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als am Vorabend vor Himmelfahrt auf stärkeren Besuch nuhl nicht rechnen dürfen am 19. Mai.

be.rLchtlicher Schtt».n angeriHtet der auf 500C0 bis 80 000 Ml. geschätzt nrirte Die Entft^hrmgs-

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** Persv nalnachrichten. Durch B.w- fügung des Reichswehrminisieriums vom 9, April ist dem Major a. D. Stephan, im Frieden im Infanterie-Regiment Nr. 116, der El>arakter als Oberstleutnkmt und die Erlaubnis zum Tragen der Uniform dieses Regiments verliehen worden.

** Aus dem Militärwoch?nblatt. Die Erlaubnis zum Tragen der Uniform der Reserveoffiziere des Jnf.-Regts. 116 wurde dem £eutn. d. R. a. D. Rau s ch, Heinrich (Gießen) erteilt.

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im Lerlausc w Mtzbahn gibeit luda 910 bis S lagen unter fiw itiatatkile 780( ®riet genannt, sch niedriger, (- 14 W

14 Patent) 586 (-14 Pro al 484, Scheid lug.WcsiclS7' ai 2oO3A nach, gemein schwach- . taten wie Rn r 20, Nett.

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Turnen.

T er t heareti sche KursüberTur- nen, Spiel und Sport findet Mittwochs 'von 89 Uhr abends im Anatomischen Jnstiut statt und beginnt da wir am Mittwoch den 12. Mai

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deldieHauptversommlungdesVogels- berg er H ö henklu bs (V. H. C.) nunmehr nicht wie ursprünglich festgesetzt, am 28. und 29. Mai statt, sondern sie wird Samstag den 29. und Sonntag den 30. Mai abaehalten. Ten einzelnen Zweigvereinen ist dadurch die MbglichP.it gegeben, ihre Sonntagswanderungen nach Büdingen zu machen und dadurch die erste größ're V. H. C.-iZn- sammenkunft nach dem Kriege stattfinden »u lassen. Ter hiesige Zwergvevein trifft bereits alle Vorbe­reitungen, den Besuchern der Hauptversammliuig den Aufenthalt so ailgenehm wie imr möglich zu machen.

Kreis Friedberg.

bz. B a d - N a u 'h e i mi, 9. Tiit. DasGraute- Hotel Metvopol" ist durch Vermittlung des Finanz--- anwaltes Tr. N i e ß e n aus Köln terTauft worden und wird in den nächsten Tagen unter Leitung von HoteldireP.vr Beckert eröffnet. Willy Rosen- t ha l in Newyork, ein gebotener Bad-Nau- l-eimer, überwies seinem Bruder, dem Stadtv. Emil Rosenthal, 15 000 Mort zur Unterstützung notleidender Familien, Kriegerwitwen usw. in Bad- Nauheim.

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Veranstaltungen.

Dienst« g, 12. Mai: Oberhessischer Kunst­verein : Gemäldeausstellung von 111 und von 35 Uhr geöffnet. Lichtspielhaus:Die Dupli­zität der Ereignisse" undVetter Fürst". Lichtspiele Seltcrswcg:Der Galeerensträsling", 1. Teil.

Aus dem Amtsverkündiguugsblatt.

** Das AmtsverkündigungSblatt Nr. 62 von: 10. Mai enthalt: Reichstagswahl. Ausdehnung der Versicherungspflicht in der Krankenversichcrung. Höchstpreise für Nähr­mittel. Enteignungen und Er.tschä. tMrngen aus Anlaß des Fried.nsrettrages. Höchstpreise sür Bier und bierähnliche Getränke. Landwirtschasts- kammer. Leseholznutzungen. Wchen zum Kreistag. Erwerbslosenfürsorge. Abgabe non Pferden.

Höchstpreise für Bier und bierähnliche Ge­tränke.

Nachdem das Reichswiitichaftsminister'um mit Rücksicht auf die Steigerung der Herstellungskosten durch Verordnung vom 15. 2lpril 1920 den Her­stellerhöchstpreis erhöht hat, werden für den Kr ets Gießen folgende Höchstpreise für Bier auf Vor­schlag der Pre'sprüfungsstel.'e festgesetzt:

Verkaufspreise am Schcnktisch in Wirtschaften: für Schankwi>t chaften Vio Ltr. 2426 Pf,, 3/io Ltr. 4852 Pf., für Gasttvirt- schaften Hotels, Spttsewirtschasten und Klrsfee-

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Kirche und Schule*

Gießen. 11. Mai. Im Johannessaal sprach gestern abend auf Einladung des Evange­lischen Bundes Pfarrer C l a u ß e n-J üben» bürg über das Thema:A u f e v a n g e l i s ch e n Vorposten in Steiermark". Nach einem kurzen Ucberblick über die an Bedrängnissen und Verfolgungen reiche Geschichte der evangelischen Kirche in Steiermark, schilderte Pfarrer Claußen die Entwicklung der kleinen evangelischen Gemein­den im Murtale und besonders dex jungen Juden­burger Gemeinde, dem dritten steirischen Taten» kindc Hessens, die inmitten einer weit ütertoiegen-» den katholischen Mehrheit außerordentlich schwie­rigen und meist sehr primitiven und dürftigen Verhältnissen zum Trotz sich durchzusetzen wußten. Es würde hier zu weit führen, die Fülle von interessanten, auch anschaulich vorgetragenen Ein­zelheiten auch nur anzudeuten, die durchwoben waven von dem Leitgedanken, daß Hindernisse nur da seien, um überwunden zu werden. Der Vor­tragende führte weiter u. a. aus, daß es nicht Aufgabe der steirischen Lutheraner sein könne, Mission zu treiben. Die dortigen Gemeinten, die nur 1 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachten, müßten als Vorwerke angesehen werden, deren die deutsche evangelische Christenheit, die im Osten, Westen und Süden von übermächtigen Feinden hart bedrängt werde, heute umsomehr bedürfe, als eine ihrer kräftigsten Stützen, das evangelische deutsche Kaiserreich zusammengebrochen sei.

Art» Statt rind Land.

Gießen, den 11. M ii 1920.

Die Augestelltenbewegung in Gießen.

Die Arbeitsgemeinschaft der An­gestellten hatte am Sonntag vormittag in den .Milosophenwald" eme Angestelltenoer- iam mlung ein berufen, die über den neuen Ta­rifvertrag Beschluß fassen sollte. Nach.längerer Aussprache wurde der zwisärn der sljmimjijii dec Arbeitsgemeinschaft und der Arbeitgeberkomml.- sion nach. e.ol en Verhandlungen zuidanoe g - fommene Tarifentwurf angenommen, der somit Aussicht auf Gültigkeit hat, vorausgesetzt, daß der Gesamtvorstand des Arbeitgeberverbandes eben­falls zustimmt. Es wurde beschlossen, die verschie­denen Verlessermigsi-orschlage usw. zurückzui.e len, um die Inkraftsetzung des Tarifs nicht noch länger hinauszuzögern. Der Vorstand der Arbettsgemein- schast wurde beauftragt diese Verbeserungen, vor allen eine andere Klasseneinteilung soda.d als ir­gend möglich durcl^usetzen; es brauch« zu diesem Zweck ja nicht mehr der Vertrag im ganzen ge­kündigt zu werden. ,

Ter neue Tarifvertrag zeigt ein weientlich

Monaten Mai und Juni gestattet.

Wahlen zum Kreistag. Nachdem b<f- Kreistagsmitglied Wilhelm Anbon Rompf, Land­wirt und Altbürgermeister in Lang-Göns, inwl» Todes aus dem Kreistag ausgeschieden ist, ist ter dem gleicheit Wahlvorschlag angdfyöiigt nächstb-r» rene bei der WaU nicht mehr gewählte Bewerb-r Landnnrt Ludwig Hvfmcmn V. in Lollar, » die nachträgliche Berufung zum Kreis^g ange­nommen hat, an feine Süll e getreten

Abgabe von Pferden aus Besta«.-? den der Heeresverwaltung^ Laut Mut- Heilung des ^.'ehrkreisbommanüos V Stuttgart txn in Zukunft nur noch monatlich mit 50 Pferden ge* rechnet werden, die auf 19 Landwirtsckastskan- | -nem verteilt werden sollen. Auf eine Landnni» I schaktskammer werden alv nur noch einzelne Pftive s , 'm Monat ent Wen. Ti« Larckvirtschasts'amn« ;

..........nu.5u vMuivw.il«., 1 form trtljtr vorläufig feine weiteren Geuche w.

Hygiene und Aesthetik der Leibesübungen vvrae- i Ueberlasftrng von Pferden mehr bcrücksichttgero. tragen wird. 1------

anderes Gesicht als dec bisherige. In dem alten } Tarif war versucht worden, ein Existenzminimum < zu schaffen, das fast sämtliche Angestellte auf eine ziemlich gleich- Stufe stellte, die nur durch Altcrs- unterschied- gegliedert wurde. Ter neue Vertrag dagegen will wieder die notwendigen Spannungen zwischen jüngeren und älteren Angestellten und : vor allem den einzelnen Angestellten gruppn mit ihren ver'cknttenorttgen Fähigvnten und Leistun­gen einführen. Es macht sich d^her die durch den neuen Tarif erzielte Gehaltsaufbesserung bei den jüngeren Angestellten naturgemäß nicht so sehr bemerkbar wie bei den älteren und tehobcnevm Angestellten.

Aus Einzelheiten des neuen Tarifvertrages ausführlich einzugeh-n verb'e et be Raumknapp- >heit Wir müssen uns vorauf teschrmikm, in groben Umrissen die wicht'g"!e und einsch eitendste Aen- derung gegcnrüber 'bent alten Vertrag, die Gcchalts- sätze und vornehmlich di- Klas'eneinteilung, zu skizzieren. Lehrling« erhalten eine Auswcmdsentschä- digung von 60 bis 120 Mk. pro Monat. Für die ersten drei Gebilfenfahre werden Gehälter von 300 bis 400 Mk. bezahlt, ddach dem dritten Ge­hilfenjahr wird jeder Angestellte einer der vier Klassen zu geteilt. Tie erste Kla'se sieht fe nach Alter Mindest-Gehälter von 425 bis 8M Ml.,.die zweite von 550 bis 950 Mk die dritte von 600 bis 1050 und die vierte Klasse 1100 Mk. vor. Besonders gegen die Klasseneinteilung machte sich in der Versammlung ftarfcr Widerstand geltend. Sie sei unklar und werde wohl zur Folge haben, daß die meisten Angestellten von den Arbeitgebern in die niedrigste Klassegestopft" werden. Vor­bildlich sei die Klasseneinteilung der technischen An­gestellten, wo jede einzelne Gruppe nach Tättg- feit und Vorbildung genau umschrieben fei; hier sind 7 Klassen eingeführt. Für die Angestellten im Handel ist übrigens ein beson-dener Vertrag abge­schlossen, der im wesentlichen nicht selw von dem Tarif'ftir die Angestellten in Handel und Industrie abweicht. In diesem Vertrag sind für die Verkäu­ferinnen in off neu Ladengeschäften be'ondere Ge­haltssätze aufgestellt. Für die ersten drei Gchil- sinnenjahre sind 225 bis 300 Mk. vorgesehen, während sie nach dem dritten Jahr je nach Alter 325 bis 450 Mk. erhalten. Im übrigen erhalten die weiblichen Angestellten durchweg 10 Proz. we­niger als die männlichen.

Lebensmittel.

** Vom städtischen Lebensmittel­amt wird mitgeteilt, daß eine größere Menge Kleie eingetroffen ist. Die Bezugsscheine werden an die Viehhalter ab heute auf Zimmer 6 aus­gegeben. Anfang nächster Woche findet eine nochmalige Ausgabe von Saatkar- toffein bis zu zwei Zentnern statt; Voraus­setzung ist entsprechender Landbesitz. Bestellungen werden auf Zimmer 13 entgegengenommen. Wo chenkartoffel marken der 19. und 20. Woche verlieren mit dem 16. Mai ihre Gültigkeit. In der am Samstag im Anzeigenteil ver­öffentlichten Lebensmitteltabelle mutz es im ersten Absatz felbstverstäMich heißen: Preis des Kg. Brot 2,15 Mk.

* Städtischer Seefischverkauf. Der eingetvossene Waggon Seefisch.' faßte so viel, daß der Verkcmf in den Marktlauben heute nachmittag und morgen Mittwoch fortgesetzt werden kann.

* Freibank. Mittwoch, 12. Mai, werden von 13 Uhr die Nrn. 27012800 beliefert.

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ur jache ist noch unbekannt.

mc. Frankfurt a. M., 10. Mai. Am gestrigen Sonntag tagten die Fach- und Wirt­schaftsausschüsse der Frankfurter Messe. .tatet wurde beschlossen, die dritte Frankfurter internationale Messe in der Zeit vom 3.9. Oktober dieses Jahres jtattfinten zu Ulfen. Direktor Modlinger vom Meßamt teilte mit, daß schon jetzt alle verfügbaren Plätze vergeben feien und das Meßamt sck-on wieder vor der Notwendig­keit stehe, neue Meßgebäude errichten zu müssen.

mc. Frankfurt a. M 10. Mai. In einer Frankfurter Fabrik wurde schon feit mehreren Tagen ein Arbeiter vermißt, der auf unerklärliche Weife verschwunden war. Nunmehr fand man den Vermißten verbrüht in einem avgelassenen großen Säurebottich vor, in den er durch Berüh- nmg mit den Treibriemen geraten war. Der Ver­unglückte war durch die Säure sofort tot.

Tz. Fulda, 9. Mai. Einen Segelflug- Wett bewerb in der Rhön wird der Verband deutscher Modell- und Gleitflugvereine Dresden mit Beginn am 15. Juli d. Js. vevanstalten. Als Flugplatz ist der höchste Gipfel der Rhön, die 950 Me.er höhe Große Wasserkuppe gewählt worden. Ter Wettbewerb s-oll der Wieder­belebung tes Gleitflugsportes dienen und in ein­zelnen Flugtagen bis in den September andauern.

vieren. Ein Fehler des Orlsgerichts sei es, Hatz die alten Häuser in Gießm. viel zu hoch nngeschatzt worden seien, man habe dabei Betternschaft getrie­ben Tic Bauordnung fei nicht mehr zeitgemäß, da sie z. B. immer noch zu starke Brandmauern verlange. Ties entspreche nicht mehr der heutigen , Technik. Tas Bauinstitut habe Geld an vaus- , fabrikanten gegeben; dafür sei ein gemeinnütziges Institut nicht da. Ter Grundbesitz sei im Laufe der Zeit erheblich in die Höhe gegangen und damit ei die Hausspekulation geglückt, was uhne ten Krieg nicht ter Fall gewesen sei. In ZuSunfi müsse die gewerbsmäßige Taxation als urig^sund auf- hören. Ter Wühnungsbau im Jnnerii ter Stadt habe in ten letzten 30 Jals-ren 'feine besonderen Fortschritte gemacht. Die Stadt sei dabei ater mit sAslechtem Beispiel ^rang-gangen; ein Beispiel sei die Schule in der Neustadt. In der heutigen ^>tadt- v-evordnetenversammlung sei man nicht so.ängstlich mit eigenem Bauen, dem Eingriff in das freie Gewerbe. Unsere Stadt sei nach jeder Richtung hm entwicklungsfähig, sie habe genügend Gelände und io sei in absehbm:er Zeit ein Wiederaufleben ter Bautätigkeit zu erhoffen. Ter Vorsitzende führte hierzu noch weitere Fälle an, worauf ter Ge­schäftsbericht erstattet wurde. Aus diesem ging hervor, daß die Mitgliederzabl nunmehr 400 betrage, was bei wenigstens 10 000 Mietern sehr gering sei. Ter Verein habe eine große Zahl von Eingaben an die Regierung gemacht, fo daß eine Höchstgrenze für SKiet Steigerungen eingeführt wurde. Am Mieteinigungsamt habe man durchs gesetzt, daß immer ein Mieter und Vermieter an­wesend sei. Erreicht sei, daß bei Wo'hnungstaxa- tvonen auf Antrag ein Mietersachperständiger zu­gezogen werte. Seit einigen Monaten sei die Aus- ilunftösteNe errichtet worden, die guten Erfolg habe. Ein Zweigverein sei in Klein-Linten gegründet, auch in anderen Orten seien sie im Entsteben. Ter Kassenbericht ergab an Einnahmen 1031 Mk., die Ausgaben 847 Mr. Ter Ueberschuß ist verzins­lich nietergelegt. Ter bisherige Vorstand wurde wiedergewählt. Ter Beitrag wurde auf vierteljähr­lich 1,50 Mk. erhöht. Hierauf sand eine längere Aussprache statt, in ter u. a. Stadtv. Fourier Mitteilungen über die Bauabsichten ter Stadt machte.

** In der preutzischen K'lassen- lotterie kann man unter Umstänten etwas ge­winnen iml) mutz trotzdem noch Geld br-raffegen, um zur nächsten Masse ein Er'atzbos zu erhalten. So bittet uns ein Leser um Mitteilung ter Tat­sache, tetz er durch ein Achvellos 20.28 Mk. gewon­nen l>ate, ater noch 72 Pf. dvaufzaihben mutzte, um das Los sür die nächste Masse zu erhalten.

Kreis Lauterbach.

e. Lauterbach, 10. Mai. Auf Anregung ter hiesigen Ortsgruppe i>es Hessischen Woh- nungs- und Heimstätten - Vereins (Kriegerheimstätten-Vereinsf wurde hier eine Ge­meinnützige Leimstättenbaugesellschaft m. b. H. ge­gründet. Das Stammkchntal teträgt 182 000 M., wovon die Hälfte auf die Stadl Lauterbach. 25 000 Mark auf die Freiherrn Rieoesel zu Eisenbach, 5000 M. auf den Kreis Lauterbach, 1000 M. auf ten Hessischen Wohnungs- und Heimstätten-Verein und ter Rest auf private Geldgeber entfällt. Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gefrören drei Vertreter : des hiesigen Gemeinterats, drei private Gesell- l schafter und ein Vertreter des Wohnungs- und [ Heimstättenvereins an.

Kreis Schotten.

L ,e. Büdingen, 10. Mai. Jnsblge der Wie­dereinführung des Sonntag-CisenDalMrettkehrs fin-

* Die Operngastspiele des Lan- dest Heaters sind jetzt auf Tienstag ten 18. bs. Mts und auf einen Tag im Anfang Juni fest­gesetzt. Am 18. ds. M's. kommt ter erste Tag aus Wagners TrilogieTer Ring ter Nibelm g ny' (Die Walküre^ zur Aufführung Anf-.ni lluni der zweite Tag (Siegfried). Ter B.ginn te^ Vorverkaufs sür Walküre wird morgen bekannt gegeben.

** Frühere Ernte in Aussicht Nach SM'tungen im preußisck)en Landwirtschoftsmi . strrium ist infolge ter aujtarortentlub frühen m l- ten Witterung in diesem Jahre mit einer Vers ui barwerdung der neuen Ernte für oie Bolkscraih-. rung um vier Wochen früher zu rechnen, als in ( ten letzten Jahren.

Spielptatzwerbetag.

Gießen, ten 11. Mri 1920.

Die Gie ßener Turn-, Spiel- und Sportvereinigung hatte am Sonntag dem 9. Mai ihren ersten großen Tag. Am 2. unb 9. 9Jtai traten in etwa 500 Städten Deutschlands alle Tur­ner und Stertleute auf, um für die Errichtung von Spielplätzen zu werben. So eilten auch hier am früfren Nachmittag große Scharen von Schülern und Schülerinnen aller Schulen, von Turner nunb Sportheuten aus allen Teilen der Stadt in ge­schlossenen Gruppen im Laufschritt jutn Sammel­platz am Theater. Von da ging ein stattlicher Zug von etwa 1200 lebensfrohen Menschen mit Musik durch die Stadt rum Sportplatz des Rasensport- peveins an ter Roo Heimer Straße. Auf dem schönen und. nach dem Hoch:vasser mühwoll wieder herge­stellten Plotz sammelten sich am Nachmittag wohl 6000 Menschen. Man sah auch manche Vertreter der Stadt, ter Schulen und anderen Behörden. Aber wenn man bedenkt, um welch ungeheuer wich­tige Sache es sich da handelte, muß man sagen, daß gerate von diesen Stellen eine ganz andere Beteiligung zu -erlparten gewesen wäre. Die Be- oeurung der Bolksgefundteit und ter Kräftigung ldes ganzen Volkes, vor allem der Jugend, muß noch ganz anders erfaßt werden. Und wer sie be­griffen hat, ter soll auch dafür emtreten und kann es tun, intern er sich an einer Kundgebung wie der am Sonntag beteiligt.

Universitätsobersekretär Erle hob in einer Ansprache die Bedeutung des Tages und die Not­wendigkeit hervor, für die körperliche Ertüchtigung des Volkes zu sorgen, vor allem auch ausreichende Spielplätze zu schaffen. Jeder muß hülfen, was für »uns von der Gesundheit und Kraft aller im Volk labhängt, und wie sehr wir uns anftrengen müssen, um uns beites zu erhalten und zu stärken. In feiner Eingabe an die Stadtverwaltung, wie sic jetzt wohl in Hunderten deutscher Städte gemacht wird, wurde das alles eindringlich dargestellt und daraus hingewiesen, daß die Stadt sich dieser Sache an­nehmen müsse.

432 Schüler, Turner lund Sportleute zeigten bann das schöne Bild gemeinsamer Freiübun- gen. Und darauf begann das Riegenturnen, an dem sich auch die Turnerinnen beteiligten. Man konnte sehen, was unsere Turnvereine leisten. Meichzeitig fesselte das reizvolle Polospiel der Radfahrer, das so viel Gewandl)eit fordert, die Auf­merksamkeit. Hierauf folgte noch Diskuswerfen und

Es sind zu diesem Kurs, ter unentgeltlich ab- gehalten wird, alle, die sich für die Frage ter Leibesübungen und des Sports intereffieren, freundlichst eingeladen. In diesem Sommersemester werten die Herren Pros Henneberg über ten Bau des menftfrücfrcn Körpers, Prof. Bürker über Physiologie, ßteh. Rat Sommer über Psoch^phuf tk und- Prof. Roller über die.Geschichte der Leibesübungen -sprechen. Tie zweite Hälfte des Kurses findet im Wintersemester statt, tou bann über Orthopädie, innere Medizin, Haukkultur,

Starkenburg und Rheinbess-n.

rm. Offenbach a. M., 10. Mtti. Die Kindertnlssmission der religiösen Gesellschaft ter Freunde (Ouäker) in Amerika hat fick bereit er- Läct, für et nm 2000 unterernährte Kin­der und bls zu 500 unterernährte Mütter Nah­rungsmittel in teträcktttcher Menge für die näch­sten Monalc regelmäßig kostenlos und franko zu

Nichtlandwirten zu zählen. . .

** Ein Kriegsgefangenen-veim- t e fr r f e ft veranstaltet anschließend an ten Be- arüßungsabend ter heimgePchrten Gießener auf ter Liebigs höhe die Reichsvereinigung ehemaliger ftriegegertmgencr, Ortsgruppe Gießen, am 6. und 7. Juni auf der Liebrgshöhe, nicht am 15. bis 25. Mai.

** Alle Gietzener Heimkehrer, die Anspruch auf die staatliche Wirt chaftsb.i'ilse er­heben wollen, müffen ihre Anträge bis spateileus 1. Juni d. Js. bei ter Kriegsgeftmgenen-Helmkehr- stelle Gietzen eürveichen.

** T er Gießener Mieterverein tagte gestern in einer Hauptversammlung im Feliestkeller. Ter Vorsitzende bedauerte ten schwaclM Besuch ter Versammlung, zumal, da man besonders in Gießen unter der Wohirungsniot, ten Hausbesitzern unu dem MieteiniguNgSamt zu leiten habe. x,\e icpwache Beteiligung erschvere die Aufrechtei-Haltung ter Auskunstsstelle. Hierauf führte Herr Wohlmuth aus: Um in einer Stadt lote Gietzen Vernünftige Wvtnungspolitik zu treiben, seien erforderlich eine vernünftige Stadtvevordnetenvei-sammlung, em ein­sichtsvolles Ortsgericht und eine fähige Hypotheken­bank. Unsere Stadtväter seien in ter Befangen­heit bei Baugesuchen kleinlich gervefsn. Tie ©tobt habe zwar großzügig und weitblickend Geleite, aber auch in ter Stadt alte Häuser gekauft, nicht um sie nieterzureiß.m, sondern um sie zu vonfer-

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^Stabhochsprung. Und endlich »vurten 4 Stafetten gelaufen, je eine 4X100 m von a) der Turnerschaft^ Rasens Portvereinigung und Universität, b) den drei sBurichenschaften, c) Schülern im Alter von 12 und 13 Jahren, sowie 1 Schioedenstafette ter 3 Rasen- spvrtvereine (400, 300, 200 und 100 m).

Alles verlief mit musterhafter Genauigkeit, aber man hatte ten Eindruck, daß noch ganz andere Massen den Platz tevölkeni dursten, als Mit- wirkende und als Zuschauer. Endlich zog alles an die Lahn, wo schon die drei Rudervereine Ruder- gesellschaft, Dassia, Rudersport mit ihren schmucken Booten warteten, um in einer flotten Auffahrt mit 20 Booten zu zeigen, was Gießrn auch f^u Wasser bieten kann. Die tausende Zuschauer fühlten sich offenbar befriedigt und werden gern an den schönen Tag zurückdenken, ter auch vom Wetter so sehr begünstigt war. Aber eines darf doch hier bemerkt werten: Wir sind in Gießen rioch nicht diszipliniert genug für solche Veranstal­tungen ! Der Platz, ter ausschließlich ten Vorfüh­rungen dienen soll, war von vielen Zuschauern be­völkert, die natürlich den Draußenstehenten ten Ueberblick erschwerten, und die die Veranstaltungen selbst hemmten. Daß das nicht sein darf, muß noch gelernt werten.

Am Vormittag hatten schon mehrere Werbe­spiele auf dem Spielplatz stattgefunden, so ein Hockeyspiel zwischen je 1. Elf des V. f. R. 1900 und deren Unterabteilung: dem akademischen Sport- Klub, imb das schöne deutsche Schlagballspiel, das so ganz zu Unrecht vernachlässigt wird. Es wurde von Mannschaften ter drei Gießener Burschrn- fduften vorgeführt. Es war überhaupt erfreulich, daß an der ganzen Veranstaltung! auch Studenten trilnafrmen, freilich viel zu wenig.

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Häuser 7io Ltr. 30 Pf., 2/io Ltr. 60 Pf.; für den Flasck.enverkauf: Brauereiverkauf an Wieterverkäuser: für die große Flasche, 6/io Ltr., 120 Pf., für die kleine Flasche, Vs Ltr., 100 Pf., für die Neine Flasck^ Vio Ltr., 60 Pf.; Händ-- lerverkauf und Braucreiverkauf an Verbrau­cher: für die große Flasche, 6Ao Ltr.. 140 Pf., für die kleine Flasche, Vs Ltr., 115 Pf., für die kleine Flasche. Vio Ltr., 75 Pf.; beim Flaschen- verkauf in Schankwirtschaften ist ein Zu­schlag von 40 Pf. für die große und 30 Pf. für die Heine Flasche zulässig; beim Flaschinverkauf in Speiiewirtschäften, Gaslwirtschasben, Hotels und Kaffeehäusern ist ein Zuschlag von 60 Pf. für die große und 40 Ps. für die kleine Flasche zulässig.

Die hier angegebenen Preise gelten für alle aus Hessen, F-rankfurt, Homburg, Wetzlar und Hanau stammenden Schwachbiere. Stärkere Biere mit mehr als 3,5 bis 4,5 vom Huntert können mit einem Zuschlag von 10 Pf. pro Vio Ltt. ab Schanktisch verlauft werten.

Bei Veranstaltungen Konzerten oder besonderen Gelegenheiten ohne Eintrittsgell» wird ein Zuschlag von 20 Pf. pro Glas Bier als zulässig erachtet. Tie Inhaber von Gast- und Schankwirtschasten sowie van unteren ähnlichen Betrieben, die Bier offen ober in unteren Gefäßni im Klein verkauf abgeben, haben die Verkausspreijc durch deutlich sichtbaren Aushang in ten Wirt­schaftsräumen oder .Verkaufsräumen bekanntzu- geten.

Die Verordnung über Höchstpreiie für Nährmittel vorn 28. Oft. 1919 (Rcichs- Gesetzbl. S. 1834) wird wie fo'gt geändert: § 1 Ms. 1 erhält folgende Fassung: Beim Verkaufe oan Hafemährmitteln -an Kleinhändler (§ 2) dürfen tee Tot genten Preise für 100 Kilogramm Rein­gewicht nicht überschritten werden: bi gewöhn^ lick-en Haferflocken und Hafergrütze: af lose 215 Mk., b) in Beuteln zu 250 Granm 329 Mk.; bei Hafer flocken in geschlas« fenen Packungen: a) zu 250 Gramm 366Mk b) zu 500 Gramm 348 Mk.; bei Hafermehl- in geschlossenen Packungen: a) zu 25(1 Gramm 351 Mk., b) zu 500 Gramm 333 Mk, § 2, ?lbs. 1 erhält folgende Fassung: Beim 23er- kause von Hafernährmitteln an Verbrwt- cher (Kleinhantel) dürfen folgente Preise nickt überschritten werten: bei g wöhnlick^n Haserftvckm und Hafergrütze: a) für 500 Gramm Reingewickt ftose» 140 Pf b) für einen 250--Gramm-B.'Ntel 105 Pf.; bei Haferslocken in geschlossenen Packun­gen: a) für ernc 250-Gramm-Packung 115 Ps. b) für eine 500-Gramm-Packung 220 Pf.; bs 1 Hafermehl in g-schsossenen Packungen: a) für eine 2'0-Gramm-Pockung 110 Pf., hl für eine 500* Gramm-Packung 210 Pf.

Die Leseholznutzungen in ten D> \ manial- uitb eii ;teirxiibungen. Mit Ermäch»

tigimg des He'si chm Gesamtmii i^eriums wird tr Abänderung des 8 9 Absatz 2 der Verordnung vo« 31. Juli 1854 in ter Fassung vom 15. September 1904 (Regierungsblatt S. 344) und im Anschluß an die Bekanntmachung vom 25. April 1917 (Re­gierungsblatt S. 116) die Le'ebo'znutzamg in btx Tvmanial- und Gemei?itewa düngen bis auf tott ter es an den bestimmten Leseholzbagen auch in da

* (fine viertelt äbrlicke Bieh - l men ter Peitsrten- und Stockfabrik von Julius n»tu«e fi&et üi 1 ds IS. wäaIMnjr.,«unb Sahnten, «m statt. Sie erstreckt sich nur auf Rindvieh, Schweine und Ziegen. Diese Tiere sind auch bei

l Hessen-Nassau.

I ae. Eschwege, 8. Wai. Durch ein grüneres j Schade nseuer wmdc gestern in bai Rüu-