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ba. Büd hat mit Rnckii

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gerückt.

Hessen-Nassau.

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'frontie ober Mrratte besitzt unb von Amenka L«- Zufall allein verhinderte dre ®^enWW_ Ab- ben^mittel Geriehen txnlL sich von dieser Stelle auf- sicht der Demonstranten, bte anyedoohte Selbste Lüren Pi lassen. Hilfe tzvahr zu machen ictb auf eigene W )«9

* Das deutsche Eigentum in die Kartoffeln zureq-uirHeren". T« Wagen tuirtbe Frankreich. Tie französische Regierung .hat bann in einen ge-chpben und vertellt. Bti eine erste Lifte von Teuffchen aus Frankreich einer Tags darauf sbattfvtomben Verteilung ist

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(diachdruck verboten.)

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Minder Hatz.

Roman von AlfredSasfen.

lichst einen Höhenkurort aufsucht"

,,Armer Sohn arme Mutter! Stillstand in den Schmerzen, die der werten Frau zugedacht sind," sagte Mann mit wehmütigem Kopfschütteln.

(Fortsetzung folgt.)

Der alte Herr netzte die Lippen und voll­endete bann:Nach einem Ball ist es geschehen, aus dem Frau Magdal-me ganz gegen ihre Ge­wohnheit ziemlich viel getanzt. Der Gatte seiner­seits muß wohl unmäßig getrunken Haden. Was auf dem NachlMiseweg zwisck)en den beiden vor­gefallen, hat man niemals genau erfahren. Aber das steht scsi, daß der Sinnlose beim Heim- kommen vor seiner Frau die Haustür verschlossen. J-n der leichten Ballkleidung, vom Tanzen er­hitzt, hat die Unglückliche die kalte Wrnternacht im Freien verbringen müssen"

Der Elende," rang es. sich in Heller Ent­rüstung von den Lippen des Zul)örenden.Aber formt» die Aermfte denn nicht jemand lterbei- rufen, sich zu einer befreundewa Fanu.D- begeben oder im Notfall in ein Hotel gehen"

Er beantwortete sich seine Frage gleich selbst: Daran gedacht mag sie wohl haben aber wer trägt seine Demütigung, seine Schande gern unter die Augen anderer! Eine Natur.wie die chrige vermocht- das gewiß nicht über sich"

Lehrer Reinsdorf nickte bestätigend mit dem

Cs hatte nicht genug Hände der Ltebe geben können, um die schwerg p.üfte B iude zu stützen unb zu führen statt dessen hob eine Art großen Sterbens an unter een Ihren. Die Mutter ging Merst. Zwei Za später der Vater. Sein Tod brachte der Blind.".! nicht nur Schmerz, sondern auch Sorge. Wer sollte nun der großen Landwirtschaft vorstehen, die zumalten Schloß" gehörte, wie ihr Vaterhaus im Städtchen und in der Umgegend genannt ivurbe? Den Besitz, der sich schon durch drei Generationen in den Händen der Familie be­funden, zu verkaufen, daran dachte Frau Magda­lene nicht. Er sollte ihrem Sohu erhalten bleiben. So geschah es, daß dasalte Schloß" eine blinde Gutsfrau bekam. Sie durfte übrigens ruhig wagen, alles beim alten zu belassen, da der längsährrge Inspektor ein bewahrter Ehrenmann war . . . Als sich endlich alles wieder in gewohnten sicheren Bahnen bewegte, starb in Magdeburg der Mann ihrer jüngeren Schwester ga"z p.ötzlich an einer Blutvergiftung. Die Witwe suchte mit ihren zwei Kindern, einem Mädchen und einem Knaben, auch ihre Zuflucht im Vaterhaus, das aus einmal Ivie in längst entschwundenen Zeiten widerhallte von lautem, jungem, f öhlickem Leben. L.idcr war Frau Bodenbach kränklich und schwächlich, so daß ihr Heimkommen für den Wirischasisbetrwb keinen Gewinn bedeutete. Nach wie vor ftcmd die Bsinve au der Spitze des groften Hausire.'ens. Sie sah nichts unb doch alles, ihr durchdringender Schors- sinn er fehle ihr das Auge, sie war in allen Dingen tic eigentlich Rearerende, zu der jeder mit seinen Sorgen und Bittm kam."

Gott fei Taut, ' riet Hermann Hüttich.Alt

Schubkarren, Handkarren und Säcken zu einem Landwirt, um die Herausgabe der Kartoffeln M erzwingen. Sie erreichten schließlich, nachdem sic dort vertröstet waren, die Wage, aus der zuf.Alig ein Wagen voll Kartoffeln, die versprochenerweise am Mittag ausgemacht worden waren, lyielt. Ter

raten, ihre Adresse und alle Einzelheiten über ihren früheren Wohnsitz in fFvankreich anzugeben'. Alle Zuschriften erbeben an den Ausschuß für Aus la n dden ts ckse aus 'Frankreich, Bund der Anslanddeutschen, Ortsgruppe Gießen, Aliceftvaße 25; dort ist auch die erwähnte erste Liste -einzusehen.

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spielchcattr wie gestern.

** Amtliche Personalnachrichten. .Ernannt ernt 2. August der. Oberlehrer an der Roolschule m Grünb erg Tr. Anton Pl ant $iri< Obellen r an der Ern-steLubwigschule (Real- sch-Ke zu Bad-Nauheim und am 5. August bei Le-lvamtsasiessor Tr. Karl Weiner ans Gau- MaeSkeim z-nm Olxnlehrer an dem Lehverseminar tzu Fi icbberg. ll'bertrag-en wurde am 2. Ang. dem Lehn.r E-eocg Bin g el M Södel eine Lelwer- stelle an der Volksschule zu Butzbach und dem Lckdrer Wilhelm Schneider zu "Groß-Karben wie Lehrcchtelte an der Volksschule zu Butzbach. Kreis Fried-berg.

** Die Eisenbahnvrreklron erlaßt folgende Warnung: Wer eigenmächtig in einer 'lw'heren Wagenklasse Platz nimmt, cU ihm mach seiner Fahrkarte znsteht oder einen Schnelle mit einer Personen zuM hrkarte benutzt, hat gemäß § 16 Ziff. 2 fcec Ei^ubahnverSchrsorbnunq den doppel­ten Fahrpreis, miitorstens ;edoch 20 Mk., zu zMen. Wer ohne tic Absicht miMrei en in einem zur Abfahrt beveitsttchenden Zuge Platz nimmt, hat 20 Mk. zu entrichten. Bon tiefen Bestimmungen Wirb rücksichtslos G^vauch gemacht weichen.

** Städt. See fisch markt. Morgen, Dlmnerstag, treffen wieder lebendfrische Kabeljau femb Schellfische ein; der Verkauf beginnt um 8 Uhr in den Marktlauben.

** Die K'le inbandelsgeschäfte wer­den geb tcn, tic Znckerbezugssck)einc für August und September am Donners lug den Mts. auf dem LedenSmittebamt, Zimmer 13, in Emp-

lieh gebunden seien, ihre freie Zeit zur Erlwluna unb nicht M anderen Arbeiten zu oermenben, auch nicht in der Landwirtschaft. In der Besprechung teilte der Landvat Ulrich mit, daß man unmittel­bar vor der Aufhebung der Zwangsbewirtschasttmy für Fleisch stehe. Im Obcttvesterwaldkoers sind Kohlen «ohne Bezugsschein zu haben.

fcmg zu nehmen.

»* D ie Friedhöfe sind in der Zeit vom 16. August bis 15. Oktober von 6 Uhr morgens bis 8 Ühr abends geöffnet. .

* Amerikanische Lebensmittel-- pakete. Herbert Hoover, her bekannte ameri­kanische Lebensmittel kontrolleur, hat in allen not» leidenden Ländern Mitteleuropas sogen. American Relief Administtasion Warchouses gegründet; für Deutschland in Hamburg, Ferdinandstratze 58. Diese Organisatioti will die private Lebensnnltel- unterstüsung Amerikas Arsammenf assen und erleich­tern. Amerikaner, die in Deutschland lebende Per­sonen mit Lebensmitteln unterstützen wollen, brau­chen nur bll irgend einer Bank der Bereinigten Staaten eine Lebensmittelanweisung (Food Draft") zu kaufen und nach Deulsch.and zu senden. Diese Anweisung tarnt Jöbann vorn Empfänger bet dem L-bensmittelwarentoger in Hamburg gegen etn «ntspr-'chendes Lebens mit telpatet eingelöst werden. Ausführliche Auskunft über die Beschaffung ameritinischer Lebensmittel durch Hilfe der Ameri­can RelleAdmini stvatüm Wanehon^es wert' vvm hiesigen Zweigverebt des Roten Kreuzes erteilt und wir empfehleü jedem, der in Amerika Freunde, -^r-

und das ganze Elend ihres jungen Lebens zu ertränken. Aber wenn sie auch bet Finsternis des Todes zu gestrebt das Schlimmste wurde verhindert, freilich nur dadurch, das; eine andere Dunkelheit kant und die Aermste hoffnungslos" darin cinspann . . . Arbeiter, die frühmorgens die Anlagen in der Nähe des Flusses kreuzten, fanden sie dort hilflos umherirren die Hände raftenb ausgestreckt. Sie sah das Morgenrot nicht mehr. Ein Nervenschlag hatte ihr das Licht des Anges genommen. Sie war in diel er jammer­vollen Nacht erblindet."

Der runge Deutschamcri kauer dachte in seiner tiefen Eischütterung vor a lem an den Ba er, dem et diese schreckliche Mitteilung machen mußte. Bis ins tiefste Herz hinein würde sie ihn treffen!

Der Lehrer fuhr fort:Nach der Unglücks­nacht, die ihr den Stab der Blinden in die Hand gedrückt, ist Fran Magdalene nach Lobeda zu den Ihren zurückgekehrt. Um die Ettern war es inzwischen still geworden. Tas jüngste Kind, auch ein Mädchen, hatte gleichfalls geheiratet, nach Magdeburg. Man nahm die vielgeprüfte Magdalene daheim mit offenen Atmen auf . . . Während bic Scheidung von ihrem unwürdigen ®at:en durchgefttzt wurde, berückte man m ihren ettoschenen Augen die verschiedensten Kuren. Nichts half. Auch eine ein greifen be Operation nicht. Man mußte sich in das Unabänderliche fügen. Tie Schwertitroffene selbst tat es mit fdnovrer Fas-

Maiseier und Terror?

fd Frankfurt a. M., 10. Aug. ^n'eman hiesigen Großbetrieb 'war durch eine Betrtebs- versammlung -die Schließung des Ge­schäfts am 1. Mui beschlvffen worben, vhne daß der GeMslÄinhaber zu der Versammlung hinzu gezogen toorben war. Nach ferner BelMh>- ttmg sind Angesdeltte, die trotzdem arbetteten, unter Drohungen veranlaßt roorden, aufzuhoven.. Er vor- langte deshalb vor dem Schluchtungsausickmß bte Auflösung des Betrielisrats, tuetl tiefer feine Be­fugnisse weit überschritten habe. Ter ^rsttzenti des.Schlichtungsausschusses brachte zum Ausdruck, daß sich der Betriebsrat im Betrieb pvtttischer Ten­denzen zu enthalten habe. Spillen die Behaup­tungen des Arbellgebers richte« fein, bann liege tatsächlich eine Ueberschreittmg der, Rechts die dem Betriebsrat Msvehen, vor. Es Itnrb hierüber Be­weiserhebung angsefbrbert.

Enverbslosenkundgebungen in Frankfurt.

sd. Fran ksurr a. M., 10. Ang. Nach einer Erwerbslosenversammlurrg, in der mir Rücksicht auf die erhöhten Forderungen ber stabt. Arbeiter neue Forderungen aufgestellt werden, Vev- anftalteien tic SkrjiammlirngStriliietiner erregte Kundgebungen am Natt,aus, in das ein» ä ui ringen sucksten. Doch stellten sich Sicherleits- roehr unc Sckrntzleutc ihnen entgegen. Nachdem eine Kommissivu der Arbeitslosen Lorn Magistrat zur Entgegennahme ihrer Forderungen empfingen worden war, zerstreute sich die Menge Mtt iroch größerer Heftigkeit wiederholten ttÄ tic, Fälle am Mrchmittag in ber Stadtverordnetensitzung.

über einen DringliÄ-keitsantrag des Magistrats aisi Erhöhung der Erwerbsiosensirtze beraten wurde. Tie ErwerbAvsen überfüllten tic Tribünen unb saßen sogar auf Kanten unb Brüstungen. vlU eine Erlwhimg von zwei Mark pro Kopf und Tag vorgeschlagen wurde, gaben sie tn stürmischer Weie ihrer Unzufriedenheit Ausdruck, unb es gdang dem Vorsitzenden nickst, die Rühe wieder yerM- stellen. Tic Mstrmmung ergab die emfammtge Annahme der Mogistvatsovrlage. Unter Docknufen auf die RÄrvepublik verließen die Erwerbslose« den Saal. Die Stitiverortiietenversammlung

Hafer früherer Ernte.

Berlin, 10. ?lug. (WTB.) Wie dieT«tt- schc Allgemeine Zeitung" mittnlt, ist muuW vom Reichsministerium für Ernährung unb lÄnv- wirtschaft der Heber nahm cP re is f ü r Ha­fer alter Ernte auf 220 Mark tetzesetzt. Die Bekanntmachung im Reichsanzeiger beihmntt für die Uebergangszeii, daß alter Hafer mm HL^° lern aus ihren Vorräten bis zum 25. August verkauft und bis 2. September 1920 geliefert wer­den bars. Unternehmer gewerblicher Betriebe dür- fen Hafer früherer Ernten bis MM 15. vftober 1920 in ihren Betrieben mit Zusttmmung der Reicksgetreidestelle 'zu Hafererzeugnifsen veurrbn- tett und die daraus gewonnenen Erzeugnüse ab­setzen .

Die Bekanntmachung betr. die llebergangd*- oesttmmungen für Hafer früherer Ernten besagt u a.: Wer mit Beginn dos 16. August 1920 Hafer früherer Ernten allein oder mit anderen Nahrnngs- v^ber Futtermitteln gemischt tn Besitz 'bat, ist verpflichtet, ihn dem Kvmnrunalverband des' Lagerun^ortes bis zum 20. August 1920 ge­trennt nach den Besitzern an^uzeigen. Trotz der am 16. August eintretenden Besckstagnahme, bart Hafer früherer Ernten von den Tierhaltern an ihr Bich verftittert werden unb von Unternehmern landwirtschaftlicher Betrieben zur Verwendung in eigenen Betrieben verarbeitet, unb von den Händ­lern aus ihren Bornäten bis zum 20. August ver­kauft und bis MM 2. September geliefert ivettxu.

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fd. Hachen bürg, 10. Aua. Erne Ver- sammlung von Vertretern aller Berufskreise des O berwesterwaldkrcises setzte nach längerer Verhand­lung einen allgemeinen Preisabbau für die verscknedcnsten Waren fest. Tie Kartoffeln werden im Kreise für 22 Mark für den Zentner abgegeben. 1 Tie Schmiedemeister begnügen sich mit einem Stundenbohn von 3 Mark. Ebenso w'erden die Preise für Schu hr e p a raturen

bz. Butzbach, 10. Ang. Gesimm nachmittag brach in ber Holzschneiderei unb dem Zimmer-- gesch-ütt ton Gebr. Euler, Hochweiselerstraße, ein Brand aus, der an den dort lagernden Brettern und Holztor räten reiche Mchrmig fand und sich schnell zu einem Großseuer enttoickeltze. Tie Feuerwehr, die mit ihren GerLen rasch zur Stelle war, griff mit 4 Sckstcmchlinien an nno verhindert ein Uebergreisen des Feuers auf das Eulersche und das Fritz Vogtsche WvlMbaus. Daun erst konnte an ein systematisches Ablöschen des BrarÄherdes gedacht werden. Dem Feuer fielen aus)er reickxn Holsvorräten, wertt>olle Maschinen sowie samttichc N.:bengebäiL« und Stallmigen leö \ Eulerschen Amvesens znm Opfer. Der Schaden dürfte 2300 000 Mk. betragen, er ist durch Versicherung nicht gedeckt. Tat'kcästig be'cuigte sich auch die Garnison an den Löscharvftten.

b%. Butzbach, 10. Ang. Durch Bemühungen des hiesigen Alleesrauen-Verems gingen ton einet AnzaU früherer Butzbwh'r in Amerika größere Betr äge und auch Nahrungsmittel hier ein. Ter Mices-vauentovefti rott diese be'onde:s an bedürftige Kinder, Frauen und Kranke Verteilen.

Starkenburg und Rheinhesftn.

sw. D a rm sta dt, 10. Aug. Zur Bekämp- fungdesWuchersiunbSchleichhanbels ift hier in B-erbindmmg mit dem Polizeiamt eine , Stelle gebildet worden. Ihr liegt auch die Bersor- , Min-Fsregelung ob. Von dieser Abbeilung wurden in : den 'Monaten März bis August gemeiniam mit den K)lizeirevieren, der örtlichen Ueberwachungsstelle,

noch mttressant, daß man Bedürftige, die den Tenwnstrationszug nicht mft gemacht hatten, ein-> sach von der Betteillmg auSschloß.

Reichtum der Sehkraft einigermaßen ersetzt unb ihr wieder den notwendigen M>den unter den» ßen gewonnen. Es muß so sein."

Ja," stimmte der Lehrer zu.Aber die Prüfungen waren für sie noch nickst zu Ende. Ihre kränkliche Schwester löschte aus wie ein Licht. Die Blinde müße den zu.ü !b erbeuten Waisen die hllmg.gang nie Mutter ersetzen. Sie tot es mit der gleichen heiligen Sorgfalt, die sie ihvem eigenen Sohn widmete . . Ihre Nichte Renata Bobenbach ist heute zn einer prächtigen MLdcl»u. erschtinung ^remgebtübt, voll Liebreiz und Kraft zugleich. Nun die Tante langsam alt und müde wirb, wächst sie sich immer mehr zur Seele des ganzen Hauswesens aus. Und in ihrem Bruder Max Bodenbach, einem überaus vielversprechenden Knaben von vierzehn Jahren, reift dem Qhit eine Zukunftshofftrung heran, falls Oskar Bvrowsky, ber Sohn der Blinden, nicht seine tolle Gesundheit zurückerlangen sollte"

Er ist krank?"

Leider. Die Beschäftigung draußen tn Feld unb Wiese, ime sie bas Tagewerk emes jungen Gutsbesitzers mit sich bringt, hat ihn nichl vor einem schleichenden Lungenleiden bewahren können. Der Arzt will haben, daß. er baldmök-

der Eisenbahnverwaltung mid der Muhs^Nlhr- ftelle große Warenmengen beschlagnahmt und tir Allgemeinheit zuqeführt.

fw. Tarmltadt, 10. Stog. Der VB zwang wird wieder ausgeübt. Aus der,Straße nach Griesheim darf niemand. die noti gen LegitimaLivnen vaifteren., Auckx im Wawe sind wieder Pattvmllien auf geltem.

Kreis Wetzlar.

wa. Wetzlar, 9. Aug. Das Bundesfest des Lahntalsängerbundes, verbunden mit einem Ehrensingen zum Gedachstms der Ge­fallenen, hat in allen Punkten einen VAra»»m- mäßigen, schönen Verlauf genommen^ Wohl über 1000 Fremde, darunter nahezu 700 aktive Sanger, waren von auswätts gekommen.

wa. Wetzlar, 10. Aug, Von Döberitz kom­mend, ist heute vvrmlltag wretir, eine Abteilung Reichswehrtruppen tn ftniece Otati em-

vir Bewirtschaftung der Lebensmittel.

Die Aufhebung der Zwangswirtschaft für Kartoffeln.

Berlin, 10. Ang. (WTBft Im Reickisluini-' sterium für Ernährung und Landwirtschaft fanden in letzter Zeit Verhandlungen über die Frage der Aufhebung der Zwangswirtschaft für Kartoffeln mit Vertretern der Landwirtschaft unb der Konsumenten statt. Die gleiche Frage war vorher der Gegenstand eingehender Erörterungen im Unterausschuß für Ernährung und Landwirt-

Kreis Mwingen.

uu. »y u üingen, 10. Aug. Prtnz Al f red hat mit Rücksicht auf fein hohes Alter auf das rhm zustehenoe Recht ber Nachfolge im r st eng au» Äsenburg-Bübingen zugunsten friiieö älte­sten Sohnes Prinz Carl verzichtet. Pnnz v-^rl hat die 'Mchfoige als Fürst zu dingen in Büdingen angetreten. Iw OQ-i die Verlobung der Prinzessin Hertha zu Bientiirg- Tübingen mit dem Prinzen Albert zu ^ckiE^wig" Holstein-Glücksburg stattgefunden. Prrnzes,in.Her­tha ist das zweitjüngste Kind aus der Ehe des am 26. Januar 1906 verstorbenen Fürsten Bruno mit der verwitweten Fürstin Bertha geb. Gr atm l^stell Rüdenhausen. - Prinz Albert, Christian, Adoff Karl, Eugen zu Schleswig - Hvlstem, - lSondervurg- GlückSburg ist am 15. März 1863 m Kiel geborw als zweiter Sohii des am 23. Oktober 1814 ge^ boreuen unb am 27. November 1885 verstorbenen Herzogs Friedrich zu Schlesw^Holstan-Souder- lmrg-Mücksburg und seiner Gemahlin Adelheid geb. Prinzessin zu Schaumburg-Littpe, geb. am 9 Marz 1821 vermählt 16. Ott. 1841. gelterben 30 Suh 1899. Prinz Albert ist Gen.-Lt. vorm a. l. s. der 'pceuß. Armee, er war verheiratet mit der am 15. Januar 1879 geborenen und am 28. April 1918 in Gotha verftorbemn Ortrud Gräftn M Yienburg und Büdingen in Meerholz. Aus der Ehe nud ein Mädchen unb drei .Knaben vorhanden. An der Hoch- teit in Meerholz am. 14. Oktober 1906 hatte der Kaiser teilgenommen. Prinz Albert ist ein naher iVerivandter ber Kaiserin, mit dem Wohnsitz in Glücksburg, jetzt an der dänischen Grenze.

wurde teilweise unterbrochen.

ra. Biedenkopf, 10. Aug. Durch Herab­setzung d es Höch st preis es für Schlacht­kälber als Folge der Verhandlungen über Preis­abbau wird vorbehalllich der Zustimmung des Regiermigspräsidenten zu Wiesbaden der Satins preis für Rindfleisch auf 8.25 Mk., für Kalb­fleisch ach 7.25 Mk. und für Wwst auf 5.25 Mck. je Pfund festgesetzt.

mc. Frankfurt a. M.., 10. Aug. Die lFrmikfnrter Transportarbeiter haben die Steuerübernahme durch die Unternehmer erzwungen. Tie Arbeitgeber erklärten unter Protest, die Steuer zahlen zu »tollen. Sie haben sich aber sofort beschwerdefühoend an das Reichs- finanzministerium gewandt.

fd. Haiger, 10. Aug. An einer scharfen Wegbiegung zwischen Tonsbach und Haiger schlug der Wagen des Ziegeleibesitzers Ströher um und begrub seine Fnsassen unter sich Hierbei 'wurde die 16jäl)rigc Herta Sttöher getötet.

sw. Wiesbaden, 10. Aug. Das Kohlen­lager am Westbahnhof geriet am Samstag in Brand. Die Ursache soll Selbstentzünbimg fein.

Hochschulnachrichten.

Eine Entschuldigung bei Dänemark.

Heidelberg, 10. Aug. (Priv.-.) Das ,^eidelberger Tageblatt" veröffentlicht einen Brief des Ersitzenden der hiesigenAsta" an den Stu­dentenausschuß ber Kopenhagener Universität, tn dem die (Milbe für den außerordentlichen Platz­mangel in den Kliniken dargelegt werden und dar­auf verweist, daß die Z u l a s su n g z u m B e s u ck derKlinikfürdiebeidendänischenStu- deuten von dem Dekan der Fakultät, von dem Einverständnis der Studenten abhängig gemacht töurbe, die diese Zulassung bekanntlich versagt ha­ben. Ob einzelne Smdenten sich bei dec Absttmnmng von chauoinistischen Gefühlen haben leiten lassen, sei demAsta" nicht bekannt geworden und der .Grund der Versagung ber Zulassung dürste auch nicht darin gesucht werden, sondern vielmehr ui oben erwähnten Umständen.Wir bitten Sie daher," schließt der Brief,einer politischen Ausbeutung dieser Angelegenheit entgegentreten zu wollen. Wir glauben auch, datz sie auf dem deutschen Studenten, tag in Göttingen zu der Auffassung gekommen sind, daß die deutsche Studentenschaft den aufrichtigen Wunsch hat, gute Beziehungen zur dänischen Stu­dentenschaft zu fördern und zu pflegen. Zuletzt möchten wir Ihnen noch mitteilen, daß durch tic Einrichtung eines Ausländerausschusses durch die hiesige Studentenschaft in Zukunft ähnliche Vor­kommnisse verhindert werden sollen. Wir bitten Sie daher, diese Einrichtung in Zukunft in Anspruch nehmen zu wollen "

Atztzs Stcsd-t ttttd Land.

Gießen, den 11. August 1920.

Veranstaltungen.

Mittwoch, 11. August: Hotel Großherzog, 8 Uh., Lollitersammlimg des R. d. B. Hotel Einborn, 8 Uhr, Gastspiel Buchwald. Licht­

schaft des Reichswirtschaftsrates und des voirswttt- chaftlichen Aussckmsses des Reichstages Mtt Rück- icht auf die günstigen Ernteaussichten haben diese Ausschüsse übereinstimmend der Reichsregiorung vorgeschlagen, tom 15. September ab tic omni* liche Bewirtschaftung für Jlartoftepi mit ber .Wa&* gab-aufzuheben, datz tie auf Grunbder Ber- orbnung tont 21. Mai abgeschloslenen Verträge be- tehen bleiben zur Schaffung einer starten Reichs» reserve zur Üeberiüintcrung und für etnja mabrenö des Herbstes und der Wintermonate cintvetendeNo-t.

Kreis Schotten.

B. Kaulstoß, 9. Aug. Die Gemeinde be» schloß die Errichtung eines Denkmals zur Erinnerung an die im Welrkrieg gefallenen Kaulstoßer. Tie P"äne smd von dem 'hessischen Tenkmalpfleger, Geheimrrt Walbe in Darmstodt, entworfen. Mit der Arto- fii'hrung des Denkmals, das noch in diesem Herbst eingeweüst werden soll, wurde die bekannte Frank­furter Firma Philipp Holtzmann beauftragt.

Kreis Friedberg.

Gewaltanwendung bei der Kartofftlverforgung.

fd. Klein-Karben, 10. 9üig. 140 Mit- glieber des Wckhlvereins der U.S.P. Klein- Karben richteten ein Ultimatum an den Vertrauensmann des Hessischen Bauernbundes in Ktein-Kürben, indem sie diesen zur Lieferung von 50 Zentnern Kar­toffeln bis zum 2. August abends aufforderte^. Andernfalls 'wollten sie zur Selbsthilfe schreiten. Als der Bauernbund infolge der Kürze der Zeit die Kartoffeln nicht liefern tonnte, sich aber bereit erklärt 'batte, im Laufe der Woche den Einwohnern solche zur Verfügung zu. stellen, zogen 140 Mann mit dem Gtockenschlage 6 Uhr Montag abend mit

(BericbtsfaaL

Berlin, 10. Aug (WTB.) Nach 9U>enb» blättermeldungen hat das Reichsmilitärgerichl das Urteil gegen den Oberleutnant d. R. Hans Hil­ler, das wegen vorsiätzlicher MißlMidlmitz des Gavdcfüslliers Helnthake mit Todeserfolg aut zwei. Jahre Gefängnis unb Dienstentlassung lautete, iw ber Reoisionsinstanz wegen ber von dem Angc- Nagten erhobenen Verfahrensrüge aufgehoben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung r an tit Berufungsinstanz zurück gewiesen.

eine erste Liste von-------- ----- r .

betonntgegeben, denen ein W des seguelteterten.

Eigentums zurückgogeben werden sott, bestehend nu5 Äffern, persönlichen Effekten uftv. Die An- tiüge auf tie Rückerstattung dieser Gegenstände sind sofort von den Begünstigten per Eilbrief an ben Bund der Auslanbbeutschen, <E. V. Abteilung Frankreich, Berlin W 10, 9!auchstr. 23, einzureichen, damit sie sofort nach Prüfung nach Paris weitergegeben werden können. Die französische Reg-rerung gibt tiefen Deutschen aus ^Frankreich eine Fttst bis zum 25. d. Mts. Der Bund wird vorstellig wer­ben, tiefe Frist bis zum 15. September zn ver- ütmgern, doch ist äußerste Eite geboten. Tie deutsche Regierung übernimmt die Lagerungskosten für biete Güter, wenn der Antragsteller einen Be- bürfttgteitsnachweis erbringt. Das in Frankreich zur Ser Weigerung kommende Hab und Gut der Deuffch n wird dem Bund dec Auslanddeutschen gleichfalls durch dasJournal officiell" BeKnaite gegeben. Tie Deutschen können auf Antrag die Begünstigung erwirken, bei der Versteigerung ihres ehemaligen .Eigentums mitzubieten, doch ist dazu noch die Einoeisaeclaubnis nachzuholcn. Gewöhnlich ist die Zzit, die von dem Eiutveffen der Listen bis zur Versteigerung verstreicht, sehr knapp. Tie iDrtegriiW Gieren hat tiefe Angelegenheit einem besonderen Ausschuß übertragen. Dieser prüft die eingehenden Listen und benachrichtigt die in Frage kommende Vcitgll^er. Nüchimitg tdi em fft anzw-

grauen Haupt.

Wer kann sagen, was in ber einfamen Win ternacht durch die Seele der Lesentwüitigten Frau <hr< gegangen ist? Sie hat fbätn- stets ein hart nackiges Scktweigen darüber beivahrt. Zch eins an. Sie hat hin znm Flusse wollen, um m ,

seinen enigat Mll«. tic SÄwLÄ tiefer Mcht des Kmchen Mch M. gWUL neues Lnti