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T>rud und Verlag - BrSHI'sche U»iv.-V»ch. und Stcinüruderei B. fange. Schristleiimg, SelchäflrfteÜe und öraderei: Schul,trotze 7.

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len. Möge er dies jetzt wahrmachen, und

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Tie Deutschnationale Bo lks p a r^ ei hat in der preußischen Landesocrsamrnlung

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Hessische Ministerrum argen die Lrgesch-O.gal.i otoren.

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sofort zu Gunsten von Marschall zu» rück treten. Dieser solle sofort den neu* gewählten Präsidenten Har ding zum StaatS- sekretär ernennen und dann ebenfalls zurück- treten. Dadurch käme Harding ein ganzes halbes Jahr früher aus seinen Posten und könne bedeutend früher sein Programm zur Ausführung bringen. $m Dezember tonne er dann den Kongreß ernberufen.

Die Zrage der Selbschntzorgmilsation.

DieDeutsche Allg. Ztg." veröffentlicht ber Text der Note des Chefs der intera lirnrten Hec- .eskontrollkomminion, Generals N o l l e t, vom 12. Cf.ober, die sich gegen die S e I b ft schu tz organiiationen wendet. Die intera'liierrr militärische Kontrollkommission er'mt)l in der Notc ihr von tenjatigen Maßnahmen Müteüung yn

Der 9. November.

Berlin, 5. Nov. (Wolff.) In einem Auf­ruf des Äezirksverbandes Berlin der sozial­demokratischen Partei Deutschlands zur Feier des 9. November heißt es, daß der 9. November nicht durch die Kirchhofsruhe des Generalstreiks gefeiert werden solle. Es solle dafür gesorgt werden, daß lebenswich ige Betriebe und der Verkehr nicht stilliegen, fenbcim daß in ihnen Sonntagsdienst durchgeführd wird.

Berlin, 5. Nov. (WTB.) Aus eine An­frage beschloß das Kabinett, daß der 9. November in den Reichsbetrieben und bei den Neichsbehör-i den nicht gefeiert wird.

darf mau die Gegenseite, wenn sie i sassungsrechtlich statthafte VorsichtSmaß- regeln überlegt, nicht knebeln wollen. Man muß weitere Erfahrungen sammeln, schar auf der Wacht sein, darf aber nicht, wie ü; Falle den angeblichen Münchener Mord zentrale, aus einer Mücke einen Elefante machen. Ein paar Prügel hat es dort einen skrupellosen Verdiener und Erpresse gegeben, aber keinen Mord. Das Uebrige mus ab gewartet werden. Die Entwaffnung in Reiche ist gut vonstatten gegangen. Wenn du bayerischen Einwohnerwehren und ähnlich Institutionen nur kräftige Fäuste und allen falls Stecken und Knüppel zur Abwehr neuer Räterepubliken" emporrecken, kann man

i Fahrrad« )W -ahrrade Sw langiam zu M

3. November. Schäfer, der Kriegsbeichädigttw ist, wurde durch diesen Überfall ,ch'ver verletzt Auch - hatte sich im Interesse des Deutschtums betätigt

Kundgebungen in Ungarn.

Buda pe st, 5. Nov. (WTB.) Nach tiwt Meldimg des ungarischen Korr -Bur. fand gestern eine Volks versa mmlimg unter der Td nnqme zahl- veicher Vereinigungen statt. In der EntschtietzMig te die Na lonalverlammürng auße'ordcrt, die Ratifizierung drs das Land verstümmeln­den Zwangsfriedens zu verweigerrr, Zum Sei eben des Protestes standen um 11 Uhr vor­mittags die elektrisäxm Straßenbahnen still. Ein« ha be Stunde ruhte der gesamte Eisenbahnvnk.hr im ganzen Land^. Späler fanden stürmische 'Bro* testku>idg bun.,en gegen die Ratifizierung d:s Frü- densvertra .es statt. Die öffentliche Ordnung mürbe nicht gestört.

London, 5. Nov. (Wklst.) 7Jm Unter* Hause erklärte Lloyd George in Enviteuro aut eine Anfrage, daß die Auslree amg d-s ehe' maligen deutschen ft'aijers an e i 'ts te .'öaltimg der nieberlänbiftfen Siegic img auf d - vlomatisckem Weg nicht zu er eie'e i ja. Du ^>aus -sei sicher damit einrerümiten, baß rra: Holland nicht ixm Krieg erkläre, um die Du - (revnmg tmrd^rf^i. Es sei nicht tunlich, te n-üb-'ren deutschen .Baiser in abtenha zu rerfjlga >hne daß die Möglichkeit bc e e das Ural t Falle der Schuldigerklärung voll stieben zu

ifertbiert und entgegen» Radfahttni, ss eilig und Mia

UmiM tot -.-o- .

,8 oie$a6n|ir «»glichst bald!

Paris, 5. Nov. (Wolff.) Nach Nadiotelegramm erklärte Briand ________

Vertreter derUnited Preß". Wilson solle

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m die Staatsregierung eine Anfrage ge 'ichtet, in der sie das Verbot der O r g e s ch in Zreußen durch den Minister des Jimern als teietzwidri^ bezeichnet und die Staatsregierung .ragt, ob sie bereit sei, die durch die Reickferer» -ai'iung gewährleistete Vereinsfreiheit gegen den Minister

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Der Krieg gegen die Borschcwiften.

Ko pe n ha gen , 5. Nov (WM.» ?dach dnem Tckegrarnrn aus Warscl-au it 'rieten Sa winken» und General B a l a ch-o w i t s cl er Cberfomnuin* dicrende der russischen freiwillig-u Armee, g merri- s-am an Pilsud ) ki uid d n General W rän­ge l eine Tepes ä^e, in der es bei ?t: Die rufflidx freiwillige Armee hat in Riga die fetg^fetztr vor­läufige Grenze überschritten, um die unabhängigen Wnßcussen zu befve cn und um bte boljchewisck,chc» M>)tl>aber zu vertreiben.

wochemöckdUL

Politische November schatten fallen ixurs über den Weg, der noch immer über ge» i ehrliche Berggrate sich hinzieht. Es geht rtgan, aber nicht sick-erer Befreinna ent» Kjen, denn wir haben nolch jene ourjlle dvpe vor uns, das Genfer Aiel, von wo uns gkil der entscheidende Ausblick gewährt wird. S ige es nach Frankreichs Absicht, so emp- Hiiige uns noch einmal Minos, der loten» nchter, und Fein Zweifel, er würde uns in M? unterste Hölle weisen, dorthin etwa, wo '.^ntc die reuelosen Gewalttätigen in der soppelqual von Feuersand und Flammen- gen erblickte. Indessen, es mehren sich ja W Erscheinungen, die, wie Vergil, jenem die von höherer Weisheit gewiesenen Wüicksalswege abtrotzen. Weite Schickten in Mngland, besonders die wachsende liberale Muposition gegen Lloyd George, geißeln die Mmzösischc Zerlftclrungswut, und auch in Mankreich selost meldeten sich einzelne ©tim» Kni der Vernunft zum Wort. Vielleicht I immt, auf Grund des gestern geineldeten Mbcvraschenden Eraebnisses der Gemeinde» I tilgen in Englairo, in naher Zukunft ein I. in schwang, der Lloyd George zum Rücktritt Btingt. Heute würde der Minister Dr. Si- Lms nicht mehr, wie einstmals, sich Daran* Ikfe* sehen, seinen Gefühlen einen Zwang i. e^iitun und dem londoner Gewalthaber kr dem deutschen Volke Worte des Respektes ni zollen. Ach, sie werden allmählich Der» i stininden, die Diktatoren des Kriegsendes Erb der unnatürlichen Form des Völ'kerbun- Ite, und die Völker werden vom Alp rache- iHkller Verbissenheit befreit werden. Einer der l5fympathischsten, Herr Wilson, steht schon Ifclb in der Versenkung. Das amerikanische »Ik hat ihm, wie alle Welt feststellt, einen krben Denkzettel verabreicht, der alle salo^ »nischen Sprüche, die seine Anhänger jetzt ton ihm ausgraben, wuchtig übertrumpft: Zwolle lieber über eine Sache fallen, die feiler triumpfyiercn müsse als siegen in, ri&rr Sache, die verloren sei. Wichtigtuendes, Whtiges Gerede! Man erinnert ihn aber

Samstag, -6. November 1920 Annadmr von Anzeige« für b.e lagesnummet bis eA zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit.

Preis für 1 mm Höhe für Anzeigen o. 34 mmBreite örtlich 35Pf., auswärts 45 Pf.; für Reklame.

</L> Anzeigen von 70 mm Breite 150 Pf Bei Platz» Vorschrift 2O°-9 AußLlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug Goetz; für den übrigen Teil Dr.

Erstes Blatt 170. Jahrgang

GietzenerAiizei

Seneral-Anzeiger für Oberheffen

Die deutsche Antwort an die Oxforder Gekehrten.

Berlin, 5. Nov. (WTB.) Zehn dem deut­schen Reichstag angehöriae Univer­sitätslehrer bcschio s n folgende Antwort auf die Kundgebung der Oxforder Gelehr­ten: Die unterzeichneten deutsrh-n Universitäts­lehrer im d utsch n Re ch.-tag g au'en, im Namen der deutschen Wis'en'cha t zu svrech-n, wenn sie, auch nach Kennttn^nahme der Ecklärimg des V:ze» kan^lers der Universität Oxford, auf dm in der TimeS" am 18. Oktober veröifmttich en Brief der Oxforder Gelehrten in gleicher Gesinnung wie folgt antworten:

Die Wissenschaft kennt nur ein Ziel: die Erforschung der Wahrheit. Zur'ung dieser einzigen Au'gabe bedarf sie der gemein fernen Ar­beit über alle Grenzen und Staaten hinaus. Der Weltkrieg unt rbrach die gemeinsame Arbeit und löste vie'e p.rönlich? Bande. Wir sind bere f, re w eder zu knüvim uno durch gemeinsame Arbeit vergessen zu machm, was ii bnden Lagern Ver­letzendes geschrieben und gesprochen worden war. Auch unser Hoffen richt t s.ch auf die Zu tun t. Jhrc Ausgaben sind nach den bitteren Erfafeungen der Menschheit in der Vergangenheit grö'j n: und dring- :irf)*r als je. Möge die wissenschaftliche Arbeit das Ihrige dazu tun, den Geist d.r Gerechtigkeil, Versöhnlichkeit und der gegenseitigen nationalen Achtung, zu fördern, ohne den ber Wiederaiifbai der ru'ammengebroch neu We't unmög ich ist. gez.: Deyerle, Graf zu Dohna, Goetz, Kaas, Kahl Mo'denhauer, Radbruch, Rießer, Schreiber, Schücking.

Lloyd George über die -luSlieferung des ehcmali"en Kaisers.

m. 262

fier Siebener 8n,e!aer , :f(beißt täglich, außer <5onn. und Fe^ta-s.

Bepia^retfe: flfenfllli*) V'arh 3.60 i id Mk. - öSTrägerlo hn, ^o^ckiäh'l «tztttLrk 19 80 u tbU!h.l.95Irägerlot)n; <Td} die Poft viertel- Irlich Mark 12.- 'u>^chlietziich Bestellgeld, gl-ern sprech-Anschlüsse: t«r die Schriftleitung 112; j !rlag,Geschäftsstelle 5t. (schuft für vrühtnach. achten: a#i<iitr «lehell.

poftsche/fonto:

rmflHrt a. M. U68S

durchaus nichts Staatsgefährliches dabei sin den. Sicherung vor Gewaltakten und Gesetz­losigkeiten, Enteignungen und Bcraubungen wie sie seit den Novembertagen des Jahres 1918 leider so oft an der Tagesordnung wa­ren, liegt der Mehrheit der deutschen Be;- völkerung am Herzen, aber nicht etwa ein neuer Monarchistenputsch. Was unterSelbst­schutzorganisationen" fällt, wie sie von der Entente verboten sind, darüber läßt sich reden. Der bürgerliche Zusammenschluß läßt sich ja auch lohne Säbel mid Schußwaffen und ohne wehrhaften Drill durchführen. In diesem Sinne wird auch über die gewundene und dehnbare Verwahrung des hessischen Gesamt- miuifteriums, die heule ve v.i'entlickft wird, noch zu reden sein. Wir hoffen, daß auch die Partei Helfferichs, die durch dessen Mund die Versöhnung der Volksklassen angesagt hat, keine Propaganda mehr nährt, durch welche falsck)e Illusionen gezüchtet und gewaltsame Zwischensälle Ijecbeigejüljrt wer­den könnten.

Der 9. November, der Tag, der vor zwei Jahren das Doppelercignis: Nieder­lage vor dem Feinde und Umsturr int Innern besiegelte, wird die G.ister wieder trennen. Diejenigen, die dieses Doppelereignis durch Arbeitsruhefeiern" wollen, halten wir für sehr gedankenlos. Auch wer sich zur repu­blikanischen Staatsform bekennt und eine Umwälzung herbeigewünscht hatte kann er sich denn recht von Herzen freuen über das neue Deutschland, das von da an datiert? Ist das Reich, ebenfalls seit jenen November­tagen, nicht mit den Pfändungssiegeln der Gegner und Sieger behängt? Ist unser Schick­sal feit dem 9. November 1918 etwa irgend- w ie erhebend gewesen? Wer jetzt diesen Tag feiert, der feiert die Niederlage des Vater­landes mit, die in ihren Konsequenzen viel schwerer und bedeutsamer auf alle Einzel- schicksale gewirkt hat, als die Verfassungs­änderung. Und wer auch in den Reihen der überzeugten Republikaner die Versöh­nung der Volksklassen erstrebt, kann er ruhigen Gewissens und in gehobener Stim­mung zurFeier" geben, ivenn er sieht, wie die anderen auf der Gegenseite das Haupt verhüllen oder die Fäuste ballen? Verlangt man von den rechts gerichteten Parteien, daß sie die Sehnsucht nach 'Wiederkehr der Mo­narchie ersticken, so handelt man herausfor­dernd, wenn man durch sinnlose Demonstra­tionen ihnen diegräßlich vollendete Gegen­wart" immer wieder vor Augen rückt. DaS hessische Gesamtministerium, das nicht mehr der politisck)en Zusammensetzung des Volkes entspricht, stellt dennoch den Be­amten und Staatsbediensteten die Feier frei. Es hat damit wieder einen doktrinären Luft- fprung getan, der die Forderungen einer praktischen Politik überhüpft. Wir haben in Hessen ebensowenig Anlaß zu feiern wie an­derswo im Reiche. Ja, wenn statt Minos un§ späterhin am Berg der Läuterung Cato emp­fängt und uns denSündenruß" der Revo­lution aus den Gesichtern abwischen heißt, wenn unsere Augen längst nicht mehr vom Dunste umhangen" sind, der der Versailler Politik entstieg, dann wäre der Gedanke an eine Feier schon verständlicher. Heute aber strömen am 9. November zu viel Leiden­schaften, Unwille, Haß, Trotz, auch Wehmut, Trauer und Sehnsucht nach Erlösung, zusam­men, als daß man in der von der Sozial­demokratie oorgeschlagenen Sonntagsruhe wobei doch nicht alle Betriebe stille gelegt werden sollen! einen vernünftigen Gedan­ken erkennen könnte. Und vergessen Die um Scheidemann ganz, daß abseits auch noch die kommunistischenM i n i e r e r" am Werke sind, die nicht rasten, feiern und mittun wollen? . .

Polnische Untaten in vberschleflen.

Berli n, 5 .Nov. (WTB.) Zu ter m Rosar- berg in Obersch'esien beruhten Mordtal an. einem Lehrer und einem Landjäger erfährt ti?Deutsche Allg. Zt).", daß b'ide im Dienste der deutschen Organisation für Ob.rch esien tätig waren und sich als Beamte im ganzen Kreife eines guten Rufes erfreuten. Als bemerkenswert bezeichnet das Blatt, daß diese beiden Beamten im Be irke des Pfarrers Kucz ka, der aus Dolniirfrt Seit? zu den größten Hetzern gegen Deutsch and gehört, ermordet mürben. Glinch.eitiq erfährt die Dmtsckx Allg. Ztg " von einen, neuen Ueber- sall auf den Lehrer Schäfer ans Corwtidxnt durch drei bewasstiete Bwiditen in ber Nacht zum

n, hängen mit jener zweiten Katastrophe Summen, die die entsetzliche Kriegsentschei- Dmg begleitete: mit der Revolution im ciq» Lande. Die beiden Schicksalsschläge müf- fft in it/rem Zusammenwirken richtig griffen werden. Dann kann es nicht passie- daß man irgend eine der Regierungen, !vii seit den Novemberereignissen am Ruder für alles Elend verantwortlich macht, über uns hereingebrochen ist. Selbst den «veligen Herrn Erzberger darf man nicht «al- .bohren a l l der Milliarden an Schulden hiiftellcn, unter denen wir jetzt zu seufzen iMkn. Wir müssen die Wege finden und fefljrit, die uns wieder auf eine bessere Bahn ringen. In dieser Beziehung war die letzte CSittcritil des vormaligen Vizekanzlers

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n t | f e r i d) etwas zu enthaltsam. In man» flgti Punkten traf der temperamentvolle i eines ®5hiter der Deutschnalionalen durchaus das - sofort -MW"; SKhtige, und sein Schwert hat keinen schlech- £Äfr,,n kD ilang. So ist ihm beizupflichten, wenn er ®itf<rt, er und seine Partei würden unter BSirii Umständen die enorm vermehrten Wen für die Oberkommissivn der Entente Bwo.lligcn! Dieser müßten die Dinge nun- Mr gezeigt werden wie sie sind. Aber in t»h inneren Politik ist Dr. Helfferich wahrlich **i Wunderdoktor, nicht einmal ein erfolg-

Ü VeldMit - »

ch an einen noch während des Krieges n ihm gefallenen Ausspruch: er werde, nn oas amerikanische Volk sich von seiner ilitif abwende, seinen erwählten 9tad)fotger !balü als Staatssekretär einfetzen und selbst

D arm sta d t, 5. Nvv. (Wolfs.) Das Ge­sa m t m i n i ft e r i u m erläßt eine Bekannt­machung betreffend die Orge.'horgani- I a ti o nen in Hessen, in der es heißt: In letzter Zeit ist in Presseäußerungen wie­derholt behauptet worden, daß sich im Volks- ftaat Hessen Orgesch- oder orgeschähnliche Or­ganisationen gebildet haben. Ein Selbst­schutz der Bevölkerung kann nicht zu ge­lassen werden. Insoweit im örtlichen Interesse eine Selbstschutzorganisation sich als dringend notwendig erweist, bedarf sie der Genehmigung des Ministeriums des Innern. Sollte trotz dieser von den nach geordneten Polizeibehörden wiederholt ge­gebenen Richtlinien im Lande Vereinigungen bestehen, welche polizeiliche oder polizeiähn- licke Zwecke verfolgen, so müßte unnachsicht- lich die Strenge des Gesetzes zur Anwendung gebracht werden. Zur Bildung von Delbst- schutzorganisationen ist umsoweniger Veran­lassung gegeben, als die Regierung über die nötigen Polizeikräfte verfügt, um die Auf­rechterhaltung der Ruhe und Orhnung im Lande zu gewährleisten.

Reinhold tzenz: für ben Anzeigenteil: H. Pedt, sämtlich in Gießen.

ver- machen, die die deukfche Regierung zu tr.'ffen ge- beufe, 1. um die Entwaffnung der Selbst schutzorganisationen zu d'schleunigen, 2. um di, Auflösung und Beseitigung biefer Forma tonen sicherzuste len.

Aus dem hauptaurschuh des Reichstags.

Berlin, 5. Noo. (Wolff.) Im ßauht« auSschuß des RriclfSt-ges erlä te Staat fehx-* täc Muller vom Wiederau f"bo u m i n t :i e- ium: Bis jetzt seien auf Grund feS Jr et^iS« lx-rtvages im W g' dec Repacatlion landwirt­schaftliche Maschinen im W^ne tun etwa 5 Millvoien Pavierwack gelte"ert wor.ei, auf Grund des Wv e ckttllsandlnbv.'mmeus da egen seien erleb (ich größer&Läge <rt.eiönn t chafv lichm Maschinen abgeg-ben n? r et. Für die Ent> schädigung für wegg-rn^mmene Mas i ei leu-n grundsätzlich bi? Ge chn giiij en mayefr rd Mr- nis^rial i ektor Lol Holz lWiole au b umv i o- rium) crflä.te zur F age dec V >re. tschätigimg i>r ?lusfe'.^.dcutscheu, daß bas Verfeh e i mög iclist bfdjlr.unfet rott. Mi i eraibfre'tjc v. Sim* s o n (Auswärtig's Amt) beto: t , die schere ei Rück­wirkungen des Spaaer Abvommens auf tie de.tsche Jndustri . Anhatt Punkte für bi? fltaäwicht, Frant- o ich führe dmtsäx Kohle nnex'r aus, hätten sich bisher nicht ergeben.

In ter f> r ge etzten Verhandlung des. Haupt- ansschus'es rr'lär e Minister".al irett' r F i l chc r, der bei den Spaaer Ve: Hand ungen im Zusammen-- tHiiig mit den deutschen &>..teurer e tr ge i rrrrirw barte Füttfgoldmartsvnds erbri g' m.-nat» lich zicka ( Millionen GvLmark. Die toofbmarf wür en für l'eoersckäch erl ii.ungm, beiow er« für ie Bestreitung ber Le.ensmit.sHirsen m gen für Oie Btrgarbei ec verwrndet, aber auch für die Ver- i l gung der Tex iluxrren. Ministerinl i.- k.or von S i m s o n vorn Answär igen Amt lei le den Wort­laut der englischen N ote be reffend den Ver- ; ich t auf *i-ie Beschlagnahme deutschen Eigentums mit, und hnb dabei Herr» r, baß «mit ein allgemeiner Verzickrt ter bri i chen Re­gierung auf 'Repressalien nicht ausq>-sprochen sei und daß vor allem feine Zu ag? g grb n sei, die Liauixrtion des rot dem Kriege nach England ge* angöm deuy'chen Eigentums er % iftel n. Em -virflich normaler, auf gegmH:i#?m Vertrauen aircn^er Ge ck«f sv rtehr zwiiclen (Snglanb u H Leuychland, cnsoes» rrdeve zwi'chen den deutschen und eng i'then Banken, werde erst dann möglich ein, wenn England roit wei erer Liguibatron beut* chen Eigentums Abstand nehme und auch bat 5rlös des im Krrege Icquidierlen deutschen Eism- .ums freigäbe.

Aus dein Nelche.

Erzbergi-r.

Wie eine Berliner Korrespondenz meldet, "t gegen den früheren Reichsfinan^minister Irzberger nunmehr bei der Staatsan­waltschaft Strafanzeige erstattet wor­den wegen des dringenden Verdachtes ber\ Steuerhinterziehung. Begründet wird die An-,

nüber Arzt. Er sprach das fd>öne Wort von der len Versöhnung, vvn derSoziali- li*iung der Gesinnung. Wie diese zu verstehen zu verwirklichen sei, darüber hätten wir feto-e etwas mehr gehört. Seine Andeutung *N notwendigen Ausgleich zwischen Kapital *9 Arbeit verbürgt noch keine Taten. tKtt^rhin, der Ausspruch wrrd feiner Partei 'Hlighin gewisse Verpflichtungen auferle- unb die Parole: Klas s enver föh-

l:®n g bedeutet die Bereitschaft, alles zu :3frr'.affen, was die Gefahr eines Bürger- olNges steigern könnte.

Und diese Gefahr ist es hauptsächlich, die ^S'genwärtig den Weg verfinstert. Rüstung Kommunisten und ihres Anhanges auf 'Weinen Seite, Gegenmaßregeln des Bürger- 25"--. foie sie sich in den Organisationen strich entfalten, auf der anderen Seite. Stenge die Herren Thalheimer, Levi und r5n Wer nach kommunistischen Aktionen Mim dürfen, und so lange die heutige iftr°«??en3a 4 den Schutz der Bürger

Elchen Aktionen nicht verbürgen kann.