Devisenmarkt.
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Zürich . . .
Amsterdam.
Kopenhagen
Prag. . . .
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Wien. . . .
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20,25 20,25
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Amsterdam. thotierb. B rüffel-Antwerpen . Christiania......
Kopenhagen , Stockholm .....
Helsingfors Italien........
London. ......
New°2)ord Paris.........
Schweiz Spanien Wien (altes) Deutsch-Oesterr. . . . Prag.........
Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .
o. fimg. el m b. ß.
Die letzte Sendung
Börsenkurse.
Frankfurt
175,40
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269,70
77,29
Datum:
5 ®/0 Deut. Kriegsanl. 4°/0 Deut. Reichsanl. 3*/0 Deut. Reichsanl. 4°/0 Preutz Konsuls Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Dank . . Nationalbank f. D. . Mitleid. Creditbank. H.°Amerik. Pakets. . Norddeutscher Loyd . Doch Gußstahlwerk . D.- Luxemb. Bergw. Gelsenkirch. Dergw. , Harpener Bergbau . Oberschl. Eisend.-B. . Oberschles. Gisenind. . Phönix-Becgb.Akt. . Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. E. G. . . . Schuckert- Werke . . Feilen- Guilleaume . Daim.er Bud.- Eisenw.- Akt. . Adlerwerke 4 "/oHeff Staatsanl. . Electron Griesheim .
f<rm weiter. Ter Konsum hält mit den Etukäufcn sehr zurück. Das Angebot von Tcxtili-«ren ist nach rote vor ein recht reges. Die Fabriken ftno austerordsntlich stark beschäftigt.
Frankfurt
Marknotierungen.
Datum:
Deputation wird der MeinverkQussprets für Weihkraul mit sofortiger Wirksamkeit auf 15 bis 02 Pf. für das Pfund festgesetzt.
Gießen, den 5. November 1920.
____winuni
daß er sich" dem Entschluß der Mehrheit nnte£ 1,011 werfen und die Regierung unter allen Umstand« Mfalsweg? 1 iglanb, be|Oi Position M
unterstützen werde.
Belgien und die BeschlagnalMe deutscher Güter.
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(Jn einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die Wahl HardingS.
Paris, 4. Nov. (WTB.) ?dach einer Mrs. düng der „Chigaco Tribüne" rourse Harbin* mit 6 587 000 Stimmen gewählt.
Neuyork, -4. Nov. (WTB.) Infolge des gebnisses der Präsidentenwahl würbe zum Goudei-, neur von Neuyork anstelle des gegenwärtig« demokratischen Gouverneurs ein republikanischer Kandidat gewählt. In Kalifornien Hut sich eine erdrückende Mehrhftt für die Fremder:-, gesetzx ausgesprochen. Harding wird di: stimmen vott 330 Wahlmännern auf sich vereinigen, Cox voit 127. Der Senat wird ton seiner bisherig republikanischen Mehrheit von einer Stimme b
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4.11. 77,50 67,10
67,50 61,40
178,50 330, - 239,50 222, - 188,- 174,- 190,50 186,- 537.25 400,- 394,50 445,- 296,- 330,50 609,50 560,- 442,- 330,.-50 3.0,- 475,- 249,- 580,-
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3. Nov. 4. Nov.
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Brüssel, 4. Nov. (WTB.) „Libre Belgiq«^ teilt mit, daß Delacroix die Nachricht entschied« dementiert, dah Belgien in den nächsten Woche« die Aufhebung der Be sch la g uahv« deutscher Güter befonntgeben werde.
Die belgische Minifterkrise.
Brüssel, 4. Nov. (WTB.) Nach einer formation aus politischen Kreisen wünscht der König, patz die Minister! rise so schnelle möglich gelöst werbe. Zu diesem Zwecke wild ei heute abend den Kammerpräsi'eenten empfang«». Er wird sodann nicht die einzelnen Minister, \ov dern die Führer der politischen Parteien befrage».
Dir englische EergQrbcilcrbcwegung.
lionojn, 4. Noo. (WTB.) Bei der Ab« ft i m m n n g der Bergarbeiter iraiöu 338 045 Stimmen zu Guns.ru der Annahme ter ta der vergangenen W-ock;e getroffenen BereinbarunM und 346 000 gegen deren Am-ahme abgegeba. Tie Bestimmungen des Bergarbeiürverbandej schreiben vor, datz ein Streik nicht erklärt wert« kann, nxmn nicht eine Znxiidrittelmehrlxit für ö® Streik vorhanden ist, und ferner, datz auch am Zweidrittelmehrheit vorhanden sein muß, >00» während eines St.e'.leZ dessen Fortsetzung durch eine neue Abstimmung deschlosfen nxroen sL. Turch die Amvendung dieser Be'ttmmungen tzu also die Ädanferenz dec Bergarbeiter den Staü für beendet erklärt irnb sie rät den Bergarbeiter», die Arbeit unverzüglich wie)er aufzmebmen.
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Frankfurtcr Theater.
Das Fvanksurler Schauspielhaus hat vor meln als zwei Jahren zuerst den Versuch gewagt, Goethes Faust in seiner ursprünglichen Gestalt lUr- fauD der Büljne zu erobern. Dieser Versuch, dessen Nachahmung in Berlin jetzt allgemein ablehnend beurteilt wird, ist hier überraschend gut gelungen. Das Fragment „P r o m e t h« u s" (1773, dagegen eignet sich nicht für die Bühne — und auch die, von Richard Weichert neu belebte, Aufführung des SchauspirllMrses wird dieses ausgesprochene Lesedrama nicht auf die Dauer thraterwirksam machen können. Mit gutem Recht war das gekannte Promethcusgedicht, das in Goethes Fassung die 3. Szene bildet, etwas vorgerückt und in die stoffliche Gedankcnreihe ein gegliedert: auch gegen die Vereinfachung des Eenisckien BildeS (die Werkstätte des Prom-:tl>eus für das ganze Fragment) sind kaum Einwände zu erljeben. Die Vauptsache: Es bleibt dieser Prometheus tx's 24jährigcn tzimmels- stürmers Goetl>e ein gewaltiger Wurf vom lieber» Menschen und Titanen — aber unvollendet unv nicht dramatisch. — &err Feld Hammer sprach den Menschenscköp er mit starken mu'ilalischen Akzenten, erreichte aber nicht ganz die Urkraft der My- thensigur.
Ai s ilr Hemd wurde das , (X ft he r"-FD2gmenr von Grillparzer gegeben und wirkte in der — ebenfalls von Weicl)ert geleiteten Neueinstudierung — wie ein liebliches Märck>en, in dem Frl. Brod (Esther) die von Natur und Anmut umstvahlte Märck-enprinzesfin spielen durfte. Den König gab Herr Fckdhammer mit feiner psychologischer Ausdeutung: nur sollte er sich bemühen, einen einfacheren und echteren Ton anstelle des gelegentlich üb.rstieigerten i ei’ cniGt>rii<)e.i anzustrben. Ten Hamann stellte £)f: r Ebelsbacher als einen unbeholfenen und aufgeblasenen Streber dar — so wie es wohl die Absicht G.illparzers war.
Von den Bühnenbildern — nach Entwürfen Ludwig Sieverts seien erwähnt das durchaus kubi- ftisch-expvcssionistische des Promethws und das ftimmungsstarke Schlustbild der „Esther"' dem feinste Uebereinstimmung von Vorhängen und Lüstern -um Gewand der Leldin seine beste Wirkung
LZanSeL.
Frcrnkfuricr Warcnbörfe.
ft>. Frankfurt a. M., 4. Nov. Dor fortgesetzt niedere Stand der Baluta maclrtr sich auch heute in allen Znxugen der Waveubörie mumgcnehm bemcrFLxir. Tie Preise für Textil- waven, cbetrso wie für Lebensrnittel, stergen lang»
SbCTib= Abend- Schlutz- Schlutz- KurS
ziehen" oder „Ein langes Gesicht machen". W« einen Tadel bekommt, zieht also danach die Na>< lang, und so ist Die Nase mit dem Tadel verknüpf, worden. Vielleicht aber führt uns Las Franzöji^ auf die richtige Deutung, denn für den Franzosen ist der Ausoruck „Zemandem etwas auf die Nasc geben" glcichbrdcutend mit „ihn aussc^ltcn" „Eine Nase bekommen" würde bamt verstümmelt fein aus der Redensart „Eins auf die Nase bekommen". llnb dieser Ausdruck lätzt sich vergleich^ mit dem geflügelten Worten „Einen Nasenstübs: bekommen , „Einen Schlag ins Gesicht erhallen"'
n1** «i 2 >hnen °^ten. M
Berlin, 5. Nov. Börsenstimmung sbild. Infolge der heute etwas stärker hervortretenDen Realisationsneigung erfuhren die Kurse auf einzelnen Marktgebieten eine überwiegend mäßige Abschwächung, doch wurde die feste Grundstlmmung h erdurch nicht wesentlich beeinträchtigt. Die führenüen Elektro- und Montanwerte stellten sich vereinzelt 10 Prozent nieoriger und von den anderen Jnoustriepapieren bützien Orenstein u. Koppel, Kvln-Rottweiler und Hirsch-Kupfer etwas mehr ein. Unverändert fest lagen aber Bankaktien, deutsche Waffen und Dynamit Nobel, sowie von Äuslandswerten wiederum Petroleumwerte und ferner Baltimore und Mexikaner. Farbwerte bröckelten nach einem festen Beginn später vereinzelt etwas fester ab, wie überhaupt Die Unregelmäßigkeit in der Kursbildpng sich etwas deutlicher bemerkbar machte. Das Geschäft blieb aber im allgemeinen lebhaft. Auch die zu Einheitslürsen gehandelten Jndustriepapiere lagen infolge anhaltender Kauflust des Publikums wiederum sehr. fest. Der Anlagemarkt war irrenig verändert.
Frankfurt io. M., 4. Nov. Börsen- stimmungsbild. Tr? feste £>aür’g der Ba- lutapapieve hielt an. Baltimore stiegen 55 Proz, •auf 660.—. Deutsch Ueb r ee Cert. fest, 1200.—. Tcutsck>: Petr.lleum bl eben 1665 gefragt. Sauft n-avni im fveien Berkehr Casseler Fatz iebl-aft und höher, 353.—. Mexi)airer blieben beehrt Es notierten 5prvz. Goldmex. 840.—, Lprvz. Sllbermer. 608, 4Vrpr^z. Irrig. Anl ihe 48 i, Missoun Cert. 480 bis 485.—. Sästssahrtsak ien re z ichncten ebenfalls KurSerhöhungen. L>apag mit 191 plus 2 Pvoz. Nordv. l!loyt> 1883/4 bis 189V«. Montcu:- papiere unterlagen erneuten Äürsschwäckmngen. Ob:röebars296'/L (— 312), Deutsch Lu ernbürg 400V« {— 2 Proz.). Kali Westeregeln tendierten matter, mit 950 gaben sie 14 Proz. nach. Rhein- stahl 502—, Manr.esrnann verloren 7 Proz. am 506.—. Wesentlich höher iuaren Licht und straft, 214.— plus 14, Elektrische Siemens Betriebe 150.— plus 10 Pro-,. SckMckert 3143/» plus 4 Proz. Bon ch?misclen Paple.en setzten Blei- und Silberhütte Braubach i!/re Steigerung fort, 254V« Plus 4%, Chmr. Albert 1100 <— 20 Proz.) Erwähnenswert sind ferner noch Spiegel und Spicgelg'as, 635, wurden 20 Proz. gesteigert. DanfwerLe Füssen 345, Zellst^ft AsckNfenburg 345.—. Schuhs. §>"rz laten im Angebot, 237.—, gegen die letzte Notiz 9 Proz. niedriger. Metall Tannhorn 2273/4. An der Nachbörse 5proz. Silber-- mex. 610. 5proz. Reichsanleihe 77y2.
2377 60 2<j32,40 2410,55 2415,46 516*95 518,05 521,95 523.05 1048,95 1051,05 1068,90 1071,95 1058,90 1061,10 1073 90 1076,10 1510,95 1514,')5 1528,45 1531,55 ----- 176,70 175,30 176,70 282,80 281,70 28-\30 270,30 272,70 273,30 — “ 79,92 10,-
Vernr'i letztes.
* Eine Nase bekommen. Zu bat rätselhaften Redensarten, über deren Erklärung sich die Wortforschung sckwn viel Kopfzerbrechen gemacht hat, gehört auch die „Eine Nase bekommen". Ber- schiedeutlich wird behauptet, früher sei demjenigen, ber ^inen Tadel erba ten sollte, eine bunte P-apier- nase aufgesetzt worden, und §>ebrl hat mit Bezug auf diesen Brauch das Rätsel gedichtet: „Gott gibt's im Mutterleib, ein anderer auf Papier; Das eine putzt oft uns, das airdere putzen wir." Aber als Straft, die von alten Schulmvnarchen zurr rkannt wurde, sind uns wohl die Eselsohren bekannt; von einer aufgesetzten Nase wird aber nichts erzählt. Man mus; da!;er die Redensart mit der anderen Redensart „Eine lange Nase bekommen" in Zusammenhang bringen, und hierher gehört auch der Ausdruck l,Mit langer Nase ab-
Kmösr, sowie werösnösr unL sLillenöer Mütter.
The-k-bachSöhne^,,^^
aller Irl
Zukunft eine wesentlich stärkere republikamsihe Mchrheit aufweisen. In einem Telegramm beglüt- wünschte Cox Darding zu seiner WaU und erklär^ sich dem Entschluß der Mehrheit nnta»
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