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Berlin

149,

253,50

255,

heute

behördliche Anzeigen

568D

Kassel, den 14. Januar 1920.

gez.: von Stolzmann, Generalleutnant.

Der Vorstand.

5TI

14.1.

77,50

293,50 281,- 285.- 295,-

10,30 9,-

Der Reichspräsident: gez. Ebert.

Der Reichskanzler: gez. Bauer.

Ter ReichSivehrminrster: gez. Noske.

Zürich . . . Amsterdam. Kopenhagen Stockholm . lUicn....

Börsen luese. Frankfurt

Gas. Wasser, Elektrizität und Kohle. Handlungen werden nach 8 4 bestraft.

§ 7. Tiefe Verordnung tritt mit kündung m Kraft

Berlin, den 13. Januar 1920.

Zmvider- der Ber-

248,50 352,- 352,-

193,50

212,50 317,-

436,25 300,-

257,50 174, 288,- 279,-

269,50

289,50

127,- 273,50 188,- 160,- 130,-

132,50 137,

152,- 284,- 259,75 365,- 379,-

Dotum: 5e/oDextt.flrieq5anL 4°'oDeut.Reichsanl. 3V.Deut.Re'chsan1 4° Preuh. Konsols Darmstädter Dank Deutsche Bank. . . Disconto- Gesellsch. Dresdener D .nk. . NaNonalbank f. D. Mitteld.Trcd tbank H.-Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Doch. Gußstah wrk. D.-Luxemb.Dergw. Gelsenkirch.Derqw. Harpener Bergbau 0 erschl.Tisend.-B. Oberschles.Eljenind. Phönir-Brgb^Akt. Bad.AniliN'U.Soda Höchster Farbwerke U-kkir. A. E. G.. . Schuckert>Werke. . FeltenLGuilleaume Daimler......

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128,50 275,-

187,-

160,- 130,75 132,-

132,*,; 150,- 265,- 247,25 352,- 354,- 190,25

214,50 314,75 439,75

3 4,50 258,1 \ 175, 287,- 275,- 271,- 295,50

944 _ 323*50

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307,50

259,75

Abend- Abend- Schluß- Cckiluß- Kurs Kurs Kurs Kurs

iJn einem Teil der Aullage ro'.ebtrbJlt.)

Die Viite der angeblichen deutschen Schuldigen.

Paris. 15. Jan. Davas. Die Liste mit den Namen der deutschen Schuldigen ttrirb in der ganzen Welt verbreitet werden, zudem noch die Art des begangenen Vrrürecl;ens.

Handel.

Berlin, 15. Jan. Börsenstimmungs- bild. Immer Ibcitcre Kreise zielst bi; Auswärts- bewegung an der Börse und immer stärker tritt nach Aussage der Banken, Banksirmen und Makler daS Ausland als Käufer deutscher Jndustriewertr auf. Nach den Gründen dafür braucht nach Mei­nung der Börse nicht gefragt zu werden; die trau­rige Verfassung der deutschen Valuta gäbe darauf die richtige Antwort. Bei außerordentlich grobem

127,- 274,50 187,- 160,- 130,- 132,50

Aunst ttnö Wissenschaft.

R.M.K. Darmstadt, 14. Jan. Das Lessische Landestheater wird noch in diesem Monat mit einer pvcitm Uraufführung herauskommen, einem Märchenstück in drei AufzügenRitter Blau­bart" von Derbert Eulenberg. Musik von E R. v. Reznicek. Die Aufführung sinoet am 29. Ja­nuar unter der musikalischen Leitung des General­musikdirektors Balling und unter szenischer Leitung .von Oberregisseur Lcythekker statt. Der Komponist ist heute in Darmstadt eingetroffcn, um den Proben beizulohnen.

Ztadtmisfion Giehen, töberstr. 14

Sonntag den 18. Januar abend» 8'/« Uhr Bortrag: Eine gesegnete Erweckung«

Jedermann roiiltominen. 4

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ICirc^c und Schule.

roe. Frankfurt a. M., 14. Jan. Roch in diesem Monat wird in einer 9Iuiligc van vor'rst 10UOO ein Frankfurter Gl tetn blatt erschei­nen, das über alle Fragen des Elternhauses und der Schule Auskunft geben und beraten -oll. Es wird ft.rausrieg.ben von den Elternbeiräten der granHurter Schulen.

4 Ortenberg, 15. Jan. Am vorigen Sonntag fand in unserer Kirche die feierliche Ein­führung la s neugewälst enKirchenvorstehers Obersekr^är Spcuöenröcxr statt. Als Abgeordnete der demnächst in Büdingen tagenden Deka­nat s s y n v de wurden Kaufmann Lenz unb Landwirt Georg Sxtrrrid) Hebbel, als Stellver­treter Landwirt Deinrich Streuber imb Bäcker­meister Frech vorgeschlogen und, da nur ein Wahi Vorschlag vvrlag, gewählt.

Hamburg, 15. Jan. Der N-Bvotskomman- dank, Korvettenkapitän Morach, hat sich

Verordnung

beS Reichspräsidenten auf Grund des Artikels 48 Absatz 2 der Reick-sverfassunA betr. die zur Wieder­herstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Reichsgebiet mit AusnalMe von Bayern, Sürttembcra, Sachsen, Baden und die von ihnen umschlossenen Gebiete nötigen Maßnahmen.

Die vollziehende Gewalt im Bereich des Reichs- wehr-Brigade-Kommandos 11 ist mir übertragen worden. Regierungskommissar ist Oberpräsident Tr. Schwander.

Aus Grund der bisherigen Ruhe sehe ich mit Zustimrntmg des Regierungskommissars zunächst von einschränkenden Bestimmungen ab.

Tie Zivilbehörden bleiben in ihrer Tätigkeit.

Ich ermatte, daß sich die Bevölkttung weiter ruhig verhält. Bei Ausschreitungen wird auf das Schärfste durchgegriffen werden.

Feodora-Club.

Sonntag den 18. Januar, nachmittags * Uhr.

Monats-Versammlnng.

Wegen Wichtigkeit der Tagesordnung wird um vollzähliges Erscheinen gebeten.

NB. Der Klub tkt von den Tanzschlllern deS Herrn Tanzlehrers Bäulke ->> ihrem tun CamS- taa, dem 17. d. M., abends 8Ubr, in d. Turnhalle fttittftnbenben Skvlußball eingeladen worden. ES wird um zahlreiche Beteiligung gebeten. AIS Aus­weis dient Mitgliedskarte oder T^reinSnadel 0927 Der Vorstand.

«ng bti-ji,"'yitobtr

AL*

Versteigerung.

Somstag den 17. Januar d. 3$., von vormittags 10 Uhr ab, versteigere ich in der Gastwirtschaft zum Pfau, veuftadt 55, gegen bar für Rechnung dessen, den es angeht,

352 Flaschen Wein.

Darunter Durbacher Klingelberger 1907, 1910, Ung- ft einer Spieberg 1917, Deidesheimer Hofstück 1915, Deidesheimer Guterberg 1917, Deidesheimer Hagern von 1917, Markgräfler Edelwein 1908, 1915, Kappel, rodecker Klingeiberger 1917 Schlotzwein, Deutscher Riesling 1917, Rappoltsweiler Weißwein 1911.

Dersteigerung bestimmt.

Heßler, Gerichtsvollzieher in Gießen, Bahnhofstraße 29. 485

Hochschrrlnachrkhten-

XMarburg, 14. Jan. Wie aus einem An­schlag am schwarzen Brett der Universität zu er­sehen ist, sind durch V.-rfÜMmg des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung fortan alle Anschläge, die von politi.chen Gruppen ausgehc:, ober sich aut politische Borgänge bezielien, ümer- halb der Ui iversirat unterlagt. Im Hauptgebäude ftnb die Türen von Anschlägen feder Art frerzu- holtein Tie Türen wurden seither mit Borlieb: zu solchen Anschlägen benutzt.

Freiburg (Br.), 15. Jan. (Wolff.) Pros. Dr. Veit Valentin hatte im Sommersemester 1917 aut fein Recht verzichtet, an der hiesigen phi­losophischen Fakultät Vorlesungen zu halten, nach­dem ein Privat llageverfahrcn des Prof. E o t e- mann in München mit einer für Proft Valentin ungünstigen Verständigung feinen Abschluß gepm» den hatte. Dieser Fall hatte in werten Kreistn Auf­sehen erregt, und es war der Fakultät der Vorwurf ver Partnlichkcit g^nnacht worden. Die Akten des Falles Val nun sind nunmehr veröffentlicht wor­den Prof R a ch s a h l (Freiburgs kommt babei zu bem Schluß, daß die Fakultä' durchaus nicht dy.e Kompetenzen übcrfdjrittcn und auch politische Mo­tive peinlichst ausgeschalttl habe.

nepreiS Ift Ut l'ieserm, - telltfUt Darmstadt mit Vw )* t 1920 an] 474 «W4If fatf U

»etter, bet künftig Lchv muß sich im Äefitze eüul h? :5 hinüber bejirkn. Wf» sgeslellkn Meisterbrirst, in l die von der dermaltun^ Bcf^inigimytt über die M von Lehrlingen.

gsschildet an den SR«< ingslänmgen tieitidn 8» *: » beschädigt und zersiSrt, ÄI t Mörte ÄarnMgsschil er, Xn, schon nach 2 Tagen iw . unb ionftip ve-'chädigunga .« Schnst nicht mehr ju Ira nbtauchbar geworden sind. ülbniW ist es Mmoglich ad'Mm M gtirert ii» chen von den unykunn e v ^berland-AIage bei Pi» : jid) deshalb außer StanX ^rnungsWercMf'MMi-' [ich daraus autmerlfam, t<6.;

nicht gemacht melden könm t sich an die MlgemctMl M e ölen MötunMlsuchu

ttiel mit 3W 0,1 ®'1* «d's 0««' »AeIÜ

feierliche Jrtt-nonkfaA« durch ben bedtsntetat Kardinal Erzlijiclwl Dr. Lwrtmann. Er gilt a!S kluger, birrcbffcL>tibettr Kopf, der in nein tft-olvgi­schen Wiisenfchasten sehr beschlagen ist, als ein Mann, der gerade für die gegenroartißk-n envgtai Verhältnisie außerordentlich geeignet ersche-int.

Irin Streik der Telenrapbeiiarbcitcr in Kostet.

Kassel, 14. Jan. Eine gestern nadnnittae abgesallene Versammlung der hic.igen Tele- graphenarbeifr beickstoß, heute ftüh in den Ansstand zu treten. Tie Telegrapftmarbcil« liattcn eine 70vrvzentige Üoharerhö'.'ung g.forftcrr; es wurde ihnen aber nur eine Lipvozcntisc zu- gcsagt.

Die Kondidalnr ClemenccanS.

P a r i s, 15. Jan. DavaS. Eine gewisse Anzahk von Abgeordneten hält die Kandidatur E lemen- c e a u s aufrecht. Dieser crüärtc, daß er mcht als Kandidat zu gelten wünsche, daß er aber die Wallt, falls sie auf ihn fallen sollte, nicht ausschlagett könnte. Er glaubte sich dazu nicht berechtigt. Irr den Wandelgängen der Kammer bezeichnen die Ab­geordneten die Aussichten für Clemenceau unb De- schanel als günstig. Der allgemeine Eindruck ist, daß (Slemenceau seine Gegner weit hinter sich las­sen wird.

Der Friede mit Ungarn.

Paris, 15. Jan. DavaS Jules Eambote bat mit den Mitgliedern der ungarischen Friedensdelegation in Reuillv die Urkun­den, die due Vollmachten enthalten, ausgetauscht.

Der HallLelSverkchr mit der Türkei.

P a r i S, 15. Jan. HavaS Der ObersteRat beschloß gestern den Arttkcl 23 des Waffenstill- standsvertrages provisorisch in Kraft zu las en. Div- er verbietet den Dandetsverkehr zwischen den Zentralmächten und der Türkei. Die deutsche Ausfuhr nach der Türkei kann nur mit Genehmigung der Entente stattfinden.

Tie LüeiN' und ^uxuSsteutr im besetzten Gebiet.

Mainz, 14. Jan. (WTB.) Auf Grund einer Verordnung des Oberkornmandrerenden der ftan- zösischeir Besatzungsarmee unterliegen die Mitglie­der der Vesatzungstruppen sowie ihre Famrlien weder der deutschen LuzuS steuer noch der deut­schen Wein steuer.

Weitere- Steige« de- Rheines.

Köln, 15. Jan. Der Kölner Pegel ist noch weiter gestiegen unb zeigt gegenwärtig einen Wasserstmid von 8,85 Meter. De^ (Siicnbalyu» oerfeltr nach dem Dbcrrbein muß sehr vorsichtig 1 bewirkt werden, da an verschiedenen Sbllen der Bahndamm rutscht. Wenn das Wasser noch weiter steigt, müssen zahlreiche Jndustriebettiebe still­gelegt totTben.

Freiburg, 15. Jan. (WTB.) Das Hoch­wasser der Schwarzwaldbäche ist im Abnehmen begriffen. Sturm und Hochwasser haben überall empfinblidie Schäden verursacht. Besonders sck>wece Schäden haben die Waldbestände erlitten. Ganze Parzellen sind entwurzelt. Inzwischen ist wieder Kälte eingetreten. Die Temperatur ist von 4-14° ' auf 6° gesunken.__

Johanna Mechthild

Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen an

Lehramtsassessor Dr. Nuppel und Frau Hanna geb. Heineck

Friedberg i.H. J. It. Niederwetsel i. Oberh.

Darmstadt Johanniterkrankenhaus

13. Januar 1920 w

AllgelveillkLMailkellkaistkießkil

Die noch rückständigen Beiträge zur Kranken' Kasse und Invalidenversicherung für den Monat November 1919 können noch bis zum 31. bs. Mts. ohne Kosten bezahlt werden. Nach Slblauf dieses Termins sind der Einzahlung auf unser Postscheck­konto auch die Kosten beizufügen.

Gießen, den 15. Januar 1920. 578B

Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen.

3. 2L: Alb. Lentz.

und zeitweise erregtem Geschäft spielten Mvnttm- werte die fühvnrde Rolle. Neben Gelsenkirchenern, v^rpeuern und Romdachern roaren besonders die ober, äste i chen Papiere sprung a t steig nd. Katto- witzer und Laura gewannen 40, Earo unb Ober- tebart 30, Nombacher 40, Harpener 25, Mann s manu 15, Gelsenkirchmer 12 und die anderen Pa­piere zumeist 10 Proz. Gegenü «r diesem Haus e- taumel ging es anderwärts zw-rr ruhiger zu, doch waren auch hier starke Kurssteigerungen zu oer- zeick^ien. Farbwerte gingen um 5 bis 10, Elektto- >verte 2 bis 10 und die Mehrzahl der Spezial­papiere bis zu 10 Proz. und darüber in bie Döhe, wobei Kaliwerte bevvrzi'gt waren. Kolonial- unb Valutapapiere waren erneut aber mäßiger g.- ftrigert.)see-Phosphat erreichten den Kbirs von 900. Dec Bmikenrnartt lag still und fest. Renten­werte lagen still und wenig verändert. Nke^i- kaner m:ren weiter erholt. In Devi ewiotierunl-en fanden gros^ Schwankungen statt. Jrn frei 95er» feljt hielt das außerordentlich lebhafte Treiben in Jndustriewerten weiterhin an. Tie Shire sck)w<mk- ten verfchiet-entlich. Im allgemeiwm ivazn aler die ©triacrimqcn 7>eftruptet, teilweise log-.r evlst'ht. Am Ei rl?e.tskursmark e für Indus rieweit sttc- gen die Kurse infolge großer allseittg^r Naä^vage gleichfalls ganz erheblich. Sonst schlotz die Börse ziemlich allgemein zu den lröd)ftei Tageskursen, wenn auch verein ,dte Abschwächungen eintratm.

Frankfurt a. M., 15. Jan. (Börsen- stimmungsbild.) Lebhajtes Geschäft ent­wickelte sich auch an der Al>enbbörse m den meisten Montanpapieren, wobei (lie Löchstschlüsse erneut überschritten wurden Buderus flieget 13 Proz. auf 285. Mannesmann 7 Prvz. auf 294. Phö­nix konnten den Nachborseukurs mit 324 behaup­ten. tzarpncr nachbörslich 373 bis 380 notierten 379. Rheinstahl 260 plus 2 Proz. Deutsch Lu- xernbura 259^ plus 33A. Earo verloren 6 Proz. aus 245. Eine Steigerung von 12 Proz. er halten Elektr. Lohmeyer, welche den Kurs von 182 er­reichten. Beogmann-W. r5.' sind mit 220. 2 Proz. höher: Fahrzeug Eisenach 10y2 (180.), Schrift- 293V2. Sonst stellten sich von Jndustriepapieoen hhöher: Fahrzeug Eisenach IOV2 (180.y Schrift­gießerei Stempel 8 (368.), Schuhf. Aug. Wessels 4 (312.), Nähmaschs. Kayser 7 (228.), Aschersleben 121/» (322.), Bereuiigte Oelsabrtt 20 Proz. (380. rationiert), Holzverkohlung 20 Pro- (300.), Armatur Hilpert 6 Proz (169Vi), Ausländische Renten beivafyrtcn feste Haltung. 4Vs Irrig. Mexikaner 5 Proz. höher (285.). Anatolier gewannen 4 Proz (178Vs). 4 Proz. Bagdad 4Vs auf 149.50.

Im freien Verkehr standen Deutsche Kali an­sehnlich höher, auch Heldburg.

Frankfurt a. M., 16. Januar. Devisenmarkt.

(tzute

fimetii

auch ganz neue, in allen Preislagen voo Rr. 39 bis 47 verkauft

Moiitig de» 19.1. Dienstag der. 3una«

Moritz Katz, Ettingshausen

bet GeSvbera.

Kartoffelausgabe 52. u. 53. Woche.

Tie Wockenkartosfelmarken 46 bis 53 der 5 2. Woche und 130der 53. Woche werden beliefert bei:

Konsum-Verein, sämtliche Filialen,

Krack, I., Riegclpfad,

Kumpf, Fritz, ZozelSgasse,

Treckisler, L>eiirr., Steinstrahe.

Tie Marken können bis einschließlich Samstag den 17. Januar 19 20 be­liefert werden. 5708

Gießen, den 15. Januar 1920.

Der Oberbürgermeister (Lcbensmittelamt).

vergiftet.

Auolicfcruug dcS früheren Soifer« und de§ Kronprinzen?

Paris, 15. Jan. Die Konferenz der Regie­rungschefs wird sich'heute mit der Frage der gericht­lichen Verfolgung des eftnnal gen deutschen Kaisers unb Kronprinzen befallen. Sie frirb den Entwurs einer an Lolland zu richtenden Note über die Auslieferung beraten.

Der neue (irzdischof in Köln.

Köln, 14. Jan. Bei der heutigen Wcklst des Nochfalgers des verstorbenen Mrdinals von Hartmann ging, w:e bereits vermu'.et wurde, Dr. Joseph Schulte, biSlier Bischof von Pader­born, als gewählt hervor. Dr. Schulte wurde am 14. 9. 71 zu Daus Valbert, Kreis Meschede, geboren. Er ftubierte in Bonn und Münster urü> wurde um 22. März 1895 zum Priester geweiht. Am 30. Jan. 1909 erfotgtefeine Wahl zum Bischol von Paderborn und int März 1910 erfolgte die

Auf Grund deS Artikels 48 der Reichsverfassung verordne ich »ur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit unb Ordnung im Reichsgebiet mit Aus­nahme von Bayern, Württemberg, Sachsen, Baden folgendes:

81. Die Artikel 114. 115, 117, 118, 123, 124 unb 153 der Verfassung des Deutschen Reiches wer­den bis auf weiteres außer Kraft gesetzt. Es sind baber Beschränkungen der persönlichen Freiheit, des Rechts der freien Meinungsäußerung einschließlich der Preßfreih.nt, des Deretns- und Bersammlungs- rechts, Eingriffe in das Brief-, Post-, Telegraphen- und Fernspreckigeheimnis, Anordnungen von L»aus- suchutrgen und von Beschlagnahme, sowie Beschrän- ^ngen des Eigentums auch außerhalb der sonst dterfür bestimmten g-setzlichen Grenzen zulässig.

82. Mit der Bekanntmachung dieser Verord- mmg gebt die vollziehende Gewalt auf den Reichs- wehrmtmster über, der sie auf einen Militärbefehls- y6 <r ip.r ragen tarnt. Sie wir) von dem Militär- vesechlsl^^r auf dem Gebiete der Ziviloerwaltuna unter Mttwirkung eines Regierungskommissars (8 3) ausgeübt, den der Reichswcchrminister im ©in» vernehmen mit dem Reichsminister des Innern ernennt.

8 3. Tie Weisungen des Militärbefehlshabers an die Ztvilverwaltungs- und Gemeindebehörden sowie seine allgemeinen Anordnungen an die Be­völkerung sind, bevor sie ergehen, zur Keitntnis deS Regierungskommissars zu bringen.

Anordnungen deS Milttärbciehlshabers, die Beschränkungen nach § 1 enteilten, bedürsen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Zusttmmung des Re- gierungskommissars.

§ 4. Wer den im Interesse bet öffentlich.'n Sicherheit erlassenen Llnordnungen des Rnchswehr- mt { e 6 oder des Dkilitärl<'ehlshabers zuwd.'r- handelt oder zu solcher Zuwiderhmch^ung ausfar- bert ober anreizt, wirb, sofern nicht bie bestehen­den Gesetze eine höhere Strafe teitimmai, mit Gefängnis ober 5>aft oder Geldstrafe dis zu 15 000 Mark bestraft.

§ 5. Gegen bie Anordnungen be5 Militär­befehlshabers im Einzelfalle steht bie Beschwerte an den ReichSwelirminister offen. Soweit es sich um BeschrLtkungen der persönlichen Freiheit han­delt, ist das Gesetz betreffend die Verhaftung und Ausenkhal s.eschränkmig auf Grund des Kriegs- zuftaicdes und des Belagerungszustandes vorn 4. Dezember 1916 (ReiclrSgesetzblatt S. 1329) ent- sprecheitd anzuwenden.

§ 6. Jede Betätigung durch Wort. Schrifl ober andere Maßnahme, die darauf gerichtet ist, lebetiswichtige Betriebe zur Sttllegung zu brin­gen, wird verboten. Als lebenswichtige Betriebe gelten: Die öffentlichen Vertehrsmittel, sowie alle Anlagen unb Efarickümz^en «r Erzeugung von

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für Bietzen und Umgegend.

Hauptversammlung am 25. Januar, nachmittags 3 Ubr, bei Kraft imTaDahänaer1*.

Anträge an dieser Bersammlung stnd bis am» 21. ds. Mts. mittags 12 Ubr beim I. Bor» sitzende« Herrn HSbel vw. etnzureichen.

Z»kker-A»sgabe.

Der bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellte Zucker für Januar 1920 kann von Samstag den 17. Januar 19 20 gegen Vorlage dcS Bestellausweis«!s und Ablieferung der Zuckermarke Nr. 1 in Empfang genommen werden.

ES entfallen auf die Zuckermarke 1 (Jan. 19201 7 5 0 Gramm Zucker

Mtt dem 31. Januar 1920 verliert die Zucker­marke 1 ihre Gültigkeit; wer biS zu diesem Tage den Zucker nicht adgeholt hat, hat keinen An­spruch mehr darauf.

Tie KleinhandelsgeschLste haben ine verein­nahmten Zuckcrmarken Nr. 1 zu sammeln und zu je 100 gebündelt bis längstens 3. Februar 1920 an das Städt. Lebensmittelamt, Zimmer 11, unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über Die Anzahl der abgelieferten Marken einzusenden; die nicht abgeholten oder mehr überwiesenen Zucker­mengen sind nach vorgeschriebenem Muster dem SlLdt. Lebensmfttclamt zu melden.

Ter K le mve r ka u ss Höchstpreis für das Pfund Zucker beträgt:

1. Gemahlener und Krt stallzucker:

a) nicht raffiniert 1.0/ Mk.

b) ranhriert 1.09 Mk.

2. Lut- oder Plattenzucke r:

Ll im ganzen Lut oder Platten 1.07 Mk.

b) ausgewogen 1.09 Mk.

3. Würfelzucker: 1.11 Mk

Gießen, den 14. Januar 1920. 5488

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

AllS-lldc 1. Brllllllkllhltll ob SRiniJerbcmittelte

Familien mit einem Einkommen bis 4000 M. jährlich können auf die noch nicht »oll belieferten Brennstosi-Be ugs'lcheine Braunkohlen in doppelter Menge zum Selbstkosieitprers von 5.40 M. den Zentner für den noch ausstehenden Rest beziehen.

Anträge sind mündlich bei dem städtischen 3 teuer butt cm im Stadttaus, Eartenstraße 2, Zim- mer Nr. 8, unterer Stock, bis spätestens den 24. Januar zu stellen.

Tas Weitere wird rroch bekannt gegeben.

Gießen, den 14. Januar 1920. 5698

Orts ko bien- unb Lolzstelle

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Datum:

14. Jan.

15. Ian.

Holland ......

2057,50 2060,50 2090,-

2092,-

Dänemark.....

979,

981,-

984

9W,-

Schweden.....

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Norwegen.....

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1089,-

1091,-

Schweiz......

975,-

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994,-

996,-

Wien (altes). . . ,

_

-»

..

Deutsch-Öftere, abg.

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Budapest......

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Helstngfor« ....

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Spanien......

,

1054,-

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