Einzelbild herunterladen

333,65

Rettet unsere Kinder

OSGK-G ^DWOSG»SO!

an Vergnügen

679,70

613,15

22,53

25,78

86,72

23,78

16,25

12,10

l

F

2.7.

14,65

7,55

16,25

12,10

440

629,35 619,35

831,65 162,30 227,25 148,97

37,45 316,65 675,30 614,35

23,47 25,97 86,02

23,47

329.65 621,85 618,35 834,15 164,80 226,25

149,22

37,70

678*30

611,85

22,47 25,72

86,52 23,72

Zürich . . .

Amsterdam .

Kopenhagen.

Stockholm

Wien

Prag

330,35 623,15 619,65 835,85 165,20 226,75

149,52

37,80

630,65 620,65 833,35

162,70

227,75

149,27

37,55

317,35 676,70

615,65

23,53'

26,03

86,22

23,53

Brüssel-Antwerpen . lkhristiania Kopenhagen Stockholm Helsingfors. Italien .

London. Aero-Pock......

Paris . .

Schweiz Spanien Wien (altes) .... Deutsch-Oesterr. abg. Prag - . . Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

KUNSTSTEIN PLATTEN D. R. P., vorzüglich geeignet als Bodenbelag aller- art, insbesondere für Hausflure, Küchen, Maschinen­räume, Stallungen und Aborte, im Format 25x25 Ztm. in roter und schwarzer Farbe in groben Men­gen; außerdem haben wir ab Station Treis a.d.8da. bet Gienen ca. 460 Zeatner gelüaeitea 6rankalk wett unter Preis abzugeben. 7298

H. Anend, G. m. b. H., Hanau.

Marknotierungen.

Datum:

3.7.

14,70

VSrsenknrse.

Frankfurt Berlin

Abend- Schluß Schlüße Schluß-

Lichtspielhaus

Bahnhofstraße 34.

Weiße Bettdamaste 130 cm breit M. 55. und M. 60. 160 cm breit HL 75. Fritz Nowack.

tjauOel.

Mainzer WarcErse.

Main z, 2. Juli. Die Warenbörse war sehr gut besucht. In Hülsensrüchten und Hafer war bei vorwöchigen Preisen ziemliches Angebot. Nach Saaten war infolge der vorgeschrittenen Saison wenig Nachfrage; lediglich Herbstsaaten waren et­was gefragt. Heu und L>troh waren ziemlich un- vercachert. *

Mainzer Lederbörse. Zur Eröff­nung der Mainzer Lederbörse, die am Freitag vormittag 117« Uhr im Kasino, Hof zum Guten­berg" in Verbindung mit der Mainzer Warenbörse stattsand, war eine große Juteressentenzahl er­schienen.

Berlin, 3. Juli. Vör senstim mung s- bild. Das Hauptinteresse der Börse wandte sich Mondän- und Petrolrumpa vieren zu. Tie starke Aufwärtsbewegung dieser Werde gab vielfach dem Verkehr das Gepräg-s großer Festigkeit. Von Hüttenaktien waren wiederum Oberschlesische am meisten bevorzugt. Es gewannen Bismarckhütte 30, Hohenlohe 7, Laura Hütte 6, Oberschles. Eisenbedacf 9 und O bersch les. Eisenindustrie 6 Prozent. Von rheinisch-westfälischen Werten sind Bochumer mit 6pvoz. Steigerung und Gelsenkirchener sowie Phönix mit meiner Steigerung von 10 bzw. 11 Proz. hervorzüheben. Rombacher Hütte geivannen 13, Buderus 17 Prozent. Von Spezialwerten stellten sich Goldschmidt 25, Deutsche Waffen 17 und Hirsch Kupfer um 14 Prozent höher. Sehr bedeutend

Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 2. Juli 3. Juli

Amsterdam-Rotterd. 1331,15 1333,851331,151333.85 ----- ----------33435

auf 'erwiderte der Vorsitzende:Das Gesetz ge­stattet nicht, diese Zahlung zu berücksichtigen. Die Kosten des Prozesses, der bekanntlich schon das Reichsgericht beschäftigte, dürften gering ge- rechiret, auch auf eine l>albe Million Mark kom­men, da einer der Verteidiger allein 80 000 Mark erhalten l-aben soll.

Milliomnfchi-chung mit Kognak.

X. Vor dem unterfränkischen Schwurgericht hat ein Prozeß gegen 11 Angeklagte wegen Urkunden­fälschung und Betrug usw. begonnen. In Wirklich­keit handelt es sich um eine Millionenschiebung mit Schnaps und Kognak. Angek:agt sind Kaufmann Josef Amelunxen in Stuttgart, Kaufmann Robert Klemens Lange in Chemnitz, Schreibbureauinhaber Friedrich Äar: in München, Student Hans Pleyer in Nürnberg, Kaufmann Helmut Deutscher in Chemnitz, Kaufmann Arno Kurt Barth in Chem­nitz, Fabrikdirektor Adolf Kämpfer in Rhens, Kauf­mann und Archäologe Hans Josef Moser in Mün­chen, Kaufmann Emil Kaltenbach in München, Student Bruno Gallion in München und Rent- amtspraktikant Adolf Leonhardt in München. In der Nacht vom 5. zum 6. Nov. 1918 hatte sich Gallion in den Amtsräumen der stellv. Intendan­tur des 1. Bahr. Armeekorps während eines Nacht­dienstes Stempel und Siegel heimlich , verschafft und damit Abdrucke auf Briefbogen hergestellt. Nun wurden Bestellscheine auf Schnaps hergestellt und großzügig gearbeitet. Es handelt sich um Posten von je über 100 000 Liter. Auf Grund eines sol­chen gefälschten Bestellscheins hatte man auch bei der Reichsbranntweinstelle des preußischen Kriegs­ministeriums in Berlin versucht, Branntwein von 250 000 Liter frcizubekommen. Als die Reichsstelle sich in München nach der Echtheit des Bestell­scheins erkundigte, brachten Gallion und Leonhardt in den Dienstränmen der Jnterrdantur zu München das Berliner Schreiben an sich, vernichteten das­selbe und sandten eine gefälschte Rückanttvort ab. Die Reichsbranntweinstelle überwies nun am 27. Nov. 1918 21 000 Korbflaschen und 400 Kisten .Kognak, die in Hanau lagerten, nach München. Bei diesen Manövern standen alle AngMagten mit­einander in Verbindung. Der Kognak rollte nun in 22 Eisenbahnwaggons in Hanau ab, in Würz­burg wurde er beschlagnahmt. Die Angeklagten wollten den Rumverschnitt und Brandy, den sie um 2,96 bzw. 4,50 Mk. erhalten hatten, zu 12 bzw 20 Mk. Weiterverkäufen und den Verdienst teilen, wch>ei Provisionen bis zu 200 000 Mark versprochen worden waren. Zu dem Prozeß sind 50 Zeugen geladen.

V ermüd? ifCSe

* Wien, 4. Juli. (Wolff., Der Personenzug 585 fulir gestern abend bei der Einfahrt in den Südbahnhof auf einen Prellbock auf, wodurch zwei Wagei: entgleisten. Vierundvterzig Reisende wurden leicht verletzt. Der'Unfall soll auf Versagen der Vakuum-Bremse zurückzuführen sein.

Büchertisch.

- Emil Norini: ,^a, das Herz'." Ernste und heitere Theatererlebnisse. 2. Bond der Humo­ristischen Bücherei, Verlag der Freude, Wolfen­büttel, geb. 6 Mk. Norini der klarblickende imb doch einschmeichelnde Wiiener, reißt den Vorhang auf, den die Welt des Seins von der des Echems trennt. Seit Max Grübes Theatererinnerungen, hat fein Bühnenkünstler das große Publikum durch ein so köstlich eingestelltes Periskop hmter die Kulissen der Schmieren-, Provinz- odcn Hos- theater blicken lassen. Wenn er auch das Humor­volle und Sonnige des Lebens bewußt in den Vordergrund stellt und ber_ Leser ist rhm in dieser traurigen Zeit dankbar für den sich .bieten- den beschaulichen Ruheplatz! so gibt er bei allem Drang zum scharfen Pointieren stets mehr als den. Spiegel der Karikatur oder der bloßen Anek­dote. lieber allem liegt die, Offenbarung der drei Faktoren, die sein Leben bestimmten: Herz Gemüt und Frohsinn, und die hält ihn fern von Loema- tionshascherei, wie wir sie sonst bei Mimen, dre sich selbst Kränze flechten, so oft finden.

Müller'sch.' Badeanstalt.

Wasserwärme der Lahn: 17 Grad R.

Konsumverein II Watzenborn e. 8. m. b. H.

in Liquidation.

Der Konsumverein H Watzenborn e. ®. m. b. H. ist IL Beschluß der außerordentl. Generalversammlung vom 24. April 1920 am 1. Juli 1920 in Liquidation getreten.

Wir fordern deshalb alle Gläubiger auf, etwaige Forderungen an die Genossenschaft geltend zu machen. Konftinwereinll Watzenborn e.G.m.b.h.ln Liquidation.

Die Liquidatoren:

3. Günderoth. Gg. Jung IV.

waren die KmÄerhShungen in Pewoteumaktten. Deutsche Erdöl wurden etwa 100 Prozent höher und stiegen. auf 1225. Deutsche Petroleum erreichten 790. Stearva Rinvama 1080. Im übrigen, waren die Umsätze meist beschränkt, Kolo-malwerte eher schwächer. Am Anlagemarkt waren preußische Kon­suls etwas ermäßigt. 3prvz. deutsche Reichsanleihe waren l1/» Prozent erholt.

Frankfurt a. M., 3. Juli. Borsen- stimmungsbild. Tie Geichäststätigkett nahm nur in einzelnen Werten einen größeren Umfang an. Die Haltung war vorwiegend fest. Am Montan­markt setzten Oberbcdarf 9 Prozent Hölzer em. Auch Phönix und Gelsenkirchener fest. Als gebessert smd Daimler Motoren und Zellstoff WaMof an­zuführen. Bon chemischen Werten fanden Theodor Goldschmidt erneut Beachtung, plus 40 Prozent. Badisckie Anilin, Scheideanstalt und Höchster Far­ben verbesserten ihren Kursstand um 24 Prozent. Elektrowerte meist unverändert. Deutsch-Uebersee 28 Prozent höher. Norddeutsche Llovd und Hapag konnten sich befestigen. Am Markte der Auslands- Werte Schantungbahn 10 Prozent höher. Kauft Interesse bestand für Deutsche Erdöl, die ansehnlich itiegcit (bis 1230). Deutsche Anleihen unterlagen im allgemeinen nur geringen Pve.sloer ander un gen. Türkische Werte blieben ge,ucht. Im weiteren Ver­lauf blieb der Verkehr ruhig. Doch war die Tendenz allgemein fest. Privatdiskont 4 Proz. und darunter.

Frankfurt a. M., 5. Juli.

(In einem Teil . Auflage wied:rholt.)

Einr bundesstaatliche Besprechung.

Berlin, 2. Jnli. (WTB.) Amttich. Heute vormittag 11 Uhr trat die stteichsregierung mit ben Min i sterprösidenten der Länder und den Ber- treter;; der Freien Städte zu einer mehr­stündigen Aussprache zusammen. Den Vorsitz führte der Reichskanzler. Minister des Aeußern Dr. Si­mons hielt einen Vortrag über die bevorstehenden Verhandlungen in Span. Die Aussprache, in der insbesondere der Reichöwirtschaftsminister, der Reichsminister der Finanzen und der Reichsminister des Innern das Wort nahmen, ergab volle lieber» einstimmung. In Uebereinstimmung mit einer Entschließung der früheren Reichs re gierung wurde beschlossen, solche Besprechungen künftig regelmäßig mehnnals jährlich stattfinden zu lassen.

Reichswirtschaftsrat.

Berlin, 2. Juli. (Wolff.) Im vorläufigen Reichswirtschaftsrat trat gestern Nachmittag der wirtschaftspolitische und sozialpoli­tische Ausschuß, Die aus je 30 Mitgliedern und 30 Stellvertretern bestehen, zu einer gemeinsamen Beratung zusammen, um die Verhandlungen über den Nnttag Wissell toegeu Betriebsstillegung und des Ausbaues der jetzigen Erwerbslosenfür­sorge zu einer produktiven vorzubereiten. Die versammelten Ausschüsse traten auf Vorschlag des Antragstellers Wissell nicht sogleich in eine sach­liche Besprechung des Anttages ein, sondern be­schäftigten sich nur mit der Bildung eines Unter­ausschusses, der nach dem Borschage WisseNs aus 18 Mitgliedern, je neun aus jedem der beiden Ausschüsse, zusammengesetzt werden soll. Der Unterausschuß konstituierte sich sofort und wird seine Arbeiten am Samstag beginnen.

Aufhebung der Käfcbewirtfchastung.

Berlin, 3. Juli. (WTB.) Ter Abbau der Zwangswirtschaft und das Anhalten des besseren Balutastandes gestattet zunächst, den berechtigten Wünschen der Äwölverung nach Erleichterungen auf dem Gebiete der Zwangswirtschaft, insbesondere nach eiweißhaltigen Nchrungsmitteln und schmack­haftem Zubrot, Rechnung zu tragen und daS Ver­bot der E i n fu h r von St ä 1 e aus dem Aus­lände bis auf weiteres aufzuheben. Sollte sich wider Erwarten die Valuta erheblich verschlechtern, so wird im Interesse unserer Zahlungsbilanz die §urücknahme der Einfuhrgenehmigung vvrbchalten. ie Händlerkreisc werden darum gut tun, keine langfristigen Verträge zu schließen, sondern damit zu rechnen, daß eintreteudensiallS die Aufhebung der Einfuhrqenehmigung mit kurzer Frist von etwa einem Monat erfolgt. Bon der allgemeinen Frei­gabe der Einfuhr bleibt Weichkäse ivegen der Schwierigkeit der Kontrolle und wegen des An­reizes zur Verarbeitung von Vollmilch im Jnlande ausgeschloffen. Im Anschluß an dir Aufhebung des Einfuhrverbotes soll auch die Bewirtschaftung von Käse im Jnlande frei gegeben und die Höchstpreisverordirung aufgehoben toerfcen in der Erwartung, daß infolge der Besserung der Valuta die Einfuhr ausländischen Käses p-veismildernd auf die gegenwärtig! zum Teil unerhörten Schleich- Handelspreise für einheimischen Käse einwirkt. Ms

ilt wieder in heftet Qualität, zu Haben i

<fobc.Pnd.$tnnhft .Anette US ________

Mii-teMiiiigiibpeo in verschiedener neuer, bewährter Ausführung liefert an Wieoerverkänser [7310D Carl Gaerthe, Kükbitz-ArOandlW Ferufpr. 442/443. Wetzlar. Babubofstr. 59.

O Ferner:

i Liefe,Haßu-Geld W nach dem bekannten Marlittschen £ Roman in 5 Akten.

N lnderHauptro!le:EdithMeiler. W

Ab morgen bis inkl. Donnerstag: Lotte Kubuhir in ihrem ausgezeichneten

LustspieEschlager

in 4 Akten.

OisFraulm

Die modern eingerichtete

M-Meffl iUffl in Frankfurt a. Main übernimmt das Färben von Kleidern und Stoffen aller Art.

Schnellste Lieferung. W11ss Billigste Berechnung.

Sorgfältigste Ansführnng.

Alleinige Annahmestelle für Gießen bei Herrn Konrad Anton ARTZ, Herren- Schneiderei n. Konfektion, Lanar-tiöns (Bens.)

Einschränkung bleibt das allgemeine Verbot der Herstellung von Fettkäse nach wie vor bestehen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Milch und Butter nicht zu beeinträchtigen. Wie bekannt, un­terliegt die Regelung des Verkehrs mit Käse, Quark usw. nach der Verordnung vom 15. Juli 1918 den LandeszsnttxrlbLhörden (in Preußen dem Oberpräsi­denten). Auch diese Bestimmungen sollen fallen, und' zwar sobald als möglich. Ein genauer Zeittmnkt kann hierfür erst st st gestellt werden, wenn die ein­zelnen Bewirtschaftungsstellen ihrerseits d:e zur Aufhebung der auf Grund des angefü'hrten Rah- mengesetzes getroffenen Anordnungen erforder­lichen Maßnahmen in die Wege geleitet Haben.

Ein holländischer Kredit für Deutschland.

Haag, 3. Juli. (WTB.) Korrespvndenzbur. Tie Zweite Kammer hat die Vorlage über den 200 Millionen Gulden-Kredit an Deutschland an­genommen.

Die Zahl der Erwerbslosen.

Berlin, 3. Juli. LautB. T." betrögt nach amtlichen Feststellungen die Zahl der männ­lichen Erwerbslosen im Reich j221 223 und bcr weiblichen Erw.ichslostn 67 935. Das bedeutet eine Zunahme der Erwerbslosen in der letzten Zeit um 17 000.

Dre Konferenz von Brüssel.

Brüssel, 2. Juli. (WB.) Nach Schluß der gestrigen Nachmittagsfttzung der Konferenz wurde folgende amtliche Mitteilung ausgegeben: Die Mi­nisterpräsidenten sind unter sich zusammengetre­ten und die Besprechungen ziehen sich in die Länge. Millerand begab sich nachmittags mit Lloyd George und Lord Curzon, denen sich nach und nach die belgischen Delegierten Huysmans und Jaspar sowie die italienischen Graf Sforza und Bertholini zugesellten, zu einer Besprechung in das Palast Hotel. Die von 3 bis 6 Uhr nach­mittags währenden Erötterungen drehten sich in der Hauptsache um die Verteilung der deutschen Entschädigungssumme unter den Alliierten. Am Schluß der Besprechung erllärte Graf Sforza auf eine Anfrage: Wir suchen den Boden für eine Verständigung, aber es wird nicht unmöglich sein. Havas meint dazu: Es ist also daraus zu schließen, daß man zu einer Einigung noch nicht gekommen ist, obwohl die Vorbesprechungen auf dem besten Wege dazu zu sein scheinen. Fach jagte zu Journalisten bezüglich des Militärbündnisses mit Belgien: Wir sind im Prinzip einig und es wird sich alles geben. Es ist leicht, Krieg zu führen, aber schwer, Frieden zu machen.

Brüssel, 3. Juli. (WB.) General Rollet, der Vorsitzende der interalliierten Kontrollkommis­sion Berlin, ist gestern nachmittag, mit 4 Offi­zieren feines Stabes hier eingetroffcn. Er wird der Konferenz von Spaa als französischer Sach­verständiger beiwohnen.

Von der Brüsseler Konferenz.

Brüssel, 3. Juli. (WTB.) Havas ist von italienischer Seite ermächtigt, in bestimmtester Weise zu erklären, daß die Nachrichten über den italienisch ' belgischen Zwis chensall auf der Konferenz vollkommen falsch seien. D:e italienische Delegation habe niemals irgendetwas unternommen, was selbst in indirekte Weise als , gegen die Interessen Belgiens gerichtet angesehen! lverden könnte. Es sei niemals die Rede davon gewesen, die belgische Entschädigung zugunsten 1 Italiens zu mindern.

Dir Mttsüftwlfktr wt

Paris, 3. Juli. (WTB.) Nach einer Hmws- meldung aus London veröffentlicht dieTimes" eine Meldung aus Brüssel, wonach die B o l s che - reiften neue große Erfolge in Polen verkünden. Die Rote Armee stehe 5 Kilometer vor Grodno.

Der Philippjprozetz.

Frankfurt a. M., 3. Juli. (WTB.) In der Verhandlung gegen die Fabrikanten Karl und Rudolf Philippi aus Wiesbaden wegen Preisüber- schreitung beantragte der Staatsanwalt unter An­nahme, daß die Angellagtcn unlautere Machen­schaften nicht vorgenommen haben, wegen Preis­überschreitung je 10 000 Mark Geldstrafe und Einziehung des übermäßigen Ge­re i u n s in Höhe von IV- Millionen Mark^

Heute letzter Ta<:

Harakiri

Seltersweaßl mhJL rtxLb&'kzKd

Heute letzter Tag de*großen Fortsetzungs-H ilms Vorführung 4, 6.30, 9 Uhr: Dämon der Welt

I. Teil

Das Schicksal des Edgar Morton

1 Vorspiel und 6 Akte.

Dämon der Welt bietet uns alles, was an Spannung und Sensation geboten werden kann, Dämon der Welt zeigt uns Zirkus- Sensationen, wie sie nie nach Gießen kommen werden.

Dämon der Welt ist ein Knminal- u. Detektiv-Film, ein Sensations- u, tragischer Film, und wird, wie erwähnt, auch den verwöhntesten Besucher befriedigen.

Fragen Sie bitte die Herrschaften, die den Film Dämon der Welt gesehen haben. Das einstimmige Urteil ist QTwunderbar**.

Ab morgen : Das große Doppel-Programm Joe Deebs Detektiv-Abenteuer: Der NI uff > 5 Akte. HildeWorner^M6:61 Ei& Mädcbea ans guter Familie। 4 Akte.

7800c

Datum.

Kurs

2.7.

Kurs

3.7.

Kurs

2. 7.

Kurs

3.7.

5*stDeu1.ffrieq,anl.

79,60

79,73

79,60

72,70

79,70

4°stDeut.Reich?anb

e

,

72,60

3°^Deut.Reichsanl.

e

.

60,-

62,50

4% Preutz. Konsol«

.

70,-

67.70

Darmstädter Bank

>.

,

154,

153,-

Deutsche Bank. . .

9--

.

259,-

257,50

Disconto« Gesellsch.

,

203,25

203,-

Dresdener Bank. .

-* Ä

-

173,-

174,-

Nationalbank f. D.

147,50

148,50

Mitteld.TreditbanK

.

142,-

141,50

?,..Amerik.'Pakctf.

185,-

186,75

185,25

186,50

NorddeutscherLloytz

181,75

183,-

181,-

180,50

Doch. Gußstahlwrk,

»

273,-

273,-

280,-

D..Luremb.Dergi». Gelsenkirch.Bergm. Harpen er Bergbau

276,-

,"

275,-

279,-

301,50

.

295,-

291,-

E

289,-

287,50

298,-

Oberschl.Eisenb.-'L

Oberschles.Tisentn^

_

- r

193,50

194,-

.

254,-

256,-

Phönix.Brgb..Akt.

409,-

410,-

410,-

410,-

Bad.Anilin.u.Soda

427,-

431,-

428,-

429,-

HvchsterFarbwerk«

341,-

343,-

344,

341,-

Elektr. Ä. E. G. . .

269,50

272,50

270,75

274,75

Schuckert-Werke. .

_

166,-

167,-

168,-

FeltenLGuilleaum»

_

385,-

385,-

Daimler......

.

207,50

207,75

209,75

Bud.-lkiftnw.'2lkt,

_

.

243,-

261,

Adlerwerke ....

e*

216,-

226,-

4/ Hess. Saatsanl.

.

.

.

Electron Grierhei«

.1

284,-

281,-

283,50