ich«.
Jen, iD.
2 äse.
j.b J" der
gAi einen 8» lPreis 6,40 Nl
urw.
'ÄÄ.
*?te ^bebatf t*Ä c-bet fcV
Lptotete lIba9 ru beS । 7635D
"Vorlage bc des Bezngi,
1 Bezirke erfolg
liung.
Kg Dom 12. Jul i Grundsätze fa
i Führern und
austalteu
ii.
idherbergen im dieses Jahres, ■rroa drei Tage ilöung von dwanöern Äorlräge von eamlen, einem
des Jnsend-
iVieblenb # )retinnen stirs , ben erfoibtt« .ere Schädigung
ks.
das Äildunge- llen Lchrtrailen
imerde.
t Brennholz an des iireisivodl- rkündigungsblo»! der Verordnung daher ll>19 W nnschlas Helsens
। des Holzes an m der Bereu. G wurde ihr zugenuel^ n-ni erinaijM ii>mdcival0 Hal, । (r>emcindenulo nr obigen -ozv LSS
Ausznyianc^
, finWt s» Q“rf' . d-s Projektes
„ seither^'" at MT W -S*. *ss* zaget
eb>.—/
..fen*
en l" .
4j j£
J*** J
m. <65
Der Stetzener Anzelaer erscheint tätlich, cu^er Sonn- und Feiertags.
BMtigsprrife;
Monatlich 3.60 unbÖlk.-.SSlräg erlern, vieUeliährstchMark 10 80 undMk.l.SSTrägerlcchu; durch die Post viertel» jährlich Mark 12.— ausjchUehlich «este^geld. Fernsprech-Anschl»Se: sürdieSchriftlriruig 112; Ber1og.<B«lsch^fes steile 51. Anschrift für Dr«-Htuach. richten. X«4»er Vietze«.
Zrant-url a. M.
Erstes Blatt
170. Jahrgang
Sreitag, 16. Zull 1920
General-Anzeiger für Oberhessen
Drvek nnd Verlag: vrihl'fche rLmv.-V»ch- rms LtMtzniEerei B. Lan-e. 5chnfttertx«g, HeschLfttfteüe v»4 Druckerei: §ch»lstratze 7.
Lunahme von Anzeigen für d e Tagesnummer bis zum Nast.mittkg rorhsr ohne jede TJetbiuöhd)heiL Preis für 1 n-m Höhe sür Anzeigen d. 34 nun Breit« örtbd) 35 Pf., aui-rsürts 45 Pf.; für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz. vorfchriU 20° v Ausschlag. Hauptfchristleiter:
Goetz. Lcrani-wortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Fenz; für den Anreigenteel: H. Dach, sämtlich in Bietzen.
Die neuen Bedingungen des Aohlenadtommens.
Die Entfck>eibung in der Kohlenliefe- rungssrage steht nahe bevor, und es ist anzu- nchmen, daß die deutschen Vertreter die neuen Vorschläge der Entente notgedrungen annch- inen nxioen. Notgedrungen? Es ist vorläustg schwer sür den nicht Sachkundigen, ein Urteil zu fällen über die Wirkung, die die letzten Vorschläge unserer Vertreter in Spaa gehabt haben würden oder über die Folgen, die aus der Annahme der neu formulierten Forderungen Lloyd Georges und Millerands entstehen. Die deutschen Sachverständigen haben selbst darüber, wie uns gemeldet wird, noch ernste Beratungen. Allen!halben hat in Deutschland die Art, wie die Gegner mit uns verhandelt haben, Entrüstung hervor^eiu en, aber auch aus rechtsstehender Seite finden fiel) nur Wenige, die eine kurz entschlossene Ablehnung des schweren Ansinnens der Gegenseite fordern wollen. So lesen wir in einem Stimmungsbild des Vertreters der „Köln. Ztg." in Spaa heute folgenden Satz:
„Nach Beolxxhtimgen, deren Darlegung man sich aus naher stgmdn Gründen für die Zell «nach Spaa vorbehalten muß, kaim nur gesagt werden, daß, nachdem einmal die Verhandlungen feftgefahren sind — es ist eine andere Frage ob sie sch g-rade an bie cm Punkt sestsahcen mußten — es sehr unheilvoll wäre, gerade jetzt die Weltgeschichte über diesen Stein ftolncrn zu laisen. Scherben müssen wir so oder anders doch einmal wieder austs.n. Dabei mMjte ich nicht einmal den tzaupt'on auf die unabf b -arm Folgen legen, die eine Besetzung des Ruhrgevi ts mit sich bringen würde. Deutlicher zu werben verbietet die Stunde."
Wir erwarten, daß die deutsche Negie- -rung unserem Volke nun recht bald ous- rei Herde Erklärungen abgcben wird über die Lage und über die Schritte, die in den letzten Tagen getan wurden.
Meldung unseres Sonderdienstes.
Spaa, 16. Juli. Es war Yb? Uhr, als ein enost sd>es Staatsauto vor dem Hotel Anette und Lubin vorfuhr und von Lloyd George eine Einladung für Miuister Simons zu einer Be- spreclnrng um 7 Uhr abends mit Millerand und .Lloyd George bradste. Der Oberste Rat hatte in- znnscheu seme Be precbungcn beendet. Den Jour- nahften wurde jedoch keim Auskunft gegeben. Ter lelffifdy Minister Iaspar antwortete alizn hartnäckigen Fragern: Das Gebot der Stunde ist Schweigen.
Die Unterredungderdrei Staatsmänner, die auf der Derrasse der Villa Neubois stattiand, dauerte etwa eine Stunde. Die Verhandlungen drehten sich um die deutschen Voistdüäge in der Kohlensrage. Minister Dr. Simons hatte ihren Tert mitnebradyt, der der Beratung als Grundlage biente. Es ergab sich, daß die ersten fünf Punkte der deutschen Gegenvor- Wäge nicht auf grundsätzliche Bedenken stoßen, Denn sic aud) in den einzelnen Punkten umredi- niert werden sollen. Der 6. Punkt soll dagegen, 1o wurde festgestellt, auf die Besprechung der allgemeinen Finauzftagen verschoben werden. Die Antwort der Alliierten soll heute abend noch überreicht merben. Als feststehend darf betrachtet werden, daß auch aus d?r Gegenseite der -le ste Wille vorhanden ist, zu einem E i n ve r - standnis zu gelangen und den deutfchen Vor- chlägen gegenüber entgegen zu kommen. Doch wird man begreifen, daß die Lage nach wie vor furchtbar ernst ist.
•
®baa, 16. Juli. (WTB.) Wenn von den deutschen Delegierten heute das Kvhlenprotokoll unterzeichnet tmrd, so wird die Konferenz sofort die DiSkusfwn über die Wiedergutmachung s- tragen wieder aufnehmen. — Lloyd George hat den Wunsch geäußert, Spaa am Freitag zu verlassen.
Die neuen deutschen Vorschläge.
Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Die deutsche Regierung hat heute an den Obersten Rat ihre endgültige Entscheidung in der Kohlenfrage schriftlich übermittelt. Vorschläge umreit von einem Privatschreiben des Reichs- inimfters v. Simons an den englischen Pre- nierminister begleitet.
Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Die Vorschläge »er deutschen Delegation wegen Regelung der Kohlen frage haben folgenden Wortlaut:
1. Die deutsche Regierung verpslidDe: sich, vom l. August 1920 abausvorlaufigsechsMo- nate ben alliierten Regierungen munatlid) zaxi Nillranen Tannen Kahlen zur Verfügung zu stellen.
2. Tie alliierten Regierungen leisten ben Gegenwert der Kal>le bis zur Lwhc des deutschen ->m«L^ureifes durch Airrechinuitg auf das Repava- ionätontu mit der Differenz zum Weitmar ktprstä nn bar, soweit nicht die Art der Zahlung durch das -üllgemeine Abkommen über die Fiaranzfrage anders testimmr wird.
3. Während bet Tauer der vorgezeichneten -^Wenließ-rung bleiben die Bestimmungen in der Dhlenfrage, die der deutschen Delegation am Juli mitgeteilt wurden uns am 11. Juli ab- ceänbert ivordm waren, außer ?lnweirdung. Eine lÄHAmug der ruioiuMch
durch den WiedergutmachmtgSausschuh findet so lange nicht statt.
4. Es wird alsbalt ein Wkommen über die Sage in Oberschiesien getroffen, durch das entweder die deutsche Regierung die BerfüNv'g über die oberschtesuche ÄWe zurückerhält oler in dem doch der mon.it' idr B z.,-.) von mindestens 1,5 Millionen Tourren gr-währleistet wird.
5. Es nnr» t lsbal» eine gemischte Kommission in Essen eingerichtet, bereu Zweck es ist, die Mittel ru muerstuyen, mit denen man die Lebenshaltung oer Bergaroeiter in Nolhrung, Kle-- düng und W)lmmig und damit die «tneummg der Kohlermriven d°^ Ruhrsebiets ver e eri fajin.
6. Tie Al ife.ch-n erklären sich bereitLUXmIscd- lmrd zur Einführung a«Siintdisd^er LHoens- mittel für feine BiwvlScrung, soivie wn Ro h- stoffen für die d<n>tsche Jndu^.rie und die Landwirtschaft einen otgemeiienen Vorschuß zu ge» wShren. Die B ratnrAen über die Fd«:.zl>se idc> ben alsbald unter VinzuHfehung der betörtfe-tigent Sachverständigen auigwidmen.
Tic Drohungeit»
Spaa, 15. Juli. (WTB.) Havas. Der Kommandant der Nheinarmee, (ffeneral D e g o u t t e, ist in Spaa etngetrossen. Der Eindruck, daß eine Entspannung eingetreten ist, hält an.
Spaa, 15. Juli. (Wolff.) Wie bekannt wird, haben die Alliierten gestern abend ein Abkommen über die m 11 i t ä r i s che B e s e t - jung des R uhrgebietes unterzeichnet. Der Einmarsch soll nach Ablauf eines m die deutsck-e Regierung gesiellieu Ultimatums vor sich gehen, zu dessen Fassung der Oberste Rat heute vormittag 11 Uhr zusammengetreten ist.
Tie Antwort der Alliierten
'bat folgenden Wortlaut:
1. Tie deufidK Regierung verpslich'et sich, vom 1. August 1990 ab aut sechs Monate den Äliifenen nronatlick) zwei Millionen Tonnen Kohlen, welche Menge von Der W e >ergr>tm»rchuslgS- kommission genehmigt worven ist, zur Verfügung zu stellen.
2 Ter Ge gen w^ r t «ftr auf em Schienen- oder WoistÄurg- b foL>erbti wird um den alliierten Regierungen auf das Reparationskonto a n g e rechn e t, und zk«. z:im butidfen Jnlanvspre-o'e gemäß § 6 Lit. A Äwage 5, Teil 6 1-es Vertrages von Versailles. Äußer en wird als Gogenleislluig für die ben A liieret zaerb'imte Vc- fugnis, sich nach .Aasen into Gatal-taren ein geteilte Kchlen liefern zu lassen, eine Prämie von fünf Gotdmork, die von den Einpf>m-^7rn in bar zu zahlen ist, zur Enverbung von Lebensmitteln für die deutschen Bergarbeiter ternxnbct.
3. WRnend der $au<t der obigen KoAen- lieferungen toerOen die in § 2, 3 und 4 beö Pvoto- bolls Vvm 14. Juli vorgeseltenen Kon troll- maßregeln in der gemäß dem TÜorttaut der beiliegenden Anlage abgcänuecten Form sofort in Kraft gesetzt.
4. Es wird alsbald zwischen den Alliierten ein Abkommen über die Berteüung der ober- schlesisdien Kohle durch eine .Kommisio» getroffen, in w.'lchr Deutschänd üert.eten sein wird. Dieses Abkommen unterlegt der Genehmigung der ReVaratwilsLumniisMN.
5. Es tritt alZbald in Essen eine Kommission zusammen, in welcher bk Deut chen vertreten sein weri'-en. Aufgabe dstfer Kommi sion soll es ein, Mittcl und W <y zu inben, um dieLebens- bebingungen der Bergarbeiter btaü,^ 'ich der Ernähr-nrg und Keidung und im blick auf eine bessere Ausbeutung ber Bergaltzei ec zu haben.
6. Die alliierten Remerungm erklären sich bereit, Deutschland während des obmerwähnten sccbsmonatlid>en Zeitraurrres cirom Vorschuß zu gewähren in X>öIk des Unterschi'bes zwischen dem gemäß '§ 2 bezahlten Preise und b.nn Ausfuhrpreis der deutschen Kohle sob bnitidiem Hafen bzw. dem englischen dlus^uhrpreis fe-6 engftschkn ÜVifen, und ?.wor jeweils der geringeren Lericr Preise nach Maßgabe des 8 6 Lit. A Anlage 5 Teil 8 des Bertrames von VersaiffeS. Die Vorschüsse werden gewährt gemäß Artik.'l 235 und 251 des Vertrages von Bersailfes. Die genannten Vorschüsse erhallen ben unbedingten Vorrang vor allem anderen Fordenlngen b>r Alliierten gegen Deutschland. Di: Vorschüsse werden am Schlüsse eines jeden Monats j: nach ber Zabl der gelieferten Tonnm und dem mittleren soh- Preis der Kohle wahrend dvefes Zeitraumes gegeben. Bereits am Grube b»s ersten Monats werden von den Alliierten Borschüsfe zur späteren Verrcdnmng gegeben, ohne daß die genauen Zich- len abgeroarlet werden.
7. Falls am 15. November 1920 festgestellt werden sollte, baß die Gesamtlfeserung für August September und Oktober 1920 die 6 Millionen Tonnen nicht erreicht hat, würden die Allstn-ten iur Besetznn g eines neueit beuts Hen Teilgebietes, des Rrchrgebietes ober irgend eines anderen, schreiten.
Anlage 1. Es wird in Berlin eine ständige Delegation der Wiebergut- nadinngs ko m Mission eingerichtet. Ihre Aufgabe besteht darin, sich ber folgenden Mitteln »u vergewissern, daß die in dem Al»komm<m vom 16. Juli 1920 oorgefebenen Kohlenliefemngen arrsgesührt n-erden: Die Pläne über die allgemeine Verteilung der Förderung unter Angab: der Einzelheiten, über die Herkunft und die Qualität einerseits und die Zusicherung der Lieferung an die alliierten Mächte unter bestimmten Anord- tnuwii cutbererjeüs, die von dm deutschen Be
hörden festgestellt und von ihnen brr Qfeneljmigung der genannten Delegation innerhalb einer ange mesfewen Frist, bevor sie den Ausführungsorganen übermittelt werden, zu unterbreiten.
2. Keine Ubänderung des genanndm Planes, durcy welche eine $cnnüib*rung der Lieferung an die Alliierten herbrig'führt werden Khnttc, dari in .Kraft treten obre vorherige Gfetoebmigimg ber Tric-lition der W ledergutmachungsSonuni! sion in Berlin.
3. Die WteberPltmadmngskommiffion, welcher die deutsche ^b*gi?rung in regelmäßigen Zivi [dtenräumen von der Ausftlhvmrg ber für die Sie fmeng an d-e Allnerten geg-?benen Arwrbmingen durch die zuständi^cn Bchöeden Rechmmg zu fegen hat, bat ben bete-legten Mäch-en febe Verletzung ber chen angenommenen Grundsätze mitzutnten.
Berlin, 16^ Juli. Dos „Berl. Tageblatt" meldet aus tspaa, daß dieAntwort - note der Alliierten bei der deutschen Defegation eine ernfte Ueberraschung itrborgC’ u«!! hal-e. Die .Einmarschklausel, die sinanziell-e Regelung und die komplizierte, fallenreiche Berechnung bedürfen einer genauen Prüfung. Zu diesem Zwecke werde eine Fiuanzlonimijiion und eine Kch.e ckommisfion die entscheidende Antwort der deutschen Regierung vorbereiten, die dann im Laufe des -Vormittags überreicht werden soll.
N!el-unseu unseres Sor.derdienstes.
Spa-a, 15. Juli. Die Alliierten unb die Teutscheu spveck^n zwei ver^chfe ene Sprad^n unb bisweilen brauri>*n sie einen Doun«<id>er, so äußerte sich Marsdnll Fach zyniich beim Verlassen des Z.-tttes. Das ist bas Wort, das die gegenwärtige Lage befeuchtet.
Die bentfdje Delegati-M ist entschla'fen in allem Möglichen bis an die äußerste Gvmze zu gel^t, jedoch ist sie auch entschlossen, nid^rs zu unter- sdxeiben, w.rs nidst gehalten werden kamt, und was den sicheren Ruin des deutschen Wirtichaftslebens bebent-n würde. Sie bat jetzt i ’ '•c- 'n.uje ein le?t s . .njebj gemach, das fast unaussührb.'.r e;idiemt. Boryer haile.i in der %.i taez./o..v, Bespreckningen mit &ue stattgeftrnden, ber heute vormittag in Spar eingetrosfii ist und eine Per- sSnlichL Bespreclmng mit Stinnes hatte.
Die Alliierten bereiten sich im ei^essen bercfts vor, um die ihnen und?meine Wo« des Unter» bai^elnd durch ein Di (bat mit miiüäri|'d)en Dvo- hm^fen im £>iitiergrunoe zu ersetzen.
General D?gautte ist heute Nacht aus Mainz hier einH-troffeti und gestern Altercd ist ein Abkommen über c-fe militärische Besetzung t«e5 Nuhrgebietes van den Alliierten bereits unterzeichnet! worden. Tie Besetzung soll unverzüglich vorgenom- mert löertvn, neren die Dentsdien dgs Ultimatum in der WAensrage, dessen Fastimg von dem Ob>er- ften Rat vorgenomm' n mjnen ist, nicht cavwlymcn feilten. Niemand weiß, ob die Alliierten unseren letzten Borschiog noch armehmen iverden und ob in ter letzten Mimite die Vernunft über den Siegerwahnsinn tiiuntVb.ercn wird.
S ps a. 15. Juli. Im S.iÄoß de la Freneuse tagte ber Ober e Rat und beriet über die beutfdfen BorfchL^ge. Tie letzte endgültige Emscheünurg wird beute abewb feilen, tH’.trt«;fen crf.äiyrt man noch über die Borgäng-e d-s gefirigen Tag>-s. Bei der Unterredung nie ^eyd George unb R ickMniiü er Sim.'ns txa ten. drehte es iich -tu sttiliei lich um1 Hc gurten trage. Cs totn fein Zweifel mehr sein, daß der Einnt«rsch mit den belgischen, französischen, englilcktLn, itelienische'.t unb >7uch mit ten (rm'trv feui scheu Truppen crär-lgen tixirbe, merm keine Ber- abigung rn der ex frage erfefgt. Tie deut
schen Minimer berfein fefert mit den Sachver- xint»igen. Tie Mifemngm tvrren zuerst noch fehl geteilt. Da noch einig? Unkfethesten befanden hecxib fid; Pwfefeor Bvmt zu dem ffen1 Persönlich befairtiten Sefr-'tÄr Vvn Lbvvd George unb suchte .^arbeit 8ii schiften. Auf deutscher Se.te toar man über den furch.baren Ernst ber Lage Efer. Tie Enl- idtejb'Jnq bunte aber nur im Utn^febrnrn mit ben Bergarbeitern un> ben Unternehmern getroffen »werden. In i<r Nacht nvch fanden Besprechungen mit Sntgv) Stimres "«tt und mit Lms verliLii^elte Tr. Simems '.im Teletchm. Dieie Besvrechm--g<n sanden ich! östlich ihren Nie-^rsthbrq in ben de kannten deurschm vorstÄase«, die Mmi?»rr Dr. Simons hmte früh mit extern pers^lich-n Brief zu Lloyd efeorw nad) Schloß Frenevfe bringen ließ. Daß die All Serien »mdxe <nen P un kdm der deutschen Teleqicr.cn zu,i unweit werden. ist fidyr. ZweiMdift bleibt nur die Anregung wegen Oberschtesien. Aber 'birr ging es nicht anders. Tie «mmg durd)
oberschlesichc Belieierung — zur Zeit 1,2 Millionen Tonnen — auf 1,5 Miütonen Tonnm gibt Dsetschand überhaupt erst eine Möglichfeit ber Erfülstrng dessen, was man versprochen Hit. eine Mö-dicÄeit. deren Umsetzung pt die Wirklichkeit in ben £>änben ber deutschen Bergarbeiterschaft und ber deutschen Unternehmer liegt. Es kann nach Lage der Dinge kein Zweifel fein, daß diele [»eiben Teile alles tun werden, um bas Mögliche erscheinende zu leisten. Die BeschLü'se, die die Regierung g^saßt hat, sind ziv-ifel'os sehr schwer wiegend. Ber in di fen Tagen bas Ringen, das geistige Ringen gesehen und mitenebt hac, bet wirb tiefste Achtung haben vor diesen deutschen Mmistem, bie hier über ihres Landes Schicksal entscheiden, nachdem kam die Erregimg der Ent- roafmimg5:rage vorüber ist. Aber die Entscheid tnmg könnte nicht anderausfallen, nachdnn Foch gerufen worden war. Auf t-ec einen Seite bei Einmarsch in bas Her; Deutschlands mit seinen «KcjeWcen polit Men und wirttchastlichen Folgen,
auf der anderen Snte ehte Minderbel iese-'ung bet beutidxn Inter s enten an Kolste mit 8 Prozent, aber dock) die Möglichkeit, Herr im eigneen Hause zu b.eiben unb vielt-idst, ivenn Denl,<t>l.md feine Arbeitskrajt unb feine Arbeitssreuoig eil wieder- ünbet, bie Möglichkeit, burd) vermehrte Förderung diesen Ausjall auszug.eidxrn.
*
Ei«e Kundgebung des deutschen Gewerkfcha ttzbuuves.
Berlin, 15 Juli. (WTB.) Der Deutsche Gewerlschaitsbunb, test h nd au ? .ein Ufe» faritie baub txT christlich n Geiver'scl-a ten, dem Qteiamtutrl>anb ber Ang iifl tcngeiver.l^g tea und dem Geiamtoerlanb der Beamten inr 2 t atsan- geftelit ttg w.wkscia ten mit in gefa t 2 Mi liouen Mitg ie^rn v. röif nt id)t so g n e . r äamg:
Der V> r auf ber Ve.hans u tg i in Spaa (jat in den Kreisen der Ar-ttter, Augesrel hm unb V-earnteu die größte Empörung g' chaiseii. Der beuti’dje G wer scha tn und >ie!»t iich batet z:c folgender Erklärung veranlagt: 1. D r Tc. t che tztenxrkscha tsb mb erh'dt schärfsten Protest gegen den Versuchs bie beutidyc i Ar mter iu i mi» ernbe Zwangswirtida t iör au t n .sst und ra i- talist'.sche x>nt r f - n zu n hmen. 2 Der Teilt d)e Gewerllcha tebimd sieht in den Fi'r.n-run-teü ber Entente auf Einrichtung von Kontra ll'm ■ i sw neu für die Kohlenv rt i uni di? Llb i 'st einer f.jtema- tischen Erbt.'selung all.«: Jiunst -e'i, bi im Wtt b werb mit d u Entente.malen arbeiten und boiburd) die Brotlvsrnachuna großer Massen bet d-mtschen Arbeiter und Angestellten. Der Teiitsd)e Gewerkselm t'bund h It ine am rech nte Bcliefermig der b utschen Industrien mit Kohle nad) Annahme ber Erntentesorderun. en für unmög- lid) imd be ürd>tet die stärkiie Ard it l chgkit als Folge. 4. Ter Deutsdie Ge.verkfcha tsbu-rb erblickt in den Forderimiten ber Ent ntc den Versuch, eine gewaltsame Regulierung ber Arbeitszeit ü'-er bie Kopie dec internationalen B'rgalch.itevvrganis«^ tionen hinweg burchtzusetzcn. Er cnipstndet diese Bestrebungen als Hofe« aut die Anirkenuung ber Arbeiter unb Angestellten aller Länder als vollwertigen Wirtschostsiaktor. Mag die Knnserarz in Spaa zu Ende gehen, wie sie will: J1-r Re-- fultat wirb von den deutschen Arbeit en, Angestellten und Beamten mir dann anerkannt wer- bm wenn es den LetenInteressen des butschen Volkes Speloaurn unb ihm bie Mög idikeit zum Wieberausstieg gibt. Tie Zeit für eine einteilige Bestimmung brr Geschicke der Völker durch bik- tatorifd)c Änvrbnun-^en ist für immer bahm. Ter Teutsche Gewerkschattsbunb forb'rt bie gleich gefilmten Aibeiter. Angestellten unb 2kamt n aller Lander auf, sich btefem Proteste anzuschließett.
Die Fortsetzung der Verhandlungen.
Paris, 17. Jnff. (WTB.) Lxives Wenn man dem Kvrrespvn.enten bes „Petit Parsten" in Spaa Gbmben fdxatEcn b.irf war Tr. Simons, nachdem er von den Alliierten das Prvte- DcH in ber Kohlenftrage erhalten hat e, mit bieicm sestr zufrieden un) hat seiner Befrfeigung arich Ails».-.nuk verliehen. Ebenso war er tarn icm I>öf- lichm Empfang, der ihm zuteÜ geworben ist, sehr befriedigt.
Ter Korresvondcnt dieses Btettes fdyrribt weiter: Auch in Anbetracht dessen, daß die Be.prechung ber Frage längere Zeit in Ansp uch nehmen wird, muß man darauf gefaßt fern, c>aß t<r Auftrag. ,böe Gefemt umme, Jat <r s uni men unb Z-chlimg -weise in bet Frage der W ieder gu t rna rlrn n g fe,.^ zusetzen, der Wiebergutm.ichungsL'mmis w’ übertragen wird, die jetzt im Begriffe steht, ihre Arbeiten zu beenden. Lo/is T ubo^s, ber BoniiMtde der WickxwgutmaelrungsLmmiis vn, H>U es nur l?eute anvertraut, d'iß iich rie Tefegitivnen bereits über ben Prozentsatz unb die beridne-.vnen .stvmpcn- fatwnen, die nötig sein w-roen, einig sind. Tic Teutichen werden eingelat«m njerixm. ihre Bor- idjäge zu imterbreit-’n. und diefe ny*rmi d-inn ber W.cdergu'nrachungs^amnistivn üler.ii-.'ien wetten. Unter diesen um ünden Eömre die Ävnferenz am Samstag ihre Arbeiten beenden.
Die Kohlenuersorguna Frankreichs,
Spaa, 16. Juli. (WTB.) Der französische Minister bet öffentlichen Arbeiten, le T r a g u e r,| äußerte sich dem Sond-.rb<r:chterstat'er ber Agence Vavas gegenüber, daß er von dem Ao hlena b-> kommen sehr befrfebigt sei. Frankreich roerbe monatlich 1 600 030 Tonnen Sloty-rn ctla t n, Italien monatlich 2 )0 00) Tonnen und De gien ben Rest. Das Kohlendesizit Frankr ichs w tde dadurch auf 6 Millionen Tonnen pro Iaht herab' gesetzt.
Die Verhandlungen Englands mit Somjetrußland.
London, 15. JMi. (Wolfs.) Bvnar Law verlas im Unterhaus ei nlängeres T l-gr<-nrm, das die englische Regietmm an die S-wfe.rrgieruns g>o- sandt hat. In dem Telegwnnn leiß: es:
„Tie englische Regierung nimntt b^ptm Krirnt- nis, daß die Sowjetregierung tdc engli-dy Forderung auf Einstellmrg der bei -erseitigen Feinhsellg- fei ten angenommen hat. Tie en gl i che Regrerung 13at t-aher beschbst en, die Veth^M'limaan über ein £>aribel5abft)nmten fortzufetzen, sobalo bvC runffchen delegierten zurücktzrÄchrt sind."
Tas Telegnonrnr nimmt auch Be'.ng auf bie nn^erlwi en Erklärungen - e- Eo -iet rw’g t ap sie mit ihren Nach.<irn in Frieden zu t unn feb« und auf t’Crt bei ber englifdjen ,n> gterung gleich» sttls vorhiudenen Wunsch, in ganz Euwl» bet. Frieden wied^lierxu elfen J.w malische Reg^ ning bhlägt Wc euren bo>orii0cn Ä^M^ulivcmd


