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Dienstag, 8. Juni 1920
170. Mrgang
Druc! und veriag: Srühl'sche Uuw.-Buch- und Neindruckerei H. Lange. Schriftleitung, S-ichüstsst-üe und vruelerci: Schulstrch-7.
m. 132
Der Giehener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, vezngrpreis:
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Der Ausgang der ReichZtagsrvahl.
Berlin, 7. Juni. (WTB.) Bis 10Nh abends lagen 317 Teilergebnisse aus allen Wahlkreisen, mit Ausnahme von Koblenz— Trier (24. Wahlkreis) vor. Als gewählt gelten bis jetzt:
86 M<h h itssozialdemokraten (1919: 163) 57 Unabhängige ( „ 22)
43 Zentrum ( „ 92)
42 Deutsche Volkspartei ( „ 21)
41 Deutschuationale ( „ 42)
27 Demokraten ( „ 75)
12 Bayerische Volkspartei (s. Zentrum)
3 Wt'.rttembcrgischer Bauernbund
2 Bayerische Mittelpartei
2 Deutsch-Hannoveraner
2 Bayerischer Bauernbund (1919: 4) 1 Kommunist
1 Wi rtlembergi'che BürgerMvtei
1 Schb:§wtg-Hü lstt inische r
Bauerrrdemokrat (1919: 1)
Braunschiv'igischer Landes- wahlverband ( „ ____1)
320 421
Unter d-rn Abgeordneten befinden sich folgende bekannte Männer: Mehrheitssozi allsten: Neißhaus, Scheidemann, Sraalspräsident Ulrich, Dr. David, Bernstein, Mißelt, Lobe, Gustav Bauer, Brey, Otto Braun, Auer und Schlicke; Unabhängige: Kunert, Cönen, Du- well, Bock, Vißmann, Zubeil, Däumig, Dr. Breitscheid, Vogtherr, Dittmann, Albrecht, Dr. Rosenfeld, Frau Agnes Braß, Henke; Demokraten: Delius, Gertrud Bäumer, Schücking, Korcll, Oberbürgermeister Külz, Dernburg, Schisser, «Böhme, Dr. Keßler; Zentrumsabgeordnete: v. Brentano, Burlange, Imbüsch, Trimborn, Giesöerts, Marx, Boll, Dr. Spahn iund Dr. Hitze; Volksparteiler: Dr. Cremer, Dr. Rießcr, Finanzminister Dr. Becker, Dr. Heinze, Stresemann, von Kar- dorf, Marotzki, Kürt Sorge, Hugo Stinnes, Chefredakteur Rippler, Klara Mende; Deutsch- nationale: von Gräfe, Walle, Hammer, Bruhn, Malkewitz, Schiele, Hergt, Fuhrmann, Dr. Nösicke, Justizrat Dietrich.
Menn es auch erst Teilergebnisse sind, die hier vorliegen, so lassen sie das Bild der neuen Lage doch schon klarer erscheinen. Der Fortbestand der bisherigen Mehrbeit ist sehr ernstlich in Frage gestellt. Von 320 Abgeordneten, die nach dem vorstehenden Ergebnis gewählt sind, zählen sich zu den Regierungsparteien nur 156! Die Unabhängigen haben gegen die Vorwahlen am besten abge'chnitten, immerhin wird die Partei der Pt e h r h e i t s soziaUsten ihren Namen unverändert weiterführen können. Die beiden sozialistischen Parteien zwam- mengenommen werden wohl die gleiche Zah' wie früher aufbringen, aber einen Fortschritt haben sie nicht erreicht, eine weitere Werbekraft haben sie auf das deutsche Volk nicht auS> geübt. Der „Vorwärts" bläst nun schon eifrig zum Sammeln, Zu einer Einigung. Ob diese gelingt, hängt aber von der spannenden Entwicklung der parlamentarisckien Lage ab. Diese wird überraschend gereni z ichnet durch die Tatsache, das; das Zentrum eine erhebliche Einbuße erlitten hat, die der noch ausstehende Wahlkreis Koblenz-Trier schwerlich wieder einbringen wird. Am Zentrum liegt es nun in der Hauptsache, welch.' neue Koalition sich bilden wird. Die Niederlag? der Demo traten stellt sich als noch furchtbarer heraus, als man auf Grund der h ssischen Crgcbuiise annehmen konnte. Sie sinken aus ein Drittel ihres bisherigen Besitzstandes herab. Vo• den Rechtsparteien trägt die Deut che Volts Partei, die i re Mandate v.rdoppckt hat, du Gewinn davon, während die Deutschnatio- nalen ihren Besitzstand wahren.
Die künftige Mehrh it. bildung li gt noch immer in undurchdringlichem Dimkel. Eim rein bürgerliche Mehrh.it wäre vielleicht theoretisch möglich; praktisch kommt sst schwerlich in Frage. Man wird zunächst bit Taktik der Mehrheitssozialis en al warten müssen. Für die Demokraten hat das „93er: Tagest!/' nach dem Wal lurg schon erklärt, dcc sie zur Aufnahme weit, r rechte stehcnder Par teien in die Koalition sich nicht ber ät finde lassen nnirden. Ob das Blatt die Polin? fein Partei festzulegen in der Lage ist, muß ma.. ab warten.
Das EMrgrbnIz im Zreiftaat Hessen.
Darmstadt, 7. Juni. (Wolff.) Das End-erg ä.i.' in 22. Wahlkreis Hessen-, Dar m st a d t ist solg -5 d.s:
Tstustch Ra ion/te 83 153
Dcut'ch.' Volkspartei 9-1 653
Z'ntrunr 95 453
Sozialdemokraten 179814
Unabhängige 72218
Kommunisten 3035
Deinolrattn 63 715.
Dancck; i .d "orläuf'g gewählt: 2 So- zialdi'nwlraten, je einer n:n der Deutschen VolkSpartei, den Deutsch-Nationalen, vom Zentrum, dm Demokra.en, und von den Unabhängigen.
Da 5b v die Soz'a d^mok attn einen Rests.in.in /be r g von 69800 Stimmen haben, so wird ihnen durch die Llstennr'bi-^ duug mit Hessen-Nassau auf alle Fälle noch ein Nlawd^r zuDu.m n, stie leicht auch noch der Deutsch.« Vollsvarbei und dem Zentrum.
Es sind cckso gevühl:: 1 USP., Beckmann, 2 Sozialdemokoaien, U l nch, David, ber b-ritte, Quesfel, dürste durch den Waälk e3>-rstanL> nni Hessen-Nassau gesichert feilt, 1 DeutsckLVvlÜspartei, «Becker, 1 Zentrum, von Brentano, 1 Demo- kvat, Ko r e111 (bis ec 2), 1 Bauernbund, Do r sch
Es mü den also nach diesen Zählen 8 Abgovstd- nete aus .Hessen gewählt sein, gegen bisher 9. Es ist aber nicht Mls-gcschL)isen, daß vom Zentrum oder von dec Deutschen Vol^spartei noch ein Ab- ticurbneter durch üten WckhlTveisvmäaud mit Hoisten- Nassau in den Reichs ag cirnzi/hm Bntn. Eni- gütiges 'hierüber läßt sich erst in den nächsten Tagen feststellen. Sicher i ab. r, daß die Demo- kvcten nur noch einen Vertreter im Reichstag besitzen werden und daß von beit Sozialdemokraten der bisherige Abgeordnete von Erbach Herr Hasen zahl nicht wiederkehrt.
presse zim ren zum MMaursa!!.
Berlin, 8. Juni. W-M'enddaS „Verl. T a g e b l." von Unk ah. it uno Berwirnmz spricht, sich alsdann üter Gechiilspolitik verbrcitet und schließlich sagt: Tie Demokratie hat eine Bataille verloren, jetzt ist Rührigkeit du erste demokratisch.' Pflicht, zieht der „Vor wärt s" Leeren für die Partei aus bem Verlaufe des W.chlc'anibses. Es sei tlar, daß uutcr ixn 11,5 ü'cillionen, die der Sozialdcmolratie am 19. Januar 1919 zu fielen, ein außcrordent.ich gro.>r Prozentsatz so-lü-er sich besa.id, die nur aus i>.m Gefühl d.-c Enttäuschung wx-r das zuimnmenge- brochene System in d.r Sozialoemok.atie ihren Hosfuungss.ern ein.-c giückckch u Znkunü erb i tten, tz licht prl: tisch Partei ächt Urbrrzeugnng von der Noiwendigteit des Sozialismus, nicht Ecwärun- gen der poetischen D mokratir trieb diese Wäiner- massen der Partei der Sozialdemokratie zu, sondern nur blindes Verträum in dir Redlichkeit und Unbesüchichknt der Partei. Es sei deshalb nichts llaerhört s. wenn, ent Teil dieser Wähler, von em.r EnstänsckMtg in bte airt?e e fallen und wie.-er • t ich neuen St'.rrt nach Oethltzhem suchten. Cs iß notwendig, b die Sozialk-emokoatie sich über Ura ie-t und Wtrkun- gen d s Wätzsuus a l s sich ü i >05 klar wirr iind bleibt, und dch l Part.-i er1 ei?, baß iei-s Vertrauen in die Red.'ich'eit dcr Par e: bevcchw't ivar und bleiben wind. Die Geuosten, die geschloffen und in u::e •m'u-li.'bern Ei er ter - i e en V r- leamdung unb be.i ivib'ie". Angriffen z"in T " tz d e Fähne dr Patzei getragen haben, wrden ton fetzt ab mit Stolz sie wi erführen., denn man kam mit allem Reckt behauptea, b-t'ß die Scharen, die nach den Cr'ebniseu d s tl n I acht es der Gjup zioldenVkinne die Treue hielten, ihr auch für bie Zulün ft sicher sind. _
Tie „G ermani a" stellt fest, daß das Z e n- trum an dem Rücky-mg der Miüelparteien ktzum entstlich beteiligt ersckxnnt. In der 5^aupt-ack>c seien die Para- feeun« im Lanse fest z eammeu- geschlvssen geblieben. Sie ’h'be alle Urs.che, der politischen Einsicht i'l)rer Anlieger sich zu freuen, lernt sie gebe dem Wirken der Par^n im Parlament gerade int Zeital n: der Teuro u tie erst dct wiri'lick>en tragsäblgen A den, den a . re Parteien, ach den Ergebnissen die.er Wa^ il richt recht zu finden vermocht eit. Dies? T rag iäv gleit könnte aber nicht baue nd übers.an t Un-r e.t.
In der „D e u t s ch e n A l l g. H t g." wird es für wahrsck,^rrlich gehalten, daß im bish?rigen Jahlbil^c die Mittelsarben noch zu schvach,auf- Miragen seien. Es w rde Tatsack-e bleiben, daß die Mittelparteien g>eschwäck)ii und b ix? Extreme ge stärkt sein würdeit. In der Stärkung der beiden Extreme l'ege das was die Lage kemtzeichre.. Der nst!tische Wille des Volkes bieg'?, von der Mitbl- .i.iie ab, aber er sei g.'ipalten. Cs n^be zivei S.i- enwege, von betten keiner für sich fahrbar sei mb bafjer werde die Politik Vers ichen müssen ?cn Wagen wiedw ans cine?n Mittelweg vorivärts •u bringen. Tie beiden Rechtsparteien nnirl-en tz-lbst mit dem Zentrum vv' a?-s-ichUich keine Mehr- x-it bilben können. Ein Beitritt der Demokraten u einer Rechisgrupti. rnng r f?::eine den Verhülltsten nach ans eschl^- en. Ebensowenig wie die Rechtsparteien für sich' ivürden auch voraus- nhtlich die beide?t Linksparteien zusammen le Masorität bi'bcn könn-en. Eine sowie järe vielleicht tl-eor.tis.l> möglich, wenn das Zentrum sieh zu den bei.cn Linksparteien gesellen würde. Aber diese Kombination ersä-eine bei dcn ießigen Aggregatzustünden des
Zentrums durchaus unwahrscheinlich. Tie Deutsch Toll.partei sei offenbar geteilt, auch mit der So bciiuiiratic zusammen zu regieren. Die gleiche Ge neigtheit bei der Sozialdemokratie anzunehmen, sei aber zu veruei.-en. Weil andere ^ombina- tionen schwer denibac seien, deute* manches bar- aushin, das"; bic alte Kombi.mtion sich mit siüwast-er Majorität sich wird entschließen müssen, die Geschäfte vorläufig zu übernehmen.
Wittere Cci'er elwlsse im Reiche.
Bremen. Am l.ck>.s Wählerg buis: USP. 54 3ü0, SP. 30 7X6, Z. 3181, Dem. 23 l. j, H eutsch--xa :n. 4 6. DTP -.'2 255, DR. 10 <05 yjum. 7502, ungültig 1,22 St. mm en.
D ü s fr ldor 1 ^Stadt). Eickgultiges Wahlergebnis: SP. 13 524, tlSP. 70 >29, Z 59 052, TÄ. 18 701, Po.en 592, SCjnt. 25n5, Dx>. 23 12a, Christi. Vp. 451.
Ehemni tz. Amtliches WahXrg-bnrs bev 33. Wahlkreises Chemnitz-Zwickan. chesamtreiultat. SP. 291115, Dem. 77 8z3, USP. 1 >->692, DR. 158 473, Komm. 82 593, Z. 2.448, DB. 150 566, D. SP. 1201 Stimmen. Gewählt iiitb: 5 SP., 1 Tom.. 2 USP., 1 Xo nm., 2 DR. ani) 2 TS.
Düsseldorf, (in.-ergeb;-;.?. 2 6. W a hl - kreis D itzseloors-Wesi. Dem. 31812, TR. 4 DL. 86 812, Z. 301494, Ehr. Lp. 8445, SP. 95 746, USP. 98 829, Komm. 36 815, Po^en
10 695.
Tüsseld>orf (West). 26. Wahlkreis. (Äesamteraebuis: Ehe. Lp. 81.5, st em. 33 8.2, TA. 44 2 ), TV. 86 812, llv. in. 36 845, Polen 10 695, USP. 18 320, SP. 96 746, Z. 301494.
Dresden: Nach Un bis f.en.e mittag uo\» liegend, n yoriäufigen Wählerg- o..i sen inst, un Frei st a -a t S a ch s-e n (31.. 32. uns 33. W-stl l- s-eis) vorausiichtii st als grwäst-lt a.rzn.-e.-en.: 8 o3> } i-.-J.be: ol'.aten, 8 Lina . D'gi' , >., u-o.r.mu-. t , 3 Te>.uvöraten, 6 Teutsa-c Bol^'arteiler, 5 Dt,ch.^ Nationale.
T resden: Nach iem e.ibgüiiigen Mahler geb nis im 31. Wahlkreise Dresden- Bautzen wurden -abg^g>.ben für di-' Sozial'oemo- kra:en 164 606, de D i.tsck.L BolTixir el 131 828, Unabbänchgeu 137 OSO. Zentrum 7.94, Trut ch- natiaiMlen 118 815, Demok ab n 74 10, Lau itzw Vollsl»arteE 4887, Kommu i en 12 525 Stinnmn. Temnach sind ge.U’ävIi 2 Sczi .demokvaten, 2 Tt.ch. Bolksch.ir eiier, 2 Unabhängig'., 1 Deutschnatio- -naler, 1 Temvk:at.
Jin W-chlk es'uwbantr? 6 (Freistaat Sackst en' sind i'Win’.e'r i sgeami als g-ewäht a':zu e'en, 8 Srzstl e-ne-kea e:, 9 Unabläu ng , 1 stammu- ttist, 3 T-e.uokrate.t, 6 Deutsche Vale'sparteiler und 6 Te :tsckM.ti-o>na!e.
Hagen. Annlickes Wählergebnis. Westfalen-Süd. (20. Wahlk eis. ' SP. 24-1 136, USP 231611, Mont. 11291, Dem. 59 783, Z. 328 962, DV. 191 266, DN. 62 772, Ehr. Vp. 575, Pol. 28 586.
Hannover: 16. Wahlkreis (Weser- Emsst Vis etz! steht d 3 d s Zentrum mtf 170 000 und b.e Deutsch VolVp-irtet mr 110 000 Stimmen ;'e z ? i Sitz-.- erhell'i. Ti^ S tn dn-o- k:n!en I)a(*en t3 ber 1 0000. de .st a.chin- ssiget ir gr"ä;i: 95 000, di De o ra en ctl a 70 000 u d d e Deutschn' tionalen 30 000 Stimmen int 16. West ll'reis etcht-Un.
Kassel. Beim 6. Wa.il ireisleiter d-?s 2 1. W a hllreises wutdnn bis istnite abntd 6 lihr 2'0,' Stimmbezi'ke ge'stcklt: DN 155000, TB. 151000. Z 137 000, Dem 95 0 0 SP. 211 000, USP. 110 000, Kom. 10 000. 400 Vezir.e str.vn
Leipzi
noch aus.
Karlsruhe. 3 5. Wahlkreis (Vaden). Vocl. Gesamtergebnis, sttbt g bene gii t:g- Stimmen 915 695. SP. 199 309, DB. 61814, Z. 343 631, Deen. 115 481, DN. 113 265, Komm.
14 489, USP. 162 564.
~ ‘ g, 7. Juni. (WTB.) Wahlkreis Letp- ?s Wahlergebnis. SP. 57 601, Z.
zig. Amtliche. ........ . . -
9.554, Dem 53 889, DV 132 625 USP. 267 10), TN. 106 702, Kvm. 12 837, D^>. 2774 Sckinmen.
Ludwigshafen. 30. Wahlkc. (Pfalztz Vorläufiges Ge'a nterg bnis. Gü t.gc Stunmen 359 445, SP. 87 755, USP. 38 905, Kam. 2777, Baur. Vp. 93 495, DV. 121613 Dem. 51 790.
Mersebur g. 12. Wa t?r sMnrsebu r g- Halle Vorl. «<5-e am!'>-rgebnis. U^P. 310 427, SP 610'3, TV. 98 335, Dem. 68 633, Z. 6545, TN. 132 330, Kont. 10 608.
Marburg Last i . Am liches Wnllergebn s. Z. 1354, Tem 3230. Kom 53, DN. 8417, USP. 4101. TV. 7236, SP. 3757.
M ünchen. Im bayerisch n Staatsmmiste- rium des Innern lagen heilte abend 5 Uhr folgende vor äusige Erg.bnstse der .Reichstagsw,ahl in B a h e r it aus den Kreis n Oberba em Schwaben, Niederbayern, Oberpmlz intb Fran en vor. Danach e ist'allen in den g -itnunten K c sen ans he SP. 331393, aus die UDP. 259 062, auf iic Dt.nnm. 45 777, r.nr b e Vay?-. Vp. 733 <91, auf den Miltelp. 170 671, auf die Tem. 158 33 s, auf den Bauernb. 1 >7 339, aus bie DV. 53 9.9, auf bie D.-Soz. 1963 Stimmen. Eine Reihe ländlicher Bezirie stebt noch aus. z
M ün ster. Wahlkreis Westfalen- Nord il^rl. Ergebnis Z 3 Ist 225. SP. 213 828, Dem 46032, DB. 119335, U.oP. 75162, DN. 93 013, TS. 939, Post 15 36?, Klont. 1366.
Potsdam 7. Juni. (WstB ) V^rl-äuf'-tes N's l at des Wstlllreis-s P'.s'elm 2: US3-. 1 3 354, SB.. 93 137, Deistsst-Tem. 60 226. TB. 103 587 TN 73 687, Z. 16 8 st Ausl^-iuPartei 96, Kom. 7852, WB. 16 570, NTP. 391. Hann. Partei 76 Tem ach ctOJten bic U -eP. 2 -v he. SP. 1 Sitz, Teu:sck)-Tem. 1 Sitz, DB. 1 Sitz, TN. 1 Sitz. cm tr,
Polzin (Poinmern). Hrer t r b?? WÄck rer» eitclt werden, indem die Wahlnrne, angeblich durch jyantntiuti|>i, zerschlagen ivurde.
Schwerin. Bis lieutc mittag wurden in ■?em Wahlkreise M . a' l e n b u r g - L ü be ck . ezchlt: DN. 91395, DV. 73 7'99, W-irtschaitebd. 2 >8)0, Z. 1571, Dem. 44 416, SP. 165 040, USP. 44 227, Komm. 4434. Es ielsten noch 125 .ändliche B-z'rke, bi' an dem En.ergestnis wenig ändern weroen. Es -entfal de-nnach auf bie DN. 1 SD, DV. 1 Sitz, SP. 2 5ix
Stettin (Mabllreis Pommern). Amtltryes Wahlergebnis: USP. 140 055 (2 Abg.), SP. 164 962 (2 Abg.), DV. 161915 (2 Abg.), Eshristl. Vp. 6382, DN. 277 453 (1 Astg ), De n. 3 > 964, Refotmgrnppe 6511/ Kom. 9120, Wirtsck>afts- bunb 1755.
Stuttgart. Zum Reichstag sind ge- roä'/t: 3 Soeia bemoreatm: K il, Gesandter, .Hil- :enjcanb, Feuerstein; 2 Unatzhännge: C.i pien, Remmele; 2 D tnokraten: ^Hausntaim, Wieianb; 4 Zentr-m: Erzb rter, Justizminist r Hot;, Feil- ma e ., An^re; 1 Bür e.Part i: Bazille; 3 Bauern- bunb: Vogt, Konter, Haag.
Wahlkreis Weser - Ems: U^-P. 103 261, SP. 112 474, Christ!. Soz. 1231, Z. 134 870, Dem. 79 633, Hann. Paet. 20 921, DB., 141 442, TN. 23 166, Kom. 12 Z88. Es fehlt rwch ein lü'tzblicher Wahlkreis, ber aber an bem Gesamtergebnis nichts änbern kann.
Wiesbaben, 7. Juni. (WTB.) Dte Ergebnisse aus bem Laltbkreis Wiesbaben sind folgende (die bereits gemeldeten Ziffern aus Wiesbaden-Stadt sind in Klammern beigefügt): TV. 5435 (Stadt 14 968), DN. 2101 (3528), Z. 5352 (6222), Dem. 3666 (4515), SP. 8167 (10151), USP. 7493 (6311), Kom. 1 (4).
Ha ".nover. la. Wahlkreis H a nno- ve--H i. dcsherm-Br au schweig. Vstr.
- W ergebnis. SP. 26, 5 , T.-Hawn. P. ' 29 165, ;$ 47 931, De n. 50 851. DV. 193 638, UDP 176872, TN. 66 111, DS. 6 7. N-Dem. 635, Kom. 1335 S imme . SO L-md7 ztek?, n-> me.?stich in Bratmsästveig, > c'e.t noch aus.
Weimar A m t l. Wahle r bnt s. 33. WaM e s Dhüti gen. SP. 1'6 3 !9, USP. 310 857, DN. 87'762, Te n 86 289 Kom. 1:) 533, Banentb. 164 877, Z. 47 240, DV. 144 760. Essehlen noch 231 Leine ländliche Bezirke.
Freistaat Hessen.
4 Bad-Nauheim, 6. Juni. Die Wahlbeteiligung war recht rege, von den hier beheimateten. Wählern machten 70 Proz. von ihren Wahlrecht Gebrauch', außerdem wählte noch die Hälfte der gegenwärtig hier nri'enben Kurgäste auf Grund ber Wahlscheine. Es wurden zusammen abgegeben 4200 Stimmzettel von EiuheimisckM und Saison- a':?tzestellten, 2114 Stimmen von Kurgästen. Es erb'elten Slimnum: DN. 1152 (gegen 694 bei der Nationalwahl., TV. 1924 (482), Z. 490 (384y Tem. 1112 (1091), SP. 1151 (1776), UeU 462 (32), ive-bei die in Klammern ang^g'bmen Ziffern die Ergebnisse der Ja?tnanvahl 1919 darstellen. Die Wahl 'hat a'.so vor allem den beidnt Rechtsparteien eilten drdenten^en Snmmenzuwachs gebracht, der zum Teil allerdings auf die Beteiligung der Kurgäste, zurückzuführen ist. Dem steht aber gegenüber, daß auch Vie Demokraten und das Zentrum einen wes mtUcfen Teil der Dirgäslesttm- mett erhalten 'haben, wälyeeitd die beiDcit sozial- demokratischen Parteien aus den Kreisen.des Sai- soupcrsou.als Unterstützung fanden. — In Rödgen erhielten die sozialisti eben Partew?^ (USP. al, Kom. 5, SP. 67) - ege.utber in: 13 S.tmmrn der bürgerlichen Parteiett die Mehrheit. In Nieder- und Ober-Mörlen, wo von jeher die Sozialdemokraten neben b.nt _3eittnr.it bie stärkste Partei nxtrert, blieben bie USP. hinter der ^oP. wesentlich zurück, währettd in Wisselsheim die USP. die stärkste Stimmenzahl^aufzuwetseir bat. Stark zugcnommen hat die USP^ auch in Schwalheim, wo sie nahezu dieselbe Stimmenzahl erreichte wie die SP. Die Temokraten haben in heu Lantzorten der Umgebung vicke ^Stimmen verloren, wolj bvicheu sie es in NiHer^Weick, noch aus 68, in Wisselsheim auf 27, in Steinfurth auf 18 Stimmen, in Ober und Nieder- MörB, hatten sie aber gar keine Stimmen auszu- nei seit, in nnUmert Orten nur 2 uuio 3 Stirnincut. Ju Nieder Weisel errangen die DN. mit 518 Stimmen eine 2/z-Mehrheit.
OGedern, 7. Juni. Das Stimmenergebnis zur Reichstagswahl ist folgendes: Hessl Bp. 308, DÄ. 129, Tem. 150, SP. 146, USP. 60 Lrtim-
4 Orten berg. Bei den Neichstagswahlen wurden abgegeben (he ein geklammerten Zahlen bezeichnen die abgegebenen Stimmen bei i-eit Wahlen zur Natioualoeisatzimlung im Januar 1919):
Orten berg: USP. 92 (6), SP. 96 (208), Dem. 90 (80), DB. 83 (40), Hess. Äp. 84 (106),
3 4 (4)
Bergheim: USP. 49 (5), SP. 3 (116), Dem. 2 (4), TV. — (4), Hess. Vp. 65 (65)
Bleiche nbach: USP. 32, SP. 65, Dem.
7,
DV. 3. Hess. Vp. 154.
Be-l l m n t h: SP. 12, Dem. 25, Hess.Vp. 25.
Bindsachsen: USP. 19, SP. 46 Dem. 3,
Hess. Bp 93. __
Boben'hausen: USP. 16 (Ost SP. 26 (97), Tem. 6 (49), TV. 1 (2), Hess Vp. 64 (6).
Eckartsborn: USP. 27, SP. 10 (7a),
Tem. 6 (79>, Hess. Bp. 75 (20).
Gelnhaar: S.wnt. la, USP. 139 (133), SP. 28 (94), Dem. 1 (19), DV. 2, Hess. Vp. 44
(10).
Lißberg: USP. 61 (Ost SP. 22 (91), Tem. 10 (89>, DV. 19 (3, Hesst Vp. 21 (3h
Selters: Kom. 5 (—), USP. 2 ! (—), SP. 18 (84). Dem. 2 (41). DV. 16 dl), Hess. Vp- 107
') Schwickarts ha n seu: USP. 1 (3), SP. 22 (66), Dem. 5 (55). Hess. Vp. 92 19).
Usenborn: USP. 49 (10) Sp. 30 (So) Dem. 3 (96), TV, 10 (4), Hess. Vp. 140 (41).


