Einzelbild herunterladen

!b-na

litri ffui i*'

Ministerium iKranlefot, von beit ihm redlich W-

Aus^

gebniS geführt.

Hessen-Nassau.

des

Urteils

r Eindruck

wie bei den. Stoifleutren und zwar in

er-

ein sol- in

'behenden Befugnisstn Gete.mich zu maclren.

Ebensowenig, wie unS daran gelegen sein konnte, in imferem Bericht den Falk erschöp-

müs.en, so war eS gefährlich, daß ein solcher Hall norfi bem Eingriff des Ministeriums in

E 15» i

J -Sites ; w te b

S(r lit bc s. °is «e

jähre 715 Mk, bi* ?4im 26 Lebensjahre 966 Mk, lie >unt 28 Ltechre 1105 Mk, über 23 Jahre 1285 Mk, fit. 3 b*> zum 'jöHeröclen 23. Lehens jahre 780 Mk., M3 26 Lcbensiahre 1040 MV, bis -* ~ Mck. über 28 Jahre 136-

e Sintbfl' r Iilnatfl ürt 1919 !'

end juristisch darzustellen, erschöpfen diese Ausführungen des Berieidigers eie gesamten TatbestandSmerkmale des Faltes. Wie es das

IwgSNasse und in den erftert drei Benckll ah'-«'?! iür Angestellte in der Familie um 20 Prv'z-nt, üü ie au7er Familie, sow'e iür die eire-'a A ibt und MterSskusen um 39 ^rt yn1 D e Be le - uk-- ten erhal en <i;te Sonierrulag^ v n 1)0 Mk Anschlüsse liarnn bcaich e e Gestner, 9rr<in'i*iurt a M., über die Ber'ckm-l^i.ng t>m 4 Ange'^N'- ^ 23<T»änbcn zum Einh-it' erba d , bund d. Anffssvlltlm" u. b malxte Er::-tut, baf, j audi bie weiÄicden Sbwer,e)' cn sich er ^r-^niew- fasse dcS Vevri's der Deutschen Ka ifle.i c V^rlm, der dem G D. A <mgrch"rt, anfrf/kfym fön nm.

I itW Mi» te

to dl

|3 die lstn

wW

25 ganz

w A bCffl Di M W Alüöerl i

Recht des Verteidigers ist, einen Fall beson­ders von dec einen Seite her zu beleuchten, o sind die Darlegungen des Verteidigens auch hier einseitig in dec Hervorhebung der den Angeklagten günstig erscheinenden Momente.

Verblüffend ist der Satz unter Punkt 2, wonach Entlastungszeugen eiblich aussagten, ie hätten mit den Angeklagten bis nach 12 Uhr, also über die Schießerei hinaus, mit ihnen am Wirl-Haustisch zusammen gesessen.

Das Gericht konnte aber auf diese Anga-

audi i'-ie Vvrräume intt> das ganze Treppcnhasu des Nathan es büf«1 besetzt Hi lt. Wihreiid der De- ua ung her Vorlage tarn eS zu stürmich^n Zwi­schenrufen un') Drohungen aus derM<n.gr heraus. Die Si ucrürn war o gespannt, -ast cr.ch ,i- bürgerlichen S^rdveivrdneten schleich im Intern e ter Mchveck» erhaltung £cr Ortmung und der Riche g^zwungM waren, der Vvrlagc zu- zustimmen.

rm. WormS, 11. Nov. Erschossen hat sich ein in der Kohlgasse dahier wohnen­der 41 Jahre alter Fabrikarbeiter, der kürz­lich vom französischen Kriegsgericht zu zwei Jahren Gefängnis wegen Körperverletzung eines französischen Sergeanten erhalten hatte und jetzt wegen Verbüßung der Strafe ver­haftet werden sollte.

fb. Saarbrücken, 12. Nov. Durch Er­laß oes Ministers Hönisch wurde der Leh­rer R ü b e n st r u n g auf seinen Antrag hin beurlaubt zum Zwecke der Propaganda für die freireligiösen Sckulgemeinden im Smrryebtet. Tie Weiterzaylung des Gehalts für die Zeit der Beurlaubung wurde von der Schuldeputation abgelehnt. Der Minister soll darauf auf ein Gesuch hin dem Lehrer eine beträchtliche Summe als Unterstützung überwiesen haben.

Ans

Unglaubliche Zustände.

Unter diesem Stichwort finden wir im Darmst. Tagt. Anz. folgendes. Die Regierung hatte cm 5. November bekanntgegeben:

Tas Gllamtmimsterrum hat mit Mehrheit beschlossen, hinsichtlich bet F ier des 9. November ds. IS. ebenso zu verfahren, tote das für den 1. Mai ds IS geschah. Es sind also die Beamten und S'ac.tSbedienstetcn, diedenst November feiern wollen, für diesen Tag zu beur­lauben. Die Minbe.h-it wahrte ihren abwei- chenbm p l t scheu Standpunkt."

Damit war es in das Ermessen der Be­amten gestellt woxben, ob sie denUrlaub" in Anspruch nehmen wollten, oder nickt. Eine Schließung irgendwelcher Behör den war nicht verfügt, sie hatte nur dann erfolgen können, wenn der sehr unwahr scheinliche Fall Mngetreten wäre, da'

den der Zeugen entscheidendes Gewicht zu­gunsten der Angeklagten deshalb nicht le­gen, weil es sich immerhin um Zeitan­gaben unbestimmter Art gehandelt hat. Keiner der E n t lastung-zengen l-at auf die Uhr gesehen. Ihre Angaben beruhten mehr auf einer Schatzung als auf einer ge­nauen Feststellung. Bon den B e lastungszeu- aen hat ztvar einer auf die Utjr gesehen, er­klärte aber nachher in der Verhandlung, er wisse nicht.'ob seine Uhr richtig gegangen sei. Das Gericht kam daher zu der Auffassung, daß ein Irrtum in der Zeitangabe wahrscheinlich sei und hielt die Angeklagten auf gründ der durcl^au? glaubwürdigen An­gaben der Belastungszeugen für vollkom­men überführt.

Es ist nicht unsere Aufgabe, das Urteil der Strafkammer als richtig zu erweisen. Einem Verteidiger steht auch das Recht und Die Pflicht zu, eine Revision des Falles zu betreiben. Mo-ezen wir uns wenden mußten, das war jedoch der ungewöhnliche Ein­griff des Ministeriums, das sich be­wußt ober unbewußt von politischenEin- flüssen oder Rücksichten leiten ließ. Es handelte sich um einen organisierten Feltzdieb- stahl, einen Bandendiebstahl mit Waffenge­walt, Widerstand und M Handlung, ein Ver­brechen, das nach den Gesetzen mit Zuchthaus bestraft wird und auch bestraft wurde. Da unser Vaterland gerade heute von ähnlichen Vergehen heimgesucht wird, die gerade in einer Zeit der Verwirrung aller Rechtsbv- griffe als außerordentlich schwe-e und schwer ;u sühnende Verbreck>en angesehen werden

8ud dem r - Da§ f 1G5 von 12 lichmburg MhmigM ring Don Sdi

WSBeif B "Meige r[bnungi Men. 2^

Vu;M>n -Mtger Wiexnm Jteien oter fei U-8: Kben ü e3et

[WnlfA

Iw lur t

P 9»igni B »m Er i't f "c 2

fe;

S-trt J!||iei

K

kJ i*.Ä

W

I mW

Art» Steift

Gießen, den 13. Noo. 1920.

Kabinettöjustil.

Wir haben vor einigen Tagen den selt­samen Fall beleuchtet, daß auf Veranlassung des Justizministeriums drei des schweren Bandendiebstahls verurteilte Angeklagte aus der Haft entlassen wurden. Hierzu schreibt uns der Berteidiger der Verurteilten:

In JhAer geschähen Zestung vom 6. Novem­ber 1920 9h. 262, zw.-i es Blatt, berichteten Sw i unter der UeberfchriftKabinettsrustiz" über trn von drei Rödgener Angck-'agten ausgesührtcn F'ld-

^A^s Verteidiger der Venrrteiltcn bitt' ich nachsol^nd-: De ichtrgung ausnchmen zu wollen:

1. Richtig ist, daß drei. Seinen beschworen < haben bum Mondenschein die Verurtriltm, von denen zwei Tücher um den Kopf getragen habm, erkannt zu hab n.

Nicht erwähnt in Ihrem Bericht ist die nnch- titifte F'sts-eslung, daß einer dieser Zmgen be­kundete, bau er auf die Ubr gesehen und s st^estellt bat, daß es brstzmmt 11 30 Uhr war, als die der Schieße.ei bereits berndigt toar.

2. Unrichig ist, das; weitere drei Zeugen nur bekundet habe:', sie hätten die Beiirrt'ilten in der Wirtschaft geselxn.

Richtig ist vielmehr, daß sie eidlich erhärtet: haben, bnü sie von 10 bis nach 12 Uhr Nachts urrunte b ochm mit den Vern tei t n au einm T sch zusammen gesessen und daß ich toäh "en'r bir'er Zit keiner von i^wen aus dem Lokal entfernt habe. (Di' Schüße.ei fand 11,39 statt.)

3. Die Un e stellung. daß dieNauheimer ^errfchaf-en" nach der Urteilsverkündung b*im Just zmiuister ober beim Ministr p ä ibm i-n Ulrich persönlich borerforoefren laben, ist l'N ich'ig.

4. Unnch ii ist neiterbin, daß bie Tal minder auf«efaßt nwrde, weil die'er zufälligSozial- druwk aten feen und daS Ka'»«»rit einen wnoutcn Druck von dcr Straße ber befürchtete".

Wahr ist vielmehr, daß bei Prüfung der Frage ob b:e Stiafvo lstrcckung au^zu^etzen sei rein sack)- lichr Envägungen von dem Justizministerium in Betracht grzvHen und daß von dem frag ichen Re- feren-eu dem unter-zeiclmet.'n Anwalt erklärt wurde, daß pol.tiiÄe Momnil« bei den zu entscheidmiren Fragen au^^'ck«et würden.

Die Tatsoch.', daß die Täterschaft an-^sicktS der widTrspreebenden Zeu.r:n.lrussa»i''n mebr wie zuviselhaft e;1(f^i'ten mußte, sowie b*r Umstand, daß die BerurteUten bisl>er nicht vorbestraft und daß ihnen dessen un.oachtet mindernde Umständ'

** Die Warenausgobetabelle bt5 Städtischen Lebensmitt lamtes für die Woche horr 15.21. November ist wks dem Anzeigentcü der heutigen Nummer ersichtlich.

** Der M änner-Tum-Verein ver­anstaltet am Samsbag, 27. N> v , abends 7l/2 Ute, in dcr Turnhalle am -Oswaldtgurren sein bj&> jähriges Winterfest.

** Ter VereinInnere Missro^' veranstalbct am Mo "tag vbmd»-L Uhr in fiYtt. firmanderrsaal ter Jolxrnneslirche e e i V- rb ags- abeud. Tiakcmrs'enhauspicTrrer H r cke l, Darm­stadt und Professor D. Schian werden, wb k» wits angekündist, über die Jn.e.e Missuv sprechen.

** Der Kindergartenverein unb das Gießener Fröbel-Seminar nrr-ert am 29 Mvember von 3 Uhr nachmi'^g^ an ihr 10 jährigeS Bestehen auf ter tieb'gkch'he festlich begehen Darbiestrngen ver'ck'e cnr,e Art fcmTic (Tie gnoste Tam'-ola w7v en für Abwechs. hmn sorgen An den A"ffübnrngcn bewil gen sich Schülerinnen bs Fröbll Seminars, imb Kinder des Seminarkinbergar'ens U c. wird ein yrtv alftr-es SrrgchielDas Nuvve^le'el" dor-^e^elll. Di» Kirrder to'cken <in Mu''?' ü'k y.rr A''fs lvung bri-gen. Chorge'a-g und Täw-' Ve-^vll ständigen das Programm. N'heres ri:he A z, ige.

** DieLichtspiele Selters weg" teilen uns mit. daß der armße Zirftisfilm ..Ter Kinderraub im Zirkus Bussallo" schon vom Montag ab, und zwar bis Samstag fDielt Die Vorstellungen beginnen 3 30. 3.45, 7 30 unb 8.45 Uhr. Um zu der letzten Vorstellung Andrang zu bermeihen, wird gebeten, möglichst die Nach mittagsvorstellungen zu bc'uchen.

Kreis Düdll'gen.

a. Nidda, 12. Nov Man e-z^bft sich, in Ulfa 'ei rin Mann, txr labe sickm Pf md Fünf» zin-Ma'-k-S meine r'c'-'i, ein nnVer in bt hiesigen C'e^enb lab' noch ck.el meh: 20 M-"h Scheine fie*en. D'e L-nr^e labm dgs Geld w n« bar nrr'nt m ge^^säftfi^en .yTntTe*i nötig w fO zu be^ecuvrn, st<rtz sie Ge'D, reut len nn'rk so ist, müßig hinegen. Da? Geld gehört in dn Verkehr, bei einer Bank oder Kalle, dg kann A dem Besitzer nickt oestoh^en werden. Wmn solch« Geldhamste^ei auf^edeckt wird, sollte ta G'ld für den Berkel-r beschlagnahmt und der Eigeutümet bestraft werden.

Kreis Friedberq.

^lBad-Nauheim, 12. Nov. An Unter­haltung hat es den immer noch verhältnis­mäßig zahlreich anwesenden Kurgästen auch seit Beginn der offiziellen W i n t e r k u r noch nicht gefehlt. Neben den täglichen Kouzerttn der etwa noch 20 Mann starken Kurkapeile bot das Kurhaus sck>on eine Neil)e lüml* lerischer Unterhaltungsabende, dazu tarn heute ein Konzert des Vortrags- und Musik- vereins im Theatcrsaal. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, vor allem auch v-cni Einheimischen und Musilfreunden d r Nach barschaft. Der auf der Höhe musikalischen Schaffens stehende Verein hat in f inem heu­tigen Programm ivicder eine feinsinn ige Aus­wahl ttasnsck)er Musik geboten. Frau Pros. Westphahl (Buchschlag) sang Lieder von W Wolf und Richard Strauß mit großem Lst folg. Prof. Dr. Carl Schmidt (Friedbe»q und Kapellmeister Keiper (Frankfurt a N' dessen Kunst von früheren DeranstaltunPi her hier noch in bester Erinnerung fte ht zeigten sich in der Wiedergabe der C-Maif Sonate von Beethoven und des Adagios cul der G-Dur-Sonate von BrahmS wieder oll vollendete Dortragstünstler.

KreiS Lauterbach.

la. Lau ter back. 12. Nov. Im Kreist L-m terbach tarnen zur Ab i f rung: 7/1 Gewehre m Karabiner, 43 Pistostn u td Rervlv r. -1 - | Stück Handtoaffenmu it on, 36 Kn. Drtilleriemn it»I tion, 7 Hand- unb Wurfgranadm. 5 Att l ewl zielvorricktu'r^en, 1 Za üch''»', 2 tf3^dy'o IM von Mas(innenrreto. hr:n, 21 Sck>lös|er, 13 Lnin von Grto breit unö Karabin-m. An VergütuiuvU rourt^n 81 169.95 Mk. bezahlt.

erfolgen kömnen.

** Fest genommen wurde ein Fahrrad- merbn:, der in ver Nähe von Weilburg eilt Fahr­rad entwendet httte ans seine Beute lyier bei einem Fah rabhändler versilbern w llte. Durch die Auinverkfamk it des Fahrra^chändlers konnte die Festnahme mtb Beschlagnahme des Fahrrades erfolgen. Gestern vormittag wurde aus bem Gymnasium toäh end des Unterrichts ein dunkel- schwa zer Mantel mit schwa -em Futter und dunkelblauem Camtk'aeen und au5 dem Real­gymnasium ein h'ch.reschlossener, grüner Mantel mit Ri-g<l entwend.-t Vor Ankauf wird gewarnt. Bezüglich der entwendeten 17 Kartosfelsäcke wird berichcigt, daß diese W. F. und Karl Funk

Ei^b.-HLieLstähse.

Fd. Frankfurt a M, 12. 9hX>. |

Donnerstag ie to'te e man ein g J i- txrr'o-vil: heute vormittag ra.zm die poliz-'i drei Männer^ fest dre aus Eisenbahnwagen zw-.s k^n lyrmtf urt und targ dr i gtafc SJaCen. X

Tie Dieb? w.irben, als )te das Lev-r emem "V l'igen Altha-d er ju tfhren wollte , " 1

üafdrt und f-stre-wrnmni. cc & Eik'brock'er versuch en Mt ew W1 ;{ Beraubung dcr Güter Hal e im Hrlmhol Ole^Ä Sie wurten dabei von dem Wcvch» st-. Es entspann sich zwlsckLm dem Beam « 'u> l< . Gegnern ein Feuergesecht, -Ä i>mt Rückzug der Räuber entere, 1+

fraft.'te man bis jetzt die ju e oll /--JL j.jj Otto Fvcihof, Sinwn Dter^arbt unö ^1,^ i Fischer Die dr x a.ibem Bursck<> ko m . I I n.obl bekannt, noch nicht sestgeno.nmen i

versagt tourbrn es mrj^fc aus diesem Grunde daber auf Zuchthaus erkannt werden haben in | verblei ri(6i*er Erkenntnis her wirllichcrn Sackl<r>e das i zweier

also nachdem das Gesamtministeriurn schon seinen Beschluß gefaßt hatte erging fol­gendes Schreiben des Präsidenten Raaban die ihm unterstellten Behö-rben":

Hessisck)es Land<s' und Ai tscka tS«mt.

Am 9. November ist un se r u nd der Ge­schäftsbetrieb der unS,unicr)H ten -oc Hörden w ie an Sonntagen geschloffen zu halten, gcz. R :»ab. ,

Hier liegt eine krasse Zuwrderhsndlung gegen die Maßnahmen kr Staatsrcgierunz Vor. Scheinbar l>ült sich jeder einzelne Mi­nister befugt, Beschlüsse des Dsbinetts zu sabotieren", wenn sie ihm nicht gefallen. Wir fragen,Was gedenkt die Regierung zu tun?" und harren der Antwort.

?cht Mich- Nachsicht..ud^r28 5a6t"i36re I

.. juloigitng gerudi tourbc. In oer Leffent- sy^arf, Kl 4 1430 Mt., für die tech»xi^ch>*n Ange- ! ' ' '''ußte durch den Emgrtss und bie Auf- stellten erhöl-en sich die Sätze in der gLe.chen Höhe I tfWT mc vr x u.uxut

vtvMf* s«'* - ' - der Lehr-' wohl bekannt, nvch^ nicht lestgOrotumen

alle Beamtenfeiern" würden. Entge­gen dem Beschlüsse des Gesamtministerium, hat aber das Landes- und Wirtschaftsamt bie | Schließung der ihm unterstellten Behörden«ltchket! kurzer Hand "verfügt. Am 6. November --iHebung

Die Sozialisrenrng-fsrnge.

Berlin 12. Nov. (WTB.) Im Unteraus­schuß des Re'ckstoirtschaftsrates wurde nach einer weiteren Aussprache über die beiden von der Sieltenerkommission erstatteten Gutachten zur So­zialisierungsfrage ein Antrag Kaufmann (Konsum­vereine), die Weiterarbeit an die Siebeneri kom Mission zurück; uv erweisen, hte entsprechend zu verstärken sei, angenommen. Es wurden noch sieben foerteil in die Kommission ge­wählt, die jedenfalls wieder in Essen tagen wird.

Eine fceuW Berkchr?»erbnng.

Berlin, 12 Nov. (Wolsf.) Die große Be- brutung, die die Wiederbelebung des Reise - und Fremdenverkehrs für das g-samte deutsche Wirt'chg't?Irben hat, veranlaßte dni Reichsver- k'hr§miui''e, eine N ich^ itral-e für trntW Ver- kehrStoerbuna zu er ickten. Die Zeck alste V. di- ihven Sitz in Berlin hat. ist berufen, die Wer­bung für d n deutschm Reiswerkehr, insbesonde e im Aull and?, vorzubereite-.i und durchzuführen, was unt-r den hentiten Verhältnissen nur mit groBm Mit ein und durch ?u"amm<m as ung aller am Verkehr irt-Tliierten Wirt^cha'tskreise erfo'g- gesck Heu kann. Deshalb rechn-ck der ReichS- verk'h"sminifter wie er in einem birfe: Tage an die sichre irden Kreis' trr deutschm Industrie, des tzand-ls und des Verkehrs usw. er'angenen Schrcr- b-n ail?drückt, mit de-en kräftiger Mitwickim-t- Die R itssnerkehtsv-r^a tung s löst stellte der N'ich^- reirtrae iür deirti ch' Vergeh--toellmng Mittel zur ^Tfügurg. p d«n dve'e die Vorbevertmigsarberten bereite Beginnen formt'.en.

gezeichnet loarcn.

** Einbruchsdiebstahl. . In der vergangenen Nacht wurde durch Einbruch in eine Badeanstalt st in Schließkorb mit Bade­wäsche, Bademäntel, Badetücher, Badehosen und Badeanzüge, sowie zum Trocknen auf» gehängte Herren- und Damenleibwäsche, ge­stohlen. Bor Ankauf wird gewarnt.

** Der Angestelltentarif in Gfe­sten. Am 11. November irrten wn der Sck-vs'.s- stelle BerhcmdlunOru üler die GebLl er für die lan'mmini'chen ui* te-cheiisckxn An^escell cn ab 1. W» « statt. Am Abmd be tr in einer A-^n'tell im GnrßhnD>g Dum

Hessen Kewrrkichaf:am!er Armin Geßner, Fva.fnirt a M. imd gab bekannt, daß durch S^iZl»s'vruck Nehmer ab 1. Nvvember

fe'f^setzt wie-' M: KmifmEniche Angestellte: 2ebr.we in .e im erf'en Lehrjahr <2 Mk., im zweiten 102 TW., ,im briim 144 Mk., außer Famille im ersten Lehriahr 78 Mk., im zw i en 1.10,50 Mk., im tnätten 156 Mk., in der Gruppe H. sausmänni'ckte Ai^sestell e in Familr- im ersten Gehilsimjabr 3'0 Mk., im z«»ei en 430 Mk., im bri.teil !8O Mk., außer der Familie im ersten Gehilfenjahr 3*K) Mk., im flto-i en 455 Mk., im Dritten 520 Mk., Hk ixe Grupve B für kaufm. A.pgestell e Kl. 1 n«ch tem bri ten Gehissenjahr 552.50 Mk, Mm »-«ll-mte en 23 Lebensjahr 617,50 Mk, bri zum 26 Lebensjahr 858 Mk., bis zum 28 Leb«?S'aSkr 976 Mk., über 28 Jahre 1040 Mk., Kl 2 bfe yum vollende en 23 Lebrnis-

i unserem einheimischen Künstler, Bildhauer : Köddina, angemeldet sind. Diese Ausstellung ibt zum Teil nur 8 Tage einschließlich zweier Sonntage. Geöffnet ist bi* Ausstellung Sonntags, Mpnbags, Mittwochs und Frei­tags von 111 Ühr, und Mittwochs noch von 35 Uhr nachmittags. Die Beitritts­erklärungen zum Kunstverein sind von aus­wärts und hier schon jetzt über Erwarten zahlreich eingelaufen und es sei an dieser (5teile nochmals erwähnt, daß Anmeldungen an den Vorstand des Ober hessischen Kunst­vereins gerichtet und auch durch. Einzeichnen ! in die in der Ausstellung offen liegende Liste

weckt werden, als Lage yrer

Fehlurteil "Töc und durch einen

chen Eindruck muß das Vertrauen die (Äerechtigkeit unserer ordentl. Instanzen .'rschüttert werden. Wir erkennen also in dem Schritt des Vtinisteriums nicht nur eine f ckchlich ungerechtfertigte Maß­nahme, sondern wir finden darin auch einen bedauerlichen Mangel an politi­schem Weitblick für das, was unserem Lande und Volke in bet heutigen Zeit haupt-

$ in groDf i'ybmmni. Mcde tt» ö ba Fahr! n 17 M ' iMlviqtr ti Vachl.u^ :j fefetnom 11?/ kam, i

vollte rit aki ron Irt bitrbn S'tnahim

iteil iu9.11 Kch en C Mildigtm m«n, Don -t Anzob! ' (al hmrten, rchjuchuna, I ifl Dorßtnon Plenen Oei iSnnitte.'un af afften mi 6t6erau,'ung tjlcr, fioren; Hd Md Ma rag ihrer < 1-Siete

fe

sächlich rrottut.

Aus dtesem Grunde bleibt es habet, daß man das Vorgehen des Ministeriums als K a b i n e t t s j u st i z betrachten muß, als einen Akt, der sich aus polirischen Kompro- mißneignngen, nicht aus rein sachlichen Er­wägungen ergeben haben dürfte.

Beransta?t«ttgen.

Samstag: Cafä Lcio, 8 Uhr, Kvn-ert und Vvrstcllung der Mevick-Me£nngirr. Lichisptcl- thcater wie gestern. , ,,, ,r

Sonntag: Staptrheater, 3 Uhr, GesrUvs^ene VorstellungDie Wölfe". 6*/2 ühr, ,.aei erseu Liebe gwfcnie Zeit". Neue Aula, 5 Uhr: Konzert des Konzrovereins.^erstrastr 14, 8' 1 Uhr, Jahrcs-est ter S ad'mi'iion Gießen. Cafp Leib. 8 Uhr, Kvuzer. un> Vorstellung ber ! Morick-Meidmger. Lvl-t^pieckheatec tote i Samstag.

* Amtliche Personalnachrichten. Am 6. November wuv e der Gewerbelehrer Wilhelm M u l l e r zu Büdingen mit Wirkung vorn 1. Nov. 1920 an zum Vorstand der Gewerbeschule zu Bü­dingen ernannt

*"* Vorlesung in englischer Sprache. Der ongllsch: Lektor an ber Univ^r ckät ^raulsu t a. M., Herr John S. Stephens hält in , Vissem S'mes.er eine einstüiidize Vorlesung in englischer Sprach' überSom? Asperts 01 Con­temporary Eng and". Damit w rd in G esten zum erstenmal seit Svnmer 1914 wi.'der Gecegeuheit a'boten, Bort'-äte in eugllsch r Sprache zu hören. Herr Ätepbens pcförf le- (lte.-ss'schar der Freute (pusten an unb hat >i'h bei deM Hilsswerk diss'r c Grtellschack für notectbenc-? Deut che beteiligt, D.e Vorlesung linket statt Freitags von 45 Uhr , (Hörs-aa! 13). Ste begrmrt am 19. November.

** Oberhessischer Kunstverein. Die in dieser Woche vorgenommene teilweise Denderung der Ausstellung gibt wieder zum erneuten Besuch Anlaß, lieber 50 Bilder wur-' den an Stelle der Kollektionen Berdrant, Jüttner und anderer, welche von hier aus nach Berlin und Mannheim versandt wur­den, zur Ausstellung gebracht. Gemälde von F. Hein, H. Bahner, H. Albrecht, A. Faurs, ! Olga Hasselmann-Kurtz, I. ölablener, R. ' Vorlaender, hervorragende Arbeiten von ! Hirzel, S. Laboschin und H. Dietrich, sowie die der einheimischen Künstler Dünings, Bar- ! thel, Helciie Oncken und Steinbach, verleihen der Ausstellung wieder ein vorteilhaftes Aus­sehen. Schon am 23. d. M. muß ein Teil ! dieser ausgestellten Werke aus der Ausstel- ssung entnommen werden, da bereits neue , Kollektionen, worunter auch eine solche von

AU5 dem desetzlen Gebiet-

Drei Ops-er StickekmannS.

fd. Mainz, 12. Nov. Ein neuer Fall französischer Willkür und Gewaltsamkeit er­eignete sich öie'er Tage hier. Zwei jungen Leu­ten, dem 21jährigen Hans S. aus Gießen und dem 19jährigen Ernst P. aus Wolfenbüt­tel, |)ie sich auf der Arbeitssuche befanden, ge­sellte fick) ein gutgeTleioeter deutschsprechender Herr zu, der sie zu einem Mittagessen einlud. Der weitere Verlauf entwickelte sich nach be­kanntem System. Nach dem Genuß einiger Zi­garetten verloren Die beiden jungen Leute die Verinnung und fanden sich, als sie in der Nacht erwachten, in Der Prinz-Karl-Kaserne wieder. Morgens wurden sie unter mili­tärischer Bedeckung nach Griechrim gebracht. Einige Tage später überführte man sie mit einem gröjaeien Transport nach Metz. Allein schon am Abend desgleickien Tages gelang es ihnen, aus der dortigen Kaserne zu entweichen und als blinde Passagiere über Mainz nach Frankfurt und Aschaffenburg zu gelangen. Die beiden jungen Leute betonen mit besonderem Nachdruck, daß sie niemals die Absicht hatten, in die Fremdenlegion einzutreten, sich auch nie in entsprechender Weise geäußert hätten. Ein schärferes Auftreten Der Reichsregierung gegenüber diesen sich immer aufs neue wid- derholenden Fällen völkerrechtswidrigen Ver­haltens erscheint durchaus angezeigt.

DieUnte hrlllm^t er Truppen imSagrgeSiet.

Saarbrücken, 12 Nov. (Prid -Tel.) Der fvaurösisch: ti'YrgSmt ii er fort 11 temNv»n Saarkun r" msol^e. in seinem Budge eckmirf für das Jahr 1921 iss eummebon 41 750 001) F r ö. für die Unterhaltung der Truppen im Saargc-biet. Tvec For'eung des rv -- läufigen Buells liegt et e ?luf'ellnng von 266 Offifrt''nrri und 7193 Mmm zu Grunde. Am'den Kovs der Sanri^uv'en i'kl. OssizieTe entfallt dem- ivack ein Durllrsclm ttÄ». t ng to 1 5590 F s In bt-t^en Be^ag sind d.e Aufgaben er'ngrfchlosfeu.

Starkenburg und Rheinhessen. | rm. Darrnstadt, 12. Nov. Währm die T a r i f v e r h a n d l u n g e n der W' rnännischen Angestellten mit den ArbcrtM mern zur Zufriedenheit briqclegt sind. t|t'W Buchdruckgewerbe, wie and) b i den techmsorei Angestellten der Darmstädter 5nbu|ttii welche mit den bisherigen Sck)iedsspruüye>^ nicht einverstanden sind, eine neue BeweM! im Gange. Die technischen Angestell en am Samstag Vormisttag 10 Uhr eine MUtlL mung über den Streik herbeiführen. -- ''ermti Verhandlungen zw'scheu den Arbeitern^ Angestellten der Süddeutschen Ei,e/chahn^z^L°^ sellschaft unter Leitung des titbett»' kbi

Wirtschaftsamtes haben bisher zu keinem MI :