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1 der Arbeiterschor Mi besonders troi mbenben imb &. Settern auf feine Dlehl lbessischll Anfang der Ba- lde Zusage mache Mngsverträge, d» r Ansicht, dag L von selber regdt lrg-Butzbach ec- iQmttn tomnam n rtossckl ba, imb d rrontroortlib, tuen Sore Antum «Hm arte, daß int Äch ment getroffen nrä? ms entstehen, nicht e; die volle 8aan> irte. Keine Sürtofie! loch WagM büntr. r sehen könne tuofc >er Sanblüirte füfrr i Wiederman^ SBinbeder rät, daß bis Monte virte in Friedba welcher Spanrnm? m. Lin Redner da rte noch, daß gan a kleinere und mti- M. FruhlaftA iept. Heber intgfa> irtosselveri°i- htet. Tort sollens

10 Tagen 50 8c? > Zentner, au£Sc­heren Annahme ü t stehen. Ein Deine arschnft. Mieittg s unalverband Rai^ mmt sind, mchl 'S ie nicht angeiwnusi V Sept Tie Stet* eeineKartolfel 10 3cntttem W stet zu fem- ^ fache wn IW mssrde ZeM-- 31 letzten Tagw c ^je ausivnrn--

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Aus dem Amtsverkündigunqsblatt.

** Das Amtsvetkündign'ngsblatt Nr. 127 vorn 6. September enthält: ?Ienbenmg der Verordnung über die Dampfkess^. Dritter Nach­trag zur sechsten ^lusgabe der deMschen Arzneitaxe. Hessische Rückwanderechilfe mx Darmstadt. Termin für die Einsendung der Kirchenoechnungen. Viehseuchen. - Dienstnachrü^en. Gestunden, rerloren. Feldbereärigimgen Hausen, Röthges und Langd.

Der Hessischen Rückwandererhilfe z u Da r m sta d t ist von den: Ministerium, des In­nern die Erlaubnis erteilt worden, Kur Lrndeurng der Rot reichsdeutscher und reichsstämmiger Rück- nxmderer im Freistaaat Hessen bis Kum Ende dieses Jahres mittels Aufruf in den Zeitungen, durch Werbebriefe und durch Sammlungen von Haus Kn Haue-, jebod) unter Ausschluß bezahlter Agent m, Geldsvendün zu sammeln. Zur Veranstaltung der Haussammlungen bebari es seweüs der besonderen Erlaubnis der Ortspolizeibehörde.

Maul -und Klauenseuche. In Oppen­rod ist die Maul- und Klauenseuche amtlich sest- gestellt worden. Es wird gebildet ein Sperrbezirk, bestehend aus der GemarLmg Oppenrod und ein Beobachtungsgebiet, bestehend aus den Gemartun- gen Burkhardsfelden und Reiskirchen. Di? Maul- irnd Klauenseuche ist in (Retzen weiter in folgenden Gehöften amtlich festgestellt worden: 1. Riegrlpsad Rr. 30, 2. frankfurter Straße Nr. 49, 3. Neustadt Nr. 78. Tie Sperrmaßregeln sind angeordnet In der Gemeinde Rixfeld, Kreis Lauterbach, ist die Maul- und Klauenseuche festgesteNt worden. Tie Gemarkung Rixfeld ist zum Sperrbezirk erklärt worden. In Oppershofen, Ockstadt, Ilbenstadt ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgesteNt worden. Tie genannten Ge­meinden und Gemarkungen werden -um Sperr-

Txwutxi, Shie? ««d Shsort.

Fußball. Am Sonntag weilte der Ball- fpeU^hri) Merkur von 1904 mit seiner zweiten und dritten Mannschaft in Marburg, wo er gegen die gleichen Mannschaften des Raiensportvereiirs Germ au ra 1908 (LiOaÜotze) Gesellschaftsspiele aus» trug Die tfveüen Manmchaftcn spielten um 4 Uhr. Ballspiel-Elub Merkur legte bei Anstoß sofort ein scharfes Tempo an und brachte den Ball immer wieder vor des Gegners Tor. In der 20. Minute gelang es Marburg, einen Gckball zu erzielen der, schön getreten, durch Str Vf ball yum ersten Tor ver­wandelt wurde. Baltspiet-«Ekck Merkur zeigt weiter­hin ein schönes Angriffsspiel kann aber, trotz steter lltcherlegenheü, keine Erfolge erringen. Mft dem Stande 1:0 für Marburg ertönt der Schlußpfiff. Auch.in der zweiten Mannschaft versagt stets die Mitte des Sturmes. Die dritten Mannschaften spielten vorher und zeigten ebenfalls ein schönes, flottes Spiel. Ballspiel-Elub Merkur unterlag je­doch der stärkeven Marburger Mannschaft mit 3:1.

** Klein-Linden, 7. Sept. Bon dem Be­zirkswetturnen am 29. August in Wetzlar kehrten von 20 entsandten Wctturner des Turnvereins st lein-Lin den nachstehende 13 Turner als Sieger heim. Aktiv« Stufe: Hugo Germer 30. Sieger mit 53 P, Wilhelm Pfaff 35. Sieger mit 50. P., Heinrich Lang 44. Sieger mit 46 P.; Zöglings- Oberstufe: Heinrich Mohr 10. Sieger mit 64 P., Friedr. Schimmel 24. Sieger mit 48Vr P.: Zög- lings^llnterstufe: Heinrich Adolph 18. Sieger mit 64 P, Friedr. Jung 20 Sieger mit 62 P., Otto Rinn 42. Sieger mit 47Vr P., Robert Lenz 45. Sieger mit 46 P: Schüler: Richard Stein­müller 6. Sieger mit 73 P., Otto Weller 9. Sieger mit 70i/2 P., Ang. Jung 10. Sieger mit 70 P., Richard User 35. Sieger mit 51Vr P.

O Friedberg, 5. Sept. Nachdem der im vorigen Jahre abgehattene Jugendtag den allgemeinsten Beifall gefunden hatte, war auch für dieses Jahr dieselbe Veranstaltung geplärrt. Leider ist jedoch die Ausführung aus verschie­denen Gründen nicht zustande gekommen. Tie Sportvereine weigerten sich, die geplanten all­gemeinen Freiübungen mitzumachen, auch die Angustinerschule stand abseits und die Beschaf­fung einer Musik machte unüberwindliche Schwie­rigkeiten, so daß der Ausschuß für Leibesübungen in seiner Sitzung vom 1. September beschloß, den Taa für dieses Jahr ausfallen zu lassen. Man kann diesen Beschluß, der unter den obwaltenden Um­ständen ja zu begveifen ist, nur auf das tiefste be­dauern und im Interesse dieser so guten Sache hoffen, daß im nächsten Jahve die Schwierigkeiten beseitigt werden. Dagegen wurde durch Plakate und Inserate ru einemInternationalen! I u g e n d t a g" auf Sonntag, den 5. September, nachmittags 3 Uhr, am Georgsbrunnen ausge- sordert, der sich zu einerimposanten Kundgebung der proletarischen Jugend gegen Kapitalismus und Militarismus und für die klassenlose Gesell­schaft und den Kommunismus" gestalten sollte und bei welcher derJugendgvlwsse Merz aus Hanau" sprach. Ter Erfolg entsprach nicht ganz den Erwartungen. Denn außer einigen Neugierigen versammelten sich vielleicht 30 Halbwüchsige, welche nachher mit einer roten Fahne einen Zug durch die Kwstrstraßr veranstalteten.

Profefior Efpfius f.

Berlin, 6. Sept. (Privattel.) Wie die Abendblätter melden, ist der Professor der Philo­sophie Livs ins in Leipzig im 87. Lebensjahr gestorben. Justus Lipsius ist am 9. Mai 1834 in Leipzig geboren. Nach Absolvierung des Gym­nasiums widmete er sich dem Studium der alten Sprachen, promovierte zum Doktor phll. und trat zunächst in den praktischen Schuldienst über Nach­dem er verschiedene Lehrämter bekleidet hatte, übernahm cCbrei Jahre daraus eine außerordent­liche Professur für llassische Philologie an der Uni­versität Leipzig und erhielt 1877 dort eine ordent- lidn Professur. In diesem Jahre legte er sein Schulamt nieder. Gleichzeitig mit dieser Ernen- "ung zum ordentlichen Professor übernahm er die Leitung des russilcheu Seminars, das er über ^wei Jahrzehnte leitete. Im Jahre 1891/92 hatte « das Rektorat der Leipziger Universität inne. Anfang 1914 trat er aus Altersrücksichten von lewem Lehramt zurück. Tie Philologie verdankt Lipsius eine ganze Anzahl unübertroffener Unter» lucbungen, die zum größten Teil dem attischen Reckst gewidmet find. Unter diesen Beröffentlichun- 9di_ sind hervorzuheben: Eine Ausgabe von De- v mosthenesDe coraroo"; eine Ausgabe des ^lndo- knndes : eine Bearbeitung von Meter und Schön­mannsDer attifdje Prozeß";Don der Bedeu- lling des griechischen Rechts": eine neue Bearbei- ckmg von Schönmannsgriechischen Altertümern" wrd als sein Hauptwerk:Das attische ^echts ve r f ah reu". Mit Curtius, Lange und .»iibi^ck begründete er 1878 dieLeipziger Studien -^''-».5lUlchen Philologie". Er ist Ehrendoktor der vonsttichen Fakultäten von Leipzig und Athen.

gebiet erklärt. Ins Beobachtmrgsgebiet fällt du Gemarkung Ober-Rosbach.

Dren st nachrichtendes Kreisamtes. Hermann Hahn zu Bettenhausen wurde zum Kommandant der Pflickstsouerwehr in Bettenhausen, Ludwig Metz-er zum ftommanötmi und Karl ytaab II. von Inheiden zum ©tdlocrtrctar des Nom Mandanten der Pftichti'euerwehr zu Ja- Heiden, Karl Schäfer von U t p d e zum Stell­vertreter des Äoemantxrwer. der Mkchtde»erw<'hr zu Utphe ernannt und verpflichtet. Bürger­meister Karl Becker zu Müschen he im wurde zum Mar km erster der Gemeinde Mmschacheim üb­lich in Pflichten genommen Heinrich Nagel von Reiskirchen wurde zum Fekdschützen >2r Gemeinde Reiskirch« verpflichtet. Heinrich Weber aus Utphe wuode zum Aisgemeifter der Gemeindc Utphe verpflichtet.

Gefunden und verloren. In der Zeil vorn 15. bis 31. August wurden in Aeirger Stadt gefunden: 1 Borstecktadel, 1 Kvawottennadel, 1 Bleistifthalter, 2 Paar (Uac6handschuhe, 1 Brosche, 1 Stück ©eibtrtbaitb, 1 Metermotz, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Damennhr mit Anhmrger: verloren: 1 braune Drieftasck)e mit Lebe n smittel karten, 1 Notizbuch in schwarzes Wachstuch eingewickelt, 1 Mäppchen mit 600 iRt Papiergeld, 1 Da Piergeldtasche mit einigen Geld­scheinen sowie Rechnungan van hiesigen Geschä.tH^ leuten, ein braunes Dorteirrannaie mit 20 Mk., verschißenen Zetteln und 1 BiL», 1 bvaunes Porte­monnaie mit 200 Mk., zwei italienischen Geld­stücken, 1 Münze (Mutlergvttesblld), sowie 1 ft>rn- jösisch Geldstück Inhalt, 1 Päckch«: graue Stick­seide und rote Nichfeide.

PermifdHes«

Lufttwftverkchr BafelFrankfurt a. M.

Basel, 6. Sept. (WTB.) DieBasler Nachrichten" melden, daß das deutsche Reichs­postministerium die schweizerische Oberpost­direktion eingeladen hat, sofort Verhandlun­gen zwischen den beiden Ländern zu eröffnen zwecks Aufnahme eines Luftpost Ver­kehrs Basel Frankfurt a. M.

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Handel

Berlin, 6. Sept. Börsen st immungs- bild. Anscheinend im Zusammenhang mft den Erörterungen in der Presse über die von der Sozialisiermigskommission geforderte vollständige Berstaatlichung des Bergbaues und nach der lang- anhaltenden bisherigen AufwärtsbeweMMg zeigte heute das Publikum besonders am Montanmarkte Realisationsneigung, so daß die Börse bei schwacher Grundflimmung einen mitten und abgespannten Eindruck machte. Stärker rrachgebend waren be­sonders Bochumer, Buderus, Laurahätte, Mannes­mann und Rheinische Braunkohlen. Auch sonst überwog die Realisationsneigung, die zu Kurs­abschwächungen für nahezu alle Werte führte, doch waren diese nur bei Argo, Goldschmidt, Adler- werke, Gebr. Böhler, Deutsche Massen und Wester­egeln erheblicher. Petroleum und Kolonialwevte waren still und gleichfalls mäßig nachgebend. Von Banken waren Deutsche Bank etwas stärker wei­chend. Battimvoe twrom entart höher, Eanadas behauptet. Auslandsdevisen waren zumeist wenig verändert. Am Reirtenmarkt waren heimische Werte nicht einheitlich. Mexikaner waren erneut stark höher gesetzt. Erneut sind alle Auslandsrenten im Eircheitskurse stark gestiegen. Jndustrieware waren bei stillerem Geschäft zumeist abgeschwächt.

Frankfurt a. M., 6. Sept. Börsen- stimmungsbild. Das Geschäft war ruhig und die Halttmg nicht ganz einheitlich Es l)at den An­schein, als ob die Börse sich zurüch-albender verhält. Montanpapiere founten sich ziemlich gut behaupten. Eine Ausnahme machten Buderus, welche 3 Prozent nachgaben 394.; ferner stellten sich Harpener 6 Prozent niedriger 342.. Oberbedarf 244.. Steaua Romana würben 60 Prozent ge­steigert 1700.. Deutsche Petroleum 1450. ge­handelt. Benzaktien schwach 188., Deutsche Ma­schinen 240., Chem. Scheideanstalt setzten ihre Aufwärtsbewegung fort: mit 620 rationiert, plus 25 Prozent. Erwähnenswert sind ferner Zellstoff Aschaffenburg 407. plus 2 Prozent. Spiegel und Spiegelglas 446., Elektr. Accumulatoren 425. ( 10 Prozent), Bergmann 230. ( 5 Prozent) Metall-Aetzwerle 168 (2 Prozent), Daimler Motoren bei regem Geschäft 226. plus 9 Prozent. Maschf. Eßlingen notierten 234Vs. Waggonfabrik Fuchs 365., Vereinigte Deutsche Oelfabrik 359V2, Nordd. Lloyd 184V- ( 21/* Prozent). Hapag schwächer 189V«. 5 Prozent Reichsanlciye 7912.

Frankfurt a. M., 6. &ept. Getreide- markt. An Artikeln, die zum Verkaufe angeboten wurden, sehltc es nicht. Tie Unternchmamgslust ließ aber noch sehr zu wünschen übrig. Die ver­einzelten Abschlüsse, die bewerkstelligt wurden, waren für den sofortigen Bedarf. Trotz der Frei­gabe der Maiseinftchr ist das Geschäft noch lehr klein, was vielfach mit den Devisenpveiien tn Zu­sammenhang gebracht wird. Hafer blieb gesuck.t. Für Erbsen hatte sich wenig geändert. Anone

Das Ehrendoktovat der letzteren Universität wurde ihm im besonderen Hinblick auf feine Verdienste um die Erforschung des attischen Rechts verliehen.

Eröffnung der Darmstädter Theatersaison.

R.M.K. Darmstadt, 6. Sept. Die Theater­saison unter dem neuen Intendanten hat begonnen. Der Sonntag brockte eine Matinee des Landes­theaterorchesters unter Generalmusikdirektor Bal- lings Leitung, der seinen zahlreichen Freunden, die ihn wie einen Großen dankbar feierten, mit Wagners Meistersinger-Ouvertüre und Beethovens E-Moll-Sinfonie eine Feierstunde bereitete. In der Abendvorstellung fiettte sich barm der neue Leiter Intendant Hartung in einer Neuinszenierung derJungfrau von Orleans" vor, die ein Charakteristikum für Hartungs modernes Schaffen bedeutet. Diese Neuschvpfung zeigte in der Tat das klassische Drama Schillers ffi entern Gewände, wie wir und auch wohl noch feine deutsche Bühne es gesehen, ein künstlerischer Erfolg von seltener Große. PZan sah, man füllte hinter jeder Geste, hinter jeder Bewegung des Einzelnen, wie, der Massen den Meisterregisseur, der bestrebt ist, seinnem Ma­terial feinen eigenen, seltsame Wege gehenden Dil­len auszuzwinngen, das innerlich noch dem neuen Wesensfremden gegenüber spröde Material zu ge­wolltem eignen Kunstausdruck zu bilden. Aber die einheitliche Linie war geeint zu neuem, gewaltig tiefem Eindruck. Das klassische Drama erstand als eine Neuschöpfung von bdrtvollem Leben. Die Szenenbilder, zu stilvoller Monumemalität ge­staltet, die Massen gebannt durch einen Willen, der sie gleich monumentalen Bildwerken festhielt. Ein yieiücrroerf im besonderen der Festzug, aus dem Orchester auffbögenb, von einer Jeierlrchkeff, die

Hülsenfrüchte waren gefragt und fcft. Linien caw zftchend. Pelusckkrn und Ackerbobnen lagen test. Wicken imb Lupinen ruhig, ^erttbella in neuer Ware zu hohen Preisen gefacht, aber wenig an ge­boten. Oeltzmt fest. Leinsaat, betonbers Rar^, be­grifft Futterstoffe fanden Baachrnng, wobei Ha,er- kleie bettonugt war. Heu fester. Stroh Hteb <y- sucht, ist aber dwpp

5raw»T*r: a. JJL, 7. Septdr.

®tlb Brief Geld Brief Datum-. 4. Sept. 6. Sept.

Amsterdam. Bette* 1591,40 1596,60 >69530 1599,10

Brflfftl-TTwtwerpen vchrifttanta.....

^»penhegen .... Stockholm HetftngferL. .... Italien London. New-Par». .... . Pari, Schweiz Spanien Wien (alte,) . Deutsch-Oesterr. aba. Prag. Budapest.... Bulgarien ... ÄonftentmepeL . .

371,60 372,40 373,10 373,90

724,25 725,75 724,25 725,75

718,25 719,75 720^5 721,75

1001,- 1009,- 1011,-

999,- 159,80 231,25

178,05

50,07 346,85 821,65 744^5

22,27 22^34 82,02 19,73

168,20 231,75 178,45

50,17 347,35 823,35 745,75

22,33

22,40

82,22

19,77

168^0 231,25 178,30

50,07 348,15 821,65 748,25

21^7 22,22 81^2 19,23

164,20 231,75 178,70

50,17

348,* 5 823,35 749,75

22,03 22,28 81,72 19,27

BBrftnhtrfa.

Frankfurt Berlin Schluß- Abend- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs Kurs

Datum: 4.9. 6.9. 4.9. 6.9.

5e/e*DeuLflriegsanL 79,50 79,50 79,50 79,50

4e/n*Deut.3tei(i)sanL68,50 68,00

3°/,Deut.Reichsanl.56,90 61,10

4"/Preuh. Konsols 70,30 70,-

Darmstädter Dank 138,- 140,- 141,75

Deutsche Dank. . . 283,- 274,-

Disconto- Desellsch. 207,- 206,-

Dresdener Bank .179, 175,25

Nationalbank s. D.,149,50 149,50

Mitteld.Treditbank 143,75 143,50

H..Amerik.-Paketf. 192,50 189,85 139,50 188,39

NorbbeutscherLloyi» 187,75 184,50 187,50 186,-

Doch.Gußstahlwrk. 572,-569,- 551,-

D.-Luxemb Bergw. 324,- -,- 320,- 312,-

Gelsenkirch.Bergw. 333,- 325,- 320,- 325,-

Harpener Bergbau 358, 342, 351, 340,

Oberschl. Eisend.B. 244,- 244,- 243,25 245,-

Oberschles.Eisenind. -,- -,- 260, 265,-

Phön^-Brgb.-Akt. 494,- 487,50 477,-

2ad.Anilin-u.Soda -,, 478, 470,

HöchsterFarbwerke 372,- 370,- 366,-

Elektr. A. T. G.. . -,- 280,50 282,- 280,-

Schuckert-Werke. . 201,

Felten-Guilleaume 420,- -,- 414,25 414,25

Daimler 221,- 226,- 222,- 228,-

Bud.-Tifenw.-Akt. -,- 394,- 410,- 389,-

Adlerwerke ....,,- 262,- 258, -

4°/e5efi-StaatsanL-,- -, 76,50

Electron Griesheim -,- 315,- 307,- 314,75

vlarlnotternrrgoa.

Datum: 4.9. 6.9.

Zürich 12,30 12,10

Amsterdam .. 6,27 6,30

Kopenhagen.............. 14,15

Stockholm 10,- 10,00

Prag

Wien.................. -,-

London 187,85

Kn einem Teil der Auflag- ttnebrrML] Giolttti über die Begegnung von Aix-les-Bain.

Paris, 6. Sept. (WTB.) Ein Mitarbeiter desExcelsior" richtete an Gi 0 l 1 tti vor dessen Abfahrt aus Litern nach 9lom die Frage, über welche Angelegenheiten man in Aix -les - Ba in in der Hauptsache beraten würbe. Gwlitti sagte, daß die Verhandlungen von Luzern feine Wclt- konferenz barstellteu. Was hier zwischen Lloyb George und mir besprochen wurde, wird in keiner Weise Millerand in Verlegenheit setzen. Wir werben anderseits in Aix-les-Bain neue Probleme zu lösen wissen, beten Erörterung unsere beiden Län­der interessieren wird. Indessen wiederhole ich, daß Nichts geschehen wird, was bas Einver­nehmen ber Alliierten schäbigen kann. LLoyb George, ber bei ber Unterredung zugegen war, gab, wie der Mitarbeiter desExcelftor" be­richtet, seine Zustintmuug und sprach sich sehr be­friedigt aus. In Millerands Umgebung gibt man, wie derl^oelftor" hinzufügt, der bevorstehenden Zusammenkunft im allgemeinen eitlen freundschaft­lichen und persönlichen Charakter, ohne indessen ihre Wichtigkeit zu leugnen, da 'in ihrem Berlauf sich Millerand und Giolfttt, die sich zmn erstenmale begegnen würden, über interessante Fragen sprechen werden.

Die Lage -er Truppen Wrangels.

Konstantinopel, 6. Sept. (W5LB.) Ein Rabiotelegvamm aus Sebastopol vpm 2. Sep­tember meldet über die Lage ber Truppen Wran--

ge l N: An der Anrlan^- und Kubaramt keine Ver- änbenrngcti. Alp ber Halbinsel Taman spielen sich hartnäckige stünrpfe ab. In der Richtung mn Alexandrvwsk find unsere Truppen zur Gegen- offen ,'ive ük-rgegangen. Wir hoben Gefangene ge­rn adu und Piaschineugewehve erbeutet. Am Unter» laut des Tineper Ixiben unsere Truppen ihvc Oi- fensive weiter cnwittelt. Sie balwm sich dem Flüsse ynibert und eine grrchc Anzahl Gefangene imb Veute gemacht.

Die n^fltoen Kriegsyeftmgenen.

Be r l in, 4. Sept. (Wvlff. Betreffs der Froye ber rusfffchen Kriegsgefangenen in Ott- Dren feen wird nrügetrilt: Für die Unter* tmntnneg der internierten Russen imb Polen mutzte ant die .KrHegSgeßmgei»,lager im Westen zurück- gegriffen Werbet, ba die ürtcmrrtat Trupp« mög­lichst wckt Dom ^rio.v»fchauplatz entfernt unterjw bwngen simd. In Betracht kamen die Lage m 5ofc- bau, Sxinwüi, Bavreukck. Fultenberger. Moor und Springtarsch. Ans verstinctzenen Ortsct^ften wur­den Gbn'prüche gegen die llntnbringtmg ber Russen laut. Die llntcrfirütanng hen'dbai auf den grvtz«l T rappen Übungsplätzen ist uruiwgiizb, ba die Bv- n^a ckungsmaxaschaft« nicht audnirfm llebrigew» tarnt darauf hingenstestn werden, daß bisher nvck bet keinem einzigen Russen eine Jnfubordination. crmelbct mürbe. Bon Moskau erging vielmehr ber Befehl an die die Gefangennahme durch

die Polen zu vermeiden und lieber auf deutsches lebtet überMtreten imb sich dort entwaffnen zu lassen. Weiter wurde ihnen cingcfdtärft, nicksts zu unternehmen, was gceiqteet wäre, dec korrekten Be- siebtmgen zwischen Deutschland imb Rußland zu störun. die Zahl ber gefangenen Polen beträgt 3800, die der Rnffm 44 671.

Rvffische Justiz.

Moskau, 4. Sept. lWolff.) Durch Funk­spruch wird jetzt erst mit geteilt, daß m ber Stadt Wjoswab am 7. Auqiust in der dortigen Ar­tilleriefabrik ein Feu e r infolge Nachlässigkeit der diensthabenden Personen entstanden ist. Drcse sind verdächtigt, daß sie im Solde ber Entente stehen. Die sofortige Unterfixbimg stellte bei 136 Personen die Mitschuld fest, darunter bei einer großen Anzahl Truppenführer. Das revolutio­näre Kriegstribunal verurteilte 12 Per­sonen, darunter den Führer einer besonderen Abtei­lung, Kompagnieführrr imb die Wachhabenden jum Tode dmch Erschießen. 14 Personen, dar­unter ein Bataillonskommandeur und der Befehls­haber der Garnison, wurden zu Ibjähriger Zwangs­arbeit imb die anberu: Schuldigen zu kurzfristiger Zwangsarbeit verurteilt. 48 Personell wurden frei- gesprochen.

DsS belgisch-französische Mili^irabkommnl.

Paris, 5. Sept. (Wolff.) Wie derIn- tranfigeant" mitteilt, ist das b e l g i s ch - f r a n - zösische Militärabkommen nnh nickt vollkommen a b g e s ck l 0 s 1 e n. Tie Unter­zeichnung des Abkommens wird nickt vor der zwei­ten Hälfte des Septembers ftattfinben können.

Neue Getoaltstreiche der Sinnfeiner.

London, 5. Sept. Bewaffnete Sinn- feiner Haben dos Telephonamt und die Börse in Eork überfallen imb die drahtlose Telegraphen­einrichtung sowie die Telephonapparate bef«ttgL Etwa 1000 Sinnfeiner brannten das Gerichts­gebäude und die Polizeikaserne in Moun-tmelliok nieber.

Die Kämpfe in Mesopotamien.

London, 6. Sept. (WTB.) Bericht des Kriegsamtes. Ein Panzerzug mit Flüchtlingen wurde von den Arabern bei Istab 0 l, 50 Meilen nordwestlich von Bagdad, aufgehalten. Die Eisen- bahn war dort an zwei Stellen unterbrochen. Die Aufständigen, die sich in dem zerklüfteten Grunde eingegraben hatten, leisteten in dem sich ent- spinnendem Kampfe energisch Widerstand. Die Ver­luste waren leicht. Ein Reparaturzug mit Truppen ist nach 'Jstabol unterwegs, um den abgefdmitteitert Zug zu befreien. Flugzeuge beteiligen sich an dem Unternehmen. Am 30. August ist in Kifi eine Ko­lonne eingerückt. Sie stieß nur auf leichten Wider­stand. Die Stadt Samara ist ruhig. Wie ermit­telt worden ist, zogen sich die Llufftändigen., die die Stadt angegriffen haben, zurück.

Ein dreister Diebstahl.

Braunschweig, 6. Seift. (WTB.) Nach derLanbeszeftung" nnirbc in der Nacht zum Sonntag in den Geschäftsräumen der landwirt­schaftlichen Versuchsstation ein unge­mein dreister Diebstahl äusgeführt. Außer Postscheck- und Bankbückern fiel den Dieben für etwa V2 Million MarkPlatin in die Hände. Dies w«r in einen Mauerschrank verschlossen. Die Einbrecher haben den Schwank heraus gerissen into ihn mit dem Inhalt fortgeschleppt.

Es wird wiederholt auf die am istotteruoe. MUiwoch, dem 8. ds. Mts., im Bahnhofs-Horel fiattfinbeugen Sprechituitten des ErstnderS der vorzönllch bewährten Selbstunter- richiSmechode hinaewieten. Da Herr Warnecke in nächster Zeit in Meßen keine Svrechitunden wieder übfmlren tntin, »st der Besuch drinaend ,u emviehlen. (Siehe Jnier« in der Mutmner vom 3.. MtS.) (»u?

kaum zu übertreffen ist Wenn die Klaffiker in die­ser Weise wieder zu neuem Leben erweckt werden, können sie zum Mindesten wieder das Interesse der Menge regen und dann werden auch wieder die dichterisckieu Schönheiten zur Masse zu sprechen begümnen. Aus ber Menge ber Darsteller sei in erster Linie die Titelrolle hervorgehoben, eine ganz junge Künstlerin, die zum erstenmal die Bühne be­trat und eine Leistung bot, wie man sie selten von einer Anfängerin geboten sieht. Anna Birklirr einte weiches um'chuldvolles Magdtum, überhaucht von lichtem himmlicher Berufung mft dem Helden­tum der kriegerischen Jungfrau, bas besonders ihr wundervolles Organ glaubhaft erscheinen liefe. Un­ter den übrigen Künstlern, die neu an die Landes- bühne berufen sind b%ro. als Gast wirkten, fesselten besonders Wolfgang Harnisch als König Karl m seiner modernen Spielauffassung. Den Dunois gab Walter Kulisch, der für moderne Rollen eine größere Geeignetheit als sein Vorgänger erwiesen bat: Kirrt Westermann hob die Rolle des Bat er Thibaut zu einer ungewohnten Höhe. Von kraft­voller Männlichkeit war Hanns Baumeisters Herzog Philipp, dem nur noch Franz Schnei­de r als La Hire an Leden gleichkam. Auf einsamer Höhe stand ber Talbot den Robert Vogel vom Nationaltheater tn Mannheim gab. Elisabeth Horn war eine selten schöne Agnes Sovri.

Ein Streik der Wiener Theater.

* Wien, 6. Sept Infolge Nichtbewilligung einer Reihe von Forderungen des Personals der Wiener Theater durch den Tirektorenverband trat das Personal von vier Wiener Theatern gestern in den Ausstand, so daß an diesen Söjeeteal

gestern nicht gespielt wurde. Sollte es heute zu keiner Einigung kommen, wird der Steck! auf sämtliche Wiener Theater ausgedehnt.

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mc. Frankfurt a. M., 5. Sept. Der neue Frankfurter Opernintendant Dr. ©mft ö-trt hat die Leitung des Theaters übernommen.

mc. Fr an kfurt a. M., 5. Seift. Der Aus­schuß für Volksbildung im Gebiete des Rheins mtb Mains hat das vor dem Kriege eingegangene Rhein-Mainische Verbandstheater neu gegribttbet. Das Thoater wirb Mitte Oktober seine Gasppietveisen durch die Provinz antwten und führt M diesem Zwecke eine eigene Bühne ixü sich, damit die künUerische Eigenart ber 3 irr Aufführung griangatben Stücke gewahrt bleibt. Künstlerischer Leiter ist der bisherige Dramaturg des Franktarter Ne»n Theaters Dr. Adam K u ck h 0 f f. -e

Der Katzenschtitt ber ne ueste Tanz. Die Tage des Foxtrott imb des Jazz sind gezählt, wenn wir ber Borhersage ber amerikani­schen Tanzmeister (stauben wollen, ixe auf ihrer letzten Versammlung in Neupvrk einen neuen Tanz, ben.statzechchrittt' unter allgemeinen Jubel aus der Taufe hoben. DerEatsttp" wirb zu einer kräf­tigen Polonacken-Muiik in würdcker und langsamer Form getanzt mtb soll in moratacher w m künst­lerff cher Hinsicht völlig enttoanbfret fern. Man prophezeit ihm daher den oollstü»chgen Steg über alle Nebenbuhler in ber nächsten Saison.