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Vehördüche Anzeige
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Gange, Vießrn
Druck der Srühl'schen UnwrrsttütL'Vuch. und Stenü>r»*erä. N.
Ostern 1920.
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Lich, den 4. April 1920.
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Fritz Nowack
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herzlich.
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Für die uns anlätzlich unserer Vermählung übersandten Glück» wünsche und Geschenke danken wir
Die glückliche Geburt eines gesunden Kräftigen Oster-Jungens zeigen hocherfreut cm
Konrad Kleinste u. Frau geb. Balser.
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Minna Mook Tarl Kutzer Verlobte
zeigen hocherfreut an
Karl Schieferstein und Frau Ottilie geb. Weis.
Konrad Trlrtkans.
Gründern (föeffeni, CMM Londorfer Strabe.
। Willi Schultheiß
I und Frau Tlse
geb. Rüster.
j Gießen, 6. April 1920.
erhaltenen
mit neuen Erntelettern
Gießen (Süd-Anlage 9), den 4. April 1920.
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Rollen und Bogen.
Friedrich tiatb, Mainz, Jllstrahe 19.
Bekanntmachung.
B e t r.: Feldfrreinigung M ünster.
Tagfahrt zur Entgegennahme der Wünsche, die die Beteiligten für die Bildung der neuen Ersatzgrundstucke geltend machen wollen, findet:
Samsta g, den 10. April 1920, vormittags 8—9 Uhr, auf der Bürgermeisterei Münster statt.
Tie Wünsche sind schriftlich einzurcichen, und müssen angeben, welche alten nach Flur und Nummer zu bezeichnenden Grundstücke zusammeitgelegt werden sollen, und bet welcher alten Parzelle die Zusammenlegung erfolgen soll.
Wünsche, die in die-sem Termin nicht schriftlich eingeretcht werden, haben keinen Anspruch auf Berücksichtigung.
Friedberg, den 26. März 1920.
Ter Hessische Feldbereinigungskommissär:
Tr. Jann, Rcgierungsrat.
Mini Gabriel und Ferdinand Weckekling geben ihre Verlobung bekannt
Bekanntmachung.
Betr : Ernennung von Feuervisitatoren im Kreise Gießen.
Als Feuervisitor des 3. Bezirks, umfassend die Orte Allertshausen, Climbach, Geilshausen, Kestelbach, London, Odenlxmsen, Nüddingshausen und Weiters'harn rst der Maurermeister Peter Schöneweiß in Kesselbach verpflichtet worden.
Gießen, den 27. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: W e l ck e r.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises, das Polizciamt Gießen und die Gendarmerie des Kreises.
Nachstel)ende Warnung bringen wir mit dem Hittweis zur Ketmtnis, das; alle Übertretungen und Verstoste Segen d^selbe bei der Preisprüfungsstelle Oberhessen zur Anzeige zu bringen srnd.
Gießen den 31. März 1920.
Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker.
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kaufspreise jederzeit Auskunft zu geben. Einkaussrechnungen sind den Revisoren auf Verlangen vorzulegen Das Aba.chern und K überzeichnen von Preisen für bereits ausgezeichnete Waren ist verboten und wird bestraft. Die Preisprümngsstelle Oberfr sen wird, wenn vorstehende Warnungen unbeachtet blnben sollten bei allen Zuwiderhandlungen gegen die bestehenden Verordnungen tmd Gesetze, die ihr zu Gehör kommen, und die bei den fortwährend stattfindcnden Geschäftsrevisionen vorgefunden werden, tuinachsicht- lich und mit aller Schärfe gegen die schuldigen vorgehen und deren strenge Bestrafung durchsetzen. _
Wir warnen die Bevölkerung vor dem Ankauf von Waren, bei denen eine Aenderung der Kleinverkaufspreise ersickstlich ist, da dieselbe größtenteils Schleichhandels- und Sehteberware ist. Auch der Käufer solcher Ware macht sich wegen Unterstützung de» Schleichhandels strafbar.
Gießen, den 20. März 1920.
Preisprüsungsstelle für die Provinz O be r h e s se n , Gießen Lonystraße Nr. 7.
Vie Auftraggeber | Noch gut erhalt, schwere SÄ»» । «»Ä;
Warnung.
In neuerer Zeit mehren sich die Fälle, daß^Händler^ettnn- gungen, Innungen, Zwangsmnungen usw. ^rt Preisfestsetzungen in die Oefsentlichkeit treten, ohne daß deren wirtschaftliche B- rechtigung durch genaue Kalkulation utld Borlage zwecks Nach. Prüfung lei der zust°ndi«n Wäptd
den wäre. Die Preisprufungsstelle für die Pr^mz Oberhessen macht ausdrücklich darauf aufmerksam, das; sol cfr Preis fe st st tzu n g n und deren Veröffentlichung als AnreizMr Pretstreib^er und Wuckzer unter Strafverfolgung stehen, und daß d^EMgen Geschäfts- inhaber, die solcheii Preisfestsetzungen folgen sich, der Gefahr aussetzen, wegen Preistreiberei, Wuck^r und Anreiz zum Schleichhandel vor Gericht gestellt zu werden
Innmigen und Zwaiigsinnungen, besonders aus dem Gebiete der Gastwirtschaften, Schuhmacher und Kohlenhändler usw, sowie dem Handel mit Lebens- und Genußmitteln und Gegenständen de^ tag- lick>en Bedarfs wird dringend empfohlen, vor Festlegung und Veröffentlichung solcher Preise unter Darlegung emer genauen Kallu- lation die Genehmigung der Preisprüfungsftellc einzuholen und keine Veröffentlichung von Preisen ohile Genehinignng dieser Stelle vorzunehmen. Preisfestsetzungen, die ohne Genehmigung der zuständigen Preisprüfuiigsstelle festgesetzt oder veröffentlicht werden, sind ungültig und werden von der zuständigen Verwaltungsbehörde als nichtig erklärt. _
Des weiteren laufen bei der Preisprüfungsstelle Oberhessen öfters Klagen ein, daß in verschiedenen Geschäften m der Provinz Oberhessen deutsche Seife zum Verkauf kommt, auf der der vor- qeschrieb.'ue eingepreßte Kleinverkaufspreis ausgekratzt ist, um die Seife dann zu höheren Preisen an das Publikum abzusetzen. Die gleichen Verhältnisse liegen auf dem Gebiete des Schokoladen- und Zigaretten Handels, auch hier werden des öfteren die ausgedruckten Kleinverkaufspreise überschritten, weil es sich größtenteilsum Schleichhandels- oder Schieberware handelt. Wer solche Ware aufkäust und in den Handel bringt, unterstützt dieses unreelle Ge- schästsgebahren und macht sich der Preistreiberei und des Kettenhandels schuldig und hat strenge Bestrafung zu gewärtigen.
Die Geschäftsinhaber werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie verpflichtet sind, über die Herkunft aller Waren und der Ern-
Bekanntmachung zum Kapitalertragsteuerges
Das ton ber N^ironalvei^ammLrng beschlio Kaprts!ertr<igsteuergasetz verpflichtet die Schul bei Zählung ihrer Schuldzinsen 10 Vom Hw ber Zinsen eriizube'yälven und bei dem für s« ftäiidigen Z-inanzmnt carzumeld-m. Dies gilt firr oHe Zinsen, die am 31. März oder 1. S 1920 fällig werden, ebenso wie für die später s werdenden Zmsoi. Tie Steuer muß binnen e Moimt nach Fälli-Mt der Zrnsschuld entr werden, wobei der Schuldner Namen und Wohl des Gläubigers, den Schuldbetrag, den Betrag geschuldeten Zinsen und den Zeitraum, für die Zinsen zu ytT.ltn sind, anzugeben hat l lichnszinsen, die für die Zeit vor dem 1. OÄ 1919 geidptlbci werden, bleiben steuerfrei.
Für die Zalslung der Steuer ist der Schul persönlich vercrnVrVrllich. Erfüllt er seine pflichtung vvrsätzlich oder fahrlässig nicht, so er wogen Steuerchmterziechmrg oder Steuevgof bimg ftorftodMliri) verfolgt werden.
Hat der Gläubiger entgegen den gesetzl' Vorschriften den vollen Betrag des geschuÜ Betrags ochne Abzug der ©teuer erhalten, f er seinerseits Äensv verpflichtet, die Steuer entrichten, und Mxrr an das für ihn zustär Finanzamt innerhalb eines Monats nach Ei der ZaMung. ,
Für SchuldMrftn, die Var dem 31. Marz 1 qezahlt find, muß die Steuer ebenfalls entri werden, wemr die Zinsen erst am 31. März später fällig werden.
Die Finanzämter sind verpflichtet, dem G folger aus Verlangen Auskunft darüber zu erte jA der Schuldner dte Steuer mtmsrn-ssmäßig geführt bat.
Ansprüche aus Befreiung von ber Steuer dürfen beftmdever Avertenrrung durch das Fin amt. 37
Äietzm, Butzbach Grünbevg, HungM, den 13. Aprü 1920.
Dje Finanzämter.
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