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Nachrichten, jer WissenMM VSnemark.

rkündigungsblatt.

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H. Tas hßW angmbnet, bog btt ^vnülbeichrkibmig nm 'Md, in denen es sich 4 von Mkb.foiten al-en gegen neue } der Pechnalocjchrrü, :lich.

Erhebung bet 8 ifrtt zur Entsch«: laste. Für Rindig- ldm für bas abgrtt' i Beitrag ton 30 |i fc :nt ZchiweM unhr. ZahnmHel ju nfr ibgelaufme Rechnur^w xben. Tie vebgtbüh v > Meinung der tax ibert ieitgejeßi. %/yrtr c die bei der Echcr.'. fr ! Neuaufnahme btt $k6 1 der verrmmhnlm tt teit des kreisant otge«![? der ttitgW uechliebenatfümrg' bd 1920 bis 1922 mnctdr -nne Meck mxßtli*.» tollen oet non ü)t br»

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Aech.' Bruckvftraße bei Langenbveer eine Ex-- Zftoswn flott. Der Schrcstmeister, dessen Sthuß sie veranlaßte, wurde schwer verbrannt vor. seiner Zündmaschine aus dem Kopfe stehend aufgefunden. Man zählt 14Tote und Ne­ben Schwerverletzte, von denen einer beneits gestorben ist. Die übrigen sind in Le­bensgefahr. Weiterhin sind noch 19 Leichtver­letzte gemeldet.

Die Erplofionskatastrvphe in Königsberg.

Königsberg i. Pr., 12. April. (Wolff.) Im Leichenjrl>auhaus waren Montag mittag 7 4 Tote eingeliefert. 20 Opfer sind an der Unglücksstelle Rothenstein bereits geborgen. Man befürchtet, daß noch eine ganze Reihe von Verunglückten aufgefunden wird, die zumi Teil ausgegraben werden müssen. Zweifellos sind auch viele Verunglückte völlig zerrissen.

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Gfsektrnbefchlagnahmr und Börfenftrrik.

Berlin, 12. April. Die amtliche Mitteilung über die künftige Beschlagnahme und Entschädi­gung von Emisfionsvapiercn feindlicher oder feind« lid) gewordener Gesellschaften hat lt. F. Z. an der Berliner Börse einen unerhörten Sturm hervor- .gerufen. Der Grund ist nicht der, daß der Fric- tzensvertrag die Enteignung unter Umständen herbeisühren wird, sondern die Tatsache, daß irgend eine Siel e der Regi.-rung volle drei Monate nach der Ratifikation ankündigt, es würde die Enteig­nung zum Hurte vom 10. Januar vocgenommen werden, nachdem sich inzwischen eine ganze Reihe von Papieren in allgemein bekannter starker Auf- wärtsbewegung befunden hatten. Der hiesige Börsenvorstand hielt zunäclR im kleinen Kreise die Offenhaltung der Börse für das Richtige mit dem Anheimgeben an die Mak­ler, alle die Papiere, die von der neuen Ankün digung etwa berührt werden könnten, nichtamtlich zu notieren. Dieser Ausweg genügte der ungeheu­ren Mehrheit der Börsenbesucher keineswegs. Sie verlangte offiziellen Bcs chlutz des Börsen Vorstandes über eine vollkommene Schließung. Der Vorsitzende des Börsenvorstandes gab dem Verlangen nach. Es wurde in einer eigentlichen Vollversammlung des Börsenoorstandes erneut beraten und zwar bis nach 1 Uhr Das Ergebnis war nicht viel anders wie zuerst: Offenhaltung der Börse und Nichtnotierung aller im Sinne der heutigen Bekanntmachung zwei sellwft zu ncimenbet Werte. Die Entrüstung der Börsen bei ncher über das Vorgehen der Regierung vermischte sich nunmehr mit einer nicht minder sllarken Erregung über das Verhalten des Börienvorstandes. Die Massenkundgebungen in dem Maße, nne es hier noch nie war, nah­men an Heftigkeit immer weiter zu. Siinnanb beteiligte sich am Geschäft oder hätte an irgend eiltet Schranke ungestört ein Geschäft abyi- schliessen vermocht. Diese allgemeine Stimmung entschied es schließlich, daß der Vorstand offiziell die Börse abtäuten ließ; auseinandergehendc Mel­dungen über das Verhalten der Frankfurter und Hamburger Börse trugen dazu bei. Es wurden also keinerlei Kurse von Wertpapieren jeder Art notiert; waren sic sestgestellt nrorben, so wäre nach dem gleich anfangs auch in heimischen Jndu- striewerten beobacksteten Angebot wahrscheinlich ein

ganz allgemeiner Rückgang eingetreten. Die füh- renden variablen Wette waren zunächst fast sämt­lich mit Minuszeichen angeschricben Die Oppo­sition nahm aber ftlbst dann noch heftigere For­men an insofern, als man die Notierung auch der Devisenkurse verhindern zu müssen glaubte. Es tarn nur eine einzige Notiz rustände, das war bieienige von Helfingsors mit etroa 240 statt 290. Ob sie offiziell gültig bleiben soll, scheint zweifel­haft. Im allgemeinen waren Devisen weiter matt. Gesprochen wurde im Freiverkehr Hollaist) 1760, London 190, Dollar mit 46, Än-Noten 91, pol­nische Mark 31.

Berlin, 13 Atwil. Die der F. Z. zu der angelünd g en (5f ektenbesckiaqnalxne noch von gut uuterrichttter Seite versichctt tvirb, bezieht sich die Maßnahme lediglich aur Gesellschaften mit dem Sitz im Ausland, also nicht auf solche mit Berliner Zentralen, wie sie die meisten Äofonialgcfell- sckaften besitzen. Von diesen Kolonialwer:en mirb also zunächst die South West Africa Eo (London) belroften, während wegen Vornan- und EolmanSeop noch eine Verständigung mit der Union os South Aftioa vettucirt wird. Betnvfien sind u. a. ferner Ecmada, Jtal. Meridionaur und Mittclmoer und , West Sizilianer. Danach hat anscheinend die Maß­nahme nickt die tief einschneidende Bedeutung, wie sie an den Börsen befürchtet wurde, wenn sie auch so noch immerhin für manche Kreise erbe bliebe Verluste mit sich bring;.

Fran ksurt a. M., 12. Apttl. Bönen- st i rn rn u n g s b i l d. IXe n> itete Besserung der teutjd>cn Valuta und die damit in Zusammenhang stehende erneute flaue Haltung der auSlcmbiidx-n Zahlungsmittel veranlaßten an her betriff m Bor« stärkeres ^lngebot in Auslass- und Valutawerten, das zu iKdeutendon PreisttuLgängm füttte. G- rüchte über die Beschlag ahme vnTschiehener SÖo* lonialpapiere und Ausiandswettr mrdev?r Gat­tungen durch die Regierung drückten, obwohl tkxfc keine Bestätigung vorlag, auf alten Märften. Erst-- firrte konnten, was schon lange nickt der Fall ivar, infolge stärkeren Angebots und Mangels Au>- wtrtrmc nicht notiert w.-rden. Sehr flau lag.'n Vvlonialpapiere Die Kmseinbuficn d?r im freien 'Vcrkelw gehandelten Papi >ve betrugen bis 200 <¥», so u a.» c Phosphat. Cxmadas 980. Mex. Aul. rückgängig, ebenso Deutsch Süd« Elektrische und Schantungbahn. Lombarden 45. drorddeutsche Lloyd nerIonen 12 Proz. Harburg lagen matt. Felten und Guilleaume verloren 26 Proz. Minuszeick^n weisen alle Montanpapiere auf. Auch für sonstige Zudustriepapn-re werden nur Berkaussorders ge­meldet, so dast sowohl Autos- wie chemiiche Werte ohne ^Dotierungen sind. Später verödete der Ver­kehr, als die Nachricht austauchte, dast die Ber­liner Börse aus die angeb iche Beschlagnal'me dec Kvloiiialpapi.re in Streik getreten sei und keine Notierungen Vornahme. Zur Zeit hält der hiesige Börsenvorstand eine Sitzung ab, ob Notierungen vorgcnom- mc n werden und ob die bereits ge­tätigten Geschäfte Gült ig keit haben.

Fr a n k f ur t a. M., 12. April. et reihe­rn ar tt.) Am Getreide markt fehlte jegliche Unter- nehmungslust und das Geschäft war wenig belebe, da die Käufer sich xurückhaltend verhielten. Hafer ist nur zu ermäßigten Preisen unterjubnngen. Auch der Verkehr in Dülsenfrücksten ist ruhig, da es an Nachfrage fehlt. Erbsen, Bohnen, P^uschken rovr- |ben billiger angeboten. Serradella liegt schwach In Wicken kamen Umsätze zu stände, doch waren

bte Abschtüs« bqdjrftm. Lupinen sind in guter Qualität unterzubringen. Futtermittel lagen im Ängebot. Strob, auch veu ist billiger erhältlich.

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London, 12. April. (WTB. Das Reuter- sche Bureau erfähtt, daß dic btttische Antwort auf die französische Note erneut verüchort, daß die britische Regierung entschlossen sei, die D u r ck - sührung des Friedensvertrageo in Be­zug auf die Abrüstung, Wievergutmachung, Kohlen- lieferunzen und andere äbnlidx* Fragen im vollen Zusammenwirken mit den anderen Alliierten zu erznnngen, bemerkt jedoch, daß dic augenblickliche Meinungsverschiedenheit mit Frankreich nicht die Durchführung des Fn.dcnsvettraDes, sondern dic Lage betrifft, die aus dem A n s u chen der deu t > scheu Regierung, Truppen zur Herstellimg der Ordnung in die neutrale Zone entsenden zu bürien, entstanden fei. Es sei bekamst, daß die von anderen Alliierten geteilte Ansicht der bri­tischen Regierung dahin grirt, daß dem deut­schen Ansuchen stattgegeben werden solle, wenn Dürgschaiten dafür gegeben würden, daß dic Neutralität nach Ablauf der Frist wieder' hergestellt würde. Die britische Regierung war voll­auf bereit, diese Bürgsärnften zu erzwingen. Ander­seits war die sran.zösischc Regienmg der Ansicht, daß den deutschen Truppen die Erlaubnis, die neu­trale Zone zu betreten, nur unter der Bckstngmig gegeben werden könnte, daß die Truppen der Alliierten zur Besetzung deutscher Städte vorrückten. Dreier Politik hätten sich die Alliierten einmütig roiber fefot. Da raus hm hätten die Franzosen beschlossen, un­abhängig zu handeln Es oedoutet, daß die franzönschc Arttwott das unaWtangigc Vodgehen der Franzosen rechtfertigt und erklärt, Frank­reich beabsichtige, fortan keine Aktion zu unter­nehmen, zu der es nicht vorher dic Zusftmmung der Alliictten erhalten habe. Die britische Re­gierung ist jedoch der Ansicht, daß die Stärke und der Erfolg jedes Bündnisses von der Ein­mütigkeit der Aktion abhänge und daß in An­betracht dessen, daß mit der Möglichkeit einer unabhängigen Aktion immer noch gerechnet zu werden febeint, die Lage noch geklärt wer­den muß. Wie verlautet, wird, bis in diesem Punkte völlige Verständigung erzielt ist, der bri­tische Botschafter in Paris keinen Sitzungen der Konferenz zwecks ge­meinsamer Beratungen über Maßnahmen bezüglich Deutschlands beiwohnen, da solche Konferenzen wettlos sind, solange einer der Alliierten unabhängig von den übrigen handelt.

Die Franzosen in Frankfurt.

Fran kfur t a. M., 12. April. (WTD.) General Demetz richtete ein Schreiben an den Dbrrbürg/rmeifter, wonach wcffm des guten Ver> Haltens der Bevölkerung der Verkehr von beute ab nur noch von 10 Uhr abends bis 5 Uhr mor­gens Dertötai ist.

Die französische Befatzun« in Cmnnn.

X 6anau, 11 April. Dic französische BesayungSbc Hörde Hai die Vorzensur für dic hiesigen Tascszeitunaen aus gehoben. Stf icitberige Besatzung der Stadl X>aiuiu ist trmetn Regiment ftrmzöiilcher Znjanleric, dasntem atenb etngcrüdt ist, emxiten worden. Die Be­satzung der Swdtöanztu bestehl somit auS M*atxil- lerie, Artillenc, Insanterie und Radfahrer-Ab' leilung.

Di« Zukunft DanztzS.

Danzig, 12 April. (MBl Der Dbfi* kommissor Völkerbundes. Sar Steffinde To- wer bat sich einem Vertreter der ..Dmzcher Brücke" gegenülvT zu den Ge r ü chten über Danzig geäußert, die in tvr letzten Zeit die Orffentlichkrit beschäftigten. Obwotl b.*r Dta» kommissar die meisten diescr Ausl'lteuungen rn das Reick der Fabel verwies, -ab 'rr doch tnr Möglichkeit zu, daß aB mit tvr FuristootslerrlZch tat Danzigs zu Ende sein täinu Als Beaurrragter der verbiocheten Mächte bri er schließlich verpfiichtei. zu berichten, daß bis jetzt nicht- rechtes aus der Bemühung derausge kom men sei, dem Werch sel frei ftaat zu einem selb­ständigen, gedeihlichen To sein zu tterixlien. Der Oberkommiisae erklärte, er dade nichts bayffat, wenn der Inhalt der Unterredung fr-t Tan^iffer Bevölkerung bekannt werde.

Di« Wehrmacht Amerikas.

Washington, 10. AprU. (WTB.l Reuter Der Senat nahm das Freiwilligensystern statt der allgemeinen Militärpflicht an. Der Plan tritt 1922 in Kraft. Es wird vorgesehen, daß alle Mämier zwischen 18 und 24 Jahren zu einer viermonatigen Hebung in einem von ihnen selbst gewählten Jahre herange-ogen werden.

bisknbahnerftrrik in Amerika.

Sieohort 12. April-(WTB) Reuter. Der Eisenbavnerstreik breitet sich aus. Man schätzt, daß mehr ass 40000 Wann von insgesamt 100000 Eisenbahnern streiken. Läsiontomobütr.ruK- lorte werden organisiert. VoaicktSmaßreffckn ec* gen Sympathiesweibs werden gttrosfen.

Eine ErplofionSkataftwphf.

Königsberg, 10. April, öeufr nritxia tun nach 12 Uhr erfolgte in dem östlich bet Stadt ge­legenen Rothen st ein 7 r Artrilecie- Depot eine Explosion von solcher Wuck.<t, bih noch in der Innenstadt, drei Meilen von t»*r UnglücKstätte cntstrnt, sämtliche Fenst r ckteftxn sprangen und teilwri'e sogar die dolznilunm N*r Fenster brachen. Im ganzen nm den 38 D to- nationen gezählt. Als die Feuerw.hr an der stelle des Unglücks erschien, fand sic nichts mehr zu tun außer der Samoriterhilse

Königsberg, 11. April. (Wvlft.) Äeiteve Explosionen lyaben sich rn Rokbenstein nicht er­eignet, doch ist die Gcsahr nock> immer iridjt völlig beseitigt. Ueber die Zahl da Oper l-rssen sick genaue Zahlen noch nicht an geben, zumal *5 iwck, nicht möglich ist, an den Et p.o ionÄterd bermiti- tommen. Die einzelnen Krankenanstalten der Surdt verzrichiteten am Sonntag vormittag über zwr- Inmbert Verletzte, von denni bann 11 ges»rben si d; un Leichenschluchaue liegen 8 Tote. Erne Bergung der noch an der Unsallstelle li'genden Toten ist noch nicht möglich. Dic Gesamtzahl der Todesopfer dürfte von hundert nicht weit entfernt bleiben. Bi-le Lörper sind völlig verbrannt.

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