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bundes und beginnt mit den Namen:
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1. Wilhelm Dorsch 11., Wölfersheim
2. Prof. Dr. Ferdinand Werner, Bi
erner, Butzbach.
Deutschnalionale (Hessische) Volkspartei.
Unser Stimmzettel hat folgendes Kennwort: Einigungsliste der Hessischen Dolkspavtei und des Hessischen Bauern-
und des Großkapitals.
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IMtteMMeMi Jur Bekanntgabe der WahlresultaLe versammeln sich die Mitglieder Sonntag 6. Juni abds. 9 Uhr im „Tlquarium“.
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Der Parteiführer Dr. Strefemann, Geschäftsführer des Verbandes der Großindustriellen.
Dr. Hugo, Geschäftsführer der Ledergroßhandelsverbände.
D. Ltautz, Generaldirektor der Deutschen Bank.
Geh. 3lat Dr. Metzer, Syndikus der Großbanken Deutschlands.
Hugo Stinnes, einer der ersten Großkapitalisten Deutschlands, insbesondere Besitzer zahlreicher Kohlengruben, Hauptaktionär verschiedenster Industriewerke mannigfacher Art, Aufkäufer großer führender Zeitungen. In diesen Kreis durch einseitige große kapitalistische Interessen festgelegter Männer ist nun als neuester Stern der Mann eingetrcten, der auf der hessischen Liste der D- V.P an erster Stelle steht: Herr Finanzminister a. D. Dr. Becker, jetzt Direktor der Rheinstahlwerke.
Sind solche Männer im Stande, auch beim besten Willen, die Interessen des Mittelstandes, des Kleingewerbes, der Angestellten, überhaupt der mittleren und unteren Volksschichten ehrlich zu vertreten?
Werden sie nicht immer an die Interessen der von ihnen vertretenen Interessengruppen gebunden sein?
Laßt euch nicht durch große Namen und schöne Worte irre führen! Prüft selbst, wohin ihr gehört!
Was uns heute allein not tut, der Ausgleich der Interessen aller schaffenden kreise unseres Volkes wird allein verbürgt durch die
Zk Demokratie!
wählt die Deutsche Demokratische Partei! wählt den Zette! der Demokratischen Partei mit dem Namen Pfarrer Koren!
MelW Atz WM MM!
In fast sämtlichen Reichstagswahlkreisen sind die an erster Stelle aufgestellten Kandidaten der Deutschen Volkspartei führende Männer oder Angestellte der Großindustrie
Die Deutschnationale Volkspartei verlangt:
Eine feste, würdige äußere Politik: Schutz den Grenz- und Ausländsdeutschen:
Berufung der besten Fachmänner und Köpfe in die Regierung:
Gleiches Recht für alle Volksteile, Abweisung jeder Klassendiktatur:
Sicherheit für Person und (Eigentum aller deutschen Staatsbürger;
Wiederherstellung staatlicher Autorität, sachgemäßer, ehrlicher Verwaltung, Sicherung unparteiischer Rechtspflege:
Bessere Versorgung der Truppe, zuverlässige, ausreichende polizeiliche Sicherheitsorgane, Beibehaltung der erprobten Einwohnerwehren;
Wiederbelebung der Arbeit, umfaßende Förderung der Produktion, vor allem von Brot und Kohle; sachgemäße Pflege der Landwirtschaft, Industrie, Handel und Handwerk: Schuh jeder ehrlichen Hantierung aller geistigen und körperlichen Arbeit; Schutz des schwerbedrängten Mittelstandes, einschließlich des Beamtentums und der freien Berufe vor Verelendung;
Freie Wirtschaft in den Grenzen des Gemeinwohls; Auflösung der Kriegsgesellschaften; rücksichtslose Bekämpfung von Wucher- und Schiebertum; Maßnahmen gegen Luxus und Prasserei;
Anerkennung und sachgemäße Behandlung der Wirtschaft durch Schaffung eines Wirtschaftsparla- ments auf beruflicher Grundlage;
Geordnete Finanzen, strengste Sparsamkeit, gerechte Besteuerung unter Wahrung sozialer und volkswirtschaftlicher Gesichtspunkte;
Pflege der Volkswohlfahrt und Volksgesundheit. Fürsorge für die Opfer des Krieges, zweckmäßige Abhilfe der Wohnungsnot, innere Kolonisation,
Zusammenfassung aller Kräfte gegen die Gefahren des volksfremden, kulturzerstörenden Bolschewismus.
Die Deutschnationale Volkspartei bekämpft jeden zersetzenden, undeutschen Geist, mag er von jüdischen oder anderen Kreisen ausgehen. Sie wendet sich gegen die seit der Revolution immer verhängnisvoller hervortretende Vorherrschaft des Judentums in Regierung und Oeffentlichkeit. Sie verlangt, daß der Zustrom Fremdstümmlger über unsere Grenzen unterbunden wird.
Die Deutschnationale Volkspartei
erstrebt die Wiedergeburt des deutschen Dolksgeistes durch die lebendigen Kräfte des Christentums und echten bewußten Deutschtums;
Einigung unseres durch innere Kämpfe zerrissenen Volkes durch wirt, schaftliche Arbeitsgemeinschaft und soziale Versöhnung.
Die segensreiche Mitwirkung der deutschen Frau soll ganz besonders diese Ziele erreichen helfen.
Deutsche Männer, deutsche Frauen! - Dieser Wahltag ist Schicksalstag!
Ihr alle tragt an ihm deutsches Schicksal in eurer Hand.
Wer christliche und deutsche Art und Gesittung, Weib und Kind, Haus und Hof verteidigen will gegen den Ansturm feindlicher Mächte, bekenne sich am Wahltage zur
Deutschnationalen (hessischen) Dolkspartei
und wähle die deutschnationale Liste, beginnend mit den Namen: 6265c
Wilhelm Dorsch II. in Wölfersheim
Professor Dr. Ferdinand Werner in Butzbach.
Erklärung!
In dem von den Mehrheitssozialisten verbreiteten Flugblatt wird behauptet, die Abgeordneten Dorsch, Heuchel und Konsorten, also die Hessische Volkspartei, hätten gegen das hessische Landgesetz gestimmt.
Diese llehauplung ist eine Unwahrheit!
Die hessische Volkspartei ist geschlossen für das Landgesetz eingetreten.
„__________hessische Volkpartei.
An die Mitglieder des hesfisch.vauernbunSes!
Die in der gestrigen Nr. des Gießener Anzeigers veröffentlichte Notiz aus Lauterbach, wonach der Hessische Bauernbund im Kreise Lauterbach, besonders im Amtsgerichtsbezirk Schlitz sich für die Deutsche Volkspartei erklärt habe, entspricht nicht den Tatsachen. Sie bedeutet eine
absichtliche Irreführung
der Wähler.
In einer gestern in Schlitz abgehaltenen Bezirksver- sammlung des Hessischen Bauernbundes hat sich dieser einstimmig'» Dorsch-Verner ausgesprochen.
1 Ebenso ist es unwahr, daß der Hess. Bauernbund fernen Mitgliedern die Stimmenabgabe freigestellt habe. Alle derartigen Behauptungen sind nichts als
unlautere Vahlmanöver.
Berufsgenossen! Lasset euch auch nicht betören durch das von dem sog. Deutschen Bauernbund verbreitete Flugblatt, das mit L. Reinhard usw. unterschrieben ist.
Dieser deutsche Bauernbund ist eine Gründung der deutschen demokratischen Partei und wird auch von ihr unterhalten. Was gerade diese Partei im Verein mit der ihr nahestehenden Sozialdemokratie an dem deutschen Bauernstände gesündigt hat, das sollte auch der Kleinste unter uns wissen. Der demokratischen Partei verdanken wir mit die Einführung der unseligen Zwangswirtschaft, für deren Beseitigung sie bis heute nicht das geringste getan hat. Die demokratische Partei will mit ihrem deutschen Bauernbunde nur einen Keil in unsere Reihen treiben. Zeigen wir ihr aber, daß wir einig sind und tragen wir am Wahltage nur den Stimmzettel zur Wahlurne, der beginnt mit dem Namen
MH. Dorsch n., Wölfersheim
Oberhörgern, den 4. Juni 1920. 6263c
Mr den Vorstand des hessischen Bauernbundes:
Wilhelm Fenchel.
Beamte! Handwerker! Gewerbetreibende!
Denkt daran, daß
Prof. Dr. Werner solange er Reichstagsabgeordneter war, für eure Lebens-Interessen stets unermüdlich und mit gleicher Wärme wie für die der Landwirte eingetreten ist. Sichert darum diesmal seine Wahl, indem ihr den Stimmzettel zur Wahlurne traget, der beginnt mit den Namen: m MII., VilskMS - Ws.Sl.MMVMl.NW
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