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erfolgen.

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Hoehsehirlnaehrichten

(Nachdruck verboten.)

Fortsetzung 34.

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M d ckp ii

Nachträgen. Augensch.-inlich hatt

Bckönnt!chcft er- irnt zehn Uhr in

Kreis Lauterbach.

Ein Eierschicber gefafrt

Der Dr.

auch füttierhin mich Deiner freuen zu dürfen, so komm' den Klub!

Tein

derselben Unordnung vorgefunden, tote tch sie bei meiner Rückkehr am frühen Morgen -mldeckt hatte. Sie und die Haushälterin, dve zugleich KSckstn war, warteten bereits auf dem Vorplatz' auf mich und machten ihrem enrg:en H-rzen Luft. Bill, der gar nicht zu Bett gegangen, war verschwun- dcn, und baß1 bicier unaus'prechlich schlecht' Jung« mich beraubt hatte, erschien den beiden F-vauen als selbstvcrständ.ich.

Ohne mich zu einer Erklärung herbeizulass-m, sagte ich ihnen, baty ich alles miss, daß ich bte guten Msichten Bills zuschanden gemacht habe inte daß ich jetzt vor allem zu frühstücken wünsckx, je rascher, desto besser.

Während mein Frühstück zubereitet ivurb:, hob ich die in meinem Zimmer zerstreuten Papiere auf und ordnete sie so gut ich tonnte, um meinem Zimmer wieder ein anständiges Aussehen zu geben. Als diese Arbeit erledigt war, klopft ' das Zimmer- , auf deren Zügen ich le.'-m konnte, immer noch nicht von dem ausgcstan-

manden eto mich auck rrt Hatte

la. Schlitz, 4. Mai, Einem Eier­schieber, dem staatlichen Aufkäu­fer Nikolaus Maul von Frauenrom- &ad?, wurden nachts gegen 2 Uhr im Walde nach Michelsrombach, durch zwei Gendarmen nicht weniger als 16 00 Eier abgenommen, die Maul nach Hünfeld verschieben wollte.

Hessen-Nassau.

Die Entwaffnung der Frankfurter Polizei.

Beifa-Werke, wurde zum ordentlichen Hono­rarprofessor an der Frankfurter Universität ernannt.

Handel.

[1 Marburg, 4. Mai. Ein bekannter Mar­burger Arzt, Geh. Sanitätsrat Dr. med. Ab ec, im Alter von 80 Jahren gestorben.

Die Gräfin.

Roman von G. W. App le ton.

Attlanjj.

Wratimg für; jyrng auf ehr? Wmäbige Allsbi J« d'e Bm Mmimm, bk

AllerweltSefel.

Das war die schlimmste Seite an Davenport, daß man nie wußte, wo man ihn fa's.m sollte. Sein unverwüblicher Humor konnte am die Daun-

Uk8UfnT** n,

S!o*neil|Ht

Ab'H

Aus Stadt unv Catifc.

Gieß en, dm 5. Mar 1920.

Aufhebung der Zwangswirtschaft für inländische» Fr schgemüte.

Auf Grund der Verordnung über Gemüse, Obst und Südfrüchte v-om 3. April 1917 lReichs- Gesetzblatt S. 307 > 8 4 ff. bestimmt die Reichsstclle für Gemüse und Obst: Alle für inländisches Frisch­gemüse noch bestehenden Preisverordnungen iver=* den mit Wirkung vom 3. Mar 1920 ab aufge­hoben.

Veranstaltungen.

Mittwoch, 5. Mai: Aguarium, 8 Uhr, Hauptversammlung der El>-Lothringer. Licht­spieltheater wie gestern. *

** Bom Kreisausschuh. Der Kreisaus- schuß zu Gießen beschäftigte sich tn seiner Sitzung vom 3. d. M. mit zwei Fällenwelche für weitere

dankte meinem gürinen Schicksal, das bte Sack- bet mir so glatt abgetönten war. Vielleicht würd' ! ich nun für einige Zeit Ruhe haben und m-nnem i Berufe wieder ungestört nachgchen können.

Als ich nach Haust zurückkehrte, find ich, meinen kleinen Haushalt in großer Aufr-gung, vor. Tas Zimmermädchen hatte meine Bud tn j

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mc. Frankfurt a. M., 4. Mai. Frankfurter Zentrumsstadtverordnete phil. Friedrich Dessauer, Direktor bei

Lieber Perigordl

In Deinem g^' ^«nicken Ungestüm hast Du mich heute abend einen Esel genannt. Das war nun zwar feine hübsche oder fchmeich'lhafte Be­zeichnung, aber ich bin Dir darob nicht gram. Tu hast noch schst'mmere Ausdrücke gebraucht, wenn Dir in Edinburgh etwas wider den Stcich ging. Es ist sogar Deine üblich- Art, Dich auszudrücken, wenn Du einem Pl-antom nachiagft. Hättest Tu nun, statt rote em unge­zähnt ter Wüsteirefel (na, wie gefällt Dir dieser Ausdruck?) aus dem Klub zu stürmen, noch zehn Minuten gewertet, so würdest Du den Mann getroffen hoben, von dent ich Drr er­zählte. Wenn Du Dich wirklich für jenes lieb­liche Geschöpf (ich will ferne Namen nntnen) in­teressierst, N7ürde er Dich sckwn >nn hx-trig auf­geklärt haben. Und auch über die ganze Fa­milie. Wenn ich fein zu großer Esel bin, um

leeren Schaltern zu lösen. Die Fahrkarten haben jjetzt wieder allgemein vier Tage Gute tigkeit und können also bereits am dritten Tage vor Antritt der Reise gelöst werden.

** Ter belgische Konsul für Hessen. Ter zum Königlich Belgischen Konsul für den Volksstaat Heften mit 2lusnahme der auf dem linke Rnheinufer gelogenen Landesteile nut dem Amtssitz in Frankfurt bestellte Konsul R. Chaidron, dem namens des Reiches das Exe- guator erteilt wurde, ist zur Ausübung, fonsu- larischer Verrichtunsen im Do.Vstaat Des,en zu- gelassen worden. .

Tie Temokratische Partei hielt, wie sie uns nritteilt, am 'vergangenen IMontag einen gut besuchten Mitgliederabend zur Beratung der Reick^tagswahlen ab. Tie eingangs von dem Vor- fttzenden Herrn Fischer überbrachte Mitteilung, daß Herr Justizrat Grünewald nicht mehr zu kandidieren boabsich ige, wurde mit folgender E n t- s ch l i e ß u n g der Versammlung beantwortet:Tte Mitglieder der Temllkratischen Partei Gießens hoben mit lebhaftem Bedauern von dem Entschluß des Herrn Justizrats Grünewald Kenntnis genonr- men, für den neuen Reichstag nicht mehr zu kandi­dieren, umsomehr, als sie erfahren haben, daß er durch- die mit ferner Tätigkeit als Abgeordneter verbundene Ueberanstvengung seine Gefundhnl er­heblich geschädigt hat. Sie betrugen diese Gelegen­heit, um ihm wiederholt ihren aufrichtigen Tank daM anszusprechen, daß er in der dunkelsten Stunde des Vaterlandes die schwere Bürde eines- Mandats auf sich genommen und all sein Talent, seine Kenntnisse und seine unernrüdliche Arbeits­kraft in den Dienst der deutschen Demokratie ge­stellt hat. Sie sprechen die Hoffnung <rus, daß es Herrn Grünewaü» bald hrieber mög.ich sein werde, mit wiederhergestellter Kraft hier in unserem Kreis unserer Sache zu dienen." Im Laufe des Abends wurden mit voller Einstimmigkeit die Herren Pni- sident Strecker, Pfarrer Weidner (Oberlais) und Eisenarbeiter H i l b e r g (Daubringen). als Vorschläge der Provinz Obeib-essen für die hessische Gesamtlifte bezeichnet. Außerdem wurden noch eine Reihe Wünsche und Anträge für die Parteipolitik

aufmerksam.

** Oberhessischer Kunstverein. Tie bereits angekündigte Ausstellung des Aussteller- Berband-Münchener-Künstler, die im April in Dresden aus stellte, 'hatte dort einen derartigen Er­folg, daß über die Hälfte der Kunstwerke in Tres- ben rerkauft tourbe und infolgedoßen die hiesige Ausstellung mit nahezu 50Bildern direkt von Mün­chen aus vervollslündigt werden mußte. Tic neue Sendung ist mm heute eingctvofstu, so daß die hiesige Ausstellung, deren Eröffnung am Sonntag bestimmt erfolgt, über 80 Kunstwerke aufzuweisen hat.

** W ochenmarktverkehr in der Stadt Gießen. Nach § 14a der Wochenmarkt­ordnung ist während der Marktzeit feder Ver­kehr von Führwerken, soweit sie nicht Gegen­stände des Wo Leitmar ktes an- oder absahren, und von Reitern auf dem Kanzleiberg, Brandplatz und der Marktlaubenstraße verboten. Unter dieses Ver­bot fallen nicht notwendige Fuhren der Anlieger. In vielen Fällen wird dieses Verbot nicht beachtet. Das Polizeiamt weist daher erneut aus dieses Ver­bot hin mit dem Ansügen, daß Zuwiderhandlungen zur Anzeige gebracht werden.

**Städt. Seefischverkaus. Heute trifft wieder ein Waggon mit lebendfrischem Kabeljau und Schellfischen (Nordseeware) ein. Der Verkauf findet Donnerstag früh von 812 und nachm. von 25 Uhr statt. Verpackungsmaterial ist mit­zubringen. Es werden wieder an die Käufer Num­mern ausgehändigt, so daß der Verkauf sich rasch ab wickelt.

* >: Fahrraddieb stahl. Am 3. Mar, abends gegen 8 Uhr, wurde ein vor der Wirt­schaft Bolter in der Bahnhofstraße ausgestelltes Fahrrad, MarkeAnker", mit schwarzem Rahmenbau, ebensolchen Felgen, hoher Lenk­stange, im Werte von 1000 Mk., gestohlen. Vor Ankaus wird gewarnt.

* * Les eholznutzuna. Das Hessische Ge- famtminifterium hat die Lefeholzrtutznng in den Domanial- und Gemeindewaldungen bis aus weiteres an den 'bestimmten Leseholztagen auch in den Monaten M a i und Juni gestattet.

* * Das Verbot der Kastration von Hengsten und des Scherens der Schafe ist nach einer Bekanntmachung des Landesernährungs­amtes aufgehoben.

** Viertägige Gültigkeit der Fahrkarten. Wer langes Warten an den Fahrkartenschaltern, unter Umständen ein Zurückbleiben vermeiden will, für den emp^ , freblt es sich, Fahrkarten für die Sonn- und Festtage bereits am vorhergehenden Wochen- i tage in Stunden mit schwachem Verkehr und

Mi Dick Mvlhneux zugestanden, daß ich überzeugt davon sei, daß die Gräfin der Formosa Mansünis in keiner Weise in b« Jntrigu' gegen den Frieden der alten Tarne vom Pvntifer Sqnare btritxftea sei? Es nxrr sonnenklar, daß dieses Mal Davew Port mich übertrumpft hatte und daß ich anstän­digerweise gezwungen war, ihm um z.chn Uhr diesen Abend durch einen Besuch Abbitte zu Liften. Ttf Aussicht indes, etwas über die verchrungswürdtg: Gräftu zu erfahren, ließ mir d'esen Schrttt bn Reue als keineswegs unangmehm ersckxnnen.

Jetzt, wo ich mir darüber im klaren war, wandelten meine Gelaufen zu den seltsamen Er- e'gnisfen bet verflofsen.rn Nacht zurück. Obwott ich mir sagen mußte, daß ich Mimms meinen sonst unverständlichen Besuch in Bal'am erklären soltt', wollte ich doch vermeiden, daß dieser würdigt Mann sich allzu ehr von seiner Wichtigfett mist blähen ließ,. Daher beschloß ich, ihn nicht tn biet

Glocke in entsprechendem Gottesdienste ihrer Be­stimmung übergeben. Es ist eine Bronzeglocke und sie paßt in ihrem schönen Klange sehr gut zu der noch vorhandenen. Gegossen wuroe sie vv-u F. W. Rincker in Sinn und trägt den zeitgemäßen Spruch: Hilf unserm Land aus Sünd und Schänd.

X Reiskirchen, 4. Mai. Ter Mater und Lackieter Heinrich Zimmer von l-ter slistete zu Ostern ein b:r Feiet entsprechend gemal.es Bild der hiesigen Kirche. Pfarrer Gombel ixmfee int Namen der Gemeinde. Zimmer l'-at feit September

vorigen JahreS in Gießen ein Maler- und Weiß- bindergeschäst.

J_ Stangenrod, 3. Mai. Unser rühriger Klientierzuchtverein wird Pfingsten eine Geflü» gcl- und Kaninchen-Ausstellung ock- halten.

Vie neuen Postgebühren.

Mit Wirkung vom 6. Mai d. I. treten in TentscAand für den inneren Postverkehr folgende verteuerte Gebührensätze ein. Es kosten:

Briese bis zu 20 Gramm: 40 Pf. und von über 20 bis 250 Gramm: 60 Pf. Dabei bleibt es sich gleich, ob es sich um einen Orts- oder Fern­brief handelt.

Postkarten 30 Pf., auch in dieser Post­sendung werden für den Otts- und Fernverkehr feine Unterschiede gemacht. </x ivi.

Drucksachen bis zu 50 Gramm: 10 Pf., über 50 bis 100 Gramm: 20 Pf., über 100 bis 250 Gramm: 40 Pf., über 250 bis 500 Gramm: 60 Pf. und über 500 Gramm bis 1 Kilogramm: 80 Pf.

Geschäftspapiere bis zu 250 Gramm: 40 Pf., über 250 bis 500 Gramm: 60 Pf. und über 500 Gramm bis 1 Kilogramm: 80 Pf.

Warenproben bis 250 Gramm: 40 Pf., über 250 bis 500 Gramm: 60 Pf.

Mischsendung (zusammengepackt aus Drucksachen, Geschästspapieren und Warenproben) bis 250 Gramm: 40 Pf., über 250 bis 500 Gramm: 60 Pf. und über 500 Gramm bis 1 Kilogramm: 80 P s.

P äckchen bis 1 Kilogramm: 1 Mark.

Paket geb ähr bis 5 Kilogramm in der Nahzone: 1.25 Mark, in der Fernzone: 2 Mark, über 5 bis 10 Kilogramm in der Nahzone: 2.50 Mark, in der Fernzone: 4 Mark, über 10 bis 15 Kilogramm in der Nahzone 5 Mark, in der 3er,1 »one: 8 Mark, über 15 bis 20 Kilogramm in der Nahzone: 8 Mark, in der Fernzone: 12 Mark. Für dringende Pakete dreifache Gebühr. Bis 75 Kilometer ist Nahzone.

Wertsendungen (außer der Gebühr für eine aleichattige gewöhnliche Postsendung): a) die Einschreibegebühr von 30 Pf., b) die Versiche­rungsgebühr. Letztere befragt bei Wertbriefen bis zu 1000 Mark Wertangabe oder einen Teil von 1000 Mark: 1 Mark: bei Wettpaketen bis 500 Mfcrtt!: 1 Mark, über 500 bis 1000 Mark: 2 Mk., über 1000 Mark für jede weitere 1000 Mark (ober Teile davon): 2 Mark. ,

und die Dgitafron angenommen. 1

** Dem 0 kratische Frauengruppe, i Zusammenkunft Freitag abend 8 Uhr im Post- feller. Es sollen ParteiangeleyenHellen besprochen i und ein Ueberblick über die politische Sage gegeben werden.

** Deutschnationale Volkspartei. Zu dem am Freitag abend im Hotel Großherzog stattfindenden Vottrage ,B i s m a r ck und die Versöhnung der Gesinnungen" wird noch bemerkt daß der Vortragende Max Bewer nicht nur als Schriftsteller bekannt, sondern auch ein zündender Redner ist, der aus seinen reichen persönlichen Erinnerungen an Bismarck Bewer war wiederholt 6ci Bismarck in Friedrichsruh Interessantes erzählen wird.

* V>om Deut s chen Jugendbund Gießen. Am 4. Mai veranstaltete dos Or­chester d:s D. I. V. G. in t<em Gcsangsaal d:s Realgymnasiums für die Eltern der Mitglieder imb Freunde dcs Bundes sein vi.rtes Konzert, bei bem manche Leistungen, le/onders die Or- ckfesterstückL, de Grenze des Tüettaintlsmus wllt Übertritten. Tie Musiklo'ge war gut gewählt. Tie Wirixrhvluna des Konzertes für die Mit­glieder des Bundes findet am Ta-nnsrstag in demselben Saale statt. Anläßlich ihrer großen Verdienste um den D. I. B. G. wurden Herr Tirekwr Dr. Schnell, Hrr Direktor Tr. Baur, Derr Dr. Otto Lenz, Frl. Maria Brmbainn, Herr Hauptm. Lindemann^ und Herr Jakob Rcusch- ling zu Ehrenmllgttcdern ernannt.

** Eine öffentliche Angestellten- Versammlung findet am Sonntag vormittag 10 Uhr imPhilosophenwald'" statt, wobei über den Abschluß des Tarifvertrags berichtet und Be­schluß gefaßt wird über die weiter erforderlichen Maßnahmen zur strengen Durchführung desselben.

** Stenographie. Der Stenographen­verein Stolze-Schrey, Gießen, beginnt mor­gen, 71/- Uhr abends, im Sck)ipkapaß einen Lehr­gang für Anfänger.

Landkreis Gießen.

* Großen-Buseck, 5. Mai. Heute begeht Bahnassistent Göbel sein 25jähr. Dienstfubiläum.

-m. Hungen, 5. Mai. In der Nacht tun Montan aus Dienstag wurde bei einem hiesigen Einwohner ein frecher Einbruch ausgi.chühtt. Ten Tieben fielen außer einem Geldbetrag von 100 Mk. noch mehrere Kistchen Zigarren sowie verschiedene Lebensrnittel in die Hände. Von den Tätern hat man bis jetzt noch keine Spur.

O Grüncherg, 2. Mai. Am Sonntag fand hier der Abschluß der dlls'älwigen Gesellen-- Prüfung statt. An if;r nahmen biedmat nur 5 Lehrlinge teil, 2 Schlosser, 1 Zimmermann, 1 Wagner und 1 Bäcker. Tic geringe Zahl ist wohl noch auf die Kriegszeit zurückziuMren. da da­mals wenig Le.ringe etigc'teHt wurden. Nach Vornahme der tch'-oret!sck-e-l Prü'ung überreicht.' der Vorsitzende des Prüsungsausschu'ses, Lehrer Wenzel, mit einer Ansprache die ©eteilenbririe an d e Jlinggescl eil. Für den Ortsgewerbeoevrin sprach dessen Vorsitzender, Steisthanerm-eister Leon- Hard.

ch Lauter, 2. Mai. Der Krieg hat auch von unfern Kirchenglocken zwei Opfer gefordert. Heute wurde itun eine wieder neu angeschaffte

Frankfurt, 5. Mai. Auf Veranlassung der französischen Besatzungsbehörde muß heute früh das Polizeipräsidium seine Waffen abltefcnt Es wurden ihm nur 500 Gewehre für die unifor­mierten L-chutzmannsckaften in Stärke von 525 Mann Waffen. Außerdem darf jeder Schutzmann einen Säbel und einen Revolver behalten. Für die 1000 Hilfspolizisten stehen jedoch nur etwa 150 Revolver zur Verfügung, eine Wassenmenge, die als völlig ungenügend bezeichnet werden mutz. Ties« Maßnahme dürfte vielleicht darauf zurück- zuführen fein, daß die Franzosen die Entlassung der vor 10 Tagen auf Veranlassung der Reichs­regierung wegen Hochverrats hier betljafteten Kom­munisten Münster, genannt Ernst König, fordern, ein Ansinnen, das von der deutschen Behörde ab­gelehnt worden ist. Tie hiesige Behörde wies die Franzosen auf den Weg der Verhandlungen mll der ReickMehörde hin. . .

Es ist nicht ausgeschlossen, daß Polizeipräsi­dent Ehrler wegen der Ängelegenhell sein Amt

niederlegt.

[] Biedenkopf, 4. Mai. Ter aus ErV-- dorf im Kreise Kirchhain stammende 52 Jahre alte Reallehrer Henkel von hier stieß bei Eifa mit zwei anderen Radfahrern zusammen und stürzte dabei so unglücklich, datz er alsbald verstarb. Ter Verblichene gehörte auch dem hiesigen Stadtver-- ordntten-Kollegium an.

mc. Frankfurt a. M., 4. Mai. Der Kettenbriefunfug nimmt in Frankfurt tote» bet bedenkliche Formen an. Die unglaublichsten Sachen werden so weiterverbreitet, ohne daß es bisher gelungen wäre, einen Verbreiter zu fafjai und ihn der verdienten Bestrafuna wegen groben Unfugs zuzuführen. Für diese Leute wird die lOOproz. Portoerhöhung recht heilsam fein.

Frankfurt a. M., 4. Mai. Die st ä b t v* s chen T Heater haben trotz der städtischen Unter­stützung in Höhe von rund 900 000 Mark noch mit einem Fehlbetrag zu rechnen, der Ende Januar d. I. bereits mehr als eine Million Mark befrua.

----- Frankfurt a. M., 4. Mai. Die sozial­demokratische Parteileitung wurde heute beim Magistrat und dem Lebensmittelanll vorstellig, um in der Zeit bis zum 10. Mai eine SUi i (b c = runa in der Brotversorgung zu erwirken, da bte Brotversorgungsfrage für die rnlltleren und unteren .Volksschichten katastrophal gewvr-

Fulda, 4. Mai. Zum Samstag- Schweinemarkt waren 245 Ferkel und 11 Läufer aufgefahren. Die Preise waren gegen ben vorigen Markt gesunten. Tie Ferkel notictten 200, 28Q und 360 Mk., die Läufer 400, 450 und 500 Mk Es entwickelte sich ein ziemlich lebhafter

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Tie Lerufsän -Mn, die neu ins Beruf Ivechseln tot itter von Jugen ierolen. Sie habe littet llage dttiö hafte, eine zweckir im AuÄildmigs« irlejem Zweck ein 'chung ter Art bc des ArbeitSmack! ftsse, BerufsAti^ dahin zu Wirker körperliche und g< I t»it ttnrtifyitlifc 1 toikffißvTt nn6

Äe ÄrusKer

Ich bedankte mich und verließ die Bank mit der feflen Ueberzeugung, daß ich für den Augenblick wenigstens gegen die Feinde der Gräfin einen entscheidenden Schlag gefüllt h-llt'. Aber gleich­zeitig wurde ich mir auch der wichtigen Tatfad)t berouf-t, b ß i'/re Widersacher nunm'eijr \rud> die meinigen geworden waren. Sie wußten jetzt ganz genau, daß das für mich nunmehr doppelt ge- Eheimnisvolle Paket in meinem Besitz? war. Ein sehr gewandter Streich hatte daneben getroffen, aber es hotte wenig gefehlt, daß er gelungen wäre. Tie Bestechmrg meines fbitten Dieners war den durchfrtebenan Gaunern g'att gelungen Ser Kassier batte zugegeben, daß die ganye Geschichte sich in ivenigen Auctenbiirfen abge prelt Latte Ich mußte unwllkür ich an den kürzlich vargerallenen Tiamante-ch eb'.attl b t e ner b tonnten Zchonher: denken, der ebenso ausge-ü'-rt worden w-rr. und

Eilbestellung im rCrt 1 Mk., ebensoviel die Einlieferung »außerhalb der Schalter stunden, ein Laufzettel, ein, yrachfrageschreiben. wach Em- fetoeibefcninmgen usw. >

Einfchreibegebühr 50 Pf., so daß der eingeschriebene Brief mindestens 90 Pf. tostet. Ebenfalls 50 Pf. befragt die Rückscheinge­bühr.

Für Postlagersendungen wird eine Zuschlaggebühr von 10 Pf. und eine Paket- lagergebühr für jedes Pofet, das ohne Ver­schulden der Post lagert, 30 Ps. täglich erhoben.

Postanweisungen bis zu 50 Mark Ein­zahlung : 50 Pf., über 50 bis 250 Mark: 1 Mark, über 250 bis 500 Mark: 1.50 Mark, über 500 bis 1000 Mark: 2 Mark.

Die neuen Auslandspost gebühren treten ebenfalls am 6. Mai rin Kraft. Der Aus­ländsbrief kostet bis zu 20 Gramm 80 Pf., für je weitere 20 Gramm 60 Pf., Postkarten kosten 40 Pf., Drucksachen, Geschäftspapiere, Waren- ' proben und Mischsendungen je 50 Gramm 20 Pf. Die Geschäftspapiere mindestens 80 Pf., Waren­proben mindestens 40 Pf., ebenso die Misch- fenbungen. _

Für Sendungen nach dem Frei staut Tanzrg, Lu x e m b u rg, dem Memelgebiet, dem Ge­biet des früheren Oesterreich, Ungarn und an die Polen abgetretenen deutschen (Gebiete gelten im allgemeinen bte Inlands sitze.

Ein Posfkreditbrief, .eine Po stvoll-- macht, eine Postausweiskarte, eine Post­lag e t f a r t e, eine Abholun^serklärung und eine Zeitungsüberwersung tostet je 2 Mark. Tie Fachgebühr für Abholer befragt jetzt 12 Mk. jährlich: ein Schließfach tostet 30 Mk, ein größeres 50 Mk. Ba hnho f- briefe feiten im Monat 30 Mk., bic Woche 10 Mk. Nichtfreigemach.e Briese aus bein Aus­lände kosten die ersten 20 Gr. nickt weniger als 1,60 Mr., jede weiteren 20 Gr. 1,20 Ml. Schon vorn 5. Mai an kosten Postfrachtstücke nach den Vereinigten Staaten bis 2 Kg. 20 Mk., bis 3 Kg. 22 Mk., bis 4 Kg. 24 Mk., bis 5 Kg. 26 Mk.

Kreise der Gemeindebeamten und -be­diensteten nllA ohne Interesse sein werden. Die Gemeinde Hattenrod hat ihrem Feld- schützen für das Rj. 1919 eine Teuerungszulag« von nur 25 Proz. seines Grundgehalts zugebllligt, während das Kreisamt die Bewllligung der Zulage in Hohe von 50 Proz. gefordert hatte. Da eine Einigung nicht zustande kam, erhob der Kreisdirek­tor Klage gegen die Gemeinde und der Kreisaus- schuß verurteilte die Gemeinde Hattenrod zur Zah­lung des angeforberten Betrags von 50 Proz. Teuerungszulage an den Feldschützen. Der zwelle Fall betraf die Teuerungszulage des G e in e i n be­rechn e r s der Genreinde Saasen. Diesem hatte bk Gemeinde Saasen eine Teuerungszulage m Höhe von 50 Proz. des Grundgehalts rwm 1. Ott. 1919 ab zugebilligt, während das Kreisamt eine solche ab 1. AprU 1919 verlangt hatte Ta der Gemeinderat sich nicht entschließen tonnte, nach- zugeben, so wurde auch in diesem Falle von fetten beä Kreisdirektors Klage gegen die Gemeinde er­hoben. Das Verfahren endete mit Veruttetlung der Gemeinde zur Zahlung der Zulage mit Wir­kung vom 1. April 1919 ab. Im weiteren Verlaup der Sitzung tarnen zwei Erlaubnisanfräge zur Veranstaltung von Stngspielen tn der Stadt Gießen (Einhorn und Kaffee Leck) zur Verhandlung. Während für das Hotel Euthorn die Gmehmigirng gegeben werden tonnte, mutzte jte für das Kaffee Leck aus sicherhellspolizeiltchen Gründen versagt werden.

^Volkshochschule. Die Arte ttsgemein- schaftEinführung in das landschas t l. Zeick- n e n" finbet Mittwoch von 7 bts 9 tthr statt. Erster Zeick>engang heute pünktltch? llhr vom Wasserhä..schen Ecke OSwalbsgarten. Deutsche Malerei von 1870 bis zur Gegcn- natt" finbet doppelt statt. Außer Dteustogs auch Mittwochs. Beginn des 2. Kurius heute. Auf die nachträglich aufge-uommer« Arbeitsgemelli- fdtoftGoethes Faust" (DormerStogs) sei bet bi^er Gelegenheit nochmals hvtgewiesen. (Siehe Aw- zeigentell.)

** An der staatlichen Maschinen­bau- und Gewerbeschule Gießen fand am 2. Mai in Anwesenheit der Vertreter der Eisenbahndirektion, der Eisenbahnwerkstätte, des Verbandes der Lokomotivführer, des Aujslchtsrats und des Lehrerkollegiums der Anstalt die Eröff­nung des Sommersemesters der Lofo- motivführerfachschulc statt, Zu bereit Besuch sich 151 Anwärter angemeldet haben. Es sei bemerkt, daß diese Fachschule ebenso wie die Eisenbahn- werkmeisterfachschule der Maschmeitbauschule an­gegliedert ist, auf deren Neurinrichtung wir schon wiederholt hingewiesen haben. Wir machen glricki- zellig auf die Anzeige in der heutigen Nummer

-en erholt hatte, und meldete mir, daß itf im mer ausgefragen fei.

«t eil, da

Geschichte emzuwrilrn.

Ter Rest des Tages verlies in feiner gewöhn­lichen W ist ohne demn-kcnswertes Ereignis. Um zehn Ulw sprach ick Pünttlick im Klub vor, rw ich Davenport mit einer ausfallend großen Ztg-arr! beidmitigt fand. Er markierte die Temut rind Hiob, als ich mich ihm näherte und gab seiner tief' gefühlten Tanfbarfeit Ausdruck, bist ich geruti habe, ihm ,,frotz allem" doch itridber bic Hand h-f . in meinen ,iben-l en ImÄt | dorr-bieten.

ich nickt bereits in mew"m Sri.il (Forrsetzuug

Mrebe und Seattle.

Berlin als Bischofssitz.

93erI in, 5. Mai. Aus München wird Sem Berliner Lokalanzeiger" gemeldet, daß neben ben Verhandlungen über die Schaffung einer päpstz lichen Nuntiatur in Berlin auch solche über dic Errichtung eines Bischofssitzes in der Reichshauvtt stadt stattgefunden haben. Zum Bischof von Berlm ist der Domkapitular Dr. Kaas von Trier, Mit­glitt) der Natianalverfammlung, in Aussicht ge­nommen.

b iveitliche 3ug HgenbcGebt 1 Ersiellentennittel R "ks. des Givtzq-i I 2 ter houswich U «atung für bic H Ns in Gewkrl I ^irtitfeit (hi, ! Abölen uitoj. B PJo« Ät9 I .OfiÄ er-..l

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