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ftriedrichvon Schultes Lebens­abend mit einer biographischen Einleitungi von Marie von Schn l te. Verlag von Emil Roth in Gießen. Preis kart. 4 Mark. Professor Schulte, der bekannte Parlamentarier und gefeierte Mir- ck?enrechtslehrec der Univrrsititrn Brmn und Prag zeichnete uns in den noch von ihm selbst beraus- gegebenen ..Lebenserinnerung-en" ein interessantes Bild der für die Entwicklung Deutschlands so hoch- bedeutsamen Jahre nach 1848, ein Bild, wie er eine aufrechte Persönlichkeit schaute, die durch ihr eigenes 2Bir'Jen an hervorrageirder Stelle und tpre mannigfack^en Beziehungen zu den ganz. Großen dieser Zeit manchen Blick hinter die Kulrsftn^ der ßrofcn geschichllichen Weltbühne tun fonirlc. xs-our, hohe Ziele hat sich Las vorliegende Bändchm nicht gesteckt. Aus seinen Blättern ersteht nicht bi. mi ororem Geschehen veirfx Zeit, nicht der Politiker, nicht der Gelehrte, sondern einsach der Mensch Schulte. Mit der warnren Flamme güstg.'r Liebe und Pietät leudrtet hier die Gattin bis in die heimlichsten Winkelchen eines großen Meirichen, Ieine Große «gerade in den kleinen und lleinsten Dingen des Lebens zeigrnrd.

Die Weltliteratur (VerlagDie Weltliteratur"^ Berlin, Preis des Heftes 80 Pf.) enthält in ihrem neuesten foeft die NovelleDrei Statuen" von Julius Grosse.

* Der durchbrochene S ch u h. Dem dnrchbroch'nen Strumpf, der sich auch in diesem

Die gewerbsmäßige AuSkuusLcrteilttnq.

Bon Carl Bücken (Aachen) Direktor des Kartells ter Auskunfteien Bürzel.

Zwischen Lreferant und Warenbezieliar war stets die gewerbsinäß g.' dluskuncker eilung ein un­entbehrlicher Vermil kr im Kreint'nrl'ehr. Den ÄuAunfteien mit ausgedehn er Zir<igsteckeu organi- sa ion ist im besonderen eine schnelle und zuver­lässige Auskuitfterteilimg möglich, weil sie jähr­lich nach Millionen zählende AusArnftunterlagen beschaffen, die eine Lerstungsbc.reitschaft fördern, wie ite nur eine weite Gebiete umfassende schäftsorganisativn sewährleisten kann. Als der Krieg ausbrach, stockte bte Kreditwirtschast und hiermit auch der Geschäftsbetrieb der Auskunfteien. Di: Auskunftei Lesser n Limann und die in der Textilindustrie Haupt äcklich cingesühr e Auskunstet Mols Hänsermami mußten insvlgedessen int Laufe des Krieges ihre ZahlnnAm ein stellen, ivodurch l ie Kund.'N das diesen Auskunfteien für die An­frage scheine im voraus bezahlte Geld verloren. Tie ausländischL Aus'iämftei Wys Muller u. Co., die in Deutschlaird Zweigg'Zchäste unterhält und seit jeher Aufra^escherne mit unbcg^nzter Gülrig- teii verkauft, teilte int Jahre 192J ihren Kunden

mit. sie sei nutzt mehr m der Lage, far bte von ihr M ben falberen Preisen erworbenen Anfrage- scheine Auskünfte -u beschrsfen, da.die heutigen Unkosten den ^ez-ahlten Preis umi ein Btelmches übersteigen Sie sehe sich i»eshalb genötigt, b;e früher verkauften Anftag.g'ckvine zurück»ufordern und dagegen neue zu den heutigen weit höheren Preisen zu liefern. DaS bedeutet b?n Zusammen bruch ihres Verfahrens, ?lnfragesch«ine mit unb-e- grenzter Gültigkeit zu verkaufen. Aus allen bieien Gründen gewähren die deutschen Auskunfteien (mit Ausnahme der Auskunftei Simon u. Dietze in Leipzig) für ihre Aufragscheine nur eine LauftrNl von ein odrr zwei Jahren. Wenn auch der Kredit- verkehr noch nicht im entferntesten die Ausixch- mitt(i angenommen hat wie vor dem Kroege, so steigert sich roch merklich das Bedürfnis, Aus­künfte einzuz-rehen. Di? ßsewerbetreibenden zieh-en Auskünfte über die WarenbZteller ein, auch wenn Bar- und Vorausbezahlung vereinbart wurde, um nicht in unlautere Machenschaf cn txat Schiebern verwickelt zu werten. Vorsichtige Kmtsleu e er Cum digcn jicl^ auch über die Personen,Ine Waren an-- bieten, um festKusbellen, ob i-er Lieferant leistungs­fähig ist und ihm Vorausbe-zahlung anvertrmit werden Tann. Auch'! hier hat man es vielfach mit übelbeleumun>eb?n Personen zu tun. Die gewerbs­mäßige Auskunfterteilung> 'wird mich als nnbe- ernflußte Erkundimgsgnelte nncrftrmtt und benutzt, weil zur Zeit das Referenzwcscn wieder seine Blü­ten treibt. Manche zahlungsunfähige Personen be- cd eichen die Folgerungen einiger Lieferantön pünkt­lich, um so Referenzen zu gewinnen, oder sie be­zahlen die erste Lieferung im voraus, um sich Vertrauen zu verschaffen. Referenzaustausch ivurde soyar sckwn durch Anzeigen in den Tageszeitirngen geiuckst. Die Teuerungen auf allen Gebie cn muß­ten auch eine Erhöhung der Preise für Auskunftei herbeiführen. Es sollte für die Gewerbetreibenden kein Geheimnis sein, daß die Auskunftei^ eine un­zulängliche Vergütung für die Auskunft durch Lie- ferung von äl.eren Arckstvauskünften ausgleichen, d. h. ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der letzten Erkundung keine neuen Erhebungen machn. Wo nicht der Tag der letzten Erkund'ung in den Aus­künften angegeben wird, Tann der Austtmftnchmer diese Verschleierung bet Leistung nicht ausdecken. Die Verluste, die bei der Kr-Äitgewährung auf Grund solcher Auslünfie entstehen, werden durch dieses Verfahren vermehrt, so dass sich der billige Preis für bte Auskünfte recht schnell bewährt. Das gewerbsmäßige Auskunftwesen bat. noch viele Aus­wüchse. Es sei an die vielen Winkelauskunfteien erinnert, die ihre unzulänglich^ ErkundungsorgEi- salion meist burd> sein eie nie Werbemit cl verdecken, und an die Detektiv- und Fn'kasiobureaus, die Dienste in den Heid, lsten Tiug'n airbielen. Eine behördliche Nack;prüfung ihrer Täng eit ordnete der Minister für Landet und Gewerbe durch eine Ver- fügung vom 12. Mai 1920 III 5912) an. Dle meisten Kaufleute sind aber in der Wahl der Auskunftei mit Recht vorsichtig. Sie vertrauen die Wahrimg ihrer oft erheblichen Geldinteressen fast nur den Auskunfteien an, die veruröge iIrrer ausgedehnten Zweigstellenorganisation lwuptsäch- lich dem .tzandelsverlehr dienern

In der 9aimnicr der Mannheimer ..

Fahno", Organ der .st omimmisti scheu Partei Deutzschlands, vom 19. Oistobec b. Is. finden '

nicht gemeldet, während ein anderer Bv:ein let.m- nemetbeten Leirte gar nicht erschnnen lreß. Dies dürfte bei Sportvereinen doch wohl kcnrm vorwrn- men, wenn mich immc-hin der Termin reichlich spät gelegt war. Van den Ansschre-bungen gelangte in­folgedessen mir der Geländelanf »um Austrag. Die Ergebnisse waren wie folgt:

Senioren (über 18 Jahre). ElN.zel- pwise: 1. Wilhelm (B f. R. 1900) 22,40 Mm., 2 !c>ambrecht (Rw.-Sck) -Rgi. 22) 22,50 Min., 3, Bott (Rw.-Sch.-Ngt. 22) 23 Min.

Mannschaftspreise: Verein für Rmen- spiele von 1900. 1. Wilhelm 22.40 Min., 2. Rü­diger 23,20 Min., 3. 3utt 25.55 Min., 4. Stief­vater 25,58 Min (Durch'chnittsleistunq 24 Min. 31/4 Sek) BalsPieMub MeGur von 1904. 1. Bar­low 23.50 Min., 2. Fairster 26 32 Min., 3. Schäfer 26,35 Min., 4. Gn'inewald 27.40 Min. (Durch­schnitts mstung 26 Min. 9^4 Sek.) Vom Reickp- w:hr-Schützen-Regiurent 22 kamen drei Wann durchs Ziel.

Junioren (Mittelstufe 15 bis 18 Jahren). Einzelpreise: Wilh. Schmidt (D. l^gdbd.) 10 Min , Karl v. Eicken (D. Jgdbd.) 10.04 Minuten, Gg. Schwarz (D. Jgobd.) 10,06 Win. Mannschaf'spreis: D<httsck«r Juoendbund. H. M. Handrick 10,9 Min. (Durchschnittsleistung 10 Min. 4% Sekunden.)

31111 io reu (Unterstufe unter 15 Jahren). Einzelpreise: Willi Schick (D. Jadbd.) 11,2 Min., lÄirt Gwrai (D. Jgdbd.) 11,5 Min., Gustav Weistgerder (D. 3-gbbb., 11,12 Min. Mann- schaflspreis: Deutscher Jugendbund. Ford. Weist- gerber 11,14 Min. (Durchschnittsleistung 11 Mm. 81/1 Seftmben.)

Winter noch in der Gunst bet Mode erhätt, folgt der durchbrochene Schuh, ber eine große Anzahl fast bis zu.den Knien hinaufgehender L-pangen enthält. Damit wird zugleich das Ideal des mög­lichst hohen Stiesels befriedigt, unb bte durch- broch.men Strümpfe kommen doch m ihrem Rean.

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Ich glaube ein Prvblemkompvntst von zunn- lich selbständiger Art zu sein und dies ohne Un­bescheidenheit sagen zu dürfen", sagt P. A. Orli- moitt, der bekannte Psandontmt für Dr. E. Krieger. Über sich selbst in der Festschrift des Akademischen Sckachklubs München 1911. Damit bat er eui richtiges, wenn auch sehr bstcheidenes Urteil über sich selbst g.fällt. Tas 5>auplmerknlal seines Stile- ist völlige Originalität, unbeachtet der von Pros Berger vertretenen Kunstgesetze. Zum Benxis fügen wir zwei Dreizügcr von ihm bei, von denen her im Diagramm gebrachte ausgesucht schwierig, bei andere eine entzückende Kleinigkeit ist. Wir möchten hauptsächlich aus Nr. 42 Hinweisen, wenn bani.it auch ein Stil vertreten ist, mit dem sich ein großer Teil der h utigen Problemfreunde immc. noch nickst einverstanden erklärt, der aber bei schöpferischen Phantasie ungleich mehr Svielraur läßt, wie die üblichen Mattbilder und Varianten Probleme.

Nr. 42. P. A. Orümont. (D. W. 1902.)

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Die FrankfurterVolksstimme", der wir diese Zerlen entnehmen, bemerkt hi:rzar: Wir wollen über den Geschmack, den Franz Aveirius mit Frau geb. Schumbach hier entwickeln, nicht weiter ur- teifen und- u ollen nur soviel sagen, daß der junge Spartakist ftriedr. Peter die iwlitische Lage des 17. Oktober 1920, an welchem Tage der Anschluß

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Nr. 43. (P. A. Orlimont. D. W. 1902. Weiß: Kcl, Ld4, Se3, B c2, b3. Schwarz: K al, Lc3, B a2, b4 Matt in drei Zügen.

Auflösungen in nächster Nummer.

Lösungen:

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Nr. 41. ftrhr. von Holzhausen.

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