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nord über bas ttefehene aussprachen. Osten und Säeftcn waren gleichmäßig daran beteiligt; neben Vertretern ber Neutralen erblickte man die offi- ziÄlen Delegierten und Konsuln Englands, Frank-
Datum 5" „Deut.Rriegsanl 4®/0 Deu t. 1R ei s anL 3'/.Deut.Reich»anl. 4e/e Preuß. Konfolr Darmstädter Bank
___________________gereinigten Staaten von Amerika und Argentinten vertreten waren. Von der Reichsregkrung war Reichswirtschastsminister 5<b o I 8 erschienen, während die süddeutschen Staa-
Trkber von ytvfrv Neich^aNigkeit de? FnfvltS an Wort und Bild Bon Artikeln seien genannt „Der Sonnen st aat", dessen utopistiscln Plänc gerade in der Okgenwart besonders beachtet werden sollten „Tie sentimentale Tasse" mit ihrer Hehagltchkett der alten guten Zeit.
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ten heute Hohenloheaktien mit etwa 24 Prozent Besserung. Deutsch-Luxemburger gewannen 15, Harpener 23 Prozent. Bochumer erholten sich um 13 Proz. Bon chemischen Werkten waren Oberschlesische Kokswerke 8 Prozent höher. Auf dem Markte der Elektrowerte zeichneten sich Schuckert und Siemens u. Halske durch 7 bis 8 Proz. Besserung aus. Kaliwerte waren gleichfalls vorwiegend gesteigert, so Deutsche Kali um 21 Proz., doch litten Westeregeln unter Realisierungen. Petroleumwerte waren anziehend. Bon Spezialwerten waren Augsburg-Nürnberger beliebt und zeitweilig mit 887 52 Prozent höher, dann auf 260 nachgebend. Adlerwerke erzielten eine Besserung von 14 Prozent. Die Kursbewe^ gung in Bankaktien war ziemlich eng begrenzt. Dresdner Bank im Anschluß an Frankfurt 31/» Prozent höher. Balutapapiere waren im Anschluß an die Festigkeit der Devisenkurse anziehend. Gelegentliche Rückschläge in einzelnen Papieren auf allen Gebieten erklärten sich aus Gewinnrealisierun-- gen und beeinträchtigten kaum die Festigkeit der Allgemeintendenz. Die Börse schloß nach vorübergehender leichter Abschwächung wieder durchweg -recht fest. Mexikanische Anleihen
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bis 50 Prozent höher. Lebhafter Begehr bestand auch für die nur zu Einheitskursen gehandelten 'Industriewerte, die vielfach bv- trächtliche Kurssteigerungen erfuhren. Infolge umfangreichen Geschäfts verzogene sich die Kursfeststellung wieder außerordentlich.
Frankfurt a. M., 5. Okt. B ö r sen- stimmungsbild. In mexikanischen Renten blieb das Geschäft weiter lebhaft Rege wurden be- femters 5proz. Goldmexikaner gehontes, 675.—, auch für 5proz. Sütermex. bestand Kauflust, 505, 4VrPtü>z. Irrigat. Anleihe 425, 3pr»z tVicrit. fb> gen 27 Pvoz. aus 345 —, 5proz. Tamaulipas in reger Nachfrage mangels Angebot gcftndei Be- l'cteibencr waren bic Kursbewegungen in Moulan- txuncrat. Für Phönix Bergbau trat vegr Nachfrage ein, wodurch der Kurs üwt 8 Pro», aus 563 gehoben wurde. Lauvahütte, 384.—, gewannen 5 Proz. Buderus mit 457.— 3 Pro»., Deutsch Luxemburg mit 378.— 4 Proz. abgeschwächt. Matmesmann matt, 506.—, (— 11 Poo».). Adlev- roerfe Metzer 323 — plus 3 Pro-. Daimler 331, Rheinstahl fest, 510. Hapag setzten 2‘A Pv>z über ihren Mittagskurs cm, 188. Am Markte der Kassaindustriepapiere war das Geschäft etwas stiller, bxf) wiesen einzelne Werte immerhrn KürserhöHungen auf. Motoren Oberursel, 362>/r, fKegm um 12V,, Elektr. Reiniger Gebbert, 320 vati-mtert, fhew qcn um 30 Proz. Schustert 235.—. Mißouri Eertt- ficate ieblxtft, 440.—. Deutsch Uebersee 1025.—. Im freien Berkehr schwächten sich DoltrnanTt-Aktten ab, 260.—, 255. Augsburg-Nürnberg 355.—. Bcitzaktien 247.—. Ämtsche Petroleum 154Ü 5pvoz. Reichs« nleihe 791/,.
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Nachdem sich Genera divrklor Baurat Köster über die Lage ber deutschen Industrie ausgesprochen hatte, vereinte ein mit lebhaftem Beifall airfffenonrmener Boftrag von Geheimrat Prof. Dr. öotbein über „Die Bedenttmg der Messen fstr den Wiederaufbau" bic Teilnehmer im großen Saal
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Die Srantfurter Messe.
Frankfurt a. M., 5. Okt. (MTD) Wie ehr die Frankfurter Internationale Messe über den höhnten einer lokalen Veranstaltung hrnausgewach- a und eine Schöpfung von internationaler Be- iaihnt3 geworden ist, bewies besonders eindcucks- ddH der heutige Tag, an dem nicht nur zahlreiche Tbgeor dnete, sondern auch nne große Zahl Vertreter fremder Missionen der Aus- iiellung einen Besuch abslntteten im?> sich anerfen-
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statt. Stadtrat Dr. Land mann h«ß bk Erschienenen m Vertretung des verhinderten Oberbürger, meiskrs im Namen der Stadt Fvankstrrt und des Messevcreins wUlkommen. Das Erscheinen so vieler auswärtiger Gaste beweise, daß bte Ausstellung ein Werk nationaler Bedeutung geworden sei. Sie könne aber nur gedeihen, wenn e- gelinge, die internationalen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen nnetk-r stärker ins Leben zu rufen. Tw erste Frankiurter Messe sei unleugbar em Erfolg gewesen: nur sei aus der Einfuhr- eine Ausfuhrmesse geworden, und zwar infolge ber inzwischen eingetretenen unglücklichen Balutaverhältnisse, Trotzdem sei sie nicht vergeblich gewesen, denn die zahlreich erschienenen Ausländer hätten das, was sie auf der ersten Ausstellung günstiges über Deutschland erfahren hatten, in ihrer Heimat weiterverbreitet. Aus dem Gelingen der ersten Messe hab? die Meiseleitung die felsenfeste U ber- zeugunq erlangt, Satz das dartfche B^lk, wenn es seine unschätzbaren Tugenden der kaufmännischen Solidarität und Tüchtigkeit beibehalte, sich das Vertrauen des Auslandes wiedergewmuen werde. Auch die zweite Messe habe ihre Lebenskraft bewiesen, und zwar trotz ber französischen Besetzung. Tie dritte Messt sei ein Anzeichen dafür, daß wir wohl den tiefsten Punkt der niedergehenden Wirt- ichaftskurve überwunden hatten. Sie zeige eine wirtschaftliche Regsamkeit, daß davon unbedingt eine Belebung des Geschäfts vor sich gehen w.rde.
Reick-swirtschaftsminister Dr. Scholz hob hervor, tafe die Erwaramgen, mit denen die Ler trrter der Regstrungen nach Frankfurt gekommen seien, weitaus übertroffen worden scstn, vor allem, was die Ausstellung „Das de u 1 sche Bu ch" betreffe. In Kultur und Technik scheine das deutsche Doll auch fernerhin berrrstn zu sein, Führer zu bleiben. Die Äusinelllmg habe thm das Bewußtsein gegeben, daß es auf viften Gebieten derdeutsche Geist und deutsche Technik nicht z u schlagen seien. Das sei ber erheb.'rrbste Eindruck gewesen, den er von der Bcsichftgung ber. Frank- futter Messe gewannen habe Der Vorredner bäte mit Recht betont, daß unsere gesamte Wirtschaft vom Auslande mehr oder weniger abhänge und daß bst Frage unseres Ansehens im Auslande einen em scheidenden Einfluß auf unsere Wirtschaft aus übe Man könne deshalb ber Stadt Frankfurt gar nicht banfterr genug sein, daß sie bte Mühe und das RisiLo auf sich genommen habe,
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Gießen, 5. Oktober Lijelotl von der Pfalz.
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Ag war temr Soisoneröfftrung mit obligatem Haffifcr, aber es ^eht auch 4o DMiptfache, daß lie Art, wie man spielt, em gutes Omen für die gmjr Zir.flKÜ ist Man konnte sie dafür nehmen, lant der Abend war getragen und beschwingt von Otrr Spstlftrndigkei! artet Kräfte, daß man seine Llle Freud- haben nmßte.
Dabei hat das Lustspiel einen besinnlichen fern, der ihm in unserer Zeit eine tiefere -mnmn gibt Man sollst es den Fcanzosen in Jiatni Vorspielen und nicht allein den Fran - gofen im Rhetnlanb Besser noch, wenn man die -riese dieser prächtigen Frau, die so item» rutsch fühlte, m einer wohlfeilen Ausgabe ver artete. Das wäre einmal eine herzerguickende Pro- Diganba
Daß die Liselott zur tzeldin eines Lustspiels terben mußte, haben Prester und Stein zu ver- mtroortrn. Ob ihiren die Liselott nicht einmal im 5raum erschienen ist und ihnen auf gut Deutsch xnb Pfälzisch ihre Meinung darüber gesagt hat? Bir wollen es ihnen nicht wünschm Das Autoren- Jiar weiß selbst, daß von ihr eistgvgengesetzt der nrstigeil Gepflogenheit beim sftan-ösischen Hoi das Hatschen nicht mit einer leichten Zunge, sondern rit einem leichten Handgelenk besorgt wurde. Jm- nerbin, die Dame hatte Humor. Vielleicht wäre <4 Klatschen der beiden Auwren gegen- ijrr rtenfo freundlich gemeint gewesen, x der Beifall eines verehelichen Publikums. Es ß vieles an dem Stückchen, was die Liselott aus- -hllen müßte llnb wenn man das schon an» enunt, wer sollst dann noch böse fein? Man gehe ft und lache und freue sich, und übersehe nicht « besinnlichen Kern.
Vst das Stück txm der Liselott lebt, so die Hlfführung ton ihrer Darstellerrn Rose Rubner. tu ihr enthaltet sich immer mehr eine unserer -xttvollsten weiblichen Kräfte Steht sie am rich- tigen Flecke — sie kann auch trotz ihrer Bielseitig- kat falsch verwendet iverden — fo hat sie auch das derz auf dem rechten Fleck, nne ihr Vorbild an Htfem Abend und das Temperament dazu. Leib- heftig, so hatte sie sein können, die urwüchsige Äälzerin, deren (iinenart selbst in der Treib hau s- atmvsphüre am Hofe von Versailles nicht erstickte. 3ie riß das ganze Spstl an sich, gab ihm Blut imd Leben. Alles wurde erst farbig, wenn es tu ihr in Beziehung trat. So ihr Gatte, der btr#»g von Orloans, dessen Wafehlappencharafter DHar Feige! überzeugend auswvcmg. Selbst ber PÜnig wurde erst *u einer Persönlichkeit, wenn sie sich mft ihm maß. Sonst blieb selbst bst Sonne 7« Dersairtes fEarl Juhnke) glanzlos.
Laut Arckünbigung beschäftigte der Abend saft msnalnnslos arte Kräfte Es kam cklso mehr auf Eusemdlespstl als anf Ern-erterstungen an. Das Zitfcmblcjpstl nxrr unter ber Leitung von Lofrat Stcinfloetterausgezeichnet, das Tempo durchweg flott. An guten Einzellelstungen seien noch hervvr-uheben Karl Bv l ck in der Doppelrolle als Kurfürst von ber Platz und Dichter Bvileau, Ru- olf Gv l l in der Wichftgkeft eines Äwnmerbieners, L^iifc Sammel als Matttzräfin. Das Lstbes- «ar, LisebotteS Sohn (Georg Heding) und bte natürliche Tochter des Wnigs (Else Koop) erhielt selbst von ber Zentml sonne des Stückes wenig Leuchtkraft. August Marcks fühtte zwar das Mebuctl mit ber Lrsebott sehr geschickt durch, vor aber zu wenig eine Marntcnon, deren ©in* Gufe aus Ltckiwig XV. glaubhaft erschien
Aber alles in allem ein gartet Anstrng, den ron gern als Verheißungsdvlles Omen hin-
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Als das Gotteshaus sich wu leeren tegann, ereignete sich ein empörender Zwischenfall, ter große Erregung in die Massen trug und allseitig sckxrrf verurteilt wurde. In geschlossenem ?,upe rückten >u einer Ge gen kun dg ebu n g gewaltige Arbeitermassen heran und fuchtelt ten sich zum Zug nach ter Wartburg bildenden Festzug zu sprengen und ihm die schwarz-weiß-roten Fahnen zu entreißen und zu vernichten. Bei ter Verteidigung und Bergung ter Banner, die schließlich restlos gelang, kam es mehrfach zu wüsten D(b lager eien Doch da auch die Bataillonskapelle am Spstle verhin- tert wurde, bewegte sich der endlose Zug ohne Musik zur Wattburg.
An ter Feier auf ter Wartburg, zn welcher nach und nach auch die teilweise »ersetzten Fahnen Itneber herbeigebracht waren, nahmen über 3000 Personen teil. Admiral S che er-Weimar, jubelnd begrüßt, hielt die Festrede. Am Abend sand eine Aufführung von Theodor Körners „Zriny" statt. Mit einer Wanderung nach dem sagenumwobenen Lwrselberg, wo am Abend ein Feuer abgebrannt nntrte und Schriftsteller Kotzde ^rirchgarten) die Festrede hielt, rmd mit sportlichen Veranstaltungen schloß ter Deutsche Iugendtag.
Das Schicksal der deutschen Kabel.
Newyork, 5. Okt. (WTB.) Am nächsten Freftag wird hier eine Konferenz für die Verbindungswege der Welt eröffnet, an welcher England, Frankreich, Italien, Japan und die Bereinigten Staaten teilnehmen werten. Bei dieser Gelegenheit soll auch endgültig über das Schicksal der deutschen Kabei entschieden werden.
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Paris. 5. Okt. (WTB.) Tos „Echo te Patts" erklärt die Breslauer Mettnmg, daß General Leront bereits wieder fein Amt in Ober- schlesien angetteten habe, für verfrüht. Er werde zwar seinen Posten wieder antreten, aber nicht vor Elite ter kommenden Woche nach Oberschlesien zurückkehren.
Togo in ber Hand Frankreichs.
Paris, .5. Oft. (WTB.) Noch einer 9Md« düng ter „Daily Mail" aus Lomo ist die Hauptstadt von Togo am 30. September Frankreich feierlich übergeben ,vordem
Preisrückgänge in England.
London, 5. Okt. (WTB.) Nach ten von ber „Part Mall Gazttte" an zuständiger Stelle vorgenommenen Untersuchungen, tritt überall eine merkliche Neigung zu Preisrückg än gen zu Tage.
Die Bolschewisten trm Gnöc ihrer Macht.
London, 5. Okt. WTB.) Ter „Manchester Guardian" m.ltet aus Riga, daß das b o lsche- wi stische Regiment, das -etzt eine außer ortentlid) schwere durchmackie. jetzt an feiner Schlußphase angelangt fei. Tie Machen feien jetzt reit, von Polen einen neuen auf ter Grundlage des Vertrages von Brest-Li towsk aus gebauten Frieden anzunehmen, denn sie litten Lunger.
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