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Somit stimmten für Deutschland 926/o.

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den 12. Jifi 1920.

Die Finanzämter.

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L Fred Horst berühmte deutsche Detektiv in

Der Zusammenbruch der Polen.

DÄn«burg von den Bolschewisten besetzt

Reval, 10. Juli. (Wolff.) Nach einge gtmflcnfu Nachrichten rückten die bolschennsti iyxv Truppen südlich Dünaburg bis zur Attischen Front vor, durchbrachen die Verbindung zwischen der lettischen und i i t t a u i s ch e n Front. Die littauisck>e Regie­rung wurde von den Bolschewisten ersucht, den Durchmarsch durch littauisches Gebiet nach Voten zu gestatten. Dünaburg, das von letti­schen Truppen auf die Aufforderung der Polen besetzt war, nstcbc von den Letten geräumt und von den Bolschewisten besetzt.

bemerkbar rnachm. In der Tat sind Ijeute in Deutschland ungefähr sechs Millionen als ernstlich gefährdet zu betrachten, wovon etwa zwei Millionen in den nächsten Jahren dem

Abgebebene Stimmen

Deutsche Stimmen

Polnische Stimmen

20fachen Betrage der gefährdeten Steuer bestraft. In diesem Falle Kann unter Umständen neben der Geldstrafe auf Gefängnis bis zu 6 Monaten erkannt werden. (§§ 76.77 B. St. G.) Auch eine fahrlässige Zuwiderhandlung ist strafbar. Unrichtige Angaben erstattet auch derjenige, der Punkte des Vordruckes durchstreicht, obwohl er eine Erklärung hätte abgeben sollen. Unvollständig ist die Angabe auch deshalb, wenn der Vordruck ganz ober teilweise nicht ausge­füllt wird. Die Prüfung, was steuerpflichtig ist und was nicht, steht dem Finanzamte, nicht dem Steuer­pflichtigen zu.

Gießen, Butzbcch, Grünberg, Hungen,

sie recht- anberroeü 7531V

Gießen, am 9. Juli 1920.

Kreisamt Gießen.

_________I.B.: gez. Weicker.

todoDN Zanfonz

MSert Tbruxr* btt W. DieFreiheit wendet um an die Arbeiterklasse der Entente, b^mderS Frankreichs und Englands, öie ihre mtkfrm müsse, damit das Werk der 8<temcf(>ifinrm nicht immer aufs neue turch die lLlveriolisrischc Politik der alliierten Regierungen verhindert werde.

21 u» unb Land.

Gießen, den 12. Jicki 1920.

Helft unfern bedürftigen Kindern'.

Tie schrecklich-en Wirkungen der ftm'Ziehen Hungerblockade sind von unserem deutiche» Bolle noch nicht genügend erkannt ivor^en. Vornehmlich ist doch die Folg- davon an unseren Kindern zu spüren und nnrd sich in Zukunst erst noch rtd>t

«SetfererweaÄl dnhAfieü>erta#vi^ Heute letater Tag: Dämon der Welt. II. Teil Im Wirteei tees Vereterbens41.

6 Akte. 6 Akte,

sowie das luRtise Beiprogramm.

vrutschrr Adstimmungrsieg im Osten.

M arienwe rder, 12. Juli. (WTB.) Die Abstimmung inWeftpreußen stellt sich als ein neuer Steg derDeut­sche n dar. Nach den bis 3 Uhr morgens vor­liegenden Ergebnissen sind für Deutschland 51827, für Polen 5144 Stimmen abgegeben ivorden. 118 Ortschaften bzw. Gemeinden ha­ben sich für Deutschland, 16 Gemeinden bzw. Ortschaften für Polen ausgesprochen.

Berlin, 12. Juli. (WTB.) Das vor- lLüfige Ergebnis der Abstimmung in West Preußen ist:

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Der Bevölkerung der Stadt Gießen sei dies hiermit zur Kenntnis gebracht, damit zeitig die Deckung ihres OWb-edarfs sichern kann.

Versteigerung.

Dienstag den 13. Juli d. IS., vormittags v'/, Uhr, versteigere ich am GüterbatzNhof, am allgemeinen Ausladegleis, in Gießen gegen bar für Rechnung besten, den es angeht u

1 Waggon Meetzeu

Versteigerung befinnmt.33

Detektivdrama in 5 Akten. iLacheBajazzo Lustspiel in 3 Akten.

In d" Hauptrollen:

Hanni We 8e Rudolf Schildkraut Alfred Abel Johanna Tenoin

Spaa, 10. Juli. (Wolff.) In Anwesen- Ijtit von Marschall Fach hatte heute der pol­nische Ministerpräsident G r a b s k i mit Lloyd George und Mi Her and eine wichtige Unterredung. Er ersuchte um Intervention, damit das im Aufbau begriffene Polen nicht von den Bolschewisten erdrückt werde. In dem Verhandlungen der Alliierten kommt der pol­nischen Frage gegenwärtig ganz besondere Be­deutung zu.

Lloyd George und Millerand er­klärten G r a b s k i, daß es schwer halte, Polen materielle Hilfe zu leisten. Nach demPetit Parisien" wurde ein Vorschlag Grabskis, bei den Deutschen Munition eintau» sen zu dür fen, die zur Zerstörung oder Äuslieferung bestimmt war, von den Alliier­ten abgeschlagen, da der Friedensvertrag von Versailles solche Abtretungen nicht erlaube. Dagegen sind die französische, die englische und die italienische Regierung bereit, in ihren Par­lamenten die nötigen Schritte zu unterneh­men, um eine Hilfeleistung für Polen zu ver­langen.

eine unabhängige Stndienkommifsion für Rußland.

Berlin, 10. Juli. (WTB.) Die Stn- bienkommission der Unabhängigen, die aus den Abgeordneten Crispien, Däumig, Dittmann und Stöcker besteht, wird morgen nach Sowjetrußland abreisen. Laut Berliner Tagebl." wird sich auch der Kom- ntunifl Dr. Le v § anschließen. Eine aus indu- dustriellen Sachverständigen gebildete Kom­mission. welcher Geheimrat Lent sch von der A. E. G. und der ehemalige Staatssekretär Dr. August Müller angehören dürften, soll demnächst auch die Reise nach Rußland an- tveden.

Bekanntmachung.

Betr.: Den Obstverkauf der Kreisstraßcn oerwlck- timg im Herbst 1920.

Infolge der schwierigen Ernte- und Trans­port Verhältnisse, der schweren Beschaffung von Lagerräumen und der verteuerten Anschaffungs­kosten der Erntegerate sott die während der Kriegs­zeit erhöhte Menge des durch den Kreis in Regie geernteten Obstes wieder auf den Stand wie in Vorkriegszeiten zurückgöbwacht werden.

Das Obst an den Kreisstraßen wird daher zum größten Teil an den Straßen auf dem Baum versteigert werden.

Z e i ch n u n g s 11 st e n nach Möglichkeit beteiligen. Um falschen Gerichten entgegen^ drücklich betont, daß die eingehei

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seinem Sobfc Arbeitern Ma« Erden. Vebe^' ^.Ze uns feS

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Legierung sitz deutsche Volk iuk. untnschreibm. Mgm eint Unter, lümgen roirb, dH ja^ctfiänbigen e we stimme her and weiß es. Übet scheidenden Krise 5/agen. Tie vev ichen Geschicke, aus

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'mmertag, der über 1 nur die ungeheure zerrüttete Volk de. urchtbaren Schwer' g., Die fcutige Sitzung i 11 llht eröffnet lirrtc, daß er den den beabsichtigen da eine böswillige »er 9lid)t i.ihaltung tege. Die deutsche der mit der ganzen ammenimg Reben* ty.me vor u eien, ichrn und msdeson^ mg tragen. Er hätte enn die ganze Frakn dminiision geprüft nochdreiander n tool'.te. eine für die en Stiftungen an di Frage bti Siebet- e und die drille für , ' FimMwng bei ktftimgrn wie btt bauet. Ti? Kablw die EM- ; mit den Scrg- .w^ksbesitzeri! . Darum, die a» Gruppen zu Wollt bat nicht im Ram Ms sie hier wgtn. nd di- Ansicht dem,

s daraus das Arn! a ms bereits gc kng von Kohlen zu bereu Erhöhung ta genommenjeu ® und eindrucks. ie Drohung'M atg der von ck.K itugchiel entwarf ZUZ UL L S-« **

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E abgetretene Gebiete (wozu auck die ostpreußische Spitze von Memel und Heydekrug gehört).

Mz Gebiet, in dem gestern Abstimmung erfolgte.

vrhörüliche Anzeige».

Bekanntmachung über die Abgabe der DesitzsteuererKlärungen zum Zwecke der Veranlagung der Desitzsteuer für den Seranlagungszeilraum 1917 19, d. i. vom 1. Januar 1917 bis zum 31. Dezember 1919.

Nach § 18 des Befitzsteuergesetzes vom 3. Juli 1913 ist für den in der Zeit vom 1. Januar 1917 bis zum 31, Dezember 1919 entstandenen Vermögens- jivwachs eine Desitzsteuerveranlagung - unabhängig nun der Veranlagung zum Reichsnotopser nach dnm Dermögensstand vom 31. Dezember 1919 vor- zunehmen.

Zur Abgabe einer Besitzsteuererklärung sind nach 52 B. St. G. alle Personen mit einem steuer- baren Vermögen von 20 000 Mark und darüber ver- offichtet, wenn sie früher weder zum Wehrbeitrage zur Desitzsteuer veranlagt worden sind, sowie ale Personen, deren Vermögen sich seit der Der- nrlagung zum Wehrbeitrage ober gegenüber dem für eine zukür»ftige Veranlagung zur Desitzsteuer als aßgebend festgestellten Vermögensstand um mehr nCs 10 000 Mark erhöht hat.

Alle darnach Verpflichteten werden hie mit auf- gejoTbert, innerhalb der Frist vom 2t. Juni bis L August l;r20 gesetzlich vorgeschriebene Desitzsteuer- trkldrungen bei den Finanzämtern abzugeben. Zu U isen Erklärungen find die vorgeschriebenen, von dem Z-inanzamte in Kürze zu beziehenden Vordrucke - Jeren Eintreffen noch bekanntgegeben wird - zu oenDenben.

Der Voranschlag der Gemeinde Mainzlar für 1920 Ri- l«gt während einer Woche, nämlich vom 13. 20. Juli l. $., auf unserem Birreau

zur Einsicht offen. Es wird eine Umlage erhoben, der auch die AusmSrker beizntvagen haben.

Marnztetr, bai 9. Juli 1920.

Hessische Bürgermeisterei Mainzlar.

Bogel. 7525

geschmälert nur den bedürftigen Kindern aller Stände unserer Stadt Gießen zugute kommen. Pro- Sramme und Plakate werden uns in den nächsten agen mit allem Geplanten genau bekannt machen.

Veranstaltungen.

Montag: 12. Juli. Letzter Tag des Gau- turnsestes. Hotel Eiillhorn, 8l/3 Uhr, Gastspiel Buchwald (Programmänderung,). Lichtspiel­theater wie gestern.

*

** Gießener HochschulgeseHschäft. Ein Vortrag von Professor Dr. E Küster aus Bonn über Botanische Betrackchungen über Zauber­pflanzen (mit Lichtbildern) findet Mittwoch, den 21. Juli, 8Vt Uhr abends, im großen Hörsaal des Borksüngsgeteedudes der Universität statt.

** Bei der ftäbL Obst- und Gernüfe­st e l l e kommt morgen frisches Gemüse, Weißkraut, Wirsing, ferner noch ®cfi>erübcii und Zwiebeln zum Verkauf.

** .Was kostet ein Brief? DieBoss. Zeitung" veröffentlichte kürzlich eine Abhandlung Was tostet ein Brief? Unproduktive Geschäfts aufwendungen", 'in der sie bei äußerst vorsichtiger Kattuürtivn -z-u dem Schluß kommt, daß^ein Bries, der einen Großbetrieb verläßt, durchschmittlich min­destens 3 Mark Unkosten verursacht. Sie er­läßt deshalb einen Mahnruf an die Geschäftswelt, durch korrekte Znueholtung getroffener Vereinba­rungen Mahnungen und sonstige unnütze Korrc- spondenzen zu vermeiden, weil die dafür aufge< 'vandten Kosten unproduktiv find und in einem Lande, '.das einen so schweren Krieg verloren hat, nicht gemacht werden dürfen. Tas Blatt g'.bt jvlgende Bevechnung für die heutigen Kosten eines Brieses: Ter Korrespondent, der du Briefe diktiert, erhält für den Arbeitstag rund 45 Mark, die Stenotypistin, 'Ht den Brief sck-veibt, erhält für den Arbeitstag rund 30 Mark, zusammen sind D-aS 75 Mark tägliche Kosten an Arbeitskräften. Nehmen wir an, daß diese Arbeitskräfte im Durch-

Untergang geweiht sind, weirn nicht rasch für bes­sere Ernährimg gesorgt wird.

Auch bei üns in Gieße n liegen die Ver­hältnisse nach sachverständigem Urveil um nichts besser: wurde dnh bei den in jüngster Zeit ärzt- lick-erseits vorgenommLnen U n t c r s u ch u n g e n der Schüler und Schülerinnen aller Sckmlen und damit -auch aller Sckichteir unserer Bevölkerung die Zähl von ungefähr 960untrrernährler bzw. gefährdeter Kinder f e ft ge ste l l t. Mit Freuden wurde deshalb die vor wenigen Wochen alvftauchende Nachricht rruf gaum men, monad), wie in vielen anderen Städten Deutschlands, auch bei uns in Gießen durch die Barm herzig leit der ameri­kanischen Quäker eine Kinderspeisung eingerichtet werden sollte. Doch nachdem sogar sckwn die -n-otwmdigLN Vorbereitungen hierzu in die Wege geleitet worden waren, wurde der hiesigen Firmen# Verwaltung die Mitteilung gemacht, daß die betr. Speisung bis auf weiteres verschoben werden müsse.

Die sämtlichm hiesigen Frauenvereine hoben darum in ihrer mütterlichen Fürsorge erkannt, daß ohne längeres Zögern Hand -ans Werk gelegt wer­den muß. In zwei Sitzungen, in denen die Frauen­vereine aller Stände unb Bekenntnisse vertreten waren, ist deshalb schon eingehend die Einrichtung einer Gicß-ener Kind-erhilfe beraten wor­den, um die nöt^en Geldmittel für das gute Werk herbeizuschaffen. Es miiifen deshalb schon jetzt die barmyerzigen Seiten aller Bewohner unserer Stadt angeschlagen um Iben, damit sie sich drrrch milde Gaben bei dm ton- 17. und 18. Juli geplantekt Haus- und Straßen sontmlungen, sowie bei dem im Phitosophenw-rld statt sindenden Volksfest und besonders bei den offonlieg-enden

Das Abstimmungsergebnis Ostpreußen zeigt folgendes Bild:

Abgegebene Stimmen 361 063

für Deutschland 353 655

für Polen 6 408.

Somit stimmten für Deutschland 97,9-°/o.

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Die Einsendung der Erklärung durch die Post ist i^'äsiig, geschieht aber auf Gefahr des Absenders und üerhatb zweckmäßig mit Einschreibebrief.

Der Steuerpflichtige kann zur Abgabe der Besitz, ileuererhlärung mit Geldstrafen bis zu 500 Ma k an- gel)alten werden Dem Steuerpflichtigen, der die ihm nach § 52 B. St. G obliegende Besitzsteuererklärung mht rechtzeitig abgibt, kann ein Zuschlag von 5-10 o. H. der rechtskräftig festgestellten Besitzsteuer auf» erlegt werden. (§ 54 B. St. G.)

Wer als Steuerpflichtiger oder als Vertreter iwes Steuerpflichtigen wissentlich der Steuerbehörde umnchtige oder unvollständige Angaben macht, die j« ngn-v sind, eine Verkürzung der Desitzsteuer her-1 detzuflchren, wird mit einer Geldstrafe bis zum! stellv. Gerichteooll

Ferdinand Bonn. 3. Alu Einlage:

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schnitt bie Ziffer wn 3540 Driesen tigiw» hemusschaffen, so ergibt das für den Brief an reinen Arbcitstosten rund 2 Mark, txrju tommen Briefbogen und Briefumschlag 0,30 Ntark, Porto 0,4ü Alark, Summa 2,<O Mark. Rechnet man dazu die Kvsren für die Abnüsuug der Schreib' maschine und für Farbbäirdec ganz zu schwcigm non dem ilraeil des Ztorrcs^vudenzburcaus an den allgemeinen Unkosten, Miete, Heizung und Be leuchtung sv ist Ijierfür ein Betvrg von 30 Pf., der noch offen bliebe bis zu dem Betrage von 3 Mark, sicherlich nicht hoch gegriffen bei den heutigen Material tosten,

Kreis Büdinsen.

Echzell, 9. Juli. Gestern abend wurde hier eine Ortsgruppe Eck^ll der Deutschen demokra­tischen Partei gegründet. Tie Ortsgntppc Echzell ist noch in den Anfängen, ilm? Mitgliederzahl ist naturgenräß noch gering. DvrsitzenL^r der Orts­gruppe ist Lehrer Huf lEckMll', zum Rechter und Schriftführer »ourden die Scljrer 5>.mkel ^Bisses) und Maurer (Bürgeirheim), zu Beisitzern Frl. Zieg­ler (Echzell) und Gemeinoerechrer nriegk (Ottenau gewählt.

Hessen-Nassau.

Gatlrnmord.

fd. Frankfurt a. M., 11. Juli. Die 60'ährige Ehefrau Sibylle Sielet, Ni< daslr. 63, lvurde Ijcute mittag zwrschen 12 und 1 Ubr, nxib rend sie ahnuugsl's am Fenster saß und nähli', hinterrücks mit einem Miliuäistüeng-.ivehr erstochen. Ter Mörder stteß seinem Opfer bie Waffe solcher Wucht in den Nacken, daß sie 30 Zentimeter tief in den Körper drang und die Lunge durch­stieß. Unter dem dringenden Verdacht des Mordes wurde der Ehemann Ntoritz Sie le r von der stpiminalpvlizei feftftenommen.

Explosion eiNTs Munitionclngers.

fd. Kelsterbacha. M., 11. Juli. In einem Magazin der hiesigen Berlin-Burger Ma'chinen- fabrit explodierten am Samstag nachmittag 2,30 Uhr Artilleriegeschosfie, die desnrmiert werden soll­ten. Es entftonb ein Brand, der eine ziveite Ex­plosion verursachte. Die Detonationen wurden meilenweit gehört. Leider fanden mehrere Ar­beiter den Tod bei dem Unglück, zahlreiche wur­den verletzt. Einer größeren Anzahl Feuerlvehven aus der Umgegenv gelang es, des Brandes Herr zu werden und weiteres Unheil zu verhüten.

*

X Gelnhausen, 10. Juli. Im sogen. Gerichtswald bei Ädengesäß ist am 13. März v. Js. narchmittags der daselbft im Jagdgebiete seines Schwiegervaters weilende Major Goetze aus Frankfurt von einem Wilderer rneuch lings erschossen roorbeat. Vom Oberftaats« anwa.lt in Hanau ist die ausgebotene Belohnung für Angaben, die zur Ermittelung des Täters führen können, auf 10 000 Mk. erhöht tovrden.

yochschvllnachrichten.

fd. Frankfurt a. M., 11. Juli. Zum Nck- tvr für das mit dem 15. Oktober beginnende afa demische Jahr 1920/21 der Uiriversität wurde Geheimrat Prof. Ark^>u.r Scho en flies, Ordi nariud für Mathematik, gewählt.

Sport

** Radsport. Bei dem am gestrigen Somt* tag ÄbgehaLterten Gau-Bereinsmamrschaftssahren über 50 Kilometer um die Meisterschaft deS Gaues 9a des Bundes deutscher Radfahrer er­rang den 1. Preis und ben Titel Gaumeistcr 1920 der Rad-Club Germania-Gießen (O. Rü­diger, K. ^hrt, Hck». Rmslmtd, W. Muhl, I. Reitberger, K. Rüdiger, Ä. Höß in 1 Std. 35Va Min. Zweiter wurde der Gßchener RadfahrVerein 1885 e. V. (K. Keßler. Fr. Mßler, Aug. Deibel, Gg. Zöll. R. Frenzel, H. Wagner, Gg. Kern) mit 28 Sekunden Rückstand.

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Lustspiel in 3 Akten. «

DÄSäÄlÄh. Hansi Dege. G

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