Marknotternng^
Datum:
Zürich
Amsterdam Kopenhagen Stockholm Wien
5.6. 7.6.
14,30 14,15
7,- 6,80
15,25
12,50 12,50
428,50
Worin s, 7. Juni. (WTB.) Tie Enzing e r Werke A.--G. schlagen die Verdeckung einer Dividende ton 12 Pvoz. (i. V. 8Pvoz.) vor.
Wien, 7. Juni. (WTB.) Die Bilanz der P o l d i h ü t t e ergibt zuzüglich des Gewinnvor trages aus dem Vorjahre von 2 251 833 Kronen einen Reingewinn von 4 881446 Kronen. Vorgeschlagen wird die Verteilung einer Dividende von 5 Proz.
Büchertisch.
— Gottesferne. Roman von Walter Bloem. In zwei Bänden. Erstes bis fünfzigstes Tausend. Mit Buchschmuck und Einbandzeichnung von Herbert Hauschild. Erster Band: Geheftet 15 Mk., gebunden 23 Mk. Der Roman führt uns in das Würzburg des ausgehenden 14. Jahrhunderts, dec versinkenden Gotik, des Zusammenbruchs der mittelalterlichen Welt. Seit zweihundert Jahren entzweit ein zerreibender Kampf die Bürgerschaft der bischöflichen Hauptstadt und ihren Oberhirten. Der äußerliche Rahmen der Handlung ist nur der Rahmen für eine innere Entwicklung, die Sieger und Besiegte gleicherweise von innen heraus zerstört.
Er war im Besitz ton mit Diamanten
war.
Briefchen und auf den Abschck t 3 eine Schacht, l
meinte Lich, 2. ein Beobach ungsgebi- l, be' c'e d
Virklar, Ol-er-Ve'-ing^n
rford'rlichen
deren Gemeinden zu "<* tuen.
ist e lösche:
mit aufgehoben.
Die
zum
Devisenmarkt.
Brief
Gelb
7. Juni
die Unü-erittäten übertragen werde.
1468,50 1471,50 1458,50 1461,50
r Verdienste i
325,35 730,75 685,70 890,90
200,20 230,25 156.20
40,05 310,30 725,75 650,65
20,03 30,28
90,60 22,53
324,65 719,25 664,30 886,60 179,80
227,25 157,30
39,95 312,20 726,75 654,35
19,98 28,97
89.15 21,22
die aus
325,35 720,75
665,70 868,40 180,20
227,75 157,70
40,05 312,80 728,25 655,65
20,02 29,03
93,35
21,28
Es für SU ter
Welcker als Kommis,ar tesellt.
Bestellung von Nährmitteln, sollen ausgegeben we dm im Landkreis: 1. biou'elreiteversorgungsber.chligte Kinder bis 12 Jahren tote Karte): auf tee Marke 66
Sperrmatzra' m.m ro r e ■ h er t angoordwt.
T^ i e unter b • m ch w einebestand des August Klein in Klei VJi d n ausgebvo-fe-e Seuche
324,65 729,20 684,30 889,10 199,80
229,75 155,80
39,95 309,70 724,25 649,35
19,98 30,22 90,-
22,47
Dalum: 2lmsterdam - Rotterd. : Drüffel-Antwerpen . sshristiania Kopenhagen .... Stockholm Helsingfors
Italien. ..... . London ltzew-Pork......
Paris Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Qesterr. abg. Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .
Aus dem Amtsverkttndt<?uttgsbLatt.
** Das Amtsver kündig ungs blatt Nr. 76 vom 7. Juni e.'tt/ätt: Bauno,fbewirtschrf- tung. — Errichtung ei : er Mül!.rzwangsinnung für die Stodt und den Kreis Gietzen. — Bekrunt- machung des Rttckskol nra.s: Bovaussetzlungen für waggouwei e B züg: non Bre it ' o fcn. — Bestellung voll Tiä .nnitic.it. — Zuckerverbrauchsrege-
nnd Schn le.
Zulassung ron Volkssckntklehrern 11 mix r itätsstudium.
und Perlen besetzten Sck/muckgegenstänfren im Werte von über 80000 Mark.
Wien, 7. Ium. (Wolsf.) Den B'ättern zu- solge wurd? am Sains ag im f.anz'fiich:n Bst- fchaslsge. ä de tent C'c aodten Leföore-Pvu- l ä l i t y s der Patz tes Gesandten, ein K t c fr i't» briet von 100 000 bis 150 000 Franes und eine Kassette mit Ord n und Schmucks,egenständm g> sdhlen. Als Tä.er kommt ein junger Mann tn Betracht, der seit fünf Tagen auf der Botschaft an gestellt war,
Gütern Alte.ch und Ko nhausen.
Unter der Schafherde in Albach ist die Räude festee'ellt wo den. Es ist verboten, ans der Herd' Schae zu Zuch zreck'n nach au-
sul Karl K o tz e n b e r g w gen c
Verinrschtes.
Benthe n, 7. Juni. (Wolff.) Ans brr Wolfgang-Grube verunglückten gc'erii durch Gasvergiftung bzw. Explosion Becginspttttor Wolf,
um ten Wiederau'ban d s Wirtschaftslebens die Würde eines Cfeendokars.
Obersteiger Boston, Steiger Schwirkott, Steiger Al.enburger, Sberheuer Frank. Am Samsag abend verunglückte einer der oberen Bergbramdm urch gif.tge Gase, worauf sich die übrigen vier Ol-erbeamicn an die Unglücksse lc begaben. Hier wurden sie durch eine Exfeo iou überrascht, w.lck>e b'c Grube.l- mp:n zum Er öscken brache. Die Untersncknrngskommission faard dabei den Tod.
* Glarus, 7. Juni. lPriv.-Telegr.) Hier wurde ein Elektriker veithafbet, ter tor einiger Zeit aus Deutschland nach der Schweiz gekommen
hschschnlnachrrchten.
= Frankfurt a. M., 7. Ju li. Tre in ristiscke Falültät d r Uuivcr ität verlieh dem Kv'
(5ered?^aaL
Bonn, 8. Juni. (WTB.) Wegen der Besudelung des Denkmals Kaiser Wilhelms I. mit roter Farbe vor mehreren Wockwn verurteilte die Strafkammer zwei junge Leute ohne Parteizugehör-wk i! und zwei Kassierer ter unabhän if.e.t -L>ezi .ite.nufra i? sowe e.it anderes Vorstandsmitglied bie,er Partei zu je zwei Jahren Gefängnis
Geld Brief 5. Juni
lung. — Ausgabe von Süßstoff. — Erwerbs- iosenfürsorge. — Viehseuchen.
Errichtung einer Müllerzwangs- in nun g für de St-..dt und len Krais Gietzeu. Von Handueckecn, die dem Mül.ergewerbc angc hö.eri, ist Antrag auf Er.ichtung einer Z-rauge- innung für den Bezirk ter Stadt unfr des Kreises Gietzen gesellt worden. Zur Ermitt-.lung ter Mc-ttheit ter b.ttei.igten Hanowerker in ter Staat und im Kreise Giesen wird Oberregrerungsrat
die Abschnitte 13 und 14 bzv 3 ihre Gültiqvett.
Maul- und Klauenseuche in Lick. Unter ter SckafOerde ter für' i 'eit Ost tsverwa'- tnng in Lich ist be- Au?b ust ter Maul- ur.fr
Ni der-Be si gen, den
o'fihgatese'le.t der Laut-
gesamte geistige Leben unserer Nation. Aus diesen Erwägungen müsse die Universität Berlin nachdrücklick/sten Einspruch dagegen erheben, daß Ausbildung ter Tv cks chullehrer aufrnähmfr.os
Oandcl.
Berlin, 8. Juni. Börsen st immungs- bild. Die Börse eröffnete in fester Haltung, weil anschttnend die Möglichkeit der Aufrechterhaltung der jetzigen Koalitionsregierung besteht. Die Auf- wärtsbowegung der Devisen wirkte auf Auslandsund Kolonialpapiere steigernd. Auch Scknssahrts- aktien waren bei lebhafterem G.schäft infolge des Abkommens der Hamburg Paketfahrtgesellschaft mit dem amerikanischen Konzern beträchtlich an- ziehnrd. Deutsch Uebersee Elektrische 15 Proz. höher. Sonst waren die Kursveränderungvn oe- scheiten. Das Geschäft blieb meist beschränkt.
Frankfurt a. M., 8. Juni. Börsen- st i m m u n g s b i l d. An ter heuttgen Börse erhielt sich mitb.r für eine Anzähl Papiere der rerschsxd . en M rl gebiete eine gute Meinung un Kauflust tei alle dlugs nicht bedeutender Geschäft.- tätigke'tt. Da fih auch Kau ordors des Priorn- tmbl'.'u.üs ci .s e l en. to.vr die Ha.'tung für last sämiliste dut che Akten fest. Vonvi ge.d gebessert gingen Moutanpapicne hervor, von denen u. a. Harpe.ier, Gel enärche t-cr und Mannesmann Kurs be' eruugcn bis 4 Pn z. erzielten. Schissährts- af ien pennochten ihre Steigerung an ter gelingen Ate dbörse w i ec for zu e en. Bon chmnsckcn Werten wurd n Badi'cke Arista bevorzugt. Sch.ite- ans.alt stellen sich 5 Proz, hoher. Deutsch Uebcrice Elektrische 3 Pvcz. gefe gert. Llolouialwerte lagen fest. Privatdiskont 4 Praz.
Frankfurt a. M., 8. Ium.
Lörsenlnrse.
Frankfurt Berlin
Abend- 1-Ufe- Schluß- Anfangs-
Pjlicht zu tun.
** Im Lichtspielhaus, BähnioNiratze, wird heute die Fo tsttzwig des erfolgreichen Jutex- filmes geg?(en, die auch di'smal ihre spanuente Wirkling nickt rerfühlen wird. Wir machen auf den Film, testen Fo.tf tz ingen auch dann verständlich sind, wenn nv.n die rorhcrgsthenten Teile nicht gesehen hat, besonders aufmcrk.am.
Landkreis Gietzen.
0 Hattenrod, 7. Juni. Ein bedauerlicher Unglücks fall betraf eine hiesige Familie. Ter 33jährige Weißbinder Albach, der bei_ A tenstadt beschäftigt war, wurde dort vom elrttisch.m Strom erschlagen. Die Beerdigung des Vorswrtenen fand hier unter Beteiligung der ganzen Gemeinde statt.
= L i ch, 6. Ju i Eine gut beuclnte, ton Seminarle rer Lorenz ge .i.cte Vor ammle.ng d. r Deutschen b e mokrat i । d - e n Partei li - । tete gestern abend den Abfch.utz les Wählöamptes. Als ■ Redner w r n Pros. Sommcr-Giehen unv Ober'l "tiian^ Hag dor -BadMau ein gewonn.n, die sachlich <prachcu un? Beifall crnieten.
X Wieseck, 7. Juni. Unstr Gabelsberger S t c no g r a p'hen v e re in, tericn Srbüler untre d r bewährten Leitung von Herrn Fischer schon manchen Pr is - efolt h .ben, b.- ginnt diefen Diensteg abend in ter Schale in der Gießener Strafe einen neuen Anfänger-Kurfus.
Hessen-Nas au.
Frankfurt a. M., 7. Juni. Durch Beamte der Wuchr'eile wurden hier Schiebungen von beten,endeir Mengen S a l U a r sa n verhütet.
= Frankfurt a. M., 7. Juni. 5000 Arbeiter des.Handelsgewerbes sind ine* gen Ablehnung einer Er ö ung tes Lohnes um 30 Pvoz in eine Lohnbewegung eingetr''ten.
— Frankfurt a. M., 7. Juni. In letzter Zeit mehren sich die Fälle, daß Leute vor Gericht gegen die gegnerisckien Rechtsanwälte tätig vorgehen. Heute ging im Mieteinignngsamt ein angesehener Hausbesitzer mit einem Stuhl auf den Rewtsanwalt der Gegenpartei los. Er wurde dafür mit 200 Mk. bestraft. Dem Verurteilten wurde zugute gehalten, daß er durch das agressive Verhalten und die unwahren Aeußerungen des Anwalts gereizt worden sei.
O Nieder-Cleen, 7. Juni. Zwei hiesige Landwirte haben sich von Schwindlern überraschen lassen. Es kamen zwei unbekannte Männer, die angaben, sie seien beauftragt, die Papiere nachzn- sefen. Sie steckten die Papiere dabei in Umschläge, die sie tierii -gelten, ließen dann aber gleiche Umschläge mit wertlosem Inhalt (Wahlaufrufe usw.) zurück. Der eine Bauw hat 5000 Mk., der andere 800 Mk. auf diese Weise verloren.
Klnuenseuck ■ re* re'e L no.tew Es wer m g
gemeinten tes Krei' s Sützf ost obgegsben. Es gelangen auf die Abfch i t? 13 und 14 je ein
Nährmitte.terte B Nährwi le', 2. für die übri e b:>o. getr eite < erforgun gsbe xchtig'.e Bevölkerung
(blaue Slidt; c): auf di? Ma?L 76 der Nährmitt.'l- kane C Nährmittel. W r die auf ihn entfallener Ware zu b.zst-hen wünscht (Art und Menge wird rod) bekannt gegelten) hat unter Vorlage f einer Starte bei i em Klein' ä der seines Wohnotte bis zum 14. Juni fr. Is. eine Bestellung rufzugeben.
Zuckerverbrauchsregelung im Lmid- kreis. Es tönrei auf die Zuctermar7en 144, 145 und 146 je 2'0 Gramm — 750 Gramm für freu Monat Mai u id am die Zuckermarllen 147, 148 und 149 ie 250 Yteimm = 750 Gramm 3'ider für freu Monat Jui i b zn.en werd n. M.t Ablauf des 15. Juni 192 ) ne: i ran die Mark n 144, 145, 146, 147 118 u"te 1'9 i re Clü.'tigfcit, 44. Ausgabe v n:i S ü ,j sto s l (ro c ch rin). Für die Zeit vom 1.—15. Juni 1929 w.r. gegen di? Lieserungs- bschni t- 13 und 14 frei: Süßstoffstirie ,,H" (blin ud 3 ter Süststost.arte
Berlin, 7. Juni. (WTB.) Die Abendblätter veröffentlichen eine'Erklärung der Berliner U n i v e r si t ä t, der sich zahlreiche andere Hochschulen angeschlossen haben, über die geforderte Zulassung der V o l k s s chu l l e h r e r 3 um Universitäts stu d , um. Darin heißt es, die Universität erkenne die Berechtigung der Bestrebungen der Volksschullehrer nach einer besseren allgemeinen Berufsbildung vollkommen an und sei gern bereit, bei der Neuordnung mitzuhelfen. Die Universitäten und techmisdten Hochschulen seien aber nickst geeignet, den Lehrern die jenige Ausbildung zu bieten, die im Interesse des Gedeihens der Volksschule ecsorderlick) ist. Pflicht der Universität sei es, mit allen Kräften auf die Erhal.ung des toi)' en'cha t i stn Le lens D ntsth- lanfrs bedacht zu sein. Würde dieser wissenschaü liche Geist nickst schon in den für ein Studium vorbereitenden Schulen eingeimpft, sie lähme das
teoH.jrtü nick "eiirntem Mnfcksen verband es zu ___________ _____ ...
führen, sei Aufgabe des deutschen Volkes, deren zur Austabe. Mil tem 15. Juni 1920 verlieren Lösung allein die demokratische Anichauung verbürge. Da nach den mit leoijatein Bimall aui- genommenen Ausführungen des Redners keine Wortmeldung mehr erfolgt', schoß der Vorsitzend: um 11' . Uhr die Versammlung mit einem lebhaften Appell an die Wähler, am Wahltage ihre
a>'s den Gern state n Alstack, Stei ’ba Langsdorf,
Ti? Sterrmastnahuien w.rd.m hier-
bittet: 1. ein Sperrb zirk, bestehend aus fr;r Ge-
baten der demokratischen Liste, Arbeiters H i l - berg, an. Er stellte »nm 1. Male während tes Wahlkampfes seinen Gießener Wählern vor unfr erweckte durck die Kraft seiner einsochen und herchew.'g.uden Darstellungen die wärmsten Svm- patl-ien der Hörer. Der dritte Redner, Professor H e i) b c b r o e k, ter zweite Kandidat der demokratischen Liste, stellt: sich als Techniker und nüchterner <telehrter ter Versammlung vor, der gewohnt sei, unbeirrt durch Stimmungen und Vorurteile, sachlich den Dingen nachzugehen und sie auf ihre Ursachen zu prüfen. Er Lärt? die Beziehungen zwischen Valuta, Pr isbildung und Lohn- fteigerungcn aus und wies nach, wie die Konjunkturpolitik der Großindustrie, die, um große Gewinne zu erzielen, unbekümmert um die allgemeine Wirtschait, die Arbeitslöhne ins llngemciicne feinen ließe und damit die allgemeine Preisbildung ungeheuer erhöhe, für untere schwankende Valuta ter ängnisvoll werden müst. Jetzt, wo die Valuta sich hra: und ter Export Nachlasse, seien neue schwer: Krisen iinabwstslich und macksten sich durch tiefe Beunruhigung.m des Arbeitsmarktes bemerkbar. Werd? auch die Landwirtschaft eine hervorragende Rolle in den kommenden Zetten zu spielen haben, als Aktivposten in unserer Bilanz
e sie erst nach Jahren auftreten, während die Jr d istri iliste ung, vor a le.ii die rn ter ganzen Wett dringend vertan et: beutjefe Qualitätsarbeit, ui: aus tausenden WirtschattskanäUn zirammen- fli/gen müsse, allein bi1' Ueoer.chü fc Ito.ern könne, die wir zu unteren Aushau und unterer Ent.chu - dung brauchten. Während sich der etthische Sozialismus erhalte, wanke der dogmatische Boden des Marrismns. Di: USP. such: ihn durch Gewaltpolitik zu retnn. Ihre Hoffnung n auf bi- Inter national itar iteien aber dabei sehr trügerisch, wie der Blick auf Frankreich und Ruß and lehr'. Eine g 'Offre-Jtidje, national Po itir, ei; e Po t L reiten
,G" (gelb) von fr n Sü
Kurs
Kurs Kurs
Kurs
,O(ihun:
7.6.
8.6.
7. 6.
8.6.
5<V„'Deut.fTrteq$anL
79,75
79,75
79,75
79,75
4"'^Deut.Ne'chsanl.
7^,40
— 1 —
74,50
74,37
3"'/?eut.2le ch?anl.
65,90
—. —
65,40
— > —
4n,n Preuß. Konfolr
73,60
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73,90
74,87
Darmstädter Band
154,-
155, —
155,50
Deutsche Bank. .
272,50
273,-
— f —
D'isconto- (tzesrll'ch.
196,75
— , —
198,-
— • —
DresdenerB nb. .
167,-
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Nationalbank f. D.
137,50
— . —
138,-
140,-
Niittclo.Cred tdailk
155,50
— . —
155, -
r>..?(merih.-<Pahctf.
170,-
195,-
175,-
190,50
NorddeutfcherLloyd
172,-
192,-
177,-
188,50
Voch.Gußstahiwrk.
244,-
238,-
245,-
236,50
D..Luxemb.Bergw.
265,-
265,-
264,50
265,50
Telsenkirch.Bergrv.
283,-
286,-
283,-
284,-
Harpcncr Bergbau
265,—
265,-
264,-
263,-
Oberschl-Eisenb.« 3.
185, —
187,50
188,75
188,75
Oderschlef.Eisenind.
224, —
222,50
221,-
214,—
Phönix.Vrgb..Akt.
383,-
378,-
380,-
375,-
Bad.Anilin.ir.Soda
428, -
430,-
406,-
429,-
Höchster Farbwerk« Ulelur. A. E. tö. . .
335,50
340,-
334,-
336,-
280,-
278,-
279,50
278,-
Schuckcrt-Werke.
176,75
179,50
177,50
ZeltenLGuilleaume
400,-
410,-
395, —
Daimler......
221,-
— . —
224,75
224,-
Bud.-Lifenw.-Akt.
247,-
238,-
251,-
251,-
Adlerwerk« ...
230,-
226,50
— . —
— —
4U/O Hess. Saatsanl.
88,30
—. —
— .
—. —
Electron Griesheim
297,-
301,-
— 9 —
— 1 —
Letzte Nachrichten.
Die Konferenz von SMa bis Juli ausgeschoben.
L o n d o n, 8. Juni. (WTB.) Reuter erfährt: Die Vertreter der Alliierten werden wahrscheinlich vor der Konferenz in Spaa in London zusammenkommen.Die Konferenz inSpaaistbisJuliaufgefchoben.
Ein Notenwechsel über die Aalandsinfeln.
Stockholm, 8. Juni. (WTBst Am 3. Juni überreichte der f r n n r s cld e Gesandte in Stockholm dem schwedischen Minister des Aeutzern eine Note folgenfren Inhalts'. „Meine R.gierung beauftragt mich, der schwodiichen Regierung mitzntcüe:n: Die finnische Regerung steht sich gmiChgt, bestimmten Protest dagegen zu ettheben, fr.itz sich frte schwedische Regierung ohne Rück.ickst ans das Recht und die Interessen Finnlands zum Sprecher eines Teiles der Bevölkerung Aabanfrs, her unrechtmäßigerweise die Trennung der Inselgruppe von Finnland fordert, aufgeworfen 'hat unfr daonrch bei,en Bovhab n unterstützt. Gleich- itia trün.ch die Regierung der Republik der königichen Regierung zur Kenntnis zu bringen, ditz Finnle.no hinsichtlich Aalands seine auch non Sck/w.den vor- be'»al.lLs anerkannte Souveränität bestärktet und unbedingt al.e fraanit unvereinbare Forderungei', abweisen mutz."
Hierauf übermittelte die schwefris cke e Re« g i e r u n g am 8. Ium fr em schtocfrisckiep Gesandten in Helsingfors fotgenfr: Antwort: „Ten erhalte neu Instruktionen zufolge hab: ich folgendes mitzu- !eilen: Nicht ohne Erstaunen evhiett die sch.rcdvsch: Negierung die Note, die der stnnische Gesandte im Autfrag seiner Regierung am 3. Juni überreicht frat. Leit frem von der Bevölkerung Aalands mit Einstimmigkeit vorgebrachten Verlangen, i .r Schicksal selbst zu bestimmen, hat die t'öiiigMje Regierung die finnisch: Regierung nicht in UnlErntms darüber gelassen, fratz sie dieses Verlangen als auf dem Selbstbestimmungs.echt der Vö.tt.r basierend als vollauf rechtmäßig angesehen hat unfr dauernd ansieht. Auch unterli:tz die könig.icke Regierung nicht, im Einverstänfr.iis mit Finnland unfr auf Grund einer Volksabstimmung eine Lösung der Aalandsfrage zu erreichen zu suchen. Weder das, was schwed^ischerteats in der Aalanfrsftage bekannt gem-iorfren ist, noch bi: allgemeine Stellung zu b:r Frage innerhalb der Friedension'serenz konnte bc ■ finnischen Regterung begründeten Anlatz zu dem überreichten Schreiben g ben. In der vom schwedischen Geandten in Helsingfors am 19. Juni 1919 der finnischen Regierung übermittelten Not' hob die königliche Regierung ihre Auffassung fr:» AalandsProblems ausdrücklich hervor, fraiin nn- begriffen fr:s, was die letzte finnische Note bc- rührt. An der in der genannten Note dargelegtlm Auffassung hält die königliche Regierung and-auernfr fest und hat keine Veranlassung, etwas darüb: r hinaus anzuführen.
Kopenhagen, 8. Juni. (WTB.) Die für Ende dieses Monats nach Helsingfors einberufene Pressekonfereirz ist abgesagt, fra die schwedischen Journalisten es ablehüten, unter den jetzigen gespannten Verhältnissen nach Finnland zu reifen
Axelrod.
Berlin, 7. März. (WTB.) Der russisck-e Staatsangehörige A x e l r o d ist heute in Begleitung seiner Ehefrau mit einem Transport russischer Kriegsgefangener nach Rußland al'- gereist.
Die Lrälm.
Roman von G. W. A p p l e t o n.
(Nachdruck verboten.) Fortsetzung 53.
(Fortfetzuna >olgt.)
Was ich erblickte, erfüllte mich sofort mit ichlimmen Vorahnungen. Ti: Feu er waren dickst verhängt, offenbar, nm zu vermeiden, fratz man i'c-n nutzen Licht festen könnte. Das Zimmer war eiend ausgestattet. Mit einem einzigen, ärgwlichrn unfr entuiuschten Blick erfaßte ich die ganze Sachlage. Von freu zwei Berten, di: ich erblickte, war eine» von fr. r Grosin benützt worden, das andere von ter Wächterin, der Frau, die mir an dem gleichen Nachmittag ihre Treue für zehn Pfund verkauft hatte.
Ter Gras hatte den Vorrat offenbar gerade noch rechtzeitig in der letzten Minute entdeckt. Vlel.cichr hatte er uns am Nachmittage auch beobachte: Zederlialls stand eines fest: wir waren zu spät geiommen. Die al e Dame , war von neuem weg geschleppt worden unfr befand sich wahrscheinlich sicherer als je in der Gewalt ihres Versolgers.
Wütend knirscht: ich mit den Zähnen und ftuchle wie ein Fuhrkneckst.
Zu spät, Tick, rief ich aus, wir find zu spät gekommen. Dieser Schrist hat sie ton neuem weggeschleppt. Sieh nur diese Unordnung in frem ganzen Zimmer! Herrgott, die Leuchter ba auf
frem Tisch find noch wann, sie haben die Kerz-en herunterbranren lassen. Ter Ofen ist noch nickst erkaltet. Das ist doch zu ärgerlich, M ärgerlich. Eine Stunde früher vielleicht —
Aber bann hätte es einen Kampf gesetzt! fiel Tick grimmig ein. Das ist ein schöner Reinfall. Halt! was ist baä?
Auch ich hatte den schrillen Pfiff der Pfeife eines Polizisten vernommen. Tick eilte ans Fenster, ritz den Vorhang zur Seite unfr blickte durch freu Fensterladen hinunter.
Donnerwetter, rief er, wir sind ertappt! Dort blitzt eine zw.ite Blendlaterne durch den Garten, unfr am Anfang des Strahls steht ein Posizist. Durch fr:s Tor kommen eben noch zwei wei.cre. Sie werden drunten die verstnchte Fenstertür ofsm finden und in weniger als drei Minuten hier oben fein. W:s um Himmelswillcn sollen wir tun? Was in TretteustlSnameu sollen wir ihnen sagen?
Tie Lage war krifisch. Aber ich war durch meinen Beruf an kri.isck e Lagen gewöhnt. Sofort tarn mir ein rettender Gefranle.
ilterlier den Kopf nicht. Dick! flüsterte icki. Auf dem Kaminbrett steht ;i t Kerzen stumpf. Zünd' ihn rasch an, wenn du Zündhölzer hast!
Damit eilte ich auf den Treppenabsatz hinaus. Ich hatte dort die Türe zu einem Wandfchraar oben an der Treppe gesehen. Diese Tür schlotz ich auf und fand, fratz der Schrank geräumig genug
war, uns zu bergen. Wenn wir feer entfr.cft wurden, war es eine höchst mmngen.hme Sackte, aber ich sah doch wenigstens eine Möglichveir, der Polizei zu entgefen, und sofort eutschlotz ich mich, fr.fr Wagnis auf mich zu nehmen. Ich eilte wiederum in das Zimmer, wo Dick bereits das Lickst angezündet hatte, und ritz das Bettzeug in wildester Unordnung heraus mtf den Boden.
Unfr nun, Dick, folge mir! flüsterte ich ihm ins Ohr, und sage kein Wort.' Es ist unsere einzige Rettting. Tie Polizei ist schon im Hans. Ich ‘fröre sie unten.
Ich liefe die Tür zum Schlafzimmer weit offen stehen, zog Tick in frm Wandschrank und schlafe die Tür fenter unfr zu. Bak hörten wir schwere Fufett'itte auf der Tveppe. . Sie Tarnen immer näher; dicht bei unserem Versteck blieben die L?ut: stehen
Tann erhob sich eine laute Stimme und sagte in ärgerlichem Tone: Ich bin reingefallen, Herr Sergeant, sie sind frurchgebramtt. Aber hab' ich »ich recht gähabt? Ist dis wich gerade der Orr, wo solck>e Falschmünzer sich gewöhnlich aiifhalten? Sehen Sic nur, was sie für dicke Vorhänge fra vor den Fenstern haben, um bafr Lickst nich 'rius- zulasfen. Was fv.l das anders b.'freuten? Ich nnifete, fraß aus dem Kamin fra nich umsonst Rauch rausllomme. Aber sie ferben Lunte gerochen!
Weil sie euch haben herlunfckMlppern sehen, sagte ein anderer, der wobt frer Sergeant war,
ihr habt euch wieder mal zu ungeniert sehen lassen. Ihr müfet doch immer in den gleick?en Fehler verfallen, sobald ihr 'was aussindig macht, was euch die Schnüre verschaffen könnte.
Möglich, Herr Sergeant. Niemand kann betrübter fein, als id). Aber toir waren ihnen doch aut den Fersen! Sehen Sie nur, wie es hier >.rus- fieht; das Licht brennt noch. Sie haben ihre Sachen cingepackt und sind damit durck>gebrann.t, aber ich wette, wir sind kaum ein paar Minuten zu svät gekommen. Vielleicht fassen wir sie doch noch!
Führt noch eine andere Tür aus dem Haus? fragte der Sergeant.
Jawohl, Herr Sergeant, nach hinten hina is. die Tür für Dienerschaft unfr Lieferanten. Ich kannte früher feer ein Dienstmädchen unfr kenne das Haus genau. Das wäre bei weitem der kürzeste Ausweg.
Gut also. Hat keinen Sinn, hier noch mehr Zeit zu vertrödeln. Führen Sie uns, unfr rocnn Sie sie fangen, werden Sie vielleicht die Schnür dock) noch erhalten.
Abermals hörten wir Fufettitte auf der Treppe. Aber dieses Mal mit sehr veränderten Gefühlen
(Fortsetzung folgt.)


