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alc Volks »di, 12. Ma>. . eine öffmllude ilt Brill cm3 Gegenwart und

,m der Lacht l°M anwesmd roewine, wobei aus bei

7ÖOO Önen sämtliche $ti- wch aursühilich Mn schönstem lebhaften Li

'er in Gehen m ersucht, ihre irlegenheit Mt Wetzlar, litn.

reaubeam inb Reichs- voed, 12. Mai, uration Lauer, I die Stellmg ird.

rbeiterver clsahrtstag nach Kloster

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Ä»; ä S Ä.?4 » uder die evrui °n«monar^.

Tag bim .Wer« in M.gch K, .Mkurnim J!® dir unter.

S?rttnRtv R hingt.

sozialbema ür geffero abend m Berliner D den !kelx'ausn»M' über bas!dvna lid die 118$. Ijötctn -miachch ifinnb nicht by wn bet M n bie HWfiotur rn seren- Er be­glich mit schul die öauPtsiW ißt Man müllt hi juin Glauben^ 1 halten und na bäude des KM Ms ^unbg sinne der Uvr Hoffmann il 6 eE ® ischast mdit an desSozMsM

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*goeRRhtDnrrrr txrrfQr torgryftejmt Mstdrin iwb Sre^lrifhmffui aoa Printen unb brn fctirihgt.n Gemeinde tn AuS,«hL ge stell! 24c ti»rbarihuiq txejer SctanfMumgrii liegt in bat Jxinbai fri bäeüiglen Ct td^regeutMdXiemiur. AlL

richter iüib «cfc.baiitediKidcr Bürlez^RkB«, Bür­germeister Schmrtt-Trol.r XI. Sdjrfb V.-Groyen- Busak uni» kk-arl LuL-Lechgrstern beildlt. Kür die txnn SJanbtoirtl dja ftsJImmcD-Äu^'daiß für Ober­hessen Dcry^ban: Z ie gen stal l scha u im Be- jirf Obertiörgerr.-Langgöns ist I. Jäger-Qu^-ck born als Mitg.ied des Preisgerichts geroätlt wor­den. Tie Durchfübrrarg wn $to bemelten nnrd für ein unbedingtes ErfvriLrnis gehalten. 3m nächsten Winter sollen solche ringdeitet und durchgeführt wecken. Ebenso sind Mittet mir 2lb- Haltung von Verträgen betet tgcftellt. Ortsvernne, die solche wünsch«,'sen sich unter Mitteilung des gewünscht n Re'erats melden. Ter Absatz ron tjuchtvi^h wird dnrchgesührt wie in den Vvriahveu. Mjährlich wird ein Ziegenlamm unter tue an» löe'eritn Per.ammlungsteilnebmer verlost. Dies­mal war der Berernso jni öenbe, Abg. Fencheb- Oberhürgern, d?r glückliche Gewinner. Gegen 1 Uhr schloß der Vorsitzende die Versammlung.

Landkreis Gießen.

m. £ungen, 10. Mai In den letzten Togen fand der Auftrieb aufdieFohlen-undRind- Viehweide Tiergarten, eine Viertelstunde von hier gelegen, statt. Bis jktzt befinden sich 35 Fochten und 125 Rinder aus der Weide, deren Lage und Futterstand äußerst günstig ist. Die Anmeldungen von Jungtieren waren in diesem Jahre für die Weide Tiergarten so zahlreich, daß der größte Teil nicht ausgenommen werden konnte. Ein 280 Mor­gen großes umzäuntes Terrain bietet den Tieren ausgiebige Bewegungsfreiheit und durch Eintei­lung in einzdnc Wrideschlä« abtvechslungsreiche Futterplätze. Das muntere Wesen der Tiere zeugt von ihrem Wohlbefinden und das günstige Resul­tat des Weidegangs wird sich später an diesen Zuchttieren noch mehr bemerkbar machen. Aus der Weide wurde ein elektrisches Pumpwerk errichtet, womit das Wasser in die neuerrichteten Tränwn- lagen befördert werden kann. Das Wärterhaus und die Stallungen werden mit elektrischem Licht ver­sehen und durch die angeschlossene Wasserleitung ist es in Zrikunst nid# mehr nötig, das Tränkwasser für die Tiere der vorbcifließcnden Horloff zu entnehmen.

Kreis Lauterbach.

la. Schlitz, 9. Mai. Einen Aufruf zur Grün­dung eines Schlitzerländer Heimat­museums erläßt Lehrer Altstadt

Kreis Schotten.

e. Schotten, 10. Mai. Nach einem Be­schlüsse des hiesigen Gemeinderats ist die Aufstellung eiws Nachtragsvvvanschlags und die ErhebungeineSweiteren Steuerziels nötig geworden, zumal der Kreis von der Stadt eine Nachtragsumlage von 67000 Mk. verlangt. - Eine Orisjatzung ivctche die Besteuerung von Theater- und Kino-Vorführungen verlangt, wurde angenommen und bedarf, um in Kraft zu treten, nur noch der Genehmigung des Ministeriums. Die Sichst hat verschidene Häuser käuflich er­worben die bei dem bestehenden Wohnungsmangel zu Mietwohnungen eingerichtet werden.

Hessen-Nassau.

Eine neunköpfige Familie durch Giftgase getütet.

lc. Eschwege 10. Mai. In bem Dorfe 1 ad»rleben wurde in vergangener Nacht der lirgelei'-Scho ctitmeister Göbel mit Frau, odnoä» qerin und sechs schulpflichtigen Kindern durch Gftt- (idfegetötet, die aus einem schchhasten Kottofen inS exfrlafeimmer eingebaut gen waren

Die Zranlsurter Messe.

Frankfurt a. M., 9. Mai. (Wolfs.> In einer gemeinsamen Sitzung des Wirtschaftsrats und der Fachausschüs'e beim Metzamt gab Direktor Mödling er einen Bericht über die Messe, dem nrir folgend es enhtebmen: Die Vorbereitungen zur zweiten Messe hatten mit großen wirichaftlichen und politischen ^Schwierigkeiten zu kämpfen. Wenn auch das Aie/ßgeschäft unter der flauen Konjunktur litt, so schnitten doch einige Industriezweige, be­sonders diejenigen des täglichen Bedarfs s e h r g u t ab. Trotz der Stille hat die Handelswelt das Vertrauen zur Frankfurter Messe nicht ver­loren, d.i die Anmelder für die dritte Messe schon jetzt a l l e zur Verfügung stehenden Gebäude belegt haben. Frankfurt fo.T in Znkimft der fülncnbc Platz für die Kon fe kt ton s b r a n ck e und d's Ledergewerbe werden. Ebenso loill man oersucheu, dem bisher noch wenig vertretenen Bijouterie- und Silberwarengeschäft auf der Frankfurter Messe einen be anderen Platz einzuräumen. Auch das Kunstgewerbe irirf) mit Unterstützung des Teut'chen Künstleroerbanres eine besondere Pslegestätte finden. Eine erhebliche Äusdrirmmg soll das Metallgewerbe fün;# tig erfahren. Die österreichische Luxus­industrie bildet für den Derbst eine in sich geschlossen. Aus'elung. Als Te.m'n der Herbst­messe 1920 wurden die Tage vom 3.-9. Okto­ber festg- legt. Später foiT de Mes'e so gelegt werden dab fk nicht über eine Woche hinaus dauert. mögsicUt von Sotmtag bis Sonntag.

Gerictzt-saal.

Frainüsische Justiz

Darm st abt, ö? Mai. (Wolft.) Von der fran­zösischen Division in Frankfurt a. M. wurde ein Humorist, der in einem hiesigen Kabarett das

vom bemtorn Mükri. der sich nicht tnr 3i*Im)tee iün den Kops z-hen lassen soll" vor- trug, zu S Dagem «eiängms Drantriü Der Besitz d« Lolchs wurde pi 500 Mk. Geldstrafe und Schließung des Lokals für zwei Tage verurteilt. Fvanzösische Offizierr, de der Vorstellung betwchn- ten, -nahmen an dem Lude Ansdotz und daraufhin erfolgte bk Verurteilung

r t a. M., 9. Mai. Das Opern- Haus bleibt aut Anordnung des französischen Bo fehtshabers heute und morgen geschlossen, roeil bet der Ausführung des ,.Bettelsrudemen am Frei- tag abend der Opernsänger Rezni eine Couplet- . Wen wll, an der anwesende ttanzöstlche ^sstztere Anstoß mthmen und das Opernhaus verließen. Rezni ist tn eine Haftstrafe twm acht Tagen genommen worden.

a"fl u, 9. Mai. Auf Berfügung der sranzonschen Beiatzuttgsbehörde ist das Hanauer Stadttheater an den letzten drei Abenden Skschlossen aeblieben. Ter Befehl der ftanzösischen Behörde lautet: .Lnplge der Er- ergntsie, dte am 5. Mat im städtischetl Th.-ater in Öanau durch den Schauspieler Fritz Schlotthauer bertnrgeruren worden sind und für die der Direktor des Thechers mitverantwortlich ift hat der tonv mandierende General der £)ttmxitionsi>tinfiyn fvl- 6ende Entscheidung aettvffm: Das Theater wird am 7., 8. und 9. Mai geschüossen, eine besondere «träte wtrd md) gegen Schlotthauer wstgesetzt werden.' 5n6 Schlotthaiier, Spielleiter am Mmnzer Stadttheater, batte am 5. Mai in Hanau im Stadttheater z einen Vortragsabend gegeben.

Atrche «nd Schule

tt. Treis a. L., 9. Mai. Heule fand hier durch denSuperintendenten der Provinz Ober­hessen, Geh. Oberkonsistorialrat D. Petersen- Darmstadt eine ordentliche Kir chen v i si t a- t io n statt. Rach der Predigt des Pfarrers hielt der Superintendent an die zahlreich versammelte Gemeinde eine Ansprache, in toelcher er im An­schluß an den Namen des Sonntajs zu fleißigem Gebet und inniger Fürbitte für unser Volk und Vaterland ermahnte. Daran anschloß sich die Prü­fung der Katechisnrusschüler, nachmittags war ein gut besuchter Jugöndgvttesdienst.

Handel.

Berlin, 8. Mai. Börsenstimmungs­bild. Tie Börse verlief wiederum lustlos und schwach. Man hörte Gerüchte von neuen Waren- Insolvenz en. Besonders Valutawerte wurden in­folge der Markbessetung erneut sdärker rückgängig, so verloren Teuifd^Ucberfee 50 Prozent, schließlich 900, Canada setzten wesentlich unter gestern ein, zogen dann bis 1000 an, ohne diesen Kurs aber voll behaupten zu können. Baltimore 265 ä 270. Schantung anziehend bis 523. Kolonialwerte eben­falls durchweg rückigangig bei großem Geschäft. Kolonialanteile 8100, Sloman 1950, Südsee 2200, Cvlmanskop:38O, Neu Gurnsa 710, Okapi schwan lend, Anteile schließlich 860 ( 40), Genußscheine 575 ( 15). Tie Kursrückgänge in einigen luoxv- tanmevten letzten sich ebenfalls fast durchweg fort ; eine leichte Erholung gegen Ende der qrften Börsen­stunde war nicht von Bestand. Einige Werte büßten 812 Prozent ein, j>> Luxemburger, Phönix, Thale, Mannesmann, Lothringerhütte. Nur un­wesentlich niedriger Bochumer, Gelsen kttchen, Laurahütte, Buderus nach schwachem Anfang er­holt mit 310, A. E. G. im Verlaufe besesttgt auf die Mitteilungen in löer G-B, ebenso Felten u. Guilleaume noch schwactxnn Anfang. Elektrische Licht und Kraft hoher 134V-, die übrigen Elektno- toerte dagegen schwächer. Am schiffährtsmarkt blie­ben die Kurse nach einigen Schwankungen ungefähr aut dem gestrigen Niveau. Kali Aschersleben ( 11) und Westeregeln (18) schwach, letztere dann erholt. Tie übrigen >kaliwerte gut behauptet. Bankaktien bröckelten ab, Deutsche Bank 301, das sind sogar 5 Prozent unter gestern Dresdner Bank verloren 3 Prozent (181). Von heimischen Anleihen 3x/2 pvoz. rvonfols V, Prozent höher, von Reichsanleihen die 3pvvz. etwas niedriger. Ungarische Kronenrenten befestigt 313/* (+ 1). Gvldmcxi'kaner niedriger, dagegen Tchuantepec be­festigt. Weiterhin war die Börse leicht befestigt infolge Bekanntwerdens des amerifanifeben Ge­schäftes der A. E. G., das typisch werden könne für andere industrielle Beteiligungen der Amerikaner. A. E. G. 338 ä 355, schließlich 347, Felten 490 ä 487, auch Phönix bebaut).ct 415. Dagegen Bo­chumer schwach 378. Canada, die ansänglich um 65 Prozent auf Absindungsgerächte anzogen, lagen schließlich still, wril der Rückgang der fremden Va­luten sich bemerkbar machte. Kttttowitzer behauptet. Tägliches Geld unverändert 41/» Prozent und dar­unter.

Fran kurt a. M., 8. Mat. Börsen- ftimmungsbild. Am Devisen- und Noten- marft war die Haltung nach Schwankungen etwas schwächer. Der Bedarf bleibt gering. Infolgedessen sind äuch die Umsätze bescheiden. Einen größeren Einfluß auf die Kursentwicklung hatte wiederum die Tendenz der fremben ZahlungSmtttel auf dem Markt der Valutapapiere, die zwar nicht erheblich matter eröffneten, aber größere Geschäftsverluste aufwiesen. Tie Umsätze, die sich auch auf den übrigen Märkten in äußerst engen Grenzen hielten, blieben bei Beginn der Börse auf einige Montan- und nur wenige Indrustriepapaiere beschränkt. Sonst waren die Notierungen im allgemeinen kaum ver­ändert. Die an der gestrigen Abendbörse eingetre­tene Befestigung ging wieder verloren Schisfahrts­aktien schwächten sich ab. Kursabschwächungen er* fuhren ferner Buderus, Mannesmann, Gelsew- fintierter, Deutsch-Luxemburg. Phönir behauptet.

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Lberdederrf gaben 5 Proz. nach Dte Dritmlungcn in der AussichtSralssitzung der Zelten- u. Guille­aume gingen einflußlos vorüber AEG unver­ändert. Sckmckcrt verloren 5,Dtsch-Uebersee lOProz. Zu teOöeife höheren Jötren wurden chemische Werte umgcsevt. Scheidcanstali 19 Pro- gefiel gert. Elektron Griesheim genxntncn 5 Pro». Erne mäßige Erholung vollzog sich in Taimler-Mo- torrn. Ad.er ft\trrr Dtrurm dagegen 11 Pr>s. Am Markte der Werte mit Einhcirskunen war tne Tendenz schwach. T4e Bürst sLtoft still bei un­regelmäßiger Tendenz. PrivardiÄvnt 4i< Prvz.

Frankfurt a. TL, 10. Mal

Devisenmarki.

Geld Dries

Datum: 7. Mai

Veld Brief

8. Mai

Amsterdam Botterd. Brüssel-Antwerpen . sshristiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors jtalien . London New-York Varis Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutfch.Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . .

1923, - 1927,- 1878,- 1882,-

346,65 341,35 344,65 345,35 1013,761016,25 984,- 986,-

894,10 895,90 879,10 880,90

1121,25 1123,75 1088,90 1091,90

284,70 285,30 274,70 275,30

249,75 250,25 259,70 260,30

203,80 204,20 197,80 198,20

52,90 53,10 50,45 50,55

319,70 320,30 329,65 330,35 934,- 936,- 899,10 900,90

894,10 896,90 849,10 850,90

19,48 19,52

24,72 24,78 23,97 24,08

88,90 87,10 85,90 86,10

22,72 22,78 22,22 22,20

BthrfenTnrje.

Datum: 5*/o't>eutJfrtegsartL 4ft,Deut.Beich»ant. 3°,D«ut.Reichsanl. 47. Preuh. Konsals Darmstadter Bank Deutsche Bank. . . Disconto« Besellsch. Dresdener Bank.. Nationalbank f. D. Mitteld.Creditbank H.-Amerik.-Paktts. NorddeutscherLloyd Doch. Butzstahlwrk. D-Luxemb.Bergo». Delsennirch.Bergw. Harpener Bergbau Oberscht.Eisenb.-L Oberschles.Eisenind^ PHSnst-Brgb.-Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerks Elektr. A. E. G.. . Schuckert-Werke. . FestenLGuilleaume Daimler Bud..Eisenw.Akt. Adlerwerk« .... 4% Hess. Saaisanl. Electron Grisshet»

Frankfurt Berlin

Abend- Schluß Schluß- Schluß-

Kurs

Kurs

Kurs

KNrS

7. 5.

8.5.

7.5.

8.5.

79,75

79,75

79,75

79,75

-

75,30

76,-

76,-

. >

74,-

74,20

72,90

» .

76,-

75,80

76,-

157,-

157,-

157,-

156,-

304,50

156,-

306,-

303,-

210,-

213,50

211,50

181,-

180,-

184,-

180,-

.

146,-

146,-

146,-

152,50

152,75

152,-

173,-

169,50

166,12

166,25

171,50

169,-

168,50

171,-

280,-

285,75

279,75

300^0

295,-.

300,50

295,50

317,-

311,-

311,50

310,25

285,-

278,-

285,-

300,-

197,-

192,-

195,-

191,-

258,-

258,-

257,50

259,-

423,-

420,-

418,-

415,-

510,-

510,-

507,50

510,-

376,-

373,-

380,-

330,-

330,-

333,-

343,-

.

180,-

185,-

»*

478,-

482,-

485,-

190,25

210,-

221,-

217,-

227,-

305,-

315,-

311,75

235,-

230,-

245,-

309,-

319,-

315*-

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Kopenhagen 11,50

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8.5.

10,65

5,30 11,50

9,20

Märkte.

oi. Hers selb. 8. Mai letzten

Schwernemarkl axiren 116 Ferkel und 6 Läu­fer angetrieben. Die Preise ensiprachen den vori­gen Marktpreisen itnb betrugen für Ferkel 200 bis 300 Mk , für Läufer 500 bis 600 Mk. Ter Handel war schleppend, so daß nicht alle .mgetriebe- nen Tiere abgesetzt wurden.

na. Nidda, 8. Mai. Der Mai-Schweinemarkt vom Mittwoch war außerordentlich stark beschickt. Es wurden bezahlt für Ferkel von 45 Wochen 280300 Mk., 68 Wochen 300-350 Mk., 10 bis 12 Wochen 400450 Mk. Aelteve Tiere waren nur sehr wenig auf getrieben.

(In einem Teil der Auflage wiedwholt.)

Aufschub btt Konferenz von Span?

Berlin, 8. Mai. Prioattel.) Ein mländi- sches Nachrichtenburvau läßt sich aus Brüssel mel­den, die deutsche Regierung werde eine Note an die französische Regierung richten mti der Bitte um Aufschub der Ko nferenz von Spaa bis nach dem 6. Ium, also bis nach den Reicks- tagswahlen.

Paris. 8. Mm (WTB.) Havas. Tie alli­ierten Regierungen haben noch nicht osfizrell den Termin der Lmrstvenz in Spaa mitgeteilt. Es ist aber loahrfcheinlich, daft der deutsche Geschäftsttäger Meyer im Laufe der Unterredung mit Miller «mb daraus angespielt hat. verstehe die Gründe, die die Regierungsvertveter bewegen, eine Ver­tagung zu fordern. Das Mabrnetl Müller kamt nur biS zu den nächsten Wahlen bestehen. Es schreibt sich nicht genügend Autorität zu, um Deutschland für die Zukunft in der Foage der Wiedergutmachungen &u rerpslichten. Anderseits fürchten die deut schm Pvlittker, dst nach Spaa ge­sandt werden, die persönliche Dtrantwortung vor dem deutschen Volke am Vorabend der Wahlen. D> deutsche öffentliche Meinung batte, geglaubt, daß in Spaa der Friedensvertrag von Versailles zur Sprache käme. T« alliierten Regierungen erklärten

itixxb, in ferneni Falle auf die DiSkussron l«4 Vertrages finjugrten Die deutschen Delegv^rvm haben anr undankbare Rolle Folglich zeigt bet' gesamte deutsche Presse und die Regicrirny wenig Interesse für alles das, was in Spaa zur Verdmtd- lung kommt. Tie alliierrm Staatsmomner nvrben sich bamuf beschränken, yi antworten tVlflien wird beauftragt, die Organisation zu uberneinnen und speziell stmen Standpunkt zur Geltung »u bringen. Sollte die Lonstrenz dte Venagung be schließen, so wird bte Lösung der Fra gc her Wiedergutmachungen binausgesckwbeit. An­derseits wtrd die UngeroiBbeit barütvr, ivelcke Br schlüsse die Miiertrn auf der .Konferenz tosfen, einen mtgünftigen Einflutz auf bit Ärbciien der internationalen Finanzton seren t in Brüssel auf» Üben, die Anfang Juni zusannnentritt und logischer­weise das in Spaa begonnene Werk aur anderem Gebiete fort setzen wird. Scklstßlick wtrd sich dreset fluffdmb noch m die Lange ztcden, denn nach brr Reicksta^swaltl und der Bildung des neuen Stiabi* netts wird Teutt'chland zur Wahl nnes neuen Präsidenten schrciten, wenn es im Einvernehmen mit dem Volke handeln will

Paris, 8. Mai. sWTV.) Die französischen Finanzsachverständigem die die Vorrrlriten für die Konferen- von ^pao in Gemeinschrft mit englischen Sachverständigen durchführen sollen, fmh gestern abend in London an gekommen, lieber tue Zusammenkunft von Miller and und LloydGeorge verlautet noch nichts bestimmtes Es ist möglich, da tz sie in Folkestone «riolgt; jedoch ist ein Zeitpunkt noch nicht festgesetzt.

Rkichssinan,;ministrr Wirth über die Ber Handlungen in Spaa

Berlin,'8. Mai. Bor einer Zentrumsver- sampilung in Dresden sagte gestern Reichsfman»- rninister Wirtb: ?>ck werde jedem bic Tür weisen, der mir den Gedanken des Staats- bankerotts nahelegen will. Wir werden nadi Spaa gehen und bort sagen, daß nur Solidarität uns helfen könne. Das Schicksal der Mark ist auch das Schicksal des französischen Franken. Die ftaufi von Fach ist ein Zeichen dafür, wie Unvernunft dir Welt regiert. Wir gehen nach Spaa, um offen unb ehrlich alles klarzulegen, denn wir haben nichts zu verheimlichen. Wenn wir aber nur zuhören solle», während die anderen beraten, bann werden wir nicht hingeheu.

Die Zurückziehung der Truppen im Ruhrgebiet

Paris, 8. Märt. iWTB.) D»e Haoasagemur meldet aus Main», die deutsche Regierung habe General Mllet wissen lassen, daß die Überzählige» Truppen im Ruhrgebiet bis zum 10. Mat zurück­gezogen werden.

Die Waften der »Frankfurter Polizei.

Frankfurt a. M., 8 März. (WTB.) Der Polizeipräsident Ehrler hat die ihm vom Generat der Rheinarmee zuerkannt? Geldstrafe in Höhe von 10000 Mark den zuständigen französischen Be Hörden mit einem Schreiben übermittelt, in dem er gegen die Bestrafung entschieden Verwah­rung einlcgt und bestreitet, daß Waffen in be trächtlich höherer Zahl, als zur Ausstattung br Polizei erforderlich vorhanden waren. Die vor­handenen Waften seien nicht verheimlicht worden. Bei Den wiederholten Verhandlungen habe er dar­auf hingewiesen daß sie zur Bewafftmng der Hilfs- polizei bestimmt waren und sie seien zweimal von beauftragten Offizieren der Besatzungstruppen be sichtigt worden, ohne daß ein Einspruch erhoben worden fei. Die deutsche Reichsregierung und der Minister des Innern seien von dem Sachverhatt verständigt und gebeten worden, die Angelegenheit roeiter zu verfolgen.

Der Streik in Frankreich

Paris, 8. Mai. (WTB.) Der Berwaltungs- rat des allgemeinen Arbeiterverbandes (CTG.) teilt mit, daß die Bergarbeiter des Nordens und des Pas be Calais in den Ausstand getreten sind und daß er im Eftrverständms mit der Eisen- bahnergewerkschaft nunmehr eine größere Propa­ganda zu entfalten gedenke. Angesichts der ablely nenben Haltung ber Regierung, die erkläre, von den Forderungen der stteckenden Massen nicht stennrnis nehmen zu wollen, erllärt die Berwal- tungskommission, daß sie den Widerstand organi fieren werde und daß sie m sehr kurzer Frist neue industrielle Kräfte an der Bewegung teiliunehmen veranlassen werde. Tie Eiseubahnver.- waltung und die Regierung seien für die geschaffen» Lage verantwortlich

Die Lage in Irland

Loudon, 8. Mai. (WTB.) Eimge Adend- btäner veröffentlichen Tepeschen ans Bclsttft, wo­nach die irische Polizei in den Ausstand treten will, wenn dir Regierung nicht die not. wendigen Maßnahmen treffe, um die Polizei bei der Ausübung ihrer Pflicht zu schützen. Am Donnerstag abend wurde auf eine PolizeivatHpuilli im Zentrum von Londonderry geschossen, ow daß Verluste eintraten

Der StttWf der Polen und Bolschewisten.

Haag, 7. Mai. (WB.) TerNieuwc Cou­rant" bringt ein drahtloses Moskauer Telegramm, wonach em? befjnirre Mommiiiwn ernannt wor­den sei, die die Aufgabe habe, die Streit­kräfte unb Kampfmittel an ber pol­nischen Front »u verstärken.

Am st er da m 7. Mai. (WB.) Einer Blcttter- meldung aus Warschau zusÄge dauert ber üomptt zwischen den Bolschewisten und Polen um öen Besitz von Kiew Tag und Nacht prt. Die Polen dring«, in einem Halbkreis langsam an» wärts.

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