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Wieseck, 11. Jan Zur Betrürguw» bei dem Samstag imGieß. Anz " ungeteilten Ln- ??fte,£el>L9an9 der hiesigen Ga­be I s b e r ge r >stenvgr.^Bereintgnng il Ta men-Abtei lang sei outfl über ermuntert. Bes»nn ut Dienstag den 13. ds. Mts. abends 8Ulg. Verschiedene Volkshochschulen haben ine Sanyfonft ut ihren Lehrplan ausgenommen. Jn- wsern entlastet die genannte 23erernigimg die bte- fige Volkshochschule. Andrerseits bildete unsere Votks'hochschule den Mitchüchern jener- Vereinigung eine gute Gelegenheit, ihre J-ertigSeiten in mehr alS mechanischem Nachschreiben des Gehörten crus- zubilden.

Kreis Schotten.

e <5«hotten, 9. Ian. Die Schuhmacher von Schotten und Umgegend veröffentlichen jefet die Preise, welche für die Zukunft berechnet werden. Darnach kosten ein Paar Schuhe für Herren 230 Mark, für Damen 200 Mark, für Kinder 80 bis 190 Mark, «rbeitsschuhe 175 bis 225 Mark, Sohlen und Absätze für Herren 45 bis 50 Mark, für Damen 35 bis 40 'Start, für Kinder 9 bis 40 Mark. Beim Stellen des Leders kostet Sohlen und Flecken 9 bis 10 Mark. Die Preise sind frei- bleibend und gelten nur gegen bar

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»kohlenmangel in Franksttn

me. Frankfurt et. M., 10. Jan. Turck, den Streik der Eisenbalßter im Ruhrrevier ist die Stobt in eine ganz besonders bedrängte Lage mit der Kohlenversorgtrng gekommen^ $iunol em für Frankfurt befhmmte» ^hlenschisf tn Mainz Don denFranzosen beschlagnahmt wurde. Tas Elektrizitätswerk droht, die Stwmlieferurrgen ab Dienstag einstellen zu müssen. Zahlreiche Fa­briken, wie Pokvrnv und Wittekind, Adlerwkrke, Maschinenfabrik Moenns, Voigt und väffner lie­gen wegen vollständigen Fehlens feg Limen Brenn­stoffes still.

Der Streik der Versichernngsangeftellteu.

me Franksu rt a. M , 10. Jan. Das Franffurter Schiedsgericht hat bestimmt, daß die Versikhernngsangestellten bis Mittwoch den 14. Ja­nuar zu erklären haben, ob sie ju Verhand­lungen bereit sind. Im andern Falle wird ein Schiedsspruch ohne Anhörung der Beteiligten gefällt.

ge Bebra, 10. Jan. Ans dem Bahnhof Sontra der Eisen bahnstrecke Bebra -Göttingen stürzte heute infolge Frostglätte der Hilfsbremser Bertram aus Göttingen von dem Trittbrett eines in der Fahrt begriffenen Güterwagens ab, geriet unter die Räder, wurde überfahren und ge­tötet. Ebenfalls ein Opfer seines Berufes wurde heute der 60jährige Zugführer Strott aus Fulda. Er wurde auf dem Bahnhofe Hünfeld der Streife BebraFulda von einem einsahrenden Personen zug unter einen abfahrenden Güterzug geschlendert, überfahren und getötet.

me. Franks ur t a. M., 10. Jan Die Bor­arbeiten für ein städtisches Siedlungs­amt sind soweit gediehen, dost der Magistrat in einer der nächsten Stadtverordnetensitzunzcn Vor­lage machen wird.

][ Marburg, 11. Jan Aus dem Schloß- berg - Laboratorium der Behringswerke ist am 30. Dezember eine Fünsliterflasche, enthaltend ein Liter Tuberkulin, ent wendet worden. Wer

Kreis Friedberg.

X Friedberg, 9. Jan. Heute wurde Pro­fessor Reinhard Walz durch einen Herzschlag jäh und unerwartet aus dem Leben atomifen; sein Tod erregt hier die allgemeinste Teilnahme, da der Verstorbene eine der volkstümlichsten Persön­lichkeiten Friedbergs war. Seit 24 Jahren wirkte er in segensreicher Wrift an der hie i enAugnstrner- schule: große und bleibende Verdienste hat er sich um das Volksbildungswesen erworben, seit zwölf Jahren war er Vorsitzender des hiesigen Volks­bildungsvereins, den er in mustergültiger Weise leitete. Sein Too ist um so tragischer, als er erst seit drei Monaten verheiratet roar; allgemeines Mitgefühl bringt man der schwergeprüften Witwe entgegen, die ihren ersten Mann durch den Feldzug verloren hat und nun seit nur drei Monaten mit dem so unerwartet Verstorbenen in glücklichster Ehe lebte.

Starkenburg und Rheinhessen.

rmk. Darmstadt, 11. Jan. Die Uroufsich- nntg des vielbesprochenen Werkes von I. M. BeckerDas letzte Gericht" im Lanbcs- theater fand in seinem ersten Teil lebhaften Beifall, während die nachfolgenden Szenen in seinem ersten

ßod?fd?tilnacbrid?tcn.

Die Wohnungsnot her Marburger Studenten.

0 Marburg, 11. Jan. Um der Wohnungs­not der Ltudenten zn begegnen, madu der Ma- yrstrar bekannt, daß icbem Stnbenten nur ein Zimmer vermietet werden darf. In den nächste» Tagen wird eine .uvmmission von Qaus zu .<?au* gehen.um weitere für Studenten geeignete Ziminer abkömmlich zu machen. Mietsverträge mit Stu­denten beoünen nicht der Genehmigunq des städti­schen Wohnungsamtes.

«my HVtkn, stmE wnd teflfrs W itedl ftnfik DaS bedeute nicht ziellose Mittelhartei. S« ftünb.' bei allen ihren Einschlüssen unter dem Zwang ber Idee des nationalen Einheitsstaates, mit Gleichheit aller Stände und Nassau, mit einem verwaltungslörver von Berufs-Beamten und Li cen Halbanalphabeten. Keine reine Oppositioiis- Partei, sondern eine Besimiungspartei sei he. Lehr wohl bei vielen ihrer Punkte: z. B. ,Bolkskaiier- tum, die äugen bliclliche Unausführbarkeil eiuiehend, Bescheide sie sich in ihrer Bereitschaft zu allen y- runden Unternehmungen auch der jefeigen nicht ge­rade ideal zu nennenden Regierung. In der an­schließenden Aussprache wurde kurz noch die Völkerbundsfrogr und die Scheidung in Macht intb Berstündigung erörtert. Pros. Messer hatte die Frage aufgeworfen und nach der Xsentanoigung hin beantwortet Anderer Ansicht waren die Her­ren Eigener und Schien, tne eine BerstM,- bitamg für utopisch hfelken und dgLcr das Stie­ben nach einer neuen Machtstellung für unver­meidlich hielten Ms einziger Student sprach Rer. Dienz, der den Stm^mkt vertrat, Deutsch­land könne mir durch Verständigung und reines Menschentum zu neuem Ansehm unter den Völ- ?etn gelangen Bahrend ferner Ausführungen ber- liefe ein Teil der anwesenden Studenten often» yita> den Saal.

»»AabuundJlta hielten Samstag abend eine erste Vorstellung mit einem guten Programm. Habus Absicht war, mit Findigkeit und Pfiffig-- krit zu unterhalten: das hat er erreicht, verblüf­fend wirkten von seinen Zauberkunststücken beson­ders dieZitrone als Geldschrank". Rätselhaft au» war derReifenfang" mit aneinandergeses- fetten Landen Leiter und witerhaltiam waren die ganzen Vorführungen des 1 .Teils. Dann kam Iltas Glanznummer, in der er wirklich Bewerte von auQetörbenthdxr Geschicklichfeit gab. Aus anschei­nend ganz b.sondere Kraft aktivsten Willens zurück-

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Jiinftlttunb des mA yÄte ??!?-- fl9,an= dem früheren 9ai.lrit hnvorgegan- zahlreuhw Konzerten den rs von neuem trblühtn f,bm £8: Januar findet Pf zum Gedächtnis unserer ng des weihevollen, muss, m Brahmsschen -Nischen" Requiems !er Herrn Pros. Traut- kademische Gesang« isien, die wesentlich ver- 'apelle (amt Orgel, am Sonntag, 8. Fcbr., eethoven-Llavier- itten Pianisten Edwin nd am Sonntag den nabend mit dem bitt fo i Pros. Josef Srigeti cautmann am Klavier, orchestralen PeranMun- nähere Mitteilungen noch

se für Brenn- und is dem Anzeigenteil un- s zu ersehen.

g für Minderbe- -t Bekanntmachung vom gebenen Verkaufspreise erhöht. Meres siehe WUt. M Dtnw Mng im Heuthen w tea il ü. alle Me dre > (Tornister, Brotbeutel, 6 haben, ausgrsochert, ineie rsorMgs,tlle uliesern. Gef^M^ men aus Umhif-j)fere>m '.-haltenen schlechten 'ragwert dürfen nur W er Entlassung angenommw tengruPpederDent«

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veutschnationale Volkpartei

und Zugendgmppe

greitee, 16. Janar 1920, abtnH 71/, Uhr irafiottlImDorn": Reichrgründungs-Zeier zur Erinnerung an den 18. Januar 1871.

BttteMenee: Btn Adolf Müller (Baritoe), $rmrtfurt a. m Herr pianfft J. Hahn, «ietzeN.

Var Mitglied der Preußischen Limdesoersanmüuno

Herr Aby Paul Fuhrtuau«, verliu, spricht über Der 18. Januar 1871, ein Tag nationalen Stolzes. Wir laben hierzu alle natfonalgefmnten ML«« «d grauen sowie hie nationale Jagend freundlichst ein. Der Saal ist geheizt. Die Vorstände ftntrittstertea zu 1 ». find in d. Muflwve«hdlg.v.E.LtzaKrer, Neuenweg, erhältl

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Weibliche Akademiker vergan­gener Tage. Wir leben in der Zeit ber Fro­heit und Gleichheit aller, und «och die Frau ist heute berufen, am öffentlichen Leben triljun^xmcn Ganz unrichtig wäre eS aber, zu denken, drtz frühere Jahrbunbertr gar nichts für die Bildung Der Frauen getan hätten Am 26. März 1817, also vor hundert Jochren, beftrnd )d»n an bei Universität (hie feen Fräulein Charlotte L>eyland, genannt von Siebold, in glänzen­der Weise ihr Fakultatsexamen als Geburtshelferin. Bei der mit dieserBrüfung verbundenen Dispte tattan zeigte sie einen so an sehn licken Umfang van gründlichen wissenschaftlichen Kenntnissen, und tnu bei solche Ruhe und Besoimenheit, dafe alle Sach­verständigen und ein Auditorium von Tausenden chr die vuldigmig Der Bewunderung imb Ver­ehrung nicht versagen konnten DoS Ende war. dafe sie txm dem damaligen Devan der medizini­schen Fakultät öffentlich imD mit den herkömm­lichen Bräuchen zur Doktorin der Geburtshilfe er­nannt und proklamiert wurde. Sieben Iah» zehnte früher batte auch die württembergische Uitv versitätsstadt Tübingen eine vielbewunderte tarif­liche Doktvr-Disput»tÜ7N erlebt, und was die Sache noch erstaunlicher machte: eäee Fürstin stand in den Schranken. Es war die 1727 mit dem da­maligen Prinzen, später regierenden Herzog Katt Alexander von Württemberg vermählte Marie Auguste, geborene Prinzessin von Thunr und Taxis. Ms sie am 11. Dezember 1746 nach brev wöchigem Aufenthalt in Tübingen von dort schied opponierte sie am Tage ihrer Abreise den damals gen Rektor Magnisikus Profeslbr fstiauchirot rate ganze Stunde lang mit vieler Fertigkeit öffentlich Diese gelehtte FMtm starb 1756 zu Söppingen. wo sie nach dem Tode chres Gemahls ihren Woch» I sitz hatte.

den Störungen im Saal gelangen Jlta recht kom- pliziette Austtäge. Der letzte Teil von foafru Jltas Bor ü!)rangen kann jedem ernsthaften Menschen empfohlen werden.

* DolksnnterhaNungsabend. Bei den am Sountaa, 25. d. Mts. vom ®»angel. Arbeiter - Verein geplantenBunten

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Ab morgen bis inkL Freitag wieder ein hervorrag. Doppelprogramm: Lotte Neumann in dem großen Monopol-Litstspiel- $olilager in 5 Akten: Der

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f «Stimbat lang spicke, puitarsietz trotzdem einen tiefen Eindruck und ernteten ber Dichter, wie die Schauspieler am Schlüsse lebhaften Beifall und mußten öfter auf ber Bütme erfebrinen

rmk. Dar mstadt, 11. Jan. Der Verwal­tung sgerichtshos mußte am Samstag eine schon viermal angcsiyte Verhandlung wieder ver­tagen, da ber Referent aus Gießen infotgt' der Verkehrsschwierigkeiten am Erscheinen

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________________ _ . - Teil lebhaften Beifall, während die nachfolgenden taenbung finden. Der Karten verkauf hat bereits be- Szenen, weil anscheinend für die meisten nicht ganz Ammen (f. Anzeige).^verständlich, kalt ließen. Das Stück, das über vier

i, Kreuzplatz