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Leben gerufen.

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Soiartag

Bechdolsheimer.

Hochglanz erzielt.

[6503

von Anton Otto Erich

ist spStes'ens bis -um neue Arbeitsordnung zu tritt mit dem Tage der

mittags Pfarrer

13. Juni, vorm. 10: Kirchberg. 11: Cchristen- Idyre f. d. weibl. Jugend. Nachm. IV2: Lollar 13. Juni. Wieseck. Bonn. 93/< - GottvSbioust. Nachm. 1: Christenlehre (männl. Jugend).

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 12. Juni, nachm. 5 und abds 8 Uhr: G-elegewh. z. hl. Beichte. Sonntag, den 13. Juni. 3. Sonntag nach Pfingsten. Barm 61/2: Gelegrnh. z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. 8: Anstlg. d. hl. Kommunion. 9: Hochamt m. Pr 11: Hl. Messe m. Pr. Nachm. 2: Christenlehre: iyrrouf Andacht. 3: JünglmgsÄmgregatton. Tiaspora-Gottesdienst am 13. Juni. In Grünberg 91/2, Hungen 8, Lich 10 Uhr.

Gerichtssaal

roa. Wetzlar, 11. Juni. Mehr als 30 Land­wirte in Waldgirmes waren seinerzeit in

MrchNche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Somitaa den 13. Juni, 2. nach Trvi.

In der Stadtkirche. Bvrm. 8 Uhr, zugi. Christenl. f. b. Neukonf. a. d. Markusgenr.: Mr Becker. 91/»: Pfr. Mahr. 11: Mndrrkirche f. b. Matthäusgem.: Pfr. Mahr. In der Jv hsrr- neskirche. Borm. 8 Uhr, zugl. Christerü. f- d. Neutons. a. d. Johcmnesgem.: Pfr. Ausstld 91/2: Pfr. Bechtolsheimc-r. 11: Kind-erkirche t b Lntasgem.: Pfr. Bschwlshrimer. ?lbds. 8: Bibel- bespr. i. JvharmeSsa-al: Pfr. Ausftld. Im Ko rn irm an den s aal (Lrebigstraße 56). Nart>-

nuar 1919 erlassen, s-o 1. September 1920 eine erlassen." Dieses Gesetz Verkündung in Kraft.

me. Frankfurt a. M., 11. Juni. Auf dem Frankfurter Wochen markte zeigt sich eben die eigenartige Tatsache, daß trotz der ganz kolossalen Anfuhr von Frühobst die Preise nicht fallen, weil die Straßenhändler, die ohne öeruerbeidytin hausieren., die Preise überbieten, so bafe der reelle Handel, loeirn er kaufen will, in die Höhe gehen mutz, Kirschen kosten sv nach wie vor 3.203.50 Mk., Erdbeeren 46 ML Spargel halten gleichfalls den Preis mit 3.804 Marl für erste unb 1.802.50 ML für zweite Sorten. Tie ersten Heidelbeeren wurden lns zu 5.50 Mk. pro Pfund bezahlt Stachel- und Jo­hannisbeeren kosten 23 Mk. je nach QualitÄ und Reifegrad.

mc. Fra^nkfu rt a. M., 11. Juni. Die Frankfurter Sbadtverwaltuug verhandel augen- blicklich mit dem Reichswehrmrnis.e.ium über die Ablassung eines Tci.es des Truppenübungs­platzes Bad Orb, um dort, ähnlich wie auf dem Heubcrg in Baden, erholungsbedürf­tige Kinder nntcrzubringen. Ter lUbnngs- platz mit seiner w.!Nd:rvol en wal reichen Um­gebung würde sich hierzu ganz vorzüglich eignen, zumal -auch das Holz zur Beheizung der Küchen und Bäder sehr leicht zu beschaffen 'wäre.

4tanf* rrnd wssenschaft.

hl. Marburg, 11. Juni. Das städtis ch e Sommertheater Marburg hat unter der Di­rektion Otto Henning einen erfreulichen Auf­schwung genommen. Dies beweist am bester: ein Blick auf den Spielplan, der für die Zeit vom

Schachecke.

Nr. 8. A. Kraemer [Dritter Preis, Dl)e Go^> Companion Ehetz Problem Club, Tnrnicr 19 los.

des Verbrauchs

Einschränkung ___ . .

elektrischer Arbeit. Sämtliche dm S.rom.

kommissar für die Kohlenverteilung, Abteilung Elektrizität, einzurcichen.

Lehrerversammlung. VLonvag, den 14. Juni, vormittags 81/? Uhr, soll eine Km seren z mit den Schulverw-.dt rn u d Schulverwa "terrnn, n des Kreises in Gießen (Schulhaus Schillerstratze) abgehalten werden.

Sicherungder Ernte. In Anbetracht der Wichtigleit d.r diesjährigen Ernte für bv. Bolls- ernährimg ist das Lagern vvn Hcu, Sir-ch, Frucht, Grummet usw. unmit.elbar an Bäfmlörpcrn der Feuersgesahr wegen zu vermeiden.

Die Mühle ds Karl Frey, Lollar, ist ab 16. Juni 1920 zum Vermahlen von Getreide für Selbstver sorger wieder zu geles en.

Die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen werden aufgefor­dert, ihre etwaigen Wünsche und Anträge künftig bis .ruf Weiteres bei den Bürgermeistercun vor- zubringcn. Anträge und Wunsche können unmittel­bar beim Krrisamt, Zimmer Nr. 24 des Re­gierungsgeb äud.s zu Meßen, geltend gemacht w r- ben, insbes-onderc gilt dies für die Kapttal-abfin- dungsanttäge.

In Dorf-Güll ist die Maul- unt> Klauenseuche festgestellt iwben. DoN'-Güll wird daher zum Spr--B?zirk erlä.t und scheint Ida mit »aus dem onlätzlich des ?lusbru:l>eIber Maul- unb Klauenseuche in Ho'z eim gebiLeten Beobacht tungsgebiet aus. Das anläßlich d s Ausbruchs Der Maul- und Kiauenseuch' in Holzherm, Eberstadt unb Lich gebildete Beodacknmgsgebiet b e bt be­stehen. Es bleiben somit im BeobaMarngsg birt die Orte Grüningen, Ober-Hörgern, Lang-Göns, Leihgestern, Muschenheim, Hv^Güll, Anrsburg, Albach, Steinbach, Langsdorf, Birklar, Ober-B^s- singen, Nieder-Bessingen.

10. bis 17.Juni folgende Stücke aufweist:Früh- lings-Er wache n", eine Kindertragödie in 16 Bildern von Frank Wedekind.Faust" 1. Teil von Goethe.Stein unter Steinen" Schauspiel von Hermann Sudermann. .Liebe" Wildgans.Rosenmontag" von Hartteben.

Eine wirklich fachgemäße Pflege des Schab' und Ledermaterials sollte sich jede Hausfrau zur ersten Pflicht machen. Beim Einkauf von Heber creme darf deshalb nicht der Preis, sondern die Zusammen­stellung desFabrikaiS ausschlaggebend setn-DteFirma Carl Gentner, Göppingen bringt, rote im Frieden, wieder Schubnutz ., N i g r i n " mit Banderole Schutzmarke der bekannte Schornsteinfeger aus garantiert reinem französischen ober amerikanischeu Terpentinöl, ohne jeden Zusatz von Ersatzstoffen, in den Handel, bei deffen Verwendung das Leder geschont und erhalten, wasserdicht und geschmeidig gemacht wird. Durch Behandlung mitN igeln" wird ein frühzeitiges Brechen des Leders vermieden und bei sparsamstem Derbranch auf den eriten Bürstenstrtch ein prachtvoller, ltesschroarzer Dauer

hochschrrlnachrichten.

)( Marburg, 11. Juni. Ter Direktor bei. Physikalischen Jnsdituts und der Sternwarte, GTft Reg.-Rai "Prof. Tr.. ftram Richarz hat im Alter von 591/« Jahren das Zeitliche gesegnet. Ter Verblichene, der 1901 von Greifswald nach Marburg kam, hat sich auch besonders um die Luft- schiffahrt verdient gemacht und den Kurlhessischkn Verein für Luftfahrt, dessen Vorsitzender er «rar,

2 Uhr: Taudsttrmmeit-H'Vttesdrsnst:

Ans dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkünbigungsblatt Rr. 79 vom II. Juni enthält: Mänd.rung des Gcivcrbegerichtsgesetzes und des Gesetzes b'tr. Kauf­mann sge.ichte. Aba rung des Betri.-bsräte- gesetzcs. Verbot der Ausfuhr von Geflechten uub Flechtwaren. Einschränkung d s Verbrauchs ebel- trischer Arbeit. Einschränkung des ©telten* Wechsels ansländi'ch'r WanLer>arbei.er. Abän­derung der Preise für Kleie. Gebühren der Schornsteinfeger. Bekanntmachung des Landes- wahlvomniissms. Lehrervcr.amm w.g. Das Lagern von Heu, Stväh usw. Wftdcreröfftumg einer Mühle. Reuorganichtion der Kriegs- beschädigten- und Kri: gsfinte ch.iebenen-Fürso-rge. Maul -und Klauenseuche in Dorf-Güll.

Abänderung des Betriebsräte- g e se tz e s. § 80 Abstrtz 3 des Betriebsrätegesetzes vom 4. Februar 1S2J erhält folgende Fassung: Ist bic geltende Arbeitsordnung vor dem 1. Ja-

Weitz zicht und setzt mit dem -weiten Zuge matt Ter Zweizüger ist einfach gebaut und sehr

Auflösung in nächster Nummer.

Lösungen:

Auflö suhg der Schachfvagen vom 29. Mar. Nr. 1. ScHvarz steht mit einem Zuge matt!

1. g2-g4, e7-e5. 2. f2-f3, Dd8-h4 Nr. 2. 1. ?2-f4, e7-e5. 2. Kel-f2, Dd8-f6.

3. Kf2-g3 und schwarz, der ja nicht matt setzen will, gibt ewiges Schach auf f4 und h6. Nr. 3. 1. c2-c4, c7-c5. 2. Ddl -a4, Dd3-a5.

3. Da4-c6, Da5~c3. 4. Dc6xc8 #; oder

1. d2-d4, d7-d5. 2. Ddl-d3, Dd8-d6

3. Dd3-h3 usw.

Nr. 4. 1. f2-f3, e7-e5. 2. Kel-f2, h7-h5.

den Butterstreik getreten, als der Erzeuger- Höchstpreis von 5.80 Mk. auf 5.40 Mk. herab­gesetzt worden war. Räuber VII., der Vorsitzende des Bauernvereins, Ortsgruppe Waldgirmes, ver­bandelte nun mit dem Arbeiterrat, mit dessen Einverständnis er dann unter Nichtbeachtung der gesetzlichen Bestimmungen die Butlervetteilung in Waldgirmes auf eigene Faust arrangierte. Durch die Ortsschelle liest er bekanntmachen, daß dic Erzeuger die Pflichtbuttermengen an Frau Chri­stine Wolf zu dem bisherigen Preis von 5.80 Mk. zu liefern hätten. Frau Wolf nahm dann in Räubers Auftrag die Verteilung nach Maßgabe der von den Versorgungsberechtigten an sie ab­gelieferten Fettmarken vor. Als Entschädigung für ihre Tätigkeit erhielt Frau Wolf 20 Pf. vom Pfund, so daß die Versorgungsberechtigten tat­sächlich nur den festgesetzte Verbraucherhöchstpreis von 6 Mk. zu entrichten hatten. Mit diesem Ver­fahren durchkreuzte Räuber aber die amtlichen Anordnungen, so daß eventuelle Ueberschuß- mengen den versorgungsberechtigten Kreiseinge- sessenen entzogen roorbnt wären. Während alle übrigen Landwirte durch das Schöffengericht frei- gesprochen nmrben, weil sie nach dem Wortlaut der Bekanntmachung des Räuber annehmen konn­ten, ihr Bereinsvorsitzender habe durch Verhandlun­gen mit hem Landrat in Biedenkopf die Beibehal­tung des alten Höchstpreises erreicht, wurde Räu­ber VII .selbst zu 50 Mk. Geldstrafe evtl, fünf Tagen Gefängnis verurteilt: außerdem wurde der über den Höchstpreis erzielte Erlös von 54 Mk. eingezogen.

18.:Margarethe". SamStag, 19/:Fra Dioovlo". Sonntag, 20.:Amelia oderErn Maskenball". Montag, 21.:Die Fledermaus". Dienstag, 22.:Tosca". Mittwoch, 23.:Lohen- grht". Schauspielferien vom 7. Juni brs tut schließlich 17. Juli 1920.

3. Kf2-g3, h5-h4-h 4. Kg3-g4, d7-d5#.

5. Es gibt A Lösungen, schwer sind nur solche, wo eine weiße Dame in einer Ecke steht; z. B., al, b5, c8, d6, e3. f7, g2, h4.

leuchttmg betj^tWÖnfien, da dos ebektrtfche Lirhü zu teuer Mrne. Ten Kteingartenpäcktrrn wird j aufgegeben, für Benützmrg der Wasserleitung für ihre Gärtw einen Beitrag von je 4 Mk. zu be- zatAeu. Tie Anlage einer Feuer melde strllL uxirti wegen der 'zu yiwß!en Ävsten für spä>ler zurl.chgestellt. Dem Wetterauer Reidervereiu wird für fein im Laufe der nächsten Wochen swttfindendes Sport­fest ein Ehrenpreis im Werte von 200 Bit. be­willigt. Nach langer Tebotte wird beschlossen, einen Vorrat von 2000 Zentnern Kartoffeln zum Preise von 31.75 Mk. anzukaufen und für den Notfall an besonders bedürftige Familien bereitzu ' Halten. Ein der Museumsleitung angebotenesi sehr interessantes Stamnrbuch der Familie Sch-atz-- mann mit vielen Llbbildungen und Silhouetten! frü'l)erer Friedberger Burger soll zum Preise von 1000 Mk. an getauft werden, nachdem Herr Fabri­kant Roßbach in dankenswerter Weise die HÄste des Betrages gestiftet W.

Friedberg, 11. Jüni. Einem schweren, aber durch eigene Schuld verursachten Unglücks fall siel die Frau des Bal-nschaffners Harth zum Opfer- indem sie Petroleum in das Feuer goß und durch die zurürkschtagende Flamme furchtbar ver­brannt wurde. Sie starb kurz nach ihrer Ein­lieferung in das Hospital.

fw. Pohl-Göns, 11. Juni Hier wurde durch Einbruch einer Braut die ganze Wöschc- einrichtung samt Brautkleid gestoh- len. Am Bahnhof in Gießen wurde der Dieb jedoch, durch sein auffälliges Wesen verdächtig, angehalten und ihm dec ganze Raub abgenommen. Dec Täter entpuppte sich als ein 18jähriger Ein­wohner von Pohl-Göns.

Starkenburg und Rheinhessen.

hl. Darmstadt, 12. Juni. Die 4 . Kom­pagnie des früheren Reichsw-rhr-Schützen-Regi- ments Nr. 35, die seit dem Abmarsch der Fran­zosen aus Darmstadt mit dem Schutze der Vor­räte in der Dragoner-Kaserne m der Holzhosallee und der Negimentskammerbestände in ber Magda- lenensttaße betraut war, ist gestern nachmittag nach Babenhausen abgerückt. Somit ist Darmstadt vollkommen ohne veguläes Militär, ein Zustand, den sich früher wohl nie ein hessischer Bürger Vorstellen konnte.

= Singen, 11. Jmn. In der heuttgen Sitzung der Frankfurter Hand-ls.ttmmrr madjte Baurat Köster dao-on Mitteilung, datz an ein? Ver tiesung des Binger Lochs wegen der gewaltigen Kosten, me'hr als 100 Millionen Mark, in ab ehbarer Zeit wirbt zu denken sei. Nach dem Fredensvovansd?'ig hätte die Arbeit 10 b's 12 Millionen erfordert. Dagegen würde wckhrsck«inlich durch eine Verttefung der Rhem-- riime bet Gingen ein Provisorium geschahen wer­den, das etwa eine Mfllion erheische.

= Mainz, 11. Juni. Der Ausbau ber Kostheimer Schien se soll nach MitteilnnK.m I in der Fr> nfurter Hardebtammersitzung mit größter Beschleunigung durck-gesüsrt werden.

Hessen-Nassau.

--Frankfurt a. M., 11. Junr Die Krimi­nalpolizei nahm den 14jährigen Schüler Edgar Glücksmann, Wollgraben 6, wegen Schieberschwin- deleien großzügigster Art fest. Das Bürschchen machte bei zahlreichen namhaften Weinhandlungen Besuche und bot diesen Zucker in großen Mengen und ungewöhnlich billig an, nämlich 5.80 Mk das Pfund. Sämtliche Geschäfte, ohne Ausnahme, fielen aut den schwindel herein und bestellen nicht nur Jucker, sondern gaben dem Dreikäsehoch auch Vor­auszahlungen zu 2000 Mk., ohne auch nur irgend eine Sicher hell von dem Jungen mit den Unschuldsaugen zu verlangen. Der Zucker aber blieb aus. Mit dem Gekde aber lebte der Junge einen guten Tag, versäumte es andererseits aber auch nicht, der Haushälterin feiltet Vaters, der übrigens von dem Treiben nichts wußte, wertvolle Gesck)enke zu machen. Am Donnerstag wurde ber hoffnungsvolle Schwindler festgenommen.

Frankfurt a. M., 11. Juni. Tie Teutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämp- sung hat chren ^ritz nach Frankfurt verlegt und wird hier ihre während des Krieges begonnene Be­kämpfung tierischer Schädlinge durch Blaugas in erheblich erweitertem Maße als gemeinnütziges Un­ternehmen forts^tzen. ä ,

Frankfurt a. M 11. Juni. Dre Stadt Wiesbaden, bk in'olge des Milchlteferungs- strei ks seit Tag'm ohne Milch ist, wird während d'c'er 3 it vom hiesigen Lebensmrttelamt mit tag» 15002000 Litern Milch, die aus dem Bezirk Kassel kommen, versorgt. Auf die streikenden Milch» lieserantm läßt die Wiesbadener Regierung schwere Strafte eil? und Hast Verfügungen niederpraste.'n. Jeder Strcik.ag wird mit 1000 Mk. Strafe ge­ahndet. Im Kreise wurde ber Streik beigelegt. Die Strafbeftble folen zurückgezogen fern. So teilte das hiesige Lebensmittelumt rn einer Presse- fonfereni mit.

VerinNchtes.

Fuchtdares Grubeumlzlüä in Ungarn.

Teuresvar (Ung.), 11. Juni. (WTB.) Agent. Nvmian. Auf der GrubeHungaria", in dem ber Staatsbahnbesellfchaft gehörigen Bergwerk von Anina, ist das Dynamitdepot der Grube aus unbekannter Ursache in die Luft geflogen, gerade in dem Augenblick, als die Arbeiter den Schacht verlassen wollten. Vis jetzt wurden 17 3 Leichen geborgen. Außerdem wurden 36 Bergleute mit schweren Verletzungserscheinungen ins Krankenhaus gebracht. 26 Bergleute werden noch vermißt.

HkuschrtScnplatse in Spanien.

Madrid, 12. Ium. (WTV.) Nachrichten aus Logrono und verfdrieibenen benachbarten Orten besagen, daß ein großer Teil der Ernte durch Heuschrecken vernichtet ist. Die Bevölkerung von Stadt und Lai d hat den .Kampf gegen die Heuschreckenplage -ausgenommen, die jedoch immer weiter um sich greift.

Denkuialsschändlmg.

* Breslau, 11. Juni. (Wolff.) DerOber- schlesischen Morgenzeitung" zufolge wurden heute Nacht in R 0 s d z i n-S ch 0 ppinitz die Denkmäler von Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich von Bubenhand durch Dynamit beschädigt.

* Charlervi, 11. Juni. (Wolff.) Gestern abend stürzte in ber Kohlenzeche von Chatalmeau ber Förder korb ab. Sechs Bergleute wurden getötet.

SPielPlan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Soimtag, 13. Juni:Fra Diavolo'. Mon.ag, 14.:Mignon". Dienstag, 15.: Die Gezeichneten". Mittwoch, 16.:Undine". Donnerstag, 17.:Der Bettelstudent", Freitag,

Versorgungsunternehmen von den ehemaligen Krieg-samtssliellen, jetztaen Kvhlenwirtsck^aftssücklen, oder dent Reichsöommiisar für die Kblflenvert-eillMg erteilten Besreiungen Dx>n der Emschränkutlg des Verbrauchsei<ttri|d'aec Arbeit verliefen am 31. Mai 1920 ihre Gültigkeit. Anträge auf lueitcr: B- | freiung si. d mit ehtgelenfbec Begn'indung über die zuständige ilto l w.mttscha ts'e le b.irn Rcrchi-

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um 4 Uhr statt.

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Lützellinden, den 11. Juni 1920.

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Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr statt.

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Was Gott tut, das ist wohlgetan.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen innigst- geliebten Gatten, den treusorgenden Vater seines einzi­gen Kindes, unsem lieben Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Ludwig Arnold

Hilfsweichensteller

im Alter von 33 Jahren am 11. Juni vormittags 7V2 Uhr nach langem, schwerem, in Geduld getragenem Leiden zu sich in die himmlische Heimat abzurufen.

In tiefem Schmerz:

Frau Luise Arnold geb. Aliendörfer nebst Sohn und allen Angehörigen.

Gestern mittag um st,3 Uhr entschlief sanft nach langem Leiden unser geliebter Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Heinrich Ludwig im Alter von 18 Jahren.

Im Namen der ttauernden Hinterbliebenen:

Familie Heinrich £»ig.

Lich, den 12. Juni 1920. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag

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