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hat billigst abzugeben und erbittet Anfragen Ferdinand Henckel, Wiesbaden. lÄiiwöii WW-Mklik.

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Meteorologische Beobachtungen der Station Gieren.

HandeL.

Berlin, 7. Inn. Börsenfttmmungs- bild. Die Erwartung, daß der Friedensvertwag bald ratifiziert und damit die Möglichkeit gegeben wird, die Valutapapiere im Auslande zu ver-

Nirchllche Nachelchten.

Israel. ReligionS »> Gesellschaft, ©abbatleier d. 10. Jan. 1920. Freitag abd. 4.20. Samstag norm. 8.30. Nachm. 3.30. Sabbat- auSgang 5 35. WochengotteÄftenst: ntjro. 7.10, awS. 4 .00

^»nst ttnb Wissenschaft.

Frankfurter Theater.

Frankfurt a. M., 7. Jan. Ein Wiener Autorenabend im Frankfurter Neuen Thsater vergnügte und unterhielt. Nicht weniger, nicht mehr! Bier Einakter wurden zum ersten Male auf dteser Bühne gegeben:Der verwan­delte Komödiant" von Stefan Zwerg und als UraufführungDas Vermächtnis von Victor Fleischer. Zwergs Rokokolvrel schildert üt preziös gepflegten Versen und kluger Dialogführung einen stolzen Augenblra rn Künstlers Erdenwallen" Der iunje ^usp^ler bewahrt durch die Macht seiner Kunst K g savorrtin vor der Demütigung thres gemachten Fürsten und steg moralisch über rhrrn .^ieblsaber, einen Hahlen eitlen ^ckeft. . Erne hübsch gemütliche -cknurre. ern ausgesponnmer Anekdot-nsäscrz, ist Bntor SUchers. neuer. Ern- oklerDas Vermächtnis Die letzte Willens- Verfügung eines teuren Verstorbenen hat vrer ztreunb?0 beim Notar zusammengesührt Nun Harter fte au' fern Testament. Der hat aber, als hunrorvoller Sonderling eine -^El eingesetzt wonach dem Kitwr Freunde das ArtarlLsiene Geld -1-sallen soll, der errät, was ihm bet Ledzn.en am lubsten gewesen ist Nun be^nnt das ?in^ nd verraten, und als ote kurze Frist abgetu iwn ist bat dock keiner das Nächstliegendste getros n: öo'n die Freundschaft dem Dahinaegange- nen der wertvollste Besitz war. Recht lustig sind bte einzelnen Typen gezeichnet, wie stc sich gegenseitig um den Toten und fern Geld be- mülxm und mit mehr oder weniger Gra«e leer ausgehen. Der eigentliche Abschluß dürfte etwas stärker vointiert sein. Gespielt wurde die liebenswürdige Harmlosigkeit vom L>olo- yuinten des Neuen Theaters recht nett, und so hatte daS Publikum viel Vergnügen daran wie auch an den andern Stücken. tt.

-vchsteTemperatur am 7.1. -= -f-0.6',8.1. 4-O3*

Niedrigst« . 7. 1. = -1.4', 8.1.°° -0.9°

Datum

Temperatur der Lust

Ab olute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

IW

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Wettec

7. L nm.

4-0.1

4.3

93

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7.1. abds.

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tags bedeckt

8.1. vm.

1-1.1

3.8

89

10

werten, regte von neuem die Kauflust für AuS- landSaktien, Kolonialwerte und Deutsche Uebersoe- Elektrrschc bei teilweise recht ansehnlichen Kurs­steigerungen dieser Werte an Daneben werden auch mexikanische Anleihen '.viederum zu erhöhten Kursen gekauft. Im übrigen war der Verkehr weirig angeregt. Akontanwerte setzten teilweise mit nickt unbedeutenden Abschwächungen ein, so Deutsch- Luxemburger, Lothinnger Hütte und Phönix. Dock befestigte sich später gerade der Montanmarki ent­schieden, so daß Lothringer Hütte den anfäng­lichen achtprozenttgrn Verlust voll cinholten und andere gleichwertige Papiere 2 bis 3 Prozent an zogen. Schitfahrrsaktten, Farbwerke und teilweise auch elettrische Aktien waren nachgebeno. Bad Anilin büßten 19, Elberfelder Farven 9 Prozent ein. Späterhin konnten auch ÄolüniahvcTtc bei nachlafscnder Lebhaftigkeit die höchsten Kurse nicht behaupten: nur Kanada zogen weiter an. Am Anlagemarkt blieben, von Merrkaner abgesehen, bte Kursverschiebungen geringfügig. Bei meist trägem Verkehr schwächte sich die Börse gegen Schluß etwas ab. Lebhafteren Verkehr behielten nur Kolouialpapiere.

Frankfurt, 7. Zan. Abendbörse. Lebhaft gestalteten sich die Umsätze in Schiffahrts- afiien. Nordd. Lloyd waren mit 1447g 41/? Prvz. iK^)bcn, Hapag ebenfalls starker gesucht, 132 bis 1323/i plus 31/4 Pro;, KLSnws fanden rege Be­säst ung urü> wurden zu 348, umgesetzt. Bon Auslandtzwerten waren Schantungboher 4 Prozent uiebriget 565,, LvMbardert befestigt 43t/2 bis 44,, Teuliche-Uebcrsee-Elektrische 724, ( 2 Pvoz.), Canada wurden lei-haft umytHetzt 1050 bis 1060,, ferner stiegen Südsoevl-^sphat auf 605,, Steaua Romana sowie Teutsche Pettvlcum. blieben in reger Nachfrage. gjfcontxmpapTcrf lagen ruhig. Buderus gaben 21/? Prozent (K12,), Bochumer l3/< Prvz. nach <260L/4). Vvn sonstigen Werten zogen B«ch. Anilin 437,, RLtgertwer? 219^2 je 2 Prvz. an. Gummiwarenf. Peter mit 300, 2t,4 Pvoz. höher, fltotomaltoerte lagen ruhiger. Neu-Guinea Erwachten sich 5 Pvoz. ab (845,). Niedriger stellten lich ferner Daimler 11 Prvz. (268,). FarVtverfe Höchst 4 Pro;. (281,), Wei­ler ter Meer 8 Pwz. (222,). Sehr fest lagen Schuhfabrik Aug. Wessels, welche 17 Prvz. ge­wannen 262,. DerMwnn-Dcrte sind 7 Proz. aus 215, etbolt. 4 Prvz Ungar-Rente, Grie­chen lagen fest. MexLmer güt behauptet.

Frankfurt a. M., 8. Januar.

Devisenwarkt.

Geld Brief Geld Brief

Datum: 6. Jan. 7. Fan.

Holland ..... 1858,50 1861,50 1873,50 1876,50

Dänemark .... 929,- 931,- 921,50 923,50

Schweden 1049,- 1051,- 1046,50 1048,50

Norwegen 1001.50 1003,50 996,50 998,50

Schweiz 874,- 876,- 880,- 882,-

Wien (alte»). . . . -,-

Deutsch'üsterr.abg. 25,20 2b,30 25^5 25,45

Budapest...... 31,95 32,05 31,45 31,55

Prag....... 80,40 80,80 80,05 80,45

Helstngfors ... 147,75 148,25

Spanien ... 936,50 938^0 936,50 938,50

Marbnatternngen.

Datum 6. L 11,40

Amsterdam............ 5,427

Kopenhagen

Stockholm .........

I Wien....... 385,-

7.1.5

11,40

535 10^20 10,

BSrfentnrfe.

Frankfurt Berlin $benb- Aberrd-- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs

Datum: 6.1. 7.1. 6.1. 7.1.

b'/.DeuUKriegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50

4°/.Deut.Reichsanl. -,- 64^0 64,50

37.Deut.Neichsanl. 60,50 60,30

4°/. Preuß. Konfols 60,75 60,75

Darmstädter Dank 127, 130,- 125,- 127,-

Deutfche Dank. . . 269,25 270,- 268,50

DiscoMo. Gesellsch. -,- 184,- 185,- 183,50

Dresdener Dank. -,- 152,- 152,86 152,7s

Nationawank f. D. -,- 128,25 126,- 127,75

Mitteld.Treditbank 128,- 130,- 128,- 128,-

H.,Amerik..Paketf. 129,75 132,25 130,- 128,50

AorddeutscherLloyd 139,50 144,- 139,75 140,-

Boch.Gußstabiwrk. 261,- 260,25 262,- 264,75

D.-Luxemb.Bcrgw. 232,50 226,- 231,50 225,50

Gelsenkirch.Bergw. 327,75 326,50 321,25 326,-

Harpener Bergbau, 272,25 269,-

Oberschl. Eisend.-B. -,- 164,75 165,-

Oberschles.Ersenind. 180,- 178,50 179,-

Phönix-Drgb..Akt. 316,- 315,- 311,75

Dad.Anilm.u.Soda -,- 437,- 462,- 441,-

Höchster Farbwerke 285,- 281,- 296,- 288,75

Elekrr. A. G. G . . 253,- 253,- 255,- 249,25

Schuckert-Werde. . 160,50 -,- 159,-

FeltenZ-Guilleaume 262,75 263,- 258, 260,

Daimler 273,- 268,- 273,- 264,-

Vud.-Lisenw..Akt. 228,50 232,- 225,25 229,-

Adlerwerkc .... 278,- 279^0 279,75 275,-

4»/, Hess. Saatsanl. -,- -,-

Electron Griesheim -,- 239,-

trttterdkmiMrn und fttrm nvhD>e<ftan-

denen Zntevefsen entspricht. Die Verrinigum St>ur- ten hätten mit ,\Taitfrcub ein Interesse txuxm, ixe tvlschewistiscbcn AnscAägr zu vereiteln- Was luürt» es nützen, gegen die Verräter in Amerika <turip treten, wenn man andererseits rn Europa ein Schauspiel des Leidens sich entwickeln liehe, das gegen alle Regierungen Zeugnis ablegen würde. Eine Volkshochschule in Wiesbaden imtcrfnflt!

Wiesbaden, 7 Jan. (WTB.)WefVeurfcher Zeitungsdienst. Zur Er-ricdtwtg einer Volks­hochschule batte sich hier eine Vereinigimg ge­gründet. Von der französischen Militärverwaltimg wurden jedoch die Verianim.ungen dieser Vereini­gungen nicht genehmigt und die Vereinigung selbst verboten. Ebenso wurden alle Berrnst.rltungen zu Gunsten der hungernden Wiener xfinDcr unter­lagt.

Militärische Einderufunyrn in Frankrcutk

Paris, 7. Jan. (WTB.) DerPettl- risim" glaubt zu wissen, daß der Genialstab die Vorbereuungen für die Einberufung bet Jatzresklasse 1920 zu Anfang Mär» ds. Js. beschloßen habe. Doch sei möglich, daß der Zeitpunkt der Einberufung noch verfäsoben n4rb

Ein feierlicher Empfang in S rahviirq.

Straßburg, 7. Jan. (WTB.) ^aoas. .Gestern abend fand 'Trier zu Ehren des ser­bischen Prinzregenten ein großer Em» pfcnrg statt, cm dem u. a. der Kommissar Mille rand, der Präfekt, mehrere Generale und zahlreiche Persönlichkeiten teilncchmen.

In einem Teil der Auflage wied.'rhAlt.)

DerVorwärrs" iber dir Ernsthrungslage.

Berlin, 7. Jan. Auch der ..Vorwärts" schreibt: Die Besprechung ber Groß-Berliner Ge ineinben mit dem Reichskanzler und den: Ernährungsminister bat nicht das Resul­tat gehabt, ausreichende Beruhigmr« Ar schaffen. Die gegemvärttge Preispolitik birgt die Gefabr in sich, daß die eigene landwirtschaftliche Produktion rroch weiter sintt. Dieses Sinken zwingt zu gleich­zeitiger entscheidender Steigerung der Ein fuhr aus dem Auslände. 'Die ausländischen Lebensmittel- Preise sind für die Gesamtheit der deutschen Be- völkernny zur Zeit glattweg unerschwinglich.

Die Eisenbahnrrdewegung.

Bochum,?. Jan. (WTB.) Nachdem ein Teil der Ersenbahnarberter aus dem Rangterbahntms Dortmund in den Streik getreten ist, beschlossen die Arbeiter Langendcer, heute abend in den Streik zu treten.

Frankreich uuö dirWiener Gefahr .

Varis, 6. Jan. (WTB.) Havas. Unter dem TitelDie Wiener Gefahr"' weist der ,,T e m p 0" darauf hin, daß die gegetttoärlige Lage Oesterreichs eine Gefahr für den europäische Frie­den bilde, wenn man nicht baß» Helse. Auf die Biorsteilungen der französischen Re­tz i e r u n 4 hat sich der Oberste Rat der Alliierten gestern mit der Wien brdvohendcn Gefahr beschäf­tigt. Dabei stellte er fest, daß die Alliierten der­selben von Europa allein nicht begegnen könnten, wenn nicht auch die Vereinigten Staaten ihren Anteil att der finanziellen Unterstützung auf sich nehmen, die gewahrt werden müsse. Er erwarte ungeduldig die Antwort aus Washin«!vn und hofft, I daß diese Antwort den Ueberlieftrungen der großen 1

Der Schadensersatz für Frau Dorndlüch

Berlin, 6. Jan. (Wvlff.) Aus eine An­frage eines der weiblichen Mitglieder der iltelwnal- verfammlung! wegen des Zwischenfalles bei der Abreise der deutschen Frnttensdctegation aus Vw- sailles.wurde vom Au^värttgen Amr in ber Antz wort u' a. mitgereilt, daß Frau Dornblüth, ivelche seiner Zeit durch einen Steinwurf verletzt wor­den war, fortlaufend aus Neichsmitteln Unter­stützungen erhalten hat, woraus die gesamten A'often für Unterhalt und ärztliche $e'l>anblung bisher gedeckt wurden. Nachdeni es sich letzt bet- ausgestellt hat, daß durch den Zwischentall eine dauernde Schädigung der Gesundheit der Fran Dornblüth einffetreten ist, was durch äntlicbe* Gutachten nachgewiesen wird, wurde ber Vorsitzende der deutschen Friedensdelegatüm in Paris aiiflcmW' sen, die französische Regierung für t-n Schaden in vollem Umfangt haftbar zu mach'1.

Sonntagsruhe der rumänischen Zeitungen.

Bukarest, 6 Jan. (WB.) Telcgrapl^n. agentur Dacir. Einem Beschluß ber Gewerkschaft der rumänischen Journalisten zufolge ist bei den Zeitungen die obligatorische Sonntags ruhe erngefsthrt worden.

Ein Eisenvahnunfall in Frankreich

f aris, 6. Jan. (Wokss) Am Montag äbent Uhr ereignete sich auf der Drücke von St. Cloud auf der Linie ParisVersailles ein Un­glücks fall. Gbt vom Invalidenbachnhof kommen­der Zug stieß mit einer.' von Versailles ein* treffenden Zug an einer Stelle zusammen, wo üv folge der Uebcrschrmnmunyen avgemvärttg mir eint Linie in Gebrauch ist. Vrer Wagen wurden zer­trümmert, wobei 30 Reisende verletzt wurden, darunter fünf schwer.

behördliche Anzeigen.

vetteidung für minderbemittelte.

Für die Versorgung ber minderbemittelten Be­völkerung der Stadt Gießen sind

Sweateranzüge, Burschenanzüge, Herrenpaletots und

Kartoffelausgabe 51. Woche.

Die Wochenkartoffelmorken 9er. 46 bis 5,3 der 51. Woche werden beliefert:

Nvnsum-Verein, Filiale Frankfurter Straße, Rumpf, Fritz, ZvzelSgasse.

Die Storto fiel märten können bis einschl. Sonnabend den 10. Januar 1920 ein» gelöst werden. (301 B

Gießen, den 8. Januar 1920.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

5

292

Burschenvetetots

Der Verkauf endet am

>s genügt ebenfalls) bei

2891

36D

angesehen, deren jährliches Sätze nicht übersteigt: bei 1 Person

2 Personen

3

Crumbach, den 6. Jatmar 1920. Der Bürgermeister: Herrmann.

Gießen, den 31. Dezember 1919. Bezirkssparkasse Gießen Zacheis.

... ... .ürgermeisterei d^s Wohn­orts bis zum 31. Januar 1923 zu melden.

Tie Bürgermeistereien des Bezirks werden ersucht, vorsteheirde Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen.

4 Eschen. 2 m lang. 25 cm Durchmesser, 1 Pappel, 11 m lang, 37 cm Durchmesser.

R. Weiß.

Herrenhosen Hum Berbntt überwiesen worben. Ms mnrberbemittelt werden solche Personen

Einkommen folgende

2080 ML, 28G0 3380 3900

4420

33,60 Mk., Q4__

81*25 ;;

150,

Bekanntmachung. X

Vom 10. Januar 1920 ab beträgt der Preis für Rohbraunkcchle im Landabsatz M. 5. je 1 Hekto- Eter einschließlich Kohlensteuer.

Abholungstage:

Grube Wölfersheim: Montags und Donnerstags Grube Weckesheim: Dienstags und Freitags von 7 Uhr vormittags bis 2 Uhr nachmittags.

Frisdberg, den 7 Januar 1920.

Hessische Dergwerksdirektion. 291D

Betr.: Belohnungen von Dienstboten.

Bekanntmachung.

Soweit es die Verhältnisse zulasftn ioerden, sollen auch im nächsten Jahre wieder Belohnungen an Dienstboten des Sparkas>scn- b e z i r k e s verteilt werden.

Belohnungen können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalt in. welche bei der Herrschaft Kost und Wohnung haben und sich darüber sowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Tienst- jahre kann nur dann int letzten Dienstirhre ab­gesehen werden, wenn der Dlenstaustritt durch Ein­berufung zum Heeresdienst, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen

Nutzholzversteigerung.

Freitag den 16. Januar 1920, vormittags von 10 Uhr ab, lammt in der Waldschmied scheu Wirt­schaft aus dem Gemeindcwald Crumbach (Kreis Biedenkopf) nachfolgendes Nutzholz zur Derfteige- rung:

91 Eichenstämme von 310 m Länge und 22 bis 64 cm Durchm. mit 58,96 Fstm., für Schreiner sehr geeignet,

16 Duchenstämme von 58 m Lange und 34 bis 53 cm Durchmesser mit 12,06 Fstm.

17 Rm. Eichensch chtnutzholz und 4 Rm. Eichen­nutzscheit (Kiefernholz).

Unter den Eichenstämmen befinden sich zirka 40 Fstm. Schnittstämme bis zu 2,69 Fstm. Inhalt. Die übrigen Eichenstamme eignen sich haupt­sächlich zu Wagnerholz.

Hausl^ilts erfolgt.

Es werden hrernach alle dieienigen Drenft- boten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Belohnung glauben Anspruch erheben zu könnm, ausgeiordert, sich unter Vorlage der vorhandenen Dienstbücher, kyw. eines Anmeldcausweises, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buch' unterer Käse oder der B

Nähere Auskunft erteilt dre Bürgermeisterei Crumbach. Auszüge können daselbst gegen ent­sprechende Vergütung bezogen werden.

37,50

- . . - - 31. Januar 1920.

Gießen, den 6 Januar 1920 247B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Holzverfteigernng.

Das zum Hof Graß gehörige Eichemvalochen an der Kratze GraßZkvdheim ist wogen der Feld- bereinigübg vollständig abgeholzt worden. Das Nachstehend rerzeichnete Holz kommt Donnerstag den 15. d. M. von nachmittags 1 Uhr ab daselbst zur Versteigerung:

864 Rm. Stangenholz in Haufen zu 8 Rm, zu Baumstützen und Werkholz geeignet,

16 Stück 'Fichtenstämmchen,

6 4940

Der auf Grund vorstehender Bestimmungen Skaubt, zum Bezüge oben angeführter Bekleidungs­stücke berechtigt zu fern, hat unter Benutzung eines auf dem Städt. Lel-ensmittelamt, Zimmer 3, zur Ausgabe gelangenden Vordrucks schriftlichen Än-- trag zu stellen.

^Personen, bte als bezugsberechtigt anerkannt ^dnr, erl^lten besondere Bezugsscheine, die mit dem AufdruckReickslleidung" verselien sind, gegen 5er Lebensmittel-'Auswcisfttrte.

Dre Prnft sind für: Sweateranzüge

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Diese Dosen sind am

Banderol erkenntlich.

Bekanntmachung.

Es sind in letzter Zett von unbnechtigten Personen <m elektrischen Lichtanlagen Arbeiten vorgenommen worden. Wir weisen ^daraus hin, daß nur solche Personen, die im Bentz eines von uns ausgestellten Berechtigungsausweises sind, der­artige Ärbeiten aus führen dürfen. Wir werden auf Grund der bestehenden Strasbestimmungen aufs sttengste gegen Zuwiderhandlungen vorgehen. Im Interesse der Geiamtheit ersuchen wir Besitzer und Benutzer elektrischer Anlagen, welche durch die städt. Elektrizttätswerke mit Strom versorgt wer­den, sich bei Vornahme irgendwelcher Arbeiten an den Anlagen davon zu überzeugen, daß die ous- führende Person zur Vornahme dieser Arbeiten berechtigt ist. Die UmstLnde können uns zwingen, solche clettrischen Anlagen, an denen unberech­tigterweise Aenderungen ober sonstige Arbeiten vorgenommen sind, nicht mehr mtt Strom zu ver­sorgen. 2763

Die Direktion der Elektrizttätswerte und Straßenbahn der Stadt Gießen.

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