au
31t bringen
(Schluß.)
(Nachdruck verboten.)
irnntm n Ge-
Bekanntschaften erhielt nur für „700 Mk." Cho ko- lade. Bei seinem zweiten Auftreten hier ereilte ihn
Geegespenfter.
Ronmn von AnnyWothe.
JUierikanisdies Copyright 1918 by Anny Wothe-Mahn, Leipzig.
gegen die Ansetzung der Besitzstruer. Das Gesetz sei nicht dringend. .
Es entspinnt sich eine längere Gelchattsore- nungsdebattc. Die Abstimmung ergibt eine Minderheit für den Vorschlag deslPrchiLenten.
Schluß, gegen 6 Uhr.
da ich fern -von dir leben raufe, weil ich dein? Achtung intiy deine Liebe verscherzt habe."
„Wer sagt dir das?" fragte Peter pauh. „Du l-aft recht, Estrid, als Fran hattest du meine Achtung verloren, aber -als Mutter hast du sie wi 'der- gewonnen. Du hast mir gezeigt, daß. deine Reue aufrichtig mib echt war. Wer tüll Richter sein, wenn wir armen Menschenkinder Jrnvege wandeln? Den Jung, Estrid. kann ich dir nicht lassen. Mein Herz, Estrid, das Du in Wirklichkeit niemals verloren, das möchte ich dir wiÄ>erg'eben, auf daß du frei und stolz wieder in den Gotteskoog >?in- zichen kannst, als mein teures, geliebtes Weib."
Fassungslos schaute sie zu ilM auf. Und mit ftrnterheni Gesicht breitete er weit sein; Arme ans und zog die Bebende an sein Hetz.
„Du haft mir im Schlafe verraten," flüsterte er innig, „daß, du mich liabft, wie ich dich liebe, jetzt und alle Zeit."
Estrid strich sich Verwirrt das feuchte S>in aus der Stirn, dann schmiegte sie sich lächelnd .ui die breite Brust ihres Mannes.
Ein Schluckizen kam aus ihrer Brust, ein überseliges Schluchzen, als sie zittnmd sagte:
„Ja, Peter, ich habe dich lieben gelernt, als ich dft.e ^brast erkannte, als ich suhlte, daß all die törichte llaberhebung, die id) dir einst zu erkennen gab, an deinem festen Willen, an Deiner Ehrtichkeir und Treue zersplittert.'. Weil ich dich liebte, darum konnte ich, nur von dir geduldet, nicht Imit dir leben, deshalb mußte ich mit dem Kinn gehe?! mir, Peter."
Da küßte er sie auf den Mund. Aber der
schwemmt. Dem Landwirte ist der warme, laue
Regen nur recht gewesen. Er wind jetzt daran z u# m«. * a, —-——
ben&n -können, die Sommerfmcht in die ErdeöBramm u. Harcies, anvertraut. An ihn oder den
nun sein Geschick. „
x Wi-seck, 5. Marz. Erfreulicherweise will unsere Ortsgruppe der Kriegsbeschädigten jetzt ihren im Anschluß an unsere vorjährige Gedächtnisausstellung gefaßten Plan verwirklichen: Die Bilder unserer Kriegsopfer sollen auf fünf Tafeln, einer für jedes Kriegsjalw, in gleicher Größe gesammelt werden und diese im Heim atm u 1 c u m dauernd Ausnahme finden. Der erste Teil der Ausführung ist einem Mitglied der Gruppe, Otto Schmelz, Werkmeister in bet Steindruckerei
25 Pwz.
Der Antrag Des se nrirt> ang'eitonrmm.
§ 57, welcher Aenderungen der Borschristm über die Beteiligung der Länder und Gemeinden am Ertrag der Reick)ssteuern als Verfassungsänderungen bewertet, war von dem Ausschuß g'- strichen worden. Die Anträge aut WiLderhwstel- lunq der Regierungsvorlage "narben jurücfg’sagen. Dagegen wird im § 59 der Absatz gestrichen, der das Dopvelsteuergeietz van 1909 aufhebm sollte.
Der Rest des Gesetzes 'wird erledigt.
Präsident Fehrenbach Mägt vor: Montag 2V2 Uhr Grundschulen, Besitzsteuer, dritte Bc- ratung der Reichseinbommenftcuer, b*r Körper- schaftssteuer und anderes zu beraten.
Abg. Schultz-Bwmberg (D-Ntl.) proiestiert
kleine Jngrwart verlangte jetzt sein Recht. Er erhob ein jämmerliches Geschrei, daß beide Eltern an sein Lager stürzten.
Und trotz Dunkel und Unwirtlichkeit, schien es den beiden, als sei die armselige SBv’-ttnbuoe von einem lyetfigen Glanz erfüllt, als flammten darin Hunderte von Weihnacksts Ickrzen.
„Sfomm, Estrid," sagte Peter sanft, „der Regen hat nachgelassen. In Rantum, stellt d.'c Wagen. Wirst du den Weg durch die Dünen wagen können? Den Jungen trage ich."
„Meilenweit kann ich mit dir gehen,antwortete Estrid, und das alte, sinnbetörend: Lächeln huschte über ihr schmal gewordenes Antlitz.
Mit einem dankbaren Abschiedsblick auf die armselige Hütte, die ihr zum Heil geworden, trat sic an Peters Seite hinaus.
Arm in Arm schritten sie durch den nassen Dünensand. Der Weg war beschwerlich, doch si: ging ihn fest fest und aufrecht.
Der Kleine schlief in fern's Vaters Arm so ruhig imb Estrid selbst hatte die köstliche Gewiße beit. Bei Peter für alle 1 B-nt geborgen zu s'.in. Alle Furcht, alle Not und alle Pein versanken in diesem beglückenden Bewußtsein.
Das Gewitter batte ausgetobt, als der Wagen sie vmi Rantum über die Heide dem Gotttstoog zu führte Hier und da brach noch einmal die Abendsonne durch das abziehende Gewölk, und es war den beiden, die, eng aneinandergeichmiegt, dahin fuhren, als sei die ganze Heide in Gold getaucht.
Der Junge ans Peters Knien schSies still imb fest.
„Das ist wohl unsere rechte Hoch-eitsfM' sagte Peter versonnen. „Nun wollen wir reu* mit ernstem Willen in Liebe und Treue ein n*™® Leben beginnen, wie Bent und Sölve, bic wou jetzt schon einig sind! Heute wollte Bent ftd) w* Braut holen."
Estrid sah ihren Mann mit Tränen in den Augen an.
„Ich will dir dienen, Petzer." sagte sie, „mtb zu dir stehen in Glück und Leid," ,unfr ltn blick der wogenden Sve, die vor ihnen lag, fmü sic fort: „und die Ssegespenster, die von da umtn Qufftvigen, die sollen nicht mehr Macht habw. Meine Liebe und Treue wird sie bannen für all« Zeit!"
„Das ist ein gutes Wort, Estrid," sprach warm, und auf den Gotteskoog deutend, der t letzten Sonnenglanz vor ihnen auftauchtt, sagr. cr feierlich:
„Mein Haus, mein Weib, mein Kind,,das wird immer für mich der Inbegriff allen Glückes sein "
Und die Brandung rauschte wie Orgelsckalh als die Glücklichen in den Gotteskoog emzogw, wo Alle sie mit heißen Tränen empfing.
Der Abendwind um zitterte mit heiligem das stille Haus. Wie der Atem Gottes, umschwwve er den Gotteskoog, aus dem die See für immer vertrieben waren, weil die Lieb' oarm I soohnte, von der m rauschenden iNeerakkorden du wilden Wogen sangen:
„?lber die Liebe ist die größte unter rhnen.
ZLus Stadt rrnd Land.
Giefeen, den 8. März 1920.
Die Verteilung von Waffen von der Reichswehr an die Studenten in Gießen.
Auf die dringliche Anfrage des,Abg. Kiel, die sich mit dieser Angelegenhmt besagte, tft letzt folgende Regierungsantwort erteilt worden:
Arn 11." Mvember 1919 wurde uns bekannt, daß einige Tage vorher vom Gießener Infanterte- Regimcnt Waffen an solche Studenten-Verbrn- dun gen in Gießen ausgegeben worden jeten, per en Mitglieder sich als Zeitfreiwillige gemeldet hatten. Die weiteren Ermittelungen ergaben, daß dreie Bewaffnung der nach den Anordnungen des Reichswehr Ministers angeworbenen Zeitsrelwuligen aus eigner Initiative des G^ßener Regiments gesehen war. Gegen die Warenausgabe alsbald bei den vorgesetzten militärischen Stellen erhobene Vorstellungen wurden von dort sofort als^berechtigt anerkannt und die Rückschaffung der Waf- fen in die Kasernen angeordnet.
Demgemäß wurden die ausgegebenen Waffen alsbald wieder eingezogen bis auf einen kleinen Rest, dessen Rückgabe sich leider in unliebsamer Weise verzögerte, weil die Gewehre von den Korporationen ihren Mitgliedern in die Wohnung mitgegeben, und einige dieser Studenten inzwischen frühzeitig in die Weihnachtsferien abgcreilt waren, auch namentliche Listen darüber, wer zuletzt noch im Besitz von Waffen war, nicht bestanden. Auch dieser Rest von Waffen ist nunmehr nach den torgclegtcn Berichten abgeliesert.
Wir haben die sämtlichen in tyrage kommenden Stellen keinen Augenblick darüber tm Ztveifel gelassen, daß eine Bewaffnung von Zeitfreiwilligen außerhalb der Zeit ihrer militärischen, Einberufung nickst angängig ist, und die Zuständigkeit der Truppenteile unbedingt übersckweitet.
Zum Umsatzsteuergesetz.
Von der Handelskammer Gießen wird uns
§ 23 Ms. 1 Nr. 3.
Beranstaltnnflen.
Montag, 8. März: Stadttheater, 7 Uhr, „Die Laune de§ Berlfebten" uifo „Dw ©einige". — Universität, Hörsaal 54, 8 Uhr, Hessische Ver- cinigung für Äolkskunde, Vvttrag des Missionars H. Walther. — Lichtspieltheater wie gestern.
** Ein Re-gen sopntrrg, wie er nasser mw grauer- nicht sein toitnte, wurde Uns gestern beschert. Nack) den schönen Tagen der vergangenen Wocke, die voll FvüUing.und heimlich springender Knospen irhimt, nach einer wimdersam schönen Samslagnackst, lau, lind und still, wie nur eine Maiennacht sein kann, bedeckte sich gestern früh die graublaue, seidig glänzende Himmelskuppel, immer bunfter inti) dunkler und kündigte den nabe I*ckvorsteh?ndeii Witterungsumschlagcm. Gegen halb neun U hr etwa begann sich der Dunst, der langsam jede Fernsicht verschl-eiert hatte, zp verdichten und ein stiner, spinnwebstmer Regen sickerte 'herab. Allmählig wurden die dünnen Silberfädchen, die sich aus den schmutziggrauen Wvlkenbän'Seii zur Erde nieberflxinnen, immer dicker und dickster trttb bald plätscherte mit echt deutscher Gründlichkeit ein richtiger Landregen, der mit geringen Unter- brecksungen bis abends enthielt. <3ttnberfreubtger Jugend, die glücklich war, heuer schon st» früh die Reite der diesjährigen Wanderfahrten eröffnen zu fönnen, wurde die Freude unterwegs davonge-
vecksche Nationalversammlung.
Sitzung vom 6. März.
Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Minuten. Fortsetzung der zweiten Beratung des Entwurfes eines
Lanscssteucrgesetzcs,
lbei Paragraph 6 (die Instanz, bei Memnngsver- schiedenhciten zwischen dem Füianzminilter _ und einer Landesregierung ist der Rcichssinrmzhvs, bei Fragen, ob Landes^ ober Gemeindesteuern. die Reübscinnabmen schädigen, der Reichstag^
Wg. Düringer (D.-R) will die Re- aierungsVorlage wieder Herstellen, welche statt Reichstag den Reichsrat setzt. Ferner beantragt er, daß Reichsfinanzbeamten nicht zugleich Vertreter der Länder im ReichSrat sein können.
Abg. Hesse (Dem.) hält den letzteren Antrag für nicht vereinbar mit der Verfassung. Den Landern nuife es freistehen, in den Michsrat zu senden, wen sie wollen. Ein Teil der Fremide des Rediiers sei geneigt, di« Vorlage (Reichsrat) wieder her- ^Mg'. Dr. Becker-Hessen (D. Vpd) wünscht ebenfalls die Wiedereinführung des ReichsratS.
Regierungsseitig werden diese Aussuhrungen imterstützt. Gründe des Staatsinteresses und der Zweckmäßigkeit sprächen dafür. „ . ,s .
Der Antrag Düringer betreffend den Reichsrat wird angenommen.
Zu 8 8 (Die Länder erheben Steuern vom Grundvermögen und vom Gewerbebetrieb) tritt Abg. Wetzlich (D.-N.) für einen Antrag Dr. Becker-Hessen ein, der diese Steuermoglichketten l^grmzt. ^„re(fe (D-N.) beantragt, daß Berechnungen über Wert- und Ertragsfähigkeit von «Grund und Boden nickt entscheidend bei cwr Veranlagung sein sollen, warn sie länger als 25 Jahre zmTüclliegen. , . = or
Regierungsseitig wird um Ablehnung des Antrages Becker gebeten. .,
Aba. Dr. Beckcr-Hesien (D. Vpt.) spricht für feinen Antrag. '
Abg. Hesse (Dem.) ist mit der Tendenz d:s Antrages Bärecko einverstanden, der jedoch anders formuliert werden müsse. .
Mg Dst.vell (U.S.) beantragt die Beteiligung der Gemeinden und Gemeindeverbände <m der Ertvagssieuer.
Abg Bär ecke (D. NÜ.) zieht fernen Antrag zurück angesichts einer vorliegenden sich in glncher Richtung bewegenden Resolution.
Der Antrag Becker wird abgelehnt, die Resolution wird angenommen.
Zu 8 9 wird ein Antrag der Mehrheitsparteien , die Regierungsvorlage wi-'- derher zu stell en, angenommen.
8 14a berechtigt die Religionsgemem) chaftm, ZnschlLge zu den Reichssteuern zu erheben.
Abg Dr. Mumm (D. NL-) beantragt eine andere Fassung. Tiefer Antrag wird angenommen. _ ,
Bei § 15 beantragt Abg. Wurm (U. >v.) bie Wiederherstellung der Regierungsvorlage, welche die Quote der Lander an der .Emüommenstmer staffelt, während der Ausschuß, Lander und Gemeinden an dem Ertrag der Emkornmensteu-w und der Körperschaftsstener mit zwei Drittel b'teiligen will.
Rogierungsseing wird von einem Bertvtter Preußens die AnnalM-e bex Ausschußsasrnng empfohlen, von einem Vertreter Bap:rns dagegen die Annahme der Regierungsvorlage.
Mg. Irl (Bayer. BolKP.) wM die Re- gienmgsoorlage wieder Herstellen.
Abg. Gruber (Soz.) wider!piLcht dem.
Abg. Hesse (Dem.) tritt für die Ausschuß- Fassung ein.
§ 16 tont» in der AüsschuHfasstrng angenommen, ebenso weitere Paragvaphm.
Auf Antrag Becker- Hessen (D. Vy. > werden zusätzlich Awei Parogvapheu 29a unt> 29b altge» uommen, welche die Gemeind.'bcscklüsse bett, eine Steuer ans das von der Gitfßommeni'tarer mck)t erfaßte lindeskein tommerr an geh m 'Weiten: Pora- gvaplM werden rn der .Ausschustfasswig mit uw- nxlentlid/en rrdaktim»elsen Mänd-nmgen angenommen.
Zu 8 53, welcher den Ländern die Einnahmen in der bisi'erigen Hö'he gewährleist^ beantragt Abg. H e j s e (Dem.) die Erhöhung der in der Ausschutzfassung vorgesehene zuzügliche ■'Steigerung zu dem Aufkommen Von 1919 von 6 Proz auf
Estrid verharrte wie in Erstarrung. Die Augen verzweifelt auf Peter gerichtet, war sie unfähig, zu hindern, daß. er ihr das Kind aus den Armen nahm.
Peter trat jetzt ganz nahe zu ihr.
„Wie konntest du glauben, Estrid, daß, ich einer Mutter ihr Kind rauben würde, w'nn die Mutter nickst selbst das Kind verlassen willl?" fügte er mit sanfter Güte, die sie mehr ergriff, als all seine Strenge und Harte. „Rur daß. du von mir gehen Torartcü, Estrid, daß du mir das .tzstnd rahmen wolltest, an dem mein ganzes Herz hängt, das betrübt mich mehr, als alles, was du mir bisher getan."
„Sprich nicht so zu mir, Peter," schluchzte Estrid auf, „ich verdiene es nicht. Ja, ich habe schlecht an dar gehandelt. Heute noch, als ich mit dem Kinde für immer dein Haus verli ß., dachte ich Efofc an mid-. Sirh, Peter, das einzige Gut' in mir ist die Liebe zu meinem Stinb:. An dieser Liebe bin ich gewachsen und habe erCmnt, wie ftStoer imb unveraarvrvrtlich ich> gefehlt. Darum last mir den Jungen, Peter! Ich Verspv'che dir, ihn zu einem tüchtigen imb frohen Menschm zu erziehen. Du bannst öhn öfter sehm, Peter," fuhr gc zögernd fort, „Mim auch schu'er sein wird,
hierzu folgendes geschrieben:
Nach § 22 Absatz 2 des neuen Umsatzsteuer- geset-es vorn 24. Dezember 1919 (Reichs-Gesetzbl. S. 2157) kommt die Lieferung von Gegenständem, die lur ttssteuerpflichtig sind, zum allge» meinen Steuersatz von 1'/, wm Hundert touf Grund einer Wiederverkäuferbescheinigung mm noch him- sickstlich der in § 21 a. a. O. bezeichneten, auch jetzt noch im Kleinhandel luxussteuerpflichtigien in Frage. Tie Bescheinigung ist in "**- hinsichtlich der bisher nach § 8 ,— ----- --
setzes im Kleinhandel steuerpflichtig gewesenen nunmehr nach 8 15 des neuen Gesetzes beim Hersteller mit 15 v. H. zu versteuernden Gegenstände. Für diese Lieferungen hat der Hersteller vom 1. Januar 1920 ab die Lurussteuer zu cnrricksten, ohne Rück- sickft darauf, ob der Abnehmer ein Händler ober ein Verbraucher ist und ob er eine WiedeLver-» äusteruna-iYtcscheinigung vorlegt oder nicht.
Rackstem der Handel mit Reichsmün- zen aus (vold und Silber fretgegebat worden ist, sind die :'Rlmzen lediglich als Gsgenstände aus Edelmetallen anzusehen, deren Verkauf der Luxus- steuer im Klernlxmdel nach § 21 Nr. 1 des neuen Umsatzsteuergesetzes mit 15 Prozent unterliegt. Das gilt auch vom Verkauf ckus privater Hand nach
** Dolizeiberickt In der Rackst zumI,oeise abg<cken, soweit man s« nach- Beendrgraig d« 4 März 19°0 wurdeii aus einem Schaufenst->r Ausstellung zurückerhalten. Dott können auch iwch ett^ Geschäfts in der Walltorstvatze durch Zer- die Angehörigen, die etwa den Wimsch .haben, datz trümmem bec Scheibe vier Flasck)en Wa^chmittst ihre booten m einem anderen Bild in die Gedacht- ^'uberot" entwendet Der Dieb hatt'. in den nisabteilimg cm den Krieg aulgenommen tverden- 'Flas§n Oel oder Sckmaps Vermutet und war sehr Bilder umtauschen. Auch herben noch Beitrage enttäuscht als er das Waschmittel darin fand, zu unserer Sammlung von Gräberbil- Am nächsten Tage gelang cö, den Täter in d:r bern unsererSimgenommcn, Person des Arbeiters F. B. aus Grefexn frstzn- ÄtClö 5)hbbt?rg.
nehmen, dem auch rod) zur Last gefegt wun, Q. Dad-Naubeim, 6. Marz^ In der in derselben Nacht in dem L i ch t s p ic l d a u, e m gestern abgehaltenen Stadtverordneten- der Botml-ofstraste eine Sck-eil'e stngeworfcm und Versammlung wurde fvl^nides verixmdelt.: in her ftvzelsaasse cir.ea RegmmEtcl, einige Die Versammlung genehmigt die Erlfebmig emes Herrmsocken und einen Türdrücker anS Mstsuig 7. und 8- Steuerziels^da rm gestohlen zu haben — Ferner iinrtir: gestern da- em Fchlbettag von 325 000 Mk. entstanden ist v'07- ern Eti -Lothringer Flüchtling jcitgenommen, — Die Sätze für Krankenhiuspattenlen werden tote in mn Fahrrad Msdchlen hatt.'. folgt festgesetzt: 3. Klasse 10 Mk., ^affcnmüghcbec
Vs ^r buchte, es bei einnn teigen Fahr- 6 Mk., 2. Klasse 15 Mk., 1- Klasse 25 Mk., für radlMdler zu veräutzmi, ereilte ihn das Schick- auswärtige Pattenten 35 Mk — Dw Landes- jal *ber Festnahme, jo daß dem Eigentümer das Hypothekenbank gibst der Stadt ern Darlehen Rad wiede- zurückgegeben werdm konnte. — Ge- von einer Million Mark unter der Bedingung, daß ftern umrde in der Universitätsbiblrotlxk ein g'lber das Kapital auf städtischen Grundbeiitz hypocheka- Kameelhaar-Uebcrzicher mit dvn Hel- risch eingetragen wird. — Der Pach-vertrag mit len Knöpfen, dec unten an den AerM'ln gesteppt dem Pächter derSprudelapotheke, HerrnBöhler, ist im Weifte von 8—900 Mk. entwendet. Vor wird auf wertere 5 Jahve verlängert. — Der ^arif Äst kam wird gewamit der Dienstmänner wird um 100 Proz. für Sttmden-
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* * Braun kohlen aus gäbe. Die an Volkshochschule zur Bestreitung der notwendtg- Hcruslxilttmgen mit 5 Stopfen ausgegebenen B> ften Ausgaben ehren einmaligen Zuschuß; txm zugsscheine tverden in der im Anzeigmdeil veröf- 20 000 Mk. einstimmig gewährt. —Unt ber Bau- fenllichten Weise belief-rt. materialiennot zu begegnen wurde b:schloss-m, tme
Der Oberhessische DiehhandelS-in anderen Städten zur. Herstellung vvn verband erläftt im Anzeigenteil ein^ B-kamst- Sch lacken bau steinen eine derarttge Anlage machimg, auf die wir Mich an dieser Stelle auf- wie die Stadt Gießen zu errichten. Em B.ftvag merksam machen. vmi 120 000 Mk. wird im Einverständnis mit dem
»* Die Oberschlesier aus Oberhessen Fmanzonsschufe dafür gavahrt.
werden für Mittwoch nachmittag 4 Uhr zu einer H^sseN-NasiaU.
wichtigen Bespreckmng in baä Hotel Hvpfcll), Wetz-- Was nicht alles gestohlen witÄ? taier Weg, eingeladen = Frankfurt a M., 7. Marz b^ch^m
* * Wv'bltätig'eeitsfest! im Stadt- der Tiebsbahl von Kanaldeckeln und Blttzableitern t hca re^ Man schieibt^ uns: Am Freitag den hier schon M emcr alltäglichen Ettck^mng gewor- 19 März 1920 findet in sämtlichen Räumen des den ist, gehen letzt die Herren .-Liebe, dazu über, Stodtthvattrs ein Wohftätigteitsßest zu Gunsten die Blei rohre der Klosetts m denBe- ^SFerienfv^nds statt. C-ingeleitet wird der dürsiiisanstalten und Gaschausrwn und am bellen Lstd mit ettwr Deglützunasan^ache, die Herr Tage vor den
«Övsrat Steingoetter hält; daraufhin findet eine richteimer von den Sitzen zu stthfen. Eine Swimg der Stmustschen Operette „Ein jugendliche B<mde ^vvn BlerWhrdieben wurde Walzer^raum" statt. In einer cinstündigen Samsdag auf fnscher Tat ertappt,^verlMen and Pause lind nach der Vorstellung wird dem Publi- dann der Polizei übergelwr — Jämmerlich per- kum GelegenhZ gegeben, sich an den Getränken und prügell wmden auch zwm Bruder, ine Sams^ Speisen, die im Jvyer und in den WaIckxlgimgen b^hn^TEw^ vvn dlitzableitLrn d« von den Künstlerinnen und Künstlern feügeboten Stvafeenbahndepots m der Bursstrnfee ubervascht werden, zu toben. Nach der Vorstellung werden wurden.
einige Mitglieder das Publikum mit Kabarett- Rauduversall.
vorträgen ratterbalten. Sämtliche künstlerische und -- Frankfurt a. M„ 7.^Marz. Der^Mt- technische Kräfte des Stadtthsaters sind l-erange- scher der Firma Türk u. Pabst wurt^ nach der zogen worden, damit das Fest zur Zuiriedensieit Heimkehr von einer Geschäftsfaprt, bei der er aller Besucher glänzend ausgestaltet wird. Die 8000 Mark einkassiert hatte, tm Stalle vvn semev gesamte Einmchme wird dem Ferienponds des Begleiter mit einem Hammer zu B»dvt gt* Gadttbealers übenviefen. Vorbestellungen werden schlagen. Ter beabsichtigte Raub gelang icckch ab Montag an der Stadttteerkasse ansenommvn. nicht, da der Kutscher^ bevor er in Dewutztwstgmt Siehe Inserat im Anzeigenteil. sank, um Hilfe, schveien konnte. TieBenolgMg
* * 3itr Unterhaltung,der Heimkehrer des Räubers, emes Polen, blieb ergebnislos, führte der Theater- und Geselligkeitskllck Thalia , _ _ * _ ,
unter Leitung seines Vorsitzenden Herrn Rieder- Biedenkopf, 7. Marz Auf Bahrchof Lud» mauer, am Freitag den 20. Febr. und Mitt- wigshütte wurden 14 Ferkel, dve nach Westfalen woch den 3. März, itri Kinosaal des Durchgangs- v-ersckwben werden sollten, beschlagnahmt mW sagerS den Schwan? „Der verwunschene Prrnz" öffentlich versteigert. Außerdem verpel em20 Pfd. (ruf. Es war erstaunlich, zu sehen, mit welcher schwerer Schinken, den em Fahrgast verschieben Gewandtheit sich die Mitglieder, die durchweg wollte, der Beschlagnahme. .
praktischen Berufen, meist dem Hand-werkerstand, p Marburg, 7. Marz. Aus einet Samm- Kttbörm, in ihre Rv-llen gefunden hatten, so daß lang zugunsten der notleidenden Deutschen, die ui der rauschende Beifall wohl verdient war. Her- Bergen in Norwegen stattfand, werden durch Ver- vorragendes leistete Derr Niedermaper selbst als mittlung des Pws. Bornhausen hier 20 Ton^ Sckmsfer und verwMischen« Prinz. neu Heringe unentgeltlich verteilt.
Landkreis rieften P Marburg, 7. Marz. Hier und m der
Lanorreis L,LBen. ganzen Umgegend wütet die Grippe tn der
V G rKnberg, /. März. Der hiesigen ®en- in recht bedenklicher Weise. Auch titete
barmerie gelang vor einigen Tagen em guter Angehörige der hiesigen Garnison sind erkrankt und Fang. Sie kirnte einen von der MannheimerI 5^^ einige von ihnen gestorben, Kriminalpolizei steckbrieflich verfolgten lOjabugen ----------
jungen Mann, Namens Eberhardt, verhaften. Er Vereine und Borträae.
war früher in den Lanzschen Werken tätig, aber
nach umsaugreickien Betrügereien und Unterschla- ^m. ®rüntngen, 4. ßRarj.te^esiyeto* gungen, die annähernd die Summe von 100 000 gruppe ssischer Bauernbund erreichten, flüchtig gegangen. Die Gelder verpraßte tzeute^ abend eine ^^nmllrng mtt felgens er in leichtsimiiger Weile. So hatte ec sich auch Tagesordnung ab. 1. Berickiterstattung He te- vor einiger Zeit durch unsinniges Geldaus- ^rfeau€nsmara^
geben verdächtig gemacht. Eine ^in^ wei^lck)en m Güßen, 2. ^^r^lg Er loM^ts^ftltet - - -- -• y- '■ """ «« re-c-g. I Bezugs- und Absatzgervosiewchatt, d. iber,<te^r'
Tas Referat erstattete das Borstandsmttglmd Cch. Schäfer von hier. Zur Gründung einer Bezugs« und Absatzgewossenschaft kam es nicht, da BedenÄI dagegen erhoben wurden.
^ochschUlnachrichten.
Berlin, 6. März. (WTB.) Die Akadevna« Berlin, Göttingen, Heidelberg, Leip- ztg und München unterbreiteten der Natto* n al Versammlung einen Antrag, in 0® ReichshauSholt eine Summe von mindestens d11* u. ----- Millionen Mark für wissensch-ftl.a-
Ortspfarrer wolle man alsbald Bilder leih- kulturelle Zwecke binzusetzeri.


