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Berlin

gestört.

aus

liefen Gegenstände gemacht werfen.

Auch

abgehalten.

13. 3*li

13*8,65 1351,35 1366,16 1368,90

13.7.

14,70

7,35

15,60

11,95

444,50

343,85

638,15

643 15 848,56 157,70 228,75

151,40

36,30 390,36 683,20

615,65

22,03 26,03

85,00

23,53

Zürich . . . ,

Amsterbam .

Kopenhagen.

Stockholm. ,

toitn .. . .

Prag

342,85 650,65 655,65 858,40

169,20 230,25

152,15

38,65 322^6

688,70

617,66

22,03

25,90

85,10

23,43

14.7.

14,40

7,45

15,50

11,75

342.15

636,85

641,85

847,15

157,30

228,25

151,10

34,20

319,65

681,80

614,35

21,97

25,97 84,80 23,47

342,15

649,35

654,36 856,00 168,80

229,75

151,85

38,55 322,15 687,30

616,35

21,97 25,84

84,90 23,37

!. ftreitM k llc bet Mit i Mrf 13 M

im Nieferwald wurden 4 752OÖO Mk bewilligt. Taube.i Ohren predigte 2:adtverordnetenooc- stehcr Hopf, als er alle Frattionsredner ersuchte, bie Reoewu: einzudämmen Manche Reden lofteten bie Stadl bis zu 600 Ml. Die Mahnung hatte gar keinen Erfolg; denn es wurde in unverant-

Kirche «nS Schile.

eh. Eschenrod, 13. Juli. Am vergangenen Samstag fand das Probeläuten unseres neuen Geläutes statt- Die Töne der beiden

Turnen.

10. Bunde Sfest nn Lahn-Dünsfei g Turnbund.

* Wißmar, 14. Juli. Der Besuch selbst

Badeanstalt.

Wasserwärme der Lahn am 15. Juli: 18 Grad R

tÄrhietterttttfle*.

Datum:

(Bett Brief

14. 3ufi

»rfewtwrfe.

Frankfurt

Teviseumartt.

Selb Brief

1 Krtisani l>rn 19. dS. M M« k litt

9; des Ltrij die Qkmtmi

^5 ^rünhigfl »tvidto ter

R.-j. 1920. ^li.egsgesai m.B die in ruF Halt besindlitz liers zurüllkehn cuppe Oberhrsr voldlmiibeo i#£ b Zioilgeiangk« whl totnißl, ix id)t rcstloj etiil noch immer eins ch ist die oni k 9iei!ftii>miniqin erftnrft, feß j mbe »och schrnaj en zu sorgen in m kann. ES M esbezliglichen 8i cfc^Scrciniguij r Straße 27, t

den ent! eg .-neu Turiifezirfen war äuß> rst stark Vom Ergebnis des Wetturuens am Sonntag Mor-

imredlcn £xmM verfiel. Ein hiesiger GroßfauK« »uvrii, der wegen ferartiger Geschäfte einen Straf- JeW über 10000 Mark wegen Kettenh-rndefs er- Enlten fette, wurde auf Grund dieses Gutachtens tom Schöffengeridst frei gesprochen.

Tb. Frankfurt a. M., 14. Juli. Die Stadtverordnetcnsitzung genehmigte ci> e ^caglstratsvor Qge, die den Ausbau fer produktiven Erwerbslosenfurwrge durch Einrickstung von Not­stand s a r b e i t c n vorsieht. Bei dieser Gelegen­heit teilt Stadt rat Miülcr mit, daß das Arfeits- amt dahin wirten iverdc, daß Arfeiteientlassungen Ktker ailen Umständen vermieden werden. sollen. Die Veriammluug stimmte b-r Verstaatlichung der privaten Kinferhorte und Kinfergärten der Stadt

von fern immerhin die Flammen einen halben Meter hoch bereits aus fern Dach sckstugen, zu löschen, ehe größerer Sdstife i angerichtet wurde. Tie Fernleitungen waren bis heute morgen tt'/> Uhr

Datum:

Zielt erb am Rotterd.

Srifiel- Sntwtrpeit .

f^riftienia......

Kopenhagen

Stockholm

Hekflngfor«.

Italien

Landen. ..... .

Rew-PorK......

Pari»

Schweiz

Spanien

Wien (alte«) ....

Deutsch.Oesterr. abg

Prag

Budapest

Bulgarien ....

ÄonftantiMpd. . . .

hochscdttlnachrichtcn.

** Lo l kShv chschu l e. Ter Anzeigenteil der heutigen Nummer enthält em kurzes Programm des musikalischen Abends, der am Samstag, 17., abends « Uhr, im Großen Horsaal der Universität staltsinfek Ten einzelnen Nummern der Vortrags folge nnrb wie beim ersten Konzert eine kurze Einführung voran gehen, so daß den Besuchern in lebet Hinsicht ein vollkommener Genuß fevvrsteht. Ter Eintritt ist frei.

Wien. 14. Juli. (Wolsf.) Der Historiker Tt. Heinrich Friedjung ist heute nacht im 70. Lebensjahre g e ft > r be n

wörtlicher^Weise weitergeschwätzt".

sd. Frankfurt a. M, 14 Juli. Die Stadtverordneten stimmten einem Anträge der sozialdemokratisctxm Partei zu, wonach im städtrscheli strantenfeus die E i n h e 11 s k o st ein­geführt werden soll, ein Beschluß, der, wenn er zur Ausführung kommt, die Staot mit weiteten Hunferttauscnfen belastet. Denn die Abwande­rung aus der ersten und zweiten Klasse des Kran­kenhauses wird dann erheblichen Umsang an neh­men. Die Folge der Einsühtung der Einheitskost wird aber auch die sein, daß bemittelte Kranke sich zur Operation in die benachbarten Kliniken Gießen, Marburg, Leideiberg und Würzburg begeben. Den Sefefen Hafen die Stadt und die Frankfurter Aerzte von diesem Beschluß.

*" Hana u, 14. Juli. Der Verband fessifch-cr Bienenzüchter feg/ht tim 25. und 26. Juli in £xinau die Feier seines 50jährigen Bestcfens. Von einer geringen Anzahl Jmtern gegründet, umschließt er jetzt über 8000 Mitglieder aus Kurhessrm, Oferhessen, Starkenburg und Rhein­hessen. Mit fei Versammlung ist eine Ausstelll'.ng von l-.feud.n Völkern. Vi-nu-nerzimgnissen, Bienen zuchtgerä.'en, Honigpstairzeil ustv. ve:bunbrn. Wert­volle Preise steh'!' zur Verfügung. Lehrreiche Vor­träge und Boril hrung>m tius Tfeorie und Praxis der Bienenzucht, gennüriefe Tage in dem schönen Sxrnau stehen den Besuch rn bevor

Weilburg, 13 Jnli. Gestern afend gölten 11 Uhr brach im Postgebäude nach der Garten­seite infolge Kurzsclstujses Feuer o>us Durch tatkräftiges Eingreifen der Nachbarschcnt und der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, den Brand,

gen seien die 10 ersten Sieger erwähnt: 1. Karl Agel-Lollar 143 Punkte; 2. Will). Bernhardt Wie­set und August Schmidt-Wall>girmes mit je 135/? Punkten; 3. Heinr. Frani-Weseck 134'/2 Punkte; 4. Wilh. Wehn Mainzlar 131 P.; 5. Karl Gissel- Waldgirmes 13372 P.; 6. Wi h Hosmann Lo lar rmb Hch. Wa.ther-Reiskirchen mit je 132 P.. 7. Karl Moos-Ruttershausen 1297s P.; 8. Ernst Krämer-Retter.Hausen 126 P.; 9 $) inr. Jhm- Wieseck unb Aug Erb-Daubr:ngen mit je 1237s Pmitten; 10. Christian Rüyl-^urkhaL>s-elfen und Friede. Rupp-Wißmar mit je 123 P. Am Muster- riegeiitirrnen fet i igten sich 15 Aktive unb 6 3&g» linesttegen mit so g nbem Ergebnis: 1. A ktive: 1. Preis Großen-Bmeck 70,4.3 P.; 2. Pr. Taub- ringen 70,23 P ; 3. Wieseck 69,19 P.; 4. Lollar 66,47 P.; 5. Robfeim und Wißmar 63,60 P.; 6. BurÜ)<rrbsselben 63,25 P ; 7.Launsbach CO,59 Punkte; 8. Atzbach 59,62 P.; 9. Kinzenbach 59,34 Pmikte; 10. Steinbach 58,98 P. 2. Zöglinge: 1. P'«is Wißmar 62 90 P.; 2. Lollar 62,75 P.; 3. Robfeim 57,78 P.; 4. Nor,eck 53,28 P.; 5. Launsbach 45,64 P.; 6. Dorlar 39,97 P. Unter der trefflichen Leitung von Bundesturnwart Schmidt folgten weiter Fr iübimgen und die Hebungen der Damenriegen von Lcumsbach und Wißmar (Keulenschweigen, Bmlr.ifen unb Schnit­terreigen). Um das neu ein geführte Schüler­wetturnen hat sich der Turnverein Annerod beworfen, cd wird Sonntag beit 15. August dort

Gericht-saaL.

Essen, 14. Juli. iWolft.) Oberleboer Dr. Siem son, der während der Märzunruhen im Auftrage des großen Vvllzugsrates die Zensur der hiesigen Zeitungen übernommen fette, ist jetzt von dem Essener Landgericht wegen Amtsanmaßung und LandfriefenSbruch zu sechs Monaten Gefäng­nis verurteilt machen tatb, weil Fluchtverdacht rw- lag, gleich verhaftet worden.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 98 t»m 15 Juli enthält: Ausdehnung der BersicherungLpslicht. Festsetzung tun Entschä­digungen. Zweite Ausführungsanweisung. HeimtranSpon der lettischen Kriegsgefangenen. Jngeitdivandern. Breunfelzversorgung. Ab­nahme bis Anschlußgeleises. Bmtsctjätzcr. Tienstnachrichtan-

Abgabe von Brennholz an Kriegs­beschädigte. Entsprecfenb cer Verordnung des §>essischen Gesamtminisberiums vom 10 Oktober 1919 ist vom 15. Oktober 1919 ab der gesamte Brennholzeinschlag Lessens den Gemeinden zu über iveisen. Ten Gemeinden liegt es ob, d e Verteilung des Lolzes an die Berbvaucher zu femerfitefligen. Tie Tonn der Berteilmrg ist den (fernern* e i über» lasse, ^s würde daher auch evtl Sache der Ge­meine ..in, aus fer ihr zugewieseireii Breinihol.z- meirge an KriegsfeschL. igte ldolz -u einem e.-mäßig- ten Preise abzugefeu Ob die Gemei.tde eigenen Gemernfewtild fet, ist gleichgültig. Auch die Ge­meinden mit eignem (femeHivcnxitb sind entspre­chend den Aussuhrmtgsfesümmungen zur obigen Verordnung an die Zuweisrnrg von BreiuÄulz sei­tens der zuständigen Oberförstevri gebunl«i unb fiömtcn niclst frei über daS Brcnnfelz ifeeS Ge- nteinbeiDnlfeS verfügen. Die obige Derordmuig fet die Zustimmmtg der Volkskammer gefun1<n und besitzt ebenso wie die Ausführmrgsfestnnmungeit Gesetzeskraft.

Bauschatzer im Kreise Gießen. Die SfeTiHfe Bronsiversich rungSkammer fet den feit* lerigen Dilfsbcruschützer im 7. und 8. Bezirk des Kreises Giefen, den Architekten Konrad Sclnrb- mad^r zu Gießen, zum Hauptbauschitzw für diese Bezirke intb zu seinem Stellverrre er den stellver­tretenden Bauschäfer rm 6. Bezirk, feit Maurer­meister Heinrich Stengler zu Lich, bestellt. Im weiteren hat die Bvaudverfickerungsk-ammer noch für den 4. und 5. B^irk feit Baubtchrtiker Ludwig Bogel zu. Daubrinqen zum Dills au(£fe.yer ernannt

Dien st nach richtend 3 Str ei amtes Kaufmann August Müsftg z» Rio Bin .s au eu in als Bürgermeister fer Gemeinde Rst-oin^feusen in den Dienst eingewiescn worden. Zum Stellver­treter des Kommandanten fer Pslitfefeuerne.tr zu SSAt-enbD rn«-<3 teiitberg wurde Fiuanzamsgehilst Karl Sommer verpflichtet. In zwei Gehöften der Stadt Wetzlar ist die Maul- und Klauen­seuche ausgebvochen.

W -.'s- r» "7 gern [)» ^unbt "Nm W ^Mn,a in ß Ben an bit F ch.

:fecial des 1ton Wauclnk tt.

^Tte

Gl icht Mitglj. tit.nij. - s: M. - L

Hun-el.

Berlin, 14. Juli. Börsen stimm ungs- bild. Verstimmt durch tie unerfreulichen Be richte aus Span eröffnete die Börse in großer Lustlosigkeit. Die Kurse waren meist nur wenig ve-änfert, höchstens etwas nach unten nebrücfl. Festigkeit zeigten Farbwerte Dagegen setzten Pe tro cimaftien ihre Abwärtsb ivi-gung fort Deut­sche Erdöl notierten 1300, deutsche Metrolettm 850. Auch Augsburg, Nürnberg und Daiinler Motoren stär?er g-drückt. Kolonial werte meist fest. Devisen­kurse etwas erhöht.

Frankfurt a M., 14. Juli. B örsen- st i m m u n g S b i l d Es herrschte aus den meisten Gebieten eine imfecichmäßige yaltung vor. Am Montav-rktienmorff setzten Buferns ihre Steige­rung fort und erhöhten den Kurs» "and gegen btc Mi tegsnachbörse um rvei er? 7 Pv-^oitt aus 297. Teittsch-Lu emlmrg 287,50 und Gels*nkircheit mit 303 schn'äich'en sich 1 Pvo-zart ab. Bochumer jtie* gen 8 $a>6e.!t auf 228. Dorfener 324. SäZau- tuitgfefei idjHfen millagS 692 bis 699,50. In­folge Nsalisrerungen schwächten sich diese ^Citv-n aut 693 ab. Oesterreirhiiche StaalsCadu 214 p ns 3 Pwzenl Deutsche Pervoteum 863, 865, Demsch Erdöl 1650, 1660. Unter bett Jndustrioaktien waren Adlerwei» Klever gut eVfeti. 224 Üdlrcn sie sich 9 Pvoyeirt Höfer. Eme Kure-- erfe-hung von 2 Prv-ent erfuhren ferner Daimler- Mv-vren 215. C8 nrt er.cn strner Cfem Schefe- an xilt 502, LxKzverk.ht'ung 358,50, Bad Anllin 442,50, Zelllvff Asch.ftenvurg fchdvfelX.en sich 8 Pwzent ab 382. Siegel und Spi'gelgtlas 335. Lebfeft nxiT das (fefefeft in MeriSanver. 5pv»z. Silfenner,Inner 280, Nachbörslich toi bis 290 Hu^ 16 Pvo^nt, 3pv^. Silferrnezikaner 184 rtud 4 Prozent. Buderus im ftetm Verkehr bis 303 gehandelt. 5proz. Reichsanleihe 79,50.

Fran^faet a. M., 15. Jah.

Gietzener Strafkammer.

Gießen, 13. Juli 1920. Aufruhr.

Balth. M. und zehn Landwirte von Langen­hain standen vor der Strafkammer unter der Ä it- klage des Aufruhrs. (feltge»itlich fer Re­vision fer Mühle in Dmrgenhaiu durch einen Re­visor fer ReisttSFetreid-stelle itnb feit Oberwacht meister Ohl rottete sich eine große AnzaS>l Bau­ern zusammen, um die Revision mit Gewa l t zu verhindern. Mit Stöcken und Prügeln erschienen sie in fer Mühle, drängten den Re­visor hinaus unb er rächten es, daß von fer Re­vision Abstand genommen nntrfe. Die bis in ferr spaten Muchnittag anöaucrnöe Sitzung atfete damit, daß der Laupltäter, Balth. M., zu 7 Mo- incteit, 4 weitere Landwirte zu 6 Monaten, einer zu 4 unb einer zu 1 Monat Gefängnis verur­teilt wurden. Bier Anveklngte wurden mangels Beweises freig^sprochen. Der mi angeflag-t-e Müller K., fern Unregelmäßigteid"N im Betrieb der Mühle nachgewiesen würfen, wurde zu 1000 Mk. Geld­strafe verurteilt.

Ter vielfach bestrafte Gärtner August G. von Frankfurt Ivar angeklagt, im öerftf. 1919 ge­legentlich einer H.irnsterreise in Lang-Göns ein Fa hrrad gestöhlen zu haben. Das Schöf­fengericht hatte ihn mangels ausrtichcnfen Be­weises freigesprocl)m. Aus Berufung der Staats­anwal lscbast kam die Sache vor der Strafkammer erneut zur Verhandlung Auf Grund der ein­gehenden Bewisaufnahin- hatte das Gericht trotz hartnäckigen Lorgnons fe5 Angeklagten nicht den geringsten Zweifel daran, dah er das Rad ge- ftohlen hatte und verurteilte ihn zu 5 Monaten Gefängnis.

Qt boUtiU abitb 9 q. Ärckmau je gcim da) iv I-urd) sciM ch Linie die i in der LandvÄ n: babuxd) ich tteeik itroirlt, ri ni mit allen N die in leitei » tüo'eniln^M t»r'?cn.

I den Nahlen ro idjt yfanrnen i ihoiitif bclaftl m d «flwtifa« $mu3 müs e <m>? dadurch du »< dien SuW ii itreDo'utip« nW immmüt ungJJ- in brüten 3g EröungvleM ,«e Die rcd)t W in-ehcroM s stand «nter k«

Mehrhci.tHriB a.Qit etlüir \ tzLÄ Dogen der Leide ;t gestohlen' nm? ein«. S £*»? SSgjB M- »s «*>

Seif-

***

w.r

(In einem Teil fer Auslage wied'rhrkt.) Eine franOsif<bk Darstellung der Kohten- vrrh-'.ndlunKtn.

S paa, 14. Juli tWTB.) Der Sonfenferichte erstatter fer A.vnce LiUios berichtet über oie «efrrigen Verfeindlimqen oer feutscfei Kohlen- sachverständigen, an feiten auch auf dtutzche Einladung die alliierten Kollegien tei.nat»mfti. Die beutidK-n SadDerständigen batten anerftmnt, daß der Bedarf fer feirtstfeu Industrie an Kohlen bis jn 56 Prozent gcd cki sei, mäfeenb ferieni»- Frauk!- reidis mit bis zu 35 Prozent gedeckt sei. Eine Her­absetzung fer Deutschland zugenaofencn Kohjen- merige zu Gunsten o-rankvnchs feiten sie jedoch für immöglich, fei inei? rch das bcutfdK Wirt- schastslefen und dasErstarken fer oeiltsäncm In­dustrie schwer getroffen unb die Kohlenförferung an sich wieder steirl (xeintr.-ui? >- vürfe Die Deute sckte.t fordecn von jetzt ab jede fer 1,5 Mil n en 'Jjiuicn übgeli Bonus von 50

Franken pro Tvnue zum Anliaus von Lebe--Knittel für fee fentf<fen Bti.>ardeiter. Der Preis für die deutschen Kohlen, fer gegenwärtig 80 Fr«u?en pro Toime beträgt, würd', femnach auf 130 Franken pro Tonne sich erhöhen.

Fruuzö fische Presfeftimmrn.

Paris, 14. Juli. (KDB 1 Die gesamte Presse spricht oon fer Verschärfung brr Lage in Spaa. Der ,M a 1 i ii^ Korrefvonfent sogt: Es gibt nur eine Möglichkeit, zu verhi idern, daß fer Pir dem Kriege von Stinnes um) sein u Freunden zur mirtidM ft liefen B^'-irchung Eu-ofes ouS^r- fettete Plan sich trotz fer feutitfen Niederlage ver­wirklicht. Resckier als Ftankr.'id) an Kotzten, könne Deutschland, axitn es seine Industrie nntfer in Vettieb gesetzt fefe, über Fr inkreich eine unan­tastbare Äorl>errsch)ft erlangen. Die Wirkungen deS fTai\y?fi;d)cii ei ge-3 feiten atdfeiun aufg-chört unb Teutsastand hätte feine Revanche, ohne einen 5Jiami zu mobilisie. en.

Der Beiichterstatter des ,,Ecku fe Paris" sagt: Der Versuch, die Deutschen dahin zu ssthixn, den Ftiedensfertrag ohne Wivers:and icn-> fdc Ich ans- zufühten, konnte teilt befriedigendes Ergebnis zei­tigen. Mrn habe es mit einem V.stte zu tun, dis mir die Macht begreife. Es sei wahrsrfeinlich, daß fee -llliierten noch zwei oder drei Tage wirteten, cche sie eine @ntf(fKifeann träfen In fer Zwischcn- ,eit werfe anjd tvrue die europäische Lage, im ment- lich im Dinbiick auf die Ereignisse, die sich in Polen abspiet en, geprüft.

Das PariserI o u rna l" sagt, auf die Er­klärung von Dr. Simons sei nur eine Antwort möglich gewesen: Unterbrechung fer Konser^iz, Berufmig fer militärischen Cfess. Man wisse, was das fefeute.

DerPetit Parisien" sagt, spontan habe der englifche Premierminister fern französischen Miiiisterprasifenten erkkö.t, daß England bte Be­deutung, oie die .^kohlensrag' für Frankreich fefe, anerkenne und baß er bereit sei, ohne Borfefelt den ftcmzösischen Standpunkt in die er Frage fest entschlossen zu teilen und zu unterstützen. Die Lage sei offiziell so: noch ferne Unterbirchung, dir Konseren; dauer-' an, aber die Sipuvisen seien unterbrochen, um den Alliierten zu gestatten, die Lage zu prüfen. Zur Besetzung des Nuhritebieres durch englische, sraniösisd)e mid felgi'cb' Truppen dürften die Verbündeten ihre Zuflucht nehmen, wenn die Deutschen nirfe i£re Taktik änderten und wenn sie nicht entschloisen seien, die voll­kommendste Genugtuung zu geben.

TieD u m a n i 16" sägt: Das Wort hat Fach. Tie bürgerlichen Blatter dürfen mit Hurra die Besetzung des Ruhrg-bietes verlangen. Sie glauben dadurch den Konflikt lösen yi können. Die Lehre von F-ranftnrt hat nicht genügt. Man be­ ade sich einer neuen Offensive der Mi­litärpartei gegenüber, die fei der beunruhi­genden Lage Europas zu sehr säPoeoen 'Meexr führen könne: Krieg im Orient, Krteo in Boten, Drohung mit fern Bruch in Sfea! Das (S*wi nach dem Kriege sei herrlich. Die Böcker von feäfen Seiten müßten wachsamer sein femt je und ihre Vertreter v«hi»dern, ihre Streitigseiten zu vertiefen.

DerFigaro" fegt: Gaw, Deutschilmrb hat fern Schrei des Aagnerschn alten Nifelnvgen wieder aufgenommen: Sei stark, Hage« mein Sohn! Was hat fer Pazifismus ans dem Freden »miacht? Den Alliierten mrr übrig, weil die Deutschen es wollerr, wöcder stark M werfe» und verratt zu Keifen.

Ds» den Fraryosen örrurtrilt

Main», 14. Juli cBDB 1 Der Bors^nfe des WiesbcLener Mie-ervereins, Dr. «big r, fer von den Fran-osen verhaftet unb kürzlich rovotr auf freien Fuß w-setzt worden war, hatte Mgefrmt vor dem frontzöstschsi Kriegsgericht wrw-n Spio­nage und aufreizender be le i d i g c n de r Reden gegen fee Befatz«ig-fehöchen M fernste Worten. Äe «n finge «egen S»mv M fer StorttSanwall sollen. Im Sfeww» tewtete bed Mr-

-wei schon vor Jahrzehnten nach Amerika ausge- iDauferte Hungener Hafen in ihrer neuen Heimat die Vaderst« 4 nicht verg-essen und der Bürger­meisterei größere Geldspendm, barunter eine von nafezu 6900 Mk., überwiesen, über deren Ver­wendung noch besondere Bestimmung getroffen wird. Am Abend zog man bann im geschlossenen Zug nach ber Stabt zurück.

(1 Lang-Göns, 12. Juli. Dps Fest der silbernen Hochzeit f.irrten Konrad Wilhelm Anton Henrich unb dessen Ehefrau Luise ge­borene Spies.

Kreis Lauterbach.

sb. Schlitz. 13 Juli. Die Gräfl. Verwal­tung hat die hiesige Brauerei an Brauerei- tiefiber Ferd. Otterbtin in G'whenluder und dessen Bruder Herrn MinevalwasserÄbrivcnrtin Franz JDtterfein in Fulda auf längere Z it Perpcvclvtet. Die vo.-handmni Vorräte und das g samte lebende wrd tote Inventar sind ton den Pächtern käuflich übernommen worden. Tie se-tferigen.ng-enen Be- tnrfe fer beiden Päcll'er werfen stillge.egt und mit fern htesigen Betri b bzw. fer Fuldaer Nieder­lage veirnngt. Tas Gescliöft wird von den beiden Br ufern als offene Hanfe! sgckellschift unter der fntferigen FirmaGräflich (9örtzische Brauerei" Wei der geführt. DieL ohmühle", bisher Eigentum fes Bürstenmackrrs Fvcmte, ist zum Sbaurpxifc von 15 000 Mk. in fen Besitz eines Oersfelder Schredrermeisters übneejangen, der be­absichtigen soll, die Hofreite für fen Betrieb einer MÄbelschreincrei umzulxuien.

Kreis Friedberg.

, * Butzbach. 14. Juli. In der gestrigen Ge- Hneindenalssitzimg berichtete Herr Abg. und Ge- trectirbeixit Wittig, daß ihm vom fessifchen Innenminister Dr. Fulfe mit geteilt warfen sei, uunbad) ivenfe mit250 MannSicherheits- stoli zei b legt.

. ®°- Torn-Assenheim, 13. Juli, (feiern Vrtnl(fen 31Jj und 5 Uhr wurde bei emem hiesigen Vagnerinnster ein gebrochen. Den Dieben sie­len außer emem Paar genagelter neuer Arfeits- wu'ne, einem braunen Jünglingsanzaig unb zivei fern irfcl frn Taicfenulwen -;rrta 4000 Mark in Kfe'nni in btc öfetfe. Am Tatorte liefen die Tiebe ein Paar ^-mffate Schüfe, eine schwarz- 4vaue ge. reiste einen Girierten grauen Rock And eine graugrüne Mütz- aus Kopien hoff zurück.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Mainz. 13. Juli. Beigeordneter Abe- lu n g, fer ^087'^^01 der Knmnter, ist Mm Bikger- Tteifter von Rdainz ernannt worden.

Hessen-Nassau.

fb. Frankfurt a. M., 14. Juli. Ein Ver­treter der ReichsbekleibuN'ssstelle erklärte als S.id>- verständiger vor fern 'lnesigen Schöftengeridst, feß wckhl die Einfuhr von Waren aus dem besetzten Gebiet in das unbefe&te Gebiet ver­boten war, von fer Beferde aber nicht nur still- schtveigend geduldet, sondern die rcelc Geschäftswelt semdi'z-.i direkt aufgeforden wurde, dicve Warr ins vnfesetzte Gebiet emznführen, damit sie nicht fern

Um Stehlen verleitet werfen, setzen sich die Er­werber solcher Kohlen fer Gefahr aus, wegen Hehlerei zur Verantwortung gezogen zu wer­den Das Publikum wird dal-er vor fern Ankauf solcher Kohlen nachdrücklichst gewarnt.

** Freibank. Freitag, 16. Juli, werfen von 13 Uhr die Nru. 651750 beliefert.

Anmeldung der Tabakpflanzun­gen. Vielfach besteht fei Gartenbesitzern die irrige Meinung daß fer Anbau von Tabak nur bann steuerpflichtig unb fei fet Steuerbehörde anziu- melden sei, wenn aus einer Besitzung mehr alS 25 Taballislanzen gepflanzt wero-n. Einer An­meldung tleinem- Pflanzungen feoarf es jedoch nach fern neuen Tabak'leuetgesetzc lediglich in fein Falle nicht, ivenn fee Pflanzung zweifellos nur zu Zierzweden dient unb der Pflanzer fei der Steueritell? die schriftliche ErfiLrung abgibt, fen Tabak nicht venvnifen zu wollen. In allen an­deren Fällen bat Anmeldung biS rinn 15. Juli zu erfolgen. Bei Pflanzern, die nicht mehr als 50 Geviertmeter mit Tabak bepflanzen unb diesen auSsdlleßlid) für den eigenen Hti-nsbetorf vrttven- fen, tair:i aus A.ttvig eine crleichteNe Form der Versteuerung zugdasseii werfen.

** EineSeuche unter dem Wild. Aus .Jägerkreisen kommt die Klage, daß die herrschende bösartige Viehseuche auch aus das Wild über­gegriffen hat, das unter den gleichen Krankhcits-- erscheinungen eingeht, wie das Hausvieh. In ver­schiedenen Gkgciifen wütet auch unter fern Haus- gcflüael eine schlimme Krankheit, die rafd) zum Tod der b.-fallcneti Tiere führt unb von fen Land­leuten mit der Viehseuche in Bezug gebracht wird.

** K e i n e G c m e i n d -1 n x u s st c 11 <? r f ü r Tanzmusiken. Das fes - i scfe Frnanzmini' e= rium hat in verschiefenm Fällen cntfdnoan, daß Tanzmufikar von den Gemeini-en mit einet Luzus- steuet nickst fei'gt iverfen können Der im Gesetz fen Kvnnrmnen erlaubte Zuschlag zur Luxus- Nille!t-)Lteucr ist vielfach miß ctfianfen woti <m. Tie Steuer fetf w-M Tanzrorfüfe-uinteii, allo SxrrbictintgcH von Tänzern unb Tänzer innen, aber nicht die Tanzvergnümingen, Ta^izmuftk erfafen. Auferfem sind und) Vvfksvergnugwigen von der Luz-nS euer fefreit.

** Meldeordnung. Tie Vorschristen fer Meldeordnung iverfen vielfach nicht beachtet. Wir bringen deshalb die in Betracht kommenden be- lannten Bestimmungen in Eriinierung.

Landkreis Gießen.

-d. Hungen, 14. Juti. Eine würdige Feier fand am Sonntag -u Ehren unserer heirn- gekehrten Krieget statt. Nach dem Fest- gotteSdienst feNtegte sich am Nachmittag ein statt­licher Zug samttich'r hiesiger Schulen und Ver­eine mit fern Stadtvorslaiid unter SSorantritt einer Musikkapelle durch unser Städtchen nach dem Galgenferg". Dort hi b n Bürgermeister Fendt und Pfarrer G ö ck e l längere Ansprachen. Die Musikkapelle und die b.ben M ännergesangvereine sowie fer Kirck^enchor öerfrfwntcn die Feier. Eine besondere Freiche konnte den Heimtehreim durch Uebencidmng von Zigarren intb anderen nutz-

neuen Glrcten puffen vortreftlich zum Staig der

-«.it jiiiivviguiif um» Minvcigarien cer otaoi I kleinen Glocke aus fer alten Kirche. Bis zur Ein- j>u. Eni sozialfemvkraiischer Antrag auf lieber» | weihung der Kirche im Herbste soll nur die alle

nähme feS Berniögens des Vereins der Kinder-1 (SLxfe benutzt werden. Da fer Kircfeurm zu schwach horte auf die Stabt würfe abgelehnt. Zur Her-1 konstruiert ist, muß jmlichcs Läuten unterbleiben, ftellung von Kleinwohnungen in Bonamcs und bis ber Turm durch Streben verstärkt ist.

Äfenb-

Abend- Schtuß- Schluß-

Kurs

Kurs

Kurs

KurS

Datum-,

13.7.

14.7.

18.7.

14.7.

5° llDeut.firiegsanL

79,50

79,50

79,50

79,50

4° ^Dcut.Reichsanl.

_ Mk

»

71,-

70,9b

3° oDeut.Rrichsanl.

59,25

59,70

4"Preuh. Konsols

-

150,'-

69,40

68,75

Darmstädter Dank

151,50

151,25

Deutsche Dank . . .

E» -

260,-

259,-

Distonlo- GeseUsch.

.

198,50

190,25

200,50

Dresdener Bank .

.

16?,26

166,-

Nationaldonk f. D.

«ee

151,50

151,75

Mittclü.Lreditdank

141,50

l

141,50

141,50

H.-Amerlk.-Dakeft.

179,50

180,25

180,25

NorddeutscherLloyd

176,50

.

179,25

178,25

Boch.Gnßstahlwrk.

319,75

328,-

32 J,

323,-

D -Luxemb Dergw.

287,-

287,bO

289,-

238,-

Gelsenkirch.Bergw.

304,50

304,50

304,75

302,75

ftarpener Bergbau

320,-

324,-

317,50

317,60

Obe schl. Cijeno.iD.

223,-

219,75

219,-

218,-

Oberschles.Eisenind.

268,50

.

967, -

261,25

Phönix. Brgb.-2lkt.

.

423,50

421,75

420,-

Bad.Anilin.u Soda

.

442,50

439,85

442,-

höchster Farbwerke

344,-

.

3+5,-

348,

(flehtr. A. <E. (ß.. .

293,-

297,-

297,75

293,50

Schuckert-Werke. .

177,-

181,85

Fellen - Guilleaume

. *

435,-

435,-

Daimler......

221,50

215,-

224,50

219,-

Bud -Eisenw.-Akt.

3-10, -

269,-

290,-

Adlerwerke . . .

224,-

224,-

225,25

2X5,-

4°/njr)en. Staatsakt.

* e

.

82,50

(Electron Gnesheim

,

,

295,-

295,-