st). Frankfurt a. M., 16. Sept. Sämtliche nbahnverbänoe des DirelliLMsbezirks Fran^-
Eisenbahnverbi
Aus Ktadt und Land.
ließen, den 17. Sept. 1920.
Tie Handelskammern als Unternehmer eines Firmenadreßbuches.
Wegenmnrtig werden Rundschreiben mit Frage- Vionm und Bestellschein verschickt in dem ganzen torbief, das die sieben Handelskammern von Hessen und die acht angrenzenden Bezirke von Aschaffenburg, Koblenz, Dillenburg, Frankfurt-Hanau, Idar, Limburg, Wetzlar und Wiesbaden umfaßt und mit ,.rl»ein^maiuischem Wirtschaftsgebiet" bezeichnet wird Bezweckt wird die Herausgabe eines Firmeuhandbuckres der angeführten Bezirke, das ein alphal^tismes Verzeichnis, ein Branchenverzeichnis, ein Wörterbuch imb einen Anzeigenanhang enthalten solle.
Rach der Probeseite für das alphabetische Verzeichnis haben die auf einer Seite angegebenen Firmen rhva 500 Mark aufzubringen, da iede Zeile über vier hinaus 6 Mark kostet.
Im Branchenverzeichnis bringt jede Seite nach dem Muster, wenn jede Firma durchschnittlich nur unter zwei Branchen aufaeführt wird, etwa 1000 Mark, jede Anzeigenscite kostet im Mittel 1200 Mk. Das fertige Buch soll zum Preise von 30Mark verkauft werden. Also doch wahrlich ein auf den reinen Gewinn angelegtes Unternehmen. Der Wert des Buches als Nachschlagewerk ist höchst fraglich, da das Material nicht vollständig sein wird.
Als Unternehmerin dieses Werkes tritt die Handelskammer des betreffenden Bezirks in Erscheinung, nicht eine Firma, von der offenbar das Geschäft gemacht wird. Interesse ent einem solchen Buche können nur einzelne exportierende Firmen und einige Auslandsgeschäfte haben. Für alle übrigen Firmen ist das Werk völlig belanglos. Dagegen werden auch sie für die Ausfüllung und Einsendung des Fragebogens und Bestellscheins mit einer entsprechenden Buße von ihrer Handels- fcmmer belegt.
Der unterzeichnete Verein ist der Ansicht, daß die Handelskammern schlecht beraten sind und mit dem Eintreten für ein solches Unternehmen die wirklichen Interessen der Gesamtheit der ihrer Pflege anvertrauten Handelswelt nicht wahren. Den Handelskamm-rn stehen andere zuverlässigere und die Allgemeinheit der zugehörigen Geschäftswelt nicht belastende Wege zur Erlangung eines wirklich guten Nachschlagewerkes zur Verfügung. Indem wir dies im allgemeinen Interesse klarstellen, möchten wir wünschen, daß fofcbe die lokalen Interessen eng berührenden Angelegen- heiteil den einzelnen Handelskammern zur Beratung und Beschlußfassung vorgelegt werden.
Kreisverein deutscher tzeitunqsverleger für Hessen-Nassau und Hessen.
Veranstaltungen.
Donnerstag: Ccffä Leib, 8Uhr, Konzert, und Vorstellung der Medik-Meidinger. — Nestau. |
Geschäftsführende Ausschuß und der LMides- ausschuß der Deutschen Äolksparter desWahl- kreises Hessen-Darmstabt ebenfalls zu eurer Tagung zusammen.
Berlin, 15. Sept. Der Parteitag der Deutschen Bolkspartei soll im Herbst d. Js. in N ü r n b e r g stattfinden.
Der Parteitag der Unabhängigen.
Berlin, 17. Sept. Der Parteitag der Unabhängigen ist auf einen früheren Termin, und zwar auf den 12. Oktober, einberufen worden, wie die „Freiheit" schreibt, mit Rücksicht auf die politische Situation und viele brennende wirtschaftliche und politische Fragen, sowie mit Rücksicht darauf, daß der Reichstag bereits am 18. Oktober zusammentreten wird.
Kommunistischer Streik in München.
Mü n chen, 16. Sept. (WTB) Gegensden zweistündigen Proteststreik wegen der Verhaftung des kommunistischen Abgeordneten Eisenberger, den die Versammlung der Betriebsräte mit geringer Mehrheit beschlossen hat, wendet sich die sozialdemokratische „Münchener Post". Auch das Orts- kartel! der christlichen Gewerkschaften hat die Aeteilignng abgelehnt. Das Arbeitgeberkar- fe'.l macht die Arbeiter auf die Folgen des Tarffbruches aufmerksam.
_ ... Ja^re zu spat versteigert würde. Man loui
, >ße Zahl von Teilnehmern, nicht nur! den mit Kartoffeln zu einem Preise, der sich auf! nicht zu happia sein und sich auch nicht durch v« .... dem Inland, sondern auch au'Hrm Ausland 20 Mk oder wenig über 20 Mk. stellt, beliefert vielen Diebstähle beirren lassen. Warum gibt S angemttott Hotels, Pensionen und 0. - Bürgerschaft I werden. Er erwartet von der Regierung, daß jedes! heute keinen guten Aepselwein mehr? Werl frühe« haben über 2000 Frttquart cce zur Verfügung ge- gewaltsame Vorgehen verhindert werde und lehnt die Lieferanten sich ausbedungen haben: AM stellt, so daß sämtbod' Teilnehmer unentgeltlich andernfalls jede Verantwortung ab, wenn bann die! 1. Oktober wird nicht geliefert. Bor dem 1. L/tnxxw unterq-.bracht werden tonnen l Versorgung der Verbraucherzentren immer schrote-1 sollte kein Spätobst von den Bäumen.
Hessische Landeswanderbühne.
Die von der „Zentralste zur Förderung der Bolssbildung und Jugendpflege" eingerichtete „Hessische Landeswcmderbühne" will am 18. Oktober ih'e Reise durch die Provinzen des Frei- ftaates beghmen. In Viernheim ober Heppenl)eim toerben die erben Aufführungen stat!finden. Tann werden Pfungstadt und Gwß Gerau folgen. Hier-, aus wiro die Bühne ihren Weg durch ganz Rhein- hessm nehmen, und zum Schluß O b e r h e s s e n uw> den Odenwald bereisen. Diese Rundfahrt soll mehrmals im Jahre stattfinden, so daß alle mittleren und Heineren Orte mehrmals ein mehrtägiges EastsPiel der Bühne zil erwarten 'haben. Im Spiel plan sind für dieses Jahr vorgesehen: von Schiller: Kabale und Liebe, und Maria Stuart, von Goethe: Iphigenie, Lessing: Emilia Gcckvtti, und Minna von Barnhelm, Grillparzer: Des Meeres unb der Liebe Wellen, Shakespeare: Was ihr wvlV, Hauptmann: Versunkene Glocke, und Biberpelz, Ibsen: Gespenster, R a u p a ch: Schleichhändler, W i l d g a n s: Armut. Außerdem werden noch eitrige Weihnachtsspiele vorbereitet Die Klassiker haben vor allem so starke Berücksichtigung gefunden, weil die Bühne in Jugendvorßellung'n sich auch an die Jugend des Landes wenden will. Die Preise sollen so gewählt werden, daß es jedermann möglich ist, den Vorstellungen beizuwohnen.
Lebensmittel.
** FteischbeIieferung. Da frisches Fleisch in dieser Woche nicht zur Verfügung steht, gelangt gegen Abgabe derjFleischmarken der 3<. Woche pro Kopf ein halbes Pfund
riger werde. Inzwischen sind sämtliche Ort saus» schüfst des Al. gemeinen Deutschen Gewerkschr.ts- bundes und der Arbeitsgemeiuscka t freier Ang.- stclltenverbände, sowie der Konsumvereine von Hessen und Hessen-Nasan auf Freitag vormittag 10 Uhr zur Beschlußfassung über Maßnahmen zur Sicherung der Kartoffelversorgung für das gesamte Wirtschaftsgebiet nach Fvanksurt einberufen worden.
rant Hopfeld, 8V2 Uhr, Besprechung der Beamten-1 Hessen-Nassau. |
organisationen, die dem Deutschen BeamterchunL Messetagungen in Frankfurt.
angeboren oder nahestehen — ?7orrl' Frankfurt a. M., 16. Sept. (Wolff.)
81/1 Uhr, Gastspiel Buestvald. I Gelegentlich der vom 3. bis 9. Oktober statt-
„Mein Mann, der Nachtredakteur und "E ft^enden Frankfurter Herb st messe Gesicht im Mondschein".* werden nach den bis jetzt vorliegenden Mit-
** «nnxtf„mf,rFfh(,rfebr in der teilungen folgende Tagungen abgehallen: Stadt Gieren Nach § 14a der Wochen markt- 2. Oktober: Zentralverband desDeuffcheN ordmmg flt während de?Marktzeilen jed^ Verkehr Großhandels, 2. und 3. Oktober: Landesver- von Fuhrwerken, soweit sie nicht Gegenstände des pand Südwest des Hansabundes, Ausschuß- Wochenmarkts an- oder abfahren, und von Reitern sjtzung der Wirtschaftlichen Vereinigung der auf dem Kanzleiberg, Brandplatz und der Markt- Oelhändler, Wissenschaftliche Erörterungen laubenstraße verböten Unter unb Versammlungen, am 8. und 9. Oktober:
SeneralBerfammlung der Maximilian-Gesell- der Marktzeit verboten ist, mcht beachtest Das stchaft am 9. Oktober.
Polizriamt weist daher erneut , auf bieie Verbote Der Magistratskonfllkt in Hamm, hin mit dem Anfügen, daß Zuwiden-midlungen zur x Hanau, 16. Sept. Mit-dem Konflikte Anzeige gebracht werden . hnvinp„ b»if^en Magistrat und Mehrheit der
** Größere D i e b st a h l e, di erm vorigen Stadtverordneten hat sich auch die Mrt- Winter auf dem hiesigen Bahnhof verübt touti>en, tiLderversammlung der deutschen Volkspartei be- haben kürzlich zur Aufklärung geführt. jchästigt. Für den Fall von Neuwahlen zur Stadt-
heißt, soll die Frau emes bei den verordiietcnversammlung wurde dH Frage ^r
Beteiligten, die von ihrem Manne nntzyemoeil Ausstellung einer gemeinsamen bürgerlichcm Liste wurde, die Vorfälle verraten f)aben. yN qragel • , besprochen. Ebenso fand lebhafte Er-
kommen Kohlenlader und Rangierer, die il“L ^n örterung des Verbleibens der Magistratsmitglieder den Lagern vergriffen und zumal Wem, Tert, jn Aemtern, bis die neugewählte Stadtver- Zigarren, Mehl, Fett,,Ulster Mit sich»gehen hießen, ordnetenversammlung in der Lage sein würde, Tie Angelegenheit wird von der Staatsanwalt-1 cinen neuen Magistrat zu bilden. Es wurde be- schaft weiter verfolgt. 10 ME sind bereits I besoldeten Magisttatsmitaliedern, die
der Beteiligung an den Trebitählen überführt um) | entsprechend der Aufforderung dar Mehrbeit der Stadtverordneten gewillt siiw, unter Wahrung
Rindergefrierfleisch zum Preise von 4,75 Mark das halbe Pfund zur Ausgabe. Das Fleisch muß morgen in den hiesigen Metzgereien in Empfang genommen werden
** Freibank. Samsag, 18. Sept, werken von 1—3 Uhr die Nummern 2301—2400 beliefert.
** Die Ausgabezeit des Aus- «iu. im *-«/ v.ymin um >..j. i uu|$ muji nui uue ummmuciKH im vnc> iviiuim । uinu, vuo awyv«» w*. vv.ijvi«,....»..... an”' r M
l<7 7ids;uckers läuft am 20. September ab; Linder in Bad-Nauh im. Es hat sich eine über Er- auch darüber hinaus in anderen Bedarfsgemein- diesem Jahre.zu spät versteigert würde. Man soll
diesem niefjt abgeholte Mengen warten gro^e xnhf nrm 'TiriinnfimorTt n;w.ir. I Kz.» vhJi. Snrtnff’f’H nt ei-MOTM ajvotf» s»i- fitfi mit I wirfif in finhhin fern imb um tnirn itimt bureb vM
verfallen.
fnrt a. M. haben gemeinsam mit demGewerksckiafts- lartell und Angesbellbenverbänben eine Einheits- fwnt gebildet, um vom Frei tag ab, sofern eine Einigung nicht erzielt wird, die Sperre über Den Kart off elversandim Wirtschaftsgebiet Frankfurt a. M. lückenlos zu verhängen. Die Eisenbahner haben sich verpflichtet, keinen Waggon aus dem Mnschaftsgebiet hinauszulassen, wenn nicht vorher für dös Wirtschaftsgebiet selbst die Kar- tosfelversorgung sichergestellt ist. Ferner wird feine Karloffelladung aus dem Bezirk hinausgelassen, für die nicht vorn Gewerksck>aftskar 1.ll den Eisenbahnern in den einzelnen BckhnHöfen-ein Ausweis bzw. Erlaubnisschern ausgestÄlt ist. Durch diese Maßnahme soll dem Aufkäufen von Kar ofstln zu Wucherpreisen durch auswärtige Händler ein Riegel vorgeschoben werden. Außerdem wird für den Versand nach auswärts von den Eisenbahnern kein Waggon bereitgestellt. Wie noch aus sicherer Quelle verlautet, gehen von der deutschen Kartoffelernte bedeutende Mengen über El ja ß-Lv thrin- gen in das Ausland, namentlich nach Frankreich. Die schweizerischen Bundesbahnen bemühen
--- - - - — —, — . , sich gegen billige Frachtsätze die Kartvffclzüge über
entlassen worden. . m .„6(>n Stadtvevordneten gewillt sind, unter Wahrung Schweiz zu leiten imb dadurch für die
t .Das Ve r orgung samt E t e B e n Rechte zurückzutreten, das unemgeichrankte Schweiz selbst auf diese Weise zu billigen Kartoffeln teilt mit: Wiederholt g^angen Anfragenl an baj ber $artei auszusprechen. In einer fommen. Die Reichsregierung ist von diesen
^erc^afom^img^^ naA ber Entschließung heißt es: Kartoffelversenbungen unterrichtet, hat aber gegen
Uhlung des Vorsc^ssts betressen, der der „Die Mitgliederversammlung der Deuffchen sie Maßnahmen biÄ)er nicht ergriffen.
^rsügung des ReichsnilNisterv der ^nanzen twml zzolkspartei billigt ernfttmmig das Verhalten des mc. Frankfurt a M., 16. Sept. Die 21- Mai 1920 ..^u Altpenswnären und I Magistrats während des Streiks der städtischen Stadt ist mit verschiedenen Kreisbauernschaften der
bliebenen m Hohe der Hältte der gesetzlictz zust Y Äx^iter und drückt dem Herrn Oberbürgermeister Umgebung in Verhandlungeii getneten, um für Pensionen und Hinterbliebenengebuhrnme gHild, Stadtbaurat Ehrich unb Stadtschulrat Tr. ^^e minderbemittelte, vom Wohlfahrtsamt unter»
^rt)en J * "• ULrrteHrTCiii^p9mfpiin I yeren^mann ihr ganz. besonderes Vertrauen aus, I spitzte Bevölkerung Kartoffeln zum Pveise MN überflchslgen Schrlst^chsels ^rauf hmgewiesen, dem Wunsche Ausdruck gebend, diese 120 Mark pro Zentner hereinzubellommen. Die
day die Z^lbarmachung die es Voychuli> s t ^währten und gewifsenhaften, nimmermüden Be- Antwort ber Erzeuger steht bisher noch aus.
eine Auskunft hierüber wünscht, wende sich nicht 'chastuna der Kartoffeln aufgehoben und aml. Oft
an das ^resabwicklungsamt, sondern immittel- den. technischen Notb lfern, durch deren uneigen- Aufhebung der öffentlichen Bewirtscha tumg L an^ & fir SS“ ÄionättTrfimgä. N-isch-s folgen soll, wird alsbald ein weitere?
^bSr^ ^ empfiehlt sich, hierbei Kataster- und ^'°^rem Schodal bewa^wuwM'Mid wem Abbau des Lebensmittelamtes ein-
Stammkarten-Nummer mitzuteilen' ^te tron kommunistischer M^^sk^chenen treten unrd beabsichtigt, die Warenabtellungen,
** Für DrtSbriefe des Publikums N^^fn Verleumdungen und Beleidigungen mit Qu^er ^.njenigen Mehl und Milch, aufzuheben an eine P0st- oder Telegraphen- Entrüstung zurück und die Zentralabteilung sowie die Abteilung für
behördein dienstlichen dlngelegenheiten, die nicht Verkauf einer Eisenoayn. Krankenversorgung einzuschränken. Die Bezirks
freigemacht in die Briefkästen gelegt werden, wird fb. Schlangenbad, 16. Sept. Die stellen sollen möglichst zusammengefaßt werden, nach wie vor feine Gebühr erhoben. Ebenso werden Kleinbahn Eltville-SchlangenbadJn einer gestrigen Sitzung hat das Lebensmittel- die Bestellschreiben ober Bestellkarten nickst mit da ihr Betrieb schon lange nicht mehr amt eine Kommission eingesetzt, die alle Maß- Porto belastet, in denen das Publikum um Ab- rentabel ist rum Verkauf nahmen zur Förderung des Abbaues prüfen soll,
bolung gewöhnlicher Pakete aus der Wohnung ' ' ' * Um die Kartoffelversorgung sicherzu-
zur Miflieserung bei der Postanstalt ersucht, vder ,r. .f]rrt 16 Sevt Der soll.eine Reserve von 200 000 Zmtnern
worin es die Einzichung von Zeitungsgelcern be»L M. Frantf urt a. jjl, 1b. sepr. E Kartoffeln emgelagert werden. Mit den Vertretern antragt. Auch braucht derjenige, ber dem Post-1 ^^furter. M l e t er s chutz v e r e tn hat fest- Bauernschaften werden Verhandlungen ge* scheckverkckhr bei treten will und zu dem Zweck den gestellt, d<M twtz aller M^ohmen des Wo^ pflogen, um den in öffentlicher Fürsorge stehenden an seine Bestellpostanstatt gerichteten Brief mit nungsamtes noch immer mit Wohmmgev^ geschoben ^müieil die Kartoffeln zu 2OW t. den Zentner dem ausgefüllten Antrags«rmular in den nächsten Nnrd, wahrend auf der wideren Seite liefern z-u können. Das Ergebnis Tier Vcrhandlun-
Briefkasten legt die Sendung nickst fteizumrchen. I herrscht. So wurden zwei Falle festgestelll, wo ^ß jedoch erst abgewartet tvcrden Tie Kartos-
** Die Anmeldung zum Ko n f i r - ! SweiZiMmern mcht^weniger wie 15 Personen imb I Ölversorgung befindet sich gegenwärtig fn einer mandenstnterricht mutz diesmal wegen der m emer Mansarde 7 Penonengöu^nmen hauft^. Uebcrgangsperiode, die sich wffe-.ttttch bessernimch, Ende der nächsten Woche begiiutenbeat Derbstserien r<>r[„ifdien ^inT ^5 ne}‘.e Amte m vollem Umrange ein- etwas früher gelegt wewen als sonst. Sie erfolgt Ä ütei fc^f- Kleinhändler werden nun nicht mehr
in den Pfarrhäusern der vier Gemeinden^Mittwoch, L^teuren m hon ber ©tabt beliefert; sie müssen sich mit dar
^22/ L ZoErstag, d^i 23 Se^entber, 6dnMcm ober
sofort bei hiesigen Landsleuten und Glaubens- fetzen.
genossen Anstellung und Wohnung. Die Za!hl der Kirckbain 15 Sevt. Die heute im ment N r/2 2 nebst ^a^^^inengen)e^rtomt>agnie Saak abffebaltene ^eral^rsamm-
ist am Donnerstag vormittag rwmTruppmübungs- bere ts aus ung M Sauemoereinä für Kreis Kirchham
platz Ohrdrufs wieder in Gftßen eingetroffen. >^4 ÄXÄ S Me S beichäftlyte sich zunächst in ausfichr icher Weire mit
" Das Farbenspiel des Son- ^iger als14di^er^^urrchen heraus,^di«e^t Preisfestsetzung der für die Minderbemittelten
nenunteraanaes Die berbstlicbe Pracht ^bstern abend hier eiEtvofstn warem Es ist be Kreise zu liefernden Kartoffeln und der
n en un ter ganges, dxk. i)crD|uicqe zeichnend, daß i>ie[e Gesellen in Franffurt lofvrt Nerü>ilima in den ein meinen Gemein-
ber Sonnenuntergänge, die uns rn diesen Wohnung, zum Teil sogar meh^immenge, ipwie Vorsltz^^gL^wii^HoA-Ki^hain
wenigen schönen Tagen entzückt, entfesselt em ausi.ickelibe Arbeit erl>alten, während Tauience Vorfttzm^, ^wndwi v hl «y ,
Farbenspiel, dessen Mirstellung vielleicht dem einheimische Bürger sich mit den ärmlichsten Woh- nfl, ben Vorschlägen Bauernvereins auf großen Maler gelingt, sich der Wiedergabe nungen begnügen muffen und seit Monaten er- 20 Mk. und der Verbraucher auf 15 Mk. auf Aw mit Worten aber entzieht. Ein Naturfreund werbslos siw-. rc; „ P trag des Landrats auf 18 Mark ge^stnigt habe.
hat nun eine Anzahl von Farben zusammen- ~ " r a n r s urr a. ^c., rv. ll-epr. ine Versammlung war damit einverstanden, ebenso gestellt, die er beim Sonnenuntergang beob- Tf «u ngd e sd e uH^en 9e.D er des Qurf) ü bem Vorschlag des Dauptgffchäftssührers achtet: Bernsteingelb. Orange, S^^^lrIa(f)rot, ?“tEt roMknb0ie3fii?be am TOitS 6® Ctt, Sürri'Jür bit ''
Purpur, Violett, heliotrop, Zachsrot,Rosarot, XÄ U®i. im ton ÄX Ä
Psanenblau, Azurblau, Apselgrun, Lrchtgrun, kammcr Mrs-, statt. Im Mittelpunkt ter ffier» KÄmiWrtfÄtÄr® iS Oliv, Umbrabraun, Ockergxlb und SepiafarZ Handlungen steht em Vortrag twn Syndikus Dr. Landwirte die^Prelstrail^r seien, endlich du ben. Die Skala der Souneiiuntergangsfarben Lothar Dessauer m Stuttgart itber ,,D i e Scha- abgeb roch m würde Die von Nichlland«
dürfte aber damit noch nicht schöpft fein, h i g u rt g e n b e § Sn . ft g e toerM b urd) M ZZ
Die Mebick-Meibingersch; taye- die Lux nsfteuer 5®tan yfffltefienb fom- rechneten Getreide- und Kortoffelerzeugerkost« nsche Musik- und Possengescllschafi im Cafe Leib men noch wettere Redner zu Wort und eMich soll Eliten sich zwar höher, aber die Landwirte seien bringt am Kommenden Sonntag roieber ein neues über die Grunduna eines großen Verbcmbes zur ^schrn Rechnungen ablwld. Bemerkt sei, daß für dir Programm mit neuen Lvllworträgeii unb den Nahrung der Jnteressen des gewmten Kunst- M^„berbemittelteii im Kreise rund 7000 Zentner zwei Bauernpossen „Frühjälst: und 5)erbst" und gewerbes und ferner verwandten ^^piae beraten ^Eigt werden. Im weitermi Verlauf der Ver« „Der neue Hauslehrer". werden. sammlung gab Herr Fürst Berichte über die kürzliÄ
**TieLichtspieleSeltersweg bitten , ! in Marburg unter dem Vorsitze desOberpräsidenten
uns mitzuteilen, daß das heutige Programm „Der DlL PFCl$g6“GltUttG. ab gehaltene Tagung unb ben Zusammenschluß aller
Kampf unter dem Meeresspiegel" unb . lanbwirtschaftlichen Organisationen in Heffen unb
„Brigantenliebe" mit Ellen Richter Die beÄroht'. K<>^ffelversorgUNg Fmnkfurts. gan5 Teutschlanb aus ber Gnmblage völliger poli- anderer Aufsührungsverpflichmuge» halber nur ld. F anksurla. M„ lo. S-Pt^ D.e Er en- religiöser Neutralität. In Hessen sei
noch heute auf dem Spiclplan b'eiben können. Ab bahnd-.rek ton Frankfurt a. M. hat an das Landes- mQn rD und bis zum i. Jormar 1921 morgen läuft der deutsche Gvoßttlm „Patience, ernäl'rung. amt so gcn> es Telegramm gerietet: der Zustand ber Zerrissen heft ber vev
die Karten bes Todes". Näheres Anzeige. , Hessisck)er Baue^ibund und andere Erzeu^rkrerse landwirtschaftlichen Organisationen i»
Kreis Lauterbach. ^derul den^u. G. zu ^oh^n Erzmgerprers vo i gani Deutschland wohl endgültig aufhöven. Au!
O Schlitz, 16. Sept. Die Maul-und Klauen- ^ut ^5 wahrend Ge- Verhandlungen mit den christlichen Bauer»
seuche hat auch zahlreiche Ottschatten des Sch.itzcr- ^^cha m F.orm em^ UllmiaMms « vereinen auf bie Bettreter aus «acholischen 36 landes belroffen. Während sie in Qucck schon er- “n ÄhvJ? rAaft far efl bet ^hr regen Aussprache aufmerksam
loschen ist, greift sie tn anderen Gemeinden stärker y^iaer Si^a>schlost niachten, ließen hoffen, daß alle trermenben ^egen-
um sich, so in Benishaufen und Uetzhauseii, wäh- a^Mw-e m ^u^ge ^ißungbel ffllo) beseitigt wurden. Nachdem noch mttgeteill
rend das zwischen beiden Ortsck-affen liegende arbeit war, daß int Kreise Kirchham Redner
Nieder-Stoll noch seuchenfrei ist. Im allgemeinen Mr Landwirte ftattfinben sollen, wurde b«
trägt die Seuche zum Glück keinen bösartigen Eha- K^t Provinz He^n-Nai^l und S ^t ^ Versammlung geschlossen.
ratter. Nur im Anfang gingen irr den genannten AAam^S^ng Ter MMHr von Ö Münzenberg, 16. Sept..Bet den W bZiden Otten mehrere Ltuck Großvieh an ->er Gebet zu besch'ießen Eien- ffgen öffentlichen Obstversteigerungei.
e-euche zu Grunde. Tte Senck-e geht m den Dör-1 L $ unt) Arb^era^rk chasten so'len mit I haben zahlreiche auswärtige Händler die Preis-
'enr von Gehöft zu Gehöft. Am starkiten wurden A-'ssühnina des Ve^ch'uf e^beaustragl werden. Alle I io in die Höhe getrieben, daß der ^mtner ^afei* bte Milckttuhe und Mächtigen Tiere befa len. ^atz V^braucherk esc des Gebie'es sollen durch öffent- äpsel am Baum durchschnittlich 60—70 Mk. kam.
hi^s Eix Podien trofe flarfer I ^luf uf‘uiib ^.■n>o'cn hxrfcetb I teiltneiie noch höher. Für Wirtschaftsobst wäre«
V.rbrettung aber fast durchweg gutartig verlauft, -■/ gp,^st>sjen hin ei die Aktion zu stellen Ange- die Preise nicht viel geringer.
SrTba£ “baÄ bÄanfc h. Nidda, 17. Sept. Mit der Aepfel-
ciuaeionRt — autp Erwlae"ols sSiTmittPr I Alm-ehr unabsehbarer Folgen dringend, sofort Versteigerung der Obersörsterei Salzhause« EsÄl auch das^U"berarnfen'ber^S?uck^ m?/Ä7 ^urch die Landräte bzw. Kreisdivektoren und jeder und der Gemeinde Wallernhausen begannen hier ui Mannt SSem ® J T anderen ^eigieien Weise Lo.ndwitte zum weitesten dieser Woche die diesjährigen Aepfelverfteig.eruv-
, . Entgsg nkommen zu bestimmen. Erli ten nm- gen. Jn nächster Woche erfolgt die Hauplversteigr-
Kreis Frieüberg. ahne draht iche Stellunriiahme. Ei eiibahndirell-1 mng der Stadt Nidda und der Kreisverwaltuns
Der Naturforscher, und Aerztetaa. tion Franlfutt a. M." — Der Hessische Bauern- Büdingen — früh genug. Mit Recht wurden bis Bab- Nauheim, 16. Sept. (WTBll Die bund erklärc baju, sich namentlich in Oberhessen Versteigerungen des Winterobstes so wett hltzau^- 86. Versammlung deutscher Naturforscher und bei feinen Mitgliedern dafür eingesetzt zu haben, gelegt. Es ist falsch, wie man im Kreise AlsfetO Aerztc, die erste seit 1913. beginnt am 19. Sep- daß nicht nur Oie Unbemittelten im Orte, sondern denkt, daß wegen der vorgeschrittenen Reise un


