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Stafette für »tujia-Nba 51, S V tmtvolle Preisr

Ai. Der Rad tWiflte sich mit enen öonntaa in

«tolle L, 50 Kilo. Gruber Mar und in bei Klasse B, Dort, 3. Preis an, 5. PM K. s, sämtlich von

derhessischen Rad >mb 25-Kiloinetn

achten.

titoilüfitn.

i. Rektor unb

arger llniver- Marburger Bläl- :Der Prozeb Studenten Hai it; gegen das Urteil roch werben untn eils in Parlameni aßlosesten Angriffe

erc ©tubentm gr 'M ytabeyu üdloi Md Dem sarsste Verwahrung bnisse der Gerichts- zn gewesen sind, so t veryslichtet, iml Weit bis zur end- mng^uhalten nit allem Nachdruc! itnlon» nicht, w ?nft einer Umsturz- , jonbem aut du aierunfl als ein ausgerückt ist, m schützen. Daß unsere oiot diesem Rundet Äj-b- 9«W T b wie vor nur An-

etefcater ®traffammer.

Giesten, den 6. Juli 1920.

Der Fuhrmann Karl B. von Giesten hatte Während emes Streiks, in dem er keinen Verdienst hatte, einen Pritschenwagen gestohlen und verkauft Er ist als Dieb rückfällig unb er­halt eine (SesäMÜssttafe von 6 Monaten.

Christian M. von Dolgesheim war während seiner Strasverbüstung im hiesigen Gefängnis aus Lihenarbeit in einem Garten beschäftigt. Un­mittelbar nach seiner Entlassung aus dem Ge- sängniS stieg er in den Garten ein, erbrach das Gartenhaus und entwendete, was er gebrauchen tarnte. Mit Rücksicht aus seine Notlage erkannte das Gericht gegen ihn, da er wegen Diebstahls rückfällig ist, aus eine Mindestftrase von 1 Jahr Gefängnis.

Albert O. von Frankfurt und Mathias K. von Britten, zwei gefährliche Einbrecher, brachen im April in Niedererlenbach in ein unbe­wohntes Landhaus ein, stahlen Kleider, Wäsche usw. von hohem Wert und hausten ui der Woh­nung vandalisch, indem sie die Möbel zerschlugen. Sie wurden alsbald nach dem Einbruch festgenom­men. O., der schon vielfach besttaft ist, wurde zu 4 s)ahiM Zuchthaus, K. zu 1 Jlaihr 7 Monaten Zuchthaus verurteilt.

Am 27. Januar 1920 abends wurde einem Bäcker in Friedberg ein Karton mit 36 Pfund Hefe gestohlen, die er unmittelbar zuvor in Frank­furt eingekauft hatte. Am 28. Januar morgens wurden der vielfach bestrafte Jakob M. von Land­stuhl und August F. von Kaiserslautern am Bahn­hof West in Frankfurt festgenommen. In ihrem Besitz befand sich der Karton mit Hefe. Sie gaben wohl zu, in Friedberg gewesen zu sein, die Hefe gehöre aber nicht ihnen, sondern ihrem Freund, der sie in Friedberg gekauft habe. Der Fveund blieb so unbekannt, daß das Gericht an feine Existenz nicht glaubte. M. wurde zu 1 Jähr Zuchthaus, F., der wegen Diebstahls bisher noch nicht bestraft war, zu 4 Wochen Gefängnis ver­

urteilt.

Adam M. von Mittelsinn, vielfach bestraft, rückfälliger Dieb, hat im Gewerkschaftshaus Messer gestohlen und in der Süd-Anlage durch unzüch- tige Handlungen öffentlich ein Aergernis gegeben. Strafe: 7 Monate Gefängnis.

Ohne Erfolg blieb die Berufung des Hrch Sch von Wohnseld, der wegen Schleichhan­dels von dem Schöffengericht in .Laubach zu 10 Tagen Gefängnis und 200 Mk. Geldstrafe ver­urteilt worden war. Schon lange im Rufe eines Schleichhändlers stehend, wurde am Bahnhof in Freienseen auf seinem Fuhrwerk gut versteckt ein Karton mit 2 6 Pfund Butter gefunden, die er offenbar einemGeschäftsfreund" übergeben wollte, lieber die Herkunft der Butter madjäe er derart lächerliche und sich widersprochcnde Angaben, datz das Gericht zu derselben Feststellung kam wie das Schöffengericht und seine Berufung verwarf.

vermischtes.

* Graz, 7. Juli. (WTB.) In mehreren Gemeinden der östlichen Steiermark sind schwere Wolkenbrüche niedergegangen, die an Fel­dern, Brücken und Häusern ungeheuren Schaden anrichteten. Sämtliche TÄephon- und Tele- araphenleitungen sind zerstört. Die Einwohner konnten oft nur mit Mühe sich und ihr Vieh retten.

* Dijon, 7. Juli. (Wolff.) Heute morgen 71/?Uhr erfolgten vier Explosionen in einem Zeitraum von wenigen Sekunden in der Pulver­fabrik von Venaes. Vier Gebäude, in denen über­chlorsaures Salz fabriziert wurde, flogen in die Luft. .Die Bauten wurven durch die Explosion in einen Trümmerhaufen verwandelt. Man zählt bis jetzt ungefähr 60 Opfer, darunter zehn Tote. Die Explosion wurde in einem Umkreise von vielen Kilometern vernommen. Zahlreiche Fensterscheiben wurden zertrümmert.

Bukarest, 7. Juli. (Wolff.) In einem Bu­karester Forts explodierten 10 Waggons mit Pulver. Der Erdboden wurde an zahlreichen Stellen aufgerissen. In der Umgebung der Stadt wurden KüAreiche Fensterscheiben eingedrückt. Da das Fort m Flam men ffdjt, und sich weitere Explosionen ereignen können, ist es unmöglich, sich dem Schau- Hatz zu nähern. Die Zahl der Opfer ist nach un­bekannt.

Kiiitft und Wissenschaft

Ratterda m, 6. Juli. Wolfs. In Land an ist gestern ein britisches Institut für internatbnue Angelegenheiten gestiftet worden. Es handelt sich um die Errichtung einer grasten Bibliothek dan Werken über internationale Angelegenheiten und die Errichtung nun Lesei älen. Die Einrichtung soll Studienzwecken dienen und gleichzeitig den gesell­schaftliche,! Verkehr zwischen Journalisten, Politikern und Beamten erleichtern.

Mexikaner '354.

a. M., 8. 3ult

6. Juli

1333,65 1336,35 1326,15 1328,85

341,85 638,15 623,15

829,85 160,20 229,25

148,90

37,70 321/35

675,70 601,60

22,53 26,03

85,10 23,68

342,85

643,65

626,65

835,85

167,70

233,75

149,27

37,55

326,85

675,70

601,60

22,28

26,28

86,47

23,78

341,15 636,85

621,85

828,15 159,80

228,75

148,60

37,60

320,65 674,30 600,40

22,47

25,97

84,90 23,62

Geld Brief

7. Juli

Frankfurt Devisenmarkt. Geld Brief

342,15 642,35

625,35

834,15 167,30

233,25 148,97

37,45 326,15

674,30

600,40 22,22 26,22

86,27 23,72

Datum-.

Amsterdam Rotterd. Drüsfel-Anttoerpen . Christiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors Italien London. Aew-Pork Pari, Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

handel

Berlin, 7. Juli. B ör sen st i m m u n g s- b i l d. Die schon gestern zu beobachten gewesene Realisationsneigung machte' heute sich in ver­stärktem Maste geltend, wofür außer auf das Ausbleiben weiterer Käuferscl-ichten auch auf die Berichte über die gestrigen Berhanblnngen in Spaa hingewiesen wurde. Stärker wurden namentlid:- Montanpapiere realisiert, bei denen nun auch durch das Bekanntrverden der Jnteressengemein- febaft Gelsenkirchener-Deutsch Luxemburg die bis­her kurstreibende Anregung weggefallen ist. Tie Kurseinlußen betrugen bet Gelsenkirchmer und Phönix lris über 10 Prozent, daneben aber auch für Bismarckhütte und Phönix in gleichen! Ausmaste und höher. Am Schiffahrts.-. Färb- und Elektro­markte ivaren neben vereinzelten KurSbefserun gen gleichfalls Kurse tnbußen mästigen Umfanges in der Mehrzahl zu verzeichnen. Sonst lagen Kali- unb Zellstoff-Waldhof-Aktien fest. Starken Schwankungen unterlagen Petrol..umwette. Erdöl gingen von der vorbörslichen Steigerung bis 1570 wieder auf 1525, deutsche Pttroleum von 820 auf 790 zurück. Kolonialwerte vernachlässigt. Am Rentenmarkt war die Festigkeit der österreichischen und ungarischen Papiere hervorzuheben. Im Ver­lause nahm das Geschäft mehrfach einen Anlauf zu gewissen Belebungen, doch waren die Kurse zum Teil noch mästig meiter rückgängig

Frankfurt kl M., 7. Juli. Börsen­stimmungsbild. 1 Deutsche Petroleum, welche am Schlust der Mittagsbörse auf 795 zurückgingen, konnten auf 835 anzichen und schwankten dann zwischen 832 und 828, auch Deutsche Erdöl hoben sich auf 1575, um sich später «wieder abzuschwächen 1555. Schontunabcchn gaben etwas nach 655. Lom­barden 38,75 bis 39. Mans selber Kuxe 3450. Julius Sichel schwächer 1290. Montonattien ruhig. Deutsch-Luxemburger .288,50, .Harpener verloren 2 Poozent 1315. Mannesmann stellten 5l/s Pwz. höher 363. Chemische Holzverkohlung gaben 2 Prozent nach, 255. Heidelberger Zementtverk fest, 220. Adlerwerk Kleyer gewannen 2 Prozent 235. Metall-Bingwerke »notierten 21/» plus 2y2, Schuhs. August Wessels 224. Zellstoff Waldhof standen in regerer Nachfrag.' und stellten sich 4 Prozent höher 329. Frankfurter Gasgesellsa-ast zogen 3h- Prozent 'auf 154 an. Anglo Cont. Guano 267.50 minus 2y2, Rütgerswerke 242 2 Prozent höher. Spiegel und Spiegelglas verbessetten ihren Kurs­stand um 4 Prozent auf 354. Gumrniwarensabrit Peter um 8V2 auf 279. Daimler Motoren um 12V2 'Prozent auf 232, Türkenlose um 10 Mark auf 430, Hapag mit 184 brihouptet. 5pwz. Reichs- anlechc 79,50. Au der Nachbörse Mannesmann 365 bis 366. Lombarden 39,50. 5prvz. Gold-

Hühneraugen??

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Berlin

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152,75

153,

184

185,50

288,50

315,

270,

232,

235

300,

12,

403,- 218,50

349,25 298,-

6.7.

14,65

7.7.

14,80

7,50 16,25 12,15

Zürich . . .

Amsterdam .

Kopenhagen.

Stockholm.

Kurs 7.7. 79,50

6.7. 79,50 72,- 61,50 69,50

152,50 256,- 207,50 173,-

154, 140,- 185,- 180,- 286,-

289,36 310,- 312,- 209,- 275,-

419,85 449,50 350,- 299,- 178,50

407,75 220,- 275,50

Datum: 5°,nDeutfiriegsanI. 40/^Deut.Reichsanl. 3°Deut.Reichsanl. 4" Preust. Äonfols Darmstädter Bank Deutsche Bank . . . Disconto- Gefellsch. Dresdener Bank . Nationalbank f. D. Mitleid.(Kreditbank H.-Amerik.-Pakets. NorddeutscherLloyd Boch.Guhstahlwrk. D »Luxemb Bergw. Gelsenkirch.Bergw. Harpener Bergbau Obe schl. Eisend.-B. Oberschles.Eisenind. Phönix. Brgb.Akt. Bad.Anilin-u.Soda Höchster Farbwerke Elektt. A. E. G. . . Schuckert-Werke. . Felten Guilleaume Daimler Bud.-Eisenw..Akt. Adlerwerke . . . . 4°/k,Hcss.5taatsanl. Electron Griesheim

85,-

290,-

Kurs 6.7.

Vörseukurs«.

Frankfurt

Kurs 7. 7.

79,50

71,40

60,25

69,40

153,- 257,50 199,60

172,50

151, -

138, 183,50

177,50 287,- 287,- 305,- 317,-

210,- 274,-

409,- 447,75 350,- 300,- 180,50

405,50 226,- 275,-

288,-

311,-

317,-

212,-

277,-

425,- 449,75

350,25 296,-

Markuotieruuge«.

Datum:

ordnet er Escoffier erklärte, llhry spräche nur in seinem eigenen Namen und erwiderte: Ich stelle aus alle Fälle fest, dast mir von Deutschland weder Geld noch Menschen noch Materialien er­halten haben.

Grry über Geh.'iitwertrtige.

Rotterdam, 6. Juli. (WTÄ.) Bei Er öffming des englischen Instituts für internationale Angelegenheiten sagte gestern Lord Corel), die eng­lische Regierung müsse der Welt d-.itllich xu er kennen geben, dast sie in Fried.eiten feine Geheimverträge mehr Hal n volle. Wenn wir den Frieden der Welt in Zukunft aufrecht erhalten wollen, müssen wir niete nur national, sondern auch intematuril ben! < Balfour bc zeugte seine warme Zustimmuu.i :i den Aus führungen Greys und Elyues nn betonte im Namen der Arbeiterpartei das xun hmenbe In ter esse der Arbeiterschaft für die unrtigen An gelegen beiten.

Die Lebensmitdeftttl g.

Berlin, 7. Juli. Seit gefter ii nachmittag sind verschiedene Gruben im mitte chen Braun Kohlenrevier im Ausstand, der > 'rötest gegen die hohen Lebeftsrni'ttelvr. , gegen den Steuerabzug und gegen die Aiuehnung einer geforderten Schichtzulagc anzusehcn ist.

Berlin, 5. Juli. (WTB.) Die Obstzüchter von Werder haben gestern in einet Versammlung gegen die vom Zweckverband Grost-Berlin feftgefeb ten Handelspreise für Obst protestiert und be­schlossen, bis zur Aufhebung dieser Höchstpreise den ObstbayÜott über Gvab-Berlin zu verchLngen.

Abnrb- Abend- Schlust- Schlust- Kurs

raten, auf welch- Werse man Polen in militärischer Hinsicht Helsen töirrte. Lloyd George b<be die eng­lischen Oberkammisjare in Danzig, Tower unb Haking nach Span berufen, um van ihnen Aus­kunft über diese Fra« zu erhalten. Zur Reaeluilg der Vettvaltutrg des Dcmziger Hafens merbe Tower die Ernerrmmg eines AusschuiieS aus drei Palen unb drei Danzigern unter dem Par ir eines vom Völkerbund ernannten Sachverstän^. ;en varneh- men. Der polnische Delegierte schlost mit der Er­klärung, dist demnächst eine 5ioalitunc-n1 gicnmg die Geschicke Palens in die Hurd nehmen werde.

Aus der französischen Kammer.

Paris, 6. Juli. (WTB.) Die französische Kammer begann in der heutigen Pormittagssitzilng die Beratung übet das Budget de r befrei ­ten Gebiete. Der sozialistische *?rbgeorbnctc Uhry erklärte, man habe gewünscht, vast die deut scke Regierung gefragt werde, was fie an Mate­rialien und Menschen liefern könne Auf alle Fälle hätte sie sofort Arbeitskräfte beschaffen kön neu. Der Abgeordnete Israel def dazwischen: Sozialisten haben gegen die Verwendung der deut scheu Arbeitskräfte protefriert. lhry erwiderte: Nur gegen die Verwendung von KtteaSgefanaenen. Hierauf erklärte Boucheur: Die sozialistische Partei der ehemaligen Kammer habe die Aun-eroung deut scher Arbeitskräfte nicht zulassen wollen. Er habe sich mit den Gewerkschaften in Verbindung gefetzt, aber auch da habe er Proteste erhalten, namentlich von feiten der Bauarbeiter. Aus.ecdi'M habe die Bevölkerung erklärt: Jetzt, nachdem wir von den Deutschen befreit sind, ivollen wir nicht wieder neue aufnehmen, besonders wenn diese an ad-nt Vorteilen der ftanzösischen Gewerksckiaften teil nehmen wollten. Uhry erwiderte, die französischen Arbeiter hätten, wenn es keine Arbeitslosen m'lrr gegeben hätte, mit ihren deutschen .Kollegen zu^ jammen gearbeitet. (Lebhasler Protest.) Abge-

Märkle.

fd. Frankfurt a. M., 7. Juli. Der lM- tige Pferdemarkt war von etwa 1800 Pser den, darunter zahlreichen dänischen, guten bei- mschen schweren Schlages imb vielen norddeutschen Tieren beschickt. Die Preise für diese Tiere, die raschen Absatz sandeir, bewegten sich in alter Höhe, dagegen sanken die Preise für Pserbe zweiter Güte um etwa 1520 Prozent. Schlachtpier de wurden zahlreich angeboten und fanden bei l;ob?n Preisen raschen Absatz. Wegen der in Südtzeutschland berr> scheu den Maul- unb Klauenseuche b-fanben sich unter den Käufern viele babisckx, bayrische und württembergische Pferdehändler, die viele Arbeits­pferde kauften. Auch an den beiden Vormarkttogen wurde der stark beschickte Markt glatt geräumt. Tie Nachfrage nach Pferden ist nach wie vor vege unb unverändert grost.____________________________

(In einem Teil der Auslage wied.'rhalt.)

Die Derhandlungen in Spaa.

S paa, 7. Juli. (WTB.^ Pettrnax meldet dem Echo bc Paris": Wir haben im Laufe des gestri­gen Tages neue Andeutungen erhalten können über die Barschläge, die ohne Zweifel von den Deutschen bezüglich der Wiedergutmachungen gemacht werden. Sie werden verlangen, daß ein Sachverstän- digenausschuß, in dem sie gleichmähig mit den Alliierten vertreten sein sollen, ein System der Wiedergutmachungen aufstellen sall, durch das Deutschlarrd Zahlungen auferlegt weiden, die feiner Wiederaufrichtung entsprechen. Nur im äußersten Falle werben sie das Prinzip einer Mm-- destighresrate anerkennen. Die Bertagung der Sach­verständigen gutachten bis zur Brüsseler Kanferenz ist das lmgestrebte Ziel. Die Brüsseler Konferenz wird zweifellos bis Oktober vertagt werden. Per- trnax betont, daß bis zur Beendigung her Bespre­chungen von Spaa die Mliierten von neuem ihre Ansprüche feststellen würden, unter die sie nicht

herunter gingen.

Ein Mitglied der polnischen Delega­tion gab einem HavaSvettreter eine Erklärung 6b, in der es 'heißt, We Deutschen suchten die Alliier­ten davon zu überzeugen, daß Deutschland nur bmm eine Entsck-ädigung zählen könne, wenn eS Ober­schlesien be'halte. Polen iverde -aber die oben- schlesische polnische Bevölkerung nie im Stiche las­sen. Polen verteidige nicht nur seine Grenzen son­dern ganz Europa vor dem Bolschewismus. Tie Marschälle Fach unb Wilson hätten darüber be-

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behördliche Anzeigen.

Bekanntmachung.

Bei der am 2 Juli 1920 vorgenommenen Vlanmäßigen Verlosung warben auf 1. Oktober 1920 folgende Schuldverschreibungen der Stadt Gießen »irr Rückzahlung bestimmt:

a) vom 1890er Anlehen:

Lit. A Nr. 10, 101, 118, 162

B 23, 95, 163, 187, 229, 240

C 1, 32, 52, 268, 269,

- 302, 341. 399, 414

D 47, 52, 1^9

E 15, 17, 126

über 2000 Mk.

1000

500 300 200

b) vom 1 892er Anlehen:

Lit. F Nr. 11, 93, 135 über 2000 Mk.

G 7, 17 1000

H 57, 63, 81 500

J 9 300

K 21 200

Es wird dies mit dem Bemerken zur öffent­lichen Kenntnis gebracht, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen, und zwar

Vom 1890er Änlehen: bei der Stadtkasse Gießen und bei der Dresdener Bank, Frankfurt a. M.,

vom 1892er Anlehen: bei der Stadtkasse Giesten, bei der Mitteldeutschen Credit- bcnrk, Filiale Giesten und bei den Bank­häusern Ephraim Meyer & Sohn, Han­nover, Dresdener Bank, Filiale KHsel, ^folgen kann imb baß die Verzinsung mit Ende "September 1920 aufhört.

Von bei in früheren Jahren cruSgelosten ^chuldverschrÄbungeil sind noch nicht zur Rstch- Eung oorgelegt worden:

Lit. A Nr. 57, 74, 140 unb 153 über je 2000 Mk.: Lit. B 9hr. 133, 179, 234, 263, 291 über je 1000 Mk.: Lit. C Nr. 90, 115, 193, 220, 311 über ie 500 Mark: Lit. E Nr. 53 imb 118 über je 200 Mk.; Lit. G Nr. 40 Über 1000 Mk.; Lit. K Nr. 14 über 200 Mk.

Giesten, den 3. Juli 1920. 7405B

Der Oberbürgermeister. I. B.: Krenzien.

Bekanntmachung.

Die nachstehende Ausführungsbestimmung wirb zur öffentlichen Kenntnis gebracht.

G i e ß e n , den 7. Juli 1920. 7414B

Der Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.

Auf Grund der Vorschriften unter I, Art. 4b des Reichsgcsehes über Maßnahmen gegen Woh- nungsmangel vom 11. Mai 1920 (Reichs-Gesetzbl. S. 951) wirb zur Ausführung des genannten Ge­setzes folgendes bestimmt:

§ 1. Gegen ehre von der Gemeindebehörde im En^elfall getroffene Verfügung steht den Beteilig­ten innerhalb von fünf Tagen feit Zustellung ber Verfügung bas Recht ber Befchwerbe zu.

Die Beschwerde ist bei der Gemeindebehörde einzureichen: sie hat aufschiebende Wirkung.

§ 2. lieber die Beschwerde entscheidet das Miet- ernigungsamt nach billigem Ermessen: es kann insbesondere eine Beschlagnahme für unwirksam er­klären oder eine Frist für bie Ueberlassung be­stimmen ober befonbere Beringungen festfetzen.

Das Verfahren ist gebührenfrei: bas Miet- einiaungsamt bestimmt, wer die Auslagen des Berfahreirs zu tragen hat.

Die Eittscheidung bes Mieteinigungsamts ist unanfechtbar.

Darmstadt, den 12. Juni 1920.

Hess. Landes-Arbeits- unb Wirtschaftsamt.

______________Raab.______________

Bekanntmachung.

In ber Zeit vvm 1. April bis 30. Jmii 1920 haben sich in unseren Strastenbahnwagen nachstehende Gog-nstänbe vorgefunben:

1 Herrenstock, 2 »Nnderstöcfe, 2 Damenfchrrme, 4 Herrenschirme, 1 Paar Herren-Glac4-Hand' schuhe, 1 Markschein, 1 Tischmesser, 1 weißes Taschentuch, 1 Paket mit Inhalt, 1 Hose, ein Paket mit Badezeug, 3 Damengelbbörfen mit Inhalt, 1 besgl. ohne Inhalt, 1 kteine Geld­börse mit Inhalt, 1 Rolle Gelb: 5 Mark in 10-Pfermig-Stücken, 2 Bücher, 2 leere Flaschen, 1 Schlüssel, 1 Hammer mit kurzem Stiel, eine weiße Sporthose, 5 Wetzsteine, 1 Notenständer, 1 Stahlhelm, 1 Elle, 1 Rolle Papier.

Die vorbezeichneten Qfegenftänbc können bri ber unterzeichneten Verwaltung Zimmer Nr. 4 in Empfang genommen werben. 7404B

Gießen, ben 6. Juli 1920.

Elektrizitätswerke unb Straßenbahn der Stadt Giehen. Stolte.

Stadt. Arbeitsamt Giehen

Weft-Nnlage 31, Teleph. 2054.

ES können eingestellt werden: 7403B

e. bei diesige» Arbeitgeber»: 1 Metalltreiber,

1 Schlosser u. Autogenschweißer für alle Metalle. Lehrlinge: 1 Maler und Anstreicher, 1 Schmied,

1 Gärtner.

b. bei auswärtige» Arbeitgebern: 5 landwirtsch. Knechte, 3 Anstreicher, 50 Feldberetnigungs- arbeiter, 1 Schlosser, der autogen schweißen kann, ZRundschletfer, 3Werkzeugschleifer,3Feinschletfer, B Dreher für Leltspindelbänke, 25 Zimmer­leute, 3 Stahlgraveure, 1 verhetraleter Schmied für Hofgut, 10 Gestetnhauer.

Lehrlinge: 1 Schriftfelzer, 1 Müller.

ES suchen Arbeit: Schriftsetzer und Buchdrucker, Schweizerdegen, 1 Stellmacher, Kaufleute, Schreiber und »keisende, 2 landwirtschafiliche Ber- maltet, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Aiaschinenschlosfer, Bauschlosser, 2 Gärtner, 2 Konditoren, Eiektromonleure, 2 Schuhmacher.

3 Hetzer, 1 Krankenpfleger, 2 Schmiede. Weiß­binder und Anstreicher, 1 Küfer, 2 Sortier­meister, 3 Tavezterer und Polsterer, 2 Sattler, Bäcker und Metzger, 5 Kellner, 4 Kraftfahrer, 1 Brauer, 1 Koch, 2 Bautechniker, 1 Zeichner, 1 Bandagist, Mechaniker, 2 Dachdecker, 1 Autogen­schweißer, 1 Pttoatlehter. 1 Ziseleur, 2 Buch­binder, 1 Schweizer, 1 Spengler u. Installateur, Dreher, 1 Vergolder.

Lehrlinge: 3 Schuhmacher. 1 Mechaniker, 3 Kauf­leute und Schreiber, 1 Weißbinder und Maler, 1 Elektrotechniker, 3 Schlosset, 2 Wagner, 1 Bücket, 1 Sattlet aufs Land.

Weibliche Abteilung

ES können eingestellt werden:

eu bei diesigen Arbeitgebern: leins. Haushälterin, Dtenstiiiädchen, Kauffrauen u. -mädchen, tüchtige Aüeimnädchen, 1 eins. Stütze, Zimmermädchen, 1 Waschfrau, 1 Kinderfräulein s. nachmittags, eine verfette Kaffeeköchin, 1 verf. Büglerin, 1 Näherin, 1 Schneiderin, 2 Bereiferinnen.

b. bei auswärtigen Arbeitgeber«: 7 landwirt­schaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Haus­mädchen, Zimmermädchen, Alleinmädchen, 1 Stütze, 1 Haushälterin zur Führung des HauShaltS, eine Stenotypistin. 1 Friseuse.

ES suchen Arbeit: 1 Kontoristin. 1 Maschinen- schretbettn, 1 BibliothekSgehilstn, 1 Näherin.

1 Stickerin lübernimmt auch Näh- und Fiick- arbeit zu Haufe), 1 Lehrmädchen (Putzgeschäfn, bad 1 Jahr gelernt hat. zum Weiterlernen, 1 Frau zum Bureauvutzen, 1 Hotelköchtn. 1 Waschfrau, einige Näher- u. Flickerinnen außer dem Hause.

Arbeitsvergebung.

Zur Ausft'ihuung von weiteren 2 > WvhmmgeK in unserer Siebelung an ber Licher Sttahe sollen bte Erb-, Maurer- unb E isenbeton - arbeiten sowie bie Zimmerarbeiten in Losen ober int ganzen vergeben wer ben. Angebotsfvttnulare können gegen Erstattung ber Abschreibe kosten bei Architekt Hamann, Bergstraße 11, bezogen, Bebingunqen bafeEbft ein- gesehen werben.

Verschlossene, mit entsprechen bei Auffchrift versehene Angebote sinb bis Donners­tag ben 15. bs. M t s. abenbs 6 Uhr bafelbst einrureichen. Die Ceffmmg ber Angebote erfolgt in Gegenwart etwa erschlenener Bewerber.

Bangenofsenschast 1894 m. b. H. zu Gießen.

Für ben Vorstanb: 7398D

________Wol s.______F0 urier._________

Bekanntnmchnng.

In unser Hanbelsregifter, Abteilnna A, würbe heute bei ber Firma K. Köhler in ^!ich folgenbes eingetvagen: Das Gesck)äft ist au? b.nt KaufmMM Luowig Adam Jvseph Konrad genannt Paul Köhler in L ich über gegangen, ber es unter bei alten Finna roeiterbetreibt.

Die Prokura bes KaufrnQMs ftonrab Köhler in Lich ist etloscheir.

Lich, den 6. Jnli 1920. 7406V

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unser Hanbelsregisier Abt. A würbe heute eingetragen bie Firma Bachmann nnb Schäfer in Gießen. Gesellschafter sinb: Wilhelm Bachmann, Bankier, unb Ernst Schäfer, Bankier, beide in Gießen. Die offene Handelsgeselrichaft hat am 1. Juli 1920 begonnen. Angegeb.ner Geschäfts- tiveig: Bank-Kommissionsoe'chätt

Gießen, den l.Juli 1920. 7411B

______________Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachnng.

Der Nachtrags-Voranschlag für bie ist. Rett- gionsgemeinbe Gießen für bas Rechnungsjahr 1920 unb berienige für bie Lanbjudenschaft ber Provlnz Ober Hessen für 1920 Rj. liegt -'lr Einsicht ber Beteiligten acht Tage lang tn der Wohnung bes Unterzeichneten Schmzenst^ße Nr. 22 offeru

Gießen, ben 7. Jul: 1920. 7412V

Der Vorstanb der ist. Nesigwnsgcmetnbe Gießen.

M. Straufe.