) Die „Kvrre- spontenz Hoffmann" meldet: Wie wir erfahren, wird nunmehr mit den Bauarbeiten an den Strecken des Main — Donau-Kanals am Main und
Ein neuer Völkerbundsptan Harding»?
Paris, 16. Nov. (Havas.) Der „Chicago Tribüne" wird aus Philadelphia gemeldet, daß die Zeitung „North America" heute einen Aufsatz veröffentlicht, in dem erllärt wird, Präsident Harding werde die Ministerpräsidenten von England, Frankreich, Italien, Japan, Deutschland sowie Elihu Noot berufen, um einen neuen Bölker- bund zu errichten, der sich auf der Grundlage des von Root angeregten Weltschieds- gerichtshofes aufbauen soll. Demselben Blatte zufolge soll Präsident Harding nicht die Absicht haben, nach Europa zu kommen.
bü’-gprnvifher Adenauer, Reich'kanz'cr Fehrenbach, Reichsminister Simons unb Ibtitvrfi ä-Professor Gebeim^a! Moritz in ähnlichem Sinne mir im Gürzenich sprachen. Der Kölner Männergesawiverein teacküe Darbietungen zu Ehren des Wib-n'tm des F e ln rr ger Männergesongvercin^, be^ Reichskanzlers Fehrenbach. dessen Gastfreunf-schaf' b-r Kölner Männerge''angvere n einst bei feiner Rückkehr von Basel m Anspruch genommen batte.
Aachen, 16. Nov. WTB.) Heute nachmittag sinb der Reichskanzler und der Reichsminister des Aeuß-rn hier ein- getroffen. Sie wurden am Bahnhof vom Obtt- bürgermeisler empfangen.
Berlin, 15. Nov (Wolfs.) Der Reichs- kommissar für die besetzten Rteingebiete wieö den belgischen Oberkommissar darauf hin, daß nach wie vor belgische Offi;iere Jagdreviere im Rheinland beschlagnahmen. So habe neuerdings eine Ofli iergesell- schaft in Neuß ein Revier von 4800 Hektar beschlagnahmt, für das mindestens eine Pacht von 50 000 bi? 60 000 Mark zu zahlen wäre Auch in Geldern und ,<h:efeu) seien ähnlich große Reviere von Offizieren beschlagnahmt worden.
Der Umschwung in Griechenland.
. Paris, 17. Nov. (WTB.) Havas. Man berichtet aus Alhen, daß Admiral C o n d o u- riotis sich einverstanden erklärt hat, das Kabinett zu bilden.
Paris, 16. Nov. (Wolff.) Havas meldet aus Athen: Die letzten Wahlergebnisse verzeichnen als gewählt: 118 Veni- zelisten und 250 Royalisten. Die Niederlage Venizelos ist vollständig. Venizelos und alle seine Minister, mit Ausnahme von zwei, sind unterlegen. Weder in Mazedonien, noch in Alt-Griechenland, mit Ausnahme des Epirus, wurde ein Anhänger Venizelos gewählt.
Athen, 15. Nov. (WTB.)'Rhallis, dem die Kabinettsbildung angeboten wurde, hat abgelehnt.
Athen, 17. Nov. (WTB.) Man meldet, daß Rhallvs den Auftrag übernorw- nren habe, das Kabinett zu bilden. Die Führer der reaktionären Parteien werden heute zusammenkommen, um zu prüfen, ob dem Admiral C o n d o u r i o t i s die Regentschaft übertragen werden solle.
kr» von Unruhen die Haftentlassung be- Wtt hat, ohne daß der übliche Instanzenweg ^gehalten worden wäre. Es ist also er» ’Weim, daß in ber Tat die Neigung zu |frem politischen Kompromiß mit radikalen WnlSgruppen die Regierung veranlaßt hat, M den geraden Rechtsweg störend einzu- Mch'en. Bedenklich war e?, daß die zunächst Mkändigen Instanzen, die dem Terror Wcraktervollen Widerstand entgegengesetzt Irrten, durch die oberste Behörde im Stiche ' »lassen und in den Augen der öffentlichen ' Innung korrigiert worden sind. Die Be- fechtnnq, daß das Ansehen unserer ordent- : feen Gerichte, überhaupt die Autorität von Ht und Gesetz durch solche Regierungs- nfnabmen Schaden nehmen müssen, wurde j Landtag allgemein geteilt. Wir haben |« Justizminister nicht vorwerfen wollen, ft er willfährig Recht gebeugt habe, son- [r wir lwben nur Beschwerde bar- tei geführt, daß sein Verhalten — dd er ist doch wohl auch für seine Räte ver- ^iwortlich — nicht lediglich von unbeirr» *rem Rcchtssiim, sondern vielmehr von ?tr gewissen Schwäche bestimmt war, wie [ßti ber politischen Verirrung vom geraden
fei? wohl zu erkennen war. Selbst ein Par- 'lenosse des Herrn von Brentano, der Ab- ifeemete Schröder, zieht trotz aller erklär-
Rechtfertigungsversuche das Fazit, daß •w maßgebenden Behörden und Instanzen l,ew6t werden müßten, mit allen Mitteln den Geist des Widerstandes und des ) brtrecherlums auzukämp^en. Einer Vehaup ^Sdes Abgeordneten Vetters gegenüber, der • frommen haben wollte, daß sich jetzt die i ^Etsanwaltschaft selbst für die Aushebung
Urteil ausgesprochen habe, stellen^ wir 'seiner Anfrage bei unterrichteter Stelle 1 ^Entgegnung gegenüber, daß diese Behanv 'W vollkommen aus der Luft gegriffen ist.
Die Ereignisse in Eger.
Prag, 16. Nov. (Wolff.) Zu dm Ereignissen in Eger berichtet bi? „Plager Abenb- zeitung": Nachts zogen von ber Ka ferne etwa 150 bewaffnete Legionäre auf den Marktplatz, hoben die Statue des Kaisers Franz Josef vom Sockel und befubel ten sie. Die Bevö ke- rung wurde bei ber Ankunst ber Legionäre burch Läuten sämtlicher G'ocken, Trommelwirbel und Hornsignale aufgeschreckt, kam aber zu spät. Bei ihrem Abrug gaben bie Legionäre Schiffe ab, ohne jemanden zu verletzen. Die Bewö-kerung burch-og mit Fackeln und unter dem Gesang ber „W a cht am Rhein" bie Stabt, riß an sämtlichen Gebäuden intb am Bahnhof bie dopp-l- sprachigen Aufschriften ab unb vernichtete sie. Die wiederaufgerichtete Statue war heute den gan.en Tag über von ein;r vi-lbunde-tköpfigen Menschenmenge umlagert. Die gemeldet, soll es in Eger zu Unruhen ».'kommen sein. Gerüchtweise verlautet, daß der Versuch wiederholt wurde, das Denkmal ?.u stürzen.
Eger. 16. Nov NB.) Die Unruhen vorn Son"!a? in Eg r f>atten_am Mcmbag ein Nachspiel. An d.r Äiruaetg der odxr’:=- und Bahw osttrase Lim es zu Sck>ieß^ceie > zwiscker'. deutschen u"d einigen tsche^ischen <sofba*ei, an benen Cntstcre beteiligt ge.ve'ei sein iolm Dabei nmr^en sechs Personen, ehre schwer, verletzt
Die Militat-ievftreit in Zrankreich.
Paris, 17. Nov. (WTB.) Der gesttige Mi- myteiTat, an bem entqvgen ber sonstigen Gewohnheit auch alle Unierstaatssekretäre teilnahmen, war saft mz ber Frage der Militärdienstzeil gewidmet unb bauerte übet brei Stunden. Der .^iegöminifter erf.«rte, ixnter den gegenwärtigen Verhältntssen könne et sich nicht damit einverstanden erklären, daß die Hetab^eVung der Militär- d-enstzert auf 18 Monate vorgenommen werben würde. Ein Meimmg^austausch.unter den Ministern ließ erkennen, daß bie Mehrheit unter ihn'n bie Ansicht des Äriegsministers nicht teilte. Der Ministerrat bcichloß, die Militärdienstzeit auf achtzehn Monate herabzu setzen unb zwar ab Ok tobet 1922, bem Augenblick ber Einberufung des neuen Jahrganges. Unter Berücksichtigung ber vaterlänbischcn Be-'orgnifse des fiYieyimmifter3 be- stimmte der Ministetrat, baß der Gesetzentwurf ausdrücklich die Bestimmung enthalten solle, baß bie Militärdienshmt an bem angegebenen Zeitpunkt nicht herabgesetzt loerden fofL falls bie Verhältnisse es nicht für vor^-ilbaft erscheinen ließen. Trotz bie- ser Bestimmung schien der Kriegsmmister mit ber Entscheidung des Ministerra^eS nicht zufrieden zu ^in. Bnm Verlassen des Ministerrates hatte der Kriegsminister eine Unterredung mit Lehgues, unb man _ nimmt an, baß er bie em gegenüber den Wunsch aus'p'ach, von seinem Amte zurückzutreten. Leygues soll ihn aber bringend ersucht haben, aus feinem Posten zu bleiben.
Au» öcm Ueiche.
Der Gesetzentwurf über die vorgesehene Autonomie OberschlcsienS.
Berlin, 16. Nvv. (WTB.) Der Gefftzent- nnnT betreffend die Bildung des Landes O bersch l e s i e n bestimmt, daß innerhalb voller Mo- nate nach Uebernahme der 83emrol img durch die deutschen Behörten eine VvlkSabstimmnng ftuttfinben soll, ob das Land Oberschfesien gebildet wewen fall. Dieses ist im Falle der Bejahung unverzüglich zu bilden. Zunächst ist die oterWe- sische Landes Versammlung zu wäh'en.
Berlin, 16. Nov (WB.) Ter Reichs- rat nahm in der öffentlichen Sitzung am Dienstag abend ten Gesetze itwurs tetccffenb die Auto- noroie Oberschses e's einstimmig in te: non ten Ausschüssen beschlossenen Fas u tg an, die gegenüber ter Regierungsvorlage relaktiv,«le Äentevunhen enthält.
Die sächsischen LandtagSwghlen.
Dresden, 16. Nov. (W:>lll.) Die Blätter tesprvckxm ausachrlich das Er^ is te^ f ä rbl t» scheu Land tags wählen, te en Hrupt en: - z, ick«n Wahlmüdigkertundetnewer..re starke Verschiebung nach rechts seien. Was die Neubildung ter Regre-ung Eetrrfte, so fei eine Mehrliei tsbtföuiig ber Lruüen od r Rechten untunlich und würde aus zu schwadern Bten fielen, fo daß man nach wie vor auf eine K'oa lrtion ber Mitte angewie'en fein durste. Tre,,Tres- berer Volkszeitung", das Organ ter Mehrlei's- soAialisten, sckweibt u. a.: Aut die bisherige Weile gebt es nicht mehr, denn Temok ater und Sozialisten können Fetj’e Melncheik mehr bilden unb ein Zrrsammengvlxm mit der Deutschen Volksrart^i wird kaum möglich stin. Angesichts des nod) stark verbieiteten soz^.ali'tisck«n Etnssuses hastm mir cs allerdings für ausgeschlossen, den bür~e-(tchen Parteien die Regr'erurg at ein zu üterlassen. Wu ater bie Schwierrgleiten zu lösen sind, laßt sich noch nicht sagen.
Unter len gewählten Abgeordneten teffnten sich u a von den Dentick-Natr mn 'en: Pastor Mau'-enbrecher, Geb. Kircheitrat Pvst. Dr. B-nboern-Leipzig, non der Teitscken Vol's art t, die OtetbütgernTeister von T e'^-cn ir^b (Stern itz. Blühet und HübsckTmann: von den Tem^ k-aten -
einer Begrüßung eröffnet. Et mibrnert- zunächst dem verstorbenen Abgeordneten Feistmann einen Nachruf. Die Anwesenden erhoben sich von den Sitzen. Sein Nachfolger ist der Abg. Sarnes- Darmstabt, dessen Eintritt in bie Kammer er begrüßte
Ter Redner hen '«rr ten ans b't Haff in Mair z gurückg f hr cn vib^rrbr e e t Schrl d- 6 a ch willkommen und Hoist ian er feine n^iffevu Nacht.'ile davontrage. Weiter teilte er mit, datz □ i
übersteigt, jUxitens bi^jenigen, bei beten bie Entrichtung von zehn Prozent des Vermögens bie Einstellung ober eine w.sentlichc Einschränkung ihres Betriebes ober eine Becinträchizung des notwendigen Unterhalts zur Folge haben würde. Die befdXnurigte Einziehung ter Kffiegsabgabe vom Bermö^nszuwachs soll binnen drei Monaten nach Zustellung des Steuerbesch ids stattsinten. Die Veranlagung zum Reichsiwtvpser soll zu tächst nur zu einem emstw.ilig-n St-uerteschnb ’üjren. Die Nachprüfung soll fpät-r erlo gen, dieselben Vor-
Line £anötag$öcbatte über ttabinettrjuftiz.
In der hessischen Volkskammer hat gestern Justizminister von Brentano über» r ischenderweise alsbald zu den bekannten Vorsingen Stellung genommen, die zuletzt in unserer Samstagnummer von uns erörtert worden waren. Es handelt sich bekanntlich um die | Haftentlassung verurteilter Feldräuber. Im I Anschluß an die Erklärung des Juftizministers mtstand eine lebhafte Aussprache, die fast die EZe Sitzung der Volkskammer in Anspruch genommen zu haben scheint. Wir stehen nun t>or der Notwendigkeit, zu diesen neuen Erör- iemngen und Aufklärungen unseren Eindruck stflzustellen und die Folgerungen daraus zu Ziehen. Da muß festgestellt werden, daß die ftritik, wie sie von uns an dem Verhalten des Issiistizministeriums geübt worden war und pie sie auch von verschiedenen Abgeordneten ftitderholt worden ist, nach wie vor zutreffend Ikrscheint. Der Justizminister hat etwas we- Iskntlich neues zu den von uns zwar nicht auf : farunb von Aktenkenntnis, aber doch nach gewissenhaften Informationen veröffentlichten rotbestanden nicht hmzugefügt. Wir stellen I feiner gegenteiligen Vermutung die ausdrück- ii1e Erllärung entgegen, daß uns kein einzi-
Aktenstück zu Gesicht gekommen ist. Herr i Brentano gibt selbst zu, daß der juristische I NI durch politische Momente (die Be- schverde eines sozialdemokratischen Land- ■ gZabgeordneten nicht nur, sondern auch . Mrrrf) GewerkschastS - Kundgebungen unb Ihobungen) das ungewöhnliche Gesicht •tfommen hat, daS auch sämtlichen Rednern ■in ber gestrigen Aussprache Bedenken man- I'igfaltiger Art einfkößte. Jedermann war Inif ber von oben her erfolgten Behandlnng Ik8 Falles unzufrieden. ES verschlägt dabei i ffibt?, daß Mgeordnete der Regierungs- iüilittoii unserer Kritik den Borwnrs unter» ■'Alien, als sei sie aus der politischen (Gegner* tast wider das Ministerium erwachsen. Ein IBreit um Worte. Gewiß hat es uns den Anschein, als habe auch hier der Geist der Ikutigen hessischen Staatsregierung wieder rnma( Sck>aden gestiftet, und man kann doch sohl nicht gut "verlangen, daß über einen Imgewöbnlichen Fall nicht öffentlich geurteilt derben soll, bloß weil der Vorwurf daraus '^geleitet werden könnte, als handle es sich ■ur um grundsätzliche Gegnerschaft. Die r'che entscheidet und die Gründe müssen "Mft werden: den Schleier der Phrasen ' »ICman beiseite lassen. Ob der Justizminister Hc letzten Anordnungen persönlich ge-
vreußischen Landesveri'arnmsung beschloß ein» timmig, bem Hause den 2 0. Februar 1921 als Tag ter Neuwahlen vorzuschlagen.
ter Donau begonnen werten. Schon in allernächster Zeit werten zwei Staustufen zwischen Knetzgau und Bamberg in Angriff genommen. Tie Grunterwerbungsverhandlungen sind ein» geleitet. Tie Vergebung ter Arbeiten soll so gefördert werten, daß ber Baubetrieb in größerem Umfange erfolgen kann. Auch bei Würzburg unb Aschaffenburg finb bie Vorarbeiten im Gange. An Mittwoch eine Ernähruvgsbebatte vorder Donau sind bei Teggendors bie Nieterwasser- > gescl>en sei, in ber alle voll Agenten AnsLur-e.t,
und ter einzuziehente Betrag soll mindesten? 10 Prozent teS abgatep^. i. tigrt VermögL >. erreichen, antererseffs al>er minteüenS etn Drittel ter Abgabe betragen. Wenn das Nowper selbst nur zehn Prozent teS Vermögens beträgt, :oll die g_anee_ Abgabe so'ort eüt gezogen werten. Das Höchstmaß des so'ort einzubriu lenlenB tragcs ist bei größeren Vermög-m 21 Prozent. Die :o fertige Einziehung ter Abgabe soll in zwei Raten erfolgen, am 1. Februar unb 1. August 1921. Für ten Rest bleibt bie Form langjähriger TilgunySvente, deren Beginn aus ben 1. Oktober 1922 hu: aus geschont w rd. Eintretense Härten sollen ausgeglichen i»?rbm. Der scholl em» zuzieheute Teil ter ?lbgabe lami, wenn er zehn Prozent tes 93ernu>jntd nicht übersteigt, bis zu einem Drittel ter Abgabe ermäßigt werten. Anspruch hierauf haben erstens bie Abgadepslich- tigen, btc über sechzigjährig ober erivervsunjähig sind, wenn ihr Vermögen 100OCX) Mark nicht
Minister Dr. Simons über die Sesetzungssristen.
Köln, 16. Nov. (Mvlsf.) Im Ausguß an die Rete des NrickMrn-sers Fx'hrenbach führte ber Reichsminister tes 9teufjem Dr. Simon J au6:
Tie Frage ter Beetzung steht teire im Mittelpunkte Ihrer Nöte. Sie soll auch im Mit elpuntt meiner Ausführungen stellen. Die F-rag ter Besetzung ist für ten Außenminister schvffrig, da jedes Wort tes Außenministers nicht nur im gan- jen Rheinlande und im ganzen Rerck«, fönte rn auch jenseits ter
fchri.ffm über die Beschleunigung sollen auch für I bi? Besitz st euer aalten 2)i» ieb-n rmr । ^*^11 wird. Dennoch beabltd^ ige ich, ganz frei Frist tu
Veranlagung erfofgcn kann, und zwir soll sie bis! h
Aum 31 Derernber 19^3 bau*m Eck irbbrt mirh ' u!'^nll*f*,ain!^n 5er letzen Zell erfulircn nur, wre 36« M.i ncrionkaw™ Äm &Ft™ben b^bSti^ ■ Grenzen svw.it als möglich unberührt zu lassen.
Der Außenminister kam dann auf ten Urner schieb znn'chen ter frieblid)en und ter kriegnischen Besetzung zu fbredjen. Er ffihr fort: Die Beseyungö- frist beginnt mit bem Inkrafttreten tes Frietens- Vertrages am 10. Jarmar 1920. Infolgedessen läuft die BesetzmrgSfrist für die Kölner Zone bis biS zum 10. Januar 1925, für bie Koblenzer bis zum 10. Januar 1930 und für die Mainzer bis znm 10. Januar 1935. Jni Friedenstertrag ist eine Fristterkurzung vorgesehen Nach § 431 soll bie Besetzung zu einem früheren Zeitpunkt ein (hü?e nehmen, wenn Deutschland m kürzerer Frist feinen Verpflich'ungen nackigüimmen [ft. Eine Fristverläitgerung ist allerdings ebenfalls txrrge- fehen unter zwei Bünngungen: 1. wenn festgestellt wird, daß bie Gefahr eines unprorv-ierten An- gri fes teutschersei'S droht und 2. wenn sestgestellt wirb, baß Deuffchland sich weigert, seine Ver- pslichung zur Wietergutmackmng zu erfüllen.
Der Minister w.'ntet sich hier gegen bie. Behauptung Milleranbs unb Tarbieus, daß bie Beletzungslristen nicht »u laufen begi mvn bä:tu, wnl Deutschlanb mit Erfüllung des Frietensver- trages im Rückstand? wäre. Er führt au 5, baß es erst bei Ablauf ter Fristen in Frag? käme, ob eine Nichterfüllung vor lieg? unb bie ftri'ten dafür zu verlängern feien. Liegt nun tatsäch ich ein Grund vor, jetzt von einer Verlängerung ter Fristen zu sprechen? Wir erfüllten unsere Pflicht lowohl aus dem Gebille der Entwaffnung als auch auf den übrigen Gebieten der Wietergutmachung. Dabei muß man sich dauernd darüber klar werden, was denn bis jetzt -u leisten war.
Köln, 16. 9!oo. (Dollf) Im Hansa''aal des Rathaaffes tersammellen sich etw-i 8") Per onen zu einem einfachen Festmahl, bei welrtem Ober-
die letzigen M mister Dr. Renibvkd und Dr <£<» vrt; das Zentrum schickt mit dem Ge eralek.--tär unb Schrift,'el e” Heß ein seinen erstzn Abgeordneten in ten sächsischen Landtag. Von der S. P. D ff d cymröblt: die Minimer Scknna-z, fRäfm und He d' sonne ter ftz'ge Präsitent ter V'llksckammer Fräß- borff. Unter ten U. S. P. D. ter tentäfngtrn Richtung be"intet sich ter Le vzine^ Buckchch-llller Lipinskl, während zu ter linken Rifftung ter U. S. P. D. ber Zigarren abr< Kmt Ge'er ge'ört. Die Kommunifen senken chren Parteisüteer Man-
rcgulierui'Xken auf ten Bersuci^ffvaLm fdxxn eingeleitet.
Hö!z wieder au?
Auerbach i Vogtl. 1b Nov. iWolff.) Der Bandeilfuhier Hölz. iLer te c i Au e t all feit anper Zeit ein geseimnisvo les Tu krl fdütxble, ist gestern abend h er tu Begleitung seines FneunteS Göbel, mit tem er seinerzeit auch na t) Bölnnen envvichen ist, wieder au, getan cht Er rv- l'drien in ter achten Stunde l«ei te n hiesigen Fa- briflauten KMoll und rerlangte die Herausgebe von 50 000 Mk. Dnall, ter die Summe nickst zur Verfügung ljatte, mußt- ihm feine re amte Ba - schäft von meuteren tausend Mart iiu^iw-.ibige.i, morauj Hölz mit seinem B'gffitrr in der Dunkel- lyit verschwand, seine Jteniität ist durch mehrere Personen ciiuuaitbfxci sestges^lll.
Die Einziehung des Beicbsnofopiers.
P e r.l iu, 16. Nov. Molsf.) Tse tem Reichstag -u.rgmigene Vortag' b:t c'fenb die tesch.ru i t Ell/.ll unz tes R L i ch s n o t o pfer s und ter Krü i-a' gabe vorn Vermag nszuwrchs a non erl. b ich n Tes. der Ab gäbe schon in ten ersten Monaten tes Jahres 1921 einziehen
Nr. 271
Der Kietz«-!'" Lnzelaer nscheiick täglich, auger gönn» und F' ertag?.
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Monatlich ‘D.ü'h 2.60 llndMb - 65Trägerlohn, piertcüübi lfchMartz 10 80 undMd.l.SST-ägcrlohn- -urch die Poft oiert'.l< ährüch Mark 12.- msfchl>eh''ch 2ehel!qeld. }ern(pred) >2(11^1«^: •firbieSf^iftleitunq 112; v erlag,«eschäffsste.1e 51. znschlftl für Drehtnach. icht,n HMjjer ait'fjeB.
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Erster vlatt
170. Jahrgang
lNittwoch, 17. November 1920
Q Annchvie von Hnjeleefl
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