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und wählt am 6. Zum die Lifte:

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Dr. Johann Becker ö

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Unsere Kandidaten sind:

Erklärung f

;ii der gestrigen Bersammlimg der Deutschen

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Wahlzeit 8 bis 6 lll,r!

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an der Wahlurne fehlen!

Die Vorsitzende.

Dreschmaschine

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-VUtUWlVUllv Kurl laarti, DiUeeHri (TeL 147).

Ernst Challier,'0 Neuenweg 9.

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Bekanntgabe der Wahl-Ergebnisse

oder des Grotzkapitals!

Wählt den verständnisvollen Freund der Bauern und Gewerbetreibenden!

Wählt den frelgesinnten Volksmann, euren oberhessischen Landsmann:

Ein lrastbewußier Staat, ein unparteiisches Beamtentum!

Sine verantwortungsfreudige, sachverständige und sparsame Wirtschaft! Sin arbeitsames, ehrliches und einiges Volk!

Mitglieder und Parteifreunde versammeln sict, am Sonntag abend 7Uhr im Sisenbahnhotel Hopfeld

fahrbar, mit RollschüNler (1900 inm langt, mit Sor­tiertrommel und allem Zubehör. ,>abr. Minerva, gebraucht, jedoch lehr nut erhalten, evtl, mit fahrb.

Waagen aller Art werd, eichfahtg beraeftellt siwie itiik Tfjimol-

An zweiter Stelle ist ihr Kandidat

(anöiöitt Chr. Schmitt-GmilelsülW

eine im hessischen landwirtschaftlichen Genossen­schaftswesen führende Persönlichkeit, ein Bauer 62470 von Schrot und Korn!

Pfarrer Adolf Korell

Die Deutsche Demokratische Partei Bietzen.

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Musikalien::.......

An- u. Verkauf

von Lumven, Eisen.Me - lalle«, Knochen. Pa­pier, pklaiche«, nebr.

Mnichtucu. 92

inh 8ftttnrofntn empficbh Varl Schmidt. Neuenweg 42. C "

tzMAkZMMllO!

In seinem »ffiziellen Wahlhandbuch für 1920, Seite 36, erklärt der Bund der Landwirte, dem auch der Hessische Bauernbund angeschlossen ist, datz ihm die Deutsche Volkspartei so nahe steht wie die Deutschnationale Volkspartei. Der Bund schreibt:

Abgeordnete des Bundes sind in beiden Parteien. Beide Parteien haben auch Interessen der Landwirtschaft in Parlamenten wcchrgenommen. Beide Parteien treten für schleunige Aufhebung der Zwangswirtschaft und Auflösung der Kriegsgesellschaften ein, verlangen auch vernünftige Siedlungspolitik. Beide Parteien haben Betriebsrätegesetz als schwere Schädigung des gesamten wirtschaftlichen Lebens abgelehnt. Bei Umsatzsteuer beide für Freilassung der kleinen Umsätze und des Eigenverbrauches der Landwirte bis zu 3 000 Mk. eingetreten . . . Wo vereinigte Landwirte nicht eigene Kandidaten für die Wahlen ausstellen, ist jedenfalls Unterstützung der beiden rechtsstehenden Parteien durch Landwirte zu empfehlen. Keine landwirtschaftliche Stimme darf vor allem der Sozialdemokratie und der Demokratie zugeführt werden.

Landwirte, kann Euch da die Wahl noch schwer fallen? Der Zustrom, den die Deutsche Dolkspartei von rechts und links, aus deutschnationalem wie aus demokratischem Lager fortgesetzt erhält, beweist, datz sie die grotze Partei des wirtschaftlichen und sozialen Ausgleichs, die Partei des nationalen Wiederaufbaus ist. Wählt

Deutsche Volkpartei!

Deutschnationalc Volkspartci.

stand des Erbschaftssteueramts in Darmstadt, wurde sodann Hilfsarbeiter im Finanzministerium und hat als 29jähriger die großen Verhandlungen über das StaatsstruerwZen mitgemacht Daraus wurde er Vortragender Rat im Fmanzmrnisftrium und leitete vom Jahre 19021916 die AbteiUmg für Steuerwesen im Finanzministerium. Gleich­zeitig war er lange Jahre hessischer Vertreter im Bundesrat für Finanz- und Steuersragen Erst im Jahre 1916, d. h. nachdem er sich in 20jähriger Tätigkeit in der Finanzverwaltung von unten l-eraufgearbeitet hatte, wurde Dr. Becker zum Finanz Minister ernannt.

Ob man jemanden, der so lange m allen Zweigen der Fmanzverwaltung praktisch gearbeitet hat, lediglich deswegen, weil er seine tl-eoretische und feine praktische Ausbildung vor 20 Jahren in der Justiz erhalten hat, alsNichtsachmann" bezeichnen kann, darüber mögen die Leser und seine Wähler urteilen. Das Urteil der dem frü- l^ren Finanzmiirister unt rstellt gewesenen Beam­ten gebt wohl ziemlich einstimmig dahin, daß sie ihn gern gegen die heutigenFachminister" ein­tauschen möchten! und daß auch seine politischer Gegner an seiner sachlichen Tätigkeit nichts aus- zusctzen haben, ist auch bcfcratt. 6282

Gießen, den 4. Juni 1920. E.

In --------- ------

VolKrportei. in welcher der Abgeordnete Finanzminisier a. D. Vr. Neckte sprach, wurde von dem demokratischen Redner erwidert, and) Dr. Becker sei kein Fachminister, da er doch Jurist sei. Aus Kreisen der Finanzbeamten wird darauf auf­merksam gemacht, daß Dr. Becker zwar Rechts- und Volkswirtschaftslehre studiert uirb die iuristischen Prüfungen abgelegt bat, nach ganz kurzer Tätig- teit in der Juristemaufbahn schon als Gerichts­assessor es wird wohl etwa im Jahre 1896 gen-esen sein in die Finanzverwaltung eintrat. Dr. Becker vertrat zunächst den erkrankten Bor-

Karl Ulrich, Staatspräsident, Darmstadt.

Dr. Ed. David, Reichsminister, Mainz.

Dr Ludwig Quessel, Mitglied der Nationalversammlung, Darmstadt.

Ludwig Hasenzahl, Mitglied der Nationalversammlung, Erbach i. O.

Kurl Moosdorf, Gewerkschaftsbeamter, Gießen.

Frau Jäger, Hebamme, Offenbach a. M.

Ludwig Lückel, Geschäftsführer, Alzey.

Anton Lux, Gastwirt, Rieder-Florstadt.

Wilhelm Weber, Gewerkschaftsbeamter Offenbach a. M.

Friedlich Vetters, Landtagsabgeordneter, Gießen.

Karl Scharf, Dolksschullehrcr, Bieber bei Offenbach.

Wunibald Lutz, Parteisekretär, Worms a. Rhein.

Pfarrer Adolf Korell, der als erster auf unserer Liste steht, wirkt zwar jetzt seit Jahren in Rheinhessen, nebört aber unserer Provinz an. Er ist in Alsfeld geboren, hat in der Wetterau, in Lollar und Gießen seine Jugend verbracht und in Alsicld und Büdingen lange amtiert. So ist er mit vielen Teilen unserer Heimatprovinz genau bekannt und mit ihren Interessen aufs engste verbunden, was er auch bei derNeichStagswahl für Gießen-Ridda-Grünberg feinerzcil als Dertrciee des bäuerlichen, gewerblichen und kaufmännischen Mittelstandes vielfach betätigen konnte.

Der bekannte verstorbene Abg. Köhler-Langsdorf, von dem ihn zwar gewichtige politische Fragen trennten, sand sich mit ihm, wie er offen wiederholt anerkannte, als Bauernfreund und Gegner der Konservativen und Nationalliberalen, den Vorgängern der heutigen Rechtsparteien, oft genug zusammen.

Henle richten wir an alle Wähler und Wählerinnen Oberhessene die Mahnung:

Wählt nicht die Anhängsel ostelbischer Konservativer oder der unsozialen Schwerindustrie

Mitglieder!

Wahlrecht heitzt Wahlpflicht!

Kein Mitglied unseres Vereins darf morgen

Lsgchumdie Zukunft!

Rur ein Tag noch trennt uns von einer groben Ent­scheidung. Die Wähler und Wählerinnen sollen durch den Stimmzettel erklären,

ob Deutschland oorwärts oder rückwärts marschieren soll,' ob in Deutschland die Kriegs­schuldigen und Dolksverderber oder..ob Freihett und soziallftischer Fortschritt regieren sollen: ob wir den Ausbau, einer neuen besseren Zukunft oder ein Zurürkroursteln in bie über­wunden unfreie Untertanenhörigkeit erleben sollen! Die Wahl kann nicht zweifelhaft sein. Wer eine bessere Zu­kunft will, mutz mit der Sozialdemokratie vorwärts ! Demokratie und Zentrum wollen stehen bleiben:

das führt zur Versumpfung:

Die Deutsche Bolkspartei u. die Deutschnationalen begünstigen reaktionäre Putschgelüste und wollen zurück: das führt ins alte Elend der Junker- und Kapttalisten- herrfchaft.

Die unklare scheinrevolutionäre Taktik der Unab­hängigen und Kommunisten fühtt zum Bürgerkrieg. BeideParteien arbeiten der Reaktion in die Hände, weshalb den Deutschnationalen auch jeder Unabhängige oder Kommunist lieber ist als ein Sozialdemokrat.

Denn nur die Sozialdemokratie mit ihrem in jahrzehnte­langem Klaffenkampf geschärften Sinn für Tatsachen und Wirklichkeit ist den Gegnern des Sozialismus gefährlich. Nur die Sozialdemokratie weih aus den revolu- ttonären Errungenschaften für den Sozialismus dauernd wuchttge Waffen zu schmieden.

Auch dieser Wahlkampf ist nur eine Episode in der deutschen Revolution. Die neue Freiheit steht in schwerem Kampf mit den Gegenrevolutionären. 3n diesem Kampfe um Deutschlands Zukunft dürfen kein Mann und keine Frau fehlen, denen das Wohl des Volkes am Herzen liegt.

Darum, Wähler und Wählerinnen, wählt am 6. Juni

MtflW

Sozialdemokratische Partei.

Mm ooö Stauen!

Tretet am 6. Juni geschloffen an die Wahlurne heran. Jede Stimme, die nicht abgegeben wird, kommt den Par­teien zugute, die man nicht hat wählen wollen. Die Zahl der Abgeordneten richtet sich nach der Zahl der abge­gebenen stimmen! Stimmzettel, auf welchen ein oder mehrere Namen durchstrichen find, find ungültig. Kein Mann und keine Frau darf an der Wahlurne fehlen.

Tretet ein für die

Wde Bollspoitel

und wählt die Liste: 02466

Vecker, Schmitt, Schian.

Wahlzeit 8 bis « Uhr!

e wer öas mit uns erstrebt, tritt ein fSr die

DeutscheVolkspartei

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Besichtigung Lagerplatz D«ue»burg erwOMM stU« I IumwhIL Tel«* 17».

Dic Firma R. Oppenheimer Sohn, G. m. b. H., Gießen ist in Liquidation getreten. Zum Liquidator wurde Herr Gabricl Spier ernannt. Gläubiger der Gesellschaft werden ersucht, sich bei dem Liquidator zu melden. OrttiBitr Lohn G.m.b.H.

in Liquidation. Spier 61bl