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betont, daß jeder-! ließen, jemals aus chrem Mubzug in die Taschen s^lm allem <niT 9<u^
der Anträge, voll geMn fÄtamfc«.'' ~ LN m M te Jlftaffi
aus 'tz>u sonstigen Marktgebieten loaren dre Kurs- f'Eingabe: Tas neue Tumultschadengesetz &.->() enmgeu. geringer und überschritt^' nur bei | 00nt 12. Mai 1920 erlangte für das oberscHefische Goldschmidt, Zelten u. Gnilleaunre 10 Pv^S- ^3I Abftimmungsgebeet noch keine Geltung, da die hohe
alliierte Kommission es bisher nicht in Kraft
1070,90 1081,10 1108,90 1111,10
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2S2,10 879,10 799,20
173,80 229,75 187,55
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357,6?
871,60
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175,20 235,26 190,20
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BSrftefurfe.
Frankfurt
Abend- Schlo
Beuthen, 11. Sept. (WTB.) Tas deutsche Plebiszitkommissariat in Kaitowitz richtete an die alliierte Kommission zu Oppeln folgende
Äöa s chinonläbriken glirlxn Augsburg-') iurnl-wg er und Gebr. Böhler bei der später aftgemern wer- d -nden Bcsesrigung ihre anfangs erlithencit stärkeren Einbu^n nahezu wieder aus. Bici bemerkt wurde die wesentliche Beste rnng der öfterreiMchen De Visen infolge dos sprunZ-l-aften Erh-lenS des Äronenkurses im Auslände. Dies erregte eine rege spekulative Kauflust für Austrvwer.e. s» daß Staats- Hahn und Kreditaktieu ganz beträchtlich und Auftrv- renlln müßig stiegen. <sonft waren die Bchuta- pamere trotz der neuerlidK» SdeigeriMg der -lns- landsdeoissn nur behauptet, aber MeriLaver iräftig weiter steigend. Baltimore aber 14 Pr^z. ntebnger, dagegen Lanada 14 Pvoz. höher. Heimische Renten waren mir geringfügig verändert.
Frankfurt a. M., 11. Sapt. Borien- ftimmyngsbild. Die feste 5)«ltung dos Devisenmarktes hielt an und veranlaßte die Spekulation zu einer vorübergehenden Bevorzugung der ^alutapapirve. Unter dem Einfluß der durch die farrfen Ziurs'eigerung^i hei^oxe Uienen yllsgung zu Geminnsicherimgen hat die Kursbewegung etwas nachgelassen. Ter Verkehr zeigte heute ein weleni- lich ruhigeres Aussehen, doch kannte die Grunv- stimmuug immerhin als fest bezeichnet werden. Am Montanmarfte waren Deutsch Luxemburger, Khö- nix Bergbau und Kali 'Westeregeln höher und gesucht. Boänrmer und ^löaneles.nsnn setzten unverändert ein. Buderus gaben 10 Proz., Ahern-
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Au» Stadt «nd Land.
Gießen, den 13. SLPt. 1920.
Hryaitet die Wälder-l
Man schreibt uns: Daß unseren Wäldern bei der Kofelennot eine ungeheure Gefahr, und damit uns Menschen selbst, droht, ist nichts Neues mehr. Darüber ist viel geredet und geschrieben worden, und es scheint, als ob der wilden, plan- und zwecklosen Waldverwüftung durch die Bearbeitung der Oeftentlichkeit Lall geboten worden ist. Trotzdem besteht die Gefahr weiter, denn wir wissen nicht, wann die Kohlennöte einmal ein Ende nehmen. Zudem gibt es mancherlei Industrien, die einen in ter Neuzeit riesig gesteigerten Holz bedarf (z. B. die Papierindustrie und der Bergbau) haben. Tie Wälder werden also weiter über Gebühr in Anspruch genommen. Ohne Wälder sind wir aber verloren. Verschwinden die Wälder, bte erst in Hunderten von Jahren allmählich hevan- gewachsen sind und planmäßig doch auch erst in neuerer Zeit bewirtschaftet werben, nachdem man in früheren Jahrzehnten die Wälder vielfach geschlagen und beraubt hat, so würden wir einen derartigen Klimawechsel bekommen, daß unser Deutschland bald verkarsten, b h. zu einer Wüste werden würde.
Tcr bekannte Gelehrte und Naturforscher
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(In einem Teil der Auflage roieb:r(plt)
Tcr öerrtfche Kren^r Medusa in Königsberg.
Königsberg i. Pr, 10. Setzt. (WTB) Das Wehrkreiskommando I teilt mit: Auf Anordnung des Reiches ist heute in Königsberg der Kreuzer „Medusa" eingelaufen. Sein Besuch gilt, ber Provinz, um auch hier die 'Flagge der deutschen Seemacht zu zeigen und die enge Verbindung deS Reiches mit Ostpreußen hervorzuheben. „Medusa ist der erste wieder in den Dienst gestellte Kreuzer von den sechs zukünftigen beutjd>en Kreuzern. Er ist von der ersten Auslandsfahrt nach Schweden zurückgekehrt, lieber seinen Besuch dort wird mit* geteilt, daß die deutschen Matrosen herzlich und zuvorwmmend ausgenommen worden sind, was nicht zuletzt dem gut disziplinierten Auftreten der Besatzung zu danken ist.
Tas Tumultschadcugesctz in Odcrschlesien.
KKrlH). Kraus müller 1
MSN« Son btx TringllchÄstt der - ■uheöftUä# sei und beantragt, bas der Ärmendepu-- tation Bell macht zu jeder Kred i t über, chrertun g
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ftanöd.
Berlt«, 11.Sept. Bö r se-n ftitn minn g s- bild. Bollz-og sich die Aufwärtsbewegung heute auch nicht in dem gleichen stürmischen Tempo wie gestern, so blieb die Grundsrimmung d»ch recht Pest, menu auch die Hauftestrvmung nicht mehr jo allgemein war und bte Spekulation m der Hauptsache nur in einigen Papiereit und sonst Vorzugs^ weise auf dem Mvniaitmarkte sich reger beteiligte. Söier erzielten die sogenannten Aufkawswerte, rate Bochumer Gußsiahl, Lwsch, Harpener, Plöuir, Brs umrckhütte und Aäurnesmann sowie von Kali menten Westeregeln erneute und teilweise btirädjtiidie SLer- gerimge.i. In den übrigen Mo-rillurwertM sonne auf sonstigen Marktgebieten ivaven die Kurs-
stahl 8 Proz. nach. Farbwerke Höchst lagen matter. Sonst war die Dtrsbewegung in chemischen Aktien bescheiden. Adlerwerde Kletzer gaben 4 Proz. nach. Daimler Motoren behauptet. Benz klier durch Käust für süddeutsche Rechnung. Deutsche Mnisti- nm stärker gedrückt. Deutsch Ueöersee Elellrifche fester. Tentsche Hetvoleum 1360. Sfatm Romana büßten 75 Proz. ein Ooasi-Minen fester. Am Kassamarkt der Jndustriepapleve war der -Verkehr ruhiger bei vorwiesend fester DeRdsiz. Prrort- bidtont 4 Pvsz. uÄ) darunter.
Fravüfsrt a.M., 13. Sept.
T^vise»maekt,
Geld BK»f Geld Brftf
linge gepflanzt werden.
** Kriegsbeschädigte im Postdienst. In der Bevölkerung wird häuftg Klage geführt, daß im Postdienst viele weibllche Angestellte Posten eirrnähmen, die viel günstiger nut Krregs- leschädigten besetzt werden könnten. Bon zuständiger Stelle wird njnt hierzu bemerkt, datz bei den Postämtern II, bei denen bereits seit 1911 m den Nachgeordneten Stellen fast ausschließlich weiblicl>e Personen als Gehilfinnen beschäftigt sind, laut Verfügung des Reichspostminrstermms Kriegs- leschädigte im Falle der Erledigung solcher stellen verwandt werden. Tiefe mülfeu aber nach ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten zur Wahrnehmung der Dienstgeschäste geeignet sem und aus dem Ort selbst oder der Umgebung stammen. Weibliche Personen werden bei diesen Verkehrsämtern mir dann noch neu eingestellt, wenn geeignete Schwerkriegsbeschädigte nicht ermittelt werden können. Im übrigen sind tveidliche Personen nur bei dm größeren Verkehrsämtern zur Wahrnehmung des Femsprechdienstes eingestellt, da sich für diesen Dienftzweig männliche Kräfte nicht eigner. Jin Bezirk ber Ober-lPosldireftiort Tarmsstcht sind bereits 367 Schwerkriegsbeschä digte ch. h. 5,8 Proz. vom Gesamtperfonal) unb1 546 Leichtkriegsbeschädigte eingestellt.
** Ter neue Darsebns kassrn schein -zu 1 M k. mit den AuÄnatzen 6x9 cm ist am WasserzeichenPapier mir Brerpahmuster wie die bis- irrigen Scheine gleick-cn Wertes gebrueft. T«e Vorderseite enthält auf guillock)icrtem Grund tr hellbrauner Farbe die Zeichnung; sie ist tu schokoladenbrauner Farbe ausgesührt. und besteht aus BlattverzierungeU, die das Bild nach ffuben hm in geschwungener Linie begrenzen. Im oberen Teile öffnet sich die Vcickmung und gibt Raum für die Worte ,,Tariefe/.sLrssensdyctn Eine Mark" in deutscher Schrift. Tar-über beftrtden sich die bläru- li^-rot gedruckten Reihen- und Untemtmwieni. lieber die Mit^e des Scheines verbindet omra- mentaler Schmuck die beiden Seitentei e der Zeick^ nung. Tariu ausgespart erscheinen links der runde, in bläulich-.wter Farbe gedruckte Kontrollftempel mit dem Iieichsadter und ber Umschrift „Reichs- srimldenverroalmug", rechts der Tvockerrstempel in ahlllicl-er Ausführung. In der Mitte des Schein-^ steht hellfarbig in dunkelbraun gedeckmn runden Felde die Wertzifter „1" und darunter das Wort „M-ark". In der unteren jöÄfte ewthäll ter Schein rechts und links iw aus gesparten runden Felde die Wertangabe"' „1 Mar^", irr der Witte die Br- schristung: „Berlin, den 1. März 1920 Reichs- sch-uldenverwaltung^' sowie 11 Illtte-.-sch iften. Der zweizeilig in deutschem Schriftcha af er gefealtme Stiassatz schließt das 'Feld nach waten ab. Mit Ausnahme der ausgesparteu Felder für den Koir- troll- und Tvockenstempel sowie der boaun« Miltel- scheine ist bte ganje Zeichnung noch mit eiüer blaunrlmen Guilloche unterlegt. Die Rückseite trägi
gn. Eschwege a. d. Werra, 9. Sept. Der biesi« Magistrat wählte in seiner heutigen Sitzung den Magistratsassessor Keller aus Stettin zum besoldeten Siadtml der Stadt Eschwege.
mc. Frankfurt a. M., 10. Sept. Der Frankfurter PalmeTpiarten hat in diesem Jahre wilder umfangreiche Versuche mit Tabakanbau gemacht ynb dabei festgestelll, daß guter mexikanischer Tahak ebenso wie brssilianischer auch unter den deutschen Verhältnissen durchaus rentabel anbaufähig ist, wenn die entsprechende Pflege vorhanden ist. Weiter wurde die Bevbackstung gemacht, datz die Qualität des Tabaks mir wenig der des ausländischen Gewächses nachsteht. Schioierig- fetten für den Massenanb.ru macht nur noch die Beschaffung des Qual itätssaatgutes.
nrc^ Frankfurt a. M., 10. Sept. Wohl- feuen Spanferkelbraten können die Einwohner Frankfurts aus dem Zoologischen Garten bezcehen, wo mehrwöchige chinesische Mas- ken ferkel zum Schlachten abgegeben werden. Die Tierchen ähneln dem deuffchen Wildschwein und liefern einen vorzüglichen Braten.
re. Biedenkopf, 9. Sept Die Krers- viehkasle Ixrt im lausenden " "
Datum- 10. Sept. 11, Sept.
1369,35 1672,60 J690,30 1694,20
380,60 381,40 387,10 387,90 755,29 756,25 761,70 763,30 743,25 744,75 759,20 760,80
gegeben werde. x c
Beig Dr Frey dankt für oas Entgegenkommen und verspricht sofortiges Emgrnfcn. Eme Schwester soll umgehend eingefleltt iperdm. _
Sberbürgermcister Keller schlägt vor, datz die Armend^putation umgehend zusammentrrtt.
Die "Anträge des Dezernenten werden einstimmig angenommen. ,
Stadtv Weitz vermitzt, daß sern Antrag betr. Beihilfe für die Kriegshinterbliebene n auf der Tagesordnung stehe. Ferner bittet er, datz schwerbeschädigte Notstandsarbeller nicht mit allzu schweren Arbeiten belchaftiat werden und schwerbeschädigten Erwerbslofen Arbeit geschaffen »oerde.
Brig. Se i b gibt nähere Auskunft. Es wurde .eine Umfrage bei anderen Städten gehalten, die noch flicht erledigt ist.
Stadtv. W i n ii stellt den dringenden Antrag, die für die Wohnbauten in der Kaiser-Allee bewilligteii 700 000 Mark vorerst säfvfl zu Wohn-^ Zwecken an anderen Stvastcn zu verwenden.
Stadtv. Ebel erklärt die Stellungnahme der Baudeputation. Er spricht für ein Frostes Bau- pwgramm, das gleichzeitig durä>geführt werden möge. Er bittet daher, dem Antrag Winu znzu- stimmen.
Oberbürgerm. Keller tritt seinerseits dem "Antrag bei, falls sich die Versammlung festlegen wolle, an der Bleichftraße zu bauxn.
Stadtv. Mann erklärt, warum, der Umbau uer Landsturmbaracken nicht zweckmätzig erscheine. Wenn man mit den; Material arbeite, das Vorständen sei, tonnten die neu vorgesehenen Bauten noch vor Winter gefördert werden. Im Juli seien angeboten gewesen 13 Leine, 12 mittlere, 3 grofee Wohnungen, dagegen seien gesucht worden 4ol fteine, 227 mittlere und 61 große Wohnungen.
Stadtv. Grode schliefet sich den Ausführungen des Vorredners an, ebenso Stadtv. Höhn.
Stadtv. E r h a r d t bemerkt, datz demnächst der Eisenbahnheimstättenverern die Bllte um Ueber- lassung von baureifem Gelände vorbringe« »verde.
9tach einigen weiteren EI ei neu Änjrageri Wiefct die bHattiube Sitzung um L Uhr.
setzte und infolgedessen die ober schlesische Bevölkerung, die bisher schon sehr stark unter der unmittelbaren Einwirkung von Tumulten gestanden bat, die sich gegen das Leben, die Gesundheit und das Vermögen richteten, in dauernd zunehmende Span- mmg und sehr grvfee Erregung versetzt wurde. Ta auch noch weiterhin solch? Tumulte zu erwarten- sind, ist die Bevölkerung vollkommen aufeerftanbe, ihre billigen Schadenersayforderungen gegen den Staat geltend zu machm. Dieser Zustand befl Rechts unsicherheit, um nicht zu sagen, Rechtslosig- koit, führte zu lebhafter Beunruhigung der Bevöl- ferwng und ist unseres Erachtens nicht mehr liüiger auszuhalten. Wir richten daher an die hohe alliierte Kommission die Bitte, das deutscheTumull- schadengesetz vom 12. Mai 1920 Mwerzüglich in Kraft zu setzen.
Die BerhandlMgen « Rig«.
Paris, 10. Sept. (Wolff.) Nach einer Nsdio-Melduus aus Warschau werden dir VerhaMuugen in Riga nicht vor dem 18. September beginnen.
(jriue Rede Miller«nds.
Straßburg, 10. Sept. (Wolff.) H-aoas. Bei dem Festesi en, das gestern in Stvastburg zu Ehren Millerands gegeben unttde, inett dieser eine Rede, worin <r u. a. sagte: „Elfatz, das Land der Frei hell und Unabhängig''en, aber auch der Ordnung, hat yewitz verstanden, datz. es em Wahnsinn ist, di? Ellmchllmg der Dikiatm' errte§ T-eftes des BolPe? zu gestatlln, und datz es nicht nur Wahnsinn, sondern eine direkte ÄedootMNg ist, wenn man erlaubt, bäte ein Unternehmen, das gleichseitig die Diktatur der Anarckuc bedeute, unbehindert über gmiz Europa die ftttrae der Anarchie ausstreut. Es wäre Wahnsinn, za erlauben, datz sich üt jeder Hanptstckxt eine Botschaft auftnl, bte beauftragt ck 't, die Keime der Auflösung zu verbreiten. Frankreich hat Nein gesagt, weil es eine Demokratie, weil es eine Republik ist, und weil es Heine andere Herrschaft kennt als bte des Gesetzes, das durch den Willen des Volkes entstanden ist.
Ncue „Freuudlichkeites" der Eolschafter- konferen;.
Paris, 10. Sept. (WTB.) Die Botschas« terkonferenz, die, wie Havas meldet, unter dem Vorsitz von Jules Cambon zusamm ngetreten ist, hat beschlossen, an Deutschland eine Note zu richten, in der gegen die Anhäufung von Schiffen im Kieler Kanal, die nach Danzig fahven, protestiert wird. Wüter hat die Botschafter- konferenz eine deutsche Noll beraten, in der gea-m die Entscheidrmg der Alliierten über die Volksabstimmung in Marienwerder Protest eingelegt wird. Schließlich hat sich die Konferenz mit den Mitteln beschäftigt, die nötig sind, um d« Anwendung des § 248 des Friedensvertrages sicherzustellen (betr. zollfreie Ausfuhr luxemburgischer Erzeugnisse nach Deutschland) .
Miürrand i« der chweiz.
Paris, U. Sept. (WDB.) Wie bte Matts melden, wird Millerand bei seinem Besuche in der Schweiz in Genf bas internationale Arberder- burexm besuchen.
Ein französisch-polnischtr Handtlsvertrag,
Paris, 10. Sept. Wolff.) Mättermeldungen zufolge wurde zwischen Frankreich und Polen ein Handelsvertrag abgeschloften. P^len liefe ri an Frankreich hauptsächlich Holz. Zucker und Aachs und erhält von Frankreich Textilwaren, metallurgische Erzeugnisse und Düngemittel. Autzer- dem machen sich beide Länder bedeutsame Zugre ftänbnifie.
Der Freistaat Fivme.
Fiume, 11. Sept. (WTB.) Die Prokla- unerung ber italienischen Regentschaft ün Quar- nerv erfolgte unter der begeisterten Teilnahme bei Bevölkerung von Fiurne und Umgebung. Bei dem feierlichen Akt, der die Italienisr?rung der Statt Fiume brachte, trug die Menge den Tichtll b'Annunzio im Triumphe durch dll Straßen der Stadt und rief ihn zum ersten Regenten der Stadt aus. Die aus diesem Grunde ab gehaltenen Feierlichkeiten dauerten drei Tage.
Vevisclos.
Amsterdam, 10, Hept. (Wolff.) Die englischen Blätter melden aus A t h e n , daß der ’ßov sitzende des griechischen Abgeordnetenhauses sogletcv r^l.ch der Eröffnung der Sitzung einen Antrag etw brachte, worin erklärt wird, daß Beniselos der Wohltäter und Retter seines Landes sei w eine Säule zu seiner Ehre im BersamnillmgsMl aufgestellt werden solle. Dieser Antrag wurde erw stimmig angenommen. Beniselos legte banuir dem Hause vier Vetträge von Sövres zur Ratifizierung vor. Hiersuf gab er einen Ueberblick über seine Politik seft März 1915, kritisiette in. scharfe» Worten die -uLokrstjsche Politik des Köwgs Konstantin, und als er von Versuchen sprach Kourg Konstantin wieder auf den Thron zu helfen, nft die gesamte Kammer: „Niemals!"
R. H. France in München hat neuerdings ein Buch erscheinen lassen, das den Titel führt: Tie Gewalten der Erde, eine Geschichte der Entfalluna des Lebens. Dies Buch enthält zwar m erster Linie eine populär gehaltene, klare Darstellung des gegenwärtigen Standes der Geologie sowie aller Wissenschaften, die das organische Leben der Erde erforschen wollen, wir finden in ihm aber auch einiges zu unserem Thema, zumal der Verfasser ja auch besonders das Gebiet der Pflanzenkunde beherrscht. In dem Kapitel von den „sterbenden Bergen"fführt er aus, welchen unermeßlichen Schaben bce W a l d z e r st ö r u n g u- a. im Hochgebirge angerichtet hat. Dafür ist ein sichtbares Beispiel die unfruchtbare Oede des Karstgebietes, also des östlichen Teiles der Alpen. Ter Verfasser führt das im einzelnen aus und sähtt bann fort:
,^in ähnlicher Fluch ruht in den Alpen auch auf ihrem anderen Eckpfeiler im äußersten Westen, in der Dauphine und den französischem Alpen überhaupt, wo das, was ün Dina rischen Karst schon von Jahrhundetten her ererbte und daher als unabänderlich hingenommenc Tatsache flüt, erst feit etwa zwei Menschenaltern besteht. Man sagt, und das Zeugnis &r Geschichte bestätigt es, daß die französische Revolution die Ursache der beginnenden Verkarstung des französischen Alpentells war. Es waren Kronwälder, die frei wurden, als die Krone den Bourbonen vorn Haupll fiel, und in einem wofel- Levechiveten „Fwiheitstaumiü" verf rächt Et e man sieals Pau- und Brennholz bin» neu wenigenJahren,Siie verschwanden wahrscheinlich unter bem Titel, daß man sie für Freiheitsbäume benötigte. An ihrer Stelle blieb den armen Savoyarden, die an sich den Segnungen der großen Revolution etwas verständnislos gegen» überstanden, die Sorge, sich von nun an gegen die „Torrenten", die verheerenden Sturzbäche, zu schützen, die für jedes entwaldete Gebirge temre zttchnend sind. . . . I« der Dauphine gibt es bereits welle Täler, die dort an Leblosigkeit mit dem Kavft wetteifern. Derrn — und das mag des Menschen Rolle als Herrn der Erde wieder so recht beleuchten — wo der Wald fehlt und das Pflanzengrön, va ist es auch mit unserer Herrschaft zu Ende. War das Tal früher reich besieoell, so toanberte einer nach dem andern aus, als es begann, au trinkbarem Wasser zu fehlen. W e n n i m Ouellgebiet der Wald gefällt wird, versiegen die Quellen. Der Grundwasserspiegel sinkt, die Bäche trocknen aus, und auf einmal kränkelt auch die tiefer gelegene Waldung. Wo üppige Wiesen waren, entsteht eine sonnige, dürre Tnft; an vielen Stellen Überläßt die Vegetation den Platz dem Schutt, und auch an Otten, wo Wilbbäche niemals hinAelanaen, mutet bas Land nur mehr als Ruine seiner Vergangenheit an. Das haben die Franzosen längst erkannt, darum suchen sie die Berghäuge neuerdings aufzuforften, die Wildbäche zu verbauen, und sie verwendeten darauf seit einem Menschenaller zehnmal mehrMillionnr, als den gewissenlosen Sveknlanten, die den Wald dott niederschlageu
auf guillochiertem Grunde in silbergeauer Farbe die Zeichnwlg in dunlll-^lw-srüner Farbe. Tre Zeichnung ist durch einen Unterdrück in hellbraune Farbe besonders gefttmtzt und stellt eine Ro'-etll dar, in bereu Mitte im vollen Felde i>te Wertziffer „1" hell ausgespart ist. Aöechts und "links davon steht nochmals in kleiner Rosttte die Zahl 1. Die große Mitteloosette ist zu beiden Seiten ern- geoahmt von zwei Füllhövwern mit Blumenschmuck. Oben darüber steht leicht gebogen bas Wort „Dar- lehnsßassemchcin", unten bte Wor e „Eine Mark". In der oberen linken und rechten Ecke beftubet sich eine Wiederholung der Wertangabe „1 Mark" in offener Zahl.
Krris Alsfeld.
O Groß-Eichen, ll.Sevll Auch unsere Gemeinde erhält jetzt elektrisches Licht. Als Kraftauelle bient der Wasserf<ill der Wiedenhäuser Mühle. Man hofft, daß auf Weihnachten in jedem Hause bereits eine elektrische Lampe brennen kann.
X Ober-Ohmen, 11. Sept Als die hiesigen Lehrer dieser Tage ihre Schulgeige gebrauchen wollten, war sie gestohlen ty)tz verschlossenem Kasten und Schulschrank. Die Geige war erst in diesem Fr.ühjahr für 300 Mk. beschafft worden. Da Zigeuner im Dorfe anwesend waren, vermutet man, daß diese ihre Finger dabei im Spiele gehabt.
Starkenburg und Rheinhessen.
mc. Bonder Berg ft raße, 1. Sept. Die Hopfenernte ist in vollem (Sange. Mit dem Ertrag des in diesem Jahre bedeutend starker angebauten Hopfens ist man im allgemeinen sehr zufrieden.
Hefseu-Nassau.
Münchener Zigaretten.
fd. Frankfurt a. M., 10. Sept. Einem aus München tommeaiben Zigavettenbäudler nahm die Polizei größere Mengen Zigaretten, die sorgfältig mit SwuerrinHLn versehen waren, ab. Der Inhalt der Zigaretten bestand aus Zpitusgs- Papier.
Büchertisch.
— M aßnahmen geaen die Steuer- und Kapitalflucht cm Hand ber ergangenen Gesetze, Berordiurirgen und Erlasse. Mft Anhang: Die Vorschriften in zeitlicher Folge aeorbnet. Von Dr. jur. Geletnekh beim Finanzamt Stetttn-Dtadt. Preis Mk. 2.—. Jndusttteverlag Spaeth & Linde, Berlin C. 2.
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69 080 Mr. m gleich«: Zett im BorMVe^ Ljur
Somcll die Ausführungen Francös. Man Deckung dieser Schaden reicht ber Kit W" wende md)t ein, daß Deutsc^and & Hochg^ttge x&W Beitreg^atz g iei und nirht in hf>m TOuPp von einer Wald- gegen blieben bie Verluste bei Pferden, Rind- vcrwüstung betroffen werden würde. Ganz im tiefe, Ziegen und ErfveuIiclMrwei>e unter
Gegentecl^die Wuckungen würden hier noch schling dem Poozerttsatz der Beitrage bic)er n.
mer sein; Deutschland ohne Wälder würde bald einer asiattscherr Wüste gleichen. Wenn wir also uns und unsere Kinder und Kindeskinder erhatten wollen, bann müssen wir Deutschlands Waloer schonen und erhalten, und was an Baumen fallt, fallen muß, muß sogleich durch reichliche Neu- anpflanzung ersetzt werden. Für einen abgehauenen Baum müssen mindestens drei Keim-
...„ . — Kutt Reinhard Diez: ,,Denv wir sind
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