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Mittwoch. 16. Zum 1920

Zweites Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheßen)

Nr. 139

Schweiz,

Berlin

Abend» Wuenb» Schluß- Schluß

182,12

291,50

** Frankfurt o. M., 16.

Sinti.

In oct

u n g der M i t-

fr^njrv-

die w i r

e Ziehungen

mitRumänien wieder aufzunehmen.

Fortsetzung 58

^Nachdruck verboten.)

27,15

88,10

22,03

bei- des

den darf. Bei der «ogemr-ärtigcri Gefahr c er wci teren Senchenver schleppu ng ist bk ftrep.-jt. June

Migehörigkcit, auch mcnn sie als freie Ar" ei er ent­laßen, sorveit sie gewillt sind, an bcm tey.en Al>- tra isport teilzunehmen, sofort in eitnng ihres Arbeitgebers ober des en Deaußt agren zn>ecks AL transport in ihre Heimat dein 2a -er Nie bei-wehren

27,09

87,90

21,97

317,15

699,30

669,30

869,10 189,80 223,25 157,80

40,20

303,20

729,25 166,80

27,05

88,15

22,22

auf dem 23ctc der Geiechtigkeit und Vil' gk il ver­möge der in der Ne'chsrerfas u g vo gee enen Mit­tel. Der Hessische Vo'lslund lehnt iii-_be.oi.be. e jeg lichcn ausländischen Einfluß aus diese rein d-eutsche Angelegenheit unb'biigt ab.

gfirltfi . . . .

Amsterdam .

Aop.n agen.

Stockholm. . 'Zbieit ....

Spanien

Wien (a(ies) ....

Teutsch-Oesterr. abg.

Prag

Budapest

T-ulgutien......

konstant.nopel. . . .

317,85 700,70 670,70 870,90 190,20 223,75

158,20

40,30 303,8'3 730,75 168,20

Frankfurt a. UL, 15. Ium.

Devisenmarkt.

325,35 688,20 650 65

890,90 185,20 2.'8,75 160,70

40,92 310,39 740,75 670,70

Kurs $4.6.

79,75 74,50 65,-

14.6.

13,75

6,95

15,25

12,-

ihrem freien Willen zu byeinträch i,en gedenkt. I 6. Der Hessische Vclksbuid erftr b bvec? Ziel

324,65

714,30

686,80

889,10 184,80

228,25

160, 0

40,82

30.1,70 739,25 669,30

Kurs 14.6.

79,75 73,80

65,75 74,25

155,- 278,- 205,- 17 1,50 143,50

159,

27,15

88.35

22,28

Börsenkurse.

Frankfurt

282, 183,50 242,-

411,

46 ,- 3,6,-

290, - 176,-

400, - 211,50 259,- 221,-

5"'..'Deiit.Prie<i<5anL

Datum:

Amsterdam Botterd.

Drüssel-Antwerpen .

Thnftiauia

Kopenhagen

Stockholm

Helsingsors. 31a.ien

London

9lew-7)ork

15. 6.

13,35

6,80

14,75

11,25

420,-

geistigen, sittlichen und wirtschaftlichen Stärke Deutschtums.

j)..Amcrik.-P.ikctf. NorddeulfchscLloyl» Dock. Gu.stuhiwrk. D.-Luxamb.Begm. Getsrukirch/sergw. ^arpnici 'Bergbau C i erschl.E send.- 3. t bersch les. L isenind. Phäuix.Vrgb.. .'lkt. Dad.Aiulin.u.Soda HöchsterFarbwerke k Lair. A. E. y). . i djudiert-Werne orikn&ibuideaumi i aimler i ud.-Estenw.-.IKt. Adicrwerk» .. .

4U, Hejj. baitsiinl. (Ekcuon xyiu=i)eitn

lunssgeb-iet, bestehend aus den Eemrinden Watzcn- vom-Sleinberg, Großen-Li-iden, Klrin-Linden und der Stadt Gießen. Die wegen der Maul- und Klauenseuche in .Holzheim, Eberstabt, Lich und Torf-Güll gebildeten Sperrbezirke und Beobach­tungsgebiete bleiben bestehen.

Wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in Holzheim hat das Kreisamt Friedberg einen Beobachtung3bezirk ge­bildet aus den Gemarkungen Treis-Münzenberg und Gambach. Wegen des Ausbruchs derselben Seuche in Münzenbrng ist die Gnnarl'ung Münzen- berg zum Sperrbezirk, die Gemeinden Griedel, Rockenberg, Wohnbach zum Beobachlungsgebiet erklärt morben.

telbeu tf chen Creditbank wurden sämtliche Anträge der Verwaltung genehmigt, die Vertei­lung einer Dividende von ach^ Prozent und die Erhöhung des Aktienkapitals um dreißig Millionen Mark b'schlossen. Die neuen Aktien werden von einem Konsortium zu hundert- undfünfzehn ül»?rnommen und zum gleichen Kurs den alten Aktionären anjebuten. Die ausschoideu- ben Mitglieder des Aufichtsrates wurden tute» dergewähit, in ben Au sichtsrat neu gewÄitt Dr. Waldemar Braun von der Firma Hartmann u. Braun, A.-G. in Frankfurt a. M.

Paris. 15. Juni. (Wol f' Rach einer Havas- melbung ans Sydmey verspricht die Getreide­ernte in Australien in.olge guten Regens eine ausgezeichnete w rden In eiufr.lnei Gegm- ben sei die Getrerdekultur auf neue bedeutende Strecken ausgedehnt worden.

154,50 278,- 202,- 176,- 141,- 158,- 182,50 180,50 217, 273,- 29 \- 270,- 189, 238, -

389, - 469, - 358,- 292,- 175,- 403,- 254,- 256,- 220,-

Me Gräkm.

Roman von G. W. Appleton.

rirtJiöcl

Berlin, 15. Juni. Börsen st immungs- b i l d. Die Börse zeigte b i Beginn festes Ge­präge, da einerseits bi? Bersch echter ing ber Mark­valuta zu Käufen in Valutapapieren anregte,

und der Vorherrschaft eines einzigen großen Bun­desstaates über aste anderen.

2. Ter Hessische Volksbund erstrebt daher eine verfassungsmäßige Neugliederung tes Reiches auf stammesgeschich sicher und wirtschaft agwgraphi^ eher Grundlage, um durch einen so.chen, die 'Natur des gelernten Volles in Wahrheit berücksichtigenden Aufbau Dcu schland widerstandsfähiger zu machen gegen die wei.erhin drohen,ai Erschütte.ungen des gegenwärtigen und zukünftigen Staats- und Kulturlebens.

3. Der Hessische Volksbund erkennt in Familiensinn und in ber Liebe;ur Heimat, d. dem Bunde des Menschen mit ei :er Heimat. Erde, die Voraussetzung und STraftqueLri beul, c Art und Sitte, die Wurzel:: a.ler echten Va.er- landsliebc urtb wahren Volksfreihri! sowie ein un­entbehrliches Mittel zur inneren E höfe ng be-3 deutschen Volks el>ens. Er fordrt deshalb die Pf ege bed Herma.gefühls und des Hcima.schnves i.i jeder Form.

4. Der Hessische Volksbund erstrebt in dem Be­nin ßt sein, daß der hes ische Volksstamm seit Me.i- schengedeuken eine ber bedeutsamsten Verl5.Po­rungen des Tettschrums gemeiCii ist, die Wieder­vereinigung aber von Hes-en lv.vohnten Gebiete ru einem lebens- und leistungsfähigen Gliedstaat des Den.scheu Reiches.

kundigmrgvi zu der Ansicht fflcngt fei, datz die alte Dame nach Italien weggesch'eppt worben sei und datz ich die Ab'icht habe, an selben Dl'eno noch yu ihrer Besr.iung abymxie-i. Schlietzlich wies lch ihn noch an, ihre Sachen nicht ans ber Hand zu geben und tru ete ihm an, datz ihm bas nicht zum Nach eil g<er;i fei de. Dmn trank ich mein Gl-.s aus, um fernen a lzu auSgeMjntcn Wommentaren ein Ende zu madjen, unb eilre davon.

Als ich zu Hause anlangte, fand ich ein Te­legramm folge:Lm Jnl-altes auf meinem Schrei b- tisch vor.

Bitte Abreiß: bis zum - Morgenexpretz ver­schieben,"

Sechsundzwanzigstes Kapitel.

Ich wutzte nicht, wie ich mir d'.s Dfegvimm auslegen sollt»-?. Vi lleickn wol t- mir die Gräfin einen nxrtovlen Mnk für die Verfolg ng m-iner Aufgal« in Rom geb.n. Zweielos würde mit ber nächsten Post ein Brief nächst).gen, und bi mir ein Aufschub von em paar Stundnr nicket den geringsten Unter "djü?b anSmach e, vertrieb ich mir die übrige Zeit des Na<hmittags so gut w e mög­lich. Ich speiste in Daren-o ts Club, ahne d'e ausgespivd^ene Ab idi, i n treffen zu mallen, war afer ganz erfreut, ffmt tert zu begegnen. D>e Freude v-rward-lte sich bad in tas Geg-enteil: zuerst langweilte er mich mit feinen Gemeinplätzen und nächster regte er mich mit fernen hartnäckigen

L.arlnotlernugea.

Datum:

157,50 18', 25 176,25 252, -

273,50 300,50 275, -

191,50 239,50 410,-

467, - 354,50

290,- 178,50 393,- 205,-

233, 218,-

83,75 298,-

Kurs 15. 6.

79,75 74,-

65,56

75,-

154, 279,- 20 ,50 173,-

5. Ter Hes ische V. lksbund lehnt jede Zwangs- toirkuug ab. Wenn er die Vevünigung des ebe

internationalen Anleihe zur wirtschaft idxm Wic- beraufrichtung Frankreichs unb Dmt.ch.'ands einen gewissen günstigen Einguß zuzu'chreib.m. Bei dem Fehlen von Abgebern bcwirkt.m schon geringe Kaufaufträge, namentlich für einzelne Farbwerte und Svezialpapiere recht ans.chn iche Kursbrsfe- rungen. So stiegen Vismarckhütte um 16, Loth­ringer Hütte und Vhönir um 9, Oren stein unb Koppel um 13 Prozent. Bei abnehmender Ge­schäftstätigkeit b.iebcn ailerdings die ^.'roinne nicht voll behauptet, aber ber feste Grundcharakter konnte sich allgemein erhalten. Am Anlagemarkt behauptete sich der Kursstand.

Frankfurt a. M., 15. Juni. (Börsen- stimmungsbil b. Auch an ber Abendbörse er­hielt sich bie vorwiegend feste Stimmung. Die Aktien des Norddeutschen Lloyd sand n bei regerer Nachfrage eine Kurserhöhung von 8 Proz. 182 bis 184. Hamburg Pakestahri waren mit l9O1/3 bis 192l/2 plus 10 Proz. Kursbesserungen er­zielten ferner Montanpapiere, von denen .Har- pener 282 bis 285 plus 7 Proz., Oberbedarf 194*/z, ferner notierten Gelsenkirchen 302, Deutsch Luxemburg 279. Gebessert gehen Felten und Guilleaume hervor, 400, auch Ak.ümulatoren fest 406. Deutsch Ueberfee büßten 15 Proz. ein, 790. Unter ben übrigen Jn^ustriepapi ren sinb Zell­stoff Aschaffenburg anzuführen mit 3)8, 8 Proz. gesteigert. Höher gingen Schuhs. Aug. Wessels 200, plus 5 Proz. HolzverLrhlung stiegen um weitere 4^2 auf 3641/2, Scheid.anstalt 52 , 2 Proz. höher. Daimler Motoren 210 stcl t n sich 5 Proz. höher. Auslandspapiere ruhiger. Scha.itung 642Vs, bto. Genuß 2990 plus 50 Mark. Otavi Minen sest 800, bto. Genuß 688. Unter den Banken erhöhten Berliner Handelsgese lsttmst ihren Kurs um weitere 5 Proz. aul 205, National!», f. Deutsch­land 1441/3 zogen 21/? Proz. an. 5proz. Relchs- anleihe 793/i. Deutsche Petroleum abgesd>wächl 625 bis 619.

176,50 253,- 280,- 300,2.5

256, - 190,-

24

407,- 459,-

352, - 286, - 173,- 403,50 215, - 250,50 257,-

86,75 299,-

igetoiintung des Arisehens in ber Welt, beruhend auf der erneuten Achtung aller Völker vor

noch und werden schriftlich geführt.

Die schwarze Sckxmach.

Saarbrücken, 15. Juni. (WTB.) Zu einer aufregenden Szene kam es gestern nach­mittag. Ein farbiger französischer Soldat belästigte am Hellen Tage ein Mäd­chen unb hatte ihm bereits die Kleider zer­rissen, als ein französifcher Offizier hinzu­kam unb ihn festnehmen wollte. Der Far­bige zog hierauf sein Seitengewehr gegen ben Offizier, wandte sich jedoch zur Flucht, als mehrere Soldaten herbeieilten. Trotz nachge- sandter Schüsse entfloh er, konnte aber später festgenommen werden.

Eine ungarische Polizeiaktion.

Budapest, 15. Juni. (WTB.) Der Hon- vebrninister Soos teilte in ber Nationalver­sammlung mit, baß er zwei Jnsanterieregimenter und acht Husareneskadrons in bas Gebiet zlvischen Donau unb Theis enlfanbt habe, um es von Ver­brechern zu säubern. Bei bieser Gelegenheit seien auch mehrere an ben kommunistischen Umtrieben beteiligte Personen verhaftet worben. Der Mi­nister erklärte bann noch, bie Aktion zur Unter­drückung der Verbrecher werde mit aller Energie fortgesetzt. Er betonte schließlich, daß das Militär Hand in Hand mit dem Bürgerttrni auch die l e tz- ten Wurzeln des Bolschewismus aus­rotten werde.

Die Lage in Albanien.

Rom, 15. Juni. (WTB.) Nach ber Epoca" ist ber 12. Juni in Albanien ruhig verlaufen. Man glaubt aber, daß bie Aufrührer neue Angriffe vorbereiten. Porto Palermo wurde nach der Zerstörung des Kriegsmaterials, das nicht mitgenommen wer­den konnte, durch die italienische Garnison geräumt.

Wiederaufnahme der bulgarisch-rumänischen Bezihungcn.

Bukarest, 15. Juni. (WTB.) Die bulgarifcheRegierung hat beschlossen.

ert Trimbo-n über wh-

Rückführung von Kriegsgefan­genen. Tas Kreisamt weist nochmals darauf hin, baß sämtliche Kriegsgefangene .e.ti,dc Staats

Aus iKfiem

Die Leitsätze des Hessischen Volksbuudes.

1. Der Hessische Volksbund erstvebt bie Mit­arbeit am Neubau des Deutschen Reiches, beifen Zusammenbruch durch bestimmte Mängel der bis­herigen staatlichen Gliederung mitbebingt ge.vesen ist. Diese Mängel bestanden «erstens in dem Vor­handensein einer Mehrzahl kleiner unb kleinster Bundesstaaten und ziveitens in dem lieber gewicht

unba k ar A fg b- Dm schwebnt«n Ve Hand­lungen wc.l t>aj Blatt nid). uji-juiHn. al3 ihre Meinung spricht aber dieGermania" auS, daß der Au trag Trimbocns wivergchi'nder ged ach: sein mnse als ihn Müller und Heinz? autlaßten. Es müßte doch schließlich eine Negierung zustande gebracht werden. Triniborns Ausgabe fei nicht zuletzt darin zu erblicken, dieser lieber Beugung bei' einer ausreichenden Zahl von Paririsührern zum Durchbruch und zur politischen Auswirkung zu verhelfen. Als nächst!iegenter Weg sei die Wieder­aufnahme ber früheren Koalition zu bezeichnen. Dazu gehören natürlich vor alem bie MehrHeils- sozialisten. Unter Hinweis auf bie F?ststelllmg ber am Sonntag abgehaltenen sozialdemokrati-

Gewitz hat sie'S cingestanden. Si? hat auch gesagt, sie Mächte das nicht zum jnxitcn Male versuchen, nxil Sie ihr eine wcchoe Dooesangst elngeslötzt Haben.

Mimms lachte daraufhin so laut, datz bxe Gäste, bie am Schanktische standen, sich umtoanbten und zu uns herschauten.

Nicht so laut, Herr Mimms, wehrt- ich ab, wir erregen ja bie allgemeine Aufmerksamkeit.

Bitt 'um Verzeihung. Sxrr Doktor, entchul- digte er sich, ich t>ab' mich cm wenig vergessen -- aber das hat sie wirllich gesagt? Na, da müßte es eine Frau fd>an schlauer anfangen, als bx c-a. wenn sie d m Wille,'m Mimms diese Sachen aits- spannea will, oafdpn ich zugeb n mutz, daß sie sich nich uirge'chickt bri ber Geschichte benom­men Hat.

Jawohl, eritriberte ick). Ich ^ibc übrigens nicht viel Zeit übrig, unb so mutz ich mich etwas kurz fas en

Damit erzählte ich in wring Worten, atme fre fünfzig Pfu id zu erwähnen, die ich Simpkins bezahlt 'hatte, de Vorkommnisse in Putney, und wie wir um ein Haar die Gräfin angetvofsen hätten. Ich fügte hm-u, datz ich nach neueren Er-

übergab mein G-pack einem Träger mit der An­weisung, einen Eckplatz in einem Raucherabteil für mich zu belegen und stellte mich vor dem Bahn- hos an einem Punkte auf, wo ich alle Antammen- itn beobachten kannte. Tie Minuten verflossen, Wagen und Drvsch.^cn fu'hvrn in ra cher Reihen­folge vor, unb mein Mut bigmn mir langsam zu sinken, als meine Gräfin immer noch nicht erschien.

Ich blickte auf bie Uhr und schütt-lte betrübt mein Haupt. Es fehlten nur noch zehn Mmuten bis zur Absahtt des Zuges.

In die em Ang nblick fufrr ein SB*) gen oor, dem ein mi! -ahlrci.hem Gepäck teiabeiet Privat- vmnibus folgte, in dessen Inneren einige Brrne.it- saßen. Ebe ich mir br Tat ache recht bewußt wurde, war der LaLai vom Back gesprungen und ritz den Wagensd)!ng aus, und h-raus stiegen der Margu's te B invi'liers u d fer c Schwägerin, letztere von Kopf Ins zu Fntz in IdObare Zabel- pelze gehüllt. Ein halb Tutzend tzX'Päckträger stürm­ten auf dem Omnibus zu. eine Zo'e eilte zur jungen Grä'in unb befreite sie von ei:er Hrnc» tusche. Tic Grälin selber, olme nach rechts aber links zu blicken, eilte rasch an der Seile oes Marquis in-den Balmhof.

(Fortsetzung folgt.)

fd>en Parkerkonferenz, daß sie die Koattttons- potttrk gegenwärtig als unmöglich betrachte, kommt dieQtermania" zu dem Schluß, daß die Ableh­nung der Mehrliettsiozialisten geg-n.iber der allen Koalrtionspolitik keine grundsätztid)e, sondern nur eine vorübergehende sei.

Die Stillegung in Der SchnhinDustrie.

Berlin, 14. Junr. Der SBirt* s ch a f l s b e i r a t b e i m N r i ch s w i r t f d) a s t s- rr i n t ft e r i u m beriet kürzlich über die Maß- rahmen, die zur Vermeidung der Stillegung von <. rieben getroffen nn-rben können. Besonderes I. teresse beanspruchte ein Bericht des Staats­sekretärs Hirsch, der ausführte, daß bie Still­legung bet Pirmasenser Schuhfabri- k e n keineswegs auf Unternehmer sadolage zurückzuführen sei, jmtbern latsächlid) durch die augenblicklichen Verhältnisse bedingt werde. Zwei Wege zur Abhilfe müßten ins Aigs gefaßt werden. lV'i dem einen, die Schuhaussuhr ftci.iugeLen, mii Te man jedoch ad sehen, weil der Inlandsbedarf bei weitem noch nicht gedeckt sei. Die zweite Mög­lichkeit, die ausgenützt werden|":e, liege darin, bie Schuh'mbustrie durck) Auftrage bes Rei-

(Jn einem Teil der Auflage wieb:rholt.)

Die Versuche Trimborns.

Berlin, 15. Juni. Di-Germania" schreibt zur Kabinettsbildung, bie bis­herigen Verhandlungen hätt.n die politische Lage, wewn vielleicht auch geklärt, so doch nicht ge=

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 81 vom 15. Juni enthält: Durchführung der Bestimmungen des Friedensverlr^e^: Anmel bung und Beschlagnahme von Wertpapieren unb Urkunden. Maul- und Klauenseuche in Leih­gestern und Holckieim. Schasräude. Betrieb und Beimtzung der für den 5kxeis errichteten Ab­deckerei. Aufstellung der Gemeinde Voranschläge. Nückführung von Kriegsgefangenen.

Fragen nach der Gräfin aus. Die Sachlage faitte sich eit unserer fr ben Zusammeikunst stark ber» sckwleu, mtb mmmdfn: empfand ich seine ziemlich unuerblümton SKniKittungen über biefe liebliche Frau als Frsck<«it. Ich- lictz ihn sck>lL'ßlich ziem­lich unvemtet sitzn, zündete mir eme Zigarre im De'ibül des 5klubs an urtb fettenderte langi'am lieimwärts.

Die letzte Post war schon «nidgctragen wordm. Eine Anzahl von Briesen lag auf meinem Schreib­tisch, doch war feiner van ber Gräfin darunter.

Na, er wird sicherlich morgen fvül) ein- treffen/' sagte ich mir und tn-dote bann nicht weiter darüber nach. Ich ging bald zu Bett und erwackste b-izci en am fbtgertben Morgen. Ick? satz beim Frühstück, als id> ben Briefträger durch ben Vorgarten kommen hörte. Aber er brachte nur bie Zeitung und entfernte sich wieder.

Seltsam!" sagte ich mir fdjon, a'8 mir plötz­lich ein Ged.'mke Run.Teufel noch einmal sie 'bat ja in ihrem Telegramm lisch.s von einem Dries ertoälntt. Sic chu mich nur gebet n, honte mit lern Morgenschncl zug zu'ren; fte wnd natürlich am Valnl'hos sein, um mich zu trefjvn Was ich doch für ein bummer Esel bin, batz ich nicht früher d'.vrn>acktt habe!"

D'L Ergeonis bei'5 tröGlichen 0!edrufens war, datz ich am El-aring Croö-BÄrhof eine halbe Stunde vor Abgang des Zuges eintoaf. Ich

biese Weise auch ben anderen mit Stiliegung be­drohten Industrien ein Beispiel zu geben, wie man die Stillegung vermeiden kann.

Engliidie Nahrungsmittkl für Dcutsdsland.

Berlin, 14. Juni. Vor kurzem ist Gebeimrat Merz vom Ernährungsministerium ; in Lvridon gewesen, um im Auftrage seines Nessorts mit den dortigen Stellen zu verhandeln. .Herr Dr. Merz bat erreicht, daß ILngland uns einstweilen 9500 Zentner Weizenmehl liefert, sich aber bereit erklärt hat, weitem Mengen ?u liefern, wenn wir zugleich australisches Hammclsl.i ch und Speck unter entgegenEommenben Zahlungsbedingungen aLnehmen. Die Verhandlungen Darüber schweben

aller Sonderrechte wie jeglidter Vormadst unb Kvntrollinstanz außer berWenigen bes Reiches.

8. Ter Hessische Vollsbnnb fordert für den Gliedstaat Heßen auf dem Boden der Ne'chSverfaf- jjr.tg und nach dem Grundsatz der gleichmäßigen lVerteilung von Recht und Pflicht nicht nur das Recht ber Selbstverwaltung. unt> zwar burch ein­heimische Beamte in jedem Zweig b-r Staatsfunk- tion, sondern auch das eilige der Selbstgcs tzgebung auf ben Gebieten bes Landesn-chts. ber Sir die und bes Unterrichts, des Bau'wesens unb ber Kunst­fürsorge, ber Landwirtschaft und Forstkalttn, ein­schließlich dos Rechtes der Erennung vpn Rickstern iuid Staatsdienern. Der Hesttsckie Volksbund be­ansprucht für den deutschen Gliedstaat Hessen die Verwaltung des Landespermvs.ens, des an Ver- toenbuug im Laubesinteresse, und bas Recht der Steuererhebung im Rahmen allgemeiner Reichs­gesetze.

9. Der Hessische Volksbund erstrebt für bas Reich eine einheitliche Zn antmenfaffung berjenigen allgemeinen Angel-egenheiien, bie ihre Durchfüh­rung naturgemäß in ber Reichsgowalt finbeit müssen. Aeutzere Polilik, biplomatische Vertretung, öffentliche Gesunbheitspflege, bürgerliche^ soziale, Sttaf- unb HanbelSgesetz-gib:ng unb Veracherungs- wcsen unterstehen ausidl.'ich der Kompetenz des Reiches. Auch die landsmannschaftlich zu organi­sierende Wehrmacht, die großen Verkehrswege, Post, Zölle, Presse unb Veveinswefen unttrstehen bem Reich, in welchem ber Hessische Volksbunb eine un­lösliche Einheit erblickt.

10. De. Hrs i ch? B tfötunb erachtet die Nrichs- einheit als unvollkommen, so lange bie beutsch- österrcichischen Sauber noch nicht in ihren Nahmen einbezvgen sinb.

11. Der Hessische Volksbund erhofft lediglich auf Grund einer Erfüllung obiger Forderimg"n ein Wieder aufblühen des deu'schen Vaterlandes. Er er­blickt ein solches Wiederaufblühen aber nicht in ber Entfaltung äußerer Machtmittel unb friebens- feindlicher Ideen, sondern in einer wirklichen Ge­sundung des inneren Lebens und Treibens durch Selbstbesinnung jeg'icher Art unb in ber Wieder-

Geld Brief Geld Brief 14. Juni 15. Juni 1438,60 1441,40 1468,50 1471,50

andererseits man auch geneigt war, dem nach! --------,

einer Zeitungsmelbnng auf getauchten Plan einer seftrigen Genera lverfamml

zuzufuhien sind Cs wird ausbrüd ich deine ki, daß

- r .... m . i es sich um bie letzte Abtran.porttnög ichfeit hau bell

L Der Hesiuche, Volksbunb ver.angt für ben ^mxqencn ^-5 spätestens am 17. Ium

Gltebstaat Heuen wie sur lebeit an.e.en volle L920 int Lager sein müssen.

Reid)Sunmittelbarkeit unter Ausscha tung sowohl

ch e s ^u unterstützen. Als vorlöusige Regelung habe Kues'irnTT ui Aussichl genommen, burd) bie Schuh- 15.6 ^notstanbsversorgung größere Posten 79 751 Schuhe wieder abzimchmen und zu billigen 74' _ : Preisen an d i e Gemeinden, Konsum- 65'75 .vereine usw. abzugebew Die Fllmnzierrmg 74,37! würde mit Hilfe aber bct.ili iten Instanzen auch 154,50! unter Heranziehung der Mittel ber pro rckt:. en Er- 278' - I werbslvseiisürsorge gerie t rrerb.u Di. i 1 Aussicht 2j4* ! genommenen Aviab vo r e de Fat r km denen» 173*50 straßenstiefel mit etwa 123 b.s 125 Mk daS Paar, 142,75 für geringere Qna.iläten wesentlich bil iger, wür­den eine en.f;Tredienb b l i;e Abgabe durck) G?mein- den und Kous.imvereine ermöglid^en und so einer» 176 87 ieits die Abnahme erl-richtern, anbercricitS auf das 233' , allgemeine Preisnüxmu für Schuhe eine Wirkung 281 50 ausüben und so auch den jetzt stockenden Avmtz be- 303*'- schleuniger:. Die Fabrikanten verpflichten sich, so- ' {bald diese Aufträge erteilt sind, d e glichen Mengen sofort in Arbeit zu geben, um ein längeres Still- 1 liegen der Betriebe zu vermeiden. Man hofft auf

von ben ber Anstalt eingc t fcr'en Ti-ren, Saba

i Vern unb Kadaver e len atrj.-r be.i in §§ 15. 16 und maligen GrMerzoatums Sefieii "teieifm, I-17 «tseWten «cewfMnten n«« etil em we?. Fra ffurl, Nos a 1, dem Kreise Wetzlar, Wa deck uud

fetzuug so wenig an wie er nicht genannte Landes-1 e TVC teile, die sich an,chliei-m wollen, oder solche, bie Rück ben Anschluß an andere Bundesstaaten suchen, in

. 4"'.,Deut.Ne!chsanl.

Unter der Schafherde der Gemeinde; * Dr'eu^^wo!, Garben tei ch ist Räude festgestellt ivorien. TQr?päbtcr Maßregeln gemäß §§ 120. 121, 122, 124 uub

ber Reichsan. s^hvung, rnsfrul ion -um Reichsoich-1 Gel-il 'cb

seucheuge.ctz sind angcorbnei worden.

Betrieb und Beim tzuug ber für den Nolionalba-ckf. D. Kreis errichteten Kreisabdeckerei. g.i>ittel..Tri.-b u?a".k Das Kreisamt weist ausdrücklich darauf hm, daß

In Leihgestern ist in zwei Gehöften Maul-und rtlauenseuchef stges.el t n v den. Es werden gebildet: 1. ein Sperrbezirk, bestehend! <.>g^ aus der Gemeinde Leihinestier.'i: 2. ein B-eodach- c. '